Heute geht es um Burtscheid und seine Zukunft

Burtscheid ist ein ganz besonderer Stadtteil von Aachen. Und dieser Stadtteil muss sich weiterentwickeln, darf auch in Krisenzeiten keinesfalls abgehängt werden.

Für den Kurstandort Burtscheid soll im Rahmen eines kooperativen Verfahrens eine Zukunftsperspektive entwickelt werden. Nach einem mehrtägigen Workshop zum Auftakt im November lädt die Stadt Aachen nun zum abschließenden digitalen öffentlichen „Forum 3“ am heutigen Mittwoch, 2. Februar, ein.

In dieser Veranstaltung mit dem Untertitel „Perspektiven“ präsentieren die drei Planungsteams ihre ausgearbeiteten Vorschläge und alle haben Gelegenheit, Rückfragen zu stellen bzw. Rückmeldungen zu geben.

Beginn der digitalen Abschlusspräsentation ist um 17.30 Uhr (Ende voraussichtlich um 20.30 Uhr). Zur Einstimmung auf das digitale Forum zeigt die Verwaltung zuvor ab 16.30 Uhr den Film „Kurstandort Burtscheid – Einblicke in das Kooperative Werkstattverfahren“.

Fußgängerzone in Burtscheid. Foto: Archiv

Die Live-Übertragung kann auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aachen www.youtube.com/stadtaachen verfolgt werden. Über die Chatfunktion können sich alle während des Livestreams aktiv in die Veranstaltung einbringen und ihre Fragen, Wünsche, usw. platzieren. Hinweise und Kommentare werden im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen.

Eine Voranmeldung ist für den Livestream über Youtube nicht erforderlich. Wer sich in der Zoom-Konferenz live zu Wort melden möchte, muss sich vorab per E-Mail kurstandort@mail.aachen.de anmelden. Aus technischen Gründen ist für das Zoom-Format diese Anmeldung vorab notwendig.
Viele weitere Infos und Unterlagen zur Kooperativen Planungswerkstatt stehen im Internet zur Verfügung: 

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Impfgegner „spazieren“ und beleidigen Polizisten. Die Folge: 6 Strafanzeigen, 42 Ordnungswidrigkeitsanzeigen, eine Person kommt in Gewahrsam

Am gestrigen Abend (31. Januar) gab es bei uns in einigen Städten und Gemeinden wieder verharmlosend „Montagspaziergänge“ genannte Proteste gegen die aktuelle Corona-Politik: in Simmerath, Roetgen, Baesweiler und Aachen. Fast niemand trug eine Maske, so teilt die Polizei heute mit.

In Aachen sei der „Montagsspaziergang“ im Vorfeld als Versammlung nicht angezeigt worden. Das ist aber immer erforderlich. Kurz nach Beginn habe, so die Polizei weiter, der Versammlungsleiter die Versammlung bereits als beendet erklärt.

Die 120 Personen, die sich am Aachener Markt befanden, hätten sich daraufhin in Gruppen durch die Innenstadt bewegt. „Im Bereich der Krämerstraße wurden sie von der Polizei angetroffen – der größte Teil der Personen trug keinen vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz.“

Der „Spaziergang“ wurde von der Polizei als nicht angezeigte Versammlung eingestuft. Ein Versammlungsleiter konnte nicht festgestellt werden. Die Versammlung wurde von der Polizei für beendet erklärt. In Abstimmung mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen nahm die Polizei zur Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren Identitätsfeststellungen vor. Die Teilnehmer*innen wurden danach aufgefordert, den Bereich zu verlassen.

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In Simmerath und Roetgen nahmen insgesamt über 40 Personen an „Montagsspaziergängen“ teil. Beide Versammlungen waren im Vorfeld nicht angezeigt worden und wurden von der Polizei aufgelöst.

Ein Zusammentreffen von 7 Personen in Baesweiler wurde nach Kooperation mit der Polizei als Versammlung erklärt – ein Versammlungsleiter wurde benannt. Diese Versammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Insgesamt wurden am gestrigen Montagabend 6 Strafanzeigen gefertigt – unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und wegen Beleidigung. Es wurden 42 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Maskentragepflicht gefertigt. Eine Person wurde in Aachen zur Durchsetzung eines Platzverweises in Gewahrsam genommen. (sk)

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Volkshochschule in Aachen:

Neues Entree der VHS ist endlich fertig

  • Wirklich einladend: Der neue Eingangsbereich der VHS in der Peterstraße. Der Zugang ist jetzt barrierefrei. Kosten des Umbaus: etwa 500.000 Euro. Beratung findet jetzt in neu gestalteten Räumen statt.
  • Ab heute, Montag, 31. Januar, liegt das neue Programm vor. Motto: „Zusammen in Vielfalt“. Dadrin viele Exkursionen, noch mehr Kurse und 1000 Veranstaltungen.
  • Schau auf die Seite vhs-aachen.de und such dir was aus.
  • Du kannst 20 verschiedene Sprachen kennenlernen und einüben.
VHS mit nagelneuem Foyer: in Aachen in der Peterstraße.
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Zwei Demos . . . und der Versuch etwas zu verstehen

Zwei Demonstrationen konnte man am Samstag in Aachens Innenstadt begegnen, beide zusammen schätzungsweise knapp 1000 Personen stark. Kaum jemand trug eine Gesichtsmaske, sie scheinen ganz offensichtlich die Gefahr durch ein lebensgefährliches Virus beim besten Willen nicht zu erkennen. Sie können die Gefahr einfach nicht erfassen. 

Die Polizei war wieder zahlreich zugegen, die Demonstranten blieben friedlich. Noch (!)  sind sie friedlich. Negative Reaktionen auf Infos über die Existenz eines tödlichen Virus und eine Impfpflicht sind keine Seltenheit. Angst, Wut, Panik, Scham, Depression. Manchmal fallen die Reaktionen so heftig aus, dass man sie als pathologisch bezeichnen muss.

Manche wollen angesichts der Bedrohung nur noch feiern, andere wollen das drohende Elend nur noch beschleunigen und verschlimmern. Für die kann die Katastrophe nicht schlimmer sein als ihr jetziges Leben. Eher besser, immerhin wird alles anders sein. Manche gehen tatsächlich davon aus (und sehen auch Beweise) das medizinische Versuche an Menschen unternommen werden.

Genau diese Leute werden übrigens auf die Straße gehen, sie werden demonstrieren, wenn mal wirklich zum Fortbestand allen Lebens auf der Erde krasseste Maßnahmen ergriffen werden müssen (wegen der unaufhaltsamen Zunahme von Kohlenstoff in der Atmosphäre). Die kommende Katastrophe werden sie leugnen und dann extrem zornig werden.

Auffallend in Aachen am Samstag wieder: Die Menschen, die dort demonstrierten, sind gewissermaßen vom Typ her alle ziemlich gleich. – Dieses Mal allerdings waren die Vorbeiziehenden deutlich lauter als bei den vorigen Demos. Was bringt einen dazu, schreiend durch die Straßen von Aachen zu laufen? Man konnte meinen: Sie schreien vor Angst. 

Maximale Aufmerksamkeit ist in Deutschland garantiert mit allem, was an den Nationalsozialismus erinnert. So gibt es bei den Demos auch immer Bezüge zu den Verbrechen der Nazis. Die Leute verstehen vermutlich nicht (oder es ist ihnen egal), was für Schmerz es für die Zuschauenden bedeutet, derartige Analogien hergestellt zu sehen. 

Lauter war es auch, weil viele Autofahrer*innen, die warten mussten, anhaltend hupten. Was für ein Krach! An diesem Nachmittag waren viele Autofahrer*innen unterwegs, es bildeten sich lange Staus. Es hupten ungeduldige Autofahrer*innen in fetten SUVs – so kennen wir sie, so lieben wir sie nicht.

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Es gab vor dem Stadttheater auch eine kleine Gegendemonstration von etwa 100 Personen. Dort war u. a. zu lesen: „Wer mit Nazis spaziert, hat nichts kapiert.“ Das mag stimmen. Aber es ist auch eine besserwisserische Parole, die ganz klar definiert: Ihr seid die Dummen, ihr seid die, die nichts kapieren. Das aber wissen die Demonstranten sowieso. Sie sind schon ihr ganzes Leben lang die Dummen, die noch nie was zu bestimmen hatten.

Nur jetzt, jetzt kommt es zum ersten Mal auf sie an, dass sie sich impfen lassen. Sie spüren erstmals Macht und üben sie aus, sie sagen: Nein.

Klare Aussage der Theaterleute in Aachen. Nur: Wessen Kultur ist hier eigentlich gemeint?

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Etwas Musik: https://www.youtube.com/watch?v=q5Uh0yG0ckM

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Schüsse knallen am Elsaßplatz. Wer kennt den/die Täter? Belohnung ausgelobt.

Vergangenen Donnerstag war es, kurz nach 1 Uhr nachts, da knallten plötzlich Schüsse am Aachener Elsaßplatz. Die Anwohner riefen sofort die Polizei. Doch die konnte in stockfinsterer Nacht nichts Besonderes feststellen, obwohl gleich mit mehreren Streifen die Gegend abgesucht wurde.

Die Geschichte ist schnell erzählt, sie ging ja auch schon durch die Presse. Am nächsten Morgen meldete sich der Chef einer Bäckerei, die gerade neu eröffnet worden war. Neun Schüsse hatten die Schaufensterscheibe seines kleinen Ladens getroffen.

Die Bäckerei wird von einer bulgarisch-stämmigen Familie betrieben, die natürlich schwer geschockt war. Verletzt wurde niemand, und bis heute (Samstag) sind die Hintergründe der Schießerei noch nicht aufgeklärt. Handelt es sich um einen Angriff von Rechtsradikalen? Ist ein abgewiesener Liebhaber ausgerastet? Hat der Konkurrenz die neue Bäckerei nicht gefallen? Alles mehr oder weniger unwahrscheinlich und unklar. Noch heute war die Polizei vor Ort und ermittelte.

Wurde nachts beschossen: die Front der Bäckerei einer bulgarischen Familie am Elsaßplatz.

Die Polizei teilte jedenfalls per Mail mit: „Das Tatgeschehen wird von der Staatsanwaltschaft Aachen als versuchtes Tötungsdelikt gewertet.“ Zurzeit werde in alle Richtungen ermittelt und es werden unter Einschaltung von Spezialisten des Landeskriminalamtes mögliche Spuren gesichert.

Die Polizei bittet um Hinweise, die zur Aufklärung des Tatgeschehens beitragen könnten. Zeugen können sich unter den Telefonnummern: 0241 – 9577/31101 (zu Geschäftszeiten bis 16 Uhr) 0241 – 9577/34210 oder 0241/95770 (nach 16 Uhr) melden.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung der/s Täter/s führen, wird ein Betrag in Höhe von 3000,- Euro ausgelobt. Die Familie will den Bäckereibetrieb fortführen, sobald eine neue Scheibe eingesetzt ist.

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Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können in der Kinder-Impfstelle der StädteRegion Aachen (Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden. 

Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. Die Kinder-Impfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung. 

Im Kinder-Impfzentrum wird keine Zweitimpfung nach „Off-Label-Erstimpfungen“ durchgeführt. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen. Alle Informationen und die Terminbuchung findet man unter: 

www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung

In den Aachen-Arkaden befinden sich mehrere Einrichtungen des Gesundheitsamtes, auch die Kinder-Impfstelle. Foto: Archiv

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Das Parkhaus ist platt, wie geht es weiter? Dazu: Digital-Dialog am heutigen Freitag, 17 Uhr

Nachdem das Parkhaus in den vergangenen Monaten abgerissen worden ist (Reste: s. Foto), entsteht am Büchel bald ein neues Stück Stadt. Ein zentraler Bestandteil wird ein attraktiver öffentlicher Freiraum im Herzen der City sein. Weitere Infoswww.buechel-aachen.de.  

Das Altstadtquartier neu gestalten: Seit Monaten arbeiten Verwaltung und die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) gemeinsam mit den Kommunalpolitiker*innen an der Zukunft des Altstadtquartiers Büchel. Mit von der Partie: die Planer*innen von trint&kreuder Architekten aus Köln und scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf.

Mittlerweile liegen für die städtebauliche Planung drei Varianten auf dem Tisch. Im Rahmen eines Online-Bürger*innen-Dialogs am heutigen Freitag, 28. Januar, 17 Uhr, werden sie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen präsentiert und diskutiert: www.youtube.com/stadtaachen.   

Das Presseamt teilt mit: Es werden auch Informationen zu baurechtlichen Verfahren im Quartier gegeben. Dazu gehören der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan und die Entwicklungsziele für ein mögliches Sanierungsgebiet am Büchel. Unter der Moderation von Bernd Büttgens vom Medienhaus Aachen informieren und diskutieren Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt, die Planer und weitere Büchel-Expert*innen.

Die Fragen und Anregungen der Zuschauer*innen werden aus dem Chatroom in die Debatte eingebracht.   

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Ausgezeichnet: der Archimedische Sandkasten

Der Archimedische Sandkasten in Aachen ist aufgrund seines Innovationscharakters und seiner enormen Beliebtheit ausgezeichnet worden. Darüber freut sich Dr. Jutta Göricke, Leiterin des Marketings der Stadt Aachen und Ideengeberin des Projekts: „Als wir 2016 den ersten Archimedischen Sandkasten organisierten, waren alle Mitstreiter*innen sofort begeistert. Dass wir aber auf so eine positive Resonanz in der Stadtgesellschaft stoßen, das haben wir uns nicht zu träumen gewagt.“

Inzwischen ist der Archimedische Sandkasten auf dem Katschhof ein fester Bestandteil des Aachener Sommers.“

Seit 2016 werden jeden Sommer 150 Tonnen Sand auf den historischen Katschhof zwischen Dom und Rathaus aufgeschüttet. Jung und Alt können dann nach Herzenslust baggern, buddeln und in Liegestühlen chillen. 

Der Archimedische Sandkasten von 2020. Foto: Archiv

Innerhalb der städtischen Ferienspiele, der Archimedischen Werkstatt, konstruieren Kinder und Jugendliche unter Aufsicht eine monumentale, wachsende Installation, die von der Stadtgesellschaft beobachtet und entdeckt wird. Große und kleine Ingenieur*innen begeben sich auf die Spuren von Archimedes, der als größter Mathematiker und Maschinenbauer der Antike gilt.

Wer auch in 2022 den Archimedischen Sandkasten besuchen möchte, der sollte sich am besten schon jetzt die Sommerferien freihalten, denn dann heißt es wieder ganze sechs Wochen lang: Schaufeln raus! Die Ferienspiel-Kinder lernen übrigens in den ersten drei Wochen, wie man mit Windkraft Energie gewinnt.  

Den Archimedischen Sandkasten und andere zertifizierte Projekte findet man hier: https://unsere-stadtimpulse.de/project/archimedischer-sandkasten

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Demo, Gegendemo und ein Privileg

Samstag empfiehlt es sich wieder, die Innenstadt zu meiden. Zwei Demonstrationen á 700 Personen wird es voraussichtlich geben. Und man kommt ab mittags weder mit dem privaten Pkw noch mit den Bussen der ASEAG wirklich weit. Allerdings hat die Polizei bisher noch keine diesbezügliche Meldung verbreitet.

Die Gegenkundgebung findet zur gleichen Zeit auf dem Theaterplatz statt. Dort wird mit 200 Personen gerechnet. 

Die größte Gegenkundgebung konnte man in der Vergangenheit in den Aachen-Arkaden besichtigen. Hunderte, wenn nicht tausende Menschen standen seit Beginn des Jahres 2022 an und haben sich impfen oder boostern lassen. Eltern brachten ihre Kinder. Alles war gut organisiert und lief reibungslos. Da kann man zufrieden sein.

Geht alles wie von den Demonstranten letzten Samstag angekündigt, so werden die Impfgegner und Corona-Impfpflicht-Gegner die Straßen, die von der Polizei freigehalten werden, von 15 bis 19 Uhr verstopfen. Vorsicht: Mindestens die Hälfte der Impfpflicht-Gegner ist vermutlich wieder ohne Mundschutz unterwegs. Wer kleine Kinder zu Hause hat, sollte sich die Demo besser nicht anschauen, und dann das Virus nicht mit nach Hause nehmen. Die Omikron-Variante von Sars-COV-2 ist hoch ansteckend und verbreitet sich durch Aerosole, also durch die Luft. 

Bushof und Elisenbrunnen werden von der ASEAG nicht angefahren. Das hat schon an den vergangenen Samstagen viele Aachenerinnen und Aachener verärgert. Demonstrationsrecht hin oder her, aber irgendwann muss auch mal wieder die Innenstadt an einem Samstagnachmittag erreichbar sein. 

Müssen wir uns daran gewöhnen? Foto: Archiv


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Wenn du es kannst, sei froh!

Sich impfen lassen zu können, ist im Grunde ein Privileg: Du hast als Kind beim Arzt oder im Krankenhaus nicht den Horror erlebt und deshalb Zeit deines Lebens Angst vor Spritzen. Du hast eine gute Schulbildung genossen, die dir die Vorzüge von rationalem Denken auf einigermaßen erträgliche Weise ins Gehirn tief eingegraben hat. Jemand hat sich viele Jahre lang um dein Wohlergehen gekümmert und ist freundlich aktiv geworden, als du in der Pubertät in Scheinwelten abgedriftet bist. Du konntest regelmäßig spüren, dass du etwas bewirkst, es war deiner Umgebung nicht ständig total egal, was du gesagt hast und wie es dir ging. – Davon, dass es schon allein ein Privileg ist, für die Impfung nicht bezahlen zu müssen und nicht in einem 3. oder 4. Welt Land zur leben, soll hier erst mal nicht die Rede sein.

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Es kracht auf der Trierer Straße

Unfall auf der Trierer Straße. Hat dort wieder mal ein Rennen stattgefunden, ein Rennen gegen die Zeit? Foto: Polizei Aachen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Trierer Straße sind gestern Nachmittag (25. Januar) zwei Personen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wird vermutet, das einer der beiden auf der Trierer Straße ein Rennen – nicht gegen einen anderen, sondern gegen die Zeit veranstaltete, und dass sich deshalb der Unfall ereignete.

Der Auffahrunfall geschah gegen 16 Uhr, nachdem eine Fahrerin (41) vom Parkplatz eines Supermarktes nach rechts auf die Trierer Straße abgebogen war und vor einer gelben Ampel an der Kreuzung Vennbahnweg angehalten hatte.

Ein 39-Jähriger, der in Richtung Kornelimünster unterwegs war, bremste zu spät ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Fahrzeug der 41-Jährigen auf. Beide wurden – nach ersten Erkenntnissen – leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ein Alkohol- und Drogentest führte bei dem Mann zu positiven Ergebnissen. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Aufgrund mehrerer Zeugenaussagen ermittelt das Verkehrskommissariat – wie erwähnt – auch wegen eines möglichen Kraftfahrzeugrennens.

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