Nach 142 Jahren: Ihre Zeit ist abgelaufen

Wir wissen nicht, wie lange der Baum noch am Drei-Räuber-Eck stehen kann. Die Telefonsäule aber hat es bald hinter sich, wenn die Telekom ihre Ankündigungen wahr macht. Ach so. Du bist übrigens Aachener*in, wenn du weißt, wo das Drei-Räuber-Eck ist und warum es so heißt.

Telefonzellen werden Zug um Zug abgebaut, und da sind diese Säulen bestimmt mitgemeint. Oder? Hier nachzulesen. Gebührentelefone im öffentlichen Raum sind vom technischen Fortschritt überrollt worden.

Am Montag, 21. November, wird an den bundesweit noch rund 12.000 verbliebenen Fernsprechern die Münzzahlung „deaktiviert“, teilt die Telekom per Blogeintrag mit . 1881 in Berlin hatte alles angefangen mit dem ersten „Fernsprechkiosk“.

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Was ist los mit den Grundschulen und Kitas? Gedanken zu einer schwierigen Situation

Die neue Bildungsstudie, innerhalb der Viertklässler getestet wurden, hat es gezeigt: Grundschulkinder beherrschen oftmals selbst die Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens nicht. Nach sage und schreibe vier (4!) Jahren Unterricht können viele noch nicht so lesen, dass sie verstehen, was der Inhalt des Textes ist. 

Defizite wurden schon 2011 sichtbar, seitdem wurde es nicht besser. Das Einmaleins beherrschen die Kinder ebenso nur mangelhaft wie die Rechtschreibung. Viele Erwachsenen sind entsetzt.

Diese Studie, im Oktober vorgelegt, nennt sämtliche Schwächen unseres Bildungssystems. Die Probleme liegen zum Beispiel an der Klassengröße. Man laboriert an dem Problem herum. Langfristig müssen die Klassen kleiner werden. Die Städte und Gemeinden müssen sich darauf vorbereiten, sie werden die nötigen Bauten und Räume zur Verfügung  stellen müssen.

Es wäre übrigens einfach, den Leistungsabfall mit der Pandemie zu erklären, aber das stimmt nicht. Die Pandemie hat die Misere nur verstärkt. Die schulischen Leistungen der Grundschüler*innen gehen seit Jahren kontinuierlich nach unten. 

Laut Bildungsstudien erreichten 2011 noch 67,9 Prozent der Viertklässler den Regelstandard in Mathematik. 2016 waren es noch 62,2 Prozent und 2021 noch 54,8 Prozent. Ähnlich ist das Bild bei der Lesekompetenz. 2011 schafften 66,7 Prozent den Regelstandard, 2016 noch 65,5  und 2021 noch 57,6 Prozent. 

Es liegt viel an der ungerechten Bezahlung der Lehrer*innen. „Alles funktioniert, wenn die Politik genug Geld für eine Sache zur Verfügung stellt“, konnte man neulich lesen. Zusätzlich: Die Zustände an den Schulen führen dazu, dass junge Erwachsene nicht die geringste Lust haben, Lehrer*innen zu werden. Dies, weil sich längst rumgesprochen hat, dass die Zustände an den Schulen in NRW so schrecklich sind. 

Enorme Unterscheide gibt es zwischen den Bundesländern. Was macht Bayern richtig?: Sie bezahlen den Lehrerinnen und Lehrern genug und sie bezahlen genug Lehrkräfte. Die Misere zeigt sich bei armen Familien am krassesten. 

Wir stellen fest: Es fehlt in den Schulen 1. an Räumen und es fehlt 2. an Personal. 

Ein Text aus der UN-Kinderrechtskonvention, gesehen in einem Gebäude der Stadtverwaltung in der Mozartstraße. Fast alle Staaten haben sie unterschrieben, längst nicht alle halten sich daran.

Aber auch die Kitas müssen besser ausgestattet werden, vor allem mit Personal. Gebraucht werden verbindliche Sprachstandserhebungen mit verbindlichen Sprachfördermaßnahmen in den Kitas. Wir brauchen in den Grundschulen in jeder Klasse Inklusionsassistenten (KOBSI-Modell), die Assistenten brauchen unbefristete Verträge (keine 1-Jahres-Verträge) und müssen besser als bisher bezahlt werden. (4.000 Euro monatlich ist schon besser als vor Jahren, es sollte aber noch Sachkosten-Erstattung hinzukommen). 

Vier Jahre Grundschule liegen hinter den Kindern. Und in diesen immerhin 4 Jahren kriegen die in den Schulen längst nicht allen Kindern lesen und schreiben und ein bisschen Mathematik beigebracht. Man fasst es nicht. Kinder, die unter ihren Möglichkeiten bleiben, die schlecht ausgebildet sind, das bedeutet für eine Gesellschaft mittel- und langfristig weniger fähige Arbeitnehmer*innen und infolgedessen Wohlstandsverlust

Zu den Kitas: Erzieherinnen müssten eingestellt werden, doch es gibt sie nicht. Da hätte die Landespolitik schon viel früher reagieren müssen. Man sieht ja, wie die Geburtenzahlen sind (und sollte sich freuen). Wann die Kids vor den Kitas stehen und vor den Schulen, das kann man alles wunderbar berechnen. Ausbaden müssen alles die Eltern. Meistens müssen die Mütter den Kids helfen, aber die Mütter werden ganz dringend im Erwerbsbereich gebraucht. 

Da mit gut funktionierenden Kitas kurz und mittelfristig nicht gerechnet werden kann, muss die Kindertagespflege einspringen. Über 600 Kinder unter 3 Jahren werden heute schon in Aachen bei Tagespflegepersonen untergebracht. Diese Personen müssen in Aachen besser bezahlt werden als bisher, ihnen steigen die Sachkosten über den Kopf.

Warum wurde nicht früher gehandelt? Warum wird nicht wenigstens jetzt gehandelt. Die StädteRegion sollte sich z. B. massiver für eine Grundschullehrer*innen-Ausbildung in Aachen (oder in der StädteRegion) einsetzen und erreichen, dass man sich in Düsseldorf über die Widerstände der RWTH hinwegsetzt. Das wäre immerhin schon mal ein Anfang.

Ebenfalls: UN-Kinderrechtskonvention

s. dazu auch: Vier-Tage-Woche wegen Personalmangel.

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Wiese soll Wohnquartier werden. Stadt informiert am 23. November

Im Quartier Driescher Hof soll auf der Wiesenfläche zwischen Grauenhofer Weg und Stettiner Straße ein neues Wohnquartier entstehen. Das neue Quartier soll mit einem Mix aus Mehrfamilien- und Reihenhäusern punkten. Die Wohnungen im geförderten wie im frei finanzierten Segment sollen Raum für unterschiedliche Wohnformen und Nutzer*innengruppen schaffen.

Zudem ist die Errichtung einer fünfgruppigen Kindertagesstätte vorgesehen, um die soziale Infrastruktur im Ortsteil zu stärken. Vorhandene Wegeverbindungen werden im Plangebiet weitergeführt und verbinden die Bestandsquartiere mit dem neuen Wohngebiet.

Der Planungsausschuss hat für den Bebauungsplan „Grauenhofer Weg/Stettiner Straße“ die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen. Die findet von Montag, 21. November, bis Mittwoch, 21. Dezember, in der Städtischen Gemeinschaftsschule Driescher Hof, Gleiwitzer Straße 10, statt. Öffnungszeiten: mo. bis fr. von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Unterlagen stehen auch online unter www.aachen.de/bauleitplanung zur Verfügung. Dort können Bürger*innen Kommentare direkt online abgeben.

Die Stadt lädt zudem zu einer öffentlichen Anhörung an Mittwoch, 23. November, 18 bis 21 Uhr, in das Kinder- und Jugendbegegnungszentrum (OT) Driescher Hof, Königsberger Straße 7a (barrierefreier Eingang Stettiner Straße 4), ein.

Infos und Kontaktadressen unter www.aachen.de/bauleitplanung.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Kostromastraße: Straßenname in Aachen erinnert an bessere Zeiten

Die Kostromastraße befindet sich in einem Aachener Neubaugebiet, ebenso wie die Ningbostraße (China) und die Arlingtonstraße (USA). Kostroma, Ningbo und Arlington sind drei von 10 Aachener Partnerstädten, wobei das Verhältnis zu der Stadt in Russland wegen des Angriffskriegs von offizieller Seite auf Eis gelegt wurde. Das finde ich schade. Eine Städtepartnerschaft sollte sich doch gerade dadurch auszeichnen, dass man auch in allerschlechtesten Zeiten ein Minimum an Kontakt aufrecht erhält.

Man kann nur hoffen, das inoffiziell die Kontakte nicht abgebrochen wurden. Vermutlich erleben nämlich dort die Menschen gerade auch keine gute Zeit, möglicherweise wurden viele Männer eingezogen und als Kanonenfutter an die Front geschickt . Oder sie sind nach Georgien geflüchtet.

Eine Straße nach einer russischen Stadt zu benennen, das deutet drauf hin, dass man nicht verfeindet ist, sondern dass man die Nähe sucht und freundschaftliche Beziehungen erwünscht sind. Vielleicht gibt es dort sogar eine Aachener Straße, wer weiß? Aufgefallen ist uns Kostroma zuletzt, weil es dort vor wenigen Tagen (Samstag, 5. November) einen Großbrand (Anschlag?) in einem populären Club gab mit mindestens 15 Toten. Ein Mann wurde als mutmaßlicher Brandstifter festgenommen.

Kostroma liegt etwa 300 Kilometer nordöstlich von Moskau. Es ist wie Aachen eine uralte, schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer technischen Universität. Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dort nicht jede/r einen Krieg gegen die Ukraine unterstützt und dass zumindest die Studierenden via Internet rausbekommen haben, auf welch hirnrissiges, grauenhaftes Unternehmen sich Putin eingelassen hat. Soweit zu sehen haben übrigens Kostromas andere Städtepartner in USA, Frankreich, Bulgarien usw. ihre Städtefreundschaft nicht eingefroren.

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Bäume in Aachen . . .

. . . an der Trierer Straße in Forst gesehen. Krass. Da hat die Kettensäge ganze Arbeit geleistet: Drei Bäume auf einen Schlag platt! Sicher waren auch sie krank, wie die zwei Kastanien auf dem Markt vor dem Rathaus oder die vier hohen, alten Bäume vor dem Haus Klappergasse/Ecke Jakobstraße. Nach über 50 Jahren sind diese Stadtbäume nicht mehr zu retten, sagen zumindest die Fachleute des Stadtbetriebs.

Abgase, Hitze und versiegelte Böden machen Stadtbäumen (und Menschen) das Leben schwer. Es gibt aber auch Baumarten, die diesen Stress ertragen können.

Vor ziemlich genau sieben Jahren fing die Wissenschaft an, der Öffentlichkeit zu erklären, warum Bäume in Innenstädten wichtig sind. Eine RWTH- Vorlesung befasste sich mit Bäumen in der Stadt und fragte: „Warum pflanzt man überhaupt Bäume in den Straßen einer Stadt? Könnten da nicht besser Autos parken?

Und weiter konnte man lesen: „Den Zuhörern (Frauen wurden damals nicht erwähnt) wird erklärt, wer den Stadtbaum erfunden hat und warum Stadtbäume heute angesichts des Klimawandels so wichtig sind.“  Besonders erfolgreich war die Wissenschaft nicht. Das merkt man am Widerstand, wenn man in Aachen Parkplätze (z. B. an der Lüttich Straße) umwandeln will.

Lütticher Straße in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Manche Bäume werfen Laub ab. Als Reaktion hat die Menschheit den Laubbläser erfunden. Ein Gerät, das mehr Schaden anrichtet als es gut macht. Laubbläser machen einen Höllenlärm und wirbeln Dreck auf. Wegen eines Laubbläsers kam es 2014 fast zu einer Massenschlägerei. Ein amüsanter Bericht, hier lesen.

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Der Himmel über Aachen . . .

. . . am Samstag, 12. November, 2022.

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Wochenmärkte verlegt. Zufahrt eingeschränkt.

Aus Sicherheitsgründen installierte die Stadt Aachen automatisch absenkbare Pilomatenanlagen, von denen eine defekt ist, drei werden aktiviert: an der Jakobstraße (Ecke Judengasse), am Übergang vom Markt zum Büchel (Ecke Rethelstraße) und an der Großkölnstraße (Ecke Mostardstraße). Die werden zum Aachener Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 23. Dezember, in Betrieb genommen: montags bis freitags von 12 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 22 Uhr in Betrieb genommen.

In dieser Zeit können keine Fahrzeuge auf den Markt fahren oder diesen verlassen. Für Rückfragen steht die Stadtverwaltung, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, zur Verfügung. Fragen bitte richten an fb32- 230veranstaltungen@mail.aachen.de .

***

In der Weihnachtszeit erfreut sich der Mensch in unseren Breitengraden an toten Bäumen. Die wurden eigens gepflanzt um sie nach kurzer Verwendung zügig zu entsorgen. Besonders nachhaltig ist das nicht.

Millionen Bäume liegen schon parat. Ob Leberwurst-Anschneiden oder Bäume fällen und ins Zimmer stellen wie in den 50er Jahren – da ändert sich nichts.

Wer sich über die abgeholzten Bäume freut, ärgert sich womöglich beim Blick in die Krämerstraße. Dort passen Straßenlaternen in moderner Ausführung wirklich sehr gut ins Bild. Aber nix da, der Aachener und die Aachenerin wollen ihre alten, gusseisernen Standleuchten lieber sehen.

Die Buden stehen auf dem Katschhof eng beieinander wie immer. Dort werden sich die Menschen dicht an dicht an den Auslagen vorbeischieben. Pandemie? Corona? Covid? Alles vorbei. Der Gesundheitsminister weiß von aktuell 1000 Coronatoten pro Woche, er sieht eine Winterwelle mit neuen Varianten und eine zunehmende Zahl von Beschäftigten mit Long Covid auf uns zukommen.

Das hat uns gerade noch gefehlt: Zum Fachkräftemangel kommen noch viele Kranke hinzu.

Wie wird in diesem Jahr die Weihnachtszeit, wo wieder Flüchtlinge in großer Zahl in die Städte strömen, wo gerade bekannt wurde, dass dieses Jahr im Krieg auf beiden Seiten je 100.000 Tote zu beklagen sind. Kommt da noch die fröhliche Weihnachtsstimmung auf? Schwerlich.

Bis zum Fest produzieren wir auf dem Weihnachtsmarkt Berge von Müll. Formschöne Behälter in Holzoptik stehen schon bereit.

Die Wochenmärkte in Aachen-Mitte findet ihr bis Jahresende nicht an ihren gewohnten Standorten. Der Dienstagsmarkt und der Donnerstagsmarkt sowie der Biomarkt wurden an den Elisenbrunnen verlegt.

Das wird spannend

Der Wochenmarkt, der dienstags eigentlich auf dem Markt vor dem historischen Rathaus stattfindet, ist im Rahmen einer Testphase vor sechs Monaten an den Elisenbrunnen gezogen. Ziel war es, herauszufinden, wie der Wochenmarkt unter anderem von Besucher*innen an einem Ort mit direkter Busverbindung angenommen wird.

An welchem Standort der Markt ab Frühjahr 2023 stattfinden wird, das wird im Dezember entschieden und dann auch hier mitgeteilt. Die Händler hatten jahrelang dafür gekämpft, ihre Ware am Elisenbrunnen anbieten zu dürfen. Die Umsätze seien am Elisenbrunnen gut, auf dem Markt aber so schlecht, dass sich fast die Arbeit nicht lohnt.

Der Umzug war ihnen bisher immer (zu Zeiten der Oberbürgermeister Linden und Philipp) untersagt worden. Der Grund: Man fürchtete von Seiten der Politik und der Stadtverwaltung, ohne die Händler und ihre teils ausladenden und gefällig anzusehenden Stände verliere der ganze Marktplatz an Attraktivität.

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Vorträge: „Wie wir die Energiekrise überwinden können“

Neue Lösungen zur Energieversorgung müssen gefunden werden. Diese Lösungen haben mit dem russischen Gaslieferstopp und den extremen Preisausschlägen auf dem Energiemarkt eine ganz aktuelle politische – und für viele Betriebe und Privathaushalte sogar existentielle – Dimension bekommen. 

Erklärtes Ziel ist, den Ausbau von Produktion und Speicherkapazität von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie schnellstmöglich voranzutreiben und noch bestehende Abhängigkeiten weiter zu reduzieren. Die Energiewende muss dabei zuallererst auch von Kommunen, Stadtwerken und weiteren regionalen Energieakteuren mitgeplant und umgesetzt werden. 

Welche Ideen es dazu gibt, das wird erläutert am Dienstag, 29. November, ab 18 Uhr bei der Trianel GmbH, Krefelder Str. 203Gäste sind Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Prof. Dr. Albert Moser, Direktor des IAEW RWTH Aachen, Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, und Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW. 

Albert Moser referiert zum Thema „Wie wir langfristig die Energiekrise überwinden können“. Christian Becker erklärt den Beitrag von Stadtwerken zur Umsetzung der Energiewende vor Ort und Udo Sieverding erläutert „Kurzfristige Effekte und langfristige Implikationen – wie die Energiekrise den Verbraucher betrifft“. Im Anschluss an die Vorträge folgt unter der Moderation von Sven Becker, Trianel GmbH, eine Podiumsdiskussion. Wegen begrenzter Kapazitäten wird um Anmeldung gebeten bis zum 25. November unter presse.marketing@mail.aachen.de.

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Stadt unterstützt Aachener Unternehmen bei der Bewältigung der Energiekrise

Steigende Energie- und Rohstoffpreise stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig erschweren es die Inflation und die daraus resultierenden Preissteigerungen den Unternehmen, Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung ihrer Betriebe vorzunehmen.

Entsprechend wichtig sei es, die Aachener Unternehmen in ihren Bemühungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu unterstützen. Das teilte die Stadtverwaltung, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing, jetzt mit.

Die Stadt fördert aktuell mit dem „Fonds nachhaltige und effiziente Wirtschaft“ Beratungsleistungen und konkrete Investitionen von Unternehmen im Stadtgebiet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt: „Der Fonds ist mit Blick auf Herbst und Winter ein gutes Instrument, um schnell Unterstützung anzubieten und so der anhaltenden Energiekrise entgegenzuwirken.“

Anträge können durch alle Unternehmen und Unternehmensverbünde im Stadtgebiet Aachen gestellt werden. Es gibt keine Einschränkung bei der Unternehmensform, -größe oder Branche. So können sich unter anderem auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), Start-ups und Gastronom*innen bewerben. 

Ziel des Fonds ist die Steigerung der Energieeffizienz, die Unterstützung von Unternehmen bei der Bewältigung der steigenden Energiekosten, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie eine nachhaltige und resiliente Unternehmensentwicklung. Der Fonds gliedert sich in die Themenbausteine Energie- und Stoffeffizienz, nachhaltige Unternehmensgestaltung und Sonderanlagen für erneuerbare Energien. Förderfähig sind Beratungsleistungen und/oder Investitionen in diesen Themengebieten.

Unternehmen können noch bis zum 30. Juni 2023 einen Antrag im Rahmen des Fonds stellen. Infos zu den Teilnahmebedingungen sowie den entsprechenden Bewerbungslink gibt es unter aachen.de/nachhaltige_wirtschaft 

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Endlich: Arbeiten am Vennbahnweg haben begonnen

Der Radweg zwischen Aachen und Brand war früher mal eine Bahnstrecke. Mit der Bahn muss dort niemand mehr fahren, es konnte dort ein passabler Fahrradweg angelegt werden. Der ist allerdings sehr gut frequentiert und wird jetzt endlich etwas breiter ausgestaltet.

Skater, Roller, Leute in Rollstühlen und Menschen mit Kinderwagen, Radfahrer*innen in Menge und Spaziergänger – alles tummelt sich auf dem Vennbahnweg und strebt von Aachen aus nach Brand, Kornelimünster und Walheim oder noch weiter in die Eifel hinein und zurück. Einzelheiten kann man hier nachlesen.

Baumschützer hängen jedes Mal quer unter der Decke, wenn am Rande des Vennbahnweges ein paar Bäume gefällt werden. Dass es besser ist, den Vennbahnweg auf Kosten weniger Bäume zu verbreitern als die Radfahrer*innen auf der Trierer Straße fahren zu lassen, diese Perspektive können Baumschützer nicht einnehmen. Es ist ihr gutes Recht zu protestieren. Allerdings auf dem Rad die Trierer Straße zu befahren, das ist eine Zumutung und holt am Ende niemand raus aus dem Auto aufs Fahrrad.

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