Jetzt ist auch noch die Monheimsallee stadteinwärts zu

Monheimsallee. Nach 200 Metern ist Schluss. Dort befindet sich jetzt eine Baustelle.

Der Netzbetreiber Regionetz hat dieser Tage ein Gasleck in der Monheimsallee auf Höhe der Häuser mit den Nummer 3 bis 5 entdeckt. Die Reparaturarbeiten sind so aufwendig, dass die Monheimsallee an dieser Stelle stadteinwärts in Richtung Hansemannplatz komplett gesperrt werden musste.

Anwohner*innen können von der Mariahilfstraße aus noch bis zur Baustelle die Monheimsallee befahren und diesen Teil der Straße auch wieder verlassen. Die Einbahnstraße wird für die Zeit der Bauarbeiten aufgehoben. 

Alle anderen Autofahrer*innen auf dem Weg zum Hansemannplatz werden auf Höhe der Mariahilfstraße auf die andere Seite der Monheimsallee zurückgeführt. Sie können nur noch auf anderen Wegen zum Hansemannplatz gelangen. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Regionetz davon aus, dass die Reparaturarbeiten noch eine Woche dauern werden. 

Hier muss ein Leck in einer Gasleitung repariert werden. Sieht aus, als könnte das länger dauern.
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Mitmachen beim Tag des offenen Denkmals. Thema im September: „Sein und Schein“

Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege” lautet das Motto am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September. Die Stadtverwaltung ruft wieder dazu auf, sich an dieser Kulturveranstaltung zu beteiligen. 

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, melde sich bis zum 20. Juni 2021 an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Maildenkmal@synthese-web.de). 

Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)? 

Im Straßenbild der Stadt Aachen ist manchmal das, was man sieht, nicht das, was es ist. Hinter der Fassade eines Bürgerhauses verbirgt sich eine Turnhalle, hinter einer anderen ein Trafohäuschen. Hinter Denkmalfassaden verbergen sich oft sogar faszinierende Geschichten. Die Illusion ist ein beliebtes Thema in der Architektur. Im Barock wurden Decken, Fenster und Fassaden „vorgetäuscht“, in der Antike erfreuten sich die Menschen an der Illusion in der Malerei.

Sieht aus wie ein barockes Bürgerhaus in Aachen (Wespienhaus, Kockerellstraße). Allerdings: Nur die Fassade stimmt, das Gebäude ist in Wirklichkeit die Turnhalle des Kaiser Karls Gymnasiums. Foto: Melissa Mar

Ob Blendfassade, Quaderputz oder Rustizierung – illusionistische Techniken sind keine moderne Erscheinung. Und das Aachener Stadttheater kommt sogar als griechischer Tempel daher, zumindest was die Front betrifft!

Monika Krücken, Leiterin der städtischen Denkmalpflege, sagt: „Auch wenn Ihr Beitrag nicht ganz dem Motto entspricht ist er uns sehr willkommen. Der Tag des offenen Denkmals findet nach Möglichkeit vor Ort statt – und zugleich digital angesichts der anhaltenden Pandemie.“

Nichts ersetze die Magie eines eigenen Denkmalbesuchs, so Krücken weiter. „Wir können den Raum erleben, riechen und die Materialität begreifen. Gerade im letzten Jahr ist das deutlich geworden. Gleichzeitig können digitale Formate viele Menschen barrierefrei erreichen, auch nach dem 12. September.“

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie ein kurzer Text. Monika Krücken weiter: „Falls Sie als Veranstalter eine Voranmeldung wünschen, werden außerdem eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt, unter der sich Teilnehmende anmelden können.“ 

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Weitere Informationen: Sie können sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über Ihre Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass Sie im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen werden.

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Bürgerforum diskutiert über den Bürgerrat, die Lintertstraße und über Straßennamen

Die nächste Sitzung des Bürgerforums findet statt am Dienstag, 11. Mai, um 18 Uhr im Europasaal des Eurogress. Unter anderem wird der Antrag einer Bürgerinitiative auf Einrichtung eines Bürgerrates für Aachen beraten. Es war bisher schon die Absicht der Sozialdemokraten offensichtlich, den Bürgerrat im Bürgerforum aufgehen zu lassen. Beide Gremien wollen schließlich das gleiche: Mehr Mitbestimmung für Männer, Frauen und Kinder in der Aachener Politik.

Über den Bürgerrat wurde bereits am 16. März in einer digitalen Veranstaltung diskutiert, die noch auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen einsehbar ist.

Weiterhin startet das Bürgerforum einen Dialog mit der Bürgerinitiative Lintertstraße sowie allen, die dort wohnen und interessiert sind. Es geht um die geplante Radvorrangroute. Es ist damit zu rechnen, dass sich mehrere Anwohner der Lintertstraße im großen Saal des Eurogress einfinden werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die „Benennung von Straßen und Plätzen nach Personen“. Es wird eine kritische Überprüfung der Benennungsrichtlinien von Straßen und Plätzen in der Stadt Aachen gefordert. Grundsätzlich regt ein Antragsteller an, Personen nicht mehr als Namensgeber für Straßen zu nutzen, „da eine spätere kritische Betrachtung erfahrungsgemäß fast immer zu Kontroversen führt“, so wird mitgeteilt. Nicht selten ergibt ja das Studium der Geschichte, dass Personen, die zuvor noch verehrt wurden, dann doch den ein oder anderen sehr schwarzen Fleck auf ihrer Weste haben und man sie nicht durch Benennung einer Straße ehren möchte.

Als Beispiel kann international an den Architekten und Kinderschänder Adolf Loos erinnert werden und bezüglich Aachen an Agnes Miegel und Arthur Kampf, die die Nazis und ihre Ideologie bejubelten.

Feierte als Maler und NSDAP-Funktionär zeitweise die Nationalsozialisten und lieferte progressive Künstler ans Messer: Arthur Kampf. Ob er in Aachen-Burtscheid geehrt werden sollte, ist fraglich. Das Straßenschild ist verschwunden, die Straße wurde bisher nicht umbenannt. Foto: AachenNews Archiv

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Im Eurogress (Monheimsallee) werden geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und Rückverfolgbarkeit aller Anwesenden sichergestellt. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ist erforderlich. Bürger*innen werden gebeten, im Vorfeld der Sitzung einen kostenlosen Bürgertest (Schnelltest) in einem Testzentrum zu machen. Alternativ stellt die Stadtverwaltung viele Selbsttests zur Verfügung, die am Eingang des Eurogress bereit liegen. Testet euch dort ruhig vor Ort.

Achtung: Sitzungen können kurzfristig abgesagt werden. Bitte unbedingt vorab informieren. Die Sitzungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem zu finden unter: https://ratsinfo.aachen.de/bi/to010.asp?SILFDNR=4488

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Bitte liegen lassen: Rehkitze oder andere junge Wildtiere sind nicht allein 

An alle, die gerade in den Wochen und Monaten der Pandemie gern und ausdauernd spazieren gehen in Wald und Flur richtet sich der folgende Aufruf der Mitarbeiter*innen des städtischen Forstamtes. Sie schreiben:

Der Aachener Wald und auch die Wiesen werden gerade zu einer großen Kinderstube: Die Brut- und Setzzeit der heimischen Wildtiere beginnt. Jetzt sind sie besonders gefährdet – durch ihre natürlichen Feinde und auch durch Menschen. Viele Wildtiere, darunter Rehe, legen ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt an einer für sie sicheren Stelle ab und suchen dann nach Nahrung. 

„In regelmäßigen Abständen kehrt die Mutter zum Rehkitz zurück, um es zu säugen oder umzuquartieren“, sagt Dr. Gerd Krämer, Leiter des Forstamts im Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Selbst wenn die Mutter längere Zeit wegbleibe, seien Rehkitze weder verwaist noch krank. Die Rehmutter, auch Ricke genannt, würde den Aufenthaltsort ihres Kitzes kennen, so Krämer: „Sie finden sich gegenseitig durch Fiepslaute.“

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen im Wald meinen, das Jungtier sei verlassen. Sie nehmen es dann auf und wollen es versorgen oder zum Forstamt bringen. „Dies ist falsch verstandene Tierliebe“, betont der Forstamtsleiter. Auf keinen Fall solle man die Tiere anfassen. Die Kitze und auch andere junge Wildtiere nehmen den menschlichen Geruch an und werden dann von den Müttern verstoßen. Krämer empfiehlt: „Beobachten Sie das Tier und die Umgebung in Ruhe. Wer unsicher ist, kann den Fundort dem städtischen Gemeindeforstamt mitteilen, unter der Rufnummer 0241 432-36611.

Die Forstverwaltung bittet vor allem Hundehalter, ihre Hunde in den nächsten Wochen im Wald angeleint zu lassen. Tragende Wildtiere und Jungtiere sind eine leichte Beute. Auch wenn ein Hund dem Wild keine Verletzung zufügt, greift er massiv in den Lebensraum ein. Er beunruhigt und jagt die Tiere vollkommen unnötig.

Bäume und Wiesen, ob im Wald oder in der Stadt, und auch die Tiere bedürfen besonders sorgfältiger Pflege. Foto: Henning Brinkmann
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Polizei warnt wieder vor Betrügern am Telefon

In Aachen versuchen dauernd Betrüger (am Telefon) an das Geld anderer Leute zu gelangen. Es hört nicht auf, die Täter sind nicht selten erfolgreich. Sie gaben sich dieser Tage – laut Polizeibericht – mehrfach als Verwandte in Not oder Polizisten aus, die Geld oder Wertgegenstände in Verwahrung nehmen wollten.

Von den Tätern fehlt bislang immer noch jede Spur.

Die Polizei rät: „Beenden Sie solche Telefonate und melden dies umgehend bei der Polizei unter Telefon: 110. Bitte informieren Sie auch Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise.“

Zuletzt versuchten Unbekannte, via Telefonanruf Geld von einer Seniorin zu bekommen. Aufgrund einer Notlage der Enkelin sollte die Frau eine hohe Geldsumme überweisen. Die Seniorin schöpfte Verdacht und informierte ihren Sohn, der in einem weiteren Telefonat den unbekannten Täter mit dem Verdacht des Betrugs konfrontierte.

Der Täter wurde daraufhin aggressiv, drohte dem Sohn und seiner Mutter und beendete das Gespräch. Die Kriminalpolizei ermittelt auch in diesem Fall.

Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen hier: 

https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/228-sicher-leben/

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Rund um die Habsburgerallee: Eine neue Parkzone wird eingerichtet

Aachens Politiker*innen haben beschlossen, eine neue Parkzone für Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld der Habsburgerallee einzurichten. Diese neue Parkzone „M“ soll so schnell wie möglich eingerichtet werden. Der Einrichtungstermin wird in AachenNews frühzeitig bekannt gegeben.  

Zur neuen Parkzone gehören, so teilt das Presseamt mit, folgende Straßen:

Arndtstraße, Eynattener Straße (zwischen Bahnlinie und Kamperstraße), Goethestraße (zwischen Hohenstaufenallee und Schillerstraße), Hohenstaufenallee (zwischen Schillerstraße und Bahnunterführung),   Habsburgerallee mit Nebenfahrbahnen, Kamper Straße, Mariabrunnstraße (zwischen Hohenstaufenallee und Bahnunterführung), Maria-Theresia-Allee (zwischen Habsburgerallee und Im Brockenfeld), Schillerstraße, eine Nebenfahrbahn der Weißhausstraße und die Wiesenstraße. 

Einige dieser Straßen gehören zurzeit noch zur Parkzone „Burtscheid (BU) 3“. Sie werden mit Einrichtung der neuen Zone „M“ in diese integriert. Die Parkzone BU 3 endet damit in Zukunft von Burtscheid kommend an der Bahnüberführung über die Eynattener Straße. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner mit Sonderparkausweis „M“ werden von der vorgegebenen Parkgebühr befreit. Alle anderen müssen nach Schaffung der Zone eine Parkgebühr bezahlen, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags von 9 bis 14 Uhr. Es gibt keine Höchstparkdauer. 

www.aachen.de/bewohnerparken

Übersicht übernommen von der Seite der Stadt Aachen
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Regenbogenflagge an St. Fronleichnam

Die Regenbogenflagge soll zeigen: Man muss gar nicht so sein wie die meisten anderen Menschen. Man wird in dieser Kirche akzpetiert, egal wen man liebt.

Im März hatte die katholische Glaubenskongregation erklärt, die Kirche habe „nicht die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen“. Daraufhin kam es  – überraschend – zu symbolischen Handlungen und zu einzelnen krassen Fällen von Gehorsamsverweigerung. 

Zum Beispiel in Aachen im Ostviertel (St. Josef und Fronleichnam, Düppelstraße), wo jetzt schon wochenlang 2 Regenbogenflaggen flattern. Als klares Zeichen gegen die Entscheidung des Vatikans, keine homosexuellen Paare zu segnen.

Das Zusammenleben von Personen gleichen Geschlechts ist für die katholische Kirche des Teufels. Tja, vermutlich, weil Homosexualität für viele Männer mit einem Tabu verbunden ist. Und sich die Priester gerade deshalb in diesen Beruf geflüchtet haben, weil sie da nicht erklären müssen, warum sie ihr Leben lang nicht mit einer Frau zusammenleben wollen. Erstaunlich, wie lange sich solche quasi neurotischen Strukturen halten.

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Im Rahmen der Aktion „Liebe gewinnt – Liebe ist ein Segen“ können sich in der Kirche in der Düppelstraße übrigens Paare segnen lassen – und zwar in der Messe am Sonntag, 9. Mai, um 9.45 Uhr. Willkommen sind heterosexuelle Paare, homosexuelle Paare und wiederverheiratete Paare gleichermaßen.

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1. Mai 2021

Grade mal 10 Grad war es am 1. Mai 2021, kalt. Aber es gab trotz Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr viele geschmückte Maibäumchen. Kein Fest auf dem Marktplatz, nur eine kleine Demonstration einiger Unverzagter. Foto: in der Trichtergasse.
Aachen hat keinen Fluss, dafür viele Bäche, die meisten leider unterirdisch verortet. Das soll nicht so bleiben, lautet eine Forderung. Hier: Blick auf den Lindenplatz.
Es gab nur eine kleine Demonstration auf dem Marktplatz. Und Forderungen, die man so zum „Tag der Arbeit“ in Aachen auch noch nicht gesehen hatte.
Wieder werden uns in der Pandemie „Lockerungen“ versprochen. Speziell die Landesregierung NRW ist offenbar der irrigen Meinung, die Bevölkerung werde kollektiv in eine Depression verfallen, wenn man ihr nicht dauernd irgend etwas Tolles verspricht: Lockerungen, Urlaub wird möglich sein, Treffen wieder unter mehreren, mehr Tests kommen, Kinder wieder in die Schulen usw. Was für eine Fehleinschätzung. Die „überraschenden Kehrtwenden“ sind dabei Kennzeichen der Coronapolitik der Landesregierung NRW. Jede Woche was anderes und fast jedesmal läuft was schief. Jetzt also die nächste Runde.
Die städtische Mitmach-Kampagne „Aachen blüht“ soll in diesen Pandemiezeiten das Gemeinschaftsgefühl stärken. „Blüht“ ist in einem umfassenden Sinne gemeint. Es geht nicht nur um Blumen. Auch in den nächsten Jahren, so teilt das Presseamt mit, soll die Engagementbereitschaft der Aachener*innen sichtbar gemacht werden. Unter www.aachen.de/aachenblueht ist das Programm von „Aachen blüht“ bis zum Abschluss der Kampagne im November einsehbar.

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Der 1. Mai wird auch 2021 kein Tag großer Freude

Die Glasfassade vom Centre Charlemagne, gestaltet von Dan Perjovschi. Eine Ausstellung mit Piktogrammen. Zu sehen bis 7. Juni. Außerdem auch an den Glasflächen des Ludwig Forums. Beide Häuser sind derzeit geschlossen.

Der Tanz in den Mai findet dieses Jahr zu Hause in der Küche statt. Ohne Gäste. Und außer dem Tanz in der Öffentlichkeit fällt auch sonst noch allerhand aus. Unten nachzulesen. Denen die geimpft wurden, wünschen wir ein frohes Immunisieren.

Der traditionelle „Tag der Integration“ wird – wie voriges Jahr – abgesagt. Die gemeinsamen Träger Stadt und Bistum sowie über 200 Organisationen aus Aachen und Umgebung setzen mit dem Tag der Integration seit vielen Jahren ein Zeichen für das friedliche und tolerante Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen in der Stadt.

Die Verleihung des Integrationspreises im Rahmen des „Tags der Integration“ wird allerdings irgendwie stattfinden. Im vergangenen Jahr wurde der Preis in kleinem Kreis open air am Katschhof verliehen und die Auszeichnung filmisch dokumentiert, um nachhaltig ein breites Publikum zu erreichen.

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Unter strengen Corona-Schutzbedingungen ist derzeit zu bestimmten Zeiten das Aachener Waldstadion für Freizeitsportler*innen geöffnet – auch nach dem Greifen der sogenannten Bundesnotbremse. Die Bedingungen sind zu finden unter www.aachen.de/sport, Rubrik „Aktuelles“. Am Samstag, 1. Mai, bleibt das Waldstadion allerdings wegen des Feiertags geschlossen. 

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Die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung und der Bundes-Notbremse gelten auch in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. Zu beachten ist dabei die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr in der Nacht. Maibäume dürfen nur vor 22 Uhr oder nach 5 Uhr aufgestellt werden.

Hinzu kommt, dass beim Aufstellen nur Personen aus dem eigenen Hausstand sowie höchstens eine weitere Person beteiligt sein dürfen. Das Ordnungsamt der Stadt Aachen und die Polizei werden in der Nacht zum 1. Mai verstärkt Präsenz zeigen und kontrollieren. Um zu verhindern, dass Personen durch den Aachener Wald und durch die Straßen ziehen, um Maibäumchen illegal zu fällen, verweist die Stadtverwaltung auf die üblichen privat organisierten Verkaufsstellen.

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Es gilt für die allgemeinbildenden Schulen wieder der Distanzunterricht. Nach Mitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gelten Musikschulen als den allgemeinbildenden Schulen „ähnliche Einrichtungen“ und es findet deren Regelung entsprechend Anwendung. Entsprechend gibt es ab sofort an der städtischen Musikschule keinen Präsenzunterricht mehr und es findet der Unterricht bis auf weiteres als digitaler Distanzunterricht statt. Das Musikschulgebäude bleibt geschlossen.

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Das Freibad Hangeweiher kann leider, leider nicht – wie traditionell üblich – am 1. Mai öffnen. Die Regelungen in Nordrhein-Westfalen und die Maßnahmen der sogenannten Bundes-Notbremse stehen einer Öffnung momentan entgegen, teilt das Presseamt mit. Also vorerst: tote Badehose im Freibad.

Wird in diesem Jahr nicht am 1. Mai geöffnet: Das Schwimmbad Hangeweiher in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Das Freibad Hangeweiher darf erst wieder geöffnet werden, wenn die Inzidenz in der StädteRegion Aachen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die 100 unterschreitet und die Behörden der NRW-Regierung in Düsseldorf offiziell bestätigen, dass die Maßnahmen aufgehoben werden können. Das kann dauern. Der Fachbereich Sport verspricht, gleich am ersten zulässigen Tag das Freibad mit einem entsprechenden Corona-Schutzkonzept zu öffnen.

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Aufgrund des Feiertags am Samstag, 1. Mai, fallen die Wochenmärkte in Brand, am Neumarkt sowie der Biomarkt am Münsterplatz ersatzlos aus.Über die Verschiebungen der Wochenmärkte informiert die Stadt Aachen auch per Newsletter, den man auf www.aachen.de/wochenmaerkte abonnieren kann.

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Der 1. Mai der Gewerkschaften fällt übrigens auch aus. Zum „Tag der Arbeit“ in Aachen gibt es weder eine DGB-Demonstration noch ein DGB-Fest auf dem Marktplatz. Nächstes Jahr aber hoffentlich wieder.

Bis dahin: Keep swingin‘

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Aachen: Die Krisenstäbe melden nur noch die Sieben-Tage-Inzidenz des RKI

Gesehen am Dom in Aachen. Bezieht sich „krank“ auf Covid 19 oder auf die Geisteszustände gewisser katholischer Priester? Beides ist möglich.

Wer noch behauptet, er blicke bei den ständig wechselnden Einschränkungen hinsichtlich der Pandemie noch durch, irrt sich wahrscheinlich. Wieviele Leute aus wievielen Haushalten ohne Kinder dürfen sich noch treffen, und wo genau? Für wie lange und mit oder ohne negatives Testergebnis? Trotz der wackeren Dauerberichterstattung in den Zeitungen haben wir alle den Überblick verloren.

Das Krisenteam von Stadt und StädteRegion Aachen gibt sich die allergrößte Mühe, den Überblick zu behalten. Man trifft sich und investiert ungeheuer viel Zeit in Aktivitäten, die keinerlei Einfluss auf den Gang der Pandemie haben. Gleichwohl befremdet folgende Mitteilung:

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass nur die vom RKI ausgewiesenen Zahlen maßgeblich sind, haben die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen beschlossen, nur noch die Inzidenzzahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu veröffentlichen. 

Auf eine Berechnung eigener Inzidenzwerte, auch für die einzelnen Kommunen, wird ab sofort verzichtet. 

Weiter wird mitgeteilt:

Ab heute (29. April) sind die Angebote des „click & meet“ in den nicht privilegierten Ladengeschäften nicht mehr zulässig. Es sind nur noch die Öffnung der privilegierten Ladengeschäfte mit Angeboten für den täglichen Bedarf (z.B. Supermärkte, Drogerien, Tankstellen) sowie „click & collect“ möglich.

Auch Präsenzunterricht und die Kindertagesbetreuung vor Ort sind ab heute nicht mehr erlaubt. Vom Verbot des Präsenzunterrichts sind Abschlussklassen und Förderschulen ausgenommen. Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen, sind kein Unterricht im Sinne des Bundesgesetzes und bleiben daher von den Einschränkungen unberührt.

Die Regelungen zur Notbetreuung in den Kitas ergeben sich aus der Coronabetreuungsverordnung. Darin heißt es, dass nur Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder „nicht auf andere Weise sicherstellen können“, ihre Kinder in die Betreuung geben dürfen. Dafür ist jetzt eine schriftliche Erklärung nötig. Zudem muss der wöchentliche Bedarf vorher angemeldet werden. Außerdem ist die Notbetreuung offen für Kinder, deren Schutz sonst gefährdet ist. Des Weiteren für „besondere Härtefälle“ in Absprache mit dem Jugendamt. Auch die Kitas selbst haben die Möglichkeit, auf „bestimmte Familien“ zuzugehen.

Erst wenn die Sieben-Tage-Inzidenz ab dem Tag nach dem Eintreten (also frühestens ab morgen) an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert unterschreitet, so treten erst an dem übernächsten Tag (Tag 7) die Maßnahmen außer Kraft. Fällt die Inzidenz wieder stabil unter 165, kehren die Schulen am ersten Montag nach der entsprechenden Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Wechselunterricht zurück. Somit steht schon jetzt fest, dass in der gesamten kommenden Woche kein Präsenzunterricht stattfinden wird.

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Eine interessante Seite mit Daten des RKI ist diese hier:  https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

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Zur Aufmunterung eine flotte Musik zum aktuellen Thema: impfen

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