Plötzlich Hohlraum entdeckt: Joseph-von-Görres-Straße ist derzeit voll gesperrt

Sachen gibt’s. Auf der Joseph-von-Görres-Straße (s. Foto) im Aachener Ostviertel hat der Aachener Stadtbetrieb einen Hohlraum unter der Straßendecke festgestellt. Das teilte heute (14. Juni) das Presseamt per Mail mit.

Teile der Asphaltdecke sind eingebrochen. Aus diesem Grund muss der Abschnitt zwischen der Kreuzung Stolberger Straße und Peliserkerstraße kurzfristig voll gesperrt werden. Eine Fachfirma ist bereits dabei, nach der Ursache der Schäden zu forschen. 

Im Anschluss wird die Fahrbahn zunächst provisorisch wiederhergestellt, um die Strecke schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können. Der Fußverkehr kann weiter über die Joseph-von-Görres-Straße erfolgen.

Radfahrer*innen werden gebeten, abzusteigen und ebenfalls den Fußweg zu benutzen.

Die Joseph-von-Görres-Straße ist eine vielbefahrene Durchgangsstraße in der Nähe vom Europaplatz. Wegen der Sperrung sollte sie weiträumig umfahren werden. Foto: AachenNews Archiv

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Was man wissen sollte, was interessant ist und worüber geredet wird.

„Diashow“ können wir nun auch, aber leider können wir keine Bildunterschriften unter die Bilder klöppeln. Überhaupt machen die Bildunterschriften die meiste Arbeit. Man bedenke: Die Bilder sollen den Text erklären und die Bildunterschriften sollen wiederum die Bilder erklären. Was ist das denn für eine Zirkelei? Es würde übrigens schwerfallen, hier etwas unter die Fotos zu schreiben. Sie sind nämlich wahllos zum Experimentieren verwendet worden, stehen aber in einem inneren Zusammenhang, was bei einer „Diashow“ ja der Fall sein sollte.

Mit dem Bauen von Seiten könnten wir uns viele Stunden und Tage beschäftigen, so viel Spaß macht das. Es ist aber auch mühsam. Und wir hätten dann keine Zeit mehr, uns mit der Aachener Kommunalpolitik zu befassen und euch mitzuteilen, was man wissen sollte, was interessant ist und worüber geredet wird.

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Wusstet ihr, dass die Sparkasse in der StädteRegion (reicht von Monschau/Rohren bis Baesweiler) in den kommenden vier Jahren 32 von 86 ihrer Filialen schließt? 16 machen schon 2021 zu. Es geht halt kaum einer mehr rein in so eine Filiale, Online-Banking ist preiswert, einfach und sehr bequem. Und einen Kredit braucht man auch nicht jede Woche, für den man großartig beraten werden müsste.

Den ländlichen Raum trifft es übrigens besonders hart. Ist ja klar. Die dort lebende, meist ältere Bevölkerung dankt die Vernachlässigung, indem sie vermehrt AfD wählt. Wer kann es ihr verdenken?

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Die wunderbare Montessori-Grundschule in der Mataréstraße (internationalste Schule von Aachen) machte schon seit 2015 auf ihre beengte Raumsituation aufmerksam. Dort befindet sich z. B. die Mensa im Untergeschoss, und der Hausmeister hat gar keinen Raum für sich. 40 Kinder, deren Eltern unbedingt Nachmittagsbetreuung für ihren Nachwuchs brauchen, wurden zuletzt abgewiesen („sorry, wir sind voll“). Was das für Alleinerziehende bedeutet, kann sich niemand vorstellen, der das nicht mal erlebt hat. Aber jetzt: Im Schulausschuss wurde beschlossen, dass die Schule eine Art Anbau bekommt – der soll ihr ganz und gar und mit allen Räumen zur Verfügung stehen.

Das wurde gegen die Empfehlung der Schulverwaltung entschieden und insofern weiß ich nicht, ob ich den Anbau noch stehen sehen werde. Gegen die Verwaltung entschiedene Beschlüsse haben so eine komische Tendenz, plötzlich doch noch unrealisierbar zu sein. Achtet mal drauf.

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Wohin mit all den Altkleidern? In einen Altkleider-Container natürlich. Oder gleich zur WABe in den Freunder Weg 61 bringen. Blöd nur, dass an den Containern so viel Müll abgestellt wird, und dass das Entsorgen so aufwendig und teuer wird, dass das ganze Konzept nicht mehr funktioniert. Es stellen so dermaßen viele Leute ihre Flaschen, kaputtes Spielzeug, Altpapier und Hausmüll, Lumpen und Sperrmüll an den Kleider-Containern ab – das kann so nicht weitergehen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

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Wusstest ihr, dass in Aachen mittlerweile so viele Tempo-30-Schilder rumstehen, dass man wohl besser diejenigen Straßen auszeichnen sollte, bei denen noch Tempo 50 erlaubt ist? Dazu muss in Aachen generell Tempo 30 eingeführt werden, was außer den Parteien CDU und FDP in Aachen die Mehrheit im Rathaus auch tatsächlich so entscheiden möchte. Der Deutsche Städtetag (ein freiwilliger Zusammenschluss aller Städte in Deutschland) hat vorgeschlagen, dass Städte mehr Freiheit gewährt werden sollte, wenn sie umfassend Tempo 30 durchsetzen wollen. Dieser Initiative möge sich Aachen anschließen, meinen Grüne, SPD, DIE Zukunft, Die Linke und die zuständige Dezernentin Frauke Burgdorff.

Weniger Lärm, weniger Luftverschmutzung und weniger Gefahr für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gibt es bei Tempo 30. Entscheiden muss übrigens der Bundestag, denn bisher darf – laut Straßenverkehrsordnung – in Städten generell 50 km/h gefahren werden, bzw. es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, dass Städte sich selbst überall Tempo-30-Zonen einrichten. Sie dürfen nicht einfach von der Regelgeschwindigkeit abweichen. Deshalb darf man z. B. im Pkw auch über den Krugenofen mit 50 km/h brausen, was ziemlich gefährlich ist.

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Und sonst so? Die Diskussionen um die Lebensläufe von Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne) interessieren uns hier überhaupt nicht. Wir halten die Klimakrise und die Pandemie für bedeutender, aber was wissen wir schon?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Freitag, 11. Juni, für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 18 ausgewiesen. Samstag war viel Volk in der Innenstadt, es rannte schon fast jede/r ohne Maske rum. Man hatte das Gefühl, das Leben geht massenhaft wieder los. Das Virus freut sich.

Großes Thema ist der Beginn der Fußball-Europameisterschaft – mit reichlich Zuschauern in den Stadien. Das freut uns gar nicht. Wir hätten es besser gefunden, wenn die Meisterschaft nicht stattgefunden hätte, zumindest nicht dezentral und auch nicht mit Zuschauern. Ein Massen-Event, das heißt, dass man das Virus auf die Reise schickt, einmal quer durch Europa. Aber die EM ist ein Business-Ereignis, hat rein monetäre Hintergründe, es soll Kasse gemacht werden. Markus Söder (CSU) sagt, die EM sei „eine Sondersituation“. Als wäre die Pandemie nicht schon die ganze Zeit eine Sondersituation.

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BigBrotherAward verliehen. Kategorie: „Was mich richtig wütend macht.“

Gestern wurde Google mit dem Negativpreis BigBrotherAward ausgezeichnet – und zwar in der Kategorie „Was mich richtig wütend macht“.

Die kluge Rena Tangens von der Datenschutz-NGO Digitalcourage begründete die Vergabe des Preises in ihrer Laudatio mit dem Versprechen des Konzerns, Cookies durch eine Technik namens “FloC” zu ersetzen. Sie sagte: „FLoC ist keine datenschutzfreundliche Technik. Es beendet keineswegs unsere Verfolgung im Netz – eher im Gegenteil. Aber wer könnte das auch ernsthaft von Google erwarten – einem Konzern, der 99 Prozent seines Umsatzes mit Werbung macht.“ Sie sagte, eher glaube sie Piranhas, dass sie Veganer werden wollen.

Der Europaabgeordnete Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) begrüßte die Wahl. Cookie-Banner seien „eine Pest“, und die allgegenwärtige Verfolgung und Analyse im Netz führe zu inakzeptabler Manipulation und Verhaltenssteuerung.

Als Berichterstatter des Innenausschusses kämpft Breyer dafür, dass das neue Digitale-Dienste-Gesetz dem ein Ende setzt und dass der Überwachungskapitalismus im Netz durch faire Geschäftsmodelle wie kontextuelle Werbung abgelöst wird. Er sagte: „Der diesjährige BigBrotherAward für Google trägt dazu bei, auf die Politik Druck zu machen, die bisher ihre schützende Hand über die unethischen Digitalpraktiken der Wirtschaft hält – bis hin zu politischer Manipulation vor Wahlen und Abstimmungen.“

Mit ePrivacy-Verordnung und Digitale-Dienste-Gesetz habe die Netzgemeinde die Chance,  einen grundlegenden Wandel durchzusetzen – „nutzen wir sie!”

Für alle, die nicht wissen, was die BigBrother Awards sind:

Die BigBrotherAwards decken Datenmissbrauch auf und gelten als richtungsweisend, wenn es darum geht, Gefahren für Grundrechte und Privatsphäre früh zu erkennen. Sie warnten schon vor der Gesundheitskarte, der Steuer-ID und der Vorratsdatenspeicherung und wurden bereits an Konzerne wie Lidl, Telekom, Bahn etc. verliehen, noch bevor diese mit großen Datenskandalen auf sich aufmerksam machten. Die BigBrotherAwards wirken: Nach der Verleihung eines BigBrotherAward an Tchibo hat das Unternehmen den Handel mit Kundendaten gestoppt.

Nach der Verleihung des BigBrotherAward für die Computer Science Corporation (CSC) wurden die Vergaberichtlinien für die Aufträge von öffentlichen Stellen geändert, so dass Firmen mit dieser Art von Geheimdienstkontakten dabei nicht mehr berücksichtigt werden. Etliche Bundesländer haben daraufhin ihre Verträge mit CSC gekündigt.

Mehr Informationen unter: https://bigbrotherawards.de/

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#aachenblueht auf Fensterbänken, Balkonen und in Vorgärten

Die 4 Stadtteilbüros hatten sich Anfang der Woche herausgeputzt, um mit den Bürger*innen der Quartiere den Sommer zu feiern. An den Standorten Preuswald, Forst/Driescher-Hof, Kronenberg und Kullen sowie im Stadtteilbüro Ost/Rothe Erde (Reichsweg 30) beteiligte man sich an der Aktion „Aachen blüht“.

Um ganz Aachen das Mitmachen an der Aktion zu erleichtern und um Aachens Quartiere zum Blühen zu bringen, gab es kostenlos beispielsweise FLIP Wildblumen-Samentütchen (s. Foto) und Blumen zum Verschönern der heimischen Fensterbänke und Vorgärten.

Im Mai hatten bereits Blumenfreunde in Laurensberg eine Rasenfläche (60 Quadratmeter) vor dem Verwaltungsgebäude an der Rathausstraße in eine Blühwiese verwandelt. Fachliche Unterstützung erhielten sie von der Bezirkskolonne des Aachener Stadtbetriebes. Auch in Richterich ist eine 70 Quadratmeter große Wildblumenwiese entstanden, die generationsübergreifend angelegt wurde.

Die Oberbürgermeisterin fordert alle Blumenfreunde auf:

„Fotografieren Sie blühende Orte in Aachen, markieren Sie die Bilder mit #aachenblueht und posten sie sie auf Instagram oder Facebook.“

Sibylle Keupen

Auf Facebook und Instagram unter @stadtaachen Die Fotos, die am häufigsten gelikt werden, werden zu einem späteren Zeitraum als City Light Poster im städtischen Raum gezeigt.

Unter www.aachen.de/aachenblueht ist das Programm von „Aachen blüht“ bis zum Abschluss der Kampagne im November einsehbar.

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Mai Thi Nguyen-Kim macht Musik mit Carolin Kebekus

Die wunderbare Carolin Kebekus aus Köln besingt gemeinsam mit der ebenfalls wunderbaren Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim die vielfältigen Möglichkeiten des Sterbens. Der Song „Das alles bringt uns um“, den Nguyen-Kim am Piano begleitet, richtet sich gegen Impfgegner*innen.

Statt einer Corona-Impfung gibt es laut Liedgut deutlich realistischere Arten, den Löffel abzugeben: „Erschlagen von einer Kokosnuss, umgefahren werden von ’nem Linienbus.“

Hier das 4-Minuten-Video

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Gemein: Hilfsbereitschaft gnadenlos ausgenutzt

Betrüger*innen schlugen in den vergangenen Tagen gleich mehrfach zu. Am Telefon gab sich eine Frau als Bekannte eines Aacheners (74) aus, die dringend Geld, Schmuck oder Wertgegenstände benötige. Es kam zu mehreren Treffen im öffentlichen Raum, bei denen der Senior Bargeld und Wertgegenstände an zwei – angeblich berechtigte – Mitarbeiterinnen eines Notariats übergab. 

Die Täterinnen kamen so an Bargeld und Wertgegenstände mit einem Wert im unteren sechsstelligen Bereich. Als der Betrug aufflog, erstattete das Opfer gestern,10. Juni, Strafanzeige. 

Die Wertgegenstände und das Bargeld wurden an zwei Frauen übergeben. Die Erste wird beschrieben als ca. 35 – 40 Jahre alt, 165 cm groß, kräftige Statur, kurze blonde Haare, rundes Gesicht, stark nachgezogene Augenbrauen. Die Zweite beschreibt das Opfer als ca. 30 Jahre, 165 cm groß, dunkler Teint, schlank, lange dunkle Haare, sprach akzentfreies Deutsch. Sie trug ein langes, figurbetontes beiges oder rosafarbenes Kleid. 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, diese unter der Rufnummer 0241 / 9577 – 31301 und außerhalb der Bürozeiten unter der 0241 / 9577 – 34210 mitzuteilen. 

Immer wieder gelingt es Tätern, vor allem bei Senioren, mit solchen Betrugsmaschen hohe Geldbeträge, Schmuck oder Wertgegenstände zu erbeuten. Die Opfer werden permanent telefonisch unter Druck gesetzt. Die Polizei möchte, dass Betroffene solche Telefonate abbrechen, indem sie einfach auflegen und den Vorgang umgehend bei der Polizei unter „110“ melden.

Bitte informiert Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise. Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen gib t es hier: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/228-sicher-leben/ (fp)

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Noch mehr Kriminelle waren erfolgreich

Der weltgrößte Fleischkonzern JBS aus Brasilien zahlt Hacker*innen 11 Mio Dollar Lösegeld in Bitcoins. Cyber-Kriminelle hatten vergangene Woche die Produktion in Nordamerika und Australien lahmgelegt. Die USA vermuten hinter dem Angriff eine Gruppe aus Russland.

Mehr dazu: hier

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Es gab Lieferausfälle bei der gedruckten „FAZ“, und ob da ein krimineller Grund dahintersteckt, kann man nur vermuten. Eine „normale Panne“ ist das jedenfalls nicht  Die „FAZ“ verweist auf mögliche Lieferausfälle der heutigen Print-Ausgabe, da „die wichtigsten technischen Systeme“ ausgefallen seien.

In einem Teil der Auflage fehle außerdem der Immobilienteil. Leser*innen bekommen dafür Zugriff auf die Multimedia-Ausgabe sowie auf das E-Paper. s. faz.net

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Sehr cool. EU-Parlament stimmt datenschutzfreundlichen COVID-Zertifikaten zu

Mit einer klaren Mehrheit in der Schlussabstimmung hat das Europäische Parlament die Verordnung für digitale COVID-Zertifikate verabschiedet, mit denen die Wiederherstellung der Reisefreiheit in der EU während der Pandemie erreicht werden soll. Die Forderungen der Piraten wurden größtenteils erfüllt.

Die nun datenschutzfreundlichen COVID-19-Zertifikate sollen mit EU-weit einheitlichen QR-Codes den Nachweis eines negativen Covid-Tests, einer Impfung oder eines Antikörper-Schutzes nach einer Infektion ermöglichen. Die Verordnung tritt am 1. Juli 2021 in Kraft und wird dann für ein Jahr gültig sein. Gut, dass sie zeitlich begrenzt ist!

In den Verhandlungen über das Zertifikat hat sich die Delegation der europäischen Piraten erfolgreich für einen starken Datenschutz eingesetzt.

Der Europaabgeordnete Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) kommentiert:

„Wir konnten durchsetzen, dass das Zertifikat hohen Ansprüchen an den Datenschutz genügt.“ Daten auf dem Zertifikat dürfen demnach nicht gespeichert werden, wenn es gescannt wird. Reisebewegungen könnten nicht nachverfolgt werden.

„Es gibt ein Wahlrecht zwischen digitalem und Papierzertifikat. Es wird kein Sammelpass angelegt, sondern jeder Test und jede Impfung wird separat bescheinigt.“ Leider, so Breyer weiter, könnten die Mitgliedsstaaten nach ihrer Wahl weiterhin nationale zentrale Impfregister betreiben, obwohl diese der Zweckentfremdung Vorschub leisten und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung widersprechen.

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In der Stadtbibliothek: Ab 15. Juni keine automatischen Verlängerungen mehr

In der Zentralbibliothek in der Couvenstraße wird voraussichtlich ab dem 15. Juni wieder ein freier Zugang mit eingeschränktem Service möglich sein. Dort sind Terminreservierungen und Testnachweise nicht erforderlich.

Informationen dazu gibt es aktuell auf der Homepage der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-aachen.de 

In der Zentralbibliothek ist bis zu dieser Öffnung lediglich die Rückgabe sowie die Abholung von Medien möglich. Mit dem Service „Click and Collect“ können Bücher und andere Medien bestellt und Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr abgeholt werden. Zu Fragen und/oder zur telefonischen Bestellung von Medien ist die Bibliothek während der Öffnungszeit unter Tel.: 0241 432-38690 erreichbar.

Ab dem 15. Juni werden von der Bibliothek auch keine automatischen Verlängerungen mehr vorgenommen. Die Fälligkeitsdaten der ausgeliehenen Medien müssen also wieder beachtet werden. Zudem gelten ebenfalls die bekannten regulären Verlängerungsgrenzen sowie die Ausleihgebühren für Bestseller und Konsolenspiele.

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Auch der Bücherbus fährt mit „Click & Collect“ weiterhin seine Haltestellen an. Allerdings kann er wegen Straßenbauarbeiten ab dem 9. Juni seine Haltestelle in der Malmedyer Straße bis voraussichtlich den Sommerferien nicht mehr anfahren. Bestellte Medien können jedoch mittwochs von 13.30 bis 15 Uhr an der Haltestelle Eupener Straße / Sportplatz abgeholt werden. Auch die Rückgabe von Medien ist dort möglich.

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In den Stadtteilbibliotheken Haaren und Depot ist ab sofort ein freier Zugang unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt. Terminreservierungen oder ein Testnachweis sind nicht erforderlich. Es gelten wieder die normalen Öffnungszeiten – nämlich in der Stadtteilbibliothek Haaren: montags von 15 bis 18 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr sowie in der Stadtteilbibliothek Depot dienstags, mittwochs und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr.

Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aktualisiert: Sonne verfinstert sich – partiell

Heute ist es soweit: Es ist eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen (bei gutem Wetter). Es ist eine sogenannte ringförmige Sonnenfinsternis, keine totale Sonnenfinsternis.

In Aachen informiert die Sternwarte (Foto oben) über die Sonnenfinsternis. Dort darf man allerdings wegen der Pandemie nicht zusammenkommen und sich das Schauspiel gemeinsam ansehen.

Deshalb wird heute ab 10.30 Uhr via YouTube live berichtet und gestreamt. „Neben Livebildern der Sonne (bei gutem Wetter) werden Vorträge und Interviews zum Thema Sonnenfinsternis geboten“, ist auf der Seite der Sternwarte zu lesen. Hier geht es zum YouTube-Kanal.

Die Sonnenfinsternis (nicht mit bloßem Auge anschauen) am heutigen Donnerstag, 10. Juni, geht los um 11.21 Uhr. Um 12.22 Uhr werden 14 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt sein. 

Wenn man bedenkt, welchen Schrecken solche Naturereignisse in alter Zeit ausgelöst haben, kann man – mal wieder – froh sein, im Zeitalter der Aufklärung zu leben. Die Sonne verfinsterte sich, so steht im Alten Testament, als die Juden die miese Behandlung durch die Ägypter satt hatten und Moses sie endlich überreden konnte, einfach abzuhauen. Das waren noch Zeiten!

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Die alte Autowaschanlage ist Geschichte

In der Beverstraße:

64 Wohnungen für Studierende


Auf dem Eckgrundstück Beverstraße/Turpinstraße befand sich einmal eine Autowaschanlage. Die ist nur noch ein Haufen Bauschutt, wobei eine ganze Menge Staub hochwirbelte. Direkt gegenüber befindet sich die Wohnanlage Kronprinzenstraße, für die vor einigen Jahren das Finanzamt Aachen-Land abgerissen wurde. Wie das neue Gebäude einmal aussehen wird, ist auf der Seite der Architekten greenarchitecte.eu zu sehen. Unten auf den Link klicken. Das neue Gebäude passt sich farblich seinem Gegenüber an: Es wird grau. Keine Ahnung, was Architekten und Bauherren und -damen an der Farbe Grau so toll finden.

Das Grundstück – oben mit Blick in Richtung Bahnhof Rothe Erde, links mit Blick in die andere Richtung – ist 1100 Quadratmeter groß. Die Wohnfläche wird insgesamt 3.300 Quadratmeter betragen. Investiert werden angeblich 19 Millionen Euro, fertig soll alles 2023 sein.

Unten: Ebenfalls Beverstraße.


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