Brandbrief: Netzwerk Kindertagespflege schreibt an NRW-Ministerpräsident Wüst

Sind die Tests, mit denen in NRW Kleinkinder (auch U3) auf Corona getestet werden unzuverlässig? 100prozentige Zuverlässigkeit ist sowieso nicht möglich, wie man weiß. Aber sind die Test in einem Grad unzuverlässig, schlicht falsch, das nicht mehr hingenommen werden kann?

Das Netzwerk Kindertagespflege NRW – ein ehrenamtlicher, kollegialer Zusammenschluss von Kindertagespflegepersonen aus derzeit 91 Kommunen und Kreisen in NRW – hat erhebliche Zweifel und sah sich gezwungen, diese in einem Brief an NRW-Ministerpräsident Wüst zur Sprache zu bringen. Der Brief wurde auf Facebook eingestellt. Hier zu finden: https://www.facebook.com/netzwerkkindertagespflegenrw/

Die Unterzeichnerinnen machen darauf aufmerksam, das die Ergebnisse von Tests regelmäßig ganz unterschiedlich ausfallen. Salopp gesagt: Die Tests seien komplett unzuverlässig und zeigten Ergebnisse an, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hätten. Meistens zeigten sie jedoch negativ an, wenn das Kind positiv, also infiziert sei.

Wörtlich heißt es in dem Brief an Hendrik Wüst (CDU): „. . . zur Sicherstellung dieser vermeintlichen Sicherheit bekommen Kinder in Kindertagespflege und Kitas wöchentlich 2 Selbsttests auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt. Abgesehen von der Freiwilligkeit dieser Testungen sind wir entsetzt über die mangelhafte Zuverlässigkeit: In den meisten Fällen schlagen diese Tests bei einer Covid-19-Infektion NICHT AN, wie wir derzeit in NRW täglich in vielen Kindertagespflegestellen feststellen!“

Und weiter ist wörtlich in dem Brief zu lesen: „Immer mehr symptomatische Tageskinder und Eltern werden (zufällig) im Rahmen familiärer Infektionsfälle per PCR-Verfahren positiv auf Covid-19 getestet, wohingegen die vom Land ausgehändigten Selbsttests in diesen Situationen in der Mehrzahl negativ ausfallen.“

Tanja Böttcher, Andrea Wahl und Ute Kutter, die für das Netzwerk Kindertagespflege den Brief verfasst haben, stellen am Ende ihres Schreibens eine Frage: „Darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit tatsächlich davon abhängen, in welcher Stadt in NRW wir wohnen und arbeiten?“ Einige wenige Städte wie beispielsweise Köln bieten PCR-Pooltests für Kinder in Kitas und Kindertagespflegestellen, in anderen Kommunen ist dies aus finanziellen Gründen hingegen undenkbar.

Von fünf Forderungen erwartet die Kinderstagespflege eine der Situation angemessen Verbesserung. Hier die Forderungen:

  • Eine Sensibilisierung der Eltern in Bezug auf die Betreuung symptomatischer Kinder vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens anhand eines aktuellen Schreibens aus dem Familienministerium.
  • Verpflichtende, wöchentliche Tests für Kinder im Tagespflege- und Kitaalter anhand von PCR- Pooltestungen, alternativ anhand von Bürgertestungen in Testzentren mit schriftlichem Nachweis.
  • Zusätzlich verpflichtende Tests für symptomatische Kinder, unter anderem bei Magen- Darmerkrankungen oder Atemwegsinfektionen, bevor die Betreuung wieder aufgenommen werden kann.
  • Verpflichtende PCR-Testung aller symptomatischen und asymptomatischen Tageskinder bei nachgewiesenem Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person, um eine unbemerkte Verbreitung der Infektion innerhalb der Betreuungsgruppen auszuschließen.
  • Quarantäne für alle Kinder einer Gruppe, sobald ein Kind nachweislich mit Covid-19 infiziert ist – mit der Möglichkeit für symptomfreie Kinder, die Quarantäne nach 5 Tagen durch Vorlage eines negativen PCR-Nachweises zu beenden.
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Neues Impfzentrum wird richtig groß

Nicht zu übersehen: Die neue Impfstelle in Aachen, Trierer Straße 1. Ein Parkhaus befindet sich gleich um die Ecke. Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie, und der zuständige Dezernent der StädteRegion, Michael Ziemons, zieht jetzt offenbar alle Register und will bis Weihnachten eine Rekordsumme an Geimpften erreichen. Schlecht ist das nicht.

Seit Ende Februar 2020 wurden in der StädteRegion insgesamt 37.363 nachgewiesene Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Freitag, 26. November, 747 Fälle mehr. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 630. Das teilte gestern in Aachen der Krisenstab mit.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute (Montag, 29. November) für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 336 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 277. Weitere Infos findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Das Impfzentrum in der Eissporthalle an der Krefelder Straße musste geschlossen werden. Damit war zwar in der StädteRegion niemand einverstanden, doch das Ministerium setzte sich durch. Zug um Zug wird nun ersatzweise das leerstehende Gebäude der Aachen Arkaden in ein Impfzentrum verwandelt. Wer wartet, steht hier im Trockenen. Es gibt Stühle und es ist warm.

Die Öffnungszeiten dieser Impfstelle werden erweitert, und die Impfkabinen wurden deutlich ausgebaut. Dort kann man sich – ohne Termin – zum Impfen einfinden. Der Piks ist kostenlos.: 

  • morgen, Dienstag, 30. November, von 12 bis 20 Uhr (Vormittags Impfung der Rettungskräfte)
  • ab Mittwoch, 1. Dezember, jeweils montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr.

Adresse: Aachen Arkaden, Trierer Str. 1, 52078 Aachen

Der Krisenstab teilt unterdessen in Aachen mit: „Wegen der extrem hohen Fallzahlen in der StädteRegion ist derzeit eine zeitnahe Nachverfolgung der Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt nicht mehr möglich. Die Betroffenen werden deshalb dringend gebeten, sich gemäß der Coronatest- und Quarantäneverordnung selbstverantwortlich und automatisch in Quarantäne zu begeben.“

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Wer sich testen lassen will:

100 Meter entfernt vom Impfzentrum befindet sich das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) der StädteRegion (am Bahnhof Rothe Erde. Beverstr./Ecke Trierer Str. und Adalbertsteinweg). Dieses Zentrum ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Dort wartet man im Freien (in Kälte und Regen). Die Wartezeiten sind allerdings kurz (unter einer Stunde).

Dort können sowohl Schnelltests (Bürgertests, Freitestungen) als auch kostenlose PCR-Tests (Labortests) durchgeführt werden. Anspruch auf einen Antigen-Schnelltest haben ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche, bei Bedarf auch häufiger. Dieser Anspruch ist an keinerlei Voraussetzungen wie inländischer Wohnsitz, Krankenversicherung o.ä. geknüpft.

Die Schnelltests sind nur für Personen ohne Krankheitssymptome gedacht. Im KAZ dürfen keine PCR-Tests für Personen mit Symptomen durchgeführt werden. Diese müssen sich direkt an den Hausarzt oder die Hausärztin wenden. 

Viel mehr Infos gibt es hier.

Aus Aachen Arkaden werden Impf Arkaden. In dem Raum hinter der Glasfassade stehen und sitzen die Wartenden, bis sie an der Reihe sind. Soweit zu sehen, sind alle freundlich und geduldig. Es gibt einen Sicherheitsdienst, doch der hat wenig zu tun.
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Diese Ampel ist nicht regierungsfähig

Einen fetten Fehlstart legt die neu gewählte Regierungsmehrheit hin. Sehenswert! Leute, das hätte euch Armin Laschet (CDU) auch präsentieren können. In meinen Augen ist da wenig bis gar nichts zu bejubeln. Und ich bin normalerweise nicht pessimistisch.

Selbst die Legalisierung von Cannabis ist in meinen Augen kein Erfolg. Als ob sich die Großdealer dieses bombige Geschäft so einfach abnehmen lassen. Wie megadoof muss man sein, um das zu glauben? Diese Geschäftsleute stellen extra Menschen ein, die nur eins machen: Geld zählen. Und denen soll das Business jetzt weggenommen werden? Was für ein Quatsch.

Am meisten manifestiert sich aber der Fehlstart der neuen Koalition in der Besetzung des Chef des Verkehrsministeriums mit dem bisherigen FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Hallo??? Überall haben Grüne und ihnen politisch Nahestehende seit Jahren für eine Mobilitätswende gekämpft, und die FDP hat überall (wie in Aachen) massiv gegen die Mobilitätswende gearbeitet. Und jetzt soll diese Dagegen-Partei das Verkehrs-Ressort übernehmen? In ganz Deutschland stehen Leute fassungslos da und können es nicht glauben.

Diese Ampel ist eine Vollkatastrophe

In den USA sind bisher 3,7 Millionen Kinder ohne besondere Nebenwirkungen geimpft worden. In Deutschland will die STIKO das Impfen den Kindern bis Ende Dezember vorenthalten. Haben die noch alle Tassen im Schrank?

Was zur Hölle sagt Herr Scholz (SPD) dazu? Nichts? Und Christian Lindner (FDP) sagt tatsächlich, das Auftreten der neuen Variante habe man nicht kommen sehen? Es ist nicht zu fassen. Unter welchem Stein hat dieser Mensch die letzten 2 Jahre gelebt? Klar ist seit mindestens einem Jahr: Das Virus entwickelt da Mutationen, wo es nicht via Impfspritze bekämpft wird, kommt dann neu zu uns zurück und bedroht uns.

Die Luftwaffe verteilt die Kranken im Land, Ungeimpfte verstopfen die Intensivstationen, und die Weihnachtsmärkte und Fußballstadien sind prallvoll. Die das verantworten gehören vor Gericht gestellt, hoffe, das prüft in Kürze mal jemand, ob das möglich ist. Das werdet ihr bald erkennen: Olaf Scholz kann kein Krisenmanagement, in Hamburg wurde es schon offensichtlich. Jetzt gibt es ein Versagen, das gewissermaßen historische Dimensionen hat.

Jeder Tag ohne Lockdown verlängert den kommenden Lockdown um 2 Tage. Lockdown muss man ganz am Anfang machen, wenn die Zahlen ANFANGEN zu steigen und nicht erst, wenn sie schon schwindelerregend hoch sind. Ich habe nicht einen Funken Hoffnung, dass z. B. Christian Lindner jemals in der Lage ist, das zur verstehen. – Leute, wir haben ein Problem.

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Kaufrausch in Aachen: Stadt zeigt sich spendabel

Die Stadt Aachen möchte die Aachener Einzelhändler*innen und Gastronom*innen im Weihnachtsgeschäft mit einem subventionierten Einkaufsgutschein unterstützen. Ihr könnt z. B. einen Gutschein im Wert von 50 Euro für nur 40 Euro bekommen.

Bei der Aktion wird mit dem bereits etablierten Geschenkgutschein „Schenk Lokal“ zusammengearbeitet. Die Gutscheine werden von der Stadt Aachen in Form einer Rabattierung auf die verkauften Gutscheine subventioniert. Der Rabatt beträgt 20 Prozent pro Gutschein, jedoch ist der subventionierte Betrag auf maximal 20 Euro pro Gutschein begrenzt.

Pro Endverbraucher*in kann täglich maximal ein subventionierter Gutschein erworben werden. So soll möglichst vielen Leuten der Kauf eines Gutscheins ermöglicht werden. Dieser ist sowohl bei einigen an „Schenk Lokal“ teilnehmenden Betrieben als auch beim aachen tourist service am Elisenbrunnen käuflich zu erwerben. Zudem können die Gutscheine über einen Onlineshop gekauft werden (www.schenk-lokal.de/stadt-aachen).

Die Laufzeit der Gutscheinaktion ist zunächst auf den Zeitraum von heute, 28. November, (1. Advent) bis zum 31. Januar 2022 begrenzt. Die Einlösung der Gutscheine ist jedoch bis zum 31. Dezember 2024 möglich!

Teilnahme an der Aktion für Einzelhandel und Gastronomie ab sofort möglich

Bereits knapp 100 Akzeptanzstellen für „Schenk Lokal“-Gutscheine sind in Aachen etabliert. Diese nehmen direkt und automatisch an der Aktion teil. Weitere interessierte Einzelhändler*innen und Gastronom*innen aus Aachen haben die Möglichkeit sich bei „Schenk Lokal“ anzumelden, um ebenfalls von der Gutscheinaktion profitieren zu können.

Betriebe mit maximal fünf Mitarbeiter*innen (Teil- und Vollzeit) nehmen kostenfrei an „Schenk Lokal“ teil. Das Anmeldeformular ist unter folgenden Link erreichbar: www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/anmeldung/.

Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Im Internet kursieren anlässlich Weihnachten schöne Kauf Nix Listen.

Es lohnt sich, die Fragen zu erwägen, sobald du mal wieder vor einer unerwarteten Kaufentscheidung stehst. Die einzelnen Checkpunkte beleuchten deinen brennenden Wunsch von allen Seiten und entkräften eventuell deine Ambitionen. Hier die Liste:

  1. Brauche ich das?
  2. Wie viel davon habe ich bereits?
  3. Besitze ich schon etwas, das ganz ähnlich ist?
  4. Werde ich es oft genug benutzen?
  5. Wie lange hält es?
  6. Wenn es kaputt ist, kann ich es reparieren?
  7. Besteht die Möglichkeit, es zu leihen, statt zu kaufen?
  8. Kann ich ohne dieses Ding leben?
  9. Will ich das wirklich haben?
  10. Und wenn ich es nicht mehr brauche, wo wandert es dann hin?
  11. Wer erhält das Geld, das ich dafür bezahle?
  12. Unter welchen Umständen wurde es wo produziert?
  13. Und wie lange gelingt es diesem Ding, mich glücklich zu machen?
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Die Polizei versteigert Zweiräder. Veranstaltung abgesagt.

Die geplante Zweiradversteigerung am Freitag, 10. Dezember, wird aufgrund der aktuellen Pandemie- Entwicklung komplett abgesagt. Bei Festlegung eines neuen Termins wird erneut eingeladen. Die Polizei in Aachen bittet um Verständnis. (pw) Danke ihr Impfgegner, für nichts.

Am Freitag, 10. Dezember, werden im Polizeipräsidium in Aachen wieder sichergestellte Fahrräder versteigert. Beginn ist um 10 Uhr am Polizeipräsidium Aachen, Trierer Straße 501 (dortige Lieferantenzufahrt von der Trierer Straße aus).

Die Polizei bittet alle Teilnehmer*innen zu beachten: Wegen der Corona-Pandemie muss die Besucherzahl auf 100 Personen begrenzt werden. Es gilt die 2G-Regel (geimpft/genesen). Der 2G-Nachweis ist von jedem Teilnehmer bei der Einlasskontrolle unaufgefordert vorzulegen. Ferner gelten die allgemein gültigen Corona-Schutzvorschriften (Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und Einhalten des Sicherheitsabstands).

Eine vorherige Teilnahmeanmeldung unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift und der Personenzahl (wobei Begleitpersonen ebenfalls unter Angabe des Namens und der Anschrift anzugeben sind) ist über die email-Adresse ZA12HH-WI.Aachen@polizei.nrw.de zwingend erforderlich. Nicht gemeldete Teilnehmer können am Versteigerungstag nicht berücksichtigt werden.

Je nach aktueller Entwicklung der Pandemie kann eine kurzfristige Absage der Veranstaltung leider nicht ausgeschlossen werden. Und noch ein Hinweis: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Polizeipräsidiums.

Die Zweiräder können ab 9 Uhr besichtigt werden. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist auf Nachfrage vorzulegen. Der Zuschlagsbetrag ist sofort und in bar zu entrichten. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen umgehend vom Gelände der Behörde entfernt werden. (am)

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Die folgende Meldung freut uns natürlich sehr. Endlich wurde mal ein Fahrraddieb gefasst. Gerade im Frankenberger Viertel werden ja besonders viele Räder geklaut. Die Polizei teilt mit:

Aufmerksame Anwohner der Viktoriaallee haben nachts nicht nur zur Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem versuchten Fahrraddiebstahl beigetragen. Die Ermittlungen führten kurz darauf auch zur Sicherstellung von weiterem Diebesgut und damit zur Klärung weiterer Taten.

Es war deutlich wahrzunehmen, dass jemand in der Dunkelheit versucht, etwas durchzusägen, so schildern es die Zeugen. Vom geöffneten Fenster aus war die Geräuschkulisse sogar auf Videoaufnahmen zu hören, die ein Anwohner während der Tat gemacht hatte. Kurz danach rief er die Polizei. Dank einer genauen Angabe zur Fluchtrichtung, führte die Fahndung schnell zum Erfolg: Eine Streife konnte einen 49-jährigen Tatverdächtigen noch in der Viktoriaallee stellen. Beute hatte er nicht gemacht. Das Fahrradschloss des teuren Pedelecs hatte gehalten, was es verspricht.

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben mehreren Werkzeugen auch eine Musikbox, die – wie die weiteren Ermittlungen ergaben – bei einem Einbruch in eine Garage am 09.11.21 in der Clermontstraße entwendet wurde. Damit nicht genug: An der Wohnanschrift des Tatverdächtigen stellte die Polizei zwei hochwertige Fahrräder sicher, die als gestohlen gemeldet und bereits zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Der 49-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt. (am)

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Wie konnte man so viel falsch machen?

Ab heute, Freitag, impfen in Rothe Erde doppelt so viele Ärzt*innen wie gestern. Statt 5 nämlich 10. In den Aachen Arkaden, Aachen, Trierer Straße 1. Man sieht sich.

Und schon sind wir wieder in einem Corona-Winter angekommen. Wie konnte das passieren? Wir hatten uns schon sicher gefühlt, so zweimal geimpft.

Die Testinfrastruktur war aus dem Boden gestampft, das kam uns perfekt vor. Und auch Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, gab es reichlich. Wunderbar: Es herrschte kein Mangel an Impfstoff. Diese gute Test- und Impf-Infrastruktur wurde kurz vor dem Winter einfach abgebaut. Nix mehr testen, nix mehr Impfzentrum. Impfzentrum geschlossen. Die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ wurde für beendet erklärt. Damit war die Katastrophe perfekt, nämlich vollends unkontrollierbar. – Jo, nun stehen wir da.

Es wurde alles dichtgemacht, weil man dachte: Jetzt lassen sich kurz vor Toresschluss noch ganz viele Menschen impfen. Genau das passierte aber nicht. Außerdem wollte man Geld sparen, obwohl man wusste, dass die Impfquote noch nicht mal bei 70 Prozent lag.

Jetzt wollen sich wieder mehr Leute impfen lassen. Viele Leute. Sie sehen die Inzidenz, sie sehen die Bilder im TV von volllaufenden Intensivstationen, sie hören, dass es weniger Fachpfleger*innen gibt als zu Beginn der Pandemie, jeden Tag mehr Tote. Doch jetzt gibt es nicht genug Impfstoff und in der Eissporthalle keinen Piks.

Impfstoff (z. B. BioNTech) ist plötzlich knapp – wird uns offenbart und wir sollen doch Moderna nehmen. Machen wir, aber stundenlanges Warten vor dem RWTH-Hauptgebäude, in den Aachen-Arkaden oder vor einem Impfbus müssen wir nun in Kauf nehmen. Dazu überlastete Arztpraxen. Es ist einem ja schon peinlich beim Hausarzt überhaupt anzurufen. Man hört ja an den Stimmen der Helferinnen, dass sie am Rande eines Nervenzusammenbruchs sind.

Wie sollen bei abgebauter Infrastruktur und gleichzeitigem Versagen der Organisatoren im Gesundheitsministerium jetzt auch noch alle Kinder ab 5 geimpft werden? Das kriegen diese „Spezialisten“ doch nie hin.

Aus dem Checkpoint des Berliner Tagesspiegel entnehmen wir heute: „In ganz Deutschland wurden am Montag, 22. November, gerade einmal 55.752 Menschen erstgeimpft. . . Zum Vergleich: am 22. Mai waren es 230.000 Erstimpfungen, zwei Wochen vorher eine Million – an einem Tag.“

Ich bin gespannt, wie der Winter 2022/23 wird, frage mich allerdings, ob ich den überhaupt erleben werde.

10 (zehn) Tage – das sind für ein Virus 10 Jahre – werde man sich Zeit lassen und beobachten, „ob wir bei den Booster-Impfungen, bei den Schutzmaßnahmen weit genug gekommen sind“. Das sagt Annalena Baerbock und beschreibt die Haltung der Koalition.

Und – Gott sei Dank – geht gerade eine neue, sehr gefährliche Variante des Virus von Südafrika aus auf Welttournee, die Variante B.1.1.529. Jetzt das einzig Wirksame, nämlich die wenigen, die aus Südafrika bei uns ankommen in eine 10-tägige Quarantäne zu schicken, das wird selbstverständlich nicht geschehen.

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Klimawandel in Aachen

Städte wie Aachen sind angewiesen auf Bäume, Parks und einfache Grünanlagen. Wo immer es grün leuchtet, kann man davon ausgehen, dass im Sommer für Kühlung gesorgt ist.

Haus in Aachen in der Alfonsstraße.

Wichtig ist auch, dass das Regenwasser auf den Flachdächern und auf dem Boden versickert und eine Weile im Boden bleiben kann, um später zu verdunsten. Regenwasser soll nicht unverzüglich durch die Kanalisation abfließen. Die Fraktion DIE Zukunft hat im Rat einen Antrag eingereicht mit dem Ziel, Aachen Zug um Zug in eine „Schwammstadt“ zu verwandeln.

Verdunstung und Schatten sorgen dafür, dass in einer Stadt wie Aachen ein gutes Klima herrscht. Hier berichtet der Spiegel, was die Wissenschaft zu dem Thema herausgefunden hat.

Hier geht es auch um Aachen als Schwammstadt.

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Boostern nach 5 Monaten möglich. Vorsicht: Es wird taggenau gerechnet.

In den Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1, wird ab Montag, 22. November, 8 Uhr, wieder geimpft, was das Zeug hält.

Ein Jahr später ist alles wie zuvor. Wir rennen dem Impfstoff hinterher und fragen uns, ob jetzt Moderna besser ist oder BioNTech/Pfizer.

Geimpft wird Montag bis Samstag von 12 bis 20 Uhr. Der Andrang war in den vergangene Tagen riesengroß. 200 Leute – jeden Alters – mögen es gewesen sein, die am Freitag anstanden.

In den Aachen Arkaden gibt es BioNTech für alle ab 12 Jahren. Der Abstand zwischen der 1. und der 2. Impfung beträgt 3 bis 6 Wochen. Eine Auffrischungsimpfung, auch Boostern genannt – ist frühestens möglich fünf (5!) Monate nach der 2. Impfung. Achtung: Es wird taggenau gerechnet. Stellt euch nicht drei Stunden in die Schlange um dann zu erfahren, dass ihr einen Tag zu früh gekommen seid.

Moderna ist für alle Personen ab 30 Jahren möglich. Hier beträgt der Abstand zwischen der 1. und der 2. Impfung 4 bis 6 Wochen. Boostern ist frühestens 5 Monate nach der 2. Impfung möglich. Es wird auch hier auf jeden Fall taggenau gerechnet.

Wer geimpft wurde, kann gleich mit einem Roller nach Hause fahren.

Wer in der StädteRegion wohnt, aber nicht nach Aachen kommen kann, findet die Impfmöglichkeiten hier.

Bisher gibt es keine Erkenntnisse über Nebenwirkungen nach dem dritten Piks. Es sind die üblichen Impfreaktionen zu erwarten: Man fühlt sich etwas schlapp und nimmt am besten einen freien Tag. Das ist deutlich leichter zu ertragen, als eine Infektion mit eventuell Krankenhausaufenthalt und Intensivstation. Durch das Boostern wird das Immunsystem angeregt und neue Antikörper werden gebildet.

Es gibt keinen Impfstoff, der so intensiv erprobt wurde, wie der gegen Covid 19. Millionen Impfungen wurden dokumentiert und ausgewertet. Das Zeug muss als harmlos bezeichnet werden. Impfgegner bitte einfach weitergehen, euch braucht gerade echt keine/r, tschüss.

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Bild des Tages

Vom alten Parkhaus am Büchel ist nur noch eine Ecke übrig. Bis dort ein neues, repräsentatives Areal entsteht, wird die ganze Fläche zwischengenutzt. Ein Weihnachts-Zaun verhindert derzeit den Blick auf die Baustelle.
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Impfen, was das Zeug hält

Riesenbetrieb herrschte heute im neuen Impfzentrum in den Aachen-Arkaden. Zweimal wickelte sich die Schlange der Wartenden durch die große Halle, schätzungsweise zwei Stunden dauerte es, bis man zu den Ärzten vordringen konnte, die einem die rettende Spritze verpassten.

Auch am RWTH-Hauptgebäude (Templergraben) im Hochschul-Viertel war der Andrang (am Impfbus) groß. In Aachen scheint jetzt tatsächlich noch der letzte Bummler kapiert zu haben, was die Stunde geschlagen hat. Außerdem holten sich natürlich viele ältere Menschen ihre Booster-Spritze.

Das Gesundheitsamt von Aachen und der StädteRegion wird sich in Kürze in den Aachen-Arkaden weiter ausdehnen. Diese Mall an der Trierer Straße 1 steht ja schon geraume Zeit leer, ist aber gut in Schuss und bietet sich als städtisches Impfzentrum geradezu an. Das Impfzentrum an der Krefelder Straße musste auf Weisung der Landesregierung geschlossen werden, was Dezernent Michael Ziemons sehr bedauerte.

Jetzt werden eben in verschiedenen Städten der StädteRegion kleine Zentren die Arbeit aufnehmen. Hauptsache, die Menschen holen sich ihre Spritze. Die Hausärzte und -ärztinnen scheinen überlastet zu sein, Termine zum Impfen werden dort kurzfristig offensichtlich nicht vergeben. (Namhafte Virologen schlagen vor, dass auch in Apotheken geimpft werden soll.)

Ohne Termin und kostenlos kann man sich an folgenden Impfstellen vor Ort impfen lassen:

Aachen: montags bis samstags von 12 bis 20 Uhr in den Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1, Aachen)  

Baesweiler: dienstags von 12 bis 20 Uhr im Haus Setterich (Emil-Mayrisch-Straße 20, 52499 Baesweiler)

Eschweiler: montags und dienstags von 12 bis 20 Uhr in der Agape-Gemeinde (Kaiserstraße 64, Eschweiler)

Herzogenrath: mittwochs von 12 bis 20 Uhr in der Pfarre Christus unser Friede (Markt 3, Herzogenrath)

Monschau: samstags von 12 bis 20 Uhr in der ehemaligen Hauptschule (Walter-Scheibler-Straße 36, Monschau)

Roetgen: freitags von 12 bis 20 Uhr im Ratssaal der Gemeindeverwaltung (Hauptstraße 55, Roetgen)    

Simmerath: donnerstags von 12 bis 20 Uhr in der Eifelklinik St. Brigida (Kammerbruchstraße 8, Simmerath)

Stolberg: freitags und samstags von 12 bis 20 Uhr im Bethlehem Krankenhaus Stolberg (Steinfeldstraße 5, Stolberg)

Würselen: mittwochs von 12 bis 20 Uhr im Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit (Mauerfeldchen 29, Würselen) und donnerstags von 12 bis 20 Uhr VIALIFE Campus Bardenberg (Hans-Böckler-Platz 1, Würselen)

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Wer die Situation beobachtet, hat den Eindruck, dass man in der StädteRegion keine einzige Veranstaltung, keine Örtlichkeit mehr aufsuchen kann ohne geimpft oder genesen (2G) zu sein. Stadt und StädteRegion Aachen empfehlen dringend 2G bei allen Veranstaltungen.

 „Angesichts der stark steigenden Zahl der Infizierten ist zu befürchten, dass es zu einer weiteren Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle kommen wird“, teilte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit.

Personen, die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie sich aus wichtigen medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen mit Vorlage eines negativen, höchstens 24 Stunden zurückliegenden PCR-Testergebnisses oder höchstens sechs Stunden alten PoC-Testergebnisses (mit Testzertifikat) teilnehmen.

Für den Weihnachtsmarkt gilt bereits die 2G-Regelung. „3G-Regelungen sind auf dem Aachener Weihnachtsmarkt, der in den vergangenen Jahren von durchschnittlich 1,3 bis 1,5 Millionen Menschen besucht wurde, schlicht nicht zu vertreten, hier musste dringend eine solidere Ausgangslage geschaffen werden“, erklärte Keupen.

StädteRegionsrat Tim Grüttemeier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen appellieren eindringlich: „Seien Sie vorsichtig, geben Sie acht – auf sich und Ihre Mitmenschen. Und dazu gehört auch: Nutzen Sie die Zeit bis zum Erlass schärferer landes- und bundesrechtlicher Regelungen zur Vorbereitung und nicht dazu, jetzt erst recht die bestehenden Freiräume bis an ihre Grenzen auszuschöpfen.“

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Die Fahrpläne mit den Haltestellen für die Impfbusse sind unter www.staedteregion-aachen.de/impfbus zu finden.

Wir in Deutschland schaffen es tatsächlich, einen Impfstoff für die ganze Welt zu erfinden und dann selbst nicht alle zum Impfen zu gehen und dadurch in große Not zu geraten.

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