Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besteht ab heutigem Donnerstagnachmittag (19. Mai) in unserer Region das Risiko von heftigem Starkregen und schweren Sturmböen, lokal Orkanböen und größerem Hagel.
Die Feuerwehr Aachen hat die Lage vor Ort stets im Blick und bittet die Bevölkerung darum, sich aktuell über die drohende Unwetterlage zu informieren und entsprechend umsichtig zu verhalten. Sie weist darauf hin – sollte es zu Starkregen kommen – nicht in vollgelaufene Straßensenken zu fahren oder überflutete Gehbereiche zu durchqueren. Dort bestehen Gefahren beispielsweise durch hochgespülte Gullydeckel und offene Kanalschächte. Auch von den Fließgewässern (Flüsse, Bäche) können Überschwemmungen ausgehen.
Auch der Aachener Stadtbetrieb ist mit dem Bereich Baumpflege in Bereitschaft und wird in Absprache mit der Feuerwehr im Einsatz sein. „Man sollte sich nicht unter Bäumen aufhalten“, betont Andreas Schulz, Teamleiter Baumpflege des Stadtbetriebs. Schon Windstärke 9 reiche bei belaubten Bäumen aus, um Äste zu brechen, die willkürlich herunterfallen können.
Gleiches gilt für den Aachener Wald: Auch dort sollte in den nächsten Tagen auf Spaziergänge verzichtet werden. Äste können abbrechen und zu einer Gefahr werden.
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Wer sich den Abriss ansehen will: Maske mitnehmen. Es staubt. Foto: Stadt Aachen/Andreas SteindlTausende fahren täglich Umwege, weil die Brücke abgerissen und dann neu aufgebaut werden muss. Bisher klappt alles erwartungsgemäß reibungslos. Alle Fotos außer das erste: Stadt Aachen/Andreas CichowskiRund 200 Lkw-Ladungen Bauschutt werden zum Bendplatz gebracht. Dort interessieren sich Wissenschaftler für das Material und ob es wiederverwertbar ist.
Dass es am Ende so schnell gehen würde, damit haben die Kritiker nicht gerechnet. Sie malten nach Kräften schwarz, sahen Verspätungen im Arbeitsfortgang voraus und hörten nicht auf mit dem Schlechtreden. Aber: Innerhalb von drei Tagen ist die marode Brücke an der Turmstraße platt – zwei Tage eher, als es der ursprüngliche Zeitplan vorsah.
Das Heulen und Zähneklappern im Vorfeld des Abriss hatte schon bizarre Züge angenommen. Jetzt haben fünf Kettenbagger ganze Arbeit geleistet. Bagger mit Meißel und Greifzange haben die Brücke, die 1971 gebaut wurde, schrittweise abgerissen. Nachdem die seitlichen Kappen abgebrochen waren, konnten zwei der insgesamt vier Hohlkästen von oben weggeknabbert werden. Es folgte der Abbruch der verbleibenden Brücke von den Bahngleisen aus. „Am Mittwoch, 18. Mai, fiel gegen 16.30 Uhr schließlich das letzte Betonteil“, freut sich die Pressestelle der Stadt in einer offiziellen Mitteilung.
Die Schienen wurden an den Tagen vor den Abrissarbeiten aufwändig mit Holz, Stahlplatten und Schotter abgedeckt.
Das Abbruchspektakel zieht zwischenzeitlich zahlreiche Zuschauer*innen an und war für die Studies bisher jedenfalls total spannend. Die innerstädtische Lage mit den darunter verlaufenden Bahngleisen sei „außergewöhnlich und eine besondere Herausforderung “, sagt Gisela Weiß von der Stadtverwaltung, die zusammen mit ihrem Kollegen Elmar Holzbach die Projektleitung übernommen hat.
Staub und Krach satt. Was am Büchel geschafft wurde, wiederholt sich jetzt im Uni-Viertel. Ein kaputtes Bauwerk wird abgerissen, ein neues errichtet.Das ist der Lauf der Zeit.
Der zügige Abbruch führt dazu, dass nun etwas mehr Zeit ist, um die rund 4000 Tonnen Betonschutt abzutransportieren und das Gleisbett sowie die Oberleitungen wieder herzurichten. Rund 200 LKW-Ladungen werden zum Bendplatz gebracht, wo das Material im Betonbrecher zerkleinert und später weiter verladen wird. Die Stahldrähte, die in der Brücke verbaut waren, „werden vorher aussortiert, später eingeschmolzen und zu neuem Material verarbeitet“, so wurde mitgeteilt.
Um zügig voranzukommen wurde beim Abriss auch nachts gearbeitet. Den Anwohnern wurde ein Umzug in ein Hotel angeboten. Auf Kosten der Stadt. Bagger im Frontalangriff auf eine Aachener Brücke.
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Mehr Infos zur Umleitung für Radfahrer*innen und Pkw, zur Sperrung allgemein und zur Sperrung des Zugverkehrs, zum Zustand der Brücke und warum musste sie eigentlich abgerissen werden und wie die neue Brücke aussehen wird (fertig: Ende 2023) usw. unter www.aachen.de/turmstrasse.
Die Kripo teilt mit, sie habe „seit geraumer Zeit“ gegen eine Personengruppe ermittelt, die im Verdacht steht, gewerbsmäßige Bandenhehlerei zu betreiben. Hehler übernehmen gestohlene Teile – im heutigen Fall gestohlene Fahrräder und Pedelecs (E-Bikes) – und verkaufen sie weiter. Abnehmer*innen machen sich zwar strafbar, lassen sich aber immer finden.
Dieses Business hat die Aachener Polizei vorerst gestoppt.
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Dienstag (17. Mai) haben die Beamten die Wohnungen von drei Hauptverdächtigen und eine Garage durchsucht, die einer Bande als Lager diente. Das Amtsgericht Aachen hatte entsprechende Beschlüsse erlassen. Bei den Durchsuchungen sei eine ganze Wagenladung von Fahrrädern und Pedelecs gefunden und sichergestellt worden, so erfahren wir.
Die Polizei stoppte gestern die „Geschäfte“ einer Hehlergruppe. Die Leute hatten sich auf den Verkauf von geklauten Rädern spezialisiert. Fotos: Polizei
Eine erste Überprüfung habe ergeben, dass sieben dieser Fahrräder konkreten Diebstählen zugeordnet werden konnten. Die Bestohlenen werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.
„Wir haben heute erfolgreich vier Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und zahlreiche hochwertige Fahrräder sichergestellt. Das alles ist das Ergebnis der erfolgreichen Ermittlungsarbeit der speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe Bike und des zuständigen Kriminalkommissariats“, freut sich Polizeipräsident Dirk Weinspach.
Die Aachener Polizei wird – wohl auch motiviert durch diesen Erfolg – in der nächsten Zeit verstärkt weitere Fahrradkontrollen machen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die Fahrradpass-App hin. Die ermöglicht es, alle notwendigen Fahrraddaten im Handy immer dabei zu haben, um sie der Polizei im Falle eines Fahrraddiebstahls schnell zur Verfügung stellen zu können.
Die App bietet außerdem die Möglichkeit, ein Foto der Kaufrechnung als Eigentumsnachweis zu speichern. Das kann im Einzelfall die Fahrradkontrolle erheblich verkürzen.
Die Polizei bei der Arbeit. Bei einer Hehlergruppe fand sie gestern etliche hochwertige Fahrräder.
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Dass es sinnvoll ist, sein Rad mit einem GPS-Sender auszustatten, zeigt dieser Fall, der sich am vergangenen Montag in Aachen zugetragen hat.
Gegen 20.30 Uhr hatte ein Mann den Diebstahl seines E-Bikes an der Jülicher Straße gemeldet. Mithilfe eines GPS-Senders konnte das Rad kurze Zeit später in der Stolberger Straße geortet werden. Auch die beiden Fahrraddiebe konnte die Polizei dort antreffen.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann allerdings noch Betäubungsmittel und umfangreiches Zubehör: unter anderem 23 Cannabispflanzen, Wärmelampen, Luftbefeuchter und eine Belüftungsanlage.
Die beiden Tatverdächtigen aus Aachen (21 und 22 Jahre alt) müssen sich nun wegen besonders schweren Diebstahls verantworten. Das E-Bike ist mittlerweile wieder bei seinem Besitzer. (sk)
Keine wichtige Entscheidung ohne vorherigen Blick in die Statistik. Seit heute läuft eine Art Volksbefragung, der Zensus 2022, auf vollen Touren. Rund 1,5 Millionen Personen (und bei der Gebäude- und Wohnungszählung etwa vier Millionen Eigentümer*innen von Wohnraum bzw. deren Beauftragte) werden in NRW befragt.
Bei der Haushaltebefragung wird in NRW etwa jeder 12. Haushalt befragt. Während in der größten Stadt Köln rund 90.600 Personen Auskunft geben müssen, sind es in der kleinsten Gemeinde Heimbach etwa 1000 Personen.
In Aachen werden 22.900 Personen befragt, und in der StädteRegion insgesamt 49.200. In Monschau (mit seinen Ortsteilen) übrigens nur 1200. Wie viele Personen in den Gemeinden und Städten im einzelnen befragt werden, könnt ihr hier finden: https://www.it.nrw/sites/default/files/atoms/files/196_22_0.pdf
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Keine Befragung ohne vorherige Ankündigung: Bei einem Termin an der Wohnungstüre/Haustüre werden nur die wichtigsten Fragen für die Ermittlung der Einwohnerzahlen gestellt. Die Interviewer*innen kündigen sich mit einem Anschreiben und einer Terminankündigungs-Karte an. Die Interviews dauern etwa fünf bis zehn Minuten und können kontaktarm an der Haus- bzw. Wohnungstür stattfinden.
Fragen zur Bildung und zur Erwerbstätigkeit können später über den einfach zu bedienenden Online-Fragebogen beantwortet und übermittelt werden. Die Zugangsdaten zur Anwendung erhalten die Befragten von den Interviewer*innen. Falls in Einzelfällen kein Gesprächstermin vor Ort zustande kommt, können die zuständigen Erhebungsstellen die Zugangskennungen und weiterführende Informationen zur Online-Meldung auch zusenden.
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Auch der Versand der Anschreiben an die Befragten der Gebäude- und Wohnungszählung startet in Nordrhein-Westfalen ab heute. Die Anschreiben enthalten die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen. Das Ausfüllen dauert in der Regel weniger als zehn Minuten.
Den Befragten werden durch eine gezielte Filterführung auch nur die Fragen angezeigt, die von ihnen tatsächlich zu beantworten sind. Personen, die ihre Angaben lieber in einem traditionellen Papierfragebogen übermitteln möchten, erhalten diesen – wenn sie nicht online antworten – automatisch mit einem Erinnerungsschreiben. Der Fragebogen muss nicht extra bei IT.NRW angefordert werden.
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Was ist mit dem Datenschutz? Alles natürlich total sicher, wird mitgeteilt. Na ja, das werden wir abwarten müssen.
Das Statistische Landesamt ist optimistisch: Es weist darauf hin, dass alle beim Zensus 2022 erfragten Informationen strengsten Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen unterliegen. Der Schutz der Daten jeder einzelnen befragten Person habe oberste Priorität. Individualdaten dürften den abgeschotteten Bereich der amtlichen Statistik nicht verlassen.
Für alle Befragten und alle Bürger*innen, die Fragen zum Zensus haben, wurde unter der Telefonnummer 0211 / 828 3838 3 eine Service-Hotline eingerichtet. Die Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 21 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.
Quelle: Pressestelle des Landesbetrieb IT.NRW, Statistik und IT-Dienstleistungen
Ausgesuchte Personen werden befragt und Gebäude werden ab heute gezählt. Quasi halbfertige Wohnkomplexe wie der hier fotografierte in der Aachener Alfonsstraße (zwischen Ostviertel und Frankenberger Viertel gelegen) bleiben ungezählt.
In ganz Deutschland werden etwa 30 Millionen Menschen befragt. Die Befragten sind alle zufällig ausgesucht worden. Was man wissen will: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Familienstand, Wohnsituation, Migrationshintergrund, Staatsangehörigkeit, Bildungsabschluss, Erwerbstätigkeit. Auch Menschen in Wohnheimen werden erfasst.
Bei der Gebäude- und Wohnungszählung müsst ihr als Eigentümer*innen angeben: Art des Gebäudes, Baujahr, Größe, Nettokaltmiete, Leerstandsdauer, Leerstandsgründe (da wüsste man doch gerne, was z. B der Eigentümer der Gebäude in der unteren Adalbertstraße alles Blaues vom Himmel erzählt, bitterlach) , Heizungsart und Energieträger.
Die ausgesuchten Personen sind auskunftspflichtig, andernfalls: Zwangsgeld. Die Erhebung soll bis Mitte August abgeschlossen sein. Ergebnisse liegen erst Ende 2023 vor.
Die Europäische Union verpflichtet ihre Mitgliedsstaaten, alle 10 Jahre einen Zensus durchzuführen. Eigentlich sollte das alles 2021 über die Bühne gehen. Hat aber wegen Corona nicht geklappt.
Bundesweit werden 100.000 Interviewer*innen im Einsatz sein. Die haben sich zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet. Toi, toi, toi. sagen wir dazu mal.
In Süsterfeld errichtet die Aachener Firma Derichs und Konertz mit Famos Immobilien aus Korchenbroich derzeit das Bürogebäude „Office West“, das die RWTH Aachen University langfristig angemietet hat. Und – wie fast immer wenn man in Aachen in die Tiefe geht – kommen die Überreste unserer vor-römischen, römischen und mittelalterlichen Altvorderen zum Vorschein.
Genau hier erkennen Archäologen nichts weniger als eine römische Straße. Man weiß nicht wie und woran genau, aber sie sind sich sicher. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schaub
Bei archäologischen Untersuchungen im Nordwesten der Aachener Innenstadt (Süsterfeld) sind jüngst spannende Entdeckungen gemacht worden. Schon bevor die ersten Bagger anrückten, vermuteten die Experten um Stadtarchäologe Andreas Schaub, dass in dem Bereich Interessantes über Aachens Geschichte im Erdreich schlummern könnte.
„Grund dafür ist eine römische Siedlung, die beim Bau von Pariser bzw. Toledoring Anfang der 1980er Jahre entdeckt und deren Fortsetzung im Baufeld vermutet wurde“, erklärte Schaub vor Ort.
Die römische Siedlung habe unmittelbar an der römischen Straße Aachen – Heerlen – Xanten gelegen, so wurde mitgeteilt. Um deren exakten Verlauf im Plangebiet zu ermitteln, seien seitens der Stadtarchäologie zwei Sondierungsgräben angelegt worden. Dieses Vorgehen sei schon in einem frühen Planungsstadium des Projektes mit den Verantwortlichen abgestimmt worden.
Die Römerstraße sei tatsächlich östlichen der beiden Sondierungsflächen in rund zwei Metern Tiefe angetroffen worden. „Sie bestand aus einer kompakten Schicht aus Feuersteinkies“, erläuterte Schaub. Durch die intensive Nutzung der Straße hätten sich tiefe Karrenspuren in die Trasse eingegraben.
Dort fand sich unter anderem ein zerbrochenes Hufeisen. Andreas Schaub: „Dieser Fund stammt sicher aus nachrömischer Zeit und zeigt an, dass die Straße auch noch lange nach den Römern bestanden hatte. In Flurkarten des 18. und 19. Jahrhunderts lebte sie als ‚Süstergasse‘ fort. Diese führte weiter nach Nordwesten, an der Ölmühle vorbei über den Wildbach. Knapp neben dem Wildbachübergang lag auch das seit der Karolingerzeit bestehende Hofgut Schurzelt.“
Die Grabungen zeigen, dass die Straßentrasse nach der Römerzeit mindestens zweimal grundlegend erneuert wurde. Mindestens in einem Fall geschah dies, nachdem sich anstelle der Straßentrasse eine Art Teich gebildet hatte. Es wird derzeit an der RWTH (Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken) untersucht, ob es sich dabei um die Folge einer seismisch beeinflussten Bodenverschiebung handelte, die einen natürlichen Abfluss anfallenden Hangwassers vom Hörnhügel verhinderte.
Im zweiten Sondierungsschnitt fanden sich überraschenderweise Spuren einer bis dato völlig unbekannten mittelalterlichen Siedlung. Nach den Funden zu schließen, bestand sie etwa zwischen dem 12. und 15./16. Jahrhundert. Einzelne Keramik- und Feuersteinfunde deuten zudem auf eine vorrömische Besiedlung im näheren Umfeld hin, von der sich in den Sondagen aber keine weiteren Spuren nachweisen ließen.
War für die Sondagen die Stadtarchäologie verantwortlich, so erfolgt die weitere archäologische Begleitung des Bauvorhabens durch die archäologische Fachfirma sk ArcheoConsult aus Aachen. Diese konnte bereits bei ersten Kanalbauarbeiten ebenfalls die Römerstraße untersuchen.
Völlig überraschend sei dabei auch eine römische Holzwasserleitung gefunden, die möglicherweise eine unweit des Plangebiets liegende Badeanlage speiste, teilte das Presseamt mit.
Der Historiker, Autor und Fernsehmoderator Christopher Clark erhält am kommenden Donnerstag, 19. Mai, in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien, die „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“.
Mit dieser Medaille wird seit dem Jahr 2000 im Umfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, „die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat.“ Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt Aachen mit.
Wer bei der Preisverleihung im Krönungssaal dabei sein möchte, muss sich jetzt schnellstens anmelden.
Erstmals vergibt der Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“ in diesem Jahr einen Sonderpreis. Damit würdigt der Verein das Engagement der Journalistinnen und Journalisten des ukrainischen Online-Mediums „The Kyiv Independent“ (https://kyivindependent.com) für deren unabhängige und kritische Berichterstattung während des andauernden Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Die Laudatio auf Christopher Clark im Aachener Krönungssaal hält die Fernsehmoderatorin und Journalistin Shakuntala Banerjee. Die Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Sonja Marx wird die Verleihungszeremonie moderieren.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich im Internet unter https://eveeno.com/MedailleCharlemagne2022 zur Teilnahme an der Preisverleihung (Beginn: 17 Uhr) anzumelden.
Wichtig: Bei dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen, getestet. Das Presseamt schreibt dazu: „Halten Sie bitte einen Nachweis über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, bereit. Weiterhin besteht im Rathaus der Stadt Aachen Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske).
Am Sitzplatz kann auf das Tragen der Maske verzichtet werden.
Die Stadt Aachen beteiligt sich in diesem Jahr am bundesweit stattfindenden „Tag der Städtebauförderung “. Am heutigen Samstag, 14. Mai, stehen zwei große Stadtentwicklungsprojekte im Fokus: die Umgestaltung des Theaterplatzes und die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel. Zusätzlich findet in der Innenstadt der 14. Aachener Fahrradtag (am Elisenbrunnen) statt.
Unter anderem wird Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen heute um 15 Uhr das sogenannte ZwischenFest am Büchel offiziell eröffnen. Es folgt ein buntes Programm mit Talks, Theater und Livemusik.
Zuvor gibt es auf dem Theaterplatz bereits zahlreiche Aktionen und Programmpunkte, unter anderem geht dort die Siegerehrung des Fotowettbewerbs zum Theaterplatz über die Bühne. Die Ausstellung der Entwürfe für den neu gestalteten Theaterplatz ist zu sehen (PlanBar, Theaterplatz 7). Es gab/gibt anlässlich dieses Tages außerdem zwei Stadtspaziergänge (11 und 13.30 Uhr).
Beim Fahrradtag am Elisenbrunnen treffen gegen 14.30 Uhr die Teilnehmenden der Sternenfahrt ein mit anschließender Urkundenverleihung.
„3Rides“ auf dem CHIO-Gelände an der Krefelder Straße gibt es noch heute und morgen.
Ein mehrtägiges Fahrrad-Spektakel geht noch heute und morgen (Samstag und Sonntag) in der Aachener Soers über die Bühne. Dort dreht sich zum ersten Mal alles nicht um Pferde, sondern um Fahrräder. Es wird mit insgesamt 20.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet.
Als in Zeiten der galoppierenden Pandemie die Rede davon war, dass in Aachen eine großes, dreitägiges Fahrrad-Festival stattfinden sollte, dachte man sich: Wie optimistisch kann man sein? Jetzt steht die Show, aber 9,50 Euro kostet das Normal-Zahler-Tagesticket, das soll nicht verschwiegen werden.
Essen, trinken, etwas Kultur und etliche Attraktionen soll es geben. Im Mittelpunkt stehen aber die Zweiräder in allen bekannten Varianten, so wurde mitgeteilt. Warum das Festival „3Rides“ heißt, ist hier übrigens noch nicht klar geworden, mag aber mit den Touren zu tun haben, die vom CHIO-Gelände aus unternommen werden.
Über 70 Aussteller sollen vor Ort sein und vom Zweirad bis zum Helm alles anbieten, was mit Fahrrädern zu tun hat. Angeblich soll man dort auch Räder und Zubehör kaufen können. Probefahren auf 3 Teststrecken soll ebenfalls möglich sein. Schon jetzt weiß man, dass das Festival eine Fortsetzung finden soll. Aus allem, was in diesem Jahr nicht rund läuft, will man lernen.
UPDATE: Das Fahrrad-Festival ist am heutigen Samstag ziemlich spärlich besucht. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht durch Trupps von Menschen schlängeln muss, um an die begehrten Objekte ranzukommen. Das Fachpersonal hat auch jede Menge Zeit. die Teile zu erklären.
Am Eingang kann man bequem Karten kaufen, das eigene Rad muss allerdings vor dem Eingang abgestellt werden, darf nicht mit aufs Gelände.
Das gab es zu sehen: Einige wenige alte Räder und jede Menge neue, dazu Helme, Spezialkleidung, Karten und Fahrrad-Pflegemittel. Unten: 3 mal Lastenräder.
Die Stadtverwaltung informiert Bürgerinnen und Bürger über die geplante Bewohnerparkzone „U“ und die Erweiterungen der bestehenden Zonen „J1“ und „W“ in der Zeit vom 16. bis 31. Mai.
Quelle: Presseamt
Die folgenden Straßen sollen zur neuen Zone „U“ gehören:
Barbarossaplatz, Eichendorffweg, Emmi-Welter-Straße, Franziskusweg, Haselsteig, Hasselholzer Weg, Hohenstaufenallee zwischen Schillerstraße und Lütticher Straße, Klemensstraße, Körnerstraße, Limburger Straße, Lütticher Straße zwischen Körnerstraße und Amsterdamer Ring, Moreller Weg, Morillenhang zwischen Hasselholzer Weg und Im Johannistal und Sanatoriumstraße.
Zudem soll die Zone „J1“ um die Straßen Im Johannistal zwischen Pottenmühlenweg und Morillenhang, Lütticher Straße zwischen Boxgraben und Körnerstraße und Morillenhang zwischen Im Johannistal und Lütticher Straße erweitert werden.
Der Zone „W“ sollen die Wichernstraße und die Weberstraße zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke hinzugefügt werden.
Die Weberstraße (zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke) gehört zu den Straßen, die bald Parkzonen werden sollen.So oder so sieht die Straße öde aus. Wo jetzt Autos stehen, könnte man auch Gras, Blumen und Bäume wachsen lassen.
Die Fachverwaltung informiert in zwei Formaten. Eine vertonte Präsentation zur Planung ist auf der Internetseite der Stadt ab Montag, 16. Mai, über www.aachen.de/bewohnerparken abrufbar. Zudem werden die Pläne im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, ausgelegt.
Anregungen, Fragen und Hinweise zur Planung der Parkzone kann man handschriftlich loswerden über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail über: buergerinfo-bewohnerparken@mail.aachen.de.
Alle Eingaben werden dokumentiert, im weiteren Abwägungsprozess berücksichtigt und den politischen Gremien vorgelegt.
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Mit dem Platz, den all die Wagen einnehmen, sollte man eigentlich etwas anderes machen. Ich meine, die Anwohner werden bevorzugt, weil sie öffentlichen Raum für ihr Auto benutzen dürfen. Sie dürfen ihre Karren für sehr wenig Geld (30, – Euro im Jahr) im öffentlichen Raum abstellen. Dort könnte man auch sinnvollere Sachen machen: Radwege, Blumenbeete und Bäume, Bänke zum Sitzen, Platz für Kinder zum Spielen usw.
Wie gesagt: Es ist öffenlicher Raum, der gehört uns allen und ist zu schade als Pkw-Parkplätze. Schon gar nicht für eine Gebühr von lediglich 30 Euro. Wer ein Auto hat, kann im Jahr auch 300 Euro bezahlen, um sein Auto in seiner Straße zu parkieren. Zur Erinnerung: 2023 sollen in Berlin die Anwohner-Parkgebühren von zehn auf 120 Euro pro Jahr steigen.
Zur neuen Generalintendantin des Theater Aachen hat der Stadtrat Elena Tzavara bestellt. Die 44-jährige Opernregisseurin, Librettistin und Kulturmanagerin sowie heutige Künstlerische Leiterin der Jungen Oper Stuttgart hatte sich im Auswahlverfahren als bestgeeignete Bewerberin durchgesetzt und wird ihre Arbeit zur Spielzeit 2023 / 2024 aufnehmen.
Elena Tzavara ist Nachfolgerin von Michael Schmitz-Aufterbeck, der zum August 2023 in den Ruhestand geht.
Die zukünftige Generalintendantin nahm ihre Bestellung mit viel Freude auf. Sie sagte: „Das Theater der Aachener Bürgerinnen und Bürger in dieser kulturell so reichhaltigen und europäisch pulsierenden Stadt überantwortet zu bekommen, ist mir eine große Ehre. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen und auf viele inspirierende Begegnungen in diesem bedeutenden Haus.“
Elena Tzavara stammt aus Hamburg und studierte Musiktheater-Regie an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Von 2009 bis 2013 verantwortete sie die Programme der Kinderoper Köln. Danach übernahm sie die Gesamtleitung der Festivals „Musik in den Häusern der Stadt“ und „Literatur in den Häusern der Stadt“ in Köln, Bonn, Hamburg und München.
Bei den Salzburger Festspielen inszenierte sie die Kinderproduktion „Der Barbier von Sevilla“ (2015), „Die Feenkönigin“ (2016) sowie „Der Schauspieldirektor (2017)“. Seit 2017 ist Elena Tzavara Künstlerische Leiterin der Jungen Oper Stuttgart sowie Leiterin des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart.
Sie hat sich in einem breit angelegten Findungsverfahren gegen 58 Bewerber*innen erfolgreich durchgesetzt und die Jury überzeugt:Elena Tzavara. Foto: Matthias Baus
Am Grünen Weg, Höhe Hausnummer 3, ist am 11. März, ein Teil der Straße abgesackt. Es wird jetzt eine Notbaumaßnahme umgesetzt. Erste Erkenntnisse ergaben, dass in dem Bereich die Straße unterspült wurde, wodurch ein Teil der Straße einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Notbaumaßnahme wird bis voraussichtlich Donnerstag, 9. April, abgeschlossen sein.
OB in Haaren
Die Stadt Aachen lädt am Mittwoch, 18. März, ein zu einem Stadtteilspaziergang durch Haaren mit Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons. Beginn: 17 Uhr am Bezirksamt Haaren. Es besteht die Gelegenheit, sich vor Ort über aktuelle Themen auszutauschen und Anregungen einzubringen. Der Spaziergang endet gegen 18 Uhr am Zielort der anschließenden Sitzung der Bezirksvertretung.
Notenbasar
Am Mittwoch, 18. März, veranstaltet die Stadtbibliothek einen Notenbasar zugunsten des Fördervereins. Der Basar wird ganztägig während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek veranstaltet. Zum Verkauf stehen Notenhefte aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Alle Notenhefte werden zum Einheitspreis von 1 Euro pro Heft angeboten.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
OB in der Kneipe
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons setzt den persönlichen Dialog mit Aachenerinnen und Aachenern fort und lädt am Montag, 16. März, zur nächsten Kneipensprechstunde ein. Von 19 bis 21 Uhr besteht im „Last Exit“, Krakaustraße 1, die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre direkt mit dem OB ins Gespräch zu kommen.
Dieser Tage jährte sich der Überfall zum vierten Mal. 1460 Tage, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Azubi-Speed-Dating
Vom 16. bis 21. März können Schüler*innen in Aachen an Thementagen Berufe kennenlernen, ausprobieren und beim Azubi-Speed-Dating direkt mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt treten. Am Samstag, 21. März, ist das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg als Aussteller im Aquis Plaza um Einblicke in MINT-Berufe und digitale Workshops zu geben. Weiterlesen
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.