Zu Risiken und Nebenwirkungen von Nazi-Aufmärschen . . .

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Keiner hatte sie eingeladen, gekommen sind sie aber trotzdem: 50 bis 60 Rechtsradikale, die sich aus irgendeinem Grund die Stadt Aachen für eine Demo samt Kundgebung ausgesucht hatten. Mit Fackeln wollten sie durch die Stadt ziehen, und das machten sie gestern auch.

Kaum war das Ansinnen öffentlich bekannt geworden, da trafen sich Aachener, die sich mit sowas auskennen mit Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) und der Polizei. Man überlegte, was zu tun sei. Alles musste total kurzfristig geplant werden, aber es klappte hervorragend.

Die Demokraten organisierten ein Straßenfest mit Musik. Plakate mit der Aufschrift „Wir sind Aachen, Nazis sind es nicht“ wurden gedruckt und konnten bei der Stadtverwaltung abgeholt werden. In der Theaterstraße, die die Ultrarechten runterlaufen wollten, hing an jeden Baum so ein Plakat. Außerdem in vielen Geschäften, in Verwaltungsräumen und Fenstern von Privatwohnungen.

Die Piraten kamen – praktisch aus dem Stand – sofort auf Touren, fanden einen zu ihnen passenden Spruch und fertigten ein Banner (s. Foto oben). Dafür gab es später auf der Straße Applaus.

Es wurde mitten in Aachen ein Straßenfest veranstaltet, Vertreter von CDU, SPD und Grünen wurden da gesehen, die AWO war da und Die Linke. Die Geschäftsleute und einige Wirte waren nicht begeistert, dass sie sich genötigt sahen, an einem sonst umsatzstarken Samstag die Räume frühzeitig zu schließen.

Und deren Unwillen über die Rechtsradikalen, speziell die Verdienstausfälle an Samstagen, die werden am Ende der allerstärkste Motor sein, sich gegen die Spacken zu wehren und die freiheitlichen Kräfte zu stärken.

banner_58651000 Polizisten sollen in Aachen gewesen sein. Hunderte Polizeiwagen sperrten alles ab. Die Nazis gingen mit ihren Fackeln vom Bahnhof die Straßen runter zum Theater, dann Theaterstraße wieder hoch, Wallstraße, Marschiertor, Bahnhof ab nach Haus. Als ich sie rufen hörte „Deutschland den Deutschen“ musste ich unwillkürlich denken: „Alles nur ein Schrei nach Liebe“. Ich glaube, was da durch die menschenleeren weil abgesperrten Straßen lief waren die absoluten, absoluten Loser der Gesellschaft. Ein Zug von Elendsgestalten, die brüllten wie die Tiere. Emotional und materiell am verhungern. Aber das ist möglicherweise unpassend.

Es wurde viel fotografiert und dokumentiert. Es soll eine Festnahme gegeben haben, wer und warum ist hier nicht bekannt.

Hier noch die im Vorfeld herausgegebene Pressemitteilung der Stadtverwaltung:

http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pressemitteilungen/ac_gegen_rechts.html

 

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Ein kleiner Platz in Aachen soll umgestaltet werden

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Der Steffensplatz in der Nähe vom Kaiserplatz soll umgestaltet werden. Dieser Platz war ja selbst direkt nach seiner letzten Neugestaltung nicht mal schön. Dort hat man sich nie gern aufgehalten. Wie zu beobachten war, setzten sich nur Betrunkene, die einfach nicht mehr weitergehen konnten, dort hin.

Am Donnerstag, 3. April, befassen sich die Politiker im Ausschuss mit dem Platz. Der Planungsausschuss beginnt um 17 Uhr im Raum 170 des
Marschiertor mit der Arbeit. Da steht der Steffensplatz auf der Tagesordnung, zusammen mit dem Innenstadtkonzept 2022. Die Sitzung ist öffentlich, einjeder kann sich anhören, was geplant wird und was die Politiker der verschiedenen Parteien zu dem Vorhaben sagen. Man sieht sich.

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Wie ein Raumschiff aus einer fremden Galaxie

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Der Neubau des „Aquis Plaza“ am Aachener Kaiserplatz kommt voran. Wie ein Raumschiff aus einer fremden Galaxie, so wird die neue Shopping-Mall mitten in die Stadt Aachen hineingesetzt (s. Foto oben, vom 27. März). Es gibt eigentlich niemanden, der darüber glücklich ist. Und ich kenne auch niemanden, den die Angelegenheit gleichgültig lässt. 29.000 Quadratmeter zusätzliche Ladenfläche, 130 zusätzliche Läden – die werden Aachen verändern und nicht nur Aachen.

Auf Facebook habe ich mich schon klar geäußert: „Das Teil in diesen Dimensionen hätte von den Bürgerinnen und Bürgern mittels (Bürger)entscheid verhindert werden müssen.“ Und die Frage steht im Raum: Warum wurde es nicht verhindert, woran hat es gelegen? Schließlich hat es bei Campusbahn und Bauhaus geklappt.

Alle, die jetzt und in den kommenden Jahren jammern, mögen sich mal fragen, ob sie sich nicht doch etwas mehr darum kümmern müssen, was mit und aus der Stadt Aachen gemacht wird. Auch die Menschen in der StädteRegion dürfen sich einmischen. Denn von Monschau/Imgenbroich bis Eschweiler wird die neue Riesen-Mall den Läden Kaufkraft entziehen. Zumindest in den ersten drei Jahren, wie man aus Erfahrung weiß. Nach drei Jahren hat so ziemlich jeder mal das „Aquis Plaza“ besucht und dort was gekauft, und das reicht dann vielen auch.

Wie man Stadtentwicklung betreibt, das machen seit etwa 20 Jahren die Maastrichter vor. Dabei ist diese niederländische Nachbarstadt kleiner als Aachen, gleichwohl weltbekannt wegen der Maastrichter Verträge.

Das Geld, das die Maastrichter als eine „Stadt in der absoluten niederländischen Randlage“ nach zähen Verhandlungen aus Den Haag bekommen haben, haben sie klug investiert: das Kongresszentrum MECC gebaut, viele Konferenzen, Messen (TEFAF) und Konzerte dort veranstaltet, drei Hochschulen gegründet/ausgebaut, Klinikum, Museen (Stararchitekt Aldo Rossi) gebaut, sich das Preuvenemint und viele andere Attraktionen, die wirklich wunderbar sind, ausgedacht. Und vieles mehr, nicht zuletzt gibt es freies wifi auf dem zentralen Platz, dem Frijfhof. Eine alternative Szene (Boschstraatquartier) wird toleriert.

Unterdessen soll die oben gezeigte Baustelle ab Herbst 2015 so aussehen:

http://www.aquisplaza.de/

http://www.maastrichtportal.nl/home.html?lang=2

http://www.preuvenemint.nl/en/

http://de.wikipedia.org/wiki/Maastricht

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Stiftungsverband hilft Kunst aus dem Keller raus

Im Keller des Suermondt-Ludwig-Museums ist es konstant 20 Grad warm und die Luftfeuchtigkeit liegt – ebenfalls konstant – bei 50 Prozent. In diesem Keller wird Kunst und Kunsthandwerk aufbewahrt. Alles Teile, von denen mal jemand meinte, sie seien nicht so sehenswert, dass man sie in den oberen, öffentlich zugänglichen Räumen des Museums unbedingt zeigen sollte.

Museen machen gern mit großen Namen auf sich aufmerksam. Die Werke bedeutender Künstler will das Publikum sehen, immer wieder neue, in schönem Wechsel. Arbeiten, die einem den Atem nehmen vor lauter Brillanz und Schönheit der Komposition oder Raffinesse oder wegen dem klugen oder originellen Herangehen an ein Thema, das einen umtreibt. Im Suermondt-Ludwig-Museum sollen sich 5000 bis 6000 Werke im Keller befinden, das ist die Hälfte des Bestands. Es gibt aber auch noch Kunst in einem Außenlager.

Wie auch immer: In den Depots der Museen lagert in schierer Masse alles, was nicht 1 A ist, ein Sammelsurium, manchmal in einem so schlechten Zustand, dass es nicht ausgestellt werden kann. Von der Ofenkachel bis zu irgendwelchen archäologischen Funden, die in keinen Zusammenhang zu setzen sind, ist gewöhnlich alles dabei. Die Teile wurden, so wurde mir berichtet, von Privatleuten im Laufe der Jahre geschenkt.

So ein Depot nennt man oft das Gedächtnis des Museums, dort gibt es vieles, was Bürgerinnen und Bürger geschenkt oder vererbt haben. Es ist viel Kunstgewerbe dabei, Stücke, die etwas mit der Aachener Geschichte zu tun haben. Selten, aber es kommt vor, sind Schätze dabei. Oder Teile, die man in früheren Jahrzehnten für weniger wertvoll erachtete, die man jetzt aber anders einschätzt.

Das Geld für spektakuläre Ausstellungen ist nicht mehr vorhanden und so besinnen sich die Museen wieder auf das, was in ihren Depots lagert. Unterstützt werden sie dabei von Stiftungen. Dort kann Geld beantragt werden. Einzelheiten unter http://www.kunst-auf-lager.de Auch aus dem Suermondt-Ludwig-Museum verlautete, dass man sich zur Aufarbeitung von Stücken aus dem Depot an den Stiftungsverband „Kunst auf Lager“ gewendet hat.

Infos zum Suermondt-Ludwig-Museum und zum Stifterverband:

http://www.wdr5.de/sendungen/scala/kunstauflager103.html

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Blick von der Mayerschen aus auf den Elisenbrunnen-Garten

Am Sonntag, 23. März, gegen Mittag.                                         Foto: Margret Vallot

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„Wir fragen dich vorher“, schreiben die Piraten. Das wäre ja mal gar nicht so schlecht. Denn nicht nur in Berlin, Hamburg und Stuttgart wurden Bauten begonnen, die nach und nach quasi unbezahlbar sind. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es Projekte, bei denen die Kosten explodieren. Nur ein Beispiel: Das Landesarchiv in Duisburg, dessen Baukosten von 50 auf knapp 200 Millionen hochgeschossen sind. Und ob die Kosten für das FH-Kompetenzzentrum in Aachen (s. Foto oben) wirklich „nur“ 40 Millionen Euro betragen werden, wie es zunächst hieß, muss doch sehr bezweifelt weden. 

 
Diese Baustelle in der Hohenstaufenallee ruht seit vielen Monaten. Das kann man von den Wohnungen in der Weberstraße aus, wo ich gelegentlich zu Besuch bin, gut beobachten. Wären die Bauherren schlau, würden sie den Bau erst gar nicht ausführen. Die Wiese, auf der jetzt halb ausgeschachtet ist, war ja immer sehr feucht, ein Sumpfloch. Laut Zeitungsberichten ist schon ein Haus in der Nachbarschaft beschädigt, weshalb man wohl vor Gericht streiten wird, wer für die Reparaturen aufkommen muss. 
 
Wahlplakat der Piratenpartei

Wahlplakat der Piratenpartei

Zurück zu „Wir fragen dich vorher“. Die Anwohner hätten sicher abgeraten, dort zu bauen. Es sei denn, man leistet sich eine Entwässerung, die sehr teuer ist. Aber kann man sich bei solchen Projekten nach den Anwohnern richten? Müsste das Pflicht sein, die Anwohner zumindest zu befragen? Denn wer kennt sich mit den Spezifika der Grundstücke so gut aus, wie die Menschen, die dort seit Jahrzehnten wohnen?

 
Bauherr, so erfährt man an Ort und Stelle, ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes. Der ist nicht zu beneiden. Und die Fachhochschule auch nicht. Die wird nämlich nach meiner vorsichtigen Einschätzung noch viele Jahre auf ihr neues Kompetenzzentrum warten müssen. 
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Melissa Mar Mode

Es gibt noch eine kleine Modeseite, die sich vielleicht auch noch jemand ansehen will. Besonders linksradikal ist die allerdings nicht.

 

 

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Preiswert wohnen im neuen Aachener Youthhostel

BildIn dem Gebäude, wo sich früher das Aachener Gesundheitsamt drin befand, warten jetzt die Mitarbeiter eines neuen Hotel/Hostel auf jede Menge Gäste. Genauer gesagt: 348 Betten sind zu Minimini-Preisen zu haben. Ist das nicht schön?

Das Gebäude sieht von außen nicht besonders einladend aus. Aber ich habe es mir von innen angesehen. Es ist eine prima Unterkunft für Leute, die Aachen besuchen wollen, aber kaum Geld haben. Alles sieht ganz neu aus und ist es auch.

Wenn man also in Aachen aus dem Hauptbahnhof rauskommt, muss man nur 200 Meter nach rechts weitergehen, schon steht man vor der neuen Unterkunft. Von den Gleisen ist es gleichwohl abgerückt, die Züge dürften nicht stören. (Erfahrungsberichte sind hier willkommen).

Es gibt, soweit ich sehen kann, drei Kategorien: Einmal kann man in einem 8-Bett-Raum schlafen, Bettwäsche und Handtuch selbst mitbringen, ohne Frühstück. Dann zahlt man pro Nacht 10 Euro.
Man kann auch in einem 4-Bett-Zimmer (Familien) schlafen, in einem Doppelzimmer und in einem Einzelzimmer. Das Einzelzimmer kosten pro Nacht 39 Euro. Alle Infos entnehme ich einem Heftchen, das ich im Hostel bekommen habe. Ihr findet Infos  unter www.aohostels.com oder unter Tel.: 030/809 47-5110. Die Adresse ist Aachen, Hackländerstraße 5.

Der ganze Kasten ist – pünktlich zum Karlsjahr und zur im Sommer stattfindenden Heiligtumsfahrt – vor drei Wochen fertig geworden. Aber sollte es in Aachen mal einen LPT der Piratenpartei geben, wäre die ganze wilde Piratentruppe in dem Haus gut und preiswert untergebracht.

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Geschäftsräume werden umgewandelt

Das fällt auf: Aus Läden werden zunehmend Wohnungen und Büros. Ein Beispiel für viele fällt in der Jakobstraße in Aachen ins Auge (oben). Dort wurden die Geschäftsräume einer Apotheke umgebaut. Derartige Ladenlokale sind offensichtlich nicht mehr zu vermieten, Wohnungen dagegen wohl. Nach der Eröffnung der Kaiserplatz Mall (Aquis Plaza mit über 100 zusätzlichen Läden) könnte noch mehr Wohnraum geschaffen werden. Das ist nicht immer eine schlechte Lösung.
Ein weiteres Beispiel für die Umwandlung von Geschäftsräumen in Wohnräume: Im unteren Bild links, da befand sich mal ein Ladenlokal, das stand lange leer. Jetzt gibt es dort statt der großen Schaufenster kleine Fensterchen mit Gardinen. Und nebenan, also eine Tür weiter, da wurde auch viele Jahre lang etwas zu verkaufen versucht. Jetzt sind dort Philosophen aktiv und laden zu interessanten Vorträgen und Diskussionen ein. http://www.logoi.de

Jakobstraße in Aachen

Jakobstraße in Aachen

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Umstrittener Museumschef stellt unbekannten Maler aus

So eine Ausstellung wie die, die am 13. März im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen eröffnet wurde, dürfte es eigentlich gar nicht geben. Zu sehen sind Zeichnungen eines völlig unbekannten niederländischen Malers aus dem 17. Jahrhundert. Ein Museum sollte aber bekannte Künstler zeigen, wo die Menschen hinströmen, wahrscheinlich wegen des Wiedererkennungswertes oder was weiß ich.

Und zweitens darf es eine solche Ausstellung nicht geben, weil der Titel der Bilderschau englisch ist. „Deaf, dumb & brilliant“, so lautet er. Englische Titel hat das Publikum in Deutschland nicht gern. Darauf wies der Chef des Hauses an der Wilhelmstraße, ein Niederländer, das Vernissage-Publikum hin.

Dieser Mann hat die Ausstellung gleichwohl so gemacht, wie es sie eigentlich gar nicht geben darf. Sie wurde vor zahlreichem Publikum eröffnet und ist rundum gelungen und wunderschön. Und alles, was nicht sein darf, geschieht, wobei Peter van den Brink angeblich um seinen Arbeitsplatz bangen muss. Diese Diskussion ist jedenfalls in kunst- und kulturinteressierten Kreisen zur Zeit im Gange.

Mein Eindruck: Er bangt keinesfalls, jedenfalls machte er bei der Eröffnung und bei der Vorstellung seiner Pläne für das Suermondt-Ludwig-Museum im Kulturausschuss nicht diesen Eindruck. Vor den Politikern entschuldigte er sich zwar für das ein oder andere Fehlverhalten als Museumschef. Er war wohl in der Vergangenheit zu oft unterwegs und zu selten in Aachen als Chef präsent und soll dann noch hohe Spesenrechnungen vorgelegt haben. Auch hatte er die Texte für die Politiker zur Sitzung wieder viel zu spät vorgelegt. Und er hat ja tatsächlich reichlich oft gerade niederländische Künstler präsentiert. Aber um seinen Job fürchtet er nicht, muss er auch nicht. Dieser bestens vernetzte Kunsthistoriker kann auch als Kurator, Dozent oder Autor andernorts zu Ruhm und Ehre (und Geld) kommen.

Am 13. März wurde nun also die Bilderschau eröffnet, von der eingangs die Rede war. Vom 13. März datiert übrigens auch der erste Eintrag zum Künstler (jetzt fällt endlich der Name: Johannes Thopas) bei Wikipedia.

Von diesem Meisterzeichner existierte seit Jahr und Tag nur ein einziges Bild im Suermondt-Ludwig-Museum. Jetzt aber sind dort bis zum 22. Juni genau 39 Werke von ihm zu sehen. Aus Museen und privaten Sammlungen wurden sie zusammengesucht. „Ein in Vergessenheit geratener Meister seines Fachs“ ist Thopas laut Museum. Viele der 39 Werke sind in Aachen zum ersten Male öffentlich zu sehen. Sie sind fast alle sehr klein und zeigen ausdrucksvolle Charakterbildnisse, selbstbewusste und wohlhabende niederländische Bürgerinnen und Bürger.

Es ist eine Ausstellung für Menschen, die es gewöhnt sind, Bilder zu betrachten, sie zu lesen und die sich nicht verschließen vor dem, was alles von ihnen an Gefühlen und Erkenntnissen ausgeht.

Wie es indes mit Peter van den Brink weitergeht, darüber wird hier noch berichtet.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Thopas

http://www.aachen.de/DE/kultur_freizeit/kultur/museen_sammlungen/slm/index.html

http://www.suermondt-ludwig-museum.de/index.html

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