Das Virus bleibt uns erhalten, Musikschule feiert, 9-Euro-Tickets gibt es im Bus, OB im Öcher Lab.

Zahlen zum Infektionsgeschehen

Darauf, dass uns Corona im Herbst einholt, können wir uns verlassen (und vorbereiten). Welche Variante es sein wird, zeichnet sich schon ab: Es deutet alles auf Variante BA.5 hin, die derzeit in Portugal grassiert. Corona lässt sich auch durch die Affenpocken nicht in den Hintergrund drängen. Aber: Was exponentielles Wachstum bedeutet, hat uns ein gewisses Virus zuletzt ja beigebracht.

Die Katastrophen der vergangenen Jahre – Corona, Überschwemmung, Krieg – kamen allesamt gänzlich unerwartet, wir wurden überrascht. Jedenfalls nach hiesiger Wahrnehmung. Es mag wohl sein, dass einige z. B. schon immer Putin für einen gemeinen Lügner und Verbrecher gehalten haben, okay. Und wir haben deren Stimmen noch im Ohr; damals haben wir gedacht, das seien Vorurteile und haben kopfschüttelnd abgewunken. Die Mehrheit hielt Putin für im Grunde freundlich und friedlich. Furchtbarer Fehler.

SARS-Cov-2 steht erwartbar spätestens im September wieder vor der Tür. Beim Robert Koch-Institut (RKI) wurden seit Ende Februar 2020 insgesamt 167.073 nachgewiesen Infizierte in den Kommunen der StädteRegion Aachen erfasst. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 866. Das RKI weist für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 243 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes NRW liegt bei 239. Infos und Zahlen auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/Landkreise/ sowie auf https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html

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Vorverkauf für den Literarischen Sommer

Der Vorverkauf für die 23. Ausgabe des Literarischen Sommers hat begonnen. Das deutsch-niederländische Literaturfestival bietet wieder inspirierende Einblicke in die aktuelle Literaturszene beiderseits der Grenze.

Das Programm vom 5. Juli bis zum 9. September umfasst 50 Veranstaltungen in 21 Städten mit 27 deutschen, niederländischen und flämischen Autor*innen. Das Aachener Programm eröffnet die niederländische Bestsellerautorin Jessica Durlacher. Sie liest am Mittwoch, 6. Juli(!), um 19.30 Uhr im Ballsaal des Alten Kurhauses aus ihrem Ende Mai erschienenen Roman „Die Stimme“.

Infos und Tickets: www.literarischer-sommer.eu oder Buchhandlung Schmetz am Dom, Tel.: 0241 31369

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Red mal mit der Oberbürgermeisterin!

Du möchtest Aachens Stadtoberhaupt mal was sagen? Etwas, was du gut findest oder was dich stört? Und was nichts mit der Weltpolitik zu tun hat, darauf hat sie nämlich relativ wenig Einfluss. Sie ist Chefin von gut 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und muss im Grunde nach der Pfeife des Stadtrates tanzen. Das ist derzeit wegen der unklaren Mehrheiten schwer.

Wie auch immer: Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft unserer Stadt oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten, in den Dialog zu treten. Am kommenden Dienstag, 7. Juni, trifft sich Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürgertreff im Öcher Lab (Kapuzinergraben, alte Hauptpost) mit Aachener*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Alle Leute werden gebeten, auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit Sibylle Keupen sprechen wollen, mit anzumelden. Weitere Infos unter www.aachen.de/buerger_innentreff .

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Die Musikschule wird 90 und feiert

Die Musikschule der Stadt Aachen feiert am Samstag, 11. Juni, ihren 90. Geburtstag. Der wird am Blücherplatz mit einem großen Musikschulfest von 11 bis 18 Uhr begangen.

Was erwartet euch? Unter dem Motto „Zuhören, Ausprobieren, Informieren und Mitmachen“ präsentiert sich die Musikschule mit vielen Aktionen für Klein und Groß. Auf der Open-Air-Bühne (hinterer Parkplatz) spielen und singen ab 11 Uhr Chöre, Bläser-, Streich- und Zupforchester, Percussionensembles und vieles mehr.

Von 12 bis 14 Uhr können im Musikschulgebäude am Blücherplatz auf drei Etagen zahlreiche Instrumente erkundet werden. Sekretariat, Elternbeirat und Förderverein halten im Saal der Musikschule Informationen zum gesamten Musikschulangebot und den aktuellen Aktivitäten bereit. Mehr Infos gibt es unter www.musikschule-stadtaachen.de

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Die 9-Euro-Tickets sind da. Kann man u.a. in den Aseag-Bussen bei den Fahrern kaufen. AachenNews wünscht allen Sylt-Urlaubern einen schönen Aufenthalt. Auf Sylt klammert man sich wegen euch schon verängstigt an die Champagnergläser. Eins ist sicher: Einsam werdet ihr auf der Insel nicht sein.

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Stadtradeln 2022 hat begonnen

Aachen beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am deutschlandweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ (www.stadtradeln.de). Ab sofort bis 21. Juni sind alle Bürgerinnen und Bürger in Aachen aufgerufen, kräftig in die Pedale zu treten und ihre beruflich und privat gefahrenen Fahrradkilometer in den Online-Kalender für die Stadt Aachen einzutragen. Jeder Kilometer zählt!

Die Vorteile des Radfahrens liegen auf der Hand: Mit dem Rad sind viele Ziele in der Stadt schnell zu erreichen, gleichzeitig fördern alle Radler*innen ihre Fitness und schonen das Klima.

Das Mitmachen beim Stadtradeln ist einfach. Die geradelten Kilometer, beruflich und privat, werden in den online Kalender eingetragen werden. Das Auto kann trotzdem benutzt werden. Es wäre toll, wenn alle Aachener*innen, die sowieso schon Fahrrad fahren, sich anmelden und ihre Kilometer in den Online-Kalender eintragen. Wer im Urlaub ist, kann auch die Kilometer eintragen, die am Urlaubsort erradelt werden.

Eine gute Gelegenheit, Kilometer zu sammeln, bietet auch die Auftakttour zum „Fahrradsommer 2022“ in Aachen am Sonntag, 12. Juni. Sie beginnt um 14 Uhr auf dem Markt vor dem Rathaus. Wer mitradeln möchte, kann sich über folgende Internetadresse anmelden: www.stadtradeln.de/registrieren. Auf dem Portal können auch die gefahrenen Kilometer eingetragen werden.

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Kirche St. Peter ist jetzt wieder leer (oder doch nicht? Caritas will nicht raus, update)

Die Stadtkämmerin Annekathrin Grehling und die StädteRegion machen ihre Kassen noch mal auf (es ist tatsächlich noch was drin) und erhöhen die Summe, die für Suchtkranke zur Verfügung gestellt wird. Vorgesehen ist, den Zuschuss für die Drogen- und Suchtberatung des Caritasverbands in der Stadt Aachen anzuheben – und zwar um rund 25 Prozent auf insgesamt auf 1,23 Millionen Euro.

Leider steht allerdings auch fest: Die Finanzierung des Tagestreffs für Wohnungslose und Suchtkranke in der Kirche St. Peter ist beendet worden, und zwar schon am 31. Mai.

UPDATE: Die Caritas in Gestalt ihres Geschäftsführers Bernhard Verholen informierte die Kommunalpolitiker kurzfristig, dass man die Kirche vorerst nicht verlassen wird, sondern die Räume den Wohnungslosen und Suchtkranken weiterhin zur Verfügung stellen wird. Kommt es zur Kirchenbesetzung? Der Eigentümer der Kirche, die Pfarre St. Peter, sei auf Seiten der Caritas, hieß es.

Die Kirche St. Peter am Bushof war viele Monate lang tagsüber für Wohnungslose offen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Die Geschäftswelt in der Nachbarschaft wird es freuen. Sie hatte ihre liebe Mühe mit den Gewohnheiten dieser schwierigen Klientel. Foto: AachenNews Archiv

Zur Erinnerung: Im ersten Corona-Winter Ende 2020 wurde der Tagesaufenthalt am Peterskirchhof eröffnet, um die Bedingungen für die Wohnungslosen in der Pandemie zu verbessern. Die Politiker*innen teilten jetzt mit, „dass wir die Fortführung des Tagestreffs und die Konzentrierung der Angebote der Drogen- und Wohnungslosenhilfe in der Kirche St. Peter nicht mehr für erforderlich halten“. Tja, das wars.

Man werde dezentrale Hilfsangebote vorziehen, so war zu erfahren. Zeitnah werde die Anlaufstelle am Kaiserplatz wieder eröffnet. Während die städtischen Räume am Kaiserplatz noch saniert werden, stellt die Kirchengemeinde St. Adalbert übrigens für die Anlaufstelle ein Ladenlokal in unmittelbarer Nachbarschaft zur Verfügung. 

Der Tagestreff der Wohnungslosenhilfe kann nun nach Auslaufen der Infektionsschutzbestimmungen wieder in die Hermannstraße zurückverlagert werden, wo er jahrzehntelang war. Das in der Pandemie bereitgestellte erweiterte Angebot der Stadt Aachen an Notschlafstellen in der Schule Beginenstraße hat sich zudem bewährt und soll beibehalten werden.

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„Sie sind auskunftspflichtig“ und andere Vorschriften

Die Nachrichten darüber, was man alles mit seiner EC-Karte machen kann, reißen nicht ab. Bei unserem Netto wird man brandaktuell auf dem Laufenden gehalten. Wenn man nur verstehen könnte, was gemeint ist.

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Wer derzeit einen Termin beim Bürgerservice der Stadt Aachen braucht, muss mit Wartezeiten von vier bis acht Wochen rechnen. (Oder er/sie begibt sich in eine Verwaltungsstelle in einem Aachener Stadtbezirk: Kornelimünster, Laurensberg usw, da hat man manchmal mehr Glück und kommt gleich dran.)

Die Leute im Bürgerservice arbeiten jetzt schon auf Hochtouren und bieten aktuell zwischen 500 und 700 Termine pro Tag an. Darüber hinaus schaffte die Verwaltung die Möglichkeit, jeden Morgen um 7.45 Uhr online über www.aachen.de/terminvereinbarung oder telefonisch unter 0241 432-1234 einen tagesaktuellen Termin zu buchen.

Insgesamt hält der Service im Schnitt mehr als 100 zusätzliche Termine pro Tag vor. Aber die Wartezeiten sind immer noch so lang. Wie die Verwaltung mitteilt, hat sich die Nachfrage nach Ausweisdokumenten und Führungszeugnissen in einem bisher nicht bekannten Maße erhöht.

Unterdessen werde die Optimierung der Terminbuchungssoftware weiter vorangetrieben, so wird versprochen. Dringende Bitte: Bereits gebuchte Termine solltet ihr stornieren, sofern diese doch nicht wahrgenommen werden können oder nicht mehr benötigt werden. Stornierungen können über die Bestätigungsemail oder telefonisch unter 0241 432-4321 vorgenommen werden.

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Aktuell laufen die Befragungen im Rahmen der Volkzählung „Zensus 2022“ auf Hochtouren: Die ehrenamtlichen Interviewer*innen sind in Aachen und der gesamten StädteRegion unterwegs und erheben die Daten der zufällig ermittelten Haushalte.

Nicht jede/r wird gezählt und keiner muss die Erhebungsstelle am Blücherplatz aufsuchen.

Aus gegebenem Anlass weist die Erhebungsstelle noch einmal darauf hin, dass auskunftspflichtige Personen zum vereinbarten Termin an ihrem Wohnort befragt werden und NICHT in der Zensus-Erhebungsstelle am Blücherplatz in Aachen vorsprechen müssen. „Die Interviewer*innen kommen nach Einwurf einer Terminvergabe in den Haushalt der auskunftspflichtigen Personen“, heißt es in einer Mitteilung.

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Im Freibad Hangeweiher gelten am Pfingstwochenende verlängerte Öffnungszeiten von 6.30 bis 21.15 Uhr – bei hoffentlich tollem Wetter. Alle Infos zu den Aachener Schwimmbädern unter www.aachen.de/schwimmen.

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Lange nichts mehr von der Büchel-Baustelle gelesen? Dann schaut mal Sonntag ins TV.

In Aachen ist es Geschichte, im Fernsehen ist es eine Sachgeschichte: das Parkhaus Büchel. Die „Sendung mit der Maus“ stellt am Pfingstsonntag, 5. Juni, einen kleinen Roboterbagger vor – und welchen Beitrag er geleistet hat, damit das Parkhaus fällt, zwei denkmalgeschützte Häuser daneben aber nicht.

Stadt und Städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA) haben dem WDR-Team um Autor Richard Derichs ab Juni 2021 immer wieder die Gelegenheit ermöglicht, dass letzte Kapitel des Aachener Parkhauses hautnah zu begleiten. So konnte die Maus von Beginn an dabei sein und die außergewöhnlichen Abrissarbeiten mitten in der historischen Altstadt von Aachen bis Dezember 2021 begleiten. Herausgekommen ist ein spannender und kindgerechter Beitrag in einer der beliebtesten TV-Sendungen Deutschlands. 

Die „Sendung mit der Maus“ mit dem Büchel-Beitrag aus Aachen wird im ARD-Hauptprogramm am Sonntag, 5. Juni, um 9.25 Uhr ausgestrahlt, zudem um 11.30 Uhr auf KiKa. Weitere Infos zu den Entwicklungen rund um den Büchel: www.buechel-aachen.de

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Tschüss Durchgangsverkehr – 2. Stufe des Reallabor zündet heute

Ab heute, 30. Mai, sind in Aachens Innenstadt weitere Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies geschieht im Rahmen des Reallabors, das zum Ziel hat, den Menschen den Straßenraum zurück- und ihn den Kfz wegzunehmen. Ein Vorhaben, dass möglich ist, weil es im Stadtrat gerade die entsprechenden Mehrheiten gibt.

Die Jakobstraße (die zur Zeit ohnehin in Teilen eine Baustelle ist) feierte am Wochenende schon mal ein Straßenfest (s. unten). Auffallend: Niemand trug eine Maske. Der Flohmarkt auf dem Mittelstreifen der Oppenhoffallee wurde am WE ebenfalls sehr gut besucht. Am Samstag, 11. Juni, feiert die Wirichsbongardstraße und am Samstag, 25. Juni, die Lothringer Straße ihr Fest. Am 11. Juni gibt es in der Sandkaulstraße wieder den CSD.

Die Verkehrsberuhigung räumt dem Fuß- und Radverkehr den Vorrang ein, stärkt die Aufenthaltsqualität in einem studentisch geprägten Stadtraum und ermöglicht bekanntlich neue Nutzungen des öffentlichen Raums.

Die Sperrung des Annuntiatenbachs wird ab heute eingerichtet. Die Stadtverwaltung teilt mit, sie werde das Reallabor kontinuierlich untersuchen und bewerten – durch Befragungen und Erhebung von Verkehrsdaten. Jenseits der Effekte direkt vor Ort „geht es dabei auch um die Ermittlung von Verdrängungsverkehren ins Quartier“. So soll die ergänzende Sperrung des Annuntiatenbachs ausdrücklich verhindern, dass der Kfz-Verkehr auf das Nebenstraßennetz innerhalb des Grabenrings ausweicht.

Die Sperrung des Annuntiatenbachs erfolgt auf Höhe der Judengasse als sogenannte „Diagonalsperre“. Sie besteht aus mehreren rot-weiß-markierten, herausnehmbaren Pollern, die in die Fahrbahn eingebaut sind. Die Tiefgarage unter dem Kármán-Auditorium und das Kaiser-Karls-Gymnasium sind weiterhin über die Eilfschornsteinstraße erreichbar.

Die Stadtverwaltung empfiehlt allen Personen, die mit Auto, Motorrad oder LKW unterwegs sind, die offiziell ausgeschilderten Umleitungsstrecken rund um Templergraben und Turmstraße zu nutzen. 

Die Beschilderung des Reallabors Templergraben wird in den nächsten Wochen angepasst. An den Knotenpunkten Hirschgraben/Pontdriesch und Wüllner-/Eilfschornsteinstraße werden Sackgassen-Schilder aufgestellt. 

AachenNews wünscht allen, die jetzt außen um die Innenstadt herumfahren müssen und nicht mehr einfach quer dadurch können eine gute Fahrt!

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Karlspreis doch nicht überflüssig

Maria Kalesnikava (vertreten durch ihre Schwester), Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo (Mitte) sind die 63. Trägerinnen des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Nach der Preisverleihung mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (l.) und dem Vorsitzenden des Karlspreisdirektoriums Dr. Jürgen Linden (r.). Fotos:Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Den öffentlichen Schlusspunkt setzte das gemeinsam gesungene Lied „We shall overcome“. Dabei bildeten zahlreiche Menschen gemeinsam ein überdimensionales „Peace“-Zeichen auf dem Katschhof.

Alle Achtung! So viel lobende Resonanz auf eine Karlspreisverleihung gab es selten. Wir konnten nicht persönlich anwesend sein bei der Verleihung, freuen uns aber sehr. Gerade weil wir in den Jahren zuvor so oft gehört haben: „Karlspreis? Völlig überflüssig. Irgendwelche alten Männer zeichnen andere alten Männer aus, die ihren Job gut gemacht haben.“

Dabei sind solche Preise wie der Karlspreis eine gute Sache. Im besten Fall (wie dieses Jahr) erinnern sie an Menschen, die für ihre Arbeit, für ihr politisches Engagement im Gefängnis sitzen und schon fast dabei sind, vergessen zu werden. Investigativ-Journalist Julian Assange geht es so und Maria Kalesnikava könnte es bald ebenso ergehen. Sie wurde zu über 10 Jahren Haft verurteilt.

Gäbe es die Preisvergabe nicht, könnte das Schicksal dieser mutigen Frau in Vergessenheit geraten. Der Karlspreis ist allerdings auch wichtig, weil diejenigen, die ihn bekommen – 2022 die drei belarussischen Aktivistinnen Swetlana Tichanowskaja, Veronica Tsepkalo und Maria Kalesnikava – ermutigt werden, sich weiter für Demokratie und Menschenrechte und für ein vereintes und freies Europa einzusetzen. Der Preis sagt: „Gut gemacht. Und mach weiter so.“

Der Karlspreis ist zum Glück im Laufe der Jahre so prominent geworden, dass er von einer breiten Öffentlichkeit beachtet wird. Und dieser Öffentlichkeit wird vermittelt, wer das ist, der/die in der politischen Szene Europas geschätzt wird, wen man für mutig und ideenreich, friedlich und intelligent hält. Der Karlspreis kann in der Öffentlichkeit wie ein moralischer Kompass wirken. Er sagt immer: „Diese Person finden wir vorbildlich, bitte orientiert euch an ihr.“ 

Wenn man bedenkt, wie lange und intensiv das Karlspreis-Direktorium prüft, ob die infrage kommende Person auch wirklich preiswürdig ist, müssten eigentlich Fehlgriffe ausgeschlossen sein. Man kann ziemlich sicher sein, dass wenn man sie in ihrer politischen Arbeit unterstützt, man alles richtig macht. 
Denn allein Preise zu vergeben, dabei sollte es nicht bleiben. Man sollte sich zur Unterstützung aufgefordert, ja sogar verpflichtet fühlen. Das ist schwerer als einfach nur zu Hause rumzusitzen und froh zu sein, dass Aachen dieses Jahr eine gute Wahl getroffen hat.

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In mehreren Podcasts war der Karlspreis Thema: zum Beispiel hier

Karlspreisträgerin in der Tagesschau, hier zu sehen und zu hören

Lesenswerter Bericht in der Süddeutschen, hier gefunden

Im Deutschlandfunk Kultur sprach Bascha Mika unter anderem über den Karlspreis

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Hier mal wieder etwas Musik (aus Bukarest, Hauptstadt von Rumänien)

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40 von 4000 Tonnen Aachener Bauschutt bekommt die Uni Duisburg-Essen

Die Brücke Turmstraße ist Vergangenheit, sie liegt zerbröselt auf dem Bendplatz, Teile von ihr werden zur wissenschaftlichen Untersuchung abtransportiert. Etwa 40 Tonnen sind es, die von der Universität Duisburg-Essen für Versuche im Rahmen des Forschungsprojektes „Up-Cement“ genutzt werden. Erforscht werden soll, wie der erhärtete Zementstein vom übrigen Gestein getrennt werden kann, um neuen Zement herzustellen.

Die Aufräumarbeiten gingen unterdessen in Aachen natürlich weiter. „Noch während des laufenden Abbruchs der maroden Hohlkastenbrücke aus dem Jahr 1971 hat das Unternehmen begonnen, die rund 4000 Tonnen Betonschutt zum Bendplatz zu transportieren“, so teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung mit.

Ein Betonbrecher zerkleinert das Material für den Weitertransport. Alle Fotos: Stadt Aachen/Andreas Cichowski

Das andere Material, das zum Schutz des Gleisbetts aufgebracht wurde, wurde ebenfalls stückweise abtransportiert: tonnenweise Schotter, Metallplatten und Holzbalken. Danach haben die Fachleute begonnen, für den Abriss zurückgebauten Oberleitungen wieder herzurichten. Dazu arbeiteten die Oberleitungsmonteure rund um die Uhr, um neue Halteseile und Fahrleitungen einzuziehen. 

Buchstäblich rund um die Uhr wurde gearbeitet. Viel schwieriger als der Abbau der alten Brücke wird der Aufbau der neuen sein, es wird spannend.
Es geht voran.

Schließlich hat eine Gleisstopfmaschine in der Nacht von Dienstag, 24. Mai, auf Mittwoch, 25. Mai, den Schotter im Oberbau unter den Schwellen verdichtet. Ein Schienenpflug kehrte den Schotter von den Schwellen. Auch die Signale der Gleisanlage sind wieder montiert. Die ersten Bagger wurden bereits abtransportiert. Heute, Freitag, 27. Mai, wird ab 21 Uhr der Zugverkehr wieder über die Bahngleise rollen.

Die Bahn nutzte die Stilllegung der Strecke übrigens für vielfältige Ausbesserungsarbeiten auch andernorts.

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Karlspreis geht mutig neue Wege: Aktivistinnen werden heute ausgezeichnet.

Die Karlspreisträgerinnen (Mitte) mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (r.) und Ex-Oberbürgermerister und Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums Dr. Jürgen Linden (l.) Foto: Alexandra Radermacher

Heute findet in Aachen etwas ganz Besonderes statt: Es ist der Tag der Verleihung des Internationalen Karlspreis zu Aachen an die drei belarussischen Aktivistinnen Swetlana Tichanowskaja, Veronica Tsepkalo und Maria Kalesnikava. In Vertretung ihrer inhaftierten Schwester Maria Kalesnikava ist Tatsiana Khomich dabei. 

Rund 600 Personen nehmen an den Feierlichkeiten im Krönungssaal teil, so wurde vorab mitgeteilt. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hält die Ansprache mit einer Würdigung der drei Preisträgerinnen. Ebenfalls zu Gast in Aachen wird die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola MdEP sein.

„Wir alle möchten Frieden“

Das Karlspreisdirektorium ehrt mit der Verleihung des Karlspreises 2022 „drei mutige Frauen, die unter schwierigsten politischen Bedingungen, unter Einsatz ihrer persönlichen Freiheit und Unversehrtheit, dem Diktator von Belarus die Stirn geboten haben, drei herausragende Persönlichkeiten, die für das eintreten, was den Kern des europäischen Projektes ausmacht: Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität“. Der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums Dr. Jürgen Linden betonte im Pressegespräch, dass der Krieg in der Ukraine beinahe selbstverständlich seinen Einfluss auf die Verleihung des Karlspreises habe. Die politischen Botschaften, die an diesem Tag im Krönungssaal verkündet werden, „beziehen sich auf die aktuelle Situation in der Ukraine“. Linden weiter: „Wir alle möchten Frieden und wollen am Himmelfahrtstag ein Zeichen setzen, dass Europa sich gegen Diktaturen wehrt.“ 

Diese Ehrengäste werden dabei sein

Unter den Gästen der Karlspreisverleihung befinden sich die ehemaligen Karlspreisträger Martin Schulz, Dalia Grybauskaite und Professor Timothy Garton Ash. In Aachen werden zur Karlspreisverleihung ebenfalls Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, NRW-Minister für Bundes-, Europaangelegenheiten und Internationales sowie Isabel Pfeiffer-Poensgen, NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft, erwartet. Auch Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, ist Ehrengast der Karlspreisverleihung. Zahlreiche andere Mandatstragende, Botschafter, Generalkonsule, Vertretungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie der Partnerstädte Aachens haben ihr Kommen zugesagt.

Auf dem Katschhof: Friedenskundgebung

Am heutigen Himmelfahrtstag werden die Karlspreisträgerinnen, das Direktorium und die Ehrengäste gegen 13 Uhr auf der Katschhof-Bühne zu einer Friedenskundgebung erwartet. Auf der Kundgebung sprechen – so ist es geplant – neben den Karlspreisträgerinnen Roberta Metsola, Bärbel Bas, Dr. Dalia Grybauskaite, Martin Schulz, Karlspreisträger 2015, und Hendrik Wüst.

Zum Ausklang gibt es ein gemeinsames Singen auf dem Katschhof. Geplant ist auch eine Aktion, bei der die Besucher*innen am Katschhof gemeinsam ein riesiges Peace-Zeichen bilden sollen.

Das Medieninteresse ist groß

Das Medieninteresse an der diesjährigen Verleihung ist groß. Eine knappe Woche vor der Karlspreisverleihung verzeichnete der städtische Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing bereits über 40 Akkreditierungsanfragen – darunter Teams von ARD und ZDF, WDR, BRF und Deutsche Welle, der FAZ sowie verschiedener in- und ausländischer Wort- und Bild-Agenturen.

Die Übertragung der Karlspreis-Verleihung wird am heutigen Himmelfahrtstag live im WDR-Fernsehen von 11.15 bis 12.45 Uhr ausgestrahlt.

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Armin Laschet im Podcast der ZEIT und „Karl der Kleine“ an einer Hauswand in Burtscheid

Die Erde zu retten, das könnte auch für Printenfans ein wichtiges Anliegen sein. „Karl der Kleine“ wirbt in Burtscheid in der Eupener Straße 35 für dieses Anliegen. Meterhohe Bilder sieht man in Aachen besonders oft im Frankenberger Viertel. Zuletzt wurde am Pastorplatz ein Porträt von Anne Frank fertig. Das Mädchen hat dort vor seiner Flucht in die Niederlande für kurze Zeit bei der Großmutter gewohnt. Es sind dies Graffiti, die mit Billigung und manchmal sogar auf ausdrücklichen Wunsch der Hauseigentümer entstehen. Insofern scheint es in der Kunst der Fassadenmalerei eine Zeitenwende gegeben zu haben. Früher waren derartige Bilder nicht erwünscht, wurden immer schnell entfernt. Eupener Straße: Ein paar Meter weiter badet Karlchen in Printen, wie Onkel Dagobert in seinen Millionen.

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Eine neue Folge des Podcast der ZEIT (mit offenem Ende) ist online. Der Aachener und  Ex-Kanzlerkandidat Armin Laschet war 2 Stunden und 44 Minuten bei den Journalisten der ZEIT zu Gast. Jetzt ist das Gespräch, bei dem der Gast das Ende selbst bestimmen kann, auf allen guten Podcastplattformen und bei ZEIT ONLINE nachzuhören.

Die Hamburger teilen zu dem Podcast-Beitrag folgendes mit:

Er war Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der CDU. Bei Antipasti und Peroni spricht Laschet über seine Anfänge als Bundestagsabgeordneter, als er zur “Pizza Connection” gehörte, von seinen politischen Gegnern und Vorbildern, von seinem Glauben und von seinen Begegnungen mit dem Papst – und von seiner besonderen Beziehung zu Angela Merkel.
Er berichtet Christoph und Jochen von Missgeschicken und Negative Campaigning im Wahlkampf und davon, wie er zum Feindbild wurde, was ihn bis heute verwundert. Er schwärmt von seiner Heimatstadt Aachen und vom Karneval, erklärt, wieso er Politiker geworden ist und es nie bereut hat, wie er an Wahltagen die Zeit totschlägt und was er an Scholz Stelle anders machen würde. Als Schlusswort wählte Armin Laschet: “Markus Söder”.

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Prominente Journalistin kommt nach Aachen

Die Journalistin und Politologin Sonia Mikich hat einige Jahre in Aachen gelebt, studiert und gearbeitet bevor sie sich auf den Weg in die weite Welt machte. Gleich zu Anfang ihrer sehr lesenswerten und spannenden Memoiren „Aufs Ganze“ stellt sie sich so vor: 

„Scheidungswaise, Kleineleutekind, Britin, Halb-Serbin, Linke, Feministin, Kabarettistin, Punksängerin, Akademikerin, Auslandskorrespondentin, kinderlos, zwei Mal Gattin, Abenteuerin, Kriegsreporterin, Chefredakteurin.“ 

Ihre Wege führten sie u.a. zum WDR in Köln, für die ARD nach Moskau und Paris bis hin zur Redaktionsleitung der Sendung „Monitor“, um nur einige Stationen zu nennen. 

Bei der Kooperationsveranstaltung von Stadt Aachen, Kulturbetrieb und Buchhandlung Schmetz am Dienstag, 31. Mai, um 20 Uhr im Alten Kurhaus, Komphausbadstraße, in Aachen nimmt Sonia Mikich ihr Publikum mit auf eine turbulente Achterbahnfahrt durch ihr Leben. 

Ticketreservierung telefonisch unter 0241-3169, per E-Mail an info@buchhandlung-schmetz.de . Weitere Infos und Onlinekauf unter www.buchhandlung-schmetz.de.  Eine Karte kostet  im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 20 Euro.

Mehr über Sonia Mikich findet ihr hier

Hier gibt es ein aktuelles Interview mit ihr. Sie äußert sich unter anderem zu Putin und zum grausamen Angriffskrieg in der Ukraine. Mikich, die von sich sagt, sie sei Feministin, war Anfang der 1990er Jahre als Kriegsreporterin in Russland (damals: Sowjetunion), als das Land tatsächlich auf dem Weg zur Demokratie war. Auch über Ex-Kanzler Schröder äußert sie coole Ansichten.

Als durch und durch politische Journalistin spricht sie hier.

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„Die kühlsten Jahre“ erleben wir jetzt. Es wird ab sofort immer wärmer.

Hitzerekorde wohin man schaut, Spitzentemperaturen bei uns im Mai. Tornados decken Dächer ab und reißen Bäume aus (in Paderborn), Schwärme von Halsbandsittichen und andere hier nie heimische Tiere siedeln sich in unseren Breiten an, in Indien und Pakistan gibt es unerträgliche Hitzewellen, die menschliches Leben gefährden.

Bei uns müssen wegen der Klimaveränderung Stadtplanung und Arbeitsorganisation neu gedacht und endlich angepaßt werden. An vier Jahreszeiten gewöhnt, werden wir bald nur noch zwei haben: eine Art Herbst und viel Sommer.

„Statt immer wieder erstaunt zu vermelden, dass seltsamerweise erneut Hitzerekorde gebrochen wurden, sollte man darüber reden, dass dies womöglich die kühlsten Jahre sind, die wir noch erleben.“ Das schreibt der Journalist Nils Minkmar in seinem Newsletter.

Die Erderwärmung werde die Politik dann wohl bekämpfen, dachte man vor vielen Jahre noch optimistisch. Von wegen. Getan wurde sehr wenig. Die Städte sind gebaut worden, als die Temperaturen noch deutlich niedriger waren. Viele Flächen sind – damit sie Parkplätze sein können oder auch einfach so – versiegelt. Kein Grün weit und breit, von massenhaft begrünten Fassaden keine Spur.

Ein paar Brunnen mit Trinkwasser werden in der Innenstadt installiert, das wurde jüngst beschlossen. Aber sonst: kein Schatten weit und breit. Man lässt sich erstaunlich viel Zeit bei der Umwandlung der Stadt in eine auch bei großer Hitze lebenswerte Zone.

Seltsame Duplizität: Genau die Staaten, die die offene Gesellschaft am stärksten bekämpfen, diese Staaten finanzieren sich mit nichts anderem als dem Verkauf fossiler Brennstoffe. Länder wie Saudi Arabien und Russland zum Beispiel. Der Kampf um die offene Gesellschaft und jener für eine verantwortliche Klimapolitik seien „Geschwister“, schreibt Nils Minkmar.

Der Öcher Cat kann es nicht heiß genug sein auf dem Pflaster, für Menschen wird das Klima mehr und mehr unerträglich.
Versiegelte Fläche. Foto: AachenNews Archiv
Vorne: Eine von unzähligen, sinnlos versiegelten Flächen in Aachen. Dort darf man nicht mal parken, für die Fußgänger*innen gibt es einen breiten Bürgersteig. Derartige Flächen sind vordergründig pflegeleicht, könnten aber auch begrünt werden. Die Anzahl der Kleingärtner*innen in Aachen (es gibt 42 Kleingartenvereine mit tausenden Mitgliedern und langen Wartelisten) zeigt, dass in der alten Kaiserstadt reichlich Menschen leben, die Flächen begrünen wollen und das auch können. Foto: AachenNews Archiv
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