Du hast was zum Aachener Altstadtquartier Büchel zu sagen oder zu fragen? Dann halte dir den Abend von Montag, 8. Juni, frei. Die Anmeldung zu dem Date hat allerdings ihre Tücken.
„Stadt machen am Büchel“: Mit diesem Slogan rufen Stadtverwaltung und das Büchel-Team dazu auf, das neue Altstadtquartier aktiv mitzugestalten – ob als künftige/r Investor*in, als Mieter*in oder in anderer kreativer Art und Weise. Im Rahmen dieses Sondierungsverfahrens, so teilt die Stadtverwaltung mit, findet am Montag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr über die Videokonferenz-App Zoom ein Web-Treffen „Stadt machen am Büchel“ statt.
Bürgerinnen und Bürger können sich noch bis zum 7. Juni anmelden.
Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, und ihr Team Altstadtquartier Büchel informieren über das Verfahren und die weiteren Schritte. Interessierte Stadtmacher*innen haben die Gelegenheit, direkt ihre Fragen zu stellen. Das Webinar bietet eine gute Alternative, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Wegen der Corona-Regeln sind ja bekanntlich derzeit öffentliche Veranstaltungen in gewohnter Weise noch nicht möglich.
UPDATE: Die Anmeldung gestaltet sich schwierig, wie gerade schon ausprobiert wurde. Man braucht ein Servicekonto und, und , und. @URonnenberg berichtet davon auf Twitter.
Ein dem Graffitikünstler Klaus Paier nachempfundenes Wandbild. Gesehen an der Brücke Turmstraße (unten), die demnächst abgerissen wird. Im neuen Altstadtquartier Büchel wird es sicher auch Kunst im öffentlichen Raum geben. Mal sehen, was uns da erwartet. Spoiler: Puppentheater.
Fotografiert bei Christoph Allemand, dessen Vater Helmut Allemand – wie mein Vater auch – Anfang der 1970er Jahre den Künstler Christo (1935 – 2020) nach Monschau einluden. Dort ließ Christo die Burg und den Haller verhüllen. Sehr zum Ärger der Monschauer Bürgerinnen und Bürger. Aber so ist das eben. – Christo hat sich als berühmter Künstler nie schließlich doch zu der Arbeit in Monschau bekannt. Auch das ist eine Besonderheit.
Pfingsten ist vielleicht ein guter Anlass, sich mal ein paar Gedanken über „die Presse“ zu machen und wie sie arbeitet. Hauptsächlich Zeitungen. Wer sich also mit diesem schwierigen und wirklich in vielfacher Hinsicht verzwickten und verwickelten Thema befassen will, der bekommt schon mal einen guten Einstieg mit dem neuen Video von jenem Blauhaarigen aus Aachen, der sich Rezo nennt.
Dieser Mensch ist neuerdings Grimmepreisträger, und auch ohne dass er den Preis bekommen hätte: Ich bin Fan, finde Rezo erfrischend klug, und seine Arbeitsweise ist in meinen Augen voll korrekt. Das neue Video von ihm ist ein harter Brocken, und ich denke, dass man es in 2 oder 3 Etappen hören muss.
Der Titel ist „Die Zerstörung der Presse“. Wobei ihr euch daran erinnern müsst, dass Rezo (und eine gewisse Szene) das Wort „Zerstörung“ verwendet, wenn er meint, er habe sich mit einem Thema ganz intensiv befasst.
In der Zollernstraße in Aachen: Die Pandemie ist bei weitem noch nicht besiegt, und die Plakate am Haus der StädteRegion sind durchaus berechtigt.
Ganz unten wird sehr gut erklärt, wie das Corona-Virus den Körper befällt. Langsam runterscrollen. Das könnte interessant sein, da ja jetzt die Zahl der Infizierten wieder steigt. Das weiß ich, weil ich eine Minute gegoogelt habe.
Und Vorsicht: Die Krankheit ist keine Krankheit mehr, die nur Personen höheren Alters befällt. Glaubt nicht denen, die sagen, das Virus gäbe es nicht, die ganze Angelegenheit basiere auf einer Hysterie, bestimmten Virologen dürfe man nicht vertrauen, nur Mediziner hätten Ahnung, Virologen nicht und jemand plane, die Menschheit zu schädigen (alles so gehört und gelesen).
Unten also der Link, kann sein, dass ich dem heute noch weitere hinzufüge. Wer sich von der Berichterstattung zum Thema Corona runtergezogen fühlt, sollte hier nicht mitlesen. Es gibt Gründe, dass wir zuversichtlich bleiben: Das Gesundheitssystem in Deutschland ist nicht schlecht (im Vergleich zu denen in anderen Ländern), und dass viele Menschen Kurzarbeitergeld bekommen, das ist sozusagen auch grandios.
Ach ja, was Pfingsten eigentlich ist, das habe ich noch nie verstanden. Trotzdem: frohe Pfingsten.
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Hier geht es noch mal um die Corona-Maßnahmen und um die Frage, ob die Maßnahmen, die die Pandemie stoppen sollten, ob die (bisher) geholfen haben. Das kann man am Verlauf der Pandemie erkennen, die zunächst fröhlich vor sich hingaloppierte und dann mehr und mehr gestoppt wurde. Die ganz große Katastrophe ist ja – gottseidank – ausgeblieben. Die Pandemie ist in Deutschland bisher relativ glimpflich abgelaufen (im Gegensatz zu Frankreich und Italien, England und den USA. Und auch die Schweden haben auf 100.000 Einwohner genau 4 X so viel Tote zu beklagen wie wir. Die haben die ganzen Toten in den Alten- und Pflegeheimen in Kauf genommen. Krass..
Entsprechend dem milden Verlauf kommen jetzt die Schwafler um die Ecke, die sagen: Seht ihr, es war doch alles gar nicht so schlimm. Es wurde vollkommen übertrieben reagiert. So ein Mist, Drosten will nur mit seinen Impfungen Kasse machen usw, usw. Die Wirtschaft geht kaputt, weil die Politik auf Virologen gehört hat.
Nebenbei: Das ist das Präventions-Paradox. Gerade weil die Maßnahmen so erfolgreich waren, gibt es keinen Beweis für ihre Wirksamkeit. d. h. Immer, wenn du das Richtige machst, sind die Leute zufrieden, aber du bist definitiv nicht der Held. So als würde man sagen: Wir brauchen keine Feuerwehr mehr, es hat ja jetzt schon so lange nicht gebrannt.
Jetzt können wir fragen: Haben wir richtig reagiert? Was lernen wir für die Zukunft daraus, denn es könnte durchaus mal wieder eine Pandemie geben. Und was können wir uns sparen an Maßnahmen, weil sie gar nicht viel gebracht haben?
Das hat eine Wissenschaftlergruppe untersucht, deren Text ihr hier findet. Das öffentliche Leben wurde bei uns in drei zeitlich fest definierte Schritten heruntergefahren. Deswegen ist genau zu sehen: Was haben die einzelnen Maßnahmenpakete im einzelnen bewirkt? Welche Effekte hatten die einzelnen Maßnahmen auf die Infektions-Zahlen?
Mit den Zahlen ist das so eine Sache: Es gibt Hinweise, dass die Zahlen nicht gerade ultrakorrekt bis hin zum Robert-Koch-Institut weitergeleitet werden. Von den Krankenhäusern zu den Gesundheitsämtern, von da zur Landesbehörde und dann noch nach Berlin. Das dauert jeweils unterschiedlich lange, und manchmal liegen die Meldezettel wohl auch tagelang rum, ehe sie weitergeleitet werden. Dazu hört ihr mehr im UKW-Podcast von Tim Pritlove.
Die Studie hat die Covit 19-Fallzahlen in Deutschland in vier Phasen angeschaut. 1. Vor Beginn der Maßnahmen.
2. Als große öffentliche Veranstaltungen/Events abgesagt wurden.
3. Nach der Schließung von Bildungseinrichtungen und Geschäften am 16. März.
4. Nach der weitreichenden Kontaktsperre am 22. März. Jeder bleibt möglichst zu Hause.
Das haben sich die Wissenschaftler angeschaut und die ganzen Verzögerungen noch irgendwie rausgerechnet. Die Details spare ich mir hier.
Bild Nummer 3 ist besonders gut, man sieht die Stufen in den Wachstumsraten. Da sieht man die Wendepunkte.
Die erste Stufe ist etwa am 8. März zu sehen, da halbiert sich die Wachstumsrate. Das Datum passt mit der Absage der Großveranstaltungen zusammen. Und die Bevölkerung war da sowieso sehr vorsichtig, weil jeder dachte: Da stimmt was nicht, wir kommen irgendwie in eine gefährliche Situation. Wenn es im TV plötzlich heißt: Alle Großveranstaltungen werden abgesagt, da ändert man sein Verhalten auch im privaten Bereich etwas.
Die 2. Stufe um den 16. März, da wurden Schulen, Kitas, Geschäfte geschlossen. Da sinkt die Wachstumsrate weiter.
Der 3. Einschnitt am 22. März, der passt mit dem Zeitpunkt der Kontaktsperren Maßnahmen überein. Ein Beinah-Shutdown.
Das Wachstum des Fallzahlen muss unter 1 kommen. Und das wurde erst nach der 3. Maßnahme erreicht, nämlich mit der Kontaktsperre.
Die Maßnahmen waren gut, die Zeitpunkte waren korrekt. Das hätte man nicht besser machen können. Bei der 1. Stufe wurde klar: Das reicht noch nicht. Bei der 2. Stufe sah man: Das reicht noch nicht, aber wir sind nah dran. Die 3. Stufe brachte es voll: Das reicht und da blieben wir dann eine Weile.
Die Maßnahmen sind natürlich nicht allein verantwortlich für die Folgen, man verhält sich nämlich automatisch anders, wenn man erfährt, dass z. B. Kinder nicht mehr in die Schule gehen dürfen. Wenn man das hört, da ändert man sein Verhalten, ob es nun vorgeschrieben wird oder nicht.
Wegen Corona wird das Aachen SeptemberSpecial 2020 in der bekannten Form nicht stattfinden. Das Stadtfest mit seinem attraktiven Konzert-Programm auf fünf Plätzen und Bühnen in der Innenstadt (war geplant vom 17. bis 20. September) ist in diesem Jahr nicht möglich.
Der Märkte und Aktionskreis City (MAC) und die Stadt Aachen beraten derzeit für den genannten Zeitraum über ein alternatives kleines und vor allem dezentrales Konzept. Ein solches Alternativkonzept muss allerdings ohne Bühnen- und Konzertprogramm auskommen.
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Aktuell (28. Mai) gibt es 1964 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 975 in der Stadt Aachen). 1849 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang gibt es 92 Todesfälle. Damit aktuell 23 Infizierte. Ab Samstag, 30. Mai, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen. Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen.
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Diese Spende kommt an! Über die Vermittlung des Partnerschaftskomitees Aachen-Ningbo ist eine großzügige Spende von 20.000 Mund-und-Nasen-Schutzmasken für Kinder in Aachen angekommen. Die Hälfte der Masken aus Ningbo konnten Roxana Reissen und Claudia Wellen-Spix als Vertreterinnen der gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und Städteregion Aachen jetzt dem Universitätsklinikum Aachen, vertreten durch Marc Lützeler (Leiter Geschäftsbereich Materialwirtschaft/Apotheke) und Marius Naegler (Bereich Medicalprodukte), übergeben.
Die restlichen 10.000 Kindermasken werden ebenfalls verteilt, sie gehen an das Bethlehem Krankenhaus (Stolberg) und an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, Region Aachen.
Maskenübergabe im Klinikum. Foto: Universitätsklinikum Aachen/Florian Schäfer
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Auf Abstand und trotzdem Miteinander – dass dies geht, zeigt das Stadtteilbüro Aachen-Ost/Rothe Erde mit dem neuen Projekt „Fenstergespräche“. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger immer dienstags zwischen 11 und 14 Uhr oder mittwochs von 15 bis 17 Uhr zum Plaudern ans Fenster des Stadtteilbüros in den Reichsweg 30 kommen.
Dort wird jede/r ohne direkten Kontakt zu derzeitigen Angeboten im Stadtteil sowie zu Hilfsangeboten wie der Corona Nachbarschaftshilfe informiert. Gern kann auch einfach nur zum Austausch zwischen Tür und Angel vorbeigeschaut werden. Alles natürlich mit entsprechendem Abstand und unter Berücksichtigung der Hygieneregeln. Beim Besuch kann auch etwas Kleines für zu Hause mitgenommen werden: Es gibt Maskensets zum Selbermachen, Blumen zum Weiterverschenken, Blumenmurmeln zum Begrünen sowie Postkarten für nette Worte an Angehörige und Freunde und Freundinnen in der Ferne oder zur Danksagung an hilfsbereite Nachbarn und Nachbarinnen und engagierte Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen.
Weitere Termine: Freitag, 5. Juni, von 10 bis 12 Uhr. „Fenstergespräche spezial“ mit der Seniorenratsvertretung für Aachen-Ost/Rothe Erde, am Stadtteilbüro Aachen-Ost/Rothe Erde, Reichsweg 30.
Freitag 19. Juni, von 14-18 Uhr: „Fenstergespräche spezial“ in Kooperation mit dem Spielhaus Kennedypark und mit kleiner blumiger Mitmachaktion für zu Hause, am Spielhaus Kennedypark, Düppelstraße 87.
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Ab sofort können Brautpaare wieder ein paar Gäste mehr zu ihrer Eheschließung in Aachen mitbringen. Die mögliche Teilnehmerzahl wird dabei stark vom Trauort beeinflusst. Zusätzlich zum Brautpaar, maximal zwei Trauzeugen, einem Standesbeamten oder Standesbeamtin und Fotograf dürfen in den größten Trauzimmern der Stadt, im Weißen Saal des Rathaus, im Festsaal des Couven-Museums, in der Burg Frankenberg, 16 Gäste der Trauung beiwohnen.
In der Welschen Mühle in Haaren, den Trauzimmern der Bezirksämter Brand und Laurensberg sind zehn zusätzliche Personen zulässig. Auf Schloss Schönau, im Bezirksamt Eilendorf sowie im Trauzimmer des Standesamtes sind acht zusätzliche Gäste erlaubt und im kleinsten Trauzimmer der Stadt, im Bezirksamt in Kornelimünster, immerhin noch vier Personen. In allen Räumlichkeiten gilt für alle zusätzlich zugelassenen Gäste die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
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Wer vor den Sommerferien noch Referate anfertigen muss, kann sich dafür in der Stadtbibliothek Aachen Unterstützung holen: Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 stellen die Bibliothekare und Bibliothekarinnen Bücher und andere Materialien für die zu bearbeitenden Themen zusammen. Voraussetzung ist ein gültiger Leserausweis der Bibliothek.
Der Service ist kostenlos. Die Themen können ab sofort entweder telefonisch unter der Nummer 0241-432 38 610 oder per Mail unter bibliothek@mail.aachen.de angegeben werden. Außerdem sollte immer auch die Schulform und Klassenstufe mitgeteilt werden. Die bereitgestellten Medien stehen dann am übernächsten Öffnungstag zur Ausleihe zur Verfügung.
Der Aachener Stadtbetrieb appelliert aus aktuellem Anlass an alle Bürgerinnen und Bürger, nur die nötigsten Fahrten zu den Recyclinghöfen vorzunehmen. Das Besucheraufkommen auf den Recyclinghöfen ist derzeit extrem hoch. Nur, wenn ihr euren Krempel absolut dringend loswerden müsst, solltet ihr euch zum Recyclinghof aufmachen.
Zur Eindämmung des Corona-Virus dürfen nur maximal 15 Anliefer*innen gleichzeitig auf das Gelände drauf. So staut sich der Autoverkehr der Wartenden bis weit aus dem Gelände raus – auf die Straße. Irre. „Die Belastung auf das Umfeld ist enorm“, teilt die Stadtverwaltung quasi händeringend mit.
WICHTIG: Der Recyclinghof Brand, Camp Pirotte 50, hat geöffnet! Aufgrund einer Baustelle an der Ecke Debyestraße/Gewerbepark Brand, gehen viele Bürgerinnen und Bürger davon aus, dass die Zufahrt nicht möglich sei und steuern ersatzweise den Recyclinghof Eilendorf an. Über die Nordstraße ist der Recyclinghof Brand aber tatsächlich zugänglich, eine Umleitung ist ausgeschildert.
Auch im Hinblick auf das verlängerte Wochenende und das sonnige Wetter, bittet der Aachener Stadtbetrieb darum, nicht-zwingend notwendige Fahrten zum Recyclinghof auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und weist auf die derzeit geltenden Öffnungszeiten hin:
Montag: geschlossen
Dienstag und Donnerstag: 10 bis 18 Uhr
Mittwoch, Freitag und Samstag: 8.30 bis 14.30 Uhr
Es ist weiterhin möglich, die mobile Grünschnittsammlung an den bekannten Standorten in Anspruch zu nehmen.
Richteten in der Goethestraße in Aachen großen Schaden an: Zwei Männer, die einen Geldautomaten mit Sprengstoff losrissen.
Am heutigen Mittwoch (27. Mai) gegen 3.30 Uhr in der Nacht sind im Süden von Aachen viele Menschen durch einen gewaltigen Knall geweckt worden. Was war passiert?
Das Übliche, möchte man fast sagen. Es wurde mal wieder ein Geldautomat gesprengt. Von dieser Methode der Geldverteilung sollte man sich hierzulande mal so langsam verabschieden. Es werden zu viele gesprengt und zu wenige Täter gefasst.
Die Polizei teilt mit: „Es sprengten nach Zeugenangaben zwei bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten in der Goethestraße. Die Detonation zerstörte den Selbstbedienungsbereich der Bankfiliale. Mehrere parkende Autos in der Nähe und auch Fensterscheiben benachbarter Häuser wurden beschädigt.“
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Sofortige Fahndungsmaßnahmen, auch mit dem Polizeihubschrauber, verliefen ohne Erfolg.
Die Täter werden sich wohl über die Grenze, nach Belgien oder Holland abgesetzt haben. Das soll schon mehrfach vorgekommen sein. Zur Höhe der Beute macht die Polizei heute noch keine Angaben. Eine Spurensicherung erfolgte vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hinweise zu den Tätern nimmt die Polizei Aachen unter der Telefonnummer 0241/9577-31401 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter 0241/9577-34210 entgegen.
Die Bürgersprechstunde der Ratsleute fällt trotz Pandemie und Corona-Krise nicht aus. Sie findet im Netz statt, und ihr könnte superleicht daran teilnehmen. In dieser Woche sprecht ihr mit Gunter von Hayn.
Die Sprechstunde findet statt morgen, Mittwoch, 27. Mai, und alle an (Lokal)Politik interessierten Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen. Traut euch, lasst Gunter nicht allein im jit.si sitzen ;-))
In der Zeit von 16 Uhr bis 17 Uhr findet die Sprechstunde also ausschließlich online statt. Vor Ausbruch der Pandemie traf man sich im Büro der Piraten in Aachen, Lothringerstraße/Ecke Wilhelmstraße. Dort findet vorerst gar nichts mehr statt.
Mit einem Klick auf den Link https://meet.jit.si/PiratenAachen können BürgerInnen mit ihren Laptops, Handys, iPads usw. teilnehmen. Die Piraten teilen weiter mit: „Es können Ideen und auch Anregungen mit unserem Ratsherrn Gunter besprochen werden. Wir heißen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen!“
Unzählige Stunden haben die Piraten hier eng beieinander gesessen und sich beraten. Vorerst bleiben die Stühle leer. Man trifft sich im Netz.
Die Aachener Schausteller haben wegen der Corona-Krise nur Kosten und keine Einnahmen. Die Politik will ihnen unter die Arme greifen und erlauben, dass die Schausteller im Sommer an „mindestens sieben Standorten“ in Aachen ihre Buden aufbauen und ein bisschen Öcher-Bend-Flair herstellen können.
An ein Riesenrad ist nicht gedacht, wohl aber an kleinere Fahrgeschäfte. Und warum nicht auch Musiker, Schauspieler und Kabarettisten auftreten lassen? Foto: Archiv
„Bend-typische Speisen“ aller Art soll es dort geben. Und auch das ein oder andere Kinderkarussell soll – dezentral – seine Runden drehen. Das Aus für traditionsreiche Schaustellerfamilien soll damit verhindert werden. In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung (kommenden Mittwoch, 27. Mai, 17 Uhr, Eurogress) wird darüber öffentlich beraten und abgestimmt. Da wird wohl niemand was dagegen haben, nehme ich mal an.
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Das nächste Thema birgt schon etwas mehr Sprengstoff. Es geht um ein Denkmal für das Öcher Schängchen (wg. 100-jährigem Bestehen in 2021). Die Figur samt Begleitfiguren (in Bronze, 120 cm X 180 cm, s. Modell ) ist entsprechend sehr konventionell gestaltet und passt zu dem ganzen Krempel, der schon in der Innenstadt herumsteht wie Printenmädchen, Stelzenkinder, Spatzenbrunnen, Eselchen und sonstiger niedlicher Kram, der hauptsächlich harmlos ist. (Antrag hier: Anlage anklicken)
Spiegelt allerdings die geistige Enge der hiesigen CDU/SPD haargenau wider und passt insofern tatsächlich mitten in die Stadt Aachen rein. Einige Beispiele:
So sieht in Aachen die Kunst im Öffentlichen Raum aus. Niedlich, im Kleidchen und mit nackten Füßchen. Wie süß. Und dieses Mädchen (s. unten) vor der Buchhandlung.Da sieht man, wie der (ältere) Aachener die jungen Frauen mag: brav und in keiner Weise provokant. Die Lesende wurde von der Buchhandlung in den öffentlichen Raum gestellt. Spatzen mit Weltkugel, wie süüüüß. In Dom-Nähe. Steht zwischen Annastraße und Bendelstraße: Das Thema Kinder und was Kinder heute so spielen. Was sagt uns das? Nichts? Was für ein tolles Kunstwerk auf dem Heuschplatz (Annastraße). Nicht? Ach so.
Deutlich markanter als all der geschmäcklerische Kitsch ist da zum Beispiel der Geldbrunnen in der Nähe vom Münsterplatz. Doch die Mehrheit wird sich ganz sicher für den Kitsch entscheiden, ohne überhaupt zu merken, dass es sich um Kitsch handelt. In Opas Welt werden noch Figuren aus dem Puppentheater in die Innenstadt gestellt. Aachens „Kommission Kunst im öffentlichen Raum“ möchte die neue Schängchen-Plastik übrigens am liebsten hinter der Barockfabrik verstecken. – Ich freu mich auf die Diskussion im Ausschuss. Die permanente Inhaltsleere ist ja auch eine schöne Konstante. Die örtliche Presse berichtete hier.
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Auch über einen neuen Straßennamen ist nachgedacht worden und muss entschieden werden. Mit dem Bau des Aquis Plaza ist nämlich eine kleine Verbindungsgasse entstanden, die jetzt einen Namen bekommen soll. Zwischen dem Adalbertsberg und der Harscampstraße befindet sich dieser namenlose Verbindungsweg. Die Bezeichnung „Winkelgasse“ scheint ganz gute Chancen zu haben.
Ich rate von der Benennung nach einer Person ab. Da finden sich Jahre und Jahrzehnte später doch manchmal dunkle Flecken in der Biografie. Dann muss umbenannt werden, und das ist immer ein Riesenhantier. Nein danke.
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Auf der Tagesordnung stehen am Mittwoch außerdem die Umgestaltung der Grün- und Spielanlage Reimser Straße zum Quartierspark Preuswald, die Aufnahme einer neuen Bewohnerparkzone im Bereich „Alter Tivoli“ /„Soers“ auf die Prioritätenliste und (spannend:) die Umgestaltung der Schildstraße wegen des geplanten Premiumfußweges 3 (zwischen Innenstadt und Frankenberger Viertel) und der Rad-Vorrang-Routen Brand und Eilendorf.
Die Sitzung ist öffentlich und findet wegen der Corona-Krise unter verschärften Hygiene-Maßnahmen statt. Mund-Nase-Schutz mitbringen. Wir sehen uns: Mittwoch, 27. Mai, um 17 Uhr im Eurogress.
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Die Figuren vom Geldbrunnen. Unter das Niveau sollte die andere „Kunst im öffentlichen Raum“ nicht fallen:
„Los, raus mit der Kohle.“Bettler, fast auf dem Knien, will Geld.Der eine steckt dem anderen hinter dem Rücken was zu. Heimlich. Warum wohl heimlich?
Ab Mittwoch, 1. April, gelten auf dem Recyclinghof Eilendorf an der Kellershaustraße die Sommeröffnungszeiten. In den Sommermonaten öffnet der Hof montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr. Samstags können Wertstoffe zwischen 8.30 und 14.30 Uhr abgegeben werden.
Gäste aus USA
Die Städtepartnerschaft Aachen - Arlington hat eine über 30-jährige Tradition: Am 17. September 1993 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag feierlich unterzeichnet. Die Tradition wird durch das Partnerschaftskomitee Aachen & Arlington e.V. und die beiden Städte gepflegt und gelebt. Vom 25. März bis zum 2. April sind erneut 50 junge Menschen aus Arlington zu Gast in Aachen.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert, und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
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4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.