Zum Abschluss der Freiluftsaison lädt die Nadelfabrik am morgigen Samstag, 15. Oktober, von 17 bis 22 Uhr zum Parkleuchten in den Kennedypark ein. Das Parkleuchten feiert in diesem Jahr – nach einer unter anderem coronabedingten Unterbrechung – sein fünfjähriges Jubiläum.
Leider stecken wir in einer bisher nie dagewesenen Energiekrise, sitzen im Rollkragenpullover am Schreibtisch und suchen alles nach heimlichen Stromfressern ab. Ist das Parkleuchten im Kennedypark da noch zeitgemäß? Zugegeben, ich fand es immer schön, ziemlich beeindruckend.
Aber jetzt? Die Spülmaschine wird gar nicht mehr eingeschaltet, die Waschmaschine nur wenn ganz voll. Was ist mit Handy, Laptop, iPad und Staubsauger, mit E-Bike, E-Roller, Radio und TV? Verbrauchen alle weiter munter Strom. Beim Parkleuchten, so wird mitgeteilt, „hat der mit Konzept und Durchführung des Parkleuchtens betraute Lichtkünstler Jörg Rost die Veranstaltungstechnik in Bezug auf ihren Verbrauch hin überprüft.“ Aha. Die Beleuchtung der Bäume im Park werde ausschließlich und der Bühnenbetrieb weitestgehend mit Hilfe von energiesparsamen LED-Strahlern bewerkstelligt, so wird mitgeteilt.
Jörg Rost beschreibt sein Konzept „keineswegs als Materialschlacht“, es gehe vielmehr darum, „Akzente zu setzen“. Das hört sich an wie „Backen ohne Mehl“ oder wie „Überholen ohne einzuholen“ oder so. Energie wird da nicht gespart. Was ist zu tun? Stecker ziehen?
Och nööö!!! Nicht schon wieder eine Zeit ohne Kunst und Kultur.
Ich seh schon ein geschlossenes Theater, geschlossene Museen und Gaststätten vor mir. Alle Energie muss zum Heizen von Wohnungen, Schulen, Kitas und Krankenhäusern verwendet werden. Das kann passieren. – Geht da jemand ein Licht auf? Was denkt ihr?
Kommenden Samstag sollen Teile vom Kennedypark beleuchtet und mit „Walkacts“ bespielt werden. Es treten u.a. auf: die Stelzenläuferin Aurora, die Verwandlungskünstlerin Kascha B. und das Magier Duo C.T. Magic. Zum Abschluss tritt die Eifler Ska-Band „Keuners Tanzkappelle“ auf. Eintritt ist frei. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Der Stadtrat hat ein Solarförderprogramm für Eigentümer*innen von Mietobjekten und für Unternehmen beschlossen. Die beiden Gruppen sollen stärker als bislang mobilisiert werden, auf ihren Gebäuden Solaranlagen zu betreiben. Die Stadt reagiert damit auf eine Entwicklung, die sich im Laufe des Jahres abgezeichnet hat. Dazu teilt der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung mit:
Es wurden dazu von Anfang Januar bis Ende August 849 Anträge eingereicht.
499 Anträge wurden inzwischen bewilligt. Die Gesamtleistung der bisher im Jahr 2022 bewilligten Anlagen entspricht etwa 3.260 kWp (Kilowatt peak). Dies entspricht einer Gesamtmodulfläche von ungefähr 18.000 m². Dabei wurden zwölf Anlagen auf Mehrfamilienhäusern und 18 Anlagen auf Dächern von Unternehmen beantragt und mit Fördergeldern der Stadt bedacht.
Ansonsten waren es vorrangig Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die Fördergelder für die Installation von Solaranlagen beantragt hatten. Rund 350 Anträge müssen noch geprüft werden. Insgesamt erwartet die Verwaltung für dieses Jahr ein Gesamtvolumen zwischen 1.000 und 1.200 Anträge.
Es ist sinnvoll, Solarpotenziale auf den Dächern von Miethäusern vor allem in der Innenstadt und auf Gewerbegebäuden mit großen Flachdach-Hallen immer häufiger zu nutzen. Mit Blick auf die Zeit, die nötig ist, um sich für die Installation einer Solaranlage zu entscheiden, Handwerksbetriebe zu suchen und die Planung soweit voranzutreiben, dass tatsächlich Fördermittel beantragt werden können, muss diese Zielgruppe bald möglichst intensiv unterstützt werden. Nur so kann es gelingen, dass das von der Stadt Aachen zur Verfügung gestellte Förderbudget auch im Jahr 2023 ausgeschöpft wird.
Die Fachverwaltung schlägt deshalb vor, die unterstützende Beratung für die Eigentümer*innen von Mehrfamilienhäusern, vor allem auch mit Blick auf das Thema Mieterstrom, auszubauen. Das ist nur eine Hürde, die es zu überwinden gilt. Bei der Auswahl der Solaranlagen und auch bei deren Betrieb müssen steuerliche Aspekte und spezielle Meldepflichten erklärt werden. Auch Gemeinschaften von Eigentümer*innen haben besondere Fragen, die individuell beantwortet werden müssen.
Mit den vorhandenen Strukturen und Beratungsressourcen bei der Stadt ist dieser zusätzliche Aufwand nicht zu leisten. Deshalb soll die Beratung durch einen externen Dienstleister erfolgen.
Ab Mittwochmorgen, 12. Oktober, um 7 Uhr muss die Vaalser Straße aufgrund eines Wasserschadens zwischen Mauerstraße und Junkerstraße voll gesperrt werden. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.
Eine Umleitung für den Individualverkehr werde ausgeschildert, hieß es. Und: „Der Linienverkehr fährt ebenfalls eine Umleitung. Dazu wird die Haltestelle Schanz (H6) auf der Vaalser Straße an die Haltestelle Schanz (H4) Jakobstraße verlegt.“ Die Bauzeit beträgt mindestens zwei Wochen.
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Untersuchungen des Aachener Stadtbetriebs haben gezeigt, dass die Fußgängerbrücke über den Gillesbach, Wilhelm-Pitz-Weg II (B205) in einem schlechten Zustand ist. Da die derzeitige Konstruktion keinen ausreichenden Durchflussquerschnitt für zu erwartende Hochwasserabflüsse bietet, ist eine Instandsetzung nicht möglich. Das Bauwerk wird daher in versetzter Lage neu gebaut.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag 17. Oktober und dauern voraussichtlich 10 Wochen. Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Straße Im Gillesbachtal, sodass der Wilhelm-Pitz-Weg auf der Südseite des Gillesbachs während der Bauzeit ohne Einschränkungen weiter genutzt werden kann. Der Weg auf der nördlichen Seite des Gillesbachs muss allerdings während der Bauzeit gesperrt werden, um den Baustellenverkehr sowie den Bau des nördlichen Widerlagers sicherzustellen.
Das bedeutet, dass auch die im weiteren Bachverlauf folgende Fußgängerbrücke Wilhelm-Pitz-Weg I (B204) für den Fußgängerverkehr gesperrt werden muss.
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Die Stadt Aachen bringt die Parkpalette Kleverstraße in Burtscheid weiter auf Vordermann. Ab Montag, 17. Oktober, stehen Malerarbeiten an. Zunächst wird hierfür die komplette Fassade der Parkpalette vom Grünbelag und anderen Ablagerungen wie Graffiti befreit. Im Anschluss starten die eigentlichen Malerarbeiten. Um diese zu realisieren, muss der Aachener Stadtbetrieb vorweg das Grün um die Palette zurückschneiden und die Pflanzkübel entleeren.
Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Wochen dauern. Die Parkpalette Kleverstraße ist für diesen Zeitraum ab dem 17. Oktober komplett gesperrt.
Die Anlage war ein wenig in die Jahre gekommen und benötigte in verschiedenen Bereichen eine Auffrischung. Im vergangenen Jahr sind bereits die Stellplätze und Fahrbahnen intensiv gereinigt worden. Danach wurden u. a. die Markierungen der Parkplätze im Erdgeschoss und auf dem Oberdeck sowie die Fahrtrichtungspfeile auf dem Boden im Erdgeschoss erneuert. Die Regionetz hat zudem die Beleuchtung des dunklen Untergeschosses auf den neuesten LED-Stand gebracht.
Aachen kann sich umbenennen in Baustellencity. Überall wird etwas ausgebessert oder verschönert.
Nach einer ziemlich anstrengenden Woche nicht schlecht: Chillen in der Sonne auf dem Aachener Marktplatz.Alle Plätze besetzt. Aus der Apotheke Ecke Markt/Ponstraße ist die Gaststätte „markt 43“ geworden. Und vor der „Apotheke“ (s.u.) stehen jetzt ebenfalls Tische und Stühle.Die Stawag macht Werbung und nutzt dazu das schlechte Image eines Kriegstreibers, dem es gefällt, uns mit dem Abwurf einer Atombombe zu drohen. „Das ist kein Bluff.“Nirgendwo in Europa sei diesbezüglich die Angst so groß wie in Deutschland, konnte man neulich irgendwo lesen. Am niedrigsten sei sie in Ländern wie Polen, dem Baltikum, Tschechien und Bulgarien. „Sie kennen Putin etwas besser“, stand da.
Der Personalmangel in den Aachener Kitas ist so groß wie nie.
Erzieherinnen werden pensioniert, sind ausgebrannt, werden krank, suchen sich andere Jobs. Zudem sind viele abgeschreckt, sie glauben, dass Erzieherinnen so wenig verdienen würden, dass man mit dem Gehalt kein selbstständiges Leben führen könnte. (Das hat sich geändert: 3100 Euro Einstiegsgehalt)
So kommt es in Aachen öfter vor, dass der Kita-Betrieb nicht stattfinden kann, weil kein Personal da ist. Man spricht von einem Kita-Kollaps, der unmittelbar bevorsteht. Und das nicht nur in den Städtischen Kitas, von denen es etwas über 50 in Aachen gibt. In allen Kitas, also auch in denen von AWO und den Kirchen.
Weil die Probleme überall gleich sind, hat man sich nun Ende September zu einer Konferenz getroffen, an der alle teilgenommen haben, die in Aachen mit der Problematik zu tun haben: Vertreterinnen der Berufskollegs Aachen, Stolberg und Simmerath, die das Fachpersonal für die Kitas ausbilden, Elternvertreterinnen von Kita-Kindern, Erzieherinnen selbst, Personalräte, Vertreter*innen aus Politik (von jeder Fraktion eine Person) und Verwaltung (Frau Dezernentin Schwier, Heinrich Brötz) aus Aachen und der StädteRegion, die Träger waren dabei und ein Arzt, der schilderte, wie körperlich und psychisch belastend die Arbeit ist.
Alle haben mit dem gleichen Problem zu kämpfen: Es ist die Personalsituation in den Kindertagesstätten. Und alle waren sich einig, dass nämlich das System kurz vor dem Zusammenbruch steht.
Man muss einen Weg finden, wie die Betreuung von Kindern qualitätvoll und zeitlich umfangreich (so wie die Eltern es wünschen) stattfinden kann. Und zwar pronto. Hilferufe an das NRW-Ministerum hat man schon gestartet, aber die können sich auch keine ErzieherInnen aus den Rippen schneiden. Es wurde aber immerhin die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht.
So kann es nicht weitergehen: Immer wieder müssen Gruppen vorübergehend geschlossen werden, Krankheitswellen verschärfen die Situation, und es ist sogar vorgekommen, dass eine Kita gleich für mehrere Tage geschlossen werden musste.
Das Thema betrifft durchaus nicht nur junge Eltern. Auch Arbeitgeber sind wenig begeistert, wenn Mitarbeiter*innen plötzlich mitteilen, sie können nicht zur Arbeit kommen, weil die Kita unvermittelt (wegen Personalmangel) geschlossen wurde. Die örtlichen Medien berichten umfassend.
Man verabredete sich bei der eingangs erwähnten Konferenz zu einer Arbeitsgruppe, um kurzfristig Maßnahmen zu finden. Die könnten in einer Art Seiteneinsteiger-Programm liegen. Personen, die gut mit Kindern auskommen, die einen guten Zugang zu Kindern haben und eine pädagogische Ader, könnte man als HelferInnen einstellen. Das Alltagshelfer-Programm soll weiterlaufen. Es gibt ja in Kitas Tätigkeiten, für die man nicht unbedingt eine langjährige pädagogische Ausbildung braucht. Da sollen die sogenannten Alltagshelfer*innen einspringen.
Die Frage aller Fragen ist: Wie bekommen wir mehr Menschen ins System? Wobei Innovation gefragt ist. Nach den Ferien schon will man damit beginnen. Der Personalmangel ist aber auf allen Gebieten/in allen Branchen groß. Ob es noch jemand gibt in Aachen, der/die zuhause sitzt und auf ein Angebot wartet? – Als Fraktion im Rat der Stadt plädiert DIE Zukunft für eine Ausweitung der Kinderbetreuung durch Tagespflegepersonen (vormals Tagesmütter genannt). Die müssten dann allerdings die Sachkosten und ihre Arbeitszeit besser finanziert bekommen (aus der Stadtkasse) als dies bisher der Fall ist. – (Dazu später mehr.)
7. Oktober. vormittags: Auf dem Gelände an der Vaalser Straße fegt gerade noch ein Arbeiter die letzten Reste etlicher gesunder Bäume zusammen. Es wurde in kürzester Zeit ein kleiner Wald abgeholzt und niemand hat sich dem in den Weg gestellt. Umweltschutz made in Aachen. Die Bäume mussten weg, weil die Firma Abiomed für die Pkw der Mitarbeiter*innen ein Parkhaus errichten will. Mehrere Baumstümpfe (r.) zeugen von einer Baufäll-Aktion, wie man sie in Aachen – mit der Billigung des Rates der Stadt – in den letzten Jahren nicht mehr gesehen hat. Weitere Bäume werden fallen.Mehr dazu ist auch in der lokalen Presse zu lesen. Es ist wenig sinnvoll, genau die vom Leben zum Tod zu befördern, die uns so gut dienen, die Schatten spenden und Luftfeuchtigkeit erhalten, die das Klima erträglich halten und der Verschmutzung der Luft entgegenwirken.
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Herbst in Aachen. Selbst wenn einem rational nicht einleuchtet, welche wichtige Funktion Bäume in einer Stadt wie Aachen haben, so sollte man sich zumindest von Farbenpracht und Anmut emotional beeindrucken lassen.
An der Vaalser Straße/Ecke Neuenhofer Weg, wenn man in die Stadt reinfährt links, werden derzeit Bäume gefällt.Hier müssen Bäume Platz machen für 250 Autos. Ein Vorgang, der nicht in unsere Zeit passt.
Die Sägen kreischen, die Bäume fallen Stück für Stück zu Boden. Heute (4. Oktober) hat an der Vaalser Straße eine Baumfäll-Aktion begonnen, wie man sie selten erlebt. Das Unternehmen Abiomed will die Produktion erweitern, will zusätzliches Personal einstellen und ihm fehlt dazu ein Parkhaus. Für dieses Parkhaus wird jetzt aus gesunden, dicken Bäume Kleinholz gemacht.
Eine Firma, die sich „Baumpflege“ auf die Lkw geschrieben hat, ist seit heute morgen zugange. Und bis gegen 16 Uhr lagen schon etliche Bäume auf dem Parkplatz, auf dem demnächst das Parkhaus errichtet wird. Von Baumschützern und Aktivisten übrigens weit und breit keine Spur.
Wegen der Fällung hatte es im Vorfeld heftige Diskussionen gegeben. Abiomed konnte mehr oder weniger gut nachweisen, dass das Parkhaus dringend gebraucht wird. Schließlich kommen etliche Mitarbeiter*innen von auswärts, teils abends zu Spätschichten, Busse fahren da nicht mehr. Auch das Parken im neuen Parkhaus am Klinikum (über 1000 Plätze) sei für Abiomed-Personal nicht nutzbar, so hieß es.
Schließlich stimmten im Stadtrat von Aachen alle Parteien (auch die Grünen) der Baumfäll-Aktion (es ist städtisches Gelände) zu. Alle? Nein, Mitglieder der Fraktion DIE Zukunft stimmten dagegen oder enthielten sich.
Jetzt ist alles zu spät. Gut 100 große und kleine Bäume werden es am Ende sein, die dem Parkhaus weichen müssen. Und das in einer Zeit, da einem von den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung versichert wird, dass in Aachen der Baum-Verlust schneller als erwartet vonstatten geht. Viel schneller, und zwar hauptsächlich wegen Hitze und Wassermangel und anderer schlechter Bedingungen in der ungewöhnlich eng bebauten Innenstadt.
Deutlich mehr Bäume werden aus dem Stadtbild verschwinden als neue gepflanzt werden können.
Das Aachener Unternehmen Abiomed produziert medizinische Geräte, die Leben retten oder verlängern können. An der Vaalser Straße will man in jeder Hinsicht expandieren. Für die Pkw vom Personal müssen angeblich Parkmöglichkeiten geschaffen werden.
Die Stadt wünscht sich eine Verpachtung für fünf Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere fünf Jahre. Foto: Stadt Aachen/Stefan Herrmann
Die Stadt Aachen sucht für die Gastronomie im Schloss Schönau in Richterich zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Pächterin bzw. einen neuen Pächter.
Im denkmalgeschützten kleinen Wasserschloss, idyllisch gelegen in einem rund 2,5 Hektar großen Park, stehen circa 400 Quadratmeter für den Gastronomiebetrieb inkl. Außenterrasse zur Verfügung. 120 Quadratmeter entfallen dabei auf den Gastraum. Der befindet sich ebenso wie Küche und Spülküche sowie ein Vorratsraum im Erdgeschoss. Im Untergeschoss liegen Lagerräume, Toiletten und ein Kühlraum.
Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 21. Oktober 2022. Bewerber*innen richten ihre Interessensbekundung bitte mit dem Hinweis „Interessenbekundung Az. FB 60/310-2022/777-BU“ per E-Mail an ibk@mail.aachen.de.
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Der Aachener Künstler Antonio Nuñez ist jetzt im Von der Heydt-Museum in Wuppertal gemeinsam mit neun weiteren herausragenden Kunstschaffenden aus Nordrhein-Westfalen mit dem Kunstpreis „CityARTists 2022“ des NRW Kultursekretariats (NRWKS) ausgezeichnet worden. „Farbintensiv, hell und vielschichtig“, so urteilte die zentrale Jury über „das lebendige, kraftvolle Werk des gebürtigen Kubaners“, der seit 2002 in Aachen lebt.
Zuvor hatte eine lokale Jury, bestehend aus Eva Birkenstock (Direktorin des Ludwig Forum Aachen), Maurice Funken (Direktor des Neuen Aachener Kunstvereins) sowie Professor Dr. Alexander Markschies (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Kunstgeschichte) Antonio Nuñez als Kandidat für Aachen nominiert. Ausgezeichnet wurden wieder zehn profilierte Künstler*innen aus den nominierenden 21 Mitgliedsstädten des NRWKS. Die Preise werden als Stipendium vergeben und sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Mehr über Antonio Nunez hier
Der Aachener Künstler Antonio Nuñez. Foto: Thomas Bildheim
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Die Asphaltdecke im Grauenhofer Weg wird instandgesetzt. Bis einschließlich Montag, 10. Oktober, saniert der Aachener Stadtbetrieb die Fahrbahnfläche zwischen Arlingtonstraße und Lintertstraße. Eine Umleitungsstrecke über die Königsbergerstraße, Trierer Straße auf die Lintertstraße ist ausgeschildert.
Auf der Bayernallee wird ebenfalls die Fahrbahn instandgesetzt. Auch hier gelten die Einschränkungen bis einschließlich Montag, 10. Oktober. Die Umleitung erfolgt in beide Richtungen über Kalverbenden und Robert-Schumann-Straße.
Für die Dauer der Arbeiten müssen die Baubereiche voll gesperrt werden. Fußgänger können die Baustellen passieren. Es wird dringend empfohlen, die angespritzte Fahrbahnfläche nicht zu betreten, da Kleidung dauerhaft verschmutzt werden könnte. Gleiches gilt für das Befahren mit Fahrzeugen.
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Am Freitag, den 4. November 2022, findet im Aachener Polizeipräsidium an der Trierer Straße wieder eine Versteigerung von Fahrrädern, Mofas und Motorrollern statt. Um 9 Uhr geht es los. Bereits ab 8.30 Uhr können die Fahrzeuge besichtigt werden. „Gekauft wie gesehen“ (Barzahlung) werden die Zweiräder an die Käufer abgegeben. Der Versteigerungsort ist vor dem Lieferanteneingang, der sich an der Trierer Straße befindet.
Bitte unbedingt beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Präsidiums. Bringt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen sofort nach der Versteigerung mitgenommen werden. (sk)
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Die Weiterentwicklung des Sportparks Soers zu einem „Sportpark für Alle“ ist eines der großen Planungsprojekte der Stadt Aachen. In seiner Sitzung am 28. September hat der Stadtrat einen wichtigen Beschluss gefasst: Die Politiker*innen haben mit einem einstimmigen Votum die Entwicklung eines Masterplans Sportpark Soers auf den Weg gebracht.
Das Grundstück des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Hubert-Wienen-Straße hat die Stadt bereits vom Land erworben, ebenso die Fläche des Eisenbahnvermögensamtes am Soerser Weg. Mit dem aktuellen Ratsbeschluss hat die Verwaltung den Auftrag erhalten, alle für die Entwicklung eines Masterplan erforderlichen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren einzuleiten. Die Politik stellt hierzu 250.000 Euro im städtischen Haushalt zur Verfügung.
Im Kern der Entwicklung des „Sportparks für Alle“ stehen einzelne Teilprojekte wie der Neubau einer städtischen Multifunktionssporthalle und einer neuen Reitsporthalle des Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV). Auch ein Hotelbau sowie weitere Neubauten und Flächenentwicklungen mit Sportbezug, für die bereits im Sportpark vertretenen Vereine und noch nicht im Sportpark vorhandene Sportarten stehen zur Diskussion.
In dieser Woche verschiebt sich wegen des Feiertags die Abfallsammlung in der Stadt Aachen. Statt heute, Montag, 3. Oktober, werden die Abfallbehälter am Dienstag, 4. Oktober, geleert. Die weiteren Sammlungen der Woche verschieben sich so um einen Tag nach hinten. Ab Montag, 10. Oktober, erfolgt die Abfallsammlung im Stadtgebiet wieder zu den gewohnten Entsorgungstagen.
Im Supermarkt in der Bismarckstraße gesehen. „Hey Frankenberger! Du siehst super aus“, steht da.
Der Neubau – genannt Viktoria – in der Bismarckstraße/Ecke Viktoriaallee (vormals Vegla-Gebäude) mit vielen Wohnungen hat dem Viertel schon eine neue Apotheke, ein neues Café (von Nobis), einen dm-Drogeriemarkt und jetzt einen sehr geräumigen REWE-Supermarkt (Stenten) beschert. Das Angebot ist riesig und lässt vorerst nichts zu wünschen übrig. Weitere Läden und Märkte werden demnächst ebenfalls eröffnet.
Bei REWE ist seit 3 Tagen anlässlich der Eröffnung die Hölle los. Die Leute kommen rein und kaufen, als gäbe es morgen gar nichts mehr. Okay, morgen ist Sonntag und dann ist Feiertag, insofern gibt es zwei Tage lang nichts. Ob es danach mit dem Ansturm so weitergeht, warten wir mal ab.
Turmstraße: Dort geht es jetzt im wahrsten Sinne des Wortes aufwärts. Foto: Stadt Aachen/Timo Pappert
Was macht eigentlich Aachens spektakulärste Baustelle (zwischen Claßenstraße und Professor-Pirlet-Straße)? Im Mai wurde die alte Turmstraßen-Brücke abgerissen. Rund 200 Lkw-Ladungen waren nötig, um die insgesamt 4000 Tonnen Betonschutt abzutransportieren. Anschließend mussten die Oberleitungen für den Bahnbetrieb wiederhergestellt werden.
Auch danach ging es, so teilt die Stadtverwaltung mit, für die Beteiligten des Aachener Stadtbetriebs, des Ingenieurbüros Doser, Kempen, Krause und des ausführenden Bauunternehmens Hochtief aufregend weiter: Die beiden Widerlager, auf denen auch die neue Brücke aufliegen wird, mussten teilweise entfernt werden. Das bedeutet, dass Beton stückweise herausgetrennt und abgetragen werden musste, um die Oberleitungen und Schienen der Bahnstrecke nicht zu gefährden.
„Wir sind immer noch im Zeitplan“, sagt Walter Heitmann, Oberbauleiter der Firma Hochtief.
Auf der Seite in Richtung Claßenstraße war sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt. Unter dem Widerlager verbarg sich ein ungewöhnlicher Fund: Alte Widerlagerreste aus Beton einer Brücke aus der Kaiserzeit, etwa 1910, waren noch erhalten. „Die Verwendung von Beton zu dieser Zeit war noch sehr ungewöhnlich.“, erklärt Heitmann.
Jetzt geht es im wahrsten Sinne des Wortes aufwärts. Die nötigen Bohrpfähle für den neuen Mittelpfeiler zwischen den Bahngleisen sind bereits gesetzt. Dieser Pfeiler wird sechs Meter hoch und dreißig Meter lang werden. (Mehr Infos dazu im Video)
2022 wird es noch eine Sperrpause der Bahn geben, vom 17. Dezember ab 1 Uhr bis 18. Dezember um 21 Uhr. Im März 2023 richtet die Deutsche Bahn an allen 4 Wochenenden Sperrpausen ein. Dann kommen die Träger für den Überbau und werden auf Widerlager und Mittelpfeiler aufgelegt. Schließlich wird, wenn der Überbau fertig ist, die Straße angeglichen, da die neue Brücke 30 Zentimeter höher sein wird. Dann kann auf der Turmstraße wieder gefahren werden.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).