Aachen in Zahlen: Das Aachener Hundeleben

Wie viele Hunde leben in Aachen? Und wo leben die meisten Hunde? Diese Zahlen hat die Statistikstelle der Stadtverwaltung jetzt mitgeteilt. Außerdem (s. unten) zwei übersichtliche Grafiken. Leider ist nicht angegeben, welche Hunderassen in Aachen bevorzugt werden und wie viel Geld via Hundesteuer in die Stadtkasse gespült werden.

In Aachen steige die Anzahl der gemeldeten Hunde stetig, so wird mitgeteilt. „Waren es 2012 noch rund 7.800 Hunde, so stieg die Anzahl bis Juni 2021 auf insgesamt 9.154 Hunde.“ Im Zeitraum der Pandemie seien rund zwei Prozent mehr Anmeldungen registriert worden, als in den Jahren zuvor. Ob dies in der Pandemie begründet ist oder es sich um eine normale, immer wieder auftretende Schwankung handelt, bleibt für die Verwaltung fraglich.

Weiter heißt es: Mit rund 23 Hunden pro Quadratkilometer haben die Hunde in Walheim den meisten Platz und Auslauf. Es folgen Laurensberg mit 26 Hunden sowie Oberforstbach mit 31 Hunden pro Quadratkilometer. Im Frankenberger Viertel hingegen ist die „Hundedichte“ mit 376 Hunden pro Quadratkilometer am höchsten, gefolgt von St. Jakob mit 297 Hunden und Adalbertsteinweg mit 271 Hunden pro Quadratkilometer.

Folglich kommen auf 1.000 Einwohner*innen in Walheim 73 Hunde, in Kornelimünster 65 Hunde und in Oberforstbach 64 Hunde auf 1.000 Einwohner*innen. Die Schlusslichter bilden die Stadtteile Markt mit elf Hunden sowie Ponttor und Theater mit jeweils 13 Hunden pro 1.000 Einwohner*innen.

Quelle: FB22/100; Datenaufbereitung und Interpretation: FB02/200 Statistikstelle und FB22/100.

Zwei Grafiken: Stadt Aachen/Statistikstelle

Laut Statistischem Landesamt haben Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (NRW) im ersten Halbjahr deutlich mehr Hundesteuer kassiert als in den Vorjahren. Es gab sogar einen neuen Höchststand, der vermutlich indirekt mit der Pandemie zu tun hat.

Es flossen mehr als 64,8 Millionen Euro von den Hundebesitzer*innen in die Kassen der öffentlichen Hand. Das sollen laut Landesamt 6,2 Prozent mehr sein als im Jahr davor. Und: Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 lag der Zuwachs bei 19,4 Prozent.

Für Katzen wird keine Steuer bezahlt. Typisch. Diese eigenwilligen Wesen entziehen sich jeglicher Staatsmacht. Fast immer und überall.

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Kunst, die provoziert. Auf Kosten einer sehr guten Partei. Mega ärgerlich.

Sie haben wieder keine Kosten und Mühen gehabt: Das Zentrum für politische Schönheit. Und der Flyerservice Hahn hat nur einen einzigen Kunden.

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Die Messer werden gewetzt

Am Montag, 27. September, am frühen Abend geschrieben

Ohje, ohje, jetzt werden bei der CDU die Messer gewetzt. Es gibt erste Rausschmeiß-Bewegungen, die Armin Laschet betreffen. Kann sein, dass seine CDU-Kumpel ihn vollumfänglich absetzen, als CDU-Vorsitzenden, und ihn auch aus dem Vorstand verabschieden. Die SPD liegt seit 20 Jahren zum ersten Mal wieder vorn bei einer Bundestagswahl und wird den Kanzler stellen, die Union schneidet so schlecht ab wie nie zuvor. Und Armin Laschet aus Aachen redet davon, dass er den Willen hat zu regieren.  

Kompetenz für gar nichts hat die CDU. Sie hatte nur eine erfolgreiche Frau, und deren Erfolge haben alles verdeckt. Wie kann man mit so einem Wahlergebnis davon träumen, den Kanzler zu stellen?

1,6 Prozentpunkte vor den CDU liegt die SPD, manche finden das deutlich. Die Abrechnung kommt bei der CDU ohne Zweifel, und das machen die immer hemmungslos grausam. Man kennt das. Aus 24 Prozent lässt sich nämlich kein Regierungsanspruch ableiten. –  Zur Info: 1,3 Millionen CDU-Wähler*innen sind zur SPD gewandert. Ihnen hat Scholz (die neue Merkel) besser gefallen als Laschet. Und 500.000 sind von der Linken zur SPD gewandert. Ihnen hat wohl Sarah Wagenknecht nicht gefallen.

Morgen ist CDU/CSU-Fraktionssitzung. Das wird bitter für Armin Laschet. Sein Anspruch auf Führung ist erledigt. Vielleicht wollen die Kritiker Laschet und den gesamten Vorstand der CDU samt Wolfgang Schäuble loswerden – um mit neuen Personen in Verhandlungen zu gehen? Prognose: Da wird einiges passieren. 

Vielleicht werden sie möglichen Koalitionspartnern (Habeck und Lindner) den Norbert Röttgen als Kanzler anbieten. Möchte also die CDU mit FDP und Grünen in Regierungsverhandlungen eintreten? Vermutlich ja. Es ist ihre einzige Chance, sich ein Minimum an Macht zu erhalten. 

Noch ist kaum was offensichtlich. Aber die Nebel werden sich schon noch lichten.
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Was wir bis dahin wissen. Es ist wenig genug.

Am Montag, 27. September, gegen 8 Uhr morgens geschrieben

In Aachen wird der Kandidat der Grünen, Oliver Krischer, in den Bundestag gewählt. Ein Mann aus dem Kreis Düren (!) macht hier das Rennen. Und zwar deutlich und nicht knapp. Diese Stadt ist nun wirklich „grün“ geworden. Die Mehrheit will, dass hier bezüglich Verkehr und allgemeinem Lebensstil das Grüne die Oberhand gewinnt. Schlecht ist das nicht. 

Ye-One Rhie (SPD) rückt über die Liste ins Parlament ein. Ihr neuer Arbeitsplatz ist in Berlin. Die junge Frau aus Aachen hat auf Anhieb hauchdünn den Kollegen der CDU (Rudolf Henke) hinter sich gelassen. Reife Leistung!!! In der Stadt von Kanzlerkandidat Armin Laschet wurde nicht etwa mit Mehrheit die CDU gewählt, sondern grün und rot. 

Die AfD ist in Aachen (aber nicht bundesweit) unter 5 Prozent geblieben. Das soll mal einer nachmachen, ganz Deutschland soll uns das bitte nachmachen. Im Osten der Bundesrepublik, in Sachsen und in Thüringen, erhielten diese Hohlbirnen klar die meisten Stimmen von allen, jeweils deutlich über 20 Prozent. 

Bundesweit hat die SPD ganz knapp die Nase vor der CDU. Scholz sollte also Kanzler werden. Aber komischerweise geht es wohl andersrum. Entscheiden, wer Kanzler wird, werden das FDP und GRÜNE gemeinsam. Lindner (FDP) hat schon Baerbock (GRÜNE) zu einem Gespräch eingeladen um zu überlegen, ob sie nicht beide zusammen einem der Großen die Kanzlerschaft antragen. Hat man sowas schon mal erlebt? 

Kar ist: Wir leben in einem Land, in dem die CDU und die SPD zusammen 50 Prozent der Stimmen kriegen.

Das ZDF gewinnt übrigens das Duell um die genauste 18-Uhr-Prognose gegen die ARD. Donnerwetter! Das Zweite hatte sofort die passendere Prognose, das ZDF sah schon bei Schließung der Wahl­lokale die SPD genau 2 Prozent vor der Union, im Ersten Programm lagen beide mit je 25 Prozent gleichauf. 

Prognose: Monatelange Koalitionsverhandlungen liegen vor uns. Denn hauchdünne 1,6 Prozent trennen Wahlsieger SPD mit 25,7 Prozent von den Unions­parteien. Auf Rang 3 laufen die Grünen mit 14,8 Prozent ins Ziel. Die FDP zieht mit 11,5 Prozent an der 10,3 Prozent einfahrenden AfD vorbei. 

Die Linke – deren Aachener Kandidat Hunko sich zuletzt mit Impf- und Maskenverweigerern gemein machte – fällt ins Bodenlose bzw. schafft den Einzug nur dank dreier Direktmandate (eines von ihnen: Gregor Gysi) und ist mit 4,9 Prozent der Stimmen in Fraktions­stärke im Parlament vertreten. Staun, staun. 

Nicht überraschend ist, dass Piraten und Volt jeder noch nicht mal 1 Prozent geholt haben. Es ist einfach bei beiden inhaltlich alles viel zu dünn.

More to come. Insbesondere, was bei der Wahl in Berlin selbst passiert ist, muss im Blick bleiben. Die Verwaltung dieser Stadt ist (heimlich) schon lange so unfähig, dass es bald gefährlich wird. Manche konnten erst gegen 20 Uhr wählen, denen waren alle Prognosen bekannt.

Was haben wir uns denn da zusammengewählt? Jetzt heißt es: erst mal verstehen, was passiert ist.

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Letzte Infos vor der Auszählung . . . und eine Erinnerung

Im Oktober 1994 gewann Armin Laschet das Direktmandat für den Wahlkreis Aachen-Stadt. Seine Gegenkandidatin von der SPD war Ulla Schmidt. Das Foto mit der skeptisch blickenden Berichterstatterin (r.) hat am Wahltag im Krönungssaal des Rathaus Andreas Herrmann gemacht.

Im Wahlamt am Blücherplatz werden heute die Ärmel hochgekrempelt. Über 77.600 Bürger*innen haben per Brief gewählt – so viele wie noch nie – und deren Stimmen  gilt es heute zu zählen. Das wird dauern.
176.364 Wahlberechtigte gibt es, so berichtet die örtliche Presse, nicht alle beteiligen sich an der Wahl. Vermutlich sind es diesmal mehr als bei der letzten Bundestagswahl vor 4 Jahren. Da waren es 78,4 Prozent,

Die Wahllokale sind heute von 8 bis 18 Uhr geöffnet und dürfen nur mit Maske betreten werden. Bitte die dortigen ehrenamtlichen Helfer nicht bedrohen und auch nicht totschießen, weil man beim Wählen freiwillig partout keine Maske anziehen will. Wenn man nett fragt, braten die Helfer*innen den Maskenverweigerern eine Extrawurst.

RÜCKBLICK

Vor vier Jahren wählte Aachen mit der Erststimme so: Rudolf Henke (CDU) 33,7 Prozent; Ulla Schmidt (SPD) 32,5 Prozent. Sieger Henke behielt seinen Job in Berlin als Bundestagsabgeordneter. Er tritt 2021 wieder an, Ulla Schmidt nicht.

Am 16. Oktober 1994 gab es ebenfalls eine Bundestagswahl. Da konnte in Aachen erstmals Armin Laschet gewählt werden. Er gewann ganz knapp für die CDU vor Ulla Schmidt, wurde Bundestagsabgeordneter. Vier Jahre später (1998) war er den Posten wieder los, er wurde nicht wiedergewählt, aber für ihn gab es dann einen Job als Europaabgeordneter.

26. September 2021: Der Souverän schreitet zur Wahl.

Zurück zur heutigen Bundestagswahl. Wegen der vielen Briefwähler*innen werden die Ehrenamtlichen in den Wahllokalen heute nicht viel zu tun haben. Es ist übrigens nicht erlaubt, in der Wahlkabine zu fotografieren oder für Selfies zu posen.

Ab 18 Uhr darf man im Eurogress, Monheimsallee, dabei sein und fotografieren, dort laufen die Ergebnisse aus den Stimmbezirken ein. Dorthin kommen auch im Laufe des Abends die Kandidaten und Kandidatinnen und geben Interviews.

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Hier ein interessanter Bericht aus der TAZ: „Der Wahlkampf unserer Leben“ – Oben rechts auf GERADE NICHT klicken

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Wer meint, bei so einer Wahl sollten am besten Wahlcomputer verwendet werden: Dazu gibt es ein wichtiges Urteil vom Bundesverfassungsgericht von 2009, hier lesen. Darin ist auch vermerkt, dass die Wahl eine öffentliche Sache ist und bis auf den Wahlvorgang in der Wahlkabine (der ist geheim) öffentlich stattfindet. Das bedeutet, dass die Wahl so stattfinden muss, das jede/r leicht überprüfen kann, ob gefälscht wird oder nicht. Bei Computern ist das nicht möglich.

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Lothringerstraße hat jetzt eine Fahrradflunder

Dieses Teil kommt an der Lothringerstraße zwischen Wilhelm- und Harscampstraße ein erstes Mal zum Einsatz. Foto: Stadt Aachen

Die Stadtverwaltung hat folgende Infos zugeschickt: Sie habe „erstmalig eine Fahrradflunder aufgestellt“. Und zwar auf einem Pkw-Parkplatz in der Lothringerstraße – vor dem Haus Nr. 37.  Eine Fahrradflunder ist eine mobile Plattform, die genauso groß ist wie ein Parkplatz am Straßenrand: fünf mal zwei Meter. Auf der Plattform sind vier Fahrradbügel fest installiert. Acht Fahrräder können an diesen Bügeln sicher angekettet abgestellt werden.  

Die Fahrradflunder wird alle drei bis vier Monate an neuen Standorten in der Stadt aufgestellt. Während der jeweiligen Testphase wird die Auslastung der Fahrradabstellplätze mehrmals wöchentlich kontrolliert. Ist die Auslastung der Fahrradflunder durchweg hoch, kann die Stadt eine entsprechende Nachfrage am Teststandort nachweisen. Damit können dort fest eingebaute Fahrradbügel aufgestellt werden. 

Dass dieses umständliche Verfahren erforderlich ist, dass damit Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beschäftigt werden, obwohl die ohnehin schon genug zu tun haben, das ist bedauerlich, zumal jede/r der nicht komplett plemplem ist, weiß, dass es in der Straße an Möglichkeiten fehlt, wo man sein Fahrrad anketten kann. Aber gut, der Fortschritt ist eine Schnecke, besonders in Aachen, wo sich ihm immer wieder dieselben Typen (der schreibenden Zunft) in den Weg werfen. Sie bejubeln alles, was den Umstieg aufhält.

„Nur wenn es viele sichere Parkplätze für Fahrräder gibt, kann der Umstieg (vom Pkw aufs Rad, d. Red.) gelingen“, sagt Verkehrsplanerin Alina Huppertz von der zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung.

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5000 in Aachen für das Klima auf der Straße

Die Demonstration heute von Fridays for Future (fff) war kurz und schön. Motto: #AlleFuersKlima Gegen 12.30 Uhr hinter dem Theater angekommen, wollte kaum jemand viele Reden hören und alles zerstreute sich. In drei Zügen ging es zuvor zum Kaiserplatz, wo auch noch eine Fahrraddemonstration hinzukam. Alles in allem waren es bestimmt 5000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene (die Polizei schätzt immer weniger, aber egal). Klar, dass alles friedlich verlief.

Krass: Ohne Fridays for Future wäre der Klimawandel wohl auch in diesem Wahlkampf nur am Rande abgehandelt worden – so aber war das Thema in den Wahlprogrammen präsent (sogar ein bisschen bei der FDP und nur gar nicht bei der AfD). 

Diese Leute sind entschlossen, die Erde in ihrem Fortbestand und in einem guten Zustand zu retten. Vermutlich ist es – ehrlich gesagt – aber schon zu spät. Es haben zu viele Alte für die Enkelgeneration insgeheim gar nichts übrig. Sorry, aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen.
Bessere Fotos sieht man auf Facebook, wo man auch mal einen Blick in die Kommentare der dort marodierenden Senioren werfen sollte. Grausig. – Unten noch ein kurzes Video.

„Wählen ist sehr wichtig, aber es ist nicht genug“, sagt in Berlin Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Dort sollen 100.000 Menschen auf der Straße gewesen sein. Wo stünden wir ohne diese Demonstrationen von Fridays for Future? Man möchte es sich lieber nicht vorstellen.

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AachenNews geht übrigens in der Montessori-Grundschule in der Mataréstraße zur Wahl (um 10.30 Uhr). Falls ihr immer noch nicht wisst, was ihr wählen sollt, kommt da hin, wir beraten euch dann. 😉

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Fridays for Future

Eine der größten Demonstrationen von Fridays for Future gab es im Juni 2019 in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Heute ist wieder Freitag und da wird gestreikt – im ganz großen Rahmen. Fridays for Future (fff) legt in weiten Teilen von Aachen den Verkehr lahm. Start: 10 Uhr. Vor der Bundestagswahl möchten die Jugendlichen und ihre Unterstützer*innen daran erinnern, dass die Klimagerechtigkeit das wahlentscheidende Thema sein soll.

470 Streiks sind bundesweit angemeldet, drei Züge werden (vom Elisenbrunnen aus, von der Normaluhr und vom Templergraben aus) durch Aachen ziehen und sich am Kaiserplatz treffen. Von dort aus geht es dann gemeinsam zum Theaterplatz. Am Theater gibt es eine Abschlusskundgebung, Redebeiträge aller Art und Live-Musik. Die Theaterstraße wird deshalb heute schon ab 8 Uhr gesperrt (bis voraussichtlich 17 Uhr). Es muss eine Bühne und viel Technik aufgebaut werden.

Die Polizei rechnet mit 1500 Menschen, die demonstrieren werden. Es könnten aber auch deutlich mehr sein, denn gerade in Aachen sind die Jugendlichen besonders motiviert, sich für Natur und Klima einzusetzen. Schließlich wäre es – mangels Alternativen – ganz gut, wenn wir die alte Erde noch eine Weile gesund und munter hätten.

Es wird an Rothe Erde eine Autobahnzufahrt ab 10 Uhr für 45 Minuten gesperrt. Und auch die Busse der Aseag werden heute nicht wie gewohnt fahren können.

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Der Druck auf alle, die sich gegen eine Impfung entscheiden, steigt

Freundliche Worte reichen nicht mehr. So langsam werden andere Saiten aufgezogen. Foto: am Holzgraben in Aachen

Wir haben eine tödliche Krankheit und wir haben – einen Impfstoff. Wie bescheuert muss man sein, wenn man es da ablehnt, sich impfen zu lassen? Zumal jetzt auch langsam die Daumenschrauben angezogen werden. Prognose: Für alle, die sich ohne guten Grund nicht impfen lassen, wird die Sache am Ende ziemlich teuer. Die Gefahr, dass sie dich sogar dein Leben kostet, ist real.

Die jetzt auf den Intensivstationen liegen, teilweise in künstlichem Koma, sind alle nicht geimpft – s. hier und hier und hier und googel mal selbst. Die Atemnot ist unvorstellbar. Du riskierst wirklich einiges, wenn du freiwillig aufs Impfen verzichtest. Aber vielleicht bist du ja ein risikofreudiger Typ und würdest auch mit 180 Sachen die Trierer Straße hochfahren. Sympathisch ist das nicht.

In einem ersten Schritt können Ungeimpfte in Quarantäne spätestens ab November nicht mehr mit Lohnfortzahlung rechnen. Und man kann sich leicht vorstellen, dass da noch weitere, verschärfte Maßnahmen kommen, die ins Geld gehen. Überleg nicht mehr lange, das Impfzentrum in der Eissporthalle (Krefelder Straße) schließt bald.

Hier für dich ein Song: https://m.youtube.com/watch?v=me0km79Dni0

Donnerstag, 23. September, kann man sich bequem im Impfbus pieksen lassen:

  • 10.45 – 13.45 Uhr: Aachen, Willy-Brandt-Platz
  • 15 – 19 Uhr: Aachen, Hauptbahnhof
  • 11 – 18.45Uhr: Herzogenrath, Obi Merkstein

Am Freitag, 24. September, geht es hier weiter:

  • 11 – 19 Uhr: Eschweiler, Aldi, Dürener Str 282
  • 10.45 – 19 Uhr: Aachen, SuperC, Templergraben

Impfgegner ärgern bestimmt auch Meldungen wie die folgende:

Zahl des Tages: „Weitere 500 Mio Corona-Impfdosen wollen die USA an ärmere Länder spenden. Insgesamt stellt das Land damit mehr als 1,1 Mrd Impfstoffdosen bereit. US-Präsident Joe Biden kündigt zudem weitere Finanz­hilfen für die Verteilung und Verabreichung der Impfstoffe an.“

Du siehst: Wenn du den Impfstoff nicht willst, bekommen ihn andere – geschenkt. Während du langsam aber sicher erstickst.

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Extrem rücksichtslos: Zweiradfahrer (61) schwer verletzt. Zwei Pkw begehen Fahrerflucht.

Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich gestern (Dienstag, 21. 09.) auf dem Berliner Ring. Es traf wieder einen Zweiradfahrer (Motorrollerfahrer), dem das rücksichtslose, kriminelle Verhalten von zwei Zeitgenossen zum Verhängnis wurde. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen des Unfalls. Die Mitteilung der Polizei wird hier nahezu vollständig wiedergegeben:

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Zu der Sache bitte das UPDATE (ganz unten) nicht übersehen.

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Dienstag (21. 09.) zwischen 5.30 und 5.45 Uhr ereignete sich auf dem Berliner Ring kurz vor der dortigen Autobahnauffahrt (A 544) ein schwerer Unfall, bei dem ein Motorrollerfahrer lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen missachtete zunächst ein aus Richtung Jülicher Straße kommender und an der Auffahrt zur BAB nach links abbiegender Pkw den Vorrang des ihm entgegenkommenden Rollerfahrers und kollidierte mit diesem.

Hierdurch kam der 61 -jährige Zweiradfahrer zu Fall. Am Boden liegend wurde er dann von einem heranfahrenden weiteren Fahrzeug überrollt. Beide bislang unbekannten Fahrzeugführer verblieben jedoch nicht an der Unfallstelle, sondern fuhren davon. Bei dem im Abbiegevorgang befindlichen Auto soll es sich um einen Pkw der Marke Audi handeln; das Fahrzeug müsste massive Beschädigungen frontal/ rechts bzw. an der Beifahrerseite aufweisen. Die weitere Fluchtrichtung ist unbekannt.

Bei dem anderen Fahrzeug soll es sich um einen Pkw handeln, Näheres ist bislang nicht bekannt. Dieser soll nach dem Unfall direkt auf die A 544 in Fahrtrichtung Aachener Kreuz aufgefahren sein. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen; die Fahndungen nach den beiden flüchtigen Pkw laufen auf Hochtouren.

Die Polizei sucht nun weiter dringend Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen bzw. weitere sachdienliche Hinweise geben können. Zeugen werden gebeten, sich zu Bürozeiten unter der Rufnummer 0241/ 9577- 42101 oder über die 110 zu melden.

Ein Rettungswagen brachte den Rollerfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Sein Roller wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Ein Sachverständiger unterstützte die Beamten vor Ort bei der Unfallaufnahme. Der Bereich der Unfallstelle war für den fließenden Verkehr mehrere Stunden gesperrt. (pw)

Update: Zu dem Unfall gibt es von Seiten der Polizei einen Nachtrag. Zunächst meinte man zu wissen, dass es sich bei einem der beteiligten Pkw um ein Fahrzeug der Marke Audi handelt. „Das ist nicht korrekt“, weiß die Polizei mittlerweile. Marke und Farbe des Pkw seien unbekannt. Sicher sei aber, dass das abbiegende Fahrzeug „massive Beschädigungen“ auf der Beifahrerseite hat.

Extrem gefährlich lebt, wer in Aachen auf zwei Rädern unterwegs ist. Ein Motorrollerfahrer ist gestern – wie die Polizei mitteilt – von einem Pkw angefahren und dann vom zweiten Pkw überrollt worden. Foto: AachenNews Archiv

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