UEFA verbietet die Farben der Vielfalt

Am Rathaus von Aachen: die Regenbogenfahne ist ein Zeichen für Toleranz.

Passt zu Aachen. Die selbstherrlichen und einfältigen Herren der UEFA können uns mal. Die UEFA ergreift mit dem Verbot Partei für eine Regierung, die in den zehn Jahren ihrer Herrschaft demokratische Institutionen geschwächt und Grundrechte sowie die Gewaltenteilung eingeschränkt hat. Jetzt reicht es – mit dem ewigen Verbieten von Minderheiten aller Art. „Wer Protest gegen Diskriminierung verbietet, ist nicht neutral, sondern feige“, schreibt heute der Tagesspiegel. Recht hat er.

Diese Fahne flattert bis zum 5. Juli – auf Initiative der Schülervertretung.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Neues von der Impf-Front

Es gibt wieder Erstimpfungen im Aachener Impfzentrum (Eissporthalle, Krefelder Straße) . Das teilte heute das Krisenzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen mit. Man muss sich allerdings erfahrungsgemäß auf Wartezeiten gefasst machen, die Terminbuchung war bisher immer mit Hürden verbunden. Foto: AachenNews Archiv

Regelmäßig informieren die Stadt Aachen und die StädteRegion über den aktuellen Stand in Sachen Corona. Heute, Dienstag, wurde mitgeteilt, dass sich – soweit bekannt – gegenüber dem Vortag 8 Personen neu infiziert haben. Das ist erfreulich wenig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 11 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 8. Alles recht zufriedenstellend. – Man muss allerdings bedenken, dass die sogenannte Delta-Variante sich (dank Fußball-Europameisterschaft) auf den Weg quer durch Europa gemacht hat. Und zwar mit Riesenschritten. Was das für alle Nicht-Geimpften für den Herbst bedeutet, kann sich mittlerweile jede/r selbst ausmalen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 21. Juni haben ca. 301.200 Menschen (von insgesamt 550.000) in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. 183.300 wurden bereits zweimal geimpft.

Damit haben in der StädteRegion mehr als die Hälfte der Bürger*innen eine Erstimpfung erhalten. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/ Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liege bei uns bei 580, so wird mitgeteilt.

Wieder Erstimpfungen im Impfzentrum

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert,, dass die Erstimpfungen ab dem morgigen Mittwoch, 23. Juni, fortgesetzt werden. Zunächst können Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen sowie Personen über 60 Jahre, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren.

Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer 0800 11611701. Ab 8 Uhr morgens.

Unter 60-Jährige, die bei ihrer Erstimpfung „AstraZeneca“ erhalten haben, können bei der Zweitimpfung im Impfzentrum nur noch einen so genannten mRNA-Impfstoff (also kein AstraZeneca) erhalten. Die Wahlmöglichkeit entfällt

Das Ministerium hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Wieder trifft es eine Radfahrerin. Frau wird schwer verletzt.

Am Samstagmorgen (19. Juni) kurz nach 10 Uhr kam es auf dem Soerser Weg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Kleinlieferwagens der Post achtete nicht, wie man dem Bericht der Polizei entnehmen kann, auf eine Fahrradfahrerin (43).

Die vorfahrtsberechtigte Frau fuhr den Soerser Weg auf dem dortigen Fuß- und Radweg in Richtung Eulersweg hinunter, als der von rechts aus einem Verbindungsweg zum Sonnenweg kommende Lieferwagenfahrer (59) sie mit seinem Fahrzeug erfasste. Durch den Zusammenprall wurde die Radfahrerin zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen.

Beobachter des Unfalls leisteten sofort erste Hilfe, ein Rettungswagen brachte die Verletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle und Foto: Polizei Aachen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt anmelden für die Ferienspiele. Toben oder spielend Deutsch lernen.

Blick in den Kennedypark (gut 52.000 m², große Grünanlage), der eine Oase ist – mit guter Luft und einer insgesamt erholsamen Atmosphäre. Auch dort gibt es im Spielhaus eine Veranstaltung im Rahmen der Ferienspiele. Es ist ein Sprachcamp für Kinder im Grundschulalter.

Lange genug gab es Stillsitzen wegen Corona. Aber: Von Montag, 5. Juli, bis einschließlich Freitag, 23. Juli, können sich Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren endlich wieder nach Herzenslust austoben. Die sportlichen Ferienspiele des Fachbereichs Sport der Stadt Aachen finden jeweils montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr auf dem weitläufigen Außengelände rund um den Sportplatz Gillesbachtal, Branderhofer Weg 15, unter Aufsicht von drei Übungsleiter*innen statt. Die Sporthalle wird nur im Notfall bei schlechtem Wetter genutzt.

Die Anzahl der Teilnehmer*innen richtet sich nach der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung. Die Teilnahme ist für alle Kinder kostenlos.

Eine Anmeldung ist in diesem Jahr allerdings aufgrund der Corona-Pandemie erforderlich. Die Anmeldung erfolgt online im Ferienspielportal oder postalisch per Vordruck an den Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, Mozartstraße 2–10, 52058 Aachen. Alle Infos, der Vordruck sowie die Einverständniserklärung und die Datenschutzrichtlinien sind zu finden unter www.aachen.de/ferienspiele.

Die Kinder werden während der Ferienspiele in regelmäßigen Abständen auf das Coronavirus getestet. Selbsttests werden zur Verfügung gestellt.

Die Kinder müssen in, dem Wetter angepasster Sportkleidung kommen, etwas Proviant und ausreichend zu trinken mitbringen. Auch eine Mund- und Nasenmaske muss mitgebracht werden. Sonnenschutz – Kappe und Sonnencreme – ist verpflichtend. Da die Veranstaltung jeweils um 13 Uhr endet, ist es wichtig, dass die Teilnehmer*innen gegebenenfalls auch zu dieser Zeit von den Eltern abgeholt werden. Dies muss in der Einverständniserklärung angegeben werden.

Verantwortlich für die Organisation seitens der Stadt sind Frau Dickmeis (Tel.: 0241 432-5223) und Frau Krumbach (Tel.: 0241 432-5226) vom Fachbereich Sport der Stadt Aachen.

Hier findet ihr das gesamte Programm der Ferienspiele 2021. https://www.unser-ferienprogramm.de/aachen/programm.php

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Im Vorbeigehen gesehen

In der Haßlerstraße im Frankenberger Viertel.
Neubauten in der Elisabethstraße, gegenüber Elisabethhalle.
In der Kármánstraße.
Die Yunus Emre Moschee in Aachen in der Stolberg Straße.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Wandbilder im Aachener Ostviertel

Diese Wandbilder haben wir in der Alsenstraße in einer Toreinfahrt gesehen. Sie haben uns sehr gefallen und wir können uns vorstellen, dass es schön ist, morgens und abends daran vorbeizugehen.

Hier sind im Wesentlichen Ausschnitte von den beiden Wandbildern zu sehen. Sie in Gänze zu fotografieren, ist schwer. Leider ist nicht bekannt, wer sie gemalt hat. Hinweise haben wir nicht gefunden. Allerdings scheint es im Stadtbild weitere Arbeiten dieses Künstlers/dieser Künstlerin zu geben. Da wir wegen der Pandemie öfter zu Fuß gehen und häufiger Fahrrad als mit dem Bus fahren, haben wir sie jetzt erst entdeckt. Stay tuned.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Verkehr mal anders erleben

Der Templergraben, vor dem RWTH-Hauptgebäude. Dort ist für Autos und Motorräder jetzt Schluss. Nicht jede/r hatte die Neuregelung schon auf dem Schirm.

Das „Reallabor Templergraben“ steht. Ein Stückchen Innenstadt-Straße ist ab sofort für den Durchgangsverkehr gesperrt, die Mobilitätswende ist jetzt ein wenig sichtbar geworden. Ganz sicher: Die ersten Leserbriefschreiber und Facebook-Vollschreiber (sie heißen Hans und Heinz, Wolfgang und Werner und sind alle fast 70 und älter) sitzen an ihren Tischen und formulieren schon die ersten Hass-Kommentare. Verkehrsberuhigung ist für sie des Teufels. Nur gendern ist noch schlimmer.

Vor dem Hauptgebäude der RWTH Aachen haben sich heute Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und RWTH-Rektor Professor Dr. Ulrich Rüdiger mit Vertretern verschiedener Aachener Verkehrsinitiativen getroffen und in sengender Hitze und bei steigenden Ozon-Werten das Reallabor eröffnet.

RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger möchte u. a. mit folgenden Worten zitiert werden:  „Für uns Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Labore spannende Orte, und wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieses Verkehrsexperiments.“ Als Experimentalphysiker messe er immer zunächst und schaue sich dann die Daten an, um Ergebnisse abzulesen. Natürlich würde die Hochschule es begrüßen, wenn der Campus Mitte mehr denn je zu einem Begegnungs- und Kulturort werde. Aber auch die möglichen Auswirkungen, die die Einschränkungen des Verkehrs an anderer Stelle mit sich führen, dürften nicht übersehen werden.

Gewohnte Verkehrsführung hat sich verändert

Die gewohnte Verkehrsführung auf dem Templergraben zwischen Wüllner- und Schinkelstraße hat sich verändert. Bis zum 25. Oktober 2021 ist der Templergraben auf diesem Abschnitt Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Linienbussen vorbehalten. 

Für Radler und Fußgänger*innen geht ein Traum in Erfüllung. Zunächst nur bis zum 25. Oktober haben sie vor dem RWTH-Hauptgebäude (links) die Straße mal gänzlich für sich.

Der motorisierte Kraftfahrzeugverkehr auf dem Grabenring wird von der Königsstraße und vom Pontdriesch aus über den Alleenring (Turmstraße, Junkerstraße) umgeleitet. Die Geschäfte und Wohnhäuser im Umfeld des Templergrabens und umliegender Straße sind für den privaten und gewerblichen (Liefer-)Verkehr weiterhin erreichbar.

Eine „Rolldemo“ am Sonntag, 20. Juni

Am Samstag, 19. Juni, beginnt um 12 Uhr der Umzug der Wanderbaumallee auf dem Templergraben. Die Wanderbäume sind ein Teil den Reallabors Templergraben und sollen zeigen, wie öffentliche Flächen temporär anders genutzt und dort die Lebensqualität erhöht werden kann.

Am Sonntag, 20. Juni, folgt um 14 Uhr eine „Rolldemo“. Mit Inlinern, Skateboards, Rollschuhen, City-Rollern und allem, was rollt, also auch Fahrrädern, bewegen sich alle Beteiligten zwei Runden über den gesamten Grabenring. Die Demo wird am Templergraben mit einer Kundgebung enden.

Weitere Informationen im Internet: www.aachen.de/templergraben

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Am 3. Juli geht es wieder los: „Sport im Park“

In Aachen beliebt: Gemeinsames Turnen, Tanzen, Spielen. Foto: Sport im Park

Eins ist mal klar: „Sport im Park“ ist eine wirklich coole Sache. Macht Spaß, macht fit und bringt in der Pandemie verloren gegangene Kraft zurück.

Das Angebot startet am 3. Juli. Es wird erweitert von vier auf sechs Wochen. Bürger*innen können sich wieder auf ganz verschiedene Sport- und Bewegungsangebote freuen. „Sport im Park“ findet in über 10 Parkanlagen statt. In Brand, Haaren, Eilendorf, Laurensberg, Burtscheid, im Westpark und in der Innenstadt könnt ihr schwitzen: kostenlos, unverbindlich und ohne Anmeldung!

Anfänger, sportbegeistert, aktiv oder sogar athletisch? Bei mehr als 530 kostenlosen Sportkursen von 45 Vereinen und Sportanbietern ist für jede Altersgruppe etwas dabei. In petto hat „Sport im Park“ in diesem Jahr Fitness, Ausdauer, Entspannung, Tanz, Sportspiel, Mobilität und Gesundheit.

Letztes Jahr kamen in nur vier Wochen über 18.000 Teilnehmer*innen in Aachens Grünanlagen zusammen. „Nach Monaten der ‚sportlichen Pause‘ ist das für viele eine tolle Möglichkeit, sich wieder im Freien zu bewegen und Sport zu treiben“, sagt Aachens Sportdezernentin Susanne Schwier. – (Diese Dame ist in der Stadtverwaltung übrigens zuständig für die nicht gerade kleinen Bereiche Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport. Wie ein einzelner Mensch so viele Arbeitsbereiche zur Zufriedenheit aller Betroffenen schaffen kann/soll, ist ein Rätsel.)


Besondere Regeln unbedingt beachten

Äußerst wichtig: Abstand halten und ein respektvoller Umgang miteinander. Bei sportlicher Aktivität im Freien gibt es derzeit zwar keine Maskenpflicht, empfohlen wird jedoch eine Gesichtsmaske bis zum Einnehmen des Platzes anzuziehen. Nachweispflicht eines Corona-Antigentest oder der Immunisierung entfällt.

Daniel Gier, „Sport im Park“-Organisator: „Im Vordergrund stehen die Gesundheit, Spaß und Motivation. Alle Kurse können kostenlos und unverbindlich ausprobiert werden. Wir freuen uns sehr, dass auch 2021 wieder für jede sportliche Vorliebe und jeden Alters- und Könnensstand das passende Angebot dabei ist!

Alle Infos und der Kursplan unter www.sportimpark-aachen.de.

Immer auf dem Laufenden bleiben über die Social-Media-Kanäle: www.instagram.com/sportimparkaachen

www.facebook.com/sportimparkaachen

Hauptsponsor ist die Sparkasse Aachen, Sportförderer ist die STAWAG

Infos: Stadtverwaltung Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

***

Gendern führt übrigens dazu, dass ein siebenjähriges Mädchen nicht mehr denkt: „Ach, Feuerwehrmann, ist nichts für mich, das ist ja ein Männerberuf.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Stück vom Templergraben ist bald Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Bussen vorbehalten

Wer von Forst aus quer durch die Stadt etwa zum Klinikum fahren will, der/die bekommt eventuell in Kürze ein Problem. Die Tour geht nämlich bald nicht mehr so einfach quer durch die Stadt, denn ein Stück vom Templergraben (zw. Super C und dem Hauptgebäude der RWTH) wird geschlossen. Ein Teil vom Templergraben wird „Reallabor“.

Bitte erinnert euch daran, welches Wehklagen und Geschrei sich erhob, als die Straße vor dem Elisenbrunnen für den Durchgangsverkehr gesperrt wurde. Heutzutage möchte man diese Sperrung nicht mehr missen. So werde es auch am Templergraben geschehen, vermuten die Befürwortet des Reallabors und wollen das einfach mal 4 Monte lang testen.

Vieles weiß man bekanntlich erst genau, wenn man es mal ausprobiert. Das war zum Bespiel am Adalbertsteinweg so. Dort hat man erlebt: Einfach eine Spur für Pkw zu schließen und den Radfahrer*innen zur Verfügung zu stellen, das schafft mehr Probleme als es löst. Wie wird es uns nun mit dem Templergraben ergehen?

Im Reallabor soll erprobt werden, wie sich die sogenannte Netzunterbrechung auf den Templergraben und die umliegenden Straßen auswirkt“, heißt es in einer Mitteilung des Presseamtes. Lässt sich der Autoverkehr durch die neue Situation beruhigen? Lassen sich Krach, schmutzige Luft und gefährliche Situationen reduzieren?

***

Das „Reallabor Templergraben“ beginnt diesen Freitag, 18. Juni. Zwischen Wüllner- und Schinkelstraße verändert sich an diesem Tag die gewohnte Verkehrsführung. Bis zum 25. Oktober 2021 ist der Templergraben auf diesem Abschnitt Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Linienbussen vorbehalten. 

Der motorisierte Kraftfahrzeugverkehr auf dem Grabenring wird von der Königsstraße und vom Pontdriesch aus über den Alleenring (Turmstraße, Junkerstraße) umgeleitet. Die Geschäfte und Wohnhäuser im Umfeld des Templergrabens und umliegender Straße sind für den privaten und gewerblichen (Liefer-)Verkehr weiterhin erreichbar.

Zurück geht die Idee des Reallabors auf einen Antrag, den die Verkehrsinitiativen Uni.Urban.Mobil. (U.U.M.), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Jahr 2020 gestellt hatten. Sie fordern, den Durchgangsverkehr auf dem Templergraben im Umfeld des RWTH­-Hauptgebäudes zu unterbinden. Diesen Mitglieder-starken Organisationen geht es darum, den gesamten Grabenring zu einem innerstädtischen Radverteilerring weiterzuentwickeln. Es wird angenommen, dass das Reallabor dazu beitragen kann, die Mobilitätswende voranzubringen und die Stadt lebenswerter zu machen. 

Zum Auftakt sind Aktionen geplant

Das am 18. Juni beginnende „Reallabor Templergraben“ ist mit verschiedenen Aktionen von Freitag bis Sonntag (18. bis 20. Juni) verbunden. 

Die Ecke Templergraben/Eilfschornsteinstraße. Fotos: AachenNews Archiv

Freitag, 18 Juni 

Am Freitag, 18. Juni, startet um 14 Uhr am Platanenplatz eine Fahrradtour vom Templergraben in den Campus Melaten und zurück. Die Tour dauert rund zwei Stunden. 

Die Initiative Uni.Urban.Mobil. informiert ab 14.30 Uhr am Templergraben über ihre Aktivitäten und was sie mit der Idee eines verkehrsberuhigten Templergrabens erreichen möchte. 

Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) bietet von 14 bis 18 Uhr eine Fahrradwerkstatt vor dem Super C an. 

Von 16 bis 18 Uhr kommen Infostände der Firmen Madame Cargo und Velocity am Templergraben dazu. Interessierte bekommen hier praktische Hinweise zu Lastenfahrrädern und elektrisch betriebenen Leihfahrrädern. 

Und im Rahmen der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ können Interessierte ab 17 Uhr auf dem Platanenplatz das Fahren mit Lastenrädern ausprobieren und trainieren. 

***

Am Samstag, 19. Juni, beginnt um 12 Uhr der Umzug der Wanderbaumallee auf dem Templergraben. Die Wanderbäume sind ein Teil den Reallabors Templergraben und sollen zeigen, wie öffentliche Flächen temporär anders genutzt und dort die Lebensqualität erhöht werden können. Zusätzlich zur Wanderbaumallee ist auch eine Kunstaktion geplant. 

***

Am Sonntag, 20. Juni, folgt um 14 Uhr eine „Rolldemo“. Mit Inlinern, Skateboards, Rollschuhen, City-Rollern und allem, was rollt, also auch Fahrrädern, fahren alle Beteiligten zwei Runden über den gesamten Grabenring. Die Demo wird am Templergraben mit einer Kundgebung enden.

Weitere Aktionen in der viermonatigen Testphase bis zum 25. Oktober werden vorbereitet.

Weitere Informationen im Internet: www.aachen.de/templergraben

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

UPDATE: Straßendecke eingebrochen. Reparatur wird bis zu 3 Wochen dauern

Auf der Joseph-von-Görres-Straße im Aachener Ostviertel hat der Aachener Stadtbetrieb heute (14. 6.) einen Hohlraum unter der Straßendecke festgestellt. Teile der Asphaltdecke sind eingebrochen.

Aus diesem Grund musste der Abschnitt zwischen der Kreuzung Stolberger Straße und Peliserkerstraße kurzfristig voll gesperrt werden. Als Ursache wurde eine Kombination aus defektem Kanalschacht und defekter angeschlossener Straßenablaufleitung ausgemacht.

Dadurch habe sich, so teilt das Presseamt mit, ein Hohlraum gebildet, der etwa 50 Kubikmeter groß ist. Die Regionetz ist mit einer Fachfirma bereits dabei, den Kanalschacht freizulegen und mit der Sanierung zu beginnen. 

Da das Ausmaß der nötigen Sanierung noch nicht in vollem Umfang abzusehen ist, muss die Vollsperrung zwischen den Einmündungen Peliserkerstraße und Gneisenaustraße bis auf Weiteres bestehen bleiben. Die Joseph-von-Görres-Straße ist nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

Der Fußverkehr kann an der Baustelle vorbeigeführt werden, Radfahrer*innen müssen absteigen und den Fußweg benutzen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar