Pedelec-Fahrerin bei Unfall schwer verletzt

Am gestrigen Morgen (2. Juni) gegen 7.40 Uhr ereignete sich auf dem Vennbahnweg im Bereich der Einmündung zur Debyestraße ein Verkehrsunfall, an dem zwei Pedelec-Fahrerinnen beteiligt waren. Der Unfall geschah, wie die Polizei mitteilt „im Begegnungsverkehr“. Eine 58-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. 

Nach bisherigen Erkenntnissen verhakten sich die Lenker der beiden Fahrräder, als sie auf gleicher Höhe waren. Die eine Radfahrerin (32) konnte rechtzeitig von ihrem Fahrrad abspringen und blieb unverletzt. Die 58-Jährige stürzte und wurde dabei schwer verletzt. Passanten leisteten sofort Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst und die Polizei.

(Eigentlich sollte der Vennbahnweg in diesem Jahr zumindest teilweise verbreitert werden. Bis jetzt ist diesbezüglich nichts sichtbar. Einzelheiten dazu: hier)

Nach notärztlicher Behandlung vor Ort wurde die Frau mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt konnte durch den behandelnden Arzt Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. 

Die Unfallaufnahme erfolgte mit der Unterstützung eines Sachverständigen. Das Fahrrad der verletzten Frau wurde sichergestellt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (fp) 

An manchen Stellen ganz schön schmal: der bei Radfahrern, Skatern, E-Bikern und Spaziergängern beliebte Vennbahnweg. Es ist ein Wunder, dass es dort nicht viel öfter zu Unfällen kommt.

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Der Sommer wird gut . . .

. . . sagt Karl Lauterbach (Mediziner und Politiker), aber die Masken werden nicht weggeräumt, sondern liegen griffbereit in der Schublade. Denn was im letzten Herbst (2020) alles falsch gemacht wurde (frühzeitig sich so verhalten, als wäre die Pandemie vorbei), das könnte uns im kommenden Herbst wieder gelingen. Leider.

Unterdessen versuchen andere, das Datum vom Ende der Pandemie auszurechnen (seht selbst, Link unten). Wenn bestimmte Voraussetzungen zutreffen, und wir uns nicht allzu bescheuert verhalten, könnte das sogar klappen.

Die Prognose scheint seriös, können wir hier aber letztlich nicht beurteilen. Gleichwohl beeindrucken die Forschungsergebnisse der sogenannten Modellierer*innen, die voraus-sagen, wie sich die Pandemie entwickelt. Insbesondere ist immer eingetroffen, was Physikerin Dr. Viola Priesemann mitgeteilt hat. Alle Achtung. Sie sagte ja sogar, dass SARS-CoV-2 auch exponentiell verschwinden kann, wenn Kontakte vermieden und Infizierte isoliert werden. (Quelle fehlt hier, wird gesucht)

Der Simulator pandemieende.de berechnet das Ende der Corona-Pandemie für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das Tool bezieht in seine Auswertung die aktuelle Impfrate sowie eine mögliche Herden­immunität durch 70 Prozent vollständig Geimpfte ein. Das hoffnungsvolle Ergebnis (vom 1. Juni): Nur noch 94 Tage, bis Corona besiegt ist.

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Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute (2. 6.) für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 49 aus. Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/


Die Sieben-Tage-Inzidenz im Wochenrückblick

TagDoFrSaSoMoDiMi
Datum27.05.2128.05.2129.05.2130.05.2131.05.2101.06.2102.06.21
RKI-Inzidenz5550,43945424649

(Schiebebalken bewegen)

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2020 war Aachens wärmstes Jahr

2020 war das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: Das gemessene Temperaturmittel lag bei 12.2°C für die Station Aachen-Hörn. In jedem einzelnen Monat war die Temperatur höher als der Normalwert. Besonders auffällig waren die Monate April mit 4,6 °C und August mit 4,4 °C über dem Normalwert 1961 bis 1990.

Insgesamt traten wie im Vorjahr 14 „heiße Tage“ auf, das bedeutet die maximale Temperatur betrug an diesen Tagen 30°C und mehr. Normalerweise gibt es drei bis vier solcher „heißen Tage“ im Jahr. Zudem gab es 45 „Sommertage“ mit einer maximalen Temperatur von 25°C und mehr. Üblich sind 20 Tage. Dagegen gab es nur 27 „Frosttage“, an denen die Temperatur unter 0°C fiel. Üblich sind im Schnitt 54 „Frosttage.“ Eistage, an denen die Temperatur ganztags unter dem Gefrierpunkt liegt, gab es 2020 nicht.

706 mm Niederschlag wurde in Summa im Jahr 2020 an der Wetterstation Aachen-Hörn gemessen, 15,2 Prozent weniger als in der Normalperiode (1961 bis 1990). Demnach blieb es – wie in den Vorjahren – bei einem Wasserdefizit. Insgesamt wurde an 199 Tagen Niederschlag mit einer Intensität von mindestens 0,1 mm registriert, durchschnittlich sind es 196 mm. Am 11. März 2020 fiel dabei der mit 23,0 mm höchste im Jahr 2020 gemessene Tagesniederschlag an der Station Aachen-Hörn.

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Datenaufbereitung: FB02/200 Statistikstelle in Kooperation mit dem Geografischen Institut der RWTH Aachen.

Quelle: Ketzler, G., Leuchner, M.: Der Witterungsverlauf im Raum Aachen im Jahre 2020 im Kontext langjähriger Klimatrends

Link: https://www.klimageo.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaayrxaoo

Bei 30°C und mehr wünscht man sich, ins kühle Wasser springen zu können und mit Kind und Kegel den Tag im Freibad verbringen zu dürfen.

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Lockerungen sollten wir uns noch nicht leisten

AstraZeneca intus. Und es gibt sehr gute Gründe, warum zwischen der 1. und der 2. Impfung genau 12 Wochen liegen sollten.

Das geht nicht gut


Die Inzidenz steigt wieder leicht. Das ging ja schnell, war allerdings zu erwarten. Denn: Wenn in der Öffentlichkeit nur schon von Lockerungen die Rede ist, dann werden viele Menschen unvorsichtig, ändern ihr Verhalten und infizieren sich.

Hier wird zur Zeit versucht, der Seite ein moderneres Outfit zu verpassen.

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Außer dem Büchel gibt es eine weitere Großbaustelle in Aachen

Nach Jahren des Leerstands

  • Wollte dort nicht mal das Modehaus Sinn einziehen? Ja, aber daraus wurde nichts.
  • Wollten sich dort danach nicht mal Institute der RWTH ausbreiten? Ja, aber auch daraus wurde nichts.
  • Möchte sich womöglich der Eigentümer des Gebäudes – die Landmarken AG – selber hier auf 5 Etagen ansiedeln? Ganz ehrlich: Wir wissen es nicht.
  • Im Keller jedenfalls befindet sich seit ewigen Zeiten die Rosenquelle, die jetzt die Carolus Thermen mit 46 Grad heißem Thermalwasser versorgt.
In der Komphausbadstraße (vor Ex-Horten/Ex-Lust for Life) stößt man auf Bauzäune und Container für Bauschutt, die Fußgänger*innen den Weg versperren. Alles deutet auf umfangreiche Arbeiten hin.
Metaebene: Jetzt haben wir mit einem im Vorbeigehen geschossenen Foto und einer nicht zu Ende recherchierten Geschichte mal ein optisches Experiment versucht.
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Ein Beitrag zum allgemeinen Sprachgebrauch

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Radtour. Unterwegs auf dem Vennbahnweg.

Zwischen Kornelimünster und Walheim.
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Bei Conti läuft die Produktion wieder

Gestern auf dem Conti-Parkplatz: Alle Beschäftigten müssen getestet werden. Es sei denn, sie sind 2 mal geimpft oder genesen und können das auch nachweisen.

Etliche Tage ruhte die Produktion beim Reifenhersteller Continental in Rothe Erde, jetzt läuft sie wieder. Allerdings auch nur bis zum Winter 2022, wie vor Ort mitgeteilt wurde. Das Werk wird bekanntlich geschlossen. Aber vorerst hat man dort immerhin das Virus im Griff.

Die Nachricht ging durch die bundesweite Presse: Im Aachener Werk von Continental waren auffallend viele Beschäftigte infiziert. So viele, dass das Werk schließlich geschlossen wurde. Und die Vermutung, dass gar nicht die Schulen die Treiber seien bei der Verbreitung von SARS-CoV-2, sondern die Unternehmen, wo die Hygienemaßnahmen missachtet würden, bekam neue Nahrung. Man fragte sich außerdem, ob das verzögerte Absinken der Inzidenzien in Aachen etwas mit Conti zu tun haben könnte?

Wie es sich wirklich verhält, also von wo aus genau die Pandemie am stärksten in die Gesellschaft hineingetragen wurde, das werden vermutlich wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, die in den kommenden Monaten und Jahren alle noch folgen werden. Von Spekulationen sollte man Abstand nehmen.

Donnerstag ist die Produktion in Aachen wieder angelaufen, 1800 Beschäftigte gehen wieder zur Arbeit. Zusammen mit dem Gesundheitsamt der StädteRegion wurden Schutz-Maßnahmen verabredet und die werden – soweit man gestern beobachten konnte – auch eingehalten. Auf dem Parkplatz steht jetzt ein Zelt, in dem Schnelltests gemacht werden können. An den Arbeitsplätzen und auf dem Gelände müssen überall Abstände eingehalten werden.

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Freibad Hangeweiher: Nur wenige dürfen hier vorerst schwimmen

Mehr als ein Blick von außen ist für die allermeisten zunächst nicht drin.

Einen Monat nach dem sonst üblich Termin war Aachens Freibad Hangeweiher heute immer noch nicht geöffnet. Montag, 31. Mai, ab 13 Uhr soll es soweit sein. Allerdings dürfte der Kreis derjenigen, die dann dort ins Wasser springen dürfen, sehr klein sein. Denn: Jetzt, wo die Inzidenzien sinken, soll natürlich nichts riskiert werden.

Zutritt gibt es nur mit einem negativen Test, nach zweifacher Impfung oder wenn man genesen ist. Ein Nachweis muss unbedingt mitgebracht werden. Und dann bleiben auch noch Liegewiese, Plantschbecken und Attraktionen wie die Rutsche geschlossen.

Freibad ohne Liegewiese? Das soll schön sein? Und dann geht es zudem im „Einbahnstraßensytem“ durch die Anlage. Das bedeutet, die Besucher*innen werden durch das Bad zu den Umkleiden, zu den Schließfächern und den Becken und danach zu den Duschen geführt – in einer Art Einbahnstraße eben.

Die Liegeweise vom Freibad, liegt vorerst nur da . . . zum Anschauen. Hach.

„Ein längerer Aufenthalt mit Kind und Kegel wird erstmal nicht möglich sein“, bedauert Frank Meyers von der Stadtverwaltung, Fachbereich Sport. Er ist aber optimistisch, dass es bald soweit sein könnte. Gibt’s noch mehr Einschränkungen? Ja.

Der Zutritt ist nur in festgelegten Zeitfenstern möglich, die vorab online gebucht werden müssen. 120 Personen pro Zeitslot dürfen gleichzeitig im Bad sein. Es gibt im Schwimmerbecken abgetrennte Bahnen und im Nichtschwimmerbecken wird ebenfalls nur in festgelegten Bahnen geschwommen. Zunächst gibt es sechs Zeitfenster pro Tag, jedes dauert zwei Stunden und 15 Minuten. 

„Eine neue Buchungssoftware und ein Update des Kassensystems machen Buchung und Bezahlung deutlich komfortabler“, so wird optimistisch mitgeteilt. (lach) Ich kenn das mit der neuen Software und geh mal davon aus, dass die zu Beginn noch nicht wirklich gut funktioniert. Wer buchen will, mag es gleichwohl versuchen: Ab sofort ist der Link www.aachen.de/ticket-baeder  scharf geschaltet. 

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Bei Fragen und Problemen können sich Bürger*innen per Mail an baeder@mail.aachen.de wenden.

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Bonus Track: Zur allgemeinen Besänftigung etwas Musik „My Sweet Lord“ von George Harrison.

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Lebensmittel produzieren in der Stadt von morgen. Ist „Vertical Farming“ die Lösung?

Wenn man den Klimawandel nicht leugnet, könnte man auf die Idee kommen, sich mal zu fragen, wie denn eigentlich die Städte in der Hitze des Sommers gekühlt und die Menschen dortselbst optimal ernährt werden könnten? Und tatsächlich: Weltweit sucht die Wissenschaft bereits nach innovativen Anbaumethoden und Anbautechnologien – natürlich auch in Aachen. Viel verspricht sich die Forschung mittlerweile von vertikaler Landwirtschaft (genannt „Vertical Farming“), und vergleicht die klassischen Anbaumethoden fleißig mit dieser neuen Form der Lebensmittel-Produktion.

Aachener Politiker*innen werden sich am kommenden Dienstag, 1. Juni, einmal sachkundig machen über die Stadt der Zukunft und was speziell dieses „Vertical Farming“ (die vertikale Landwirtschaft) für die Stadt der Zukunft bedeutet. Das soll im Ausschuss für Wissenschaft und Digitalisierung stattfinden, und ihr könnt zuhören.

In Forst wird noch horizontal Gemüse und Obst angebaut. Was verspricht sich die Wissenschaft vom „Vertical Farming“? Die Frage wird am kommenden Dienstag erörtert – natürlich digital. Foto: AachenNews Archiv

In der Sitzung wird Professor Stefan Schillberg vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie IME den aktuellen Forschungsstand vorstellen. Peter Gronostaj vom Wissenschaftsbüro wird die Aktivitäten zum bürgerschaftlichen Wissenstransfer präsentieren, das Thema wird schließlich nicht im Geheimen verhandelt.

Die digitale Infoveranstaltung beginnt am Dienstag um 17 Uhr. Ihr könnt die Vorträge und die Debatte der Ausschussmitglieder verfolgen, habt aber – wie erwähnt – kein Rederecht. Wer also teilnehmen möchte, kann über den Zoom-Link https://eu01web.zoom.us/webinar/register/WN_dZaHmqbrTP-TQB-I32k6mQ beitreten. Die Beschlüsse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten werden später in einer Präsenzveranstaltung des Ausschuss in den Kurpark-Terrassen gefasst. Beschließen darf die Politik nämlich nur in Präsenz, nicht digital. – Ist nun mal so!

Weitere Themen auf der Tagesordnung sind: die Hochschulentwicklung und Wohnen in Aachen sowie die Einrichtung einer Stabsstelle Campus Aachen.

Vorlage der Stadtverwaltung zur vertikalen Landwirtschaft: hier

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Bonus Track: Wenn ihr zufällig gerade wissen wollt, wie man ganz konventionell ein Rosenbeet gestaltet, Das erklärt euch hier auf YouTube James der Gärtner.

Er arbeitet in der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Prallvolle Bilder.

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