Vom Kino zum Hotel

kinofassade Aachen
Wo jetzt die helle Fassade auffällt (rechts), dahinter befand sich mal das Elysée-Kino. Der Schriftzug der Fassade wurde gerettet und die neue Front des Hotels erinnert jetzt ebenfalls etwas an die fast weiße Kino-Fassade. Fotos: AachenNews Archiv
Der Schriftzug vom Kino wurde zuletzt in der Kirche St. Elisabeth gesehen, allerdings ist diese Kirche mittlerweile etwas sehr Besonderes: eine Digital Church.
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Gegenüber vom Stadttheater werden bald Hamburger auf 600 Quadratmetern serviert

Die Bauten gegenüber vom Stadttheater werden immer fertiger. Hier im Bild: die alte Bank-Fassade. (Auf das Bild klicken, um das Plakat lesen zu können.) Es werden Mitarbeiter*innen für „Jobs“ gesucht.

Bald ist es soweit. Dann eröffnet gegenüber vom Stadttheater ein riesiges Hamburger-Restaurant. Zumindest Genesene, Geimpfte und Getestete – und davon gibt es ja immer mehr – werden dort speisen können. Spätestens im Herbst diesen Jahres wird das neue Burgerhearteröffnet, eine Gaststätte mit 200 Sitzplätzen auf rund 600 Quadratmetern. Serviert werden Hamburger – natürlich.

Die Burger-Esser und Esserinnen werden sich auch auf den verkehrsberuhigten Theaterplatz ausbreiten, so ist anzunehmen. Es soll Außengastronomie geben. Wie es genau schlägt, das Burgerheart, das ist bundesweit schon an 16 anderen Standorten zu sehen.

Direkt neben der historischen Bankfassade des neuen Burger-Palast (Einrichtung: Vintage-Industrielook) haben der Aachener Investor Norbert Hermanns und seine „Landmarken AG“ übrigens Aachens neues Motel One hochgezogen.

Burger sind in Aachen jetzt offenbar beliebt. Von Rothe Erde . . . quer durch die Stadt . . . bis hin zum Pontor zieht sich eine Kette unterschiedlicher Burger-Läden. Viele haben seit November nur mit halber Kraft serviert, manche gar nicht. Gut besucht war bis November immer das Burgerista im Aquis Plaza.

Ob diese Gaststätte die Durststrecke tatsächlich überlebt hat, wird man erfahren, wenn die 7-Tage-Inzidenz massiv und dauerhaft unter 100 sinkt.
Auch am Markt wird jeder Hunger auf Burger gestillt. Das Schnell- und Fertiggericht „hält zunehmend Einzug in die klassische und sogar die gehobene Gastronomie“, steht bei Wikipedia. Ist uns jetzt bei AachenNews so noch nicht aufgefallen, aber was wissen wir schon von der gehobenen Gastronomie?

In der Pontstraße gibt es natürlich ebenfalls einen Burger-Laden, und ein weiterer soll noch hinzukommen.

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Bei den nahezu perfekten Möglichkeiten, sich Speisen und Waren bis nach Hause bringen zu lassen, was kann da in einer Innenstadt noch so reizvoll sein, dass man sich von zu Hause aus eigens dorthin begibt? Fast Food? Speis und Trank To Go? Vielleicht nicht. Wird es die gehobene Gastronomie sein? In Kombination mit Parks, Werkstätten, historischen Kneipen und Cafés, Theatern und Kulturveranstaltungen? Shops wie die von Apple?

Früher prägten Geschäfts- und Kaufhäuser die Innenstadt, doch Läden stehen leer und Kaufhäuser machten zu (s. Horten/Lust for Life) Dem Handel geht die Luft aus, die Corona-Pandemie gibt ihm den Rest, er wird vom Online-Handel abgelöst. Seit Jahrhunderten war das Einkaufen etwas, was vorzugsweise im Stadtzentrum geschah. Jetzt muss man das Zentrum gar nicht mehr aufsuchen, will man etwas für Haus und Garten, zum Anziehen, für Kinder oder zum Essen usw. kaufen.

Wie rettet man eine Innenstadt? Wie siedelt man etwas in der Innenstadt an, was es nur dort gibt, so dass die Menschen wieder dorthin strömen? Fragen, die einen von den Hamburgern ziemlich weit weg bringen.

Stadtretter werden.

Ganz schön selbstbewußt. In einem Burger-Restaurant in der Pontstraße gesehen. Weitere Beispiele:
Am Adalbertsteinweg: Halal Burger. Dort ist das Angebot international.
Homeburgers – in guten Zeiten gelegentlich besucht und dort gespeist. Leider vorbei.

s. auch: Förderprogramm für Neugründer in Aachen

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Mit dem Wagen krachend in die Bushaltestelle

Ein Autofahrer (34) hat am Freitagabend in Aachen am Karlsgraben eine Bushaltestelle kurz und klein gefahren. Wie die Polizei meint, hatte dabei ein anderer Mann „gleich mehrere Schutzengel“. Und das kam so:

Ein Mann (43) aus Kelmis wartete gegen 22 Uhr an der Haltestelle „Karlsgraben“ auf den Bus – nichts Schlimmes ahnend. Der Bus sollte ihn nach Hause bringen. Doch statt sich in dem Bushäuschen unterzustellen, stellte er sich zufälligerweise lieber an die Hauswand genau hinter dem Bushäuschen – eine gute Entscheidung, wie sich wenig später zeigen sollte.

Ein Autofahrer und seine 29jährige Beifahrerin hielten zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Auto an der Kreuzung Karlsgraben und Jakobstraße. Als die Ampel Grün zeigte, fuhr der Aachener nach rechts in die Jakobstraße ein. Dabei verlor er dermaßen die Kontrolle über seinen Wagen, dass er krass von der Fahrbahn abkam. Der Pkw brach aus, so schreibt die Polizei, er durchbrach das Wartehäuschen und kam erst an der dahinterliegenden Häuserzeile zum Stehen – glücklicherweise neben dem wartenden Kelmiser.

Der wurde durch umherfliegende Glassplitter nur leicht verletzt. Auch der Fahrer kam mit leichten Blessuren davon. Seine Beifahrerin hatte noch mehr Glück und konnte – wie die Polizei mitteilt – das Auto unverletzt verlassen. Die Polizei schätzt die Höhe des Schadens am Pkw auf etwa 10.000 Euro, er musste abgeschleppt werden.

Das Wartehäuschen erlitt einen Totalschaden. (And)

Offenlage: Die Polizei informiert über Unfälle, die zeigen manchmal etwas Typisches. An dem hier geschilderten Unfall erkennt man, dass man sogar, wenn man sich als Fußgänger*in total korrekt verhält und einfach nur geschützt irgendwo rumsteht, dass man trotzdem noch von durchgeknallten Autofahrern bedroht ist.

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2021 wurde in Aachen schon viel demonstriert

Aachen hat selten so viele Demonstrationen in so kurzer Zeit erlebt wie in den ersten 5 Monaten dieses Jahres. Möglicherweise in den 1960er Jahren, aber das ist hier nicht bekannt. Glücklicherweise leben wir in einem Land, in dem Bürger*innen das Recht haben, ihre Ansichten öffentlich kund zu tun.

Demonstrationen machen der Polizei viel Arbeit und halten meistens auch den Verkehr auf. Aber: Das Recht zu demonstrieren ist bedeutender, als mancher weiß. Polizei und Gerichte tun sich schwer, Demonstrationen zu verbieten. Es muss schon erkennbar eine große Gefahr von so einer Demonstration ausgehen, sonst wird sie nicht untersagt. Hier eine Auswahl der bisherigen Demos in Aachen:

14. Mai:   „Free Pelestine“-Demo im Stadtgarten an der Monheimsallee mit etwa 500 Menschen, friedlich aber doch mit vereinzelten hetzerische Slogans gegen Israel. Über 100 Polizist*innen haben einen ruhigen Tag.

1. Mai:   Die traditionelle 1.-Mai-Demo fällt aus. Eine heterogene Szene trifft sich gleichwohl auf dem Marktplatz. Etwa 150 Menschen sind es, von „Seebrücke“ bis MLPD. Auch am Elisenbrunnen wird demonstriert.

24. April: Eine Querdenker-Demo trifft sich im Stadtgarten. Es sind 700 Demonstranten anwesend, darunter zur nicht enden wollenden Überraschung und Verwunderung wieder der Aachener Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (Die Linke).

19. März:   Große Fahrrad-Demonstration der Gruppe Fridays for Future (FFF). 2000 Menschen radeln durch Aachen. Weil sie zunächst mitgeteilt hatten, sie wollten auf die Autobahn fahren, ist auch viel Polizei (zur Abwehr) im Einsatz. 

27. März: Eine kleine Querdenker-Demo geht vom Tivoli zum Markt, begleitet von einer kleinen Gegendemonstration. 

8. März:   Am Weltfrauentag demonstrieren 500 Personen am Elisenbrunnen für Frauenrechte, „Viva la Vulva“. 

14. Februar: Eine Querdenker-Demonstration in der Innenstadt. Es kommt zu mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen.

2. Januar:   Verschwörungsfreunde treffen sich am Elisenbrunnen. Etwa 100 sind es insgesamt. Sie sehen den Papst, verschiedene Virologen und Frau Merkel vereint mit finsteren Absichten gegen die Menschheit gerichtet.

Dazu machen relativ unangekündigt „Cat Calls of Aachen“ auf sich aufmerksam. Sie prangern sexuelle Übergriffe auf Aachener Straßen an, hinterlassen überraschend Botschaften auf den Bürgersteigen.

Eine Gruppe „Maria 2.0“ ist ebenfalls noch in Aachen aktiv. Herr, hilf! Es sind Frauen, die die katholische Kirche reformieren wollen.

Und nicht zuletzt machen auch gelegentlich noch die Retter des Hambacher Forst auf sich aufmerksam. Dies allerdings weniger in Aachen als vielmehr in den Dörfern, die überflüssiger Weise noch abgebaggert werden sollen.

Eine Szene bei der Palästina-Demonstration im Aachener Stadtpark. Foto: AachenNews Archiv
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Damit wir diese Menschen nicht vergessen . . .

In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Stadt beschlossen: Weitere Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig werden verlegt. Sie werden somit hoffentlich für alle Zeiten an Menschen erinnern, die in Aachen lebten und denen unfassbares Leid angetan wurde. Sie wurden von ihren Nachbarn und Mitbürgern nicht beschützt, als Aachener Nazis sie aus ihrer gewohnten Umgebung rissen um sie zu deportieren und zu ermorden.

Erinnert werden soll an folgende Personen: Hans Rosenberg, Limburger Straße 12, Mali Blumenthal geb. Ebstein, Margrete Blumenthal und Ernst Blumenthal, Limburger Straße 22, Meta Rosenberg geb. Wolfram, Von-Goerschen-Str. 11, Erich Salmang, Betty Salmang geb. Hartoch und Marion Salmang verh. Moxhon-Labrousse, Alfonsstraße 4, Philipp Moses und Berta Moses geb. Baum verw. Keller, Steinkaulstraße 1, David Weinhausen, Zilli Weinhausen geb. Kahn, Heinz Gustav Weinhausen und Ruth Sibylle Weinhausen, Paugasse 11 

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Die Stolpersteine sind ein sehr außergewöhnliches Kunstwerk und Mahnmal, nämlich ein Kunstwerk, das sich in der Fläche erstreckt. Bereits seit 1992 verlegt der Künstler Gunter Demnig sogenannte Stolpersteine, die an die Menschen erinnern sollen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert, vertrieben und ermordet wurden.

stolpersteine Aachen
Zwei Stolpersteine vor einem Geschäft in der Adalbertstraße.

Seit 2008 erinnern die Stolpersteine auch in Aachen an die Bürger*innen, die der Schoah zum Opfer fielen. Stolpersteine sind Messingquader, in die jeweils der Name, die Lebensdaten und das Schicksal eines Aacheners oder einer Aachenerin eingraviert sind, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

Die Steine werden stets vor dem letzten – frei gewählten – Wohnhaus in den Bürgersteig eingelassen. Sie sind Teil der inzwischen weit über Deutschland hinausgehenden Aktion „Stolpersteine“, in deren Rahmen Gunther Demnig seit 2003 an über 300 Orten Erinnerungssteine verlegt hat.

Die Synagoge mitten in Aachen. Sie wird heute vor eventuellen Angriffen von Antisemiten beschützt. Ihre Vorgängerin wurde im November 1938 angezündet, die Ruine noch 1938 entfernt.

Ein sicherer Hafen

Bei der Sitzung des Rates der Stadt Aachen wurde außerdem die Resolution „Aachen wird sicherer Hafen“ beschlossen – mit den Stimmen aller Fraktionen außer denen der beiden AfD-Ratsvertreter.

In der Resolution heißt es: „Seenotrettung ist kein Verbrechen. Der Rat der Stadt fordert alle in Bund, Land und Europa Verantwortlichen auf, Flüchtlingen aus der Seenotrettung zu helfen. Die Stadt Aachen wird ihre Arbeit zur Hilfe für Flüchtlinge fortsetzen und Flüchtlinge unverändert aufnehmen. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Position gegenüber dem Städtetag zu vertreten.“

Wie zahlreiche weitere Kommunen in der Bundesrepublik unterstützt auch die Stadt Aachen die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“. Bürgerinnen und Bürger erklären sich damit bereit, auch weiterhin Geflüchtete aufzunehmen und eine Willkommenskultur zu leben. Der Stadtrat appelliert noch einmal an die Bundesregierung, sich weiterhin für die Bekämpfung von Fluchtursachen einzusetzen. Bereits 251 Städte der Bundesrepublik sind schon – wie Aachen – „Sichere Häfen“.

Für Aachen als sicheren Hafen haben sich ganz besonders engagiert: Ulla Epstein (Die Linke) und Christoph Allemand (Die Zukunft) Hier nachlesen. Aber auch Ratspolitiker der CDU freuten sich, dass Aachen nun zum Kreis der Städte gehört, denen die Rettung von flüchtenden Menschen ein wichtiges Anliegen ist.

s. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Seebrücke_(Bündnis)

und https://seebruecke.org

Mit Infos vom Presseamt der Stadt Aachen

Zur Dokumentation: Der Rat der Stadt tagte zuletzt wieder unter erschwerten Bedingungen im Eurogress. Das SARS-CoV-2-Virus zwingt immer noch zu besonders krassen Vorsichtsmaßnahmen. Die Lichtverhältnisse sind nicht optimal, alle tragen Masken, man versteht die Wortbeiträge nur schwer und hat – insbesondere von der Empore aus – keinen Überblick.

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Wird meistens vergessen: Die soziale Dimension der Verkehrswende

Zum europäischen Tag des Fahrrads am Donnerstag, 3. Juni, treffen sich unter dem Titel „Ye-One trifft Mathias Stein“ die Kandidatin für die Bundestagswahl, Ye-One Rhie, und der fahrradpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Mathias Stein, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Videokonferenz.

Gemeinsam wollen die mobilitätspolitische Sprecherin der Aachener SPD und der selbsternannte „Fahrradabgeordnete“ aus Kiel in einer rund 90-minütigen Veranstaltung das Thema Verkehrswende beleuchten. Gibt es neben der ökologischen auch eine soziale Verkehrswende? Welchen Beitrag kann das Fahrrad dazu leisten?

Wie kann mit all den Interessenkonflikten angesichts der Veränderungen durch die Verkehrswende umgegangen werden?

Die Verkehrswende ist auf der kommunalen Ebene Aachens ein höchstaktuelles Thema. Immer mehr Wege sollen zukünftig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn anstatt mit dem Auto zurückgelegt werden. Lärm, Luftreinhaltung und natürlich der Klimawandel sind regelmäßig vorgebrachte Gründe für den Umstieg auf die umweltfreundlichen Verkehrsarten.

Die soziale Dimension der Verkehrswende bleibt leider oftmals nur ein Randthema. Auch die Frage wie dieser Wandel gestaltet und begleitet werden muss, findet angesichts der lauter und radikaler werdenden Forderungen nach Veränderung nur wenig Gehör. Diese Aachener Perspektive bringt Jan van den Hurk, Mitglied des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen, in die Diskussion mit ein.

*

Fragen an Mathias Stein können vorab unter der folgenden Email-Adresse eingereicht werden: veranstaltung@spd-aachen.de

Zoom-Meeting beitreten https://zoom.us/j/96729536246

Meeting-ID: 967 2953 6246

Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/aduN6XNb6A

Gibt es neben der ökologischen auch eine soziale Verkehrswende? Welchen Beitrag kann das Fahrrad dazu leisten? Darüber diskutieren Ye-One Rhie und Mathias Stein (beide SPD) am 3. Juni (Fronleichnam).
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Panne mit Folgen bei Datenübermittlung. Mehr Covid-Fälle in Unternehmen. Quarantänepflicht.

Fehler bei der Datenübermittlung führt zu falscher Inzidenzzahl

Das Robert Koch-Institut (RKI) wies gestern (19. Mai) für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von nur 94 aus. Aber: Zu früh gefreut, die Zahl ist leider falsch.

Die Aachener Krisenstäbe melden, dass diese Zahl insofern falsch ist, als dass die Infektionszahlen vom 18. Mai darin nicht enthalten sind. Auf dem Dashboard des RKI wurde deshalb am Mittwoch weiterhin die Zahl von vorgestern (25.579 Infizierte) ausgewiesen. De facto gab es aber am Mittwoch 25.704 Infizierte. Das entspräche nach Rechnung der Aachener einer Inzidenz von etwa 117.

Weiter wird mitgeteilt: „Es ist also davon auszugehen, dass die Inzidenz morgen wieder deutlich über 100 liegen wird.“ Weitere Informationen findet man möglicherweise bald auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

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Immer mehr Covid-Fälle in Unternehmen

Nachdem im Rahmen der Arbeitgeber-Testungen bei dem Aachener Reifenhersteller Continental etliche positive Testungen aufgefallen sind, ist jetzt auch ein Unternehmen in Simmerath betroffen. 20 von 50 Mitarbeitenden wurden dort mittels PCR-Test positiv getestet.

Auch dort wird bei den übrigen Mitarbeitenden eine Reihentestung durchgeführt. Nach Überzeugung der Hygieneexperten liegen die Ursachen häufig im Verhalten in den Pausen-, Umkleide- und Sanitärräumen sowie in Fahrgemeinschaften und Gruppenbildungen außerhalb des Unternehmens.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion appellieren deshalb noch einmal ausdrücklich an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, am Arbeitsplatz und auch während der Freizeit die bekannten Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Ebenfalls richtet sich der Appell an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen und regelmäßige Testungen anzubieten. Mitarbeitende sollten unbedingt motiviert werden, die Testmöglichkeiten auch wahrzunehmen.

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Kurzurlaub in Holland?

Falls ihr über Pfingsten nach Holland fahren wollt, ist folgendes für euch wichtig: Die Bundeseinreiseverordnung sieht Quarantänepflicht für Urlauber vor, die aus den Niederlanden zurückkehren. Seit dem 13. Mai gelten auch in der StädteRegion Aachen neue Einreiseregelungen des Bundes. 

Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet – wie etwa den Niederlanden – ist eine Frei-Testung erst ab dem fünften Tag nach der Einreise möglich. So lange gilt in jedem Fall die Quarantänepflicht. Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest – unter anderem für Grenzpendler und Grenzgänger, Familienbesuche und für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden. 

Grenzpendler und Grenzgänger müssen sich weiterhin zweimal pro Woche testen lassen.

Bei Aldi und bei Netto gibt es preiswerte Corona-Tests zu kaufen. Das Testen ist aber auch möglich in diversen Testzentren, z. B. im Testzentrum am Karlsgraben in Aachen. Fotos: AachenNews Archiv

„Adieda Corona“ heißt es auf gut Aachenerisch auf dem Hinweisschild. Aber der Eindruck bei AachenNews ist, das die Pandemie – entgegen dem allgemeinen Gerede – echt noch gar nicht vorbei ist. Zögert nicht, bei Arztpraxen nach Impfmöglichkeit zu fragen, und: Haltet euch bitte genau an die Corona-Schutzmaßnahmen.

Testzentrum am Bahnhof Rothe Erde in Aachen.
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Miethaie enteignen! Was für eine sonderbare Idee. Wie kommt man denn auf sowas? ;-)

Gesehen in Aachen am Hohenzollernplatz.
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Heute: Reden über Mobilität – mal aus einer anderen Perspektive

Ye-One Rhie (SPD) und Matthias Achilles (Die Zukunft) sind im Stadtrat aktiv und laden zur 4. gemeinsamen Sprechstunde ein. Am heutigen Dienstag, 18. Mai, ab 18 Uhr können alle Aachener*innen mit darüber diskutieren, wie eine bessere Verkehrspolitik gelingen kann. Der Verkehr in Aachen wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern müssen.

Der Themenschwerpunkt liegt dieses Mal auf Mobilität für Kinder. Auf vielfachen Wunsch hin geht es darum, wie sicher und selbstständig Kinder in Aachen unterwegs sind. Vom Weg zur Kita und zur Schule bis zur Frage, ob die Straße vor der eigenen Haustüre ein Ort ist, den Kinder gefahrlos auch alleine erkunden können?

Platz zum Spielen ist in Aachen nur auf den Spielplätzen. Ye-One Rhie und Matthias Achilles meinen, Kinder und ihre Mobilität stehen zu selten im Fokus der stadtgesellschaftlichen Debatte. Foto (aus der Viktoriastraße): AachenNews Archiv

Kinder werden zu oft übersehen. Das gilt im Straßenverkehr genauso wie in der Politik. Deswegen nehmen sich die beiden Sprecher*innen für SPD und DIE Zukunft im Mobilitätsausschuss jetzt genau diesem Thema an.

Weil die Sprechstunde bisher sehr gut angenommen wurde und auch schon die ersten Anregungen ihren Weg in die politische Arbeit gefunden haben, wird die Sprechstunde auch während der Sommerpause mit der gewohnten monatlichen Regelmäßigkeit weitergeführt.

Ye-One Rhie und Matthias Achilles freuen sich darauf, dabei weiterhin ansprechbar zu sein und sachlich und transparent für eine Mobilität zu streiten, die für alle funktioniert. Die nächsten Termine sind der 15. Juni, 20. Juli und 17. August 2021, jeweils ab 18 Uhr immer unter: https://zoom.us/j/91683221915

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Seht euch den Videoteaser an: https://youtu.be/FGaE3Y0eLgs

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Frauen wollen sich informieren – ohne Bevormundung

Gegen den unsäglichen Paragraf 218 bzw. das, was von ihm alles noch übrig geblieben ist (s. §219a*), kämpfen Frauen wohl noch die nächsten 100 Jahre. Großmutter, Mutter und Tochter wissen davon ein Lied zu singen. Doch jetzt gibt es Hoffnung. Eine neue Generation will es sich z. B. nicht verbieten lassen, sich über Schwangerschaftsabbruch in sachlicher Form im Internet zu informieren. – Fotos: Gesehen in der Oppenhoffallee (und am Neumarkt).

Hier weiterlesen: https://www.sexuelle-selbstbestimmung.de

Der Arzt Detlef Merchel wurde diese Woche zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt. Das Gericht sah keinen Spielraum für eine andere Entscheidung. Das ist der „neue“ 219a! Er garantiert nur eins: dass Ärzt*innen wegen sachlicher und korrekter Information verurteilt werden. Schade, dass gerade die Sozialdemokratinnen das nicht kapiert haben. Merchel informiert seit 15 Jahren online. Jetzt darf er das nicht mehr.

Verhandlung: Verstoß gegen Paragraf 219a: Geldstrafe für Frauenarzt https://wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/4423981-Verhandlung-Verstoss-gegen-Paragraf-219a-Geldstrafe-fuer-Frauenarzt?utm_source=Twitter&utm_medium=Shared%2dLink…

*Abtreibungs-Paragraf 219a StGB, ist ein Paragraf, der weiterhin ärztliche Informationen zum Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt.

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