
Schon lange eine beliebte Einrichtung: der Aachener Kletterwald, ebenfalls wie Preuswald an der Lütticher Straße (stadtauswärts) gelegen. Das Gelände ist 9000 Quadratmeter groß und besonders mit Kindern ab 6 Jahre einen Besuch wert:

Schon lange eine beliebte Einrichtung: der Aachener Kletterwald, ebenfalls wie Preuswald an der Lütticher Straße (stadtauswärts) gelegen. Das Gelände ist 9000 Quadratmeter groß und besonders mit Kindern ab 6 Jahre einen Besuch wert:
Das Aachener Freibad Hangeweiher bleibt noch bis einschließlich Sonntag, 18. September, geöffnet. Dies hat der Fachbereich Sport der Stadt Aachen jetzt festgelegt und mitgeteilt. Damit schließt das Bad eine Woche später als sonst üblich.

Deckel drauf – erst später
Die Entscheidung, ob das Bad auch noch bis zum 25. September geöffnet bleiben kann, macht der Fachbereich Sport abhängig von der Wetterprognose, den Besucherzahlen und der Wassertemperatur, da die Becken wegen der Maßnahmen zur Energieeinsparung nicht mehr geheizt werden.
Die aktuellen Öffnungszeiten
· Mo. 12.00 – 20.00 Uhr
· Di. 07.00 – 20.00 Uhr
· Mi. 07.00 – 20.00 Uhr
· Do. 07.00 – 20.00 Uhr
· Fr. 07.00 – 20.00 Uhr
· Sa. 07.00 – 20.00 Uhr
· So. 07.00 – 20.00 Uhr
Infos zu allen Schwimmbädern unter www.aachen.de/schwimmen.
Manchmal sind die FakeNews so krass falsch und entstellen die Wahrheit so drastisch, dass man sich doch mal kurz äußern muss. So ist es offensichtlich der Aachener Ratsfraktion „DIE Zukunft“ ergangen.
Es geht um eine Hütte, die bisher mit Ausnahmegenehmigung Jahr für Jahr den Boden im Elisenbrunnen ruinieren durfte. Das soll – weil kein CDU-OB mehr im Rathaus sitzt – nun anders geregelt werden. Die Bretterbude soll zur Weihnachtszeit woanders aufgestellt werden.
Die örtliche Presse und die üblichen Knotterpötte auf Facebook schimpfen (vor sich hin, wie immer). Tja, niemand verzichtet gern auf Privilegien und Sonderbevorzugungen. AachenNews rät den Knotterpötten, wählt nächstes Mal unbedingt alle die CDU, dann bekommt ihr wieder einen CDU-Oberbürgermeister und – was viel wichtiger ist – eine CDU-Mehrheit im Stadtrat und alles wird gut. Das ist ehrlich kein Witz, das ist ernst gemeint.
Hier das Video der Fraktion: https://www.youtube.com/watch?v=gdEx7cewfSw

Sturmböen in der Nacht zu heute, Mittwoch, 7. September, haben zu Schäden an den zum Teil sehr trockenen Bäumen im Stadtgebiet geführt. Das teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Heruntergefallene Äste und teilweise sogar umgestürzte Bäume (wie im Bereich Driescher Hof) machten heute Morgen deutlich, wie sehr das trockene Wetter der vergangenen Monate den Bäumen zugesetzt hat.
Da der Wind auf noch fast voll belaubte Bäume trifft, ist die Windangriffsfläche größer. Grundsätzlich gilt aktuell bei Besuchen in Parks und auf Friedhöfen besondere Vorsicht, da sich dort der Baumbestand konzentriert.
Die Baumkontrolleure des Aachener Stadtbetriebs nehmen jetzt die Schäden auf und kümmern sich um die Gefahrenbeseitigung umgestürzter Bäume. Grün- und Parkanlagen werden kontrolliert, ebenso Spiel- und Sportplätze sowie die Straßenbäume.
Meldungen zu Sturmschäden können per E-Mail an baumunterhaltung-stadtbetrieb@mail.aachen.de gerichtet werden. Die Hinweise werden sukzessive abgearbeitet.

Abends auf den Katschhof: Plötzlich sieht man tanzende Menschen in großer Stille, hört keine Musik. Man sieht auch keine Verstärker, keine Lautsprecheranlage, nur Leute mit Drahtlos-Kopfhörern. Und über die kommt die Musik in die Ohren.
Krass: Leute kommen vorbei und schauen verwirrt. Was ist denn hier los? Sie nehmen sich Kopfhörer, die reichlich zur Verfügung stehen, setzen sie auf und lächeln glücklich: Tolle Musik. Die fährt sofort in die Beine und los gehts.
Anfang der Woche konnte man auf dem Katschhof unversehens in eine Silent Disco (auch Kopfhörer-Party genannt) geraten. Musik, die direkt ins Gehör fließt, wirkt anders, intensiver. Und die Menschen, die drumherum wohnen und schon in ihren Betten liegen, hören nichts. Es sei denn, die Tänzer*innen fangen im Überschwang auch noch an zu singen, wie es in Hamburg passierte.
Wo man sich früher auf einem leeren, heruntergekommenen Grundstück in einer kleinen, komischen Halle (mit Sheddach) jede Art von Getränken kaufen konnte, da stehen jetzt Wohngebäude. Alles neu seit 2017. Adresse: An den Frauenbrüdern/Kasernenstraße. Neben dem Durstlöscher befand sich ein sagenhaft schöner Laden für Kunstbedarf (Name: Farbklaix). Da konnte man Pinsel, Farben und weitere Utensilien kaufen. „Der Laden war richtig toll und ist jetzt einfach weg“, bedauert Leserin Alexandra Radermacher.
Die Wohnanlage (links im Foto) war im Netz mal unter „Aachen Mitte Mitte“ zu finden, aber von diesem Namen hat man sich getrennt. 7 Häuser mit Tiefgarage und Innenhof (insgesamt 88 Wohnungen) soll es dort geben. Wer länger nicht vor Ort war, erkennt die Ecke nicht wieder.

Falls ihr euch nicht mehr erinnert, wie viel Freifläche es dort einmal gab, könnt ihr auf einer alten Facebook-Seite die Örtlichkeit betrachten. Hoffe, es klappt. Zur Erinnerung: Dort stand einst ein original 50er Jahre Bauwerk, in dem sich unter anderem mal die Aachener Arbeitsagentur befand, als sie noch „Arbeitsamt“ hieß.
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Eine weitere Ecke, die man anders in Erinnerung hat (Stichwort Parkhaus), befindet sich am Büchel. Da sieht es jetzt so aus (im Hintergrund: der Dom):

Am Wochenende kommen sage und schreibe 30.000 Menschen zum Kunsthandwerker-Markt in die Aachener Innenstadt. Und das wird jetzt so weitergehen – beim Domspringen (9./10. September), dem „September Special“ und anderen Events. Gleichwohl klagen Leute, es komme keine/r mehr in die Aachener Innenstadt. AachenNews hat sich das angesehen, kann das nicht bestätigen. Die Leute treten sich praktisch gegenseitig auf die Füße, so gut besucht ist die City.
„Rausfinden, was wirklich der Fall ist“, das hat die neue Ministerin für Kunst und Wissenschaft am vergangenen Samstag im Rathaus als „gar nicht so leicht“ bezeichnet und über FakeNews gesprochen. Und da – müssen wir zugeben – hat CDU-Frau Ina Brandes einen Punkt.

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Gerüchteweise heißt es, im Aachener Rathaus werde bei festlichen Anlässen kein Fleisch mehr serviert. Nur noch vegetarische Häppchen. Und das sei typisch für eine Partei, die anderen ihren Lebensstil aufzwingen will. Ein schwerer Vorwurf.
Selber hingehen und schauen, so lautet die Devise bei AachenNews. Haben also bei einem Empfang im Rathaus am vergangenen Wochenende vorbeigeschaut. Was hatten wir prompt zwischen den Zähnen? Fleisch (haben uns dann aber doch für die Gemüse-Häppchen entschieden.)

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Ein schöner Erfolg ist unterdessen der Stadtverwaltung geglückt: Jemand soll sich als Mitarbeiter des Stadtbetriebs illegal bereichert haben, aber (bravo!) die Person wurde erwischt und gefeuert. Tja. Es gibt eben doch Kontrollmechanismen, und die funktionieren.
Die Masche: Der Stadtbetrieb versteigert über die Versteigerungsplattform Vebeg Autos und Lkw, die zwar alt und steuerlich abgeschrieben aber noch recht wertvoll sind. Die waren dort plötzlich mit mehr Mängeln behaftet dargestellt, als es den Tatsachen entsprach. Sie sollen quasi unter Wert abgegeben worden sein und zwar an die Person, die die Manipulationen bei der Darstellung vorgenommen hat.
Wie erwähnt, eine clevere Masche, aber längst nicht clever genug, als dass jemand in der Stadtverwaltung damit durchkommen könnte.

Mehr zu dem Fall: hier
Ihre Botschaft: Wissenschaftskommunikation muss Pflichtfach für Wissenschaftler werden. Ihr Verdienst: schwierige Themen Politikern und einer breiten Gesellschaft sehr gut erklärt.



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Zur Verleihung des Aachener Ingenieurpreises an Youtuberin und Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim bemühte sich auch die neue NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes (CDU), nach Aachen. Sie erwähnte das wohl berühmtestes Video von Mai Thi und berichtete, wie es ihr geholfen habe, die von der Pandemie dominierte Situation im April 2020 richtig einzuschätzen. Zu einem Zeitpunkt als jeder nur dachte: Was bedeutet das alles, und wann ist der Mist endlich vorbei?
Dann sprach sie über die Schwierigkeit heutzutage zu erkennen, was eigentlich die Realität ist, was trifft zu und was nicht, was sind die Fakten und was sind FakeNews/Erzählungen und Verschwörungen? Die Politik müsse – bevor sie handelt – erkennen, was wirklich der Fall ist, was ist die Realität. Das sei heutzutage nicht leicht.
Der Fachkräftemangel sei – als Beispiel – ein ganz reelles Problem, von dem manche meinen, es gebe ihn gar nicht. Dabei „haben wir so wenig Menschen, dass wir in 20 Jahren die Handlungsfähigkeit dieses Staates verlieren“. Die Klimakatastrophe und der demographische Wandel . . . auch das seien Realitäten, von denen immer wieder behauptet werde, es gebe sie gar nicht. Insofern dankte sie Mai Thi Nguyen-Kim, weil es mit ihr möglich sei zu erkennen, was FakeNews sind und was nicht.
Nächster Redner war Ranga Yogeshwar. Sein Thema war das Misstrauen, das viele Menschen der Wissenschaft entgegenbringen. Sie trauen der Wissenschaft nicht, lassen sich nicht impfen. Sie meinen, die Wissenschaft müsse auch bei komplett neu auftretenden Problemen sofort klar sagen: Das eine ist zu tun und das andere nicht.
Dann erwähnte er Berater, die Scharlatane seien, mit Titeln und Veröffentlichungen und guten Plätzen auf Bestsellerlisten. Wobei Laien nicht mehr erkennen könnten, was wissenschaftlich sauber sei und was pseudowissenschaftliche Fassade. Er wusste zudem, dass Mai Thi einen hohen Preis zahlt für all die Anerkennung und Berühmtheit. „Sie zieht den Groll auf sich von denen, die nicht an Wissenschaft glauben, sondern obskuren Glaubenssätzen folgen.“ Mai Thi bekomme unzählige Hass-Mails und müsse mit Diffamierungen leben.
In Aachen werde sie für verständliche Vermittlung von Wissenschaft geehrt. Diese Vermittlungs-Kompetenz habe sie sich selber beigebracht, im Studium habe sie diesbezüglich keine Unterstützung bekommen. Es sei aber nötig, dass in Zukunft Wissensvermittlung zum Studium dazugehöre. Man müsse lernen, sich von der Insidersprache, vom Fachjargon, von den Fachtermini und der Geheimsprache zu lösen. (s. hier)
Preisträgerin Mai Thi sprach zum Schluss. Sie stellte sich selbst vor, indem sie Anekdoten aus ihrem Leben erzählte. Auch ihr Vater hat übrigens einst in Aachen Chemie studiert. Ihr Thema war gestern die Informationskrise. Eine Krise sei das, die JEDE andere Krise um ein Vielfaches verstärke. Sie bedauerte, das die Vertreter von Verschwörungserzählungen „in jede Talkshow“ eingeladen werden. Das lasse sich aber nicht ändern, denn Verschwörungserzählungen erregten sehr viel mehr Aufmerksamkeit, bekommen viele Klicks. Das Zugespitzte, das schwarz/weiß Gemalte und Aufregende werde der korrekten Information vorgezogen.
Auch sie mahnte und benannte ein Lücke in der Ausbildung der Wissenschaftler, die den Bereich der Kommunikation betreffe. RWTH-Rektor Professor Dr. Ulrich Rüdiger wird es gehört haben. Könnte sein, dass er entsprechend reagiert.
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„KulturSpur – ein Fall für den Denkmalschutz”, so lautet das Motto des Tag des offenen Denkmals, der zum 30. Mal im Rahmen der European Heritage Days stattfindet. Die Bürgerinnen und Bürger können sich am Sonntag, 11. September, auf ein vielfältiges Programm freuen. Infos (pdf): hier
Ein Fall für den Denkmalschutz sind alte Bunkeranlagen. Nirgendwo in Aachen können Besucher*innen so eindrücklich nachempfinden wie im Hochbunker an der Scheibenstraße, wie in dunklen Kriegstagen und auch danach das Leben der Menschen darin aussah.
60 Prozent des Wohnraums ist während des Krieges in Aachen komplett zerstört worden. Ganze Familien waren daher auf die Bunker als Notunterkunft angewiesen. Vor rund drei Jahren begann der Verein „Os Oche“ auf Initiative von Stadtführer Dirk Dannenberg und seinen Mitstreitern damit, den Hochbunker an der Scheibenstraße zur Dauerausstellung herzurichten – dank großzügiger Unterstützung des Eigentümers Manfred Gaspers.

Bei Führungen im Rahmen des Denkmaltages bietet Dannenberg am 11. September an, dieser spannenden Kulturspur im Bunker nachzugehen. „Das Interesse der Menschen an diesem Bunker ist riesig. Wir erzählen nicht nur, wie breit, wie hoch, wie lang dieses Gebäude ist. Wir berichten vor allem von den Geschichten der Menschen, die in diesem Bunker Schutz gesucht haben.“ Und das, wie Dannenberg betont, nicht nur in den schlimmen Wochen, als Aachen im Herbst 1944 bombardiert worden ist. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten hunderte Menschen auf beengten Raum über viele Jahre im Bunker, weil viele Häuser komplett zerstört waren.
Der Hochbunker mit der markanten Malerei auf der Außenfassade (Foto unten) ist nur einer von über 38 Orten und Programmpunkten an diesem Tag in Aachen. Die Denkmal-Spuren ziehen sich durch die ganze Stadt. Wer auf sie stößt, kann Fragen stellen: Wie hat der Architekt Benno Schachner das Gießerei-Institut entwickelt? Was hat der Wardsche Kasten, benannt nach dem englischen Botaniker und Arzt Nathaniel Bagshaw Ward, auf dem Lousberg verloren? Und welche Geschichtsspuren verbergen sich in Gut Muffet? Antworten gibt es am 11. September.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing