In Aachen werden Wohnungen gebaut

Wohnungen bauen in Aachen

An der Stolberger Straße in Aachens Ostviertel wird gebaut. Die GeWoGe investiert mehrere Millionen Euro.

Wohnungen sind knapp, das weiß jeder. In Aachen wird an verschiedenen Stellen gebaut. Ein schönes Bauprojekt befindet sich in der Stolberger Straße. Dort (s. Foto oben) werden 77 barrierefreie Mietwohnungen errichtet, alle haben 2 bis 5 Zimmer, sind zwischen 52 und 120 Quadratmeter groß. 44 Wohnungen sind für Menschen mit sehr niedrigem Einkommen reserviert.

Drei Ladenlokale gehören ebenfalls zu dem Projekt und eine Tiefgarage mit 72 Stellplätzen für Autos. Ob auch an Fahrräder gedacht wurde, ist mir nicht bekannt. Bauherr ist die GeWoGe, das ist ein kommunales Aachener Wohnungsunternehmen. Die GeWoGe verwaltet die Wohnungen, die der Stadt gehören und ihre eigenen. Sie investiert in der Stolberger Straße 15 Millionen Euro.

Das Neubau-Projekt befindet sich zwischen einem Kindergarten und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium, direkt gegenüber von der neuen DITIB-Moschee. Diese Moschee wird seit vier Jahren gebaut, ein Ende ist nicht abzusehen. Schneller fertig werden wohl die 77 Wohnungen der GeWoGe. Noch 2016 im Herbst sollen die ersten Mieter einziehen. Die Planung liegt in den Händen der „pcb Architekten“.

Wohnungen in Aachen

Neubau in der Nähe des Aachener Ostfriedhofs.

Etwa 2 Dutzend Eigentumswohnungen (teuer und komfortabel) entstehen an der Stolberger Straße/Ecke Eifelstraße (s. Foto: oben). Noch sind offensichtlich nicht alle Wohnungen verkauft, Einzelheiten konnte ich aber nicht in Erfahrung bringen. Auf dem Grundstück, schräg gegenüber vom schönen Ostfriedhof, befand sich jedenfalls jahrzehntelang eine Kohlenhandlung. Die Ecke sah immer sehr unattraktiv aus, das wird sich bald ändern. Architekt Siegfried Gerich hat übrigens auch an Plätze für Fahrräder gedacht. 30 Stück gibt es angeblich im Keller des Gebäudes.

Feuerwehr Aachen Denkmalschutz

Die Hauptwache wird grundsaniert. Ein Neubau wäre preiswerter gewesen.

Die Hauptwache der Feuerwehr wurde vom Landschaftsverband (LVR) irrsinnigerweise unter Denkmalschutz gestellt. Dort fiel schon länger den Feuerwehrmännern buchstäblich die Decke auf den Kopf, das Gebäude bröckelte und bröselte wie bekloppt an allen Ecken und Enden. Da wären ein Abriss und ein Neubau nur konsequent gewesen. Doch das Gebäude (aus den 70er Jahren) muss erhalten werden. Das kostet jetzt wegen des Denkmalschutzes vorerst mehr als ein Neubau, nämlich 13,5 Millionen Euro, wird aber am Ende alles in allem sicher auf über 20 Millionen Euro hinauslaufen. Das wette ich.

bauen in Aachen

Am Hohenzollernplatz werden die Reste eines alten Bunkers entfernt. Auch dort sollen demnächst Wohnungen gebaut werden.

Nicht zuletzt – da wir schon mal in der Gegend sind – wird auf dem ehemaligen Bunker-Gelände an der Stolberger Straße/Ecke Joseph-Von-Görres Straße (Hohenzollernplatz) gearbeitet. Auch dieses Areal liegt – gefühlt – seit Menschengedenken brach und war ein echtes Drecksgrundstück. Schon sehr oft hieß es: In Kürze wird hier gebaut. Geschehen ist nie etwas. Aber jetzt ist die Rede von 170 Wohnungen, da glaub ich allerdings erst dran, wenn ich die Wohnungen sehe.

wohnen Aachen

Eisenbahnweg/Ecke Freunder Weg: Dort entsteht ebenfalls eine Wohnanlage.

Sagenhafte 248 Mietwohnungen werden derzeit auf dem Gelände Eisenbahnweg/Ecke Freunder Weg in Aachen-Forst gebaut. „Quartier Guter Freund“ soll das später mal heißen. Auch dieses Projekt wird mit Geld der öffentlichen Hand gefördert (183 der 248 Wohnungen) und das bedeutet, dort werden auch Menschen wohnen können, die wenig Geld zur Verfügung haben.

248 Mietwohnungen mit einem Park im Innenhof, Tiefgarage und Kindergarten mit Betreuung für Unter-Dreijährige (U3), mit Tagespflege für Senioren und lauter 2 bis 4 – Zimmer – Wohnungen wird es geben. Wer da wohnen möchte: Ab Herbst 2017 sollen die ersten Mieter einziehen. Vermietet wird ab Januar 2017, so ist den ausführlichen Infos an der Baustelle zu entnehmen.  Auch, dass die pbs Architekten verantwortlich zeichnen. Bauherr ist die „Guter Freund Vermögensverwaltung GmbH“, zu finden in der Karmeliterstraße 10 in Aachen, wo auch die Landmarken AG von Investor Norbert Hermanns residiert.

Das Gelände war mal eine häßliche Militärbrache, es ist 25.500 Quadratmeter groß. Auf die Idee, dort Wohnungsbau zu errichten, muss man erst mal kommen. Aber – alle Achtung – der Investor hat die Chance gesehen. Es ist wohl überhaupt eine gute Idee, in Forst zu wohnen: Zentrumsnah, und in der Eifel ist man von da in 20 Minuten.

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4,08 Milliarden Euro für das Rheinland

lvd Aachen

Blick in den Innenhof des LVR-Hauptgebäudes, in dem auch die Fraktion Freie Wähler/Piraten (18 Personen) tagt.

„Leistungen in Höhe von rund 4,08 Milliarden Euro flossen im Haushaltsjahr 2015 vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) in die rheinischen Städte, Kreise und die StädteRegion Aachen.“ Das teilte jetzt die Pressestelle des LVR mit.

Über 2,55 Milliarden Euro hiervon seien Eigenmittel des LVR und mehr als 1,53 Milliarden Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe, heißt es weiter. Im gleichen Zeitraum hätten die Kommunen „über 2,49 Milliarden Euro als Landschaftsumlage an den LVR“ gezahlt.

Das geht aus der Leistungsübersicht 2015 hervor, die der LVR veröffentlicht hat.

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Ganz kurz für alle, die nicht so genau wissen, was der LVR eigentlich ist:

Der LVR nimmt im gesamten Rheinland eine wichtige Rolle als Arbeitgeber ein. In den jeweiligen Städten, Kreisen und der StädteRegion Aachen stellt er einen wichtigen Standortfaktor dar: Der LVR arbeitet mit über 18.000 Beschäftigten für die rund 9,5 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen

  1. 41 Schulen,
  2. 10  Kliniken,
  3. 19 Museen und Kultureinrichtungen,
  4. 3 Heilpädagogischen Netzen,
  5. 4 Jugendhilfeeinrichtungen 
  6. und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden.

66 Prozent der Leistungen kommen Menschen mit Behinderung zugute: Circa 2,68 Milliarden Euro wurden gezahlt für die Sozialhilfeleistungen der Menschen mit Behinderung sowie für die Förderschulen, die Kriegsopferfürsorge und Hilfen für schwerbehinderte Menschen im Beruf. Wichtig, weil für manche Kulturinitiative im Rheinland existentiell: Mit rund 8,33 Millionen Euro förderte der LVR Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege (z. B. in Monschau das KuK, das kleine Stadtarchiv und das Rote Haus).

Der LVR ist als regionaler Kommunalverband zuständig für Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Schulen, Jugend sowie Kultur und Umwelt (die Biostationen im Lande sind beispielsweise Sache des LVR). Diese werden finanziert aus der Umlage der 26 Mitgliedskörperschaften im Rheinland sowie aus Bundes- und Landesmitteln, die vom LVR bewirtschaftet werden. (Zur Erklärung: Mit Mitgliedskörperschaften sind Städte z. B. Köln, Kreise z. B. der Kreis Düren und die StädteRegion Aachen gemeint.

Die Arbeit des LVR wird politisch gestaltet und kontrolliert von der Landschaftsversammlung Rheinland. In der Landschaftversammlung vertreten Politikerinnen und Politiker aus den Stadträten, Kreistagen und dem StädteRegionstag ihre Kommunen (Offenlage: Ich darf dort als sachkundige Bürgerin dabei sein). Bei LVR bilden CDU und SPD eine Große Koalition und als kleine Oppositionspartei ist die Arbeit dort ein hartes Brot. Der Fraktionsvorsitzende der CDU beim LVR ist der Aachener Politiker Rolf Einmahl.

Die Leistungsübersichten der 26 Mitgliedskörperschaften sind auf lvr.de abrufbar.

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Aachen: Was denkt ihr über die Luftqualität?

Studierende der RWTH Aachen befragen in den nächsten Tagen und Wochen Bürgerinnen und Bürger in Aachen und der Euregio Maas-Rhein. Wie steht es um die Sauberkeit der Luft in den Städten und Gemeinden in der Euregio Maas-Rhein? Was kann man tun, um die Luft sauberer zu machen? Und vor allem: Was denken die Bürgerinnen und Bürger über das Thema?

Die Studierenden sind Absolventen des Bachelorstudiengangs Angewandte Geographie an der RWTH Aachen. Im Rahmen ihres Projektes gibt es eine persönliche Befragung in der Aachener Innenstadt und in einigen Stadtteilen. Parallel dazu kann man an einer Online-Befragung teilnehmen, die neben Aachen auch alle anderen Städte und Gemeinden in der Euregio Maas-Rhein abdeckt. Die Online-Befragung findet auf Deutsch, Französisch und Niederländisch statt. Sie ist über folgende Adresse abrufbar: geo-rwth-aachen.limequery.org

Verantwortlich für das Projekt ist Paul Szabo-Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am RWTH-Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie. Telefonisch ist er unter 0241/80-96065 erreichbar, per E-Mail über die Adresse psm@geo.rwth-aachen.de

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Das LuFo ist jetzt 25

Von den Anfangsschwierigkeiten beim betrieb des neuen Ludwig Forums in Aachen schrieb damals eine junge Journalistin mit Doppelname.

Über die Anfangsschwierigkeiten beim Betrieb des neuen Ludwig Forums in Aachen schrieb damals eine Journalistin mit Doppelname.

Heute wurde das 25-jährige Bestehen des Aachener Ludwig Forums für Internationale Kunst gefeiert. Eine schöne, aber vergleichsweise kleine Feier, wenn man bedenkt, was bei der Eröffnung des Hauses los war. Damals reiste aus Düsseldorf Ministerpräsident Johannes Rau (SPD) an, das weltberühmte Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig war als Leihgeber von hochkarätiger Kunst und als Namensgeber zugegen und die Kunstszene war prominent vertreten.

Das Ludwig Forum sollte, so wünschten es die Sozialdemokraten, nicht nur gute Kunst am laufenden Band zeigen, sondern zugleich auch noch – quasi nebenher – das heruntergekommene Arbeiterviertel, in dem es sich befindet, aufwerten und die dort lebenden, echt bildungsfernen Schichten zur Kunst bringen. Dies ist nicht gelungen. Im Gegenteil hat das Viertel es dem Forum immer sehr schwer gemacht, sich im Kranz der bundesdeutschen Häuser für moderne Kunst Anerkennung zu verschaffen. Viele denken noch heute: Es zeigt gute Kunst, aber es steht einfach im falschen Stadtviertel.

Heute, 2016,  gibt es übrigens gerade wieder ein ganz exzellent laufendes Projekt (eine Veranstaltungsreihe der StädteRegion Aachen), die die Sozialdemokraten unbedingt mit einer Förderaktion kombinieren (und damit schwächen) wollen. Sie wollen vor den Auftritten von Stars eine eher unbekannte Gruppe aus der Region auftreten lassen, um diese zu fördern. OMG. Diese Sucht, auf diese Weise Mindererfolgreichen unter die Arme greifen zu wollen, empfinde ich schon über Jahre hinweg als lästig und meistens fehl am Platz.

Im Forum: Zur Feier des Tages gab es heute vier Reden, von denen die vom neuen Leiter des Ludwig Forums, Dr. Andreas Beitin, ohne Zweifel die beste war. Er erlaubte sich beim Vergleich zwischen damals und heute einen Schlenker hin zur Situation des Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen, wo es ein weltweit operierender Konzern schafft, in die Stadtkasse so wenig Steuern einzuzahlen, dass die Stadt es nicht mal hinbekommt, ihr hochrenommiertes Museum am Laufen zu halten. Schloss Morsbroich muss wahrscheinlich geschlossen werden. (Firma Bayer, 46,324 Milliarden Umsatz, 116.800 Mitarbeiter)

Das Forum feiert jetzt 86 Tage lang seinen Geburtstag. Es gibt eine Kunstreise rund um den Globus. Heute glaubte ich, all die Werke wiedergesehen zu haben, die auch vor 25 Jahren bei der Eröffnung dabei waren und für Aufsehen sorgten, allen voran Jeff Koons mit seiner Cicciolina.

Im ersten Obergeschoss gibt es einige Archivalien, Fotos und Fernsehbeiträge Honnef Ludwig Forumzur leicht chaotischen Planungs- und Realisierungsphase des Ludwig Forums. Ich fand auch einen Text von Klaus Honnef, damals allerdings beim Zeitungsverlag schon gefeuert, was ihn auf die Idee brachte, ein berühmter Professor und ausgebuffter Experte für Fotokunst zu werden. Ich schrieb mir damals die Finger wund und hatte keine Ahnung, dass gerade das Internet angefangen hatte, die Welt zu erobern. Ich wurde später auch mal gefeuert, das passierte aber nur sehr wenigen beim Aachener Zeitungsverlag. Nach einiger Zeit wurde ich plötzlich wieder eingestellt.

Anlässlich des Geburtstages gibt es ein Begleitprogramm. Da werde ich euch auf die einzelnen Events noch aufmerksam machen (via twitter: @feuertinte). Außerdem habe ich mir die separat liegenden Räumlichkeiten angesehen, in denen bald eine Küche eingerichtet wird, damit es in dem Haus wieder ein Restaurant geben kann.

Und ansonsten: Herzlichen Glückwunsch Ludwig Forum. Es ist schön, dass es dich gibt. 

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Kommunalpolitik in dieser Woche

„Katastrophenschutzplanung Tihange“ steht am kommenden Dienstag, 28. Juni, im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz auf der Tagesordnung. Was den Aachener Politikern und den interessierten Zuschauern dazu (vermutlich vom Chef der Feuerwehr) mitgeteilt wird, weiß man nicht. In der Tagesordnung steht nur: „Es wird mündlich berichtet.“ Da dürfen wir mal gespannt sein (17 Uhr, Sitzungssaal, Reumontstraße 3).

Wer noch nicht weiß, was es mit dem „Raumordnungsverfahren Gasfernleitung Zeelink“ auf sich hat, schaue nach und lese. Es ist ein länglicher Text, aber ihr müsst euch damit befassen, denn sonst werdet ihr demnächst womöglich von gigantischen Erdarbeiten vor eurer Haustüre überrascht. Hier klicken.

Talkessel-Lage, sehr dichte Bebauung, teils hohe Schadstoffbelastung – das trifft auf Aachen zu und nimmt uns in der Innenstadt bisweilen die Luft zum Atmen. Deshalb wird im Ausschuss die RWTH-Untersuchung zur lokalen Kaltluft im Aachener Talkessel vorgestellt, als zusammenfassender Bericht. Hier nach unten scrollen und die Karte anschauen.

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Weiter geht es am Mittwoch, 29. Juni, mit einer Sitzung des Rates (Rathaus), wo alles das, was in den Ausschüssen vorentschieden wurde, endgültig beschlossen wird. Die Gasfernleitung Zeelink steht auch hier auf der Tagesordnung und – sehr wichtig – die Versorgung der Kinder in den Kindergärten mit Förderung durch Therapeuten.

Diese Therapeuten werden eingesetzt, damit Kinder, die schon im Kindergarten-Alter gewisse krasse Defizite aufweisen, auf den Stand gebracht werden, so dass sie mit guten Voraussetzungen einmal die Kita verlassen und eingeschult werden können.

Der LVR hat bisher diese Maßnahmen freiwillig gezahlt, demnächst muss die Stadt Aachen zahlen. Und da steht die Frage an: Werden wirklich alle Therapeuten weiterbeschäftigt, oder wird man sich einige Leute sparen, um die Stadtkasse im Gleichgewicht zu halten? Hoffentlich schauen deshalb am Mittwoch die Therapeuten und Eltern noch mal im Rathaus vorbei. Dann sehen sie, wer wie abstimmt.

Der Rat hat im öffentlichen Teil 31 Tagesordnungspunkt abzuarbeiten, mehr als die Hälfte wird ohne Diskussion entschieden, weil schon in den Ausschüssen alles besprochen und abgestimmt werden konnte.

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Die Sitzungswoche endet mit dem Ausschuss für Theater und Volkshochschule (VHS), wo allerdings nur die Vorstellung des VHS-Veranstaltungsprogramms für das 2. Halbjahr 2016 interessant ist. Hoffentlich sind wieder interessante Computerkurse dabei (Donnerstag, 30. Juni, 17 Uhr, VHS, Peterstraße).

So, das wars. Man sieht sich. 

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Spektakulärer Protest unter gelben Schirmen

Tihange Aachen

Auf dem Weg zum Aachener Europaplatz: Die Demonstration gegen das fahrlässige Betreiben von Schrottreaktoren im benachbarten Belgien.

4000 sollen es gewesen sein. Und obwohl ich aus dem 4. Stock eines anliegenden Wohnhauses heraus einen guten Überblick hatte, kann ich nicht beurteilen, ob diese Zahl stimmt. 4000 Menschen, schreibt dpa, haben sich heute in Aachen am Europaplatz (!) versammelt und für die Abschaltung von

Tihange Aachen

Auf ein Meer von gelben Schirmen blickte, wer an der Zufahrt zum Europaplatz wohnt und aus dem Fenster schaute.

belgischen Schrottreaktoren demonstriert. Mit dabei: eine Jazz-Kapelle aus Eschweiler.

5000 gelbe Schirme mit entsprechenden Abzeichen sind in den letzten Wochen in Aachen verkauft worden. Die Grünen haben die Schirme via Aachener Einzelhandel unters Volk gebracht und die Demonstration organisiert. Eine rundum friedliche Angelegenheit war’s, für die zeitweise die zentrale Zufahrt zur Autobahn gesperrt werden musste.

Tihange II ist ein belgischer Schrottreaktor, an dem tausende kleine Haarrisse zu Beunruhigung Anlass geben. 60 Kilometer von Aachen entfernt steht diese Uralt-Kiste, die Technik stammt aus den 1960er Jahren, erstmals hochgefahren wurde das Teil 1970.

Bei der Bevölkerung ist aus Angst Empörung geworden. Nach Tschernobyl (Ukraine) und Fukushima (Japan) sind selbst politisch konservative Kreise von tihange Aachender Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit der Kernenergie überzeugt. Und da es weder – sollte Tihange II abgeschaltet werden – in Belgien, noch in Deutschland oder den Niederlanden an Energie mangelt, fragt man sich natürlich, warum eine ganze Region dieses Risiko eingehen muss.

Bei der Veranstaltung gab es drei oder vier kurze Reden: Auch Oliver Krischer (Düren), für die Grünen im Bundestag, sprach. Die Bundesregierung müsse sich, wie jüngst Rheinland-Pfalz, der Klage der StädteRegion, des Landes NRW und weiterer über 70 Kommunen gegen den Weiterbetrieb von Tihange II anschließen, so verlangte er unter anderem. Die Klage wurde durch die StädteRegion Aachen und hier insbesondere verdienstvollerweise durch den Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU) auf den Weg gebracht.

Die Demonstranten gaben – rund um den Europaplatz aufgestellt – ein imposantes Bild ab. Die Regenschirme kamen zum Ende der Veranstaltung doppelt zum Einsatz: Es schüttete plötzlich wie aus Eimern.

tihange Aachen

Schön anzusehen, aber schwer zu fotografieren: Menschenmassen am Europaplatz. Ihr Motto: „Abschirmen unmöglich. – Da hilft nur abschalten“.

 

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Wir. Leben. Eifel.

Wer es noch nicht weiß: Die Eifel hat einen neuen Werbe-Slogan. So etwas nennt sich fachmännisch „Dachmarke“, und die neue lautet für die Eifel „Wir. Leben. Eifel.“. Die „Dachmarke“ wurde schon bei der ITB 2016 in Berlin vorgestellt. Sie soll selbstbewusst klingen.

Dieses und weitere Themen, die den Tourismus betreffen, werden in der kommenden Sitzung des Tourismus- und Kulturausschuss (der StädteRegion) am Donnerstag, 10. Juni, behandelt. Ich freu mich, denn ich werde an der Sitzung teilnehmen. Die Sitzung ist öffentlich, Gäste sind willkommen (Zollernstraße 16, Mediensaal).

Um die neue „Dachmarke“ ins Gespräch zu bringen, werden etwa 100 Personen, die jeder kennt, „öffentlichkeitswirksam dargestellt“. Als Buch oder im Internet? Da bin ich mal gespannt. Bei der Sitzung wird es weitere Infos zu der Eifel-Image-Kampagne geben.

Nächster Punkt: Behinderte werden wohl bald im Norden der StädteRegion die Natur er-leben und er-wandern können. Ein „Knotenwanderkonzept mit inklusivem Ansatz“ wird erstellt. Gedacht ist an ein barrierefreies Wandergebiet zwischen dem Herzogenrather Weiher und dem Alsdorfer Tierpark.

Nächster Punkt: Die Entwicklung der StädteRegion als „Aktiverlebnisregion“ – im Norden und im Süden. Dazu wurden zwei Anträge nach Düsseldorf geschickt mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Und die darf nicht zu knapp ausfallen. Schließlich sollen zwei veritable Infozentren eröffnet werden, Mountainbike-Anlagen soll es geben und „Inszenierungen“ für Radfahrer. Die Leute radeln nämlich heutzutage nicht mehr einfach nett durch die Gegend, sondern müssen zum Radfahren gewisse Erlebnisse verpasst bekommen. Ja, ich kann mir da auch kaum was drunter vorstellen . . .

Das Geld wird wohl sowieso erst 2017 bewilligt, wenn überhaupt. Allein die Maßnahmen im Nordraum werden 1.674.000 Euro kosten. Dass ich dagegen stimme, wird am Bau neuer Radwege nichts ändern. Die Grünen, die CDU und die SPD wollen es so.

Nächster Punkt: Das “Konzept zur Kulturförderung“. Das ist ein prima Konzept, zu dem auch die Ausstellungen im KuK in Monschau zählen. Diese Ausstellungen werden geradezu überrannt, und wo ich auch hinkomme (z.B. jüngst in Köln), da kennt man das KuK und seine supertollen Fotoausstellungen. An die Ausstellung mit Fotos von Vivian Maier erinnern sich sagenhaft viele Leute. Mehr dazu: hier.

Nur: In Monschau stehen viele Häuser leer und zum Verkauf. Dort ein gehobenes, kaufkräftiges Publikum hinzubekommen, das ist jetzt die Kunst, und das schafft man mit diesen Ausstellungen. So sehe ich das KuK eigentlich rein aus ökonomischen Interessen. Also wirklich rein aus merkantilen Gesichtspunkten. Würden dort antike Fundstücke ausgestellt oder mittelalterliche Madonnen oder Münzen oder sonst irgendein Scheiß, der derartige Massen anzieht, würde ich auch sagen: Macht doch bitte statt vier Ausstellungen im Jahr acht und gebt der verantwortlichen Kuratorin noch zwei gutbezahlte Helfer an die Seite.

Na ja, das ist sehr schwer zu vermitteln und im Ausschuss eine Einzelmeinung.

Obwohl: Eine Sache, die extrem gut läuft, kann man leicht noch besser machen. Dann geht erst recht die Post ab. Leider macht die öffentliche Hand lieber die schlecht laufenden Häuser vermeintlich stark, was oft darauf hinausläuft, dass man ein totes Pferd zu reiten versucht.

Abschließend will der Ausschuss dem Energeticon in Alsdorf noch 3123,75 Euro zukommen lassen. Da könnte man meinetwegen auch noch zwei Nullen dranhängen (vor dem Komma), das Energeticon ist das beste Ausstellungshaus, das ich in den letzten drei Jahren gesehen habe. Ich empfehle sehr einen Besuch mit Führung. Da kommen die grauen Zellen im Gehirn in Schwung und ihr werdet danach über die Energiewende ein wenig anders denken.

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Die Aachener Politik und ihre neuen Mammut-Projekte

Bevor hier auf Themen eingegangen wird, die in der kommenden Woche die Aachener Kommunalpolitik dominieren werden, eins schon mal vorab: Stellt euch darauf ein, dass sich im kommenden Jahr 2017 die Müllgebühren mindestens verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen werden. Besonders für diejenigen unter euch, die relativ kleine Mülltonnen benutzen. Wer die Müllcontainer in den großen Mietshäusern befüllt, soll angeblich verschont werden (ich glaub das nicht). Und stellt euch außerdem darauf ein, für den Abtransport von Sperrmüll jedes Mal 15 Euro zu bezahlen.

Die Kommunalpolitiker aller Parteien haben zwei Tage lang zusammengesessen, die Köpfe rauchten, das Ergebnis – erarbeitet vom Stadtbetrieb – liegt vor. Und da ist nix mehr zu machen. Es ist alles sehr schwer verständlich, aber alle, die durchblicken, versichern, die Müllgebühren würden ab 2017 gerechter. Und die riesigen Lkw, die den Sperrmüll abholen, müssten tatsächlich zu oft für nur einen Stuhl ausrücken, und das sei nicht mehr machbar.

Tonnengrößen, Abfuhrrhythmus, Staffelung der Gebühren – alles wird sich ändern bei der Neuordnung der Abfallwirtschaft in Aachen. Ich denke, das solltet ihr berücksichtigen. Manch einer spricht von einer Revolution.

Aber jetzt zur kommenden Woche:

Sondersitzung der Bezirksvertretung Aachen-Brand (Mi., 22. Juni, 17 Uhr, Sitzungssaal des Amtes, Paul-Küpper-Platz): Es geht um die neue Gasfernleitung Zeelink, die ein Essener Unternehmen (Open Grid Europe,  da mal auf „Zukunft“ klicken ) bauen will. Kosten: 600 Millionen Euro. Rund um Aachen, von Lichtenbusch kommend, soll die Trasse führen, breit wie eine Straße, fünf Naturschutzgebiete müssen beim Bau dran glauben. Es gibt allerdings nicht nur eine, sondern zwei Verlaufsvarianten durch städtisches Gebiet. In Mitleidenschaft gezogen werden – so oder so – auch Wohngebiete (bestehende und geplante) und denkmalgeschützte Bauwerke.

2021 soll die Pipeline fertig sein und das Gas fließen, wenn nicht noch Enteignungsverfahren stattfinden werden. Dann dauert alles deutlich länger.

Es gibt in Aachen keinen Politiker, der dieses Großvorhaben mit Begeisterung betrachtet. Im Gegenteil. Das wird noch lustig. Zu der riesigen Pipeline – als wäre die nicht schon schrecklich genug – gehört eine Gasverdichterstation (in Verlautenheide), groß wie ein halbes Eifeldorf. Ganz Haaren und Verlautenheide sind schon auf der Palme deswegen. Na ja, nicht ganz Haaren, aber viele Leute dort.

Genehmigen muss alles die Bezirksregierung in Köln, die Aachener haben nur das Recht, sich zu äußern und ( bis 01. 07.) Einsprüche zu formulieren, dürfen aber nichts mitbestimmen. In der Stadtverwaltung wundert man sich, dass „Open Grid Europe“ nicht die alte, seit 2008 freiliegende Trasse nutzen will, die aus früheren Zeiten noch vorhanden ist und einmal für RWE reserviert aber nicht genutzt worden war.

Die neue Trasse samt Gasverdichterstation war schon in mehreren politischen Gremien in Aachen zentrales Thema. Oben der Link zum Ausschuss, für den die Verwaltung alles verständlich dargestellt hat, könnte zum Verständnis des Mega-Projekts hilfreich sein. Am 29. Juni wird abschließend im Rat diskutiert.

Bitte beachtet auch die Anlagen/Karten ganz unten vom Text, einfach draufklicken.

www.aachen.de/planenundbauen

Mehr zu Zeelink http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/planen_bauen/neu/160610_open_grid.html

Aus der Vorlage der Verwaltung:

„Die von der Open Grid Europe GmbH geplante Erdgasfernleitung ist in zwei Abschnitte unterteilt. Sie führt von Lichtenbusch auf dem Gebiet der Stadt Aachen nach St. Hubert auf dem Gebiet der Stadt Kempen im Kreis Viersen (ZEELINK I) und von dort bis nach Legden im Kreis Borken (ZEELINK II). ZEELINK I und II sind zwei selbständige Abschnitte, für die parallel eigenständige Raumordnungsverfahren durchgeführt werden. Die Bezirksregierung Köln leitet das Verfahren ZEELINK I und die Bezirksregierung Münster ZEELINK II.“

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Ach ja: Auch in der Bezirksvertretung Eilendorf geht es am Mittwoch, 22. Juni, ab 18 Uhr um die Gasfernleitung Zeelink, bzw. um das so genannte Raumordnungsverfahren, das der Verlegung der Leitung vorangehen muss (im Sitzungssaal des Bezirksamtes am Heinrich-Thomas-Platz).

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Donnerstag, 23 . Juni, kann man sich auf den Mobilitätsausschuss freuen (17 Uhr, Sitzungssaal 170, Verwaltungsgebäude Marschiertor). Da steht unter anderem das Thema „Beseitigung des Unfallschwerpunktes Boxgraben an den Einmündungen Weberstraße und Mariabrunnstraße“ auf der Tagesordnung. Da kollidieren oft Radfahrer mit Autos.

Außerdem geht es in dem Ausschuss um den Vorschlag „Fahrscheinlose ÖPNV-Nutzung an verkaufsoffenen Sonntagen“, es ist ein höchst interessanter Antrag der Piratenfraktion, der bestimmt wieder abgelehnt wird, weil er von den Piraten kommt. Grund der Ablehnung hier schon mal: Es wird ein übergroßer Erfolg befürchtet. Man vermutet, dass sich an diesen Sonntagen dann so viele Menschen in die Busse werfen, dass es zusätzliche Fahrten geben muss. Alles dazu: hier

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Personal- und Verwaltungsausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss und Finanzausschuss sollen hier mal außen vor bleiben, obwohl da auch Wichtiges beraten und beschlossen wird.

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Schlusslicht in der Woche ist (am Do., 23. Juni) der Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Markt. Auf dem Programm stehen z. B. 1. ein Antrag auf Erstellung eines Integrationsplans,

2. die Schaffung einer Anlauf- und Beratungsstelle in der Antoniusstraße für Frauen in der Prostitution. In der Aachener Bordellstraße „Antoniusstraße“ sind derzeit ca. 30 Bordelle in Betrieb, in denen ca. 200 Frauen und Transsexuelle zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten als Prostituierte arbeiten. Langfristig ist die Schließung eines Teiles dieser Bordellbetriebe und der Bau eines Laufhauses geplant.

Hier mehr zum Konzept der Anlaufstelle in der Aachener Bordellstraße.

Und 3. ein Bericht der Verwaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen.

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Ob das klappt mit den ganzen Links??? Mal sehen. ;-))

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Zwei eher niederschmetternde Meldungen

1. Man muss sich fragen, ob die Sanierung des Tivoli, die teuer ist und städtisches Personal bindet, auf Kosten der Schulen stattfindet.

In Aachens Schulen und Kitas werden normalerweise in den Sommerferien immer die nötigen Reparaturen und Sanierungen ausgeführt. Schließlich: Wo so viele Kinder und Jugendliche tagaus, tagein rumtoben, geht auch mal was kaputt. Vorgesehen war, in den Schulferien an 20 Schulen in Aachen für 2,7 Millionen Euro Reparaturen auszuführen.

Aber wenn in diesem Sommer alle Kapazitäten in den Tivoli fließen müssen, damit dort im Herbst überhaupt noch Fußballspiele stattfinden können, wann sind dann die Reparaturen in den Schulen dran, von welchem Geld? Das fragen die Piraten den Oberbürgermeister. Dazu lest ihr heute (Samstag, 18. Juni) mehr in den „Aachener Nachrichten“, Stadtausgabe, Seite 18.

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2. Die Produzentengalerie „Kunstwechsel“ in der Aachener Wilhelmstraße 26 muss schließen. Das teilte jetzt Professor Dr. Wolfgang Becker mit, der für die Galerie verantwortlich zeichnet. Er schreibt: „Wir danken Gerd Sauren, der uns das Ladenlokal seit 2013 großzügig kostenlos zur Verfügung gestellt hat, und hoffen, dass er uns helfen wird, einen anderen Raum zu finden.“

Sauren hat jetzt vermutlich einen zahlungskräftigen Mieter für die Räume an der Hand und da muss die Kunst verständlicherweise weichen. Die letzten Veranstaltungen sind: Am Samstag, 25. Juni, um 20 Uhr, die Gruppe BOLD SUN, am Sonntag, 26. Juni, beenden Karin Odendahl und Arndt Lorenz ihre Ausstellung PLAN 2 (17-21 Uhr Uhr). Danach wird aufgeräumt.

Jetzt wird ein neuer Raum gesucht. Becker schreibt: „Wo ein angemessenes Ladenlokal leer steht, wo ein Besitzer bereit ist, sich am Leben der Aachener Kunstszene zu beteiligen, sich Applaus und Dankbarkeit zu verdienen – er möge sich melden!“

Ich erlaube mir mal, hier die Mail-Adresse anzugeben: wbecker@heimat.de

Der Beitrag von „Kunstwechsel“ zur Aachener Kunstszene kann sich sehen lassen. Hier zur Erinnerung nochmal die Ausstellungen. Der Zuspruch bei Eröffnungen und auch danach war immer groß. Auch die Aachener Presse hat die Relevanz der ausgestellten Kunst immer erkannt:

2013 Dahmengraben: Karl von Monschau – Klaus Herzog – Wilhelmstraße: „AHHA Aachens heiße Quellen und die Künstler“

2014 6 rumänische Künstler(Radu Dobre Sima) – „Bulgur“ Karl von Monschau – „Pollen – Samen – Blätter“ Mohammed Ahmed, Alan Sonfist, Mahmut Telfah – „Großraum“ Ralf Wierzbowski, Bernd Radtke

2015 Eugenie Degenaar – Wolfgang von Contzen, Arthur Jaworski – „Helden“ Brele Scholz, Ralf Wierzbowski – „Bezlan“ Mohammed Ahmed – „Das Schiff“, Flüchtlingskinder mit Eva Sous – „Kobane“, kurdische Fotografen – Performance, Installation Elana Katz – „Stadtlabor“ Junge Freunde des Ludwig Forums – „Quer“ Künstlerinnengruppe Dreieck – Installation Gerhard Benz

2016 Detlef Kellermann – Karl von Monschau „Carte Blanche“ „Paarweise“

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Echt schön geworden: der neue Suermondt-Park an der Richardstraße

neuer Park Aachen

Eröffnung des neuen Suermondt-Parks mit vielen Kindern und Jugendlichen aus umliegenden Schulen und Kindergärten.

Ein bisschen früher als geplant ist der neue Suermondt-Park fertig geworden und man kann sagen: Es ist eine rundum gelungene Anlage entstanden.

728.000 Euro hat alles gekostet, und das ist genau die Summe, die auch eingeplant war. Damit ist bewiesen: Es gibt noch Projekte, die im Kostenrahmen bleiben.

Ganz schön viele Leute aus dem Viertel waren zu Eröffnung gekommen. Das freute natürlich die Innenstadt-Bürgermeisterin Marianne Conradt, die zur Eröffnung eine kleine Rede hielt.

Das Suermondtviertel hat bisher wenig Grünfläche abbekommen, da bot sich das große, leere Gelände an der Richardstraße zum Umgestalten geradezu an. Dort gibt es jetzt einen Bolz- und einen Basketballplatz, neue Wege und neue Sitzbänke, coole Spielgeräte und – das Allerschönste – der Gemeinschaftsgarten ist auch noch da. Um den hatte es im Vorfeld allerhand Aufregung gegeben, aber das ist alles Vergangenheit.

Kaum waren die neuen Spielgeräte aufgestellt und der Bolzplatz angelegt, da wurden sie auch schon massenhaft von Kindern genutzt. Das haben Anwohner beobachtet.

Kaum waren die neuen Spielgeräte aufgestellt und der Bolzplatz angelegt, da wurden sie auch schon massenhaft von Kindern genutzt. Das haben Anwohner beobachtet.

Suermondt Park Aachen

Blick über den neuen Rasen auf die Eröffnungs-Gesellschaft.

Schöne alte Bäume hat der neue Park natürlich auch.

Imposante alte Bäume hat der neue Park natürlich auch.

urban gardening aachen

Ganz schön ausladend: der Gemeinschaftsgarten. Dort buddeln Anwohner in der Erde und pflanzen Gemüse, Obst und Blumen. Urban Gardening  (Gemüseanbau, Bienenzucht usw in Innenstädten) ist seit Jahren ein Trend.

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Wer sich über Sinn und Zweck und die Historie des Aachener Gemeinschaftsgartens informieren will, schaue dieses Video an: Marc Teuku (Piratenpartei) interviewt Horst Schnitzler (Ratsherr und Urban-Gardening-Mit-Initiator).

Der Kanal Trivial ist auf Facebook und freut sich über likes https://www.facebook.com/Kanal-Trivial-622513987904955/?fref=ts

 

 

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