Ein schlimmer Tag. Demo und Kundgebung. Vor einem Jahr begann der Krieg.

Was macht man an so einem Tag? Vor einem Jahr haben die Russen ihre Nachbarn, die Ukraine überfallen. Die Russen wollten zunächst irgendwelche Nazis in der Ukraine ausschalten, dann wollten sie, dass die Ukraine aufhört zu existieren. Das Land sollte ein Teil von Russland sein. Dann wollten sie ganz Europa von Nazis befreien und schließlich das Gleichgewicht der Mächte in der Welt zu ihren Gunsten verändern und Europa aus den Klauen der Amerikaner befreien.

Sie wollten, dass wir in Europa hungern und vor allen Dingen frieren und ohne Strom dasitzen.

Was die dortige Herrscher-Clique samt ihren verlogenen TV-Propagandist*innen vorhat, mag verstehen wer will. Es ist ein Glück, dass sich die Ukrainer ihnen in den Weg stellen. Andernfalls hätten wir die Russen an den Ostgrenzen von Tschechien, Polen und von den Baltischen Ländern stehen. Und wir müssten noch gewaltiger in Waffen investieren, als es sowieso schon geplant ist.

An so einem Tag wie dem 24. Februar bleibt man am besten nicht allein. Wie es ja insgesamt angesichts dieses neuen Feindes gut ist, dass Europa zusammenhält und sich auf die Amerikaner verlassen kann. Wer hätte gedacht, dass es einmal so weit kommen würde?

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Der Beginn der Kundgebung ist für 17.40 Uhr auf dem Katschhof geplant.

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Aus für engagierten Journalismus

Gruner + Jahr so lautet der Name eines deutschen Medienunternehmens (Sitz in Hamburg). Es ist eines der großen deutschen Medienunternehmen, da erscheinen zum Beispiel Brigitte, Capital, Geo und der Stern. Allerdings: Diese Titel gehören jetzt dem RTL-Konzern, und der geht einmal mit dem Schredder durch die ganzen Titel, so wurde offiziell bekannt. Sage und schreibe die Hälfte aller etwa 50 Titel wird es bald nicht mehr geben. Sie werden eingestellt. 

Das tut einem weh, wenn man sich der gedruckten Presse verbunden fühlt. Das tut richtig weh. Leidenschaftlicher Journalismus bleibt auf der Strecke. Warum? Weil die Hefte nicht mehr den hohen Gewinn abwerfen, den man erwirtschaften möchte.

Dabei sieht es nicht so aus, als hätten sich die Damen und Herren bei Gruner + Jahr oder beim RTL-Konzern viel Mühe gegeben bei der Suche nach Möglichkeiten, wie man die Blätter hätte umbauen können so dass sie profitabel werden.

Rund 200 Arbeitsplätze fallen weg, weil die Titel verkauft werden, z. B. Art – das Kunstmagazin. Und 500 Arbeitsplätze werden einfach gestrichen, weil diverse Zeitschriften (z. B. Geo Wissen und die diversen Ableger der Brigitte) nicht mehr erscheinen. Aus, Ende, für 23 Titel/Hefte insgesamt. Auch die Print-Ausgabe von Eltern verschwindet vom Markt, es gibt sie nur noch digital.

Es ist keine Schande ein Unternehmen, das nicht mehr funktioniert, das keiner mehr braucht bzw. dessen Produkte keiner mehr kaufen will, aufzugeben. Man kann auch Zeitungen zum Verkauf anbieten, das ist kein Fehler. Aber bezüglich Gruner + Jahr/RTL liegt der Fall anders. Man hätte sich – als Verleger, der diese Bezeichnung verdient – überlegen können, was alles falsch gemacht wurde. Man hätte sodann überlegen müssen, was man aus den Titeln alles noch machen kann.

Da gäbe es viele Möglichkeiten für Verleger, die wirklich Verantwortung zeigen als Eigentümer. Zeitungen, Zeitschriften sind ja quasi eine Institution, die für das Bestehen einer Demokratie wesentlich und wichtig ist. Die Titel sind weg, viele Kolleginnen und Kollegen (lauter kreatives Potential) werden arbeitslos. Sehr bedauerlich, sehr schade.

Hier berichtet die TAZ aus Berlin

Der Tagesspiegel spricht von einem Kahlschlag

Der NDR berichtet ebenfalls.

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4 (vier) Jahre nach einem Standort gesucht. Jetzt entschieden: Feuerwache kommt neben die Unterkünfte für Geflüchtete

Direkt neben die Flüchtlingsunterkünfte an der Adenauerallee soll die provisorische Feuerwache (Interimswache) errichtet werden. Dort leben allerdings – dem Vernehmen nach – nur noch wenige Geflüchtete.

Aachens Südwesten ist schon seit Jahren eindeutig nicht optimal versorgt was die Rettung bei Bränden und anderen Notfällen betrifft. Der Weg von einer Feuerwache in der Stadt Aachen zu einem eventuellen Feuer im Südwesten der Stadt ist in der vorgeschriebenen Kürze der Zeit zu weit. Deshalb muss Aachen eine 4. Feuer- und Rettungswache erhalten. 2029 könnte die fertig sein. Sie kommt auf das Areal an der Robert-Schuman-Straße/Ecke Siegelallee.

Robert-Schuman-Straße/Ecke Siegelallee.

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Damit aber schon vorher Brandschutz besteht wird an anderer Stelle eine sog. Interimswache errichtet, das ist: eine Feuerwache, die übergangsweise so lange funktionieren soll, bis die neue Wache fertig ist. Gut 4 Jahre hat man in Aachen gebraucht, um sich auf einen Standort für die Interimswache zu einigen. Man hatte manchmal den Eindruck, die Interimswache wird erst nach der neuen 4. Wache fertig, so schlecht kam das Projekt voran.

Eine Interimswache in Modulbauweise

Jüngst wurde es im Rat endlich entschieden: Für die Interimswache wird eine Fläche an der Heidbendenstraße/Adenauerallee verwendet. Hurra. Habemus Standort. Man verfällt vor Freude ins Lateinische.

Die Verwaltung hatte zuvor sage und schreibe 23 Flächen geprüft, die die Mindestanforderungen – insbesondere eine Größe von 2000 Quadratmetern oder mehr – für den Interimsstandort erfüllen. „Die Interimswache soll vom Standort neben dem ehemaligen Sportplatzgelände Heidbendenstraße, nahe gelegen am Außenring (Adenauerallee), die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung bei Brand- und Rettungseinsätzen gewährleisten“, wurde nach der Abstimmung im Rat eigens mitgeteilt.

Auf dem Sportplatzgelände betreibt die Stadt Flüchtlingsunterkünfte. „Diese dringend benötigten Einrichtungen sollen erhalten bleiben“, so wurde beschlossen. Von den 2015 in den Niederlanden gebraucht gekauften Container-Hütten stehen die meisten leer. Den Eindruck hat man jedenfalls, wenn man von der Heidbendenstraße aus auf das Gelände schaut. Betreten darf man es nicht.

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Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass dort die Wache in Containerbauweise samt der Fahrzeughalle in Leichtbauweise 2024 in Betrieb genommen werden kann. Infos zur Interimsfeuerwache im Ratsinformationssystem der Stadt: http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=26417.

Weitere Infos zu dem Thema in der örtlichen Presse hier, bitte klicken Hoffentlich ist der Text von Kollege Gerald Eimer nicht hinter einer Bezahlschranke.

Aus Anlass des europaweiten Notruftags am Samstag, 11. Februar, lassen zahlreiche Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag teilhaben. Auch die Feuerwehr Aachen. Unter #112live und #Aachen112 wird den ganzen Tag über hautnah von den Feuerwachen aus deren Alltag berichtet.

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Spielplatz im Ostviertel bald gänzlich baumlos

Das Umweltamt will nicht das kleinste Risiko eingehen und fällt alte Bäume, weil die auf Menschen stürzen könnten. Als Laie kann man an den Baumstümpfen (s. rechts, vorne) keinen Makel erkennen.
Mit der Kettensäge ganze Arbeit geleistet. Hier kann kein Kind mehr Kastanien sammeln oder sich verstecken.

Auf einem Spielplatz im Aachener Ostviertel (Sigmundstraße) wird es diesen Sommer ziemlich heiß. 4 alte, schattenspendende Bäume wurden gefällt, weitere 7 werden folgen. Ob Kinder dort im Sommer überhaupt noch spielen können, wenn die Sonne brennt? Ein Brunnen, dem Kinder kühles, frisches, sauberes Wasser entnehmen können, den gibt es dort auch nicht. Welche Partei hat in Aachen noch mal im Rat das Sagen?

Die Mitarbeiter*innen im Aachener Umweltamt oder wer auch immer in der Stadtverwaltung dafür zuständig ist, derartige Baumvernichtungs-Aktionen zu erlauben, der/die kann sich beruhigt zurücklehnen: Ein Unfall mit einem Baum ist in der Sigmundstraße ausgeschlossen. Ein minimales Risiko wurde auf NULL reduziert. Bravo (bitterlach).

Die Verwaltung teilte jüngst mit, ein umfangreicher Rückschnitt der Baumkronen komme bei den Kastanien auf dem Spielplatz Sigmundstraße nicht mehr in Betracht. „Er würde die Bäume nicht stabilisieren, sondern weiter zerstören.“ Im Herbst 2023 werde der Spielplatz mit neuen Bäumen bepflanzt „und in ökologischer und gestalterischer Form aufgewertet“.

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Wer keinen Karneval mag, muss ab sofort Aachen weiträumig umfahren

Im Eurogress in der Monheimsallee geht es heute rund: Ordensverleihung.
Das hätte eure coole Bundeskanzlerin sein können.

Heute im Eurogress: Ministerin Annalena Baerbock

Was Annalena Baerbock dazu bewogen haben mag, sich den Karnevalsorden wider den tierischen Ernst verleihen zu lassen, weiß wohl nur sie selbst. Es ist Krieg, aber selbst in Friedenszeiten ist diese Ordensverleihung (gekürzte Übertragung am Montag, 6. Februar, 20.15 Uhr, ARD) nicht gerade berühmt für Witzigkeit und Selbstironie. Wer geht da hin? Herr Söder vielleicht und Armin Laschet. Und sonst? Aus Pflichtbewusstheit ein paar Aachener Grüne?

Ach ja, FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann soll heute Abend ebenfalls im Eurogress in die Bütt steigen. Die nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie ist dann wohl die einzige, die uns bisher mit deftigen und spaßigen Sprüchen schon mal aufgefallen ist. Es moderiert Sandra Maischberger, und Guido Cantz ist – leider – auch dabei.

Zwischen 18 und 21 Uhr gibt es eine Iran-Veranstaltung vor dem Eurogress.1000 Menschen werden erwartet, die ihr Anliegen unter dem Motto „Frauen, Leben, Freiheit“ in den Mittelpunkt stellen wollen. Wäre schön, wenn die Außenministerin diesen Menschen etwas Aufmerksamkeit schenken könnte.

Kostenfreie Veranstaltungen im Depot

Das Depot im Aachener Ostviertel (Talstraße). Es war 2022 wegen der vielen Flüchtlinge aus der Ukraine in ein „Engagement Center“ umgewandelt worden. Jetzt ist es wieder frei.

Das Depot in der Talstraße wurde 2017 eröffnet und sollte eine Art Bürgertreff im Viertel sein. Doch das Viertel traf sich lieber woanders – z. B. im und vor dem gegenüberliegenden Verkaufsbüdchen. Politik und Verwaltung in Aachen möchten das Depot attraktiver machen für die Menschen im Ostviertel.

Deshalb hat der Rat der Stadt die Preise zur temporären Anmietung von Räumlichkeiten im Depot neu festgesetzt. Neben den verschiedenen Preiskategorien für Vereine, für Privatpersonen sowie Veranstaltungen gewerblicher Art wird erstmals die kostenfreie Kategorie „Veranstaltungen vom Viertel für das Viertel“ mit in die Preisgestaltung aufgenommen.

Das Depot gilt als Leuchtturm und zentrales Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Aachen Nord“ und soll hauptsächlich den im Quartier lebenden Bewohner*innen dienen. In dem neuen Vermietungskonzept wird genau dieser Aspekt stärker berücksichtigt. Veranstaltungen „vom Viertel für das Viertel“ sollen kostenfrei ermöglicht werden. Bei gewerblich und kommerziell ausgerichteten Veranstaltungen wird dagegen eine Miete fällig.

Der Protest hat sich gelohnt

Im nahen Belgien wird ein gefährlicher Uraltreaktor runtergefahren. Das wurde in Aachen gefeiert.

Tausende Haarrisse, die immer größer wurden, fand man 2012 im Atommeiler Tihange 2. Der stand und steht heute noch Luftlinie 60 Kilometer von Aachen entfernt. Der CDU-Politiker Helmut Etschenberg sah die Angst der Menschen vor der drohenden Katastrophe und half ganz wesentlich mit, den Meiler außer Betrieb zu setzen. Im Dreiländereck formierte sich eine Bewegung.

Am 1. Februar wurde kürzlich ein wenig gefeiert. In der Rotunde des Elisenbrunnen trafen sich die Atomkraftgegner. Sie haben erlebt, dass Protest und Widerstand sich lohnen, dass man allerdings auch einen langen Atem haben muss. Wenn auch neuerdings (wegen Gas-Stopp aus Russland) über Atomkraftwerke neu nachgedacht wird, so ist doch eins gewiss: Uralte, kaputte Mailer sollten vom Netz genommen werden. Zu gefährlich!

Konservative Politiker in Belgien würden Tihange 2 auch weiterhin noch laufen lassen. Daraus wird -Gott sei Dank – nichts. Und außerdem: Bei Laufzeitverlängerung anderer Atommeiler werden die Belgier – das ist zugesagt – die Bedenken aus dem nahen Deutschland und aus Holland berücksichtigen. Es müssen grenzüberschreitende Umwelt-Verträglichkeitsprüfungen gemacht werden. So wird weiter gekämpft, denn die Laufzeitverlängerung von Tihange 3 und Dole 4 birgt weitere große Risiken für die Region.

Fettdonnerstag wieder feiern auf dem Markt

Ratspolitiker*innen singen gemeinsam Karnevalslieder auf der Bühne: Am Mittwoch vor Altweiber, 15. Februar, ist närrische Ratssitzung. Jeder/r kann dabei sein. Unter dem Motto „Pratschjeck op Fastelovvend“, findet die Sitzung im Krönungsaal des Aachener Rathauses statt. Ab 17.30 Uhr werden alle Feierfreudigen ins Rathaus eingelassen. Die Veranstaltung beginnt um 18.11 Uhr.  

Am Fettdonnerstag, 16. Februar, wird auf Initiative der Oberbürgermeisterin der Aachener Markt erstmalig seit 2013 wieder in das Karnevalsgeschehen eingebunden. Zwischen 10 und 13 Uhr können sich alle Jecken über ein buntes Programm freuen. Um 11 Uhr stürmt Prinz Guido I. mit seinem Hofstaat das Rathaus. Traditionell werden auch das Narrenschiff aus Heerlen, die „Blauw Sjuut“, und andere Größen des Aachener Karnevals dabei sein. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet eine Außensitzung der Tropi Garde im Hof statt.

Am Tulpensonntag, 19. Februar, findet auch der Kinderzug wieder statt. Pünktlich um 11.11 Uhr startet der Umzug an der Lothringerstraße, Ecke Oppenhoffallee und zieht über die Wilhelm- und Theaterstraße zum Elisenbrunnen. Sibylle Keupen wird dann Rosenmontag gleich auf zwei Karnevalswagen vertreten sein. Zuerst fährt sie auf dem Wagen des AAK mit, bevor sie auf den Wagen der Rathausgarde umsteigt, der sie bis vor das Rathaus bringt.

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Musiktipp

Abseits von Karneval etwas Musik: Christopher Tin: Live at Cadogan Hall – Waloyo Yamoni

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Abfall wird nicht abgeholt, Bäume aber schon.

Verdi und Komba sind sich offenbar einig und kämpfen zusammen. Die Ortsgruppen Aachen der Gewerkschaften haben die Mitarbeitenden der Abfallwirtschaft des Stadtbetriebs für morgen, Samstag, 4. Februar, zu einem Warnstreik aufgerufen. Dies führt dazu, so teilt die Stadtverwaltung mit, dass die angekündigte Nachleerung für den Außenbezirk Kornelimünster/Walheim, in dem bereits in der vergangenen Woche (27. Januar) wegen des Streiks keine Abfallentsorgung stattgefunden hat, entfällt. 

Da nicht absehbar ist, wie sich der Streik der Gewerkschaften in der nächsten Zeit entwickelt, kann vorerst kein weiterer Nachleerungstermin angeboten werden. Die ausgefallenen Entsorgungsleistungen für den betroffenen Bezirk vom 27. Januar wird daher am nächsten regulären Abfuhrtermin nachgeholt. Das bedeutet:

  • Die wöchentliche Leerung wird am Freitag, 3. Februar, nachgeholt.
  • Die 14-tägige Leerung wird am Freitag, 10. Februar, nachgeholt.
  • Die 4-wöchentliche Leerung wird am Freitag, 24. Februar, nachgeholt.

Die betroffenen Haushalte haben die Möglichkeit, den bis zu dem jeweiligen Entsorgungstag angefallenen Restabfall in handelsüblichen Säcken am Abfuhrtag zur Abholung bereitzustellen. Papierabfälle dürfen in dem betroffenen Bereich zum nächsten regulären Abfuhrtermin der Papierentsorgung ebenfalls dazu gestellt werden. Um nasses und durchweichtes Material zu vermeiden, sollte dies erst am Abfuhrtag herausgestellt werden. Es besteht die Möglichkeit, Papierabfälle stets kostenfrei am Recyclinghof der Stadt Aachen zu entsorgen.

Baum entsorgt

Entsorgt wurde heute aber trotz Warnstreik jemand anderes: ein Baum. Erst wurden alle Äste abgesäbelt, dann der Stamm, und zum Schluss wurde auch noch die Wurzel aus dem Boden geholt. Das wars. Die Wurzeln hätten, so sagte ein Arbeiter auf Befragung, den Bürgersteig beschädigt. Wir kombinieren: Leute hätten hinfallen können, da war der Baum fällig.

Hier zwitschert kein Vogel mehr und baut sein Nest. Mal sehen, ob dieser alte Baum in der Mataréstraße einen Nachfolger findet. Was die Sicherheit angeht, möchte die Stadtverwaltung offenbar nicht das geringste Risiko eingehen.

Die Eigentümerin soll noch versucht haben, den Baum zu retten. Doch die städtischen Beamten sahen die Sicherheit in Gefahr. Da war nichts mehr zu machen. Die Äste wurden noch vor Ort gehäckselt und die Wurzel entfernt.

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Auf Nachfrage einer einzelnen Leserin: Im Januar 2023 gab es genau 6277 Aufrufe der Seite AachenNews.org. Jede/r sah sich (im Durchschnitt) 1,72 Beiträge an. Die Zahl der gezählten Besucher*innen steigt seit Jahren langsam aber stetig. Wer das alles ist? – KEINE Ahnung. Wäre das Wachstum nicht da, würden wir mal gleich die Arbeit einstellen. So aber machen wir lustig weiter.

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Ende Dezember 2022 haben wir an das neue Tool CHAT GPF die Frage gerichtet, was eigentlich AachenNews.org ist??? Das war die prompte Antwort:

AachenNews.org is an online news source that provides up-to-date news and information about the city of Aachen, Germany. The website covers a wide range of topics, including local politics, business, culture, sports, and more. It also provides a comprehensive list of events and activities taking place in the city. The website is updated daily with the latest news and information, and it also offers a variety of multimedia content, including videos, photos, and audio

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Autos haben, selbst wenn sie nicht fahren, eine zerstörerische Wirkung

So schade, dass in unserer Straße immer wieder schwere Wagen im Wurzelbereich zweier dicker, alter Bäume parken. Das Phänomen ist in Aachen oft zu beobachten.

Die Fahrer (alles Männer) wohnen gar nicht in der Straße und werden es deshalb auch nicht mitbekommen, wenn der Baum gefällt werden muss. Bald wird er nämlich aus dem enorm verhärteten Boden kein Wasser mehr ziehen können. Auch zerstören die Wagen die Pflastersteine, und das wird schon jetzt den Bäumen angelastet. „Sieh mal, wie die Wurzeln von dem Baum das Pflaster kaputt machen“, heißt es. Ja, von wegen.

Hinten ist übrigens ein Parkhaus zu sehen – mit Unmengen von leeren, preiswerten Möglichkeiten, einen Wagen abzustellen. Aber nein, er muss unter einem Baum geparkt werden. Foto: AachenNews Archiv

Und so (s. unten) sieht der Baum – und sein Kumpel gleichfalls – bisher noch immer im Sommer aus. Beide Bäume sorgen für massig Schatten, kühle Luft, für rauschen im Wind, den Blick auf eine angenehme Coloration, wenn man aus dem Fenster schaut. Und man kann beim Blick aus dem Fenster erkennen, welche Jahreszeit gerade ist.

Fragt sich nur wie lange noch? Derzeit wird hier alles kaputtgeparkt.

Im Herbst ist die Perspektive rot, braun, gelb. Eine Farbexplosion. Foto: AachenNewes Archiv

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Heute: „Ändere-Dein-Passwort-Tag“

Passwort eingeben, am besten immer mal wieder ein anderes.

Das ist ja mal schön: Die Pressestelle der Polizei teilt mit, dass am 1. Februar, „Ändere-Dein-Passwort-Tag“ ist. Endlich mal ein Gedenktag, der Sinn macht. Die Polizei schreibt:

„Das A und O für den Umgang mit dem Internet ist ein gutes Passwort. Passwörter sind die Schlüssel für unser digitales Zuhause. So, wie wir unser richtiges Zuhause gegen Eindringlinge schützen, sollten wir auch in der digitalen Welt unsere Daten schützen. Was ein gutes und sicheres Passwort ist, steht auf der Internetseite www.mach-dein-passwort-stark.de.“

Darüber hinaus informiert das Aachener Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz über die Vorträge des ersten Halbjahres zum Thema Cybercrime.

Der erste Vortrag findet am Safer-Internet-Day, Dienstag, 7. Februar, statt. Dann wird das Thema „Online-Surfen“ behandelt. Neben Online-Accounts und Online-Shopping wird dabei auch das zentrale Thema Passwortsicherheit behandelt. Die anderen drei Vorträge zu folgenden Themen finden in den Monaten März bis Juni statt:

-	Heimnetzwerke (Montag, 6.3.), 
-	Gerätesicherheit (Montag, 17.4) 
-	Kommunikation im Internet (Montag, 5.6)

Alle Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr und finden im Foyer des Polizeipräsidiums Aachen, Trierer Straße 501, in Aachen statt. Jeder Vortrag kann unabhängig besucht werden.

Bei Rückfragen zu den Vorträgen oder sonstigem Beratungsbedarf stehen die Kollegen der Kriminalprävention Cybercrime per E-Mail unter KP-O-Cybercrime.Aachen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0241/9577 34401 zur Verfügung und freuen sich über rege Teilnahme an der Vortragsreihe. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. (kg)

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Millionen Menschen an so ein Regime „verschenken“. Ernsthaft?

Ich nehmen den KritikerInnen der Panzerlieferungen ernsthaft ab, dass sie das Leiden der ukrainischen Bevölkerung dadurch beenden wollen, dass sie Teile der Ukraine Russland schenken wollen. Das macht alles sehr viel Sinn. /s

Ich finde es auch deshalb glaubhaft, weil sie ja genau sehen, was mit der Zivilbevölkerung dort passiert. Die wird ja gut behandelt. /s

Vor allem weil dort schon immer so viele gute Sachen aus Moskau gekommen sind, das schafft Vertrauen.

Es ist vor allem ja klar, dass damit Putin Ruhe gibt, denn eine weiterhin pro-westliche, demokratische und sich wieder entwickelnde Rest-Ukraine wäre ja nicht mehr eine attraktive Alternative für Russen und damit keine Bedrohung mehr für das Regime.

Und weil alle Städte erblühen sobald die Russen kommen. Mariupol bestes Beispiel.

Die ganzen entführten Kinder haben sich ja eigentlich auch nix sehnlicher gewünscht, als bei Wildfremden abwechselnd auf Permafrostboden und im Schlamm zu leben. Quasi Aussteiger!

Putin, Lawrow, Medwedew und Peskow sind doch vertrauenswürdige Personen, denen die Wahrheit über alles geht und die sehr verlässliche Diplomatie betreiben. Oder?

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Man sieht, dass diese hilfeverweigernden Menschen ja meist auch sonst kein Engagement zeigen, dass sie die russische Politik wenig oder nicht kritisieren, keine Osteuropaexpertise haben und praktisch nie das Leid in den besetzten Gebieten ansprechen.

Die prominenten Kritiker interessieren sich für das Leid der Ukraine nicht. Sie haben nur Angst, dass der Krieg direkt und indirekt auch uns betrifft. Kein vernünftiger Mensch kann Millionen Menschen an so ein Regime „verschenken“ wollen.

Das sind alles mit Ironie und Sarkasmus (S) verfasste Einwände und Anmerkungen, die man auf Twitter nachlesen kann. Die habe ich hier einfach mal zusammengestellt.

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Polizei findet mittels GPS-Sender gestohlene Räder

Ein gestohlenes Fahrrad konnte am vergangenen Samstag (28. Januar) mit einem GPS-Sender geortet und seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben werden. Das teilt die Polizei heute mit.

Der Beklaute hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sein gut verschlossenes Rad gegen 14 Uhr in der Stiftstraße gestohlen worden war. Der Tracker führte die Beamten schließlich zu einer Lagerhalle in der Talstraße in Eschweiler.

Eine Richterin ordnete flott eine Durchsuchung des Gebäudes an. In der Halle fanden die Beamten sodann – neben dem Fahrrad des Geschädigten – neun weitere hochwertige Räder, deren Herkunft nun ermittelt wird.

Tatverdächtiger ist ein 37-jähriger Mann, der sich bei der Durchsuchung in dem Lager in Eschweiler aufhielt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. (am)

Immer mehr Menschen in Aachen schaffen sich Räder an. Wer schlau ist, stattet seinen Drahtesel mit einem GPS-Sender aus. Der führt dann die Polizei zu dem Rad hin.
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