Umfangreiche Arbeiten auf zwei Aachener Straßen

Der Aachener Stadtbetrieb beginnt am Montag, 17. August, mit den großen und umfangreichen Asphaltarbeiten in Richterich. Betroffen ist der Bereich auf der Roermonder Straße zwischen der Berensberger Straße und Schönauer Friede. 

Die Sanierung der Asphaltdeckschicht wird in zwei Teilabschnitten ausgeführt. 

Vorbereitende Maßnahmen

Die vorbereitenden Arbeiten im ersten Teilabschnitt zwischen der Berensberger Straße und der Zufahrt zum Parkplatz des Supermarktes (bis Mitte der Zufahrt) werden von Montag, 17. August, bis Mittwoch, 26. August, ausgeführt. Anschließend beginnen die vorbereitenden Arbeiten im zweiten Teilabschnitt zwischen der Zufahrt zum Supermarktparkplatz (ab Mitte der Zufahrt) und der Einmündung zur Straße Schönauer Friede, die bis Dienstag, 8. September, andauern. Hierfür ist es erforderlich, dass der gesamte jeweilige Teilbereich komplett gesperrt wird. In dieser Zeit sind die Hof- und Garagenzufahrten im entsprechenden Teilabschnitt nur bedingt erreichbar.

Zweiter Teilabschnitt

Wegen der Asphaltarbeiten kann zwischen Dienstag, 8. September, 16 Uhr, bis Mittwoch, 9. September, 20 Uhr, im Fahrbahnbereich des ersten Teilabschnitts kein KFZ-Verkehr zugelassen werden. Von Mittwoch, 9. September, 20 Uhr, bis Donnerstag, 10. September, 20 Uhr, betrifft dies dann den Fahrbahnbereich des zweiten Teilabschnitts. 

Von Freitag, 11., bis Samstag, 12. September, werden im gesamten Sanierungsbereich der Roermonder Straße zwischen der Berensberger Straße und der Einmündung zur Straße Schönauer Friede dann die Nacharbeiten, wie Fugenverguss und Schachtregulierungen, ausgeführt. Wegen der beengten Platzverhältnisse und mittigen Lage der Schachtabdeckung muss dies ebenfalls unter Vollsperrung erfolgen. Die Hof- und Garagenzufahrten sind dann erneut nur bedingt erreichbar.

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Lothringer Straße, und was aus ihr mal wird

Lothringer Straße im Umbau. Fotos: Archiv

Der Umbau der Lothringer Straße zwischen Wilhelm- und Harscampstraße zur Fahrradstraße und zum Premiumfußweg ist in vollem Gange.

Die Stadt Aachen lässt die Straße in relativ kleinen Abschnitten umgestalten, damit alle Anlieger die Geschäfte, Wohnungen und das Berufskolleg während der Bauzeit jederzeit entweder über die Wilhelm- oder die Harscampstraße erreichen können.  

Wegen der engen Platzverhältnisse in der Baustelle kann die Durchfahrt von Radlerinnen und Radlern nicht erlaubt werden, Fahrräder müssen also geschoben werden. Alternativ ist für sie eine Umleitung über die Alfons- und Gottfriedstraße in beide Richtungen ausgeschildert. 

Der Gehweg auf der nördlichen Straßenseite (ungerade Hausnummern) wird als Premiumfußweg auf 2,70 Meter verbreitert. Parallel zu diesem Gehweg sind 21 Parkplätze, 7 neue Bäume, 8 Fahrradbügel und eine Aufenthaltszone mit Sitzbänken auf Höhe der Häuser 23/25 und 27 vorgesehen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Berufskolleg, Parkhaus) wird der Gehweg in Zukunft zwischen 2,30 m und 2,70 Meter breit sein. Die Fahrbahn bekommt auf einer Breite von 4,50 Meter einen roten Belag. Damit will die Stadt die Fahrradstraße deutlich ausweisen. 

Was ist ein Premiumfußweg?

Premiumfußwege sollen unter anderem durch 1. breite Gehwege, 2. gute Querungsstellen und 3. viele Sitzgelegenheiten attraktive Verbindungen von der Innenstadt ins Grüne sein. Die Lothringer Straße ist Teil des Premiumfußwegs 3, der am Münsterplatz beginnt und in den Frankenberger Park führt. 

Was ist eine Rad-Vorrang-Route?

Die Lothringer Straße ist ein zentraler Bestandteil der Rad-Vorrang-Routen nach Eilendorf und Brand.

Mit den Rad-Vorrang-Routen soll das Radfahren in Aachen sicherer und komfortabler werden. Der Radverkehr soll vor allem über Fahrradstraßen und separate Radwege geführt werden. Die Umgestaltung weiterer Straßen, zum Beispiel der Bismarckstraße, wird später folgen. Die Rad-Vorrang-Routen werden auf ihrer ganzen Länge speziell gekennzeichnet. Punktuell müssen sie sich mit den Premiumfußwegen die Flächen teilen.

Was ihr über Fahrradstraßen wissen müsst

Fahrradstraßen sind ein offizielles Element der Straßenverkehrsordnung. Anfang und Ende werden mit dem Verkehrsschild „Fahrradstraße“ und meist mit dem Zusatzschild „Kfz frei“ gekennzeichnet. Für Fahrradstraßen gelten in Deutschland einheitliche Regeln. Die vier wichtigsten sind: 1. Vorrang fürs Rad, 2. Autos sind zu Gast, 3. Nebeneinanderherfahren ist erlaubt und 4. maximales Tempo 30 für alle. 

Für Aachen hat die Politik einen einheitlichen Gestaltungsstandard für Fahrradstraßen beschlossen. Die Fahrgasse einer Fahrradstraße in Aachen soll ein sicheres Nebeneinanderfahren und Begegnungsverkehre ermöglichen. Dafür sollen sie idealerweise 4,50 Meter breit sein. Um zu vermeiden, dass Radlerinnen und Radler gegen Bordsteine oder sich öffnende Autotüren fahren, wird an den Rändern der Fahrtrasse beidseitig ein Breitstrich markiert. 

Das Fahrradstraßenlogo wird zudem groß auf die Fahrbahn aufgemalt, damit Autofahrer klar erkennen, dass der Radverkehr in dieser Straße Vorrang hat. Mit der Annahme des Radentscheides im November 2019 kommt hinzu, dass alle Radverkehrsanlagen in Aachen flächendeckend in rot gestaltet werden sollen. Dies wird in der Fahrgasse der Lothringer Straße erstmalig auf gesamter Länge so umgesetzt.

Enorme Anstrengungen von Bürgerinnen und Bürgern sind nötig, um in Aachen mal eine Straße fußgänger- und fahrradfreundlich zu gestalten. Bisher musste stets hart gegen die Politik angekämpft werden. Möglicherweise ändert sich das, je nachdem wie die Wahl am 13. September ausgeht. Besonders autofreundliche Parteien sind in Aachen: CDU und FDP.

(Zwinkyzwonky)

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Was wollen Piraten in den kommenden 5 Jahren in Aachen erreichen?

Hier beschreiben die Piraten ihren Plan für die nächsten fünf Jahre und was sie bis 2025 erreichen wollen.

„Wir legen dafür unseren Weg dar zu einer offeneren, klimaneutralen Stadt Aachen, auf dem wir niemanden zurücklassen wollen. Wir wollen diese Stadt verändern und junge Menschen in die Kommunalpolitik bringen. Statt der Vergangenheit nachzuweinen, wollen wir die Zukunft mit Leben füllen und dich dabei mitnehmen. Unsere Art Politik zu machen ist stets darauf ausgerichtet, dir Platz und Mitbestimmung in einer lebenswerten Stadt Aachen zu geben.

Diese Stadt steht vor großen Veränderungen. Durch die aktuelle Pandemie gibt es eine neue Normalität im Miteinander. Die Digitalisierung erreicht inzwischen jeden Winkel deiner Stadt. Und die Klimakatastrophe erfordert drastische Änderungen in unserem Leben. All das findet statt, ob wir wollen oder nicht. Wir Piraten werden uns nicht vor diesen Herausforderungen verstecken. Wir wollen Veränderungen gestalten.

Wir treten an, um der Politik in Aachen den Mut zu geben an einer Zukunft zu arbeiten, auf die du dich freuen kannst. Dafür brauchen wir deine Stimme am 13. September 2020.“

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More to come – auch von anderen Parteien.

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So kann es nicht weitergehen

Eine Stadt, in der so viele Wohnungen und Ladenlokale/Kaufhäuser leerstehen und in der gleichzeitig ständig neu gebaut wird, hat wirklich ein Problem. Da läuft etwas völlig falsch. Foto: Maastrichter Straße.

Wenn man schon den Stadtrat neu wählt, dann kann man ja auch mal schauen, was denn der alte Stadtrat – gänzlich dominiert von CDU und SPD – in den vergangenen Jahren geleistet hat. Was haben CDU und SPD aus der Stadt gemacht? Haben sie sie irgendwie nach vorne gebracht? 

Ich muss leider sagen: Es ist eine einzige Katastrophe. Und man sieht das auch, wenn man durch die Stadt geht. Vorzugsweise durch die Innenstadt. Das ist so niederschmetternd, man möchte sich – ganz ehrlich – lieber mit was anderem beschäftigen. Nur: Weglaufen ist keine Lösung.  

Von den Kleinsten bis zum Größten, von den Kindertagespflegepersonen bis zur Kulturpolitik, ein einziger Clusterfack. Und was machen die für Handel und Wirtschaftsförderung bei der Stadt  zuständigen Herrschaften (Sicking) eigentlich beruflich? Wäre es denn wirklich so schwer gewesen, sich in Maastricht was abzugucken, wenn einem schon selbst nichts einfällt? 

In all den Jahren schwarz/roten Rumfuhrwerkens ist nicht ein einziges markantes Gebäude entstanden, der supererfolgreiche Museumschef (Beitin) vom Ludwig Forum wurde vergrault, und das sogenannte Depot (Talstraße) ist – wie einst schon die Barockfabrik – auch nicht zum Zentrum für Kreative, zu einem Leuchtturm der lokalen Kultur gemacht worden. Über-haupt-nicht. Was sich an Personalpolitik in den Museen abspielt, ist mit „Elend“ noch freundlich beschrieben.

Mit Ach und Krach wurde gerade mal das kaputte Parkhaus am Büchel geschlossen, abgerissen ist das nicht. Der Bushof ist häßlich wie eh und je. Die Innenstadt hat keinen einzigen zusätzlich Baum bekommen, dort ist es nur noch heiß. 

Durch die Innenstadt wälzt sich an jedem Wochentag eine Blechlawine. Nichts wurde da verändert, alles nur noch schlimmer. Mehr Autos und noch mehr und noch mehr. Wie kann man das zulassen, dass eine Stadt so niedergemacht wird vom Autoverkehr? Und dabei das Potential der RWTH so grenzenlos ignorieren?  

Offene Baustellen, ungeregelte Zustände, wohin man blickt. Was wird aus dem vergifteten Gelände Camp Hitfeld? Was aus dem alten Horten-Gebäude, was aus dem alten Polizeipräsidium? Das war doch seit Jahren abzusehen, dass dort Platz entsteht z. B. für eine neue Sporthalle für den ALRV oder die Volleyballerinnen oder für beide. Was wird aus dem ehemaligen Straßenverkehrsamt in Burtscheid (Karl-Marx-Allee) , dieses Gebäude verkommt seit Jahren. Was wird aus der Strang-Halle in Rothe Erde? Was aus den Aachen-Arkaden, ein Riesentrumm, überflüssig und bis auf einen einzigen Discounter auf 2 Etagen gänzlich leer. Was wird aus den vielen Ladenlokalen, die uns aus toten Schaufenstern anschauen? 

Seit vielen Jahren leer: Gebäude in der Karl-Marx-Allee in Burtscheid. Ebenfalls verlassen und leer seit Jahren: das große Forum zwischen RWTH-Hauptgebäude und Rathaus, Lust for Life usw.

Der vermutlich neue Oberbürgermeister Baal (CDU) will – laut Wahlplakaten – zuhören. Auch die grüne OB-Kandidatin will zuhören. Heißt das, dass sie selbst gar keine Vorstellungen davon haben, wohin sich Aachen entwickeln soll, was getan werden muss? Es sieht so aus. 

Armes Aachen. Seufz. 

Aber wir wissen ja, dass die große Mehrheit in Aachen auch diesmal wieder diejenigen wählen wird, die den Niedergang wirklich nicht aufhalten können. Die beiden „großen“ Parteien und da vorzugsweise das Uralt-Personal, das man am liebsten in die Wüste schicken würde. 

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Auch wenn ihr die Piraten nicht wählt, so schaut euch wenigstens mal die Liste an. Hier wird aufgezählt, an was es in Aachen fehlt und wohin sich die Stadt entwickeln sollte. 

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Bei großer Trockenheit besonders blöde: Bewässerungsanlage zerstört

Jeden Morgen soll derzeit der Rasen im Elisengarten gewässert werden. Eigentlich. Denn vor einigen Tagen wurde die eingebaute Bewässerungsanlage zerstört.

Die Leute vom Stadtbetrieb arbeiten auch bei großer Hitze und Trockenheit mit Herzblut daran, „den Bürgerinnen und Bürgern schöne und attraktive Grün- und Erholungsflächen zu bieten“, sagt Thomas Thalau, Betriebsleiter des Stadtbetriebs. Aber: Dieses sinnfreie Treiben, dieser Vandalismus ist ein Ärgernis für alle.

Ein bis zwei Wochen werde es dauern, bis das Ersatzteil der Anlage geliefert und eingebaut ist. „Das würde bei den Temperaturen bedeuten, dass der Rasen verbrennt“, sagt Michael Speck, Teamleiter der Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs. Die Grünpflegekolonne ist zwar mit einem Gießfahrzeug ausgestattet, „aber die Fläche ist so groß, dass wir Stunden bräuchten, um alles zu wässern“, erklärt der Gärtner. 

Freiwillige Feuerwehr hilft

Darum wird der Aachener Stadtbetrieb, der derzeit schon eine große Unterstützung beim Gießen der Straßenbäume erfährt, nun auch bei der Bewässerung des Elisengartens von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Ein kurzes Telefonat mit Ralf Johnen, Geschäftsstellenleiter der Freiwilligen Feuerwehr Aachen hat genügt – die Zusage kam prompt.

Jeden zweiten Tag wird die Freiwillige Feuerwehr nun im Elisengarten den Rasen wässern. Dabei werden sich die verschiedenen Löschzüge abwechseln. Thomas Thalau: „Mein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die schnelle und unkomplizierte Hilfe leistet.

Den Auftakt macht am heutigen Mittwochabend, 12. August, der Löschzug Richterich.

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Mit Vandalismus hat auch diese schöne Einrichtung zu tun. Bei den Fahrrad-Stationen von Velocity kann man sich ein E-Bike leihen. Besonders am Bahnhof Rothe Erde und an der Wohnanlage Guter Freund ist die Anlage fast immer defekt. Foto: am Löhergraben
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Hilfe für 162 Wahllokale und 63 Briefwahllokale gesucht

Zur Kommunalwahl am 13. September und für die Stichwahl am 27. September sucht das Wahlamt noch dringend Wahlhelfer*innen. Insgesamt werden in der Stadt Aachen 162 Wahllokale und 63 Briefwahllokale eingerichtet. Für die dort eingesetzten Wahlvorstände werden ca. 2.000 Personen benötigt, die an diesen Tagen als ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer mitwirken.

Aus dem Wahlamt erfahren wir: Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, sorgfältiges Arbeiten ist Voraussetzung. Schulungen sind leider nur bedingt möglich. Für Helfer aus der Stadtverwaltung gilt: Für eure/Ihre Aufgabe – insbesondere bei Übernahme der Funktionen des Wahlvorstehers/der Wahlvorsteherin oder des Schriftführers/der Schriftführerin erhält jede*r vorab Informationsmaterial.

In den Urnenwahllokalen treffen sich die Wahlhelferteams am Wahlsonntag um 7.30 Uhr im zugeteilten Wahllokal. Um 8 Uhr beginnt die Wahlzeit, die um 18 Uhr endet. Selbstverständlich gibt es in der Zeit von 8 bis 18 Uhr auch Pausen.

Die Briefwahlvorstände treten um 13 Uhr zusammen und beginnen mit dem Öffnen der roten Wahlbriefumschläge. Auch hier endet die Wahlzeit um 18 Uhr. Dann werden (die blauen Briefumschläge geöffnet und) die Stimmzettel ausgezählt.

Bei Fragen steht euch/Ihnen das Wahlhelfer*innen-Planungsteam unter den folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Blücherplatz 43, Erdgeschoss Zimmer 005, 52068 Aachen
Telefon: 432-1603 und 432-1625
Fax: 432-1607
Email: wahlhelfer@mail.aachen.de

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Nicht länger zusehen, wie sich das Mittelmeer in ein Massengrab verwandelt

Menschlichkeit heißt für uns, sichere Häfen und Sicherheit für Geflüchtete bieten. Aachen kann durchaus noch Menschen aufnehmen. Besonders, wenn sich wieder „Paten“ finden, die den Neuankömmlingen beim Einfinden in unsere Gesellschaft helfen.

Das habe ich vor fünf Jahren erlebt.

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Jetzt zu Eimer und Gießkanne greifen

In der Lothringer Straße: Bürger*innen beim Bewässern der Bäume am Straßenrand. Eine Aktion, die Marc Teuku (Mitte) initiiert hatte und die in den kommenden Tagen wiederholt wird.

Die Bäume sind die grüne Lunge der Stadt und spenden kühlenden Schatten, wenn die Sommer heißer werden.

Hängende Blätter und schlaffe, junge Zweige sind eindeutige Signale. Die Bäume sind im Stress, ihnen fehlt Wasser. An kleinen Bäumen in der Lothringer Straße und in der Schlossstraße kann man das zur Zeit beobachten. Piratenpartei-Ratsherr Marc Teuku startete deshalb mit anderen eine Baum-Bewässerungsaktion.

Bei anhaltender Trockenheit und Dürre helfen ein bis zwei volle Gießkannen am Tag dem Stadtbaum weiter. Gerade in Zeiten von Wasserknappheit ist aber auch Trinkwasser eines Tages knapp. Deshalb sollte man zum Gießen der Bäume Wasser aus Regentonnen, Zisternen oder Brunnen verwenden. Wer die Möglichkeit hat, sollte darauf zurückgreifen.

Die meisten Einwohner von Aachen haben keinen Garten. Straßenbäume verfügen oft über wenig Platz unter der Erdoberfläche, und das meiste Regenwasser fließt sowieso über die versiegelten Flächen direkt in die Kanalisation. Wer die Bäume vor seiner Wohnung erhalten will, muss etwas unternehmen, muss jetzt zu Eimer und Gießkanne greifen.

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Könnte klappen: 8-zügige Gesamtschule für Aachen

In wenigen Tagen, am 20. August, treffen sich Aachens Schulpolitiker*innen zu Beratungen. Dann geht es auch um die Frage: Wird Aachen all den Eltern ein Angebot machen können, die ihre Kinder auf eine Gesamtschule schicken wollen? Jahr für Jahr muss man über 100 Kindern eine Absage erteilen, es fehlt ganz klar eine weitere Gesamtschule in Aachen.

Der Bedarf ist da, die Räume eigentlich auch: Es ist die jetzige Alkuin-Realschule, die gerade ausläuft. Eine 4- bis 6-zügige neue Schule zu bauen, das macht keinen Sinn: Erstens ist kein Platz gefunden worden und zweitens würde es zu lange dauern, bis die ersten Kinder dort eingeschult werden.

So kam man auf den schönen Gedanken, die 4. Aachener Gesamtschule (Sandkaulstraße/Heinzenstraße) um einen zusätzlichen Standort (Alkuinstraße, 1,5 km entfernt) zu erweitern, wobei aber der neue Standort ausgebaut werden müsste. Denn: „Auch der Standort der auslaufenden Alkuinrealschule reicht alleine nicht für eine 4-zügige Gesamtschule aus. Überlegungen auf Nachbarflächen zuzugreifen, waren nicht erfolgreich.“ Das teilt die Verwaltung in ihrer Vorlage mit. 

Erste Gespräche mit der Schulleitung in der Sandkaulstraße verliefen erfolgreich. Die Lehrer*innen dort haben schon mal ein Konzept entwickelt, wie sie sich ihre eigene 8-Zügigkeit an drei Standorten vorstellen. Kosten bis jetzt: noch nicht ermittelt.

Die Politiker*innen im Schulausschuss müssen nun am 20. August entscheiden, ob der Plan weiterverfolgt wird und alle Anstalten getroffen werden, um ihn zu verwirklichen. Wenn die Mehrheit zustimmt, wird die Stadtverwaltung in die Detailprüfung gehen.

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Hier muss noch angemerkt werden, dass es in Laurensberg eine Gesamtschule gibt, die aus den unterschiedlichsten Gründen immer zu wenig Anmeldungen verzeichnet. Diese Schule (Heinrich-Heine-Gesamtschule) war die erste Gesamtschule von Aachen. Sie soll, so will es die Kölner Bezirksregierung, geschlossen werden. 

Doch da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Vielleicht ist nämlich nur der Standort falsch. In der Innenstadt oder auf dem Gelände vom Campus West könnte eine Gesamtschule wahrscheinlich gut funktionieren. 

Fotos von der Musikschule, von der Hochschule, von einer Montessorischule in Aachen und diversen Grundschulen: alles vorhanden. Nur nichts zu diesem Text Passendes: Deshalb hier: Piraten, die in Aachen und der StädteRegion mitmischen wollen – mit OB-Kandidat Matthias Achilles (2. v. l.).

Als Alternative könnt ihr auch gern die Kollegen von der CDU wählen. Hier mal einige aus Herzogenrath:

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Für Fridays For Future ist die Wahl eine Klimawahl

Für die Aachener Gruppe von Fridays For Future (FFF) ist die kommende Wahl ausdrücklich eine Klimawahl. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben ihre Forderungen an die Aachener Politiker*innen – ebenso wie die Parteien – im öffentlichen Raum untergebracht.

Im oberen Teil der Bismarckstraße zu sehen: die Forderungen der Aachener FFF-Gruppe. (Zum Lesen einfach draufklicken.)

In 50 Jahren sind die heute 16-Jährigen erst 66 Jahre alt, und bei einer Lebenserwartung von 90 bis 100 Jahren haben sie noch gut ein Drittel ihres Lebens vor sich. Gleichzeitig wird in 50 Jahren ein Drittel der Welt unter extremer Hitze leiden. Mit verheerenden Folgen.

Doch die heutigen Politiker, weitgehend Männer zwischen 50 und 70, scheint das wenig zu kümmern. Für sie reichen der allgemeine Wohlstand und das Klima so gerade noch für ein prima Leben. Nie sah man eine Generation, der die Zukunft der Welt so gleichgültig ist.

Kein Wunder, dass die Jugendlichen streiken und auf die Straße gehen. Ein Wunder vielmehr, dass diese Generation nicht massiver auftritt. Und bedauerlich ist es auch, dass die Wissenschaftler*innen so überaus sanft und maßvoll agieren bei ihren vielen Hinweisen auf die Klimakatastrophe. Hat man jemals von bundesweiten Wissenschaftler-Streiks mitsamt Randale gehört? Nein, nie.

Eine „klimagerechte Stadt und StädteRegion“ mit autofreier Innenstadt und konsequenter Umsetzung des Radentscheids werden von FFF-Aachen gefordert. Dazu Ressourcen-schonendes, genauer: suffizientes Bauen. Aber mehr als einmal kurz hinschauen und drüberlesen werden die Damen und Herren der etablierten Politik bestimmt nicht. Das ist schade.

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Wir wünschen allen ein schönes Wochenende und immer ein kühles Getränk zur Hand

Muffeter Weg in Aachen

Das Kulturangebot gerade für junge Aachener*innen braucht einen Wechsel. Im Rat von Aachen schon mal zuerst einen Generationenwechsel. Kulturpolitik anders machen. Gegen das Clubsterben – für ein vielfältiges Angebot.

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