Aachen baut und plant

Spielplatz Meerssener Straße soll umgestaltet werden

Der Spielplatz in der Meerssener Straße soll umgestaltet werden. Die Stadtverwaltung lädt alle Bürger*innen sowie Kinder und Jugendliche zu einer Infoveranstaltung ein am Donnerstag, 5. Mai, um 16 Uhr auf dem Spielplatz Meerssener Straße. 

Fachleute der Verwaltung stellen die bisherigen Planideen vor und freuen sich über weitere Anregungen und Wünsche. Wer Fragen hat oder Ideen weitergeben möchte, kann auch folgende Mailadresse nutzen: spielplatz@mail.aachen.de.

Hasbach in Walheim: Bauarbeiten beginnen

Die Straße Hasbach in Walheim wird grundlegend erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 2. Mai, und dauern voraussichtlich bis in den Januar 2023. Das Bauunternehmen arbeitet in mehreren Bauabschnitten. 

Im ersten Bauabschnitt wird der Hasbach zwischen Walheimer Straße/ Prämienstraße und Sperberweg umgestaltet. Die Straße wird auf diesem Teilstück für den Durchgangsverkehr mit Kfz gesperrt. Es wird immer nur in etwa 50 Meter langen Abschnitten gearbeitet. Halteverbote in der Baustelle bitte beachten, Umleitungen sind ausgeschildert. Die Zufahrt zum Sperberweg ist für Anliegerinnen und Anlieger jederzeit gewährleistet.

Die Fahrbahn im Hasbach erhält einen neuen Untergrund und eine neue Asphaltdecke. Die Gehwege werden durchgängig gepflastert. Der nördliche Gehweg wird auf ganzer Länge auf rund zwei Meter verbreitert. Überdies werden hier taktile Leitstreifen und Elemente eingebaut. Sie erleichtern sehbehinderten Menschen die Nutzung des Gehwegs. 

Eine der kaputtesten Straßen von Aachen: Hasbach in Walheim.

„100 klimaneutrale Städte bis 2030“

Die Europäische Kommission hat im vergangenen Jahr Städte dazu aufgerufen, sich an ihrer Mission „100 klimaneutrale Städte bis 2030“ zu beteiligen. Knapp 400 Städte aus ganz Europa haben sich beworben.

Jetzt hat die EU-Kommission verkündet, dass Aachen zu den 100 ausgewählten Kommunen gehört. Die Stadt hat sich bereits mit überzeugenden Instrumenten wie dem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) und dem Ausrufen des Klimanotstands auf den Weg gemacht, was nun auch auf europäischer Ebene gewürdigt wird. 

Spielplatz Beverstraße soll umgestaltet werden

Der Spielplatz Beverstraße soll wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Und daher benötigt er eine komplette Umgestaltung. Der Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen lädt alle Bürger*innen sowie Kinder und Jugendliche zu einer Infoveranstaltung ein. Sie beginnt am Dienstag, 3. Mai, um 16 Uhr, auf dem Spielplatz Beverstraße. Ein Zugang zum Spielplatz befindet sich neben dem Haus Beverstraße 13, ein zweiter neben den Häusern Nr. 7 und 9 im Wohngebiet „In den Kronprinzengärten“. 

Fachleute des Fachbereichs stellen die bisherigen Planideen vor und freuen sich über weitere Anregungen und Wünsche. Wer Fragen hat oder Ideen weitergeben möchte, kann auch folgende Mailadresse nutzen: spielplatz@mail.aachen.de.

„Tag der Städtebauförderung “

Die Stadt Aachen beteiligt sich auch in diesem Jahr am bundesweit stattfindenden „Tag der Städtebauförderung “. Am Samstag, 14. Mai, stehen zwei große Stadtentwicklungsprojekte im Fokus: die Umgestaltung des Theaterplatzes und die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel. Die Besucher*innen erwartet den gesamten Tag über ein buntes Programm mit vielen Informations- und Mitmachmöglichkeiten.

In der Planbar am Theaterplatz gibt es eine Ausstellung zur zukünftigen Gestaltung des Platzes und Angebote zum Dialog. Zwei Stadtspaziergänge eröffnen die Möglichkeit, die öffentlichen Räume der Aachener Innenstadt zu erkunden. Am Büchel steigt ein großes Fest mit Musik, Aufführungen und vielem mehr bis in die Abendstunden.  Alles weitere zum Tag der Städtebauförderung hier.

Parallel findet der beliebte Aachener Fahrradtag unter anderem mit einer Sternfahrt aus den Bezirken zum Elisenbrunnen statt.

Entwurf für Studentenwohnheim ist fertig

Auf dem Gelände des alten Straßenbauamts an der Karl-Marx-Allee 220 sollen zu 100 Prozent öffentlich geförderte Studierendenwohnungen entstehen. Seit 2013 ist der ehemalige Standort des Landesbetriebs Straßen.NRW ungenutzt. Nachdem die KD Aachen Karl-Marx-Allee mbH & Co. KG. das Areal erworben hat, ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen eine Mehrfachbeauftragung mit mehreren Büros durchgeführt worden. Das Ziel lautet: Auf dem Grundstück soll ein qualitätsvoller architektonischer sowie städtebaulicher Baustein entstehen, der in Gänze auf die Zielgruppe Studierendenwohnen ausgerichtet ist. Die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung werden im Rahmen einer Outdoor-Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 17. Mai, um 15 Uhr vor Ort auf dem Grundstück der Karl-Marx-Allee 220 von Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und von Seiten des Investors von Dipl.-Kfm. Stefan Frey (Vorstand der Frey AG in Köln) eröffnet. Alle Bürger*innen sind eingeladen, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen und sich über die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung zu informieren. Die Entwürfe sind dann noch bis zum 31. Mai – entlang des Bauzauns und somit rund um die Uhr – zu sehen. Zuvor werden die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung bereits in der Bezirksvertretung Aachen-Mitte am 4. Mai und im Planungsausschuss am 5. Mai vorgestellt. Auch hierzu sind alle Bürger*innen eingeladen.

Fünf Planungsbüros hatten sich am Wettbewerbsverfahren beteiligt. Eine Fachjury, die sich aus Mitgliedern der Politik, der Verwaltung und des Investors sowie externen Expert*innen zusammensetzte, würdigte die Qualität aller eingereichten Entwürfe vor dem Hintergrund der komplexen Aufgabenstellung. Am Ende kürte die Jury in ihrer Beratung Mitte März einstimmig den Entwurf des Büros pbs architekten aus Aachen zum Sieger.

Visualisierung: pbs architekten aachen

Metzgerstraße: Straßenraum wird neu aufgeteilt

Die Fahrbahn der Metzgerstraße muss zwischen Feldstraße und Schlachthof erneuert werden. Zunächst wird der Netzbetreiber Regionetz die Versorgungsleitungen erneuern. Im Anschluss daran möchte die Stadt den Straßenraum anders als bisher aufteilen. Der nördliche Gehweg wird in seiner Breite verändert. Es sind Bäume, Fahrradbügel und E-Ladestationen vorgesehen. Außerdem wird auch der Parkplatz erneuert.

Es gibt zwei Möglichkeiten, mehr über die bisherige Planung zu erfahren. Zum einen finden Bürger*innen im Internet eine vertonte Präsentation. Sie ist unter dem Stichwort „Metzgerstraße“ auf der Webseite www.aachen.de/baustellen zu finden.

Zum anderen liegen die Planunterlagen bis Montag, 9. Mai, im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, aus. Das Foyer ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr geöffnet, freitags von 8 bis 14 Uhr. Wer Hinweise, Anregungen und Bemerkungen zum Umbau der Metzgerstraße einbringen möchte, kann das schriftlich tun: entweder über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail an  metzgerstrasse@mail.aachen.de. Bitte als Betreff „Bürger*innenbeteiligung Metzgerstraße“ angeben.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Brücke Turmstraße. Montag geht es los. Abbruch.

Am kommenden Montag gegen 7 Uhr ist es soweit. Da wird die Brücke Turmstraße gesperrt. Und obwohl die Stadtverwaltung keine Kosten und Mühen gescheut hat, die Bevölkerung zu informieren, werden tausende Menschen aus allen Wolken fallen und keine Ahnung haben, was mit der Brücke los ist und warum diese nicht mehr befahren werden kann. Ist leider so.

Nach jahrelanger Vorbereitung beginnt am Montag, 2. Mai, der Abriss und Wiederaufbau der Brücke Turmstraße. Die umfänglichen Planungen werden dann bis voraussichtlich Ende 2023 umgesetzt. Einen Überblick schickte die Stadtverwaltung zu. Bitte lesen:

Vorbereitende Arbeiten

Die Hohlkastenbrücke aus dem Jahr 1971 ist marode und stark sanierungsbedürftig. Es gibt feuchte Stellen, stehendes Wasser im Hohlkasten, ein defektes Entwässerungssystem sowie viele weitere, massive Schäden am Überbau. Die Brücke muss abgerissen und neu gebaut werden.

In den vergangenen Wochen gab es schon umfassenden Vorarbeiten. Unter anderem wurde die Baustelleneinrichtung am Langen Turm umgesetzt. Die Geschwister-Scholl-Straße wurde bereits gesperrt, um eine Rampe zu errichten, über die das Bahngelände zum Abriss erreicht werden kann. Parallel wird derzeit die Verkehrsführung weiter eingerichtet und die Ampel am Doppelknoten Mies-van-der-Rohe-Straße/Professor-Pirlet-Straße/Seffenter Weg installiert. In der Professor-Pirlet-Straße werden Halteverbote für die gesamte Zeit der Baumaßnahme eingerichtet. 

Sperrung am 2. Mai 

Am Montag, 2. Mai, wird die Brücke Turmstraße gegen 7 Uhr gesperrt. Die erforderlichen Umleitungs- und Verkehrseinrichtungen werden teilweise parallel ausgeführt. Dazu gehören Markierungsarbeiten ebenso wie die Umstellung der Ampelanlage an der Claßenstraße. Die Arbeiten werden etwa einen halben Tag in Anspruch nehmen, wodurch es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. 

Ablauf der Abrissarbeiten

Auf der Brücke beginnen unmittelbar nach der Sperrung die ersten Arbeiten. Es werden während der ersten Woche unter anderem der Asphalt der Fahrbahnfläche abgefräst, das Geländer, die Entwässerung und die Beleuchtung abgebaut. Die Brücke wird, soweit möglich, schon von oben demontiert, bevor die großen Abrissarbeiten Mitte Mai, im Zeitraum der Sperrung der darunter verlaufenden Bahnlinie, erfolgen. Nachdem schließlich die Oberleitungen zurückgebaut und das Gleisbett gesichert sind, beginnt am Abend des 17. Mai der Kappen- und Kragarmabbruch; am 18. Mai ist der Abbruch der ersten Hohlkästen vorgesehen. 

Umleitungen

Um die Folgen des Umleitungsverkehrs möglichst gering zu halten, wird die Umleitung über den Außenring eingerichtet. Sie verläuft ab Audimax über die Claßenstraße, Süsterfeldstraße, Pariser Ring, Vaalser Straße und die Schanz zurück auf den Alleenring. Diese Strecke wird auch in der Gegenrichtung ausgeschildert. 

Für den Radverkehr werden zwei ausgeschilderte Angebote eingerichtet: Aus Richtung Junkerstraße verläuft eine Umleitung über Königstraße, Templergraben und Wüllnerstraße. Wer mit dem Rad von der Hörn in Richtung Innenstadt unterwegs ist, wird über Professor-Pirlet-Straße, Seffenter Weg, Bunsenstraße, Kruppstraße und „kleine“ Turmstraße zur Wüllnerstraße geführt.

Die Umleitung für Fußgänger*innen folgt im Wesentlichen der Radwegeführung. Hier ist allerdings eine Abkürzung über die Intzestraße möglich. Nicht-barrierefreie Fußwege wie die Treppenanlage an der Bärenstraße oder im Bereich der Tennisplätze an der Moschee werden voraussichtlich von Fußgänger*innen stark frequentiert werden.

Die Entwicklung des Verkehrsaufkommens der Umleitungsstrecken rund um die Sperrung wird täglich beobachtet. Sollten Eingriffe notwendig sein, können diese beispielsweise durch Änderungen der Ampelschaltungen vorgenommen werden. 

Unten fahren Züge, oben Autos. Und ein paar Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sind auch betroffen. Wer kann, meidet die Ecke, denn die Brücke wird abgerissen.

Sperrung des Bahnverkehrs

Die Brücke Turmstraße führt über insgesamt sieben Gleise der Deutschen Bahn (DB). In Abstimmung mit dem Konzern wird die Bahnstrecke vom 13. bis 27. Mai gesperrt, um den Abriss auszuführen. Der Bahnverkehr in Richtung Aachen endet dann in Herzogenrath. Es wird ein Schienenersatzverkehr der DB angeboten. Weitere Wochenendsperrpausen sind vorgesehen, letztmalig im November 2023.

Park-&Ride-Angebot in Richterich ab 2. Mai

Im Zuge der Sperrung Turmstraße wird in Richterich auf dem Gelände der Roermonder Straße 615 eine zusätzliche Parkplatzfläche mit etwa 50 Parkplätzen angemietet, welche ab Montag, 2. Mai, als P&R-Anlage ab der Haltestelle Schönauer Friede betrieben wird. Hier verkehrt normal die Buslinie 47 bereits in einem 15-Minuten-Takt.

Ab Juni wird die Aseag diese Verbindung mit einem zusätzlichen Shuttle-Service in der Woche von 6 bis 20 Uhr mit zwei zusätzlichen Fahrten pro Stunde und Richtung erweitern. Dies gilt auch samstags zwischen 9 und 20 Uhr. 

Für das P&-R-Angebot werden spezielle Tickets angeboten: Ab Juni, mit Beginn des zusätzlichen Shuttle-Angebots, bietet die Aseag für die Achse Richterich – Aachen Innenstadt ein Ticket „30 Euro für 30 Tage“ an, welches im Bus erworben werden kann. Das Ticket wird es vorerst nur während der Baumaßnahme geben. Darüber hinaus gilt aber zwischen 1. Juni und Ende August das bundesweite Ticket von 9 Euro pro Monat. Grundsätzlich kann, wie bei allen P&R-Angeboten, ein Fünf-Personen-Ticket für 5 Euro/Tag erworben werden. 

Alle Informationen sind auch unter www.aachen.de/turmstrasse zusammengefasst und werden dort laufend aktualisiert.

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Leider nur zur Probe: Jugendliche wählen

Jugendliche wählen verhältnismäßig oft die Grünen. Diese haben sich in rasantem Tempo auf eine neue Realität einstellen müssen, die weit entfernt ist vom ursprünglichen, grünen Profil. Spannend wird es sein zu sehen, ob die Wählerschaft diesen (durch einen gemeinen Angriffskrieg erforderlichen) Umschwung ebenfalls mitvollzieht.

Besser wäre es natürlich, wenn Personen ab 16 an der kommenden NRW-Wahl teilnehmen könnten, falls sie es möchten. Wobei man auch überlegen müsste, ob das Wahlmindestalter nicht sogar auf 14 runtergesetzt werden sollte. (Hier sind 14-Jährige bekannt, die in Bezug auf Zukunft deutlich vernünftigere Ansichten vertreten als Ü75.)

Da sie nun leider an der wirklichen Wahl nicht teilnehmen dürfen, gibt es in der StädteRegion eine Schein-Wahl, an der sich Jugendliche beteiligen können. Spoiler: Das Ergebnis weicht garantiert krass vom Ergebnis der „richtigen“ Wahl ab.

In der StädteRegion Aachen finden U18-Wahlen in allen StädteRegions-angehörigen Kommunen statt. Also in Aachen, Baesweiler, Herzogenrath, Eschweiler. Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg, Würselen. Kinder und Jugendliche können ihre Stimme vom 2. bis einschließlich 6. Mai in einem Wahllokal abgeben. Welche Wahllokale das sind, ist auf http://www.dasgeht.de/u18wahl/ zu finden. Dort gibt es auch einen Wahlomat.

Die Stadt Aachen richtet über die gesamte Woche ein eigenes Wahllokal im Wahlamt Aachen-Mitte, Blücherplatz 43, ein. Gewählt werden kann in Zimmer 002 (Erdgeschoss). Stimmzettel werden dort ebenfalls bereitgehalten. 

Die Öffnungszeiten in Aachen lauten: 

2. Mai, 8 – 15 Uhr

3. Mai, 8 – 15 Uhr

4. Mai, 8 – 18 Uhr

5. Mai, 8 – 15 Uhr

6. Mai, 8 – 13 Uhr

Die Jugendlichen können außerdem in der Stadtbibliothek und im Bücherbus Fabian, in der OT Josefshaus, OT Gut Kullen, in der Welschen Mühle und anderen Örtlichkeiten wählen. Die Tage und Uhrzeiten stehen auf der Seite unten, die man anklicken kann.

Die endgültigen Wahlergebnisse werden am Dienstag, 10. Mai, im StädteRegionshaus im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht und in üblichen Medien und in AachenNews.org auch mitgeteilt.

https://dasgeht.staedteregion-aachen.de/nrw-landtagswahl-2022

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Dachbegrünung wird vorbereitet

In der Bismarckstraße/Ecke Viktoriaallee. Die neue Wohnanlage bekommt grüne Dächer. VulkaTec

Viele Stunden lang wurde gestern auf die Dächer der neuen Wohnanlage in der Bismarckstraße/Ecke Viktoriaallee (früheres Gelände der Vegla) Substrat für die Dachbegrünung nach oben gepumpt. Das lässt hoffen, dass – wie von der lokalen Politik gewünscht – das Klima geschont wird.

Wenn schon Fläche versiegelt werden muss für Wohnungen, Kitas, Läden, Büros und Praxen, dann sollen wenigstens die Dächer dem Umweltschutzgedanken verpflichtet sein. Grüne Dächer speichern Regenwasser – bis zu 80 Prozent – und verdunsten es langsam wieder. Das entlastet die Kläranlagen und sorgt für ein ausgeglicheneres Klima. Sie produzieren Sauerstoff, filtern verschmutzte Luft, absorbieren Strahlung und verbessern dadurch insgesamt das Klima.

Innen im dicht bebauten Frankenberger Viertel fehlt es an Grünflächen, im nahegelegenen Ostviertel desgleichen. Grüne Dächer sind schön anzusehen, allerdings sind die neuen Gebäude auf dem alten Vegla-Gelände so hoch, dass wohl kaum jemand auf die begrünte Fläche wird blicken können. Schade eigentlich.

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Ganz Forst trifft sich beim Saubermachen

Zum Lesen auf das Bild klicken. Es vergrößert sich dann.

Am Samstag, also übermorgen, kann jede/r sich in Forst nützlich machen. Da findet eine dieser Müllsammel-Aktionen statt, bei der man immer wieder neue Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernt.

Man trifft sich um 10 Uhr am Bunker Mataréstraße/Zeppelinstraße, Handschuhe und Müllsäcke werden vom Stadtbetrieb bereitgestellt. Danach geht man dann über zum gemütlichen Teil der Veranstaltung. Anmeldung (hoffentlich ist es dafür noch nicht zu spät) möglich unter stb-forstdriescherhof@mail.aachen.de

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Mit Faust, Herz und Victory-Zeichen

Mit dieser Faust wirbt die Stadt Aachen für die Karlspreis-Verleihung am Himmelfahrtstag.

Am Himmelfahrtstag, 26. Mai, werden die belarussischen politischen Aktivistinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Weronica Tsepkalo mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Die Festrede hält Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. 

Jede der drei Aktivistinnen – eine (Maria Kalesnikava) sitzt in Belarus im Gefängnis und wird von ihrer Schwester vertreten – macht bei öffentlichen Auftritten ein Zeichen. Ein mit den Händen geformtes Herz, ein Victory-Zeichen und die erhobene Faust bedeuten, dass die Frauen für ihre Ziele kämpfen, jede auf ihre Art.

Alle drei Aktivistinnen sind bekannt geworden durch ihren mutigen Einsatz für Demokratie und Freiheit in Weißrussland (auch Belarus genannt). Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte über die drei: „Ihr Einsatz für Demokratie, Freiheit und Recht beeindruckt mich bis heute.“

Belarus ist mit seinem Regierungschef Lukaschenko zum Handlanger Putins geworden und unterstützt in gewisser Weise die Russen bei ihrem Krieg gegen die Ukraine. Zuvor hatte sich Lukaschenko zum sechsten Male zum Regierungschef seines Landes wählen lassen, wobei alles darauf hindeutete, dass die Wahl gefälscht worden ist.

Das Victory-Zeichen soll ebenfalls für Demokratie und Freiheit in Belarus stehen und auf die Karlspreis-Verleihung am 26. Mai hinweisen. Das dritte Bild – ein Herz – soll die Solidarität symbolisieren. Auch das Herz (s. unten) ist im Straßenraum von Aachen zu sehen.
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Frankenberger Viertel: 54 neue Straßenbäume

Auf den Mittelstreifen von Oppenhoff- und Viktoriaallee werden zurzeit 54 Straßenbäume nachgepflanzt. Mit vier Spezialfahrzeugen ist eine Fachfirma vor Ort. Die Pflanzarbeiten werden in den nächsten Tagen bereits abgeschlossen. Die neuen Bäume sind noch sehr dünn und klein (s. im Foto links). Man kann nur hoffen, dass sie einen – wahrscheinlich wieder – ziemlich heißen Sommer gut überstehen.
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Aachen: Wieder Fahrzeuge angezündet. Diesmal trifft es die untere Trierer Straße

Clermontstraße Nähe Bahnhof Rothe Erde: Ein Wagen des Vereins Aachener Tafel, die mittellose Personen mit Lebensmittel versorgt, ist betroffen. Foto: Polizei Aachen

Wie blöd und zugleich verzweifelt kann man sein!? In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden Fahrzeuge und Sperrmüll angezündet. Einen ähnlichen Fall gab es bereits Ende März. Ob da ein Zusammenhang besteht? Die Kripo prüft das zur Zeit. Der oder die Täter*innen sind jedenfalls bisher noch unbekannt.

Es dürfte sich um eine Person handeln, die auf katastrophale Weise ihr Leben nicht mehr im Griff hat. Es entstand – so teilt die Polizei mit – bei beiden Bränden ein erheblicher Sachschaden.

Die erste Tat in der neuen Serie von Brandanschlägen ereignete sich vergangenen Montag gegen 23 Uhr auf der Trierer Straße. Der Feuerwehr wurde ein brennendes Kleinkraftrad vor einem Wohnhaus gemeldet. Das Fahrzeug brannte völlig aus, es gab einen Totalschaden.

Wenig später, gegen 23.30 Uhr, setzten die Täter einen Lkw in der Clermontstraße in Brand. Obwohl das Feuer bereits auf einen weiteren Lkw übergegriffen hatte, bekam die Feuerwehr den Brand schnell in den Griff und konnte eine Ausdehnung auf das nebenstehende Gebäude verhindern.

Zwischen Mitternacht und 1 Uhr setzten der oder die Täter an zwei weiteren Stellen Sperrmüll auf der Trierer Straße in Brand. Personen wurden nicht verletzt. Eine groß angelegte Fahndung führte bislang nicht zum Erfolg. Der Lkw soll nun auf Spuren untersucht werden.

Die Kripo hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Nummer 0241/9577-31101 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der 0241/9577-34210 zu melden. (am)

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Teures Musikinstrument gestohlen. Wer kennt diesen Mann?

Am Valentinstag (Montag, 14. Februar 2022) hat ein bislang Unbekannter in der Musikhochschule am Theaterplatz ein wertvolles Musikinstrument gestohlen. Er flüchtete anschließend mit einem Linienbus. Das teilte die Polizei erst heute mit.

Der Tatverdächtige betrat gegen Mittag die Musikhochschule über den Hintereingang und begab sich in einen unverschlossenen Proberaum. Aus dem Raum entwendete er einen roten Cello-Koffer mitsamt Instrument.

„Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf gut 30.000 Euro“, weiß die Polizei. Nach der Tat nutzte der Unbekannte einen Linienbus (Linie 14) und fuhr, den großen Instrumentenkoffer geschultert, davon. Am Tatort und im Bus konnte er gefilmt werden.

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten bislang nicht zur Ergreifung des Täters. Das Amtsgericht Aachen hat nun einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die drei Fahndungsbilder können unter folgendem Link abgerufen und genutzt werden: https://polizei.nrw/fahndung/78285

Beobachter*innen, die Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen oder etwas zum Verbleib des Musikinstruments sagen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/ 9577 – 33201 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577 – 34210 bei der Kriminalpolizei zu melden. (pw)

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Müllender präsentiert „Ach, Aachen!“

Journalist Bernd Müllender hat wieder zugeschlagen. Textmäßig, wie es sich für einen Journalist gehört. Es geht ihm mal wieder um Aachen.

Ab kommenden Samstag, 30. April, ist sein neuestes Werk (unter anderem in der Buchhandlung Schmetz am Dom) mit Ansichten, Aussichten, Ameröllche und Amerölle aus fünf Jahrzehnten zu haben. Müllender dürfte vielen Aachenerinnen und Aachenern zuletzt bekannt geworden sein durch seinen Roman „Die Zahl 38.185“ aus dem Jahr 2021, in dem er sich sehr persönlich mit dem Bürgerbegehren Radentscheid in Aachen auseinander setzt.

„Ach, Aachen!“ ist der Titel des neuen Buches. Es ist angeblich „keine Hommage an unser Aachen, keine Huldigung, keine Beweihräucherung und keine Liebeserklärung, auch wenn von ungezählten, liebenswürdigen Aspekten und Personen ausführlich die Rede ist“. Es geht dem Vernehmen nach um eine Stadt voller Seltsamkeiten, politischer, kultureller und fußballerischer Unfähigkeiten, es geht um Absurditäten und bemühte Weltläufigkeit.

Wir werden uns das Büchlein besorgen und vom Leseerlebnis berichten. Weitere Infos in der Buchhandlung: https://www.buchhandlung-schmetz.de

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