Die Polizei in Aachen freut sich, dass sich sehr viele Menschen an die Kontaktsperre halten und bedankt sich.
Am vergangenen Wochenende musste die Polizei insgesamt 61 mal wegen der „Pandemie“- Situation ausrücken. Das gute Wetter lockte Mann und Maus, trotz des Appells „Bleiben Sie zu Hause!“ nach draußen in den Wald, in Parks und Grünanlagen.
Die Polizei teilt mit: 18 Einsätze erforderten ein polizeiliches Einschreiten. Davon zehn Mal in der Stadt Aachen und acht Mal in der StädteRegion. Insgesamt wurden 15 Vorgänge gefertigt und in sieben Fällen die zuständige Ordnungsbehörde informiert.
In Monschau, Simmerath und Roetgen herrschte reger Ausflugsverkehr. Die bekannten Wanderparkplätze waren stark ausgelastet. Zum größten Teil hielten sich die Bürgerinnen und Bürger an das Kontaktverbot. Aus polizeilicher Sicht war hier kein Einschreiten erforderlich. Grund gab es hinegen u.a. in Aachen und Herzogenrath.
Am vergangen Samstag (4. April) gegen 16.40 Uhr überprüften Polizisten vier Personen im Kennedy Park in Aachen, die dort Bier tranken. Aus Gründen der Uneinsichtigkeit mussten die Polizisten einen Platzverweis aussprechen.
Bei einer Pkw-Kontrolle in Aachen am Sonntagmorgen (5. April) gegen 0.35 Uhr fanden Polizisten im Bereich der Adenauerallee drei Personen in einem Pkw.
Weiterhin mussten Polizisten eine Grillparty mit zwei Personen im „Alten Klinikumspark“ an der Anton-Kurze-Allee vorzeitig beenden.
Am Sonntag, 5. April, gegen 17 Uhr rückten Polizisten in Herzogenrath aus. Dort sollten 10 Personen Fußballspielen. Die Beamten trafen die Personengruppe an und wiesen auf das Kontaktverbot hin.
Die Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen meldeten am Montagnachmittag (6. April 2020) acht weitere Todesfälle (sechs Männer und zwei Frauen).
Es gibt im Nachgang zur Meldung am Montag acht weitere Menschen, die im Laufe der letzten Tage gestorben sind, zu vermelden: Es handelt sich um eine Stolbergerin (56) mit multiplen Vorerkrankungen, einen Simmerather (70), drei Männer aus Würselen (84, 86, 90 Jahre alt), sowie zwei Männer (72und 82 Jahre) und eine Frau (96) aus Aachen.
Somit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der StädteRegion Aachen auf 35. Alle bislang verstorbenen und auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen, gehörten nach den vorliegenden Informationen zu Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen.
Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Städten und Gemeinden der StädteRegion Aachen beheimatet sind.
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Auskunft erteilen Oberbürgermeister Marcel Philipp und StädteRegionsrat Tim Güttemeier in einer Pressekonferenz, die gestreamt wurde. Hier könnte das Video in der Übertragung zu sehen und zu hörensein (Beginn bei Minute 3). Klappt aber nicht immer.
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Noch ein Hinweis:
Wer die Zeit und die Nerven hat, sich intensiv mit dem neuen Virus in all seinen Dimensionen und Auswirkungen zu befassen, dem kann ich sehr die Texte in diesem Blog empfehlen: https://emanuelwyler.wordpress.com
In New York werden die Toten in Kühlwagen gelagert und vermutlich bald in Parks beerdigt. Wer immer noch meint, es handele sich bei dem ganzen um einen Hype und um eine quasi „normal Grippe“, der/die braucht hier bitte nicht mehr mitzulesen.
Die Piraten haben letzte Woche den Antrag gestellt, die Sanierung des Neuen Kurhauses auszusetzen und die dafür verplanten Mittel möglichst direkt für Nothilfe in der Coronakrise zu verwenden. Dazu gab es Kritik, und die Fraktion der Piraten teilt deshalb mit:
Uns ist es wichtig, dass gerade jetzt niemand zurückgelassen und nicht Geld verschwendet wird, um die Nostalgie einiger weniger mit einem 50 Millionen Euro Prunkbau zu befriedigen.
An unserer Forderung gab es Kritik von Politikern, denen an der Sanierung gelegen ist. Leider wurde dabei nicht erwähnt, wie das Projekt uns bei der aktuellen Krise hilft. Dafür wurde ein Hinweis geäußert zu den Kostenarten des geforderten Nothilfefonds und der bisher priorisierten Sanierung.
Bei der Sanierung handelt es sich um sogenannte „investive“ Mittel, die also für ein bestimmte Anschaffung (hier die Sanierung) ausgegeben werden sollen. Unsere Forderung ist, dass die Mittel umgenutzt werden müssen, um die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Pandemie für die Aachener*innen abzufedern. Das wäre aber dann eine „konsumtive“ Maßnahme, weil die Stadt dafür nicht den Gegenwert (wie ein saniertes Kurhaus) in ihre Bücher schreiben kann, sondern lediglich den Aachener*innen hilft.
Unser Antrag enthält aus diesem Grund den Auftrag an die Verwaltung, eine Möglichkeit zu finden, die investiven Mittel einzusparen und stattdessen einen neuen, in der aktuellen Lage notwendigen, konsumtiven Posten zu schaffen. Mit diesem Posten könnten man dann den wirtschaftlichen Folgen der aktuellen Krise entgegenwirken.
Unabhängig von der Kostenart lehnen wir das Projekt „Neues Kurhaus“ nicht nur wegen der einmaligen Sanierungskosten ab, sondern weil es kein Konzept gibt, um diese Ausgaben später wieder zu erwirtschaften. Vielmehr soll das Kurhaus Jahr für Jahr gut 2 Millionen Euro Verlust machen, der direkt oder über Umwege an der Stadt hängen bleiben wird. Wir denken nicht, dass das mit dem Nutzen, ein weiteres schickes Gebäude benutzen zu können, zu rechtfertigen ist.
Grundsätzlich wird die Stadt ohnehin gezwungen sein, alle bisherigen Finanzpläne zu hinterfragen und erhebliche Änderungen vorzunehmen.
Noch ist es zu früh, um die Kosten der Krise abzuschätzen. Doch ist jetzt schon abzusehen, dass ein erheblicher Jahresfehlbetrag entstehen wird, was nach Gemeindeordnung NRW zwangsweise zu einem Nachtragshaushalt führen wird.
Corona-Krise hin oder her: Dieses Kurhaus in Aachen wird für mindestens 50 Millionen Euro grundsaniert. Da zeigen sich CDU und SPD kein bisschen flexibel. Auch die örtliche Presse greift gelegentlich die Themen der Piraten auf. Zu sehen im Schaufenster des Piratenbüros in der Lothringer Straße/ Ecke Wilhelmstraße in Aachen.
Insgesamt gibt es in der StädteRegion nunmehr 1272 positive Fälle, davon 658 in der Stadt Aachen. 595 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.
Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt weiterhin bei 27.
Dringender Appell für die Osterferien: Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.
Mit Blick auf das schöne Wetter zum Beginn der Osterferien bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete zu verzichten.
Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen diszipliniert eingehalten werden müssen, was bereits am zurückliegenden Wochenende gut gelungen ist. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.
Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.
Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Telefon: 0241/510051 (An Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr)
Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.
Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.
Ausdrückliche Bitte der Verwaltungsspitze an die Bürgerinnen und Bürger: „Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!“
Eine gesunde Lebensweise mit viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch möge eure Abwehrkräfte stärken. Und: verzichtet auf das Rauchen.
Die Händler sind für euch da, im Internet. Foto: Archiv
In Aachen einkaufen, von zu Hause aus! Das wär’s doch jetzt, oder? Es hat sich ja allerhand angesammelt, was neu besorgt werden muss, also Teile, die kaputt gegangen sind oder einem hingefallen sind, die man schon länger mal ersetzen wollte. Ich z. B. werde „nach Corona“ einige Tassen und Teller nachkaufen. Wird höchste Zeit.
Die Geschäftswelt kommt uns entgegen und fordert uns auf, es doch mal auf die digitale Tour zu versuchen und macht auf die vielfältigen Angebote und Services in Stadt und StädteRegion Aachen in Corona-Zeiten aufmerksam.
„Auch wenn viele Läden und Lokale geschlossen sind, sind Einzelhandel und Gastronomie dennoch für Sie da“, schreibt der Handel. Beratung und Auskunft gibt es oft per Telefon, E-Mail oder im Online-shop. Händler liefern Produkte mit lokalen Kurierdiensten direkt zu uns nach Haus. Es lohnt sich also, sich beim „Lieblingsladen oder –lokal“ zu erkundigen.
Aachen-shopping hat auf seiner Website unter https://aachen-shopping.de/2020/03/24/corona-info/etliche Portale verlinkt, die über auch jetzt verfügbare Waren und Dienstleistungen informieren. Es sind dies:
„Bitte nutzen Sie diese Portale für Ihre Ostereinkäufe, kaufen oder verschenken Sie Gutscheine für die Zeit, wenn Aachen hoffentlich bald wieder erwacht. Bitte bestellen Sie LOKAL!“ Das teilt Simone Pfeiffer-Bohnenkamp für die Initiative-Aachen mit, die auch die Links geschickt hat.
Ebenso freuen sich die Geschäftsleute bestimmt sehr, wenn ihr diese Links an eure Verteiler weiterleitet.
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WICHTIG: Es dürfen alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung strenger Infektionsschutzmaßnahmen öffnen.
· Spezialgeschäfte für Delikatessen oder Süßwaren, der Weinfachhandel, Teeläden und ähnliche Lebensmittelverkaufsstellen fallen unter diese Regelung
· Eiscafés und Konditoreien dürfen ebenfalls unter strengster Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen einen Außer-Haus-Verkauf betreiben.
Falls ihr Kuchen kauft und von außerhalb kommt: Das Parkhaus Büchel ist jetzt definitiv für Kurzparker zu.
Und falls Langeweile aufkommt: Meldet euch bei Twitter an, dort ist es viel lustiger als bei Facebook, wo grantige Männer alles einfach nur schlecht finden.
Wegen der Corona-Krise werden derzeit alle sozialen Kontakte stark reduziert. Darunter leiden insbesondere alte und pflegebedürftige Menschen in den Seniorenheimen, da sie keine Besuche mehr bekommen dürfen.
Da auch der Osterbend wegen der mörderischen Corona-Pandemie abgesagt wurde, hatten einige Schausteller die Idee, mit ihren historischen Orgeln vor Seniorenheime zu fahren und dort mit ihren Orgeln und ihrer Musik etwas Freude und Abwechslung in den Alltag der Menschen zu bringen.
Koordiniert wird die Aktion „Orgeln gegen die Einsamkeit“, die am heutigen Samstag starten wird, von Beatrix Karlsberg vom Eurogress Aachen. Einrichtungen, die Interesse an einer entsprechenden Aktivität haben, können sich unter Telefon 0177/8067206 und 0177/6900914 sowie der Mail-Adresse bkarlsberg@eurogress-aachen.de mit Beatrix Karlsberg in Verbindung setzen und einen Termin abstimmen.
So eng werden derzeit (hier: Forst) die städtischen Grundstücke bebaut. Alles, um die Wohnungsnot zu lindern. Noch mehr Wohnungen entstehen am Freunder Weg. Original im Stil der 50er Jahre übrigens: die Gaststätte Zeppelin Eck (hinten links).Sieht schön aus, wirkt aber wie tot. Es macht in diesen Tagen keinen Spaß, durch die Innenstadt zu spazieren. Es fehlen (hier: der Hof) die Menschen, die Stimmung lappt ins Depressive. Auf dem Katschhof sollten 6 Linden gepflanzt werden. Was man fand, war – kaum zu glauben – eine Römerstraße (s. auch unten), 6 Meter breit und von der Domsingschule zum Hühnermarkt führend. An der Häuserwand: Werbung für die große Dürer-Ausstellung, die am 7. Oktober eröffnet werden soll. Hier haben jetzt offenbar die Archäologen die Regie übernommen. Das Foto ist nicht gut gelungen, es entstand in Eile, die Innenstadt ist so tot, dass wir schnell wieder weg wollten. Man sieht eigentlich nur noch die Obdachlosen, die jetzt viel mehr auffallen als sonst. Erstaunlich, wie viele es sind.
Wir fahren auf Sicht
Erschütternd, wie schnell viele Menschen finanziell am Ende sind. Das macht sprachlos. Tausende Solo-Selbstständige sind schon nach 2 Wochen total pleite. Keine Spur von langfristig. Unternehmer und Geschäftsleute und sogar Giganten wie Kaufhof und Adidas sind sofort am Ende.
Wir sehen jetzt: Wenn es mal einen 4-wöchigen Stillstand gibt, dann kracht schon alles zusammen. Was ist das für ein System, in dem wir leben müssen? Menschenfeindlich, unmenschlich. Es ist offenbar alles auf Kante genäht.
Wir lernen: Systemrelevant sind die, die am schlechtesten bezahlt werden. Vom Beifallklatschen der übrigen können sie ihre hohe Miete nicht bezahlen. Die Unterbezahlten werden später hoffentlich klarmachen, das es so nicht weitergeht.
Die Gier hat die Ökonomisierung des Gesundheitswesens vorangetrieben. Die Folge jetzt: Tote. Die Gier kostet jetzt Menschen das Leben. Reibach machen mit der Gesundheit – das hat allen voran die Bertelsmann-Stiftung so propagiert.
Und das Corona-Virus zeigt uns auch, wie sehr die Gesellschaft in zwei Teile geteilt ist. Es gibt Familien mit Haus und Garten, viel Platz, vollen Kühltruhen im Keller, die Kinder haben iPads und andere Computer zum Lernen außerhalb der Schule. – Andere Eltern leben jetzt mit zwei Kindern auf 70 Quadratmeter in sehr beengten Verhältnissen, ohne Balkon. Häusliche Gewalt nimmt zu.
Das Corona-Virus ist kein Gleichmacher, wir sitzen nicht alle im selben Boot. Die einen haben Beatmungsgeräte und die anderen (auf Lesbos) nicht. Und was passiert nach Ostern, wenn vielleicht entschieden wird: Schulen und Kitas bleiben weiter zu? Dann summieren sich Angst und Frust, Leute ohne Rücklagen fragen sich: Wofür machen wir das alles? Es gibt doch eigentlich nur Nachteile.
Die Verbunkerung – im Bus gesehen. Man kann nur noch hinten einsteigen, die Fahrer*innen wünschen keinen Kontakt mit den Fahrgästen. Verständlich. Unterdessen quälen Pkw-Fahrer ganz andere Sorgen.
Peng, das war’s. Jetzt ist es zu. In das Parkhaus am Büchel, mitten in Aachen, das seit 30 Jahren geschlossen werden soll, können nur noch Dauerparker*innen reingefahren. Diese Woche ist es tatsächlich – für Kurzparker*innen – zur Schließung gekommen.
Aber „zu“ bedeutet nicht, dass dieses Elends-Bauwerk weg ist, dass es nicht noch mal wieder geöffnet wird. Die Aachener FDP startete vor wenigen Tagen schon mal einen Anlauf, das Parkhaus länger offen zu lassen.
Da gehört schon viel Überheblichkeit dazu, wenn sich Politiker jahrelang so ein kaputtes, vergammeltes, häßliches und verrottetes Gebäude – mitten in der Altstadt von Aachen – leisten. Saukäs. Und das, während (wie das städtische Presseamt mitteilt) im Umkreis von 300 Metern rund um das Parkhaus Büchel in 11 weiteren Parkhäusern genau 4547 Parkplätze zur Verfügung stehen. Wahnsinn. Nur an 2 Tagen habe es in Aachen weniger als 1000 freie Parkplätze gegeben.
Die Politik in Aachen – wie ich sie erlebe – hat Angst vor Veränderungen (alles soll unbedingt so bleiben, wie es immer war). Und wird ja bestimmt im September 2020 von euch wieder gewählt, ne? Hahaha. (Das ist ein nicht-lustiges Lachen.)
Also, abgerissen ist das Parkhaus am Büchel noch nicht. Das soll tatsächlich 2021 stattfinden. Für Dauerparker soll vorerst im Juni 2020 Schluss sein. https://www.apag.de
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Unterdessen wird das Parkhaus in der Lothringer Straße mit seinen 325 Parkplätzen zur Zeit saniert. Es ist noch bis August geschlossen.
Parkhaus Lothringer Straße wird saniert. Foto unten: das Parkhaus Lothringer Straße von der Theaterstraße aus gesehen.
Aachens schönstes Parkhaus, wo ich auch gern reinfahre, ist das Parkhaus in der Annastraße (s. unten). Der Eingang ist eng, aber innen ist es farbig, ganz sauber und bebildert.
Zu Hilfe, zu Hilfe! Ein riesiges Corona-Virus ist in Aachen auf einem Schreibtisch gelandet. Auch das noch. Waaaaaahnsinn. Kann uns Armin Laschet helfen??? Nein??? Ist mit Masken-Beschaffung die nächsten vier Monate voll ausgelastet? Vielleicht rufen wir einfach die Polizei in Aachen an . . . wie? die können nicht kommen? Ach so, die nehmen gerade sämtliche Songs von Udo Jürgens auf. Ach du liebe Zeit. Dann muss Podcast-Star Professor Christian Drosten bitte herbeieilen. Ach – der redet nicht mehr mit der Presse??? Krass. Huhu, Frau Merkel, es ist ernst!!! Ach so, das wissen Sie selbst. Hallo??
Gesunde Ernährung lässt uns im Ernstfall den Angriff der Killer-Viren besser überstehen. Haben wir uns gedacht.
Seit Wochen ernähren wir uns nur noch von „gesunden“ Lebensmitteln – Obst, Gemüse, Yogurt, Körnerbrot und dergleichen – genau wie die Öko-Fanatiker, über die wir sonst immer Witze gemacht haben. Dann achten wir plötzlich auf ausreichend Schlaf – das ist verrückt – als wären wir Kinder in der Wachstumsphase. Das gab es noch nie.
Und wir vergessen auch nie die Gymnastik, nie. Klar, dass wir nicht rauchen, wir wollen die Lunge nicht schwächen. Eine Stunde zügiges Spazieren im Grünen gehört jetzt auch zum Tagesablauf. Und dem Alkohol haben wir ebenfalls abgeschworen.
Ein so „gesundes“ Leben führten wir tatsächlich bisher noch nie, also gar nicht.
Dabei wird jetzt zunehmend offensichtlich, dass wir uns – bei DEM Lebenswandel – plötzlich topfit fühlen. So richtig gesund und als könnten wir Bäume ausreißen . . .
Wie soll man damit klarkommen?
Die Kliniken füllen sich mehr und mehr mit Kranken, die Zahl der Toten steigt ÜBERALL von Tag zu Tag – und wir werden immer gesünder? Hallo? Das kann ich im Kopf gerade gar nicht zusammenbringen.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).