Lockerungen sollten wir uns noch nicht leisten

AstraZeneca intus. Und es gibt sehr gute Gründe, warum zwischen der 1. und der 2. Impfung genau 12 Wochen liegen sollten.

Das geht nicht gut


Die Inzidenz steigt wieder leicht. Das ging ja schnell, war allerdings zu erwarten. Denn: Wenn in der Öffentlichkeit nur schon von Lockerungen die Rede ist, dann werden viele Menschen unvorsichtig, ändern ihr Verhalten und infizieren sich.

Hier wird zur Zeit versucht, der Seite ein moderneres Outfit zu verpassen.

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Außer dem Büchel gibt es eine weitere Großbaustelle in Aachen

Nach Jahren des Leerstands

  • Wollte dort nicht mal das Modehaus Sinn einziehen? Ja, aber daraus wurde nichts.
  • Wollten sich dort danach nicht mal Institute der RWTH ausbreiten? Ja, aber auch daraus wurde nichts.
  • Möchte sich womöglich der Eigentümer des Gebäudes – die Landmarken AG – selber hier auf 5 Etagen ansiedeln? Ganz ehrlich: Wir wissen es nicht.
  • Im Keller jedenfalls befindet sich seit ewigen Zeiten die Rosenquelle, die jetzt die Carolus Thermen mit 46 Grad heißem Thermalwasser versorgt.
In der Komphausbadstraße (vor Ex-Horten/Ex-Lust for Life) stößt man auf Bauzäune und Container für Bauschutt, die Fußgänger*innen den Weg versperren. Alles deutet auf umfangreiche Arbeiten hin.
Metaebene: Jetzt haben wir mit einem im Vorbeigehen geschossenen Foto und einer nicht zu Ende recherchierten Geschichte mal ein optisches Experiment versucht.
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Ein Beitrag zum allgemeinen Sprachgebrauch

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Radtour. Unterwegs auf dem Vennbahnweg.

Zwischen Kornelimünster und Walheim.
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Bei Conti läuft die Produktion wieder

Gestern auf dem Conti-Parkplatz: Alle Beschäftigten müssen getestet werden. Es sei denn, sie sind 2 mal geimpft oder genesen und können das auch nachweisen.

Etliche Tage ruhte die Produktion beim Reifenhersteller Continental in Rothe Erde, jetzt läuft sie wieder. Allerdings auch nur bis zum Winter 2022, wie vor Ort mitgeteilt wurde. Das Werk wird bekanntlich geschlossen. Aber vorerst hat man dort immerhin das Virus im Griff.

Die Nachricht ging durch die bundesweite Presse: Im Aachener Werk von Continental waren auffallend viele Beschäftigte infiziert. So viele, dass das Werk schließlich geschlossen wurde. Und die Vermutung, dass gar nicht die Schulen die Treiber seien bei der Verbreitung von SARS-CoV-2, sondern die Unternehmen, wo die Hygienemaßnahmen missachtet würden, bekam neue Nahrung. Man fragte sich außerdem, ob das verzögerte Absinken der Inzidenzien in Aachen etwas mit Conti zu tun haben könnte?

Wie es sich wirklich verhält, also von wo aus genau die Pandemie am stärksten in die Gesellschaft hineingetragen wurde, das werden vermutlich wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, die in den kommenden Monaten und Jahren alle noch folgen werden. Von Spekulationen sollte man Abstand nehmen.

Donnerstag ist die Produktion in Aachen wieder angelaufen, 1800 Beschäftigte gehen wieder zur Arbeit. Zusammen mit dem Gesundheitsamt der StädteRegion wurden Schutz-Maßnahmen verabredet und die werden – soweit man gestern beobachten konnte – auch eingehalten. Auf dem Parkplatz steht jetzt ein Zelt, in dem Schnelltests gemacht werden können. An den Arbeitsplätzen und auf dem Gelände müssen überall Abstände eingehalten werden.

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Freibad Hangeweiher: Nur wenige dürfen hier vorerst schwimmen

Mehr als ein Blick von außen ist für die allermeisten zunächst nicht drin.

Einen Monat nach dem sonst üblich Termin war Aachens Freibad Hangeweiher heute immer noch nicht geöffnet. Montag, 31. Mai, ab 13 Uhr soll es soweit sein. Allerdings dürfte der Kreis derjenigen, die dann dort ins Wasser springen dürfen, sehr klein sein. Denn: Jetzt, wo die Inzidenzien sinken, soll natürlich nichts riskiert werden.

Zutritt gibt es nur mit einem negativen Test, nach zweifacher Impfung oder wenn man genesen ist. Ein Nachweis muss unbedingt mitgebracht werden. Und dann bleiben auch noch Liegewiese, Plantschbecken und Attraktionen wie die Rutsche geschlossen.

Freibad ohne Liegewiese? Das soll schön sein? Und dann geht es zudem im „Einbahnstraßensytem“ durch die Anlage. Das bedeutet, die Besucher*innen werden durch das Bad zu den Umkleiden, zu den Schließfächern und den Becken und danach zu den Duschen geführt – in einer Art Einbahnstraße eben.

Die Liegeweise vom Freibad, liegt vorerst nur da . . . zum Anschauen. Hach.

„Ein längerer Aufenthalt mit Kind und Kegel wird erstmal nicht möglich sein“, bedauert Frank Meyers von der Stadtverwaltung, Fachbereich Sport. Er ist aber optimistisch, dass es bald soweit sein könnte. Gibt’s noch mehr Einschränkungen? Ja.

Der Zutritt ist nur in festgelegten Zeitfenstern möglich, die vorab online gebucht werden müssen. 120 Personen pro Zeitslot dürfen gleichzeitig im Bad sein. Es gibt im Schwimmerbecken abgetrennte Bahnen und im Nichtschwimmerbecken wird ebenfalls nur in festgelegten Bahnen geschwommen. Zunächst gibt es sechs Zeitfenster pro Tag, jedes dauert zwei Stunden und 15 Minuten. 

„Eine neue Buchungssoftware und ein Update des Kassensystems machen Buchung und Bezahlung deutlich komfortabler“, so wird optimistisch mitgeteilt. (lach) Ich kenn das mit der neuen Software und geh mal davon aus, dass die zu Beginn noch nicht wirklich gut funktioniert. Wer buchen will, mag es gleichwohl versuchen: Ab sofort ist der Link www.aachen.de/ticket-baeder  scharf geschaltet. 

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Bei Fragen und Problemen können sich Bürger*innen per Mail an baeder@mail.aachen.de wenden.

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Bonus Track: Zur allgemeinen Besänftigung etwas Musik „My Sweet Lord“ von George Harrison.

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Lebensmittel produzieren in der Stadt von morgen. Ist „Vertical Farming“ die Lösung?

Wenn man den Klimawandel nicht leugnet, könnte man auf die Idee kommen, sich mal zu fragen, wie denn eigentlich die Städte in der Hitze des Sommers gekühlt und die Menschen dortselbst optimal ernährt werden könnten? Und tatsächlich: Weltweit sucht die Wissenschaft bereits nach innovativen Anbaumethoden und Anbautechnologien – natürlich auch in Aachen. Viel verspricht sich die Forschung mittlerweile von vertikaler Landwirtschaft (genannt „Vertical Farming“), und vergleicht die klassischen Anbaumethoden fleißig mit dieser neuen Form der Lebensmittel-Produktion.

Aachener Politiker*innen werden sich am kommenden Dienstag, 1. Juni, einmal sachkundig machen über die Stadt der Zukunft und was speziell dieses „Vertical Farming“ (die vertikale Landwirtschaft) für die Stadt der Zukunft bedeutet. Das soll im Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung stattfinden, und ihr könnt zuhören.

In Forst wird noch horizontal Gemüse und Obst angebaut. Was verspricht sich die Wissenschaft vom „Vertical Farming“? Die Frage wird am kommenden Dienstag erörtert – natürlich digital. Foto: AachenNews Archiv

In der Sitzung wird Professor Stefan Schillberg vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie IME den aktuellen Forschungsstand vorstellen. Peter Gronostaj vom Wissenschaftsbüro wird die Aktivitäten zum bürgerschaftlichen Wissenstransfer präsentieren, das Thema wird schließlich nicht im Geheimen verhandelt.

Die digitale Infoveranstaltung beginnt am Dienstag um 17 Uhr. Ihr könnt die Vorträge und die Debatte der Ausschussmitglieder verfolgen, habt aber – wie erwähnt – kein Rederecht. Wer also teilnehmen möchte, kann über den Zoom-Link https://eu01web.zoom.us/webinar/register/WN_dZaHmqbrTP-TQB-I32k6mQ beitreten. Die Beschlüsse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten werden später in einer Präsenzveranstaltung des Ausschuss in den Kurpark-Terrassen gefasst. Beschließen darf die Politik nämlich nur in Präsenz, nicht digital. – Ist nun mal so!

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind: die Hochschulentwicklung und Wohnen in Aachen sowie die Einrichtung einer Stabsstelle Campus Aachen.

Vorlage der Stadtverwaltung zur vertikalen Landwirtschaft: hier

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Bonus Track: Wenn ihr zufällig gerade wissen wollt, wie man ganz konventionell ein Rosenbeet gestaltet, Das erklärt euch hier auf YouTube James der Gärtner.

Er arbeitet in der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Prallvolle Bilder.

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Ölspuren im Stadtgebiet

Wegen zahlreicher Ölspuren sind derzeit Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs und der Feuerwehr Aachen in der Innenstadt im Einsatz.

Bisher ist nicht geklärt, woher die Ölspuren kommen. Nach bisherigem Stand findet sich der Ölfilm in folgenden Straßen: Hirschgraben, Saarstraße, Neupforte, Achterstraße, Bergdriesch, Bergstraße, obere Pontstraße (bis Ponttor), Sandkaulstraße, Hermannstraße, Krefelder Straße (oberer Bereich), Jülicher Straße, Büchel und Lombardenstraße. 

Verkehrsteilnehmer*innen werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und die Bereiche nach Möglichkeit zu umfahren.

Wie Antenne AC berichtet, ist die Polizei der Ansicht, die Ölspur stamme von einem Kleinlaster. Auf den Fahrer dürfte am Ende – zwecks Säuberung – eine fette Rechnung zukommen.

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Es sieht gut aus. Jetzt nicht leichtsinnig werden.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute (Donnerstag, 27. Mai) für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 55 aus. Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter 

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/
Die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenrückblick (Tabelle lässt sich schieben)

TagFrSaSoMoDiMiDo
Datum21.05.2122.05.2123.05.2124.05.2125.05.2126.05.2127.05.21
RKI-Inzidenz103979585815955
Das viele Impfen und Testen, der Frühling, die Einhaltung der Hygieneregeln und wer-weiß-was-noch-alles zusammen bewirken, dass die Pandemie leicht abklingt. Doch noch immer gibt es auch in der StädteRegion täglich Neuinfizierte und von denen ist ein kleiner Teil in etwa 14 Tagen in Lebensgefahr. So wäre es besser, die strengen Hygieneregeln noch nicht weiter zu lockern. Foto: AachenNews Archiv

Ab Montag bei Inzidenz unter 100

Ab Montag, 31. Mai, würden (Konjunktiv) dann auch in der StädteRegion die Schulen aller Schulformen zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurückkehren. Solange gilt weiterhin Wechselunterricht.


Regelbetrieb in Kitas ab 7. Juni

Ab Montag, 7. Juni, kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Pädagogische Konzepte dürfen vollumfänglich umgesetzt werden. Die verbindliche Gruppentrennung wird aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung.

Das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagesbetreuungspersonen wird fortgesetzt. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie den Kindertagespflegepersonen werden landesseitig weiterhin pro Woche jeweils zwei Tests zur Verfügung gestellt. Ab dieser Woche erhalten die Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen die kindgerechteren „Lolli“-Tests zur Eigenanwendung durch die Eltern.

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Zahl des Tages: Bis zum 26. Mai haben 248.906 Menschen (Erwachsene) in der StädteRegion Aachen (Einwohner insgesamt mit Kindern 557.000) eine Erstimpfung erhalten. 70.733 haben jetzt schon die 2. Dosis intus. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/.

Alle Infos: Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen (formerly known as Presseamt)

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Sehr coole Impf-Aufklärung total gibt es hier in 10 Sprachen

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Insekten-freundliches Licht in der ganzen StädteRegion

Dass man mit Licht ganze Heerscharen von Insekten ausrotten kann, das hat allmählich jede/r kapiert. Dass wir aber mit der flächendeckenden Vernichtung von Insekten letztlich auch uns selbst den Todesstoß versetzen, das hat wiederum noch nicht jeder verstanden. Gleichwohl geschieht genau das bei uns – quasi in der gesamten StädteRegion.

„Lichtverschmutzung“ heißt das Phänomen, durch das nahezu alle nachtaktiven Tiere gestört werden. Insekten werden vor allem durch blaues und UV-Licht angelockt. Der Blauanteil eines Leuchtmittels ist von erheblicher Bedeutung für Insekten. Sie schwirren um das Licht, bis sie vor lauter Erschöpfung sterben. 

Während nun die einen mittlerweile schon denken: „Wir Menschen machen einfach alles kaputt – na und?“ – versuchen andere noch was zu retten. Das Klima zum Beispiel und Teile der Natur. Schon im Januar diesen Jahres haben die Fraktionen von Grünen und CDU im Parlament der StädteRegion einen Antrag zur Abstimmung vorgelegt. CDU und Grüne haben im StädteRegionstag die Mehrheit, und so darf man hoffen, dass morgen (Donnerstag, 27. Mai, ab 18 Uhr) in der öffentlichen Sitzung des Umweltausschuss (Mediensaal) entsprechend zugunsten der Insekten entschieden wird.

Was zum Beispiel soll sich ändern? Mehr Infos: hier

  • Angestrebt werden Leuchtmittel im Außenbereich mit einer Farbtemperatur unter 3000 Kelvin (warmweiß). Die Beleuchtung soll nach unten ausgerichtet werden, um Streuwirkung nach oben oder zur Seite zu reduzieren.
  • Wo möglich, sollen Zeitabschaltungen oder Bewegungssensoren verwendet werden. Niedrige Montagehöhen sind zu bevorzugen, da es zu weniger Streuwirkung kommt. Sogenannte „Cut-off-Lampen“ werden favorisiert. 
  • Effektbeleuchtung (zum in Szene setzen eines Gebäudes) soll auf wenige bedeutende Gebäude (z. B. Baudenkmäler) beschränkt bleiben und nicht flächendeckend erfolgen. Nur an Orten mit erhöhter Verkehrssicherungspflicht soll das Licht nicht umgestellt werden.

Gebäude, Innenhöfe und Gärten, Straßen und Plätze werden fast immer nur deshalb beleuchtet, weil sich Menschen davon mehr Sicherheit versprechen. Dass Licht die Einbrecher, Diebe oder Räuber tatsächlich abhält, ist zwar die allgemeine Auffassung, aber möglicherweise auch ein weit verbreiteter Irrtum. Hier sind jedenfalls Wohnanlagen bekannt, wo ständig eingebrochen wird, trotz heller Dauerbeleuchtung in der Nacht.

Immerhin möchten CDU und Grüne die Beleuchtung in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich der StädteRegion schon mal deutlich weniger todbringend für Insekten und Vögel ausgestalten, als dies zur Zeit noch der Fall ist.  

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Weitere Themen, die im Umweltausschuss auf der Tagesordnung stehen: hier klicken Insbesondere Punkt Ö5 könnte von Interesse sein. Es geht um die Frage, wie man eventuell kleine regionale Schlachtbetriebe erhalten kann. Außerdem möchten die Sozialdemokraten, dass auf städteregionalen Grundstücken in 2021 genau 2000 Bäume gepflanzt werden. Der Punkt Ö11 befasst sich schließlich mit einer Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bussen. Das ist schwer vorzustellen, haben doch schon die Kinderwagen zumindest in den Bussen der ASEAG nicht genug Platz.

staedteregion
Blick auf den Gebäudekomplex der Verwaltung der StädteRegion in Aachen, Zollernstraße. Dort treffen sich morgen die Mitglieder des Umweltausschuss der StädteRegion (nicht zu verwechseln mit dem Umweltausschuss der Stadt Aachen).
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