Oberbürgermeisterin trifft Bürgerinnen und Bürger

Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft der Stadt Aachen oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten.

Am kommenden Dienstag, 2. August, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im Öcher Lab in der alten Hauptpost, Kapuzinergraben 19, mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Interessierte Bürger*innen werden gebeten, auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen wollen, mit anzumelden.

Weiter Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.

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Vielleicht weiß die Oberbürgermeisterin Bescheid über das, was in der kalten Jahreszeit auf uns zukommt. Kluge Aachener sorgen übrigens schon jetzt (in sengender Hitze) dafür, dass z. B. die Fenster dicht sind und sie dem Nebenkosten-Hammer entkommen. Wie steht es aber mit dem Energieverbrauch in der Carolus-Therme? Hauen wir für Annakirmes und Öcher Bend wieder Energie raus als gäbe es kein Morgen? Ober werden die alle mit Strom aus erneuerbarer Energie gespeist?

Ist das Fenster undicht? Dazu einfach mit einem nassen Finger die Ritze am Fensterrahmen entlang fahren. Ist das Fenster undicht, sollte ein kühler Windzug spürbar sein. Ein selbstklebendes Dichtungsband hilft. Foto: Henning Brinkmann

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Das Leben in Forst, Schönforst und Driescher Hof soll angenehmer werden

Forster Weg in Aachen

Forst, Schönforst und Driescher Hof sind Stadteile von Aachen. Die Namen bezeichnen ein Gebiet, das eigentlich sechs voneinander getrennte Areale umfasst und keinen gemeinsamen Mittelpunkt hat. Es gibt dort ganz schön viele Vereine und Bürgerinitiativen, aber das Gebiet ist auch brutal durchschnitten von der 4-spurigen Trierer Straße (Lärm).

Forst, Schönforst und Driescher Hof haben eigentlich keinen besonderen Anziehungspunkt, für den man eigenes hinfahren würde. Es sei denn man rechnet den Euregiozoo (Tierpark) dazu. Aus der Eifel kommend stellt sich das Gebiet als eine Art Transitraum dar: Gerade ist man noch in Brand, wo sich Geschäft an Geschäft reiht, dann fährt man durch wenig städtisch anmutendes, bebautes Areal . . . und ist auch schon in Aachen.

Es gibt eine Menge Grün, aber keinen Park. Es gibt viele Firmen, aber keinen zusammenhängenden Handel mit schönen Angeboten. Es gibt viele Kinder, aber wenig Möglichkeiten für Jugendliche sich zu treffen. Es gibt Armut, manch einer fühlt sich fremd, es gibt einen Reichtum an Sprachen und Herkünften, man kann leicht in verschiedene Communitys reingeraten, das ist abwechslungsreich. 

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Da ist zunächst 1. Unterforst mit Mataréstraße, Schule und berühmter Kirche – aber auch mit den Aachen Arkaden (weitgehend leer) und dem Gelände der Firma Continental (steht bald leer). Was wird aus den beiden letztgenannten?
Da ist 2. Altforst mit der Aachener Tafel und dem Bahnhof Rothe Erde. Kann man oder muss man das Bahnhofsgelände „wohnlicher“ machen? Das Alten- und Pflegeheim Haus Margarete befindet sich dort mit seiner großen Gartenanlage. 
Da ist 3. Schönforst mit Grünfläche und der ehemaligen Burg Schönforst. Könnte die Burg mal ein Begegnungszentrum werden? In Schönforst gibt es jede Menge versiegelte Flächen und noch mehr abgestellte Autos. 
4. Forster Linde, 5.die obere Trierer Straße und 6. Driescher Hof sind Teilräume für sich, wo man mal dringend am Image arbeiten müsste. In Driescher Hof gibt es übrigens einen russischen Supermarkt „Mix Markt“ und einen türkischen Supermarkt. Beide sind beliebt.  

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Verschiedene Fachämter der Stadtverwaltung und politische Vertreter sehen die Notwendigkeit, das Leben in diesem Teil von Aachen irgendwie angenehmer zu machen. Mehr sozialer Zusammenhalt, mehr Lebensqualität, bessere Lebensbedingungen sind die Ziele. Man möchte ein paar Millionen investieren und dazu Anträge nach Düsseldorf schicken. Man macht sich Hoffnung auf Bewilligung und darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger mitziehen. Bereits einmal hat sich eine große Arbeitsgruppe getroffen und zunächst mal eine Art Bestandsaufnahme gemacht: Wie ist die Situation? Was genau soll sich ändern? Was sind die Ziele? 

Vorbild ist das Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord“, an dem von 2009 bis 2021 gearbeitet wurde und jetzt noch gearbeitet wird. – Bleib dran, über das nächste Treffen nach den Sommerferien wird hier berichtet.

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Nach 2 Jahren gibt es Ende August wieder Musik im Kurgarten an der Monheimsallee

Die Kurpark Classix by Generali sind ein beliebtes Open-Air-Festival. Es bietet in seiner 14. Auflage wieder ein facettenreiches Programm. Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung hat dazu freundlicherweise Infos geschickt.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen als Schirmherrin, Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck, Generalmusikdirektor Christopher Ward und Veranstalter Christian Mourad präsentierten das Programm für die Konzerttage. Nach zwei Jahren Corona-Pause gibt es in diesem Jahr zwei zusätzliche Konzerttage. Von Freitag (26. August) bis Mittwoch (31. August) steht der Kurpark im Zeichen der Musik: mit dem Sinfonie Orchester Aachen und Gästen wie zum Beispiel Silbermond und Mando Diao

Ein ganz besonderes Highlight ist wie jedes Jahr das Kinderkonzert mit dem Aachener Orchester. Die Kurpark Classix werden aber – trotz aller zugehörigen Pop-Events – ein Open-Air Festival der klassischen Musik bleiben. Und: „Man muss kein großer Musikkenner sein, um ohne Berührungsängste bei Wein und Käse das Programm auf der Picknickdecke zu genießen“, sagt Veranstalter Christian Mourad. 

Das Programm im Überblick:

Freitag, 26.  August 2022, 20 Uhr, A NIGHT AT THE OPERA – „Unter den Sternen“ 

Samstag, 27. August 2022, 20 Uhr, Silbermond – Open Air 2022

Sonntag, 28. August 2022, 11 Uhr, CLASSIX FOR KIDS: 1. Familienkonzert

Sonntag, 28. August 2022, 19.30 Uhr, Last Night: „of the proms”

Montag, 29. August 2022, 20 Uhr, Alvaro Soler European Summer Tour 2022

Dienstag, 30. August 2022, 20 Uhr, Mando Diao – Crossoverkonzert mit dem Sinfonieorchester Aachen

Mittwoch 31. August 2022, 20 Uhr, Johannes Oerding „Konturen Open Air” 2022

Ort: Kurgarten (Monheimsallee), am Neuen Kurhaus. Weitere Infos und Karten unter: www.kurparkclassix.de

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Trotz Blaulicht und Martinshorn: Unfall mit Feuerwehrfahrzeug

Extrem wichtig: Wer in seinem Wagen das Martinshorn hört, fährt am besten langsam an den Rand der Fahrbahn und wartet, bis der Rettungswagen vorbeigefahren ist. Foto: Polizei Aachen

Gestern Nachmittag (21. Juli) gegen 14.50 Uhr befand sich ein Einsatzwagen der Berufsfeuerwehr Aachen auf dem Weg zu einem Wohnungsbrand in der Joseph-von-Görres-Straße. Wie im Polizeibericht mitgeteilt wurde, musste der Feuerwehrwagen – kurz vor Eintreffen bei dem Brand – noch eine Kreuzung passieren. Das Fahrzeug (Hubrettungsbühne) kam aus Richtung Sedanstraße auf die Kreuzung am Hohenzollernplatz. Laut Angaben des Fahrers musste er die Kreuzung überqueren, während die Ampel auf ROT stand.

Beim Hineinfahren in den Kreuzungsbereich – mit Blaulicht und Martinshorn – sei es dann zum Zusammenstoß mit dem von rechts heranfahrenden Pkw eines Mannes (28) aus Baesweiler gekommen. Ein Rettungswagen habe den verletzten Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht.

Ermittlungen der Polizei ergaben noch am Unfallort, dass der 28-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der stark beschädigte Wagen musste abgeschleppt werden.

Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsflüssigkeiten gereinigt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf eine Höhe von mehreren zehntausend Euro.

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Gisela, Alfons und Günter (alle Ü70) regen sich über Poller auf (vorzugsweise auf Facebook)

Bäumchen-Schutz ist auch nicht jedermanns Sache. Es erinnert die ältere Generation daran, dass sie und ihre Protagonisten jahre- und jahrzehntelang viel falsch gemacht haben. Und wer wird daran schon gern erinnert?

Na endlich: Der Ärger gewisser älterer Herrschaften über die neuen Straßenlaternen ist ein bisschen abgeklungen, da tut sich – Gott sei es gedankt – schon wieder „Fürchterliches“ in unserem Vaterstädtchen. Leute mit zu viel Tagesfreizeit müssen sich nicht länger langweilen. Sie äußern sich auf Facebook und schreiben der örtlichen Presse die Spalten voll. (Liest nur keine/r mehr. Deshalb wird hier berichtet.)

Was ist passiert? An drei (3!) Stellen wurden Poller aufgestellt. Kein Witz. Einmal am Büchel um ein etwas mickriges Bäumchen zu schützen. Das zweite Mal in der Bismarckstraße und am Annuntiatenbach, um Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen (welche vermutlich jünger sind und pausenlos gendern) zu schützen und den Kfz-Verkehr einzuschränken.

Wegen der rot-weißen Stäbe mitten auf der Straße werden manche geradezu ausfällig. Kurz zur Ordnung gerufen wähnen sie sich in ihrer „Meinungsfreiheit“ beschnitten. Was hat man diesen Menschen alles angetan (im Laufe ihres Lebens), dass sie so ausrasten? Es sieht alles nach aufgestauter Wut aus. So als seien sie ihr Leben lang drangsaliert worden und müssten sich jetzt mal Erleichterung verschaffen durch Treten in alle Richtungen – egal wen und was es trifft.

Gut, Bäume können einem egal sein. Man kann sogar Bäume hassen, was schwer zu verstehen ist, aber das mag es geben. Hinzu kommt, dass es ein kleiner Baum ist, der da geschützt wird. Und der ist in den Augen der Verärgerten vielleicht den Schutz nicht wert? Oder sie meinen, der Ring aus Stein müsse reichen als Schutz für das Bäumchen.

Alles in allem werden die Alten an ihre schweren Versäumnisse in Sachen Naturschutz erinnert. Wer aber gendert, erinnert sie an ihr niederträchtiges Verhalten Frauen gegenüber, und wer den Kfz-Verkehr einschränken will, na ja, der erinnert sie an ihre unsägliche Bevorzugung der Pkw mitsamt den katastrophalen Folgen für die Städte.

So rasten sie aus, weil sie nicht gern an ihr früheres schauriges Fehlverhalten erinnert werden. Denn es darf einfach nicht so viel falsch gemacht worden sein, wie jetzt offensichtlich wird. Was wäre das für eine schreckliche Bilanz, am Ende des Lebens!?

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*Das Alter der Verärgerten schließe ich aus den Vornamen. Alles Vornamen, die nur in den 30er und 40er Jahren üblich waren.

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Wer Durst hat, kann an vier Brunnen trinken

Trinkwasser gibt es am Eingang vom Elisengarten, Ursulinerstraße.

Vier Aachener Brunnen im öffentlichen Raum erhalten jetzt das Prädikat „Trinkwasser“. Das ergab eine chemische und mikrobiologische Untersuchung, die die Stadtverwaltung in Absprache mit dem Gesundheitsamt vorgenommen hat. Die frohe Kunde wurde heute vom Presseamt der Stadt verbreitet.

Demnach ist das Wasser folgender Brunnen unbedenklich zum Trinken geeignet: In der Innenstadt sind es der Möschebrunnen am Münsterplatz, die Hotmannspief an der Alexanderstraße sowie die moderne Anlage an der Ursulinerstraße am Eingang zum Elisengarten. Eine weitere geprüfte Anlage gibt es in Aachen-Nord an der Heinrich-Holland-Straße, die von den Anwohner*innen aktuell den Namen „Martinsplatz“ verliehen bekommen hat. 

Das Wasser aller vier Brunnen liegt innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte nach der Trinkwasserverordnung. In einem nächsten Schritt werden die frisch qualifizierten Brunnen auch mit einer entsprechenden Beschilderung versehen.

Führt Trinkwasser: Der Möschebrunnen am Münsterplatz.
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„Stadtglühen“: Absage wegen Unwetterwarnung

In den kommenden Tagen macht das Wetter dem Sommer-Festival der freien Kulturszene („Stadtglühen“) einen dicken Strich durch die Rechnung.

Aufgrund der aktuellen Wetterwarnungen, die für heute und morgen vor allem in den Abendstunden eine hohe Gewittergefahr sowie Regenwahrscheinlichkeit und Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ankündigen, werden die Veranstaltungen am heutigen Mittwoch, 20. Juni, und am Donnerstag, 21. Juli, im Park des Ludwig Forums an der Jülicher Straße vorsorglich abgesagt.

„Wir bedauern das sehr“, so Rainer Beck, Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements, „aber aufgrund des Veranstaltungscharakters im Freien und eventueller Gefahren für Besucher*innen und Akteur*innen konnten wir uns einfach nicht anders entscheiden“. 

Infos zu weiteren Veranstaltungen und Spielorten des „Stadtglühens“, das noch bis zum 7. August die Aachener*innen in seinen Bann ziehen möchte, gibt es unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

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Autoschlange – mal ganz anders

Ein Anwohner der Straße „Auf der Ell“ in Brand glaubte sich am gestrigen Dienstag an den Amazonas versetzt, als er auf dem Gehweg eine etwa ein Meter lange Schlange bemerkte. Auch die schnell herbeigerufenen Polizisten bekamen das Tiere noch zu Gesicht, allerdings nur ganz kurz, bevor es sich elegant erhob und etwas schüchtern in den Unterboden eines dort geparkten Autos zurückzog.

Nun war natürlich guter Rat teuer. Die Schlange – sie hatte sich offenbar vor den Menschen genauso sehr erschreckt wie diese vor ihr – ließ sich weder von den hinzugerufenen Feuermännern noch sogar von einem Experten einer Reptilienstation aus ihrer neuen Behausung locken.

Selbst als der Pkw zur besseren Inaugenscheinnahme von einem Abschleppdienst in die Höhe gehoben wurde, hielt sich das Kriechtier vornehm im Hintergrund.

Zur Erleichterung trug dann letztlich eine Nachbarin bei: Sie hatte eine Videoaufnahme von dem Schuppentier machen können. Und jenes Video brachte Aufklärung. Keine Gift- oder exotische Würgeschlange war zum Kfz-Nutzer mutiert – eine heimische und vollkommen harmlose Ringelnatter hatte offenkundig das warme Wetter zu einem kurzen Ausflug aus dem nahegelegenen Indetal genutzt.

Laut Expertenaussage würde das Tier auch hierhin sicher wieder zurückkehren, sofern man es in Ruhe lassen würde – und genau das taten dann auch alle Einsatzkräfte und zogen ab. (And.)

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Die Stadtverwaltung Aachen bereitet sich aktiv auf den Energie-Engpass vor

Die Stadt Aachen zieht erste Konsequenzen, um Energie einzusparen und sich auf einen möglichen Engpass vorzubereiten. Nachdem die Bundesregierung die Gasmangellage ausgerufen und der Deutsche Städtetag einen Katalog potenzieller Maßnahmen an die Kommunen geschickt hat, sei in Aachen einiges passiert. Das teilte die Stadtverwaltung heute mit.

„Jede Kilowattstunde, die wir jetzt einsparen können, zählt.“

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (Grüne)

Die gute Nachricht: „Nur“ 43 Prozent der städtischen Energie wird angeblich aus Gasversorgung gedeckt. Der überwiegende Anteil, nämlich 54 Prozent des Gesamtbedarfs, „läuft über Fernwärme, die in dem Kraftwerk Weisweiler bzw. der benachbarten Müllverbrennungsanlage erzeugt werden“. Nahezu die gesamte Innenstadt sei mit Fernwärme versorgt, in Summe seien es knapp 700 städtische Objekte. „Gasbedarf haben rund 200 städtische Gebäude“, wird mitgeteilt. Dabei ist auch der Strombedarf relevant, denn Strom wird teilweise aus Gas erzeugt. 

Die Stadt setzt Zeichen 

Vor allem, um ein Zeichen zu setzen, werde die Stadt Aachen in einem ersten Schritt nachts Licht und Pumpen aller Brunnen abschalten, so wird mitgeteilt. Die Anstrahlung der historischen Lichtobjekte werde auf noch weniger Stunden reduziert. Die 50 Gebäude des sogenannten Lichtprojekts, darunter Rathaus, Theater oder auch einzelne Denkmäler, verbrauchen jährlich so viel Strom wie zehn 3- bis 4-köpfige Familien.

Ebenfalls heruntergeregelt wird die Wassertemperatur in den zwei Schwimmbädern, die nicht am Fernwärmenetz hängen. Eine Absenkung um zwei Grad spart etwas 47 MWh pro Monat. Die Lehrschwimmbecken in den betroffenen Bädern Schwimmhalle Ost und Schwimmhalle Brand werden ihre Temperatur von 32 Grad allerdings beibehalten, so dass der Schwimmunterricht für Kinder weiter zu besten Bedingungen gewährleistet bleibt.

Ihren Einfluss auf den Heizenergieverbrauch der gesamten Stadt bewertet die Stadtverwaltung als „eher gering“. Im letzten „normalen“, also nicht coronabeeinflussten Jahr 2019 belief sich der gesamte Bedarf der Verwaltung an Gas auf 29.000 Megawattstunden (MWh). Zum Vergleich: Gewerbe, Handel und Dienstleistungen benötigten rund 1.2 Millionen MWh, Industrie 600.000 MWh und Aachener Haushalte 750.000 MWh pro Jahr.

Gefragt sind letztlich alle Menschen der Stadt, wenn es darum gehen wird, die benötigte Gasmenge insgesamt zu reduzieren. Einen Überblick über Energiesparmaßnahmen gibt es hier: www.energiewechsel.de.

Seit 2005 den Energiebedarf reduziert

Ein paar weiterführende Infos:

Die Stadt Aachen arbeitet schon seit vielen Jahren daran, die Verbräuche zu reduzieren. So waren es 2005 noch 90.000 MWh Gas, die verbraucht wurden, seitdem konnten 22.000 MWh eingespart werden. Basis dafür ist der „Aachener Standard“, der 2010 eingeführt wurde. Er begrenzt den Heizwärmebedarf in neuen Bauten wie KiTas auf 20 kWh/qm. Damit bleibt er nur wenig über dem Passivhausstandard von 15 kWh/qm und gleichzeitig weit unter den gesetzlichen Anforderungen. Tatsächlich erreicht die Stadt inzwischen bei Neubauten eine Bilanz, die weit darüber liegt. 

Seit Einführung des Aachener Standards laufen jährlich vor allem in Schulen und KiTas zu beträchtlichen Millionenbeträgen Sanierungsmaßnahmen, die bis zu 50 Prozent Energieersparnis verzeichnen können. Die KiTas Sandhäuschen und Benediktusstraße sind sogar Plusenergiehäuser. Sie produzieren mehr Strom als sie verbrauchen. Ihre Dächer sind zu 100 Prozent mit Photovoltaikanlagen belegt, der überzähligen Strom auf andere Verwaltungsgebäude zurückspielt und ihre Lüftungsanlagen arbeiten mit Wärmerückgewinnung.

Beschlossen ist auch der Bau von insgesamt 156 Photovoltaikanlagen, die den Strombedarf der Stadt Aachen zu 50 Prozent decken sollen. 

Die Stadtverwaltung bilanziert: Die zahlreichen energetischen Sanierungen der letzten Jahre kommen der Stadtverwaltung nun auch in der Gasmangellage zugute.

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Lesung mit Wein-Verkostung auf der Burg Frankenberg

Mit einer Lesung von Carsten Henn ist das deutsch-niederländische Literaturfestival „Literarischer Sommer/Literaire Zomer“ am Dienstag, 19. Juli, um 19.30 Uhr in seiner 23. Ausgabe erstmalig zu Gast auf der Burg Frankenberg, Goffartstraße 45. Der Autor liest dabei aus seinem aktuellen Buch: „Der Mann, der auf einen Hügel stieg und von einem Weinberg herunterkam“.

Carsten Henn ist Weinjournalist, Autor mehrerer Weinsachbücher und -krimis, hat Weinbau studiert – und ist doch beim Versuch gescheitert, selbst Winzer zu werden. In seinem neuen Buch geht er der Frage nach, wieso seinem eigenen Tropfen das gewisse Etwas fehlt. Er trifft Winzer, macht Blindproben und besucht Deutschlands kundigsten Altweinhändler. Auf seiner Reise lernt der Autor viel über Demut, Toleranz, Geduld, Lebensfreude – die Zutaten für einen guten Wein und für ein erfülltes Leben.

Carsten Henn ist Kulinariker durch und durch. Er besitzt einen Weinberg an der Mosel, hält Hühner und Bienen, studierte Weinbau, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands. 

Bei der Veranstaltung werden verschiedene Riesling-Weine zur achtsamen Verkostung angeboten.

Tickets gibt es online unter www.literarischer-sommer.eu , bei der Buchhandlung Schmetz am Dom sowie an der Abendkasse. Die Lesung mit Carsten Henn ist eine Veranstaltung des Kulturbetriebs der Stadt Aachen in Kooperation mit der Burg Frankenberg und der Buchhandlung Schmetz am Dom.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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