





Der Verkehrsdienst der Polizei hat an den Ostertagen Verkehrskontrollen in der Eifel durchgeführt. Denn eigentlich ist an den Ostertagen immer besonders viel idiotisches Verhalten im öffentlichen Raum (s. Carfriday) zu beobachten. Es gab Geschwindigkeitsmessungen und technische Kontrollen bei Fahrzeugen.
Mehrere Raser meinten, den Carfriday-Brauch auch in diesem Jahr in der Eifel pflegen zu müssen – legten sich damit aber vor allem selbst ein Ei. Die Polizei überwachte unterdessen auch das Streckenverbot für Motorräder.
276 Fahrzeuge wurden auf der L 166 bei Kesternich gemessen. 39 Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. 25 kamen mit einem Verwarngeld davon, 14 weitere müssen mit einem Bußgeld rechnen. Einem Fahrer droht zudem ein Fahrverbot.
Der schnellste Pkw wurde mit 99 km/h, das schnellste Motorrad mit 89 km/h gemessen. 18 Motorradfahrer hielten sich nicht an das Streckenverbot bei Steckenborn und mussten ebenfalls ein Verwarngeld zahlen. Gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er war ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs. „Darüber hinaus wurden auch Verstöße u.a. gegen die Gurtpflicht und das Handyverbot geahndet“, teilt die Pressestelle der Polizei mit..
Die Polizei führt weiter aus: „Die technischen Überprüfungen und Lärmpegelmessungen, insbesondere mit Bezug zum „Carfriday“ verliefen weitgehend ohne Beanstandungen. Lediglich bei zwei Pkw wurden gravierende Mängel festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und einem Verbot der Weiterfahrt führten.“







Das kann lustig werden und ist bestimmt eine Mammutaufgabe: Das neue Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für den Stadtteil Forst, Schönforst, Driescher Hof.
Das ISEK wird die Grundlage für die Beantragung von viel Geld aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ sein. Ziel ist es, die Potenziale sowie die sozialen Strukturen vor Ort weiter zu stärken und auszubauen und Aufenthaltsqualität und Infrastruktur zu verbessern.
Zum öffentlichen Auftakt lädt die Stadt nun zur großen Bürger*innen-Veranstaltung am Samstag, 22. April, ab 11.30 Uhr in die Auferstehungskirche (Kupferofen 19-21) ein. Schon ab 11 Uhr gibt es erste Beteiligungsmöglichkeiten. Die gesamte Veranstaltung dauert voraussichtlich zwischen zwei bis drei Stunden.

Die Pressestelle der Stadtverwaltung hat zu dem Mammut-Projekt einen Text geschickt, aus dem hier Infos entnommen werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen mitmachen, wenn es um Fragen wie die folgenden geht: Wie soll das Wohnumfeld gestaltet werden? Wie kann der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt werden?
Das Thema Wohnen und die sichtbare Verbesserung des Wohnumfelds rücken in den Fokus und es soll neue Sport- und Gesundheitsangebote geben. Daneben spielen die Themen Mobilität und Klimaschutz in Forst/Schönforst/Driescher Hof selbstverständlich ebenfalls eine wichtige Rolle – ebenso wie die Stärkung der Nahversorgungsangebote und von Bildungs- und Kultureinrichtungen.
Die Scheinwerfer richten sich fortan auf den Betrachtungsraum entlang der Trierer Straße. Rund 23.000 Menschen leben dort auf einem rund 400 Hektar großen Gebiet. Es haben in den vergangenen zwei Jahren bereits intensive Voruntersuchungen stattgefunden. Als Grundlage für das weitere Verfahren wurde eine umfangreiche Bestandsanalyse durchgeführt. Das externe Büro plan-lokal unterstützt seit Anfang des Jahres 2023 den Prozess rund um die Erarbeitung des ISEK.
Es sind sechs Teilräume definiert worden: Unterforst, Altforst, Schönforst, Forster Linde, Obere Trierer Straße und Driescher Hof. Für diese haben die Fachteams jeweils wieder spezielle Handlungsfelder abgesteckt sowie Analysen der Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Teilräume vorgenommen. Ein ganz wesentlicher Baustein soll nun hinzukommen: die Ideen, Anregungen und das aktive Mitwirken der Bürger*innen vor Ort.
Weitere Infos unter www.aachen.de/zukunft-forst.
Seit gefühlt ewigen Zeiten soll das alte Knappschaftsgebäude samt Anbau aus den 70er Jahren abgerissen werden. Der Altbau wurde 1952 errichtet, die Bäume im dahinter liegenden Stadtpark wachsen dort seit vielleicht 80 Jahren. Diese Bäume, 19 Stück, alt und schön, sollen ebenfalls abgerissen werden. Was mit dem Evangelischen Friedhof (sehenswert) passiert, ist hier nicht bekannt.

Was genau dort auf 5000 Quadratmetern errichtet wird? Mal hieß es, ein Hotel, mal Wohnungen, mal Büros und ein Restaurant. Derzeit ist von 58 Wohnungen und einem Restaurant mit großer Außenterrasse die Rede. Gebaut wird in unmittelbarer Nähe zum Stadtgarten und zum Neuen Kurhaus, das gerade für 50 Millionen oder 60 Millionen oder noch mehr (?) saniert wird.
Geplant ist angeblich ein dreiteiliges Gebäudeensemble und eine Tiefgarage mit Platz für hunderte Fahrräder.

Neue Wohnungen kann Aachen gut gebrauchen. Schade ist, dass hier wie übrigens auch am Lothringerstraßen-Platz oder bei Abiomed nicht so geplant werden kann, dass die Bäume erhalten bleiben. Die wohltuende Wirkung eines alten Baumes können zig kleine Ersatzbäumchen nicht annähernd aufbringen.
Wer hier nach unten scrollt, kann sehen, wie das Ensemble mit seinen 6 Geschossen einmal aussehen wird. Es gibt auch bessere Darstellungen, aber die finden wir gerade nicht, leider.


Das Zeitungsmuseum in der Aachener Pontstraße 13 zeigt zur Zeit die Ausstellung „Breaking News, Making News, Faking News“. Untertitel: Von Gutenberg zu Trump – Eine medienkritische Ausstellung.

Zu sehen ist die kleine Schau noch bis zum 20. August. Sie setzt sich anhand von Beispielen aus 600 Jahren Mediengeschichte kritisch mit Lügen und alternativen Fakten auseinander und beleuchtet so dieses hochaktuelle Phänomen in seinen historischen Dimensionen. Wo und wie werden Fake News eingesetzt? Worin unterscheiden sich digitale und klassische (Massen-) Medien?
Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt von Nachrichten kam verstärkt mit der Erfindung des Buchdrucks auf, und oft erhielten Medien den Vorwurf, die Unwahrheit zu verbreiten. Die Ausstellung zeigt hierzu zahlreiche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart.
Dazu wird mitgeteilt: „Es sind vor allem Druckerzeugnisse aus vielen Jahrhunderten, die in dieser Ausstellung gezeigt werden. Sie belegen, dass das Thema Fake News nicht erst im digitalen Zeitalter aufkam, sondern immer schon mit Nachrichten aller Art verknüpft war.“
Konzipiert wurde die Schau im Deutschen Zeitungsmuseum Wadgassen – Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.





