Ein neues Denkmal mit den Figuren Schängche, Tant Hazzor und Noppeney steht jetzt am HolzgrabenEs ist nicht gerade avantgardistisch bzw. bahnbrechend modern, aber doch richtungweisend für große Teile von Aachen. Foto: Stadt Aachen/Malou Bresser.
Die Stadtverwaltung teilt mit: „Die Stadt Aachen hat zusammen mit dem Förderverein „Öcher Schängche Denkmal“ am Freitag, 24. Februar, das Denkmal am Holzgraben aufstellen lassen. Es erinnert an den 100. Geburtstag der Stadtpuppenbühne Öcher Schängche im Mai 2021.
Die Bronzeplastik mit den Figuren Schängche, Tant Hazzor und Noppeney steht auf einem Podest aus Blaustein. Die offizielle Einweihung des Denkmals soll Anfang Mai 2023 folgen.“
Um die Aufstellung hat es große Diskussionen gegeben und auch Streit. Das Denkmal ist nicht jedermanns Geschmack. Es wurde die Ansicht vertreten, dass in der Aachener Innenstadt schon genug Püppchen und niedliche Figürchen aufgestellt wurden. Beobachtet wurde eine Disneylandisierung der Innenstadt. Doch die Kritiker*innen konnten sich nicht durchsetzen.
Auch das ist Rosenmontag, leider. Eine unglaublicher Menge Abfall flutet die Straßen der Innenstadt.
Gestern nach dem Zug als letztes gesehen, heute Morgen als erstes in der Mataréstraße gehört: die Truppe der Kehrmännchen und -frauen bei der Arbeit. Unglaublich, was an Müll weggeräumt werden muss, weil ganz Aachen stundenlang Narrenschiffe an sich vorbeiziehen lässt. Rund 13 Tonnen Abfall sollen nach den Umzügen am Sonntag und Montag gesammelt worden sein.
Räumen auf, was andere achtlos wegwerfen: das Team vom Stadtbetrieb.
Schaut man in die sozialen Netze, dann fällt auf, dass sehr viele Leute nicht das geringste Verständnis haben für diese traditionelle Form des Feierns. Ja, Leute, da können wir euch auch nicht helfen. Der Karneval wurde uns von unseren Eltern in die DNA geträufelt. Man freut sich hier quasi automatisch, wenn einem der Winter und die Kälte auf die Nerven gehen und dann die Musik ertönt und verkleidete Leute zu sehen sind. Es ist eine leider unbeschreiblich mächtige, innere Regung.
Was die Polizei mitteilt, ist hier zusammengefasst:
In Aachen und der StädteRegion haben gestern (20. Februar) Schätzungen zufolge in der Stadt Aachen etwa 250.000 Menschen gefeiert, in Eschweiler waren es 200.000 Karnevalisten.
Die Polizei zieht – wie bereits nach Fettdonnerstag – ein weitestgehend positives Fazit. In der gesamten StädteRegion seien 9 Körperverletzungsdelikte gemeldet worden. Darüber hinaus habe es bis zum Abend 2 Beleidigungen, 2 Sachbeschädigungen und einen Widerstand gegeben. „8 Personen bekamen einen Platzverweis und 6 Personen mussten den Tag in Polizeigewahrsam verbringen“, steht im Polizeibericht. Und weiter: Die Zahl der Zwischenfälle bleibt insgesamt unter den Meldungen aus dem Jahr 2020 (vor der Corona-Pandemie).
In Aachen kam es am Adalbertsteinweg zu einer Schlägerei, im Rahmen dessen einer Person eine Dose an den Kopf geworfen wurde. Auch vor einem Hotel in der Peterstraße gerieten mehrere Personen in eine gewalttätige Auseinandersetzung. Dort wurde eine Person durch Pfefferspray verletzt. Fazit: Bis auf ein paar Zwischenfälle verliefen die diesjährigen Karnevalstage friedlich. (kg/sk)
Vür sönd allemole Öcher Jecken und uns fliegen die Bonbons um die Ohren. Foto: Henning BrinkmannMit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen – parteilos, aber den Grünen verpflichtet – wurde erstmals in Aachen wieder die Obrigkeit durch den Kakao gezogen.
Der Kinderzug war ja schon groß und schön, aber der Rosenmontagszug überragte den des Märchenprinzen in jeder Hinsicht. Als die ersten Wagen heute am Rathaus ankamen, war der Wagen von Prinz Guido I. am oberen Adalbertsteinweg noch nicht mal abgefahren.
Tribünen waren aufgebaut am Theater, am Elisenbrunnen und auf dem Markt. Dort wurde der Zug auch teils richtig launig kommentiert. Am Straßenrand war fast jede/r kostümiert und gut gelaunt, das Wetter spielte mit. Tolle Musikgruppen gab es, aber leider zu wenige. Die Musik kam meistens von den Wagen via Anlagen runter.
Es gab mehrere Mottowagen. Am besten hat uns der mit Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen gefallen. Sie hat sich in den Pollern festgefahren, sitzt selbst eingequetscht in einem Lastenrad und darf nicht parken und nicht halten. Ihre eigene Politik scheint sie zu erschrecken. Sehr witzig.
Das gab es noch nie: Ein Mottowagen – entworfen vom berühmten Jaques Tilly – im Kinderzug. Speziell der Aachener Karneval setzt pro Jahr in einer normalen Session in Aachen rund 40 Millionen Euro um.
Jede Menge Kinder sind jetzt – trotz Regen und viel Wind – auf den Beinen. Derzeit wälzt sich ein riesiger Zug mit vielen Wagen, Musik und Fußgruppen durch die Stadt.
Vorneweg, was man noch nie sah im Kinderkostümzug (jedenfalls in den letzten 20 Jahren nicht): ein Mottowagen, entworfen vom Düsseldorfer Jaques Tilly. Wir sehen einen kotzenden Esel, einen „Dukaten-Esel“, der unter Inflation und Energiekosten zusammenbricht und der hinten immer noch goldene Münzen scheißt. Das arme Tier. Es soll die ehrenamtlich arbeitenden Karnevalist*innen darstellen. Die haben es schwer.
Für mindestens drei Jahrgänge ist so ein Kinderzug etwas komplett Neues. Entsprechend standen die Münder offen und es wurde krass gestaunt. Wie immer wurden Süßigkeiten eingesammelt, die reichlich von den Wagen auf die Menschen am Straßenrand niederprasselten. Im Kinderzug sah man eine kleine Pferdegruppe. Die Kinder konnten es kaum fassen – echte Pferde. Die waren leider ein bisschen nervös und konnten einem leidtun.
Die Pferde sind eine Mega-Attraktion für Kinder, die Tiere leiden allerdings, das konnte man sehen. Wer Ausdauer hat, kann am Ende Klein- und Großkehrmaschinen, Pritschenfahrzeuge, Presswagen, einen Werkstattwagen und natürlich Kehrmännchen zu Fuß erleben. Die reinigen die Straße. Es seien an den beiden Tagen (Tulpensonntag und Rosenmontag) mehr als 130 Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung im Einsatz, teilte das Presseamt mit. Nicht wenige davon heute bei den zahlreichen kleineren Zügen in Stadtteilen wie Lichtenbusch, Richterich, Eilendorf und Brand.
Wenn du aus dem Fenster schaust und du siehst lauter grüne und blaue Männchen, dann ist Karneval. Foto: Henning Brinkmann
Wer den Kinderzug anschaut, bei dem es außer tollen Kostümen auch wieder viel Musik geben wird, der bekommt vielleicht Lust, selbst ein Instrument zu lernen. Und zwar an der Aachener Musikschule, die sich am Blücherplatz befindet. In einem kurzen Video kann man bei der Musikschule ein wenig hinter die Kulissen schauen.
Im Fokus stehen die Besonderheiten der Akustik im Hauptgebäude am Blücherplatz. Beim Großprojekt „Akustiksanierung“ feiert die Musikschule das Erreichen eines wichtigen Etappenziels: Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind fast fertiggestellt und können wieder voll genutzt werden.
In „inside@Kulturbetrieb“ ist zu sehen, wie die verschiedenen Ensembles der Musikschule diese neuen Möglichkeiten nutzen. Dabei wird deutlich, wie die Musikschule durch die Ensemblearbeit Menschen verschiedenster Kulturen, jeden Alters, aller Religionen und sozialen Milieus verbindet. Schulleiter Heinz Gassenmeier freut sich: „Nach den Einschränkungen der Coronazeit können wir endlich wieder das gemeinsame Musizieren in den Vordergrund stellen.“
Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung teilt mit: Für Jung und Alt, für Anfänger oder Fortgeschrittene hat die Musikschule das passende Angebot. Sie bietet ein breit gefächertes, systematisches und gleichzeitig sehr individualisiertes Ausbildungsprogramm. Es umfasst die elementaren Musikfächer, den großen Bereich des Instrumental- und Vokalunterrichts sowie Angebote für Erwachsene ebenso wie Musiktheorie und die gesamte studienvorbereitende Ausbildung.
Darüber hinaus ist die Musikschule als Bildungspartnerin in zahlreichen Kooperationen mit Kitas und Schulen im gesamten Stadtgebiet aktiv.
NSA-artigen Schnüffelmethoden soll es bei der deutschen Polizei nicht geben. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat jetzt die Regelungen zum Einsatz einer neuartigen Datenanalyse-Software bei der Polizei in Hessen und Hamburg in ihrer derzeitigen Form für verfassungswidrig erklärt.
Die Richter warnen: Mit einem Klick könnten umfassende Profile von Personen, Gruppen und Milieus erstellt und auch zahlreiche rechtlich unbeteiligte Personen weiteren polizeilichen Maßnahmen unterzogen werden. Der Europaabgeordnete und Bürgerrechtler Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) begrüßt das Urteil. Breyer teilte dazu mit:
„Der profitgetriebene Versuch ausländischer Akteure, NSA-artige Schnüffelmethoden auch bei der deutschen Polizei zu etablieren, ist gestoppt.“ Das schütze, so Breyer weiter, unschuldige Bürgerinnen und Bürger davor, wegen undurchsichtiger und unzuverlässigen Willkür-Algorithmen plötzlich ins Visier der Polizei zu geraten. Zielgerichtete Ermittlungsarbeit gehe anders.
Mit dem geplanten AI Act haben Breyer und die Fraktion der Grünen im Europaparlament das „Predictive Policing“ – also die sogenannte vorhersagende Polizeiarbeit – schon lange im Visier. Gleichzeitig ist Europol aber erlaubt, was nach dem heutigen Urteil in Deutschland verboten ist, was zur Grundrechtsflucht einlädt. Breyer sagt außerdem: „Ich hoffe, das heutige Urteil setzt europaweit Maßstäbe und der Europäische Gerichtshof zieht nach.“
Dazu gibt es thematisch im weitesten Sinne passend eine wichtige Plattform: „Frag den Staat“, die hier im Gespräch schön erklärt wird. Im Podcast bei zeit.de erfährt man Wissenswertes über den Macher der Plattform, seine Ehrfurcht vor staatlichen Stellen und das Informationsfreiheitsgesetz:
Blau eingezeichnet ist die Wasserrinne, die grünen Kreise sind Bäume und auf der Ecke Klappergasse/Beverstraße (am Türelüre-Lißje-Brunnen) soll es einen Spielpunkt geben. Aus diesem Platz in unmittelbarer Nähe zum Welterbe Aachener Dom lässt sich durchaus etwas Schöneres machen als einen Parkplatz. Zur Orientierung:Der Türelüre-Lißje-Brunnen ist ganz rechts nicht im Bild. Foto: AachenNews Archiv
Aachen entwickelt sich, und das sogar mitten im historischen Zentrum. Lange wurde überlegt, jetzt ist es soweit. Die Stadtverwaltung legt Pläne vor, nach denen Klappergasse und Rennbahn zur Fußgängerzone werden.
Außerdem bekommen die beiden Straßen eine Wasserrinne. Schließlich wird noch ein kleiner Parkplatz in einen Kinderspiel-Punkt umgewandelt. Über 20 Bäume werden neu gepflanzt und viele Quadratmeter Grünfläche neu angelegt. Der Spiel- und Aufenthaltsbereich soll einmal 840 Quadratmeter groß sein.
Es gibt eine Bürgerbeteiligung am 4. März, bei der die Stadtverwaltung den Stand der Entwurfsplanung vorstellt. Vor Ort werden dann Anregungen diskutiert, und es wird womöglich weiter geplant. Im Kinder- und Jugendausschuss freute man sich jüngst auf den Spielbereich und ließ sich durch den Hinweis, die wegfallenden Parkplätze würden zum üblichen Widerstand und zu einem Aufstand führen, die Laune nicht verderben.
In der Oppenhoffallee 109: „Fat-Baby“ kocht und brutzelt wieder für seine Gäste.
Warum es eigentlich monatelang geschlossen war, das weiß keine/r so genau. Es soll mit einer Insolvenz zu tun haben, aber das mag man kaum glauben, so gut und flott gingen ununterbrochen die Speisen über die Theke. Jetzt ist es jedenfalls wieder offen, auf dem Bürgersteig bilden sich abends Schlangen. Die Rede ist vom „Fat-Baby“, das ist der Name einer koreanische Schnellküche in der Oppenhoffallee.
Es gibt Reis in Schüsselchen (Bowls) und leckere Zutaten, zum Mitnehmen und dort essen. Die Schnellküche ist unglaublich klein, es passen nur wenige Leute in den Raum rein. Hähnchen, Tofu, drei Soßen, Fleisch, Mais, Soja, Salat und vieles mehr – man muss sich sein Menü quasi selbst zusammenstellen (wie bei Subway).
Alles ist unbeschreiblich lecker. – Täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet.
Die Situation in den Aachener Kitas wird selbst von Grünen und SPD als „höchst brisant“ geschildert. Berufstätige Mütter stehen mit ihrem Nachwuchs vor verschlossenen Kita-Türen, weil die Kitas ihren Betrieb reduzieren oder ihn tageweise ganz einstellen. Der Grund: kein Personal.
Die Politik in Aachen reagiert auf die – durch Personalmangel – herbeigeführte Katastrophe: Die Arbeit in den Kitas soll auf pädagogisch Ungelernte verteilt werden. Und Verwaltungsarbeiten und Berichte formulieren – das sollen auch andere Menschen in der Stadtverwaltung erledigen. Ob das hilft? Wir wollen es hoffen.
Zumindest für die Unter-Dreijährigen gibt es eine Alternative, für die aber in Aachen niemand Werbung macht: die Tagesmütter, meist Tagespflegepersonen genannt. Die haben bisher noch nie gestreikt. Sie reduzieren ihre Betreuungszeiten auch nicht, sie richten sich nach den Wünschen der Eltern. Sie nehmen drei, vier oder selten auch mal fünf Kleine bei sich auf.
Das alles soll mit nicht-pädagogischen Kräften besser werden? Mit Personen, die von den ohnehin extrem belasteten Erzieherinnen zusätzlich noch angeleitet werden müssen? Wie sollen die Erzieherinnen das schaffen? AachenNews sind Erzieherinnen bekannt, die ihr eigenes Kind nicht in einer Kita anmelden, sondern bei einer Tagesmutter. Aber Politik und Verwaltung scheinen mehr auf Nicht-professionelle, manchmal auch auf ausländische Kräfte und Berufsrückkehrerinnen (beide nicht vorhanden) zu setzen als auf Tagesmütter.
Tagespflegepersonen seien nicht gut ausgebildet, hört man gelegentlich. Dabei werden die Tagespflegepersonen in Aachen ein Jahr lang intensiv ausgebildet. Und danach jedes Jahr zusätzlich geschult. Und sie werden bei eventuellen Problemen mit Kindern oder Eltern professionell beraten. Nicht zu vergessen: In den Kitas arbeiten nicht wenige ältere Personen, die noch als „Kindergärtnerinnen“ ausgebildet wurden und bezüglich U3 gar keine Ausbildung erfahren haben.
Die Tagespflegepersonen arbeiten als Selbstständige, sie haben in Aachen einen schweren Stand und meinen, die Stadt bezahle ihre Arbeit nicht angemessen, die Bezahlung sei nicht auskömmlich. AachenNews meint: Stadt und Politik könnten sich ruhig ein bisschen mehr für die Kindertagespflege stark machen. Zum Nutzen der Kinder und der Familien. Und derjenigen, die mit viel Erfahrung tagtäglich die Allerkleinsten in ihre Obhut nehmen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Kita-Notstand nicht Thema in der Aachener Presse ist. Dabei handelt es sich um einen Notstand, der nicht in Aachen verursacht wurde. Es sieht so aus, als habe eine vorige Landesregierung sich bei der Planung der Kitaplätze komplett verkalkuliert.
Ein Mann will im Aachener Eurogress einen Vortrag halten. An sich nichts Ungewöhnliches. Doch wenn es sich um den Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser handelt, sollten man vorsichtig sein. Ganser halten manche für einen Demagogen reinsten Wassers.
„Er verbreitet Verschwörungstheorien, besonders zum 11. September 2001 und zum Russisch-Ukrainischen Krieg“, erfährt man bei Wikipedia. Derzeit (Samstag, 11. Februar) hat er die Erlaubnis in Aachen aufzutreten. Und zwar im Eurogress, also in einer städtischen Liegenschaft. Ende März soll es soweit sein, die meisten Eintrittskarten seien schon verkauft, so hieß es vorige Woche gerüchteweise.
Können Personen wie Ganser nicht außerhalb städtischer Liegenschaften ihre Meinungsfreiheit realisieren?
Ganser erklärt seinen Zuhörer*innen die Politik und wie sie angeblich funktioniert. Er ist ein mitreißender, ungewöhnlich talentierter Redner und sieht allerorten Verstecktes und Geheimes am Werk und Verschwörungen im Gange. Sagenhaft. Seine Vorträge sind eine subtile Hetze, man findet sie z. B. auf YouTube. Er suggeriert, dass den Russisch-Ukrainischen Krieg in Wahrheit die Amerikaner initiiert haben.
Bei allem, was Putin von sich gibt, hat Ganser sehr gut aufgepasst und sich Putins Sicht der Dinge zu eigen gemacht.
Eine demokratie- und menschenfeindliche Gesinnung attestiert ihm in Aachen die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Antisemitische Ausführungen hört man von dem Mann, der sich Friedensforscher nennt, ebenfalls. Und was er über die Corona-Pandemie und das Impfen alles zu wissen glaubt, ist atemberaubend. Rational denkenden Menschen macht es keinen Spaß ihm zuzuhören, man hat die ganze Zeit das Gefühl, seine Lebenszeit mit Quatsch zu verplempern.
Insofern kann hier auch nicht weiter auf Ganser eingegangen werden. Mehr: hier. Es bleibt abzuwarten, ob der Rat der Stadt seinen Auftritt tatsächlich – wegen Schadensersatzforderungen – geschehen lässt oder noch nachträglich verbietet (wie in Nürnberg und Dortmund, Westfalenhalle).
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Hier die Stellungnahme der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. Der Verein bittet die Politiker*innen in Aachen, „dem Verschwörungstheoretiker Daniele Ganser keinen Raum zu geben für seine verschwörungstheoretischen, volksverhetzenden und antisemitischen Äußerungen“.
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai online unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben in den letzten Tagen bereits eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 Jahren herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).