





Burtscheid braucht eine gute Zukunftsperspektive. Grundlage für jüngste Dialogrunden war eine Ideenskizze von Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen, die eine Jury ausgewählt hat.
Für die Bürger*innen wird es am Montag, 15. Mai, wieder spannend. Dann findet von 18 bis ca. 20 Uhr eine Informationsveranstaltung in den Kurpark-Terrassen, Dammstraße 40, statt. Um Anmeldung zur Veranstaltung wird an kurstandort@mail.aachen.de gebeten.
Das Planungsteam und teilweise neu hinzugestoßene Akteure werden sich vorstellen. Die Stadtverwaltung wird über das weitere Verfahren informieren und erläutern, wie aus den ersten Ideen konkrete Leitbilder und Leitplanken für die künftige städtebaulich-räumliche Entwicklung des Kurstandorts erarbeitet und in einem integrierten Ansatz zusammengeführt werden.
Dabei spielen städtebauliche, freiraumplanerische, mobilitäts-, denkmal- und umweltfachliche, ebenso wie kulturelle und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Vorgesehen ist ein freier Rundgang der Teilnehmenden an mehreren Stationen. Die Eigentümer der Potentialflächen und die Burtscheider Akteure stellen ihre Projekte vor. Alle können ihre Anregungen und Ideen einbringen.
Weitere Infos zum Kurstandort Burtscheid: www.aachen.de/kurstandort
https://www.stadtteilkonferenz-burtscheid.de
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Wer gelegentlich den Vennbahnweg von Forst nach Brand nutzt, dem bleibt es nicht verborgen: Die neue Skateboard-Anlage wird langsam fertig. Die alte Anlage mitten im Frankenberger Viertel musste geschlossen werden, die Anwohner konnten den Lärm nicht mehr ertragen. Die neue Anlage befindet sich weit draußen – zwischen Eisenbahnweg und Madrider Ring.
Im Grunde ist es tatsächlich bedauerlich, dass so eine Anlage so weit draußen errichtet werden muss. Bei vielen Gelegenheiten beschwert sich die Geschäftswelt, dass die Innenstadt nicht so sehr belebt ist, wie es gewünscht wird. Doch wenn man alle möglichen Einrichtungen an den Stadtrand verlegt, dann ist eine weniger frequentierte Innenstadt die Folge.

Der 1. Aachener Skateboard Club e. V. (ASC) hatte bis Herbst 2019 weit über Aachen hinaus einen sehr guten Ruf. Es gab Titel und Auszeichnungen und eine hochgelobte Jugendarbeit. Man kooperierte mit Schulen, bot Kurse an (auch Übungsleiterkurse) und gewann immer mehr Mitglieder. Es gab eine ausgeprägte Vereinskultur. Dann kamen die Beschwerden und im Herbst 2019 das Aus wegen Lärm.
Das neue Grundstück gehört der Stadt, die jetzt die Anlage mitsamt Versorgungsleitungen, Beleuchtungsmasten, Zäunen und Oberflächen baut. Ein Vereinsheim und behindertengerechte Toiletten wird der Verein selbst errichten und finanzieren müssen. Und nicht nur das: Die Mitglieder wollen auch die Flächen mit Halfpipes und Co. in verschiedenen Schwierigkeitsstufen selbst ausgestalten. Man ist auf Spenden angewiesen.
Einen Sachstandsbericht liefert die Verwaltung in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 23. Mai, ab 17 Uhr im Verwaltungsgebäude in der Mozartstraße. Dort steht die Skateranlage auf der Tagesordnung.
Zum 1. Aachener Skateboard Club
Zum Instagram Account des Skateboard Clubs
So schön, so sehenswert: Skater in Aktion
Ob er selber nach Aachen kommt oder ob seine Frau die Ehrung entgegennimmt oder sonst ein hoher Politiker der Ukraine: das klärt sich erst am kommenden Sonntag. Denn Sonntag, 14. Mai, ist es soweit. Dem mittlerweile weltberühmten Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und seinem Volk wird der Karlspreis verliehen.

Die Vorbereitungen, die man in Aachen trifft wegen der Sicherheit des Preisträgers und der prominenten Gäste könnten im Vorfeld nicht größer sein. Es werden sogar Kanäle und Gullys mit Kameras untersucht und schließlich mit Bitumen versiegelt.

Doch es ist auch gut möglich, dass Selenskyj gar nicht nach Aachen kommt. Durch eine Indiskretion wurden seine Reisepläne kürzlich öffentlich und damit vorerst zunichte gemacht. Sollte er zu Hause bleiben, wird es eine Video-Ansprache geben. Sollte auch das nicht möglich sein, wird es ein Karlspreis wie viele zuvor.
Wer sich in den sozialen Netzen tummelt, weiß welche hochrangigen russischen Politiker Selenskyj nach dem Leben trachten. Es ist ungeheuerlich, welche Drohungen da ausgestoßen werden.
Wegen des hohen Gefahrenpotentials werden am Sonntag ab 0 Uhr der Markt und die Zufahrtsstraßen abgesperrt. Es ist keine gute Idee, am Sonntag in Aachens Innenstadt aufzutauchen. Es sei denn, man möchte an einer der 6 angemeldeten Demonstrationen teilnehmen. Routen und Treffpunkte für die Demos findet man bei Twitter und Facebook. Es demonstrieren sowohl Ukrainer*innen für und extreme Rechte und Linke gegen die Verleihung eines Preises an das ukrainische Volk und seinen Präsidenten.
Viele Einzelheiten zum Ablauf erfährt man hier. Unter anderem, dass 700 Personen im Krönungssaal sein werden, dass im Elisengarten eine Video-Wand aufgestellt wird, vor der jede/r die Ereignisse beobachten kann. Außerdem überträgt wieder der WDR das Event in voller Breite – ab 15 Uhr.

Nicht nur Sonntag, auch Samstag muss man in der Innenstadt mit Kontrollen rechnen und am besten seinen Ausweis griffbereit haben. Die Älteren von uns werden sich an den Besuch von US-Präsident Bill Clinton in Aachen erinnern (im Jahr 2000). Noch deutlich umfassender als damals sollen jetzt die Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen sein, so wurde angekündigt.
Alle Parkplätze rund um Dom und Rathaus werden mit Polizeiautos besetzt sein. Deshalb ist es auch keine gute Idee, am Samstag oder Sonntag in die City zu fahren und dort zu parken. Die Gastronomie am Markt und in der oberen Pontstraße ist sowieso geschlossen. Insgesamt werden wohl Polizei und die Sicherheitsdienste flexibel reagieren, und man muss selbst austesten, wie weit man ans Rathaus herankommt (sofern man das überhaupt möchte).
Es ist das erste Mal, dass der Karlspreis an einen Mann (und sein Volk) verliehen wird, der sich als Oberbefehlshaber mitten in einem heißen Krieg befindet. Ob das eine gute Entscheidung war, muss man später diskutieren.
Es wird weiter berichtet

Die Stadt Aachen hat unter der Telefonnummer 0241-432 0 in der Zeit von Samstag, 13. Mai, von 18 bis 21 Uhr und Sonntag, 14. Mai, von 8 bis 18 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. Auch die Polizei Aachen steht unter der Nummer 0241 9577-21210 für Fragen zur Verfügung.
Am kommenden Freitag, 12. Mai, findet von 17 bis 20 Uhr die erste After Work Party am Bezirksamt Eilendorf statt.
Bei schönem Wetter stellen Studierende der RWTH Aachen ihr Projekt zur möglichen Neugestaltung des Eilendorfer Marktes auf dem Heinrich-Thomas-Platz aus. Die Polizei wird mit einem Info-Stand vor Ort sein und die Freiwillige Feuerwehr Eilendorf bringt neben Informationen auch ein Einsatzfahrzeug mit.
Für Essen, Getränke und Musik ist gesorgt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Bezirksamt statt.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing




Ihr habt Post bekommen – es geht um die Sozialwahl, die kaum jemanden interessiert. Es können rund 52 Millionen Krankenversicherte und Rentner ihre Vertretung wählen und abstimmen. Aber worüber eigentlich genau?
Zum Beispiel haben sich die Gewählten im Rahmen der Corona Pandemie eingesetzt. Und zwar für Reha-Maßnahmen bei Long Covid oder Post Covid. Sie haben sich dafür eingesetzt, dass mehr Geld für Forschung zur Verfügung gestellt wird. Außerdem vermitteln sie, wenn eine Krankenversicherung bestimmte Leistungen nicht zahlen will.
Die Wahlbeteiligung lag zuletzt bei um die 30 Prozent. Das ist wenig und liegt daran, dass die Gewählten zwar Einfluss haben, der ist aber gering. Das meiste ist ja schon gesetzlich geregelt. Es gibt außerdem keinen richtigen Wahlkampf, und man hört auch nie was von den Leuten – nur immer alle 6 Jahre zur Wahl.
Es werden zudem nicht Einzelpersonen, sondern Listen gewählt (etwas intransparent). Dieses Mal werden übrigens zum ersten Mal Listen gewählt, die mindestens zu 40 Prozent mit Frauen besetzt sein müssen. Wichtig ist, dass die Erfinder der ganzen Sozialversicherungen 1881 wollten, dass diese in Selbstverwaltung, und also „staatsfern“ organisiert werden. Ein kleiner Rest ist davon übrig geblieben, und deshalb sind wir Heutigen zu dieser Wahl aufgerufen.

Wolodymyr Selenskyj wird am Samstag, 13. Mai, nach Berlin kommen. Gestern wurde spekuliert, dass er dann, tags drauf, wegen der Karlspreisverleihung nach Aachen kommen werde. Bestätigt hat das bis jetzt niemand. Wir werden es wohl erst eine halbe Stunde vor der Verleihung erfahren. Das muss leider so sein, schließlich befinden sich Selenskyj und sein Volk in einem Krieg, den Russland begonnen hat.
Am heutigen Donnerstag, 4. Mai, ist der Präsident der Ukraine überraschend in den Niederlanden aufgetaucht. Sicherlich völlig unerwartet für die breite Öffentlichkeit.
Unterdessen hat ein unbekannter Mann am Dienstagabend (2. Mai) eine beleuchtete Stele im Bereich Stolberger Straße/Sedanstraße, auf der für den diesjährigen Karlspreis geworben wird, mit weißer Farbe und dem prorussischen „Z-Symbol“ besprüht.
Ein Beobachter der Szene hatte den Mann, der zur Tatzeit eine graue Jogginghose, einen schwarzen, langen Daunenmantel mit hochgezogener Kapuze und schwarze Schuhe trug, um 22.35 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert.
Der Staatschutz der Aachener Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Wer eine verdächtige Beobachtung gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei unter 0241-9577-30101 (tagsüber) oder unter 0241-9577-34210 (außerhalb der Bürozeiten) in Verbindung zu setzen. (sk)
In diesem Jahr geht der Karlspreis an den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenkyj, und an das ukrainische Volk. Noch immer ist nicht klar, ob der Präsident persönlich nach Aachen kommen wird oder ob er lediglich per Video-Übertragung zur Festgemeinde sprechen wird.
Der Verein „Ukrainer in Aachen“ lädt am Tag der Karlspreisverleihung ein. Die Vereinsmitglieder schreiben: „Zu diesem Anlass möchten wir auch gemeinsam auf die Straße gehen und zeigen „Aachen Stands With Ukraine“.
Nicht nur will der Verein dazu aufrufen, den Zusammenhalt mit der Ukraine zu verdeutlichen. „Wir wollen auch deutlich machen, dass Hetze und Hass in Aachen keinen Platz haben“, denn zeitgleich zum Karlspreis fänden sich – so wird vermutet – Querdenker, Extremisten, usw. zusammen, um russische Propaganda zu verbreiten.
Die Extremisten geben der NATO und der Ukraine die Schuld an dem Krieg. Dazu wollen die Ukrainer in Aachen „nein“ sagen und mit ihnen möglichst viele andere Menschen.
Der Verein teilt weiter mit, man sei und bleibe solidarisch mit den Kriegsopfern der Ukraine. Und: „Wir unterstützen die Verleihung des Karlspreis an Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk.“ Man möchte Hetze, Hass und russischer Propaganda in Aachen keinen Platz geben.
Weitere Infos dazu folgen.
Unterdessen informiert der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung darüber, dass der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, nach Aachen kommt. Er ist am Freitag, 5. Mai, im Rahmen des Karlspreis-Rahmenprogramms zu Gast in Aachen.
Im Gespräch mit Sabine Scholt, Mitglied des Karlspreisdirektoriums und Leiterin der WDR-Programmgruppe Zeitgeschehen, Europa und Ausland, und dem Vorsitzenden des Karlspreisdirektoriums, Dr. Jürgen Linden, richtet Makeiev den Blick auf die bevorstehende Preisverleihung. Er wird vor allem über die aktuelle Situation in seiner Heimat sprechen.
Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Aula der RWTH Aachen, Templergraben 55. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter extern@rwth-aachen.de.