Velocity-Stationen: Es werden immer mehr

Niemand muss zu Fuß gehen oder das eigene Auto benutzen.

Beim Spazieren entdeckt: zwei neue Stationen von Velocity am Eisenbahnweg! Im Hintergrund sieht man noch ein Stück vom Parkdeck der Aachen Arkaden, wo übrigens das Dauerparken ziemlich kostengünstig möglich ist.

Die Elektrofahrräder sind überall in der Stadt den Attacken von aggressiven Zeitgenossen ausgesetzt. Entweder werden die E-Bikes oder die Ladestationen zerstört. Die Räder selbst, indem Jugendliche zu zweit darauf fahren, was man unbedingt vermeiden sollte, wozu zumindest die orangenen Räder geradezu einladen. Die Räder können nützlich sein, aber das Design ist – vorsichtig gesagt – bestimmt nicht preisverdächtig.

86 Verleihstationen soll es in und um Aachen herum geben. Jetzt teilte das Unternehmen mit, man werde bald mit mehreren Stationen im benachbarten Holland vertreten sein. Insgesamt werden dort 20 Ladestationen mit 80 E-Bikes eingerichtet.

Außer den neuen Stationen gibt es bereits eine Station auf einem kleinen Platz am Eisenbahnweg. Die ist aber – wie auch die am Bahnhof Rothe Erde – außer Gefecht gesetzt. Der Grund: Vandalismus.

Längst nicht jede E-Bike-Sharing-Station funktioniert. Manche machen die Anwohner nur aggressiv. Sie sollten entfernt werden.
Für Mobilität ist gesorgt in Aachen. Hier: Carsharing-Station am Eisenbahnweg. Eine weitere befindet sich direkt 200 Meter weiter am Bahnhof Rothe Erde.

Carsharing-Fahrzeuge in vielen Straßen, E-Scooter stehen und liegen überall rum, Leihräder-Stationen gibt es bald an jeder Ecke. Das ist alles gut gemeint, in vielen Fällen ist man z. B. mit dem Fahrrad schneller am Ziel, als mit dem Auto.

Dabei sollte sich die Stadt vor ZUVIEL hüten. Denn wie eine Befragung ermittelte, bewegen sich die meisten Aachener*innen gern zu Fuß durch ihr Städtchen. Aachen ist eine Stadt der Fußgänger*innen. Die Wege sind kurz, einmal quer durch die Innenstadt, das ist eine Strecke von nicht mal 1000 Metern. Wo einem übrigens demnächst noch alle 7 Minuten ein Mini-Shuttle-Bus in die Quere kommen soll.

Mobilität ist DAS Thema unserer Zeit. Die Diskussionen um die Lütticher Straße, die Lintertstraße, die Ludwigsallee usw. haben aber gezeigt, dass die meisten Aachener*innen auf einer Art Grundrecht auf einen zubetonierten Parkplatz am Straßenrand bestehen. Sie können auf alles verzichten, nur nicht auf ihr eigenes Auto. Fahrräder, Roller und E-Bikes werden zusätzlich benutzt.

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Testen und impfen. Impfen und testen.

Sieht kompliziert aus, ist aber einfach: Sich testen und sich im Fall einer Infektion aus dem Verkehr ziehen.

Für das Impfen braucht man gar nicht extra zu werben, die Bilder aus Münster, Essen, Duisburg und Köln zeigen es: Massen von Menschen stehen stundenlang an – um geimpft zu werden. Sie lassen sich AstraZeneca – den angeblich unbeliebten Impfstoff – nur zu gern in die Oberarme spritzen.

So dumm sind wirklich nur wenige, dass sie nicht verstehen, wie mega gefährlich das Virus ist und wie unfassbar selten demgegenüber gewisse Nebenwirkungen von AstraZeneca sind. Das Impfen hat tatsächlich eine krasse Nebenwirkung. „Es macht glücklich“, sagt unser Nachbar, und er hat Recht. 

„Möchten Sie nicht nach Griechenland oder Spanien in Urlaub fahren?“ Und: „Wollen Sie nicht endlich wieder ohne Maske rumlaufen, feiern und viele Menschen treffen in allen möglichen Geschäften?“  – Haben wir den Nachbar gefragt und was sagt der? Er möchte vorrangig und unbedingt noch einige Jahre leben. Er möchte auf jeden Fall „nicht ersticken“ und auch „nicht mit diesem Long Covid zu Hause rumsitzen“. 

Ein Mann, der weiß, worauf es ankommt, während um ihn herum alle jammern, sie hätten Freiheiten verloren und wollten Lockerungen. – Freiheiten verlieren? Das Leben verlieren? Welche Güter wägen wir hier gegeneinander ab?

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Kein Hausarzt? Kein Computer? Wohl aber eine Vorerkrankung und beengte Wohnverhältnisse? – In Aachen, das war jüngst im Sozialausschuss zu erfahren, wird derzeit in 17 Einrichtungen der Impfstoff von Johnsen & Johnsen gespritzt. 400 Wohnungslose bekommen ihn. 300 Geflüchtete, die in ihren Unterkünften eng zusammenwohnen, dazu 75 Sozialarbeiter, die mit diesen beiden „Problemgruppen“ umgehen, 80 Leute vom DRK und 10 Reinigungskräfte, die ebenfalls Kontakt haben. 

2800 Dosen von diesem Impfstoff, von dem man nur eine Dosis braucht, wurden der StädteRegion zugeteilt. 

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Die Kirche St. Peter am Bushof in Aachen verlängert um 3 Monate, sie öffnet ihre Tore den Wohnungslosen noch bis Ende August. Außerdem: Wenn die Leute vom Ordnungsamt Wohnungslose nach 22 Uhr auf der Straße treffen, wird kein Bußgeld verhängt und es gibt auch keinen Platzverweis.

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Das alles organisiert übrigens ein Mann, der sich für die StädteRegion als Glücksfall erweist: Michael Ziemons, Gesundheitsdezernent. Auch heute, Sonntag, wurde wieder in der Eissporthalle geimpft. Ein Drittel aller erwachsenen Einwohner*innen der StädteRegion haben jetzt die erste von 2 Spritzen erhalten, so wurde mitgeteilt.

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Journalist und Podcaster Holger Klein (einer der Besten) hat Gabriel Yoran interviewt. Einer der beeindruckendsten Beiträge zum Covid-19-Drama, die bisher zu hören waren. Titel: „Arbeiten im Impfzentrum“. Atemberaubend, spannend. Hier zu hören.

Der Journalist Philip Banse hat einen berühmten Professor interviewt, dessen Aufgabe es ist, die Entwicklungen von Krankheiten vorauszusagen. „Was taugen die Corona-Modelle?“ Banse spricht mit Prof. Sebastian Funk, London School of Hygiene & Tropical Medicine. Hier zu hören.

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Jetzt ist auch noch die Monheimsallee stadteinwärts zu

Monheimsallee. Nach 200 Metern ist Schluss. Dort befindet sich jetzt eine Baustelle.

Der Netzbetreiber Regionetz hat dieser Tage ein Gasleck in der Monheimsallee auf Höhe der Häuser mit den Nummer 3 bis 5 entdeckt. Die Reparaturarbeiten sind so aufwendig, dass die Monheimsallee an dieser Stelle stadteinwärts in Richtung Hansemannplatz komplett gesperrt werden musste.

Anwohner*innen können von der Mariahilfstraße aus noch bis zur Baustelle die Monheimsallee befahren und diesen Teil der Straße auch wieder verlassen. Die Einbahnstraße wird für die Zeit der Bauarbeiten aufgehoben. 

Alle anderen Autofahrer*innen auf dem Weg zum Hansemannplatz werden auf Höhe der Mariahilfstraße auf die andere Seite der Monheimsallee zurückgeführt. Sie können nur noch auf anderen Wegen zum Hansemannplatz gelangen. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Zum aktuellen Zeitpunkt geht die Regionetz davon aus, dass die Reparaturarbeiten noch eine Woche dauern werden. 

Hier muss ein Leck in einer Gasleitung repariert werden. Sieht aus, als könnte das länger dauern.
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Mitmachen beim Tag des offenen Denkmals. Thema im September: „Sein und Schein“

Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege” lautet das Motto am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September. Die Stadtverwaltung ruft wieder dazu auf, sich an dieser Kulturveranstaltung zu beteiligen. 

Wer Interesse hat, Teil des Programms in Aachen zu werden, melde sich bis zum 20. Juni 2021 an bei Björn Schötten/Kommunikation für Architektur und Kultur (Tel. 0241/40071866, E-Maildenkmal@synthese-web.de). 

Folgende Angaben werden benötigt: Was findet statt (Führung, Ausstellung, Planspiel oder anderes)? Wo (Treffpunkt, welches Denkmal)? Wann (Uhrzeit)? Wer (Veranstalter, Verein)? 

Im Straßenbild der Stadt Aachen ist manchmal das, was man sieht, nicht das, was es ist. Hinter der Fassade eines Bürgerhauses verbirgt sich eine Turnhalle, hinter einer anderen ein Trafohäuschen. Hinter Denkmalfassaden verbergen sich oft sogar faszinierende Geschichten. Die Illusion ist ein beliebtes Thema in der Architektur. Im Barock wurden Decken, Fenster und Fassaden „vorgetäuscht“, in der Antike erfreuten sich die Menschen an der Illusion in der Malerei.

Sieht aus wie ein barockes Bürgerhaus in Aachen (Wespienhaus, Kockerellstraße). Allerdings: Nur die Fassade stimmt, das Gebäude ist in Wirklichkeit die Turnhalle des Kaiser Karls Gymnasiums. Foto: Melissa Mar

Ob Blendfassade, Quaderputz oder Rustizierung – illusionistische Techniken sind keine moderne Erscheinung. Und das Aachener Stadttheater kommt sogar als griechischer Tempel daher, zumindest was die Front betrifft!

Monika Krücken, Leiterin der städtischen Denkmalpflege, sagt: „Auch wenn Ihr Beitrag nicht ganz dem Motto entspricht ist er uns sehr willkommen. Der Tag des offenen Denkmals findet nach Möglichkeit vor Ort statt – und zugleich digital angesichts der anhaltenden Pandemie.“

Nichts ersetze die Magie eines eigenen Denkmalbesuchs, so Krücken weiter. „Wir können den Raum erleben, riechen und die Materialität begreifen. Gerade im letzten Jahr ist das deutlich geworden. Gleichzeitig können digitale Formate viele Menschen barrierefrei erreichen, auch nach dem 12. September.“

Um den Beitrag entsprechend darstellen zu können, werden Fotos oder Dokumente benötigt, die gerne auch assoziativ sein dürfen, sowie ein kurzer Text. Monika Krücken weiter: „Falls Sie als Veranstalter eine Voranmeldung wünschen, werden außerdem eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse benötigt, unter der sich Teilnehmende anmelden können.“ 

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Weitere Informationen: Sie können sich zusätzlich direkt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de anmelden. Dann bittet die Stadt Aachen darum, auf jeden Fall auch Björn Schötten über Ihre Aktivität zu informieren. So kann gewährleistet werden, dass Sie im lokalen Programmheft für die Stadt Aachen, das in Papierform und im Internet erscheint, aufgenommen werden.

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Bürgerforum diskutiert über den Bürgerrat, die Lintertstraße und über Straßennamen

Die nächste Sitzung des Bürgerforums findet statt am Dienstag, 11. Mai, um 18 Uhr im Europasaal des Eurogress. Unter anderem wird der Antrag einer Bürgerinitiative auf Einrichtung eines Bürgerrates für Aachen beraten. Es war bisher schon die Absicht der Sozialdemokraten offensichtlich, den Bürgerrat im Bürgerforum aufgehen zu lassen. Beide Gremien wollen schließlich das gleiche: Mehr Mitbestimmung für Männer, Frauen und Kinder in der Aachener Politik.

Über den Bürgerrat wurde bereits am 16. März in einer digitalen Veranstaltung diskutiert, die noch auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen einsehbar ist.

Weiterhin startet das Bürgerforum einen Dialog mit der Bürgerinitiative Lintertstraße sowie allen, die dort wohnen und interessiert sind. Es geht um die geplante Radvorrangroute. Es ist damit zu rechnen, dass sich mehrere Anwohner der Lintertstraße im großen Saal des Eurogress einfinden werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist die „Benennung von Straßen und Plätzen nach Personen“. Es wird eine kritische Überprüfung der Benennungsrichtlinien von Straßen und Plätzen in der Stadt Aachen gefordert. Grundsätzlich regt ein Antragsteller an, Personen nicht mehr als Namensgeber für Straßen zu nutzen, „da eine spätere kritische Betrachtung erfahrungsgemäß fast immer zu Kontroversen führt“, so wird mitgeteilt. Nicht selten ergibt ja das Studium der Geschichte, dass Personen, die zuvor noch verehrt wurden, dann doch den ein oder anderen sehr schwarzen Fleck auf ihrer Weste haben und man sie nicht durch Benennung einer Straße ehren möchte.

Als Beispiel kann international an den Architekten und Kinderschänder Adolf Loos erinnert werden und bezüglich Aachen an Agnes Miegel und Arthur Kampf, die die Nazis und ihre Ideologie bejubelten.

Feierte als Maler und NSDAP-Funktionär zeitweise die Nationalsozialisten und lieferte progressive Künstler ans Messer: Arthur Kampf. Ob er in Aachen-Burtscheid geehrt werden sollte, ist fraglich. Das Straßenschild ist verschwunden, die Straße wurde bisher nicht umbenannt. Foto: AachenNews Archiv

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Im Eurogress (Monheimsallee) werden geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und Rückverfolgbarkeit aller Anwesenden sichergestellt. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ist erforderlich. Bürger*innen werden gebeten, im Vorfeld der Sitzung einen kostenlosen Bürgertest (Schnelltest) in einem Testzentrum zu machen. Alternativ stellt die Stadtverwaltung viele Selbsttests zur Verfügung, die am Eingang des Eurogress bereit liegen. Testet euch dort ruhig vor Ort.

Achtung: Sitzungen können kurzfristig abgesagt werden. Bitte unbedingt vorab informieren. Die Sitzungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem zu finden unter: https://ratsinfo.aachen.de/bi/to010.asp?SILFDNR=4488

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Bitte liegen lassen: Rehkitze oder andere junge Wildtiere sind nicht allein 

An alle, die gerade in den Wochen und Monaten der Pandemie gern und ausdauernd spazieren gehen in Wald und Flur richtet sich der folgende Aufruf der Mitarbeiter*innen des städtischen Forstamtes. Sie schreiben:

Der Aachener Wald und auch die Wiesen werden gerade zu einer großen Kinderstube: Die Brut- und Setzzeit der heimischen Wildtiere beginnt. Jetzt sind sie besonders gefährdet – durch ihre natürlichen Feinde und auch durch Menschen. Viele Wildtiere, darunter Rehe, legen ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt an einer für sie sicheren Stelle ab und suchen dann nach Nahrung. 

„In regelmäßigen Abständen kehrt die Mutter zum Rehkitz zurück, um es zu säugen oder umzuquartieren“, sagt Dr. Gerd Krämer, Leiter des Forstamts im Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Selbst wenn die Mutter längere Zeit wegbleibe, seien Rehkitze weder verwaist noch krank. Die Rehmutter, auch Ricke genannt, würde den Aufenthaltsort ihres Kitzes kennen, so Krämer: „Sie finden sich gegenseitig durch Fiepslaute.“

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen im Wald meinen, das Jungtier sei verlassen. Sie nehmen es dann auf und wollen es versorgen oder zum Forstamt bringen. „Dies ist falsch verstandene Tierliebe“, betont der Forstamtsleiter. Auf keinen Fall solle man die Tiere anfassen. Die Kitze und auch andere junge Wildtiere nehmen den menschlichen Geruch an und werden dann von den Müttern verstoßen. Krämer empfiehlt: „Beobachten Sie das Tier und die Umgebung in Ruhe. Wer unsicher ist, kann den Fundort dem städtischen Gemeindeforstamt mitteilen, unter der Rufnummer 0241 432-36611.

Die Forstverwaltung bittet vor allem Hundehalter, ihre Hunde in den nächsten Wochen im Wald angeleint zu lassen. Tragende Wildtiere und Jungtiere sind eine leichte Beute. Auch wenn ein Hund dem Wild keine Verletzung zufügt, greift er massiv in den Lebensraum ein. Er beunruhigt und jagt die Tiere vollkommen unnötig.

Bäume und Wiesen, ob im Wald oder in der Stadt, und auch die Tiere bedürfen besonders sorgfältiger Pflege. Foto: Henning Brinkmann
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Polizei warnt wieder vor Betrügern am Telefon

In Aachen versuchen dauernd Betrüger (am Telefon) an das Geld anderer Leute zu gelangen. Es hört nicht auf, die Täter sind nicht selten erfolgreich. Sie gaben sich dieser Tage – laut Polizeibericht – mehrfach als Verwandte in Not oder Polizisten aus, die Geld oder Wertgegenstände in Verwahrung nehmen wollten.

Von den Tätern fehlt bislang immer noch jede Spur.

Die Polizei rät: „Beenden Sie solche Telefonate und melden dies umgehend bei der Polizei unter Telefon: 110. Bitte informieren Sie auch Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise.“

Zuletzt versuchten Unbekannte, via Telefonanruf Geld von einer Seniorin zu bekommen. Aufgrund einer Notlage der Enkelin sollte die Frau eine hohe Geldsumme überweisen. Die Seniorin schöpfte Verdacht und informierte ihren Sohn, der in einem weiteren Telefonat den unbekannten Täter mit dem Verdacht des Betrugs konfrontierte.

Der Täter wurde daraufhin aggressiv, drohte dem Sohn und seiner Mutter und beendete das Gespräch. Die Kriminalpolizei ermittelt auch in diesem Fall.

Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen hier: 

https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/228-sicher-leben/

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Rund um die Habsburgerallee: Eine neue Parkzone wird eingerichtet

Aachens Politiker*innen haben beschlossen, eine neue Parkzone für Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld der Habsburgerallee einzurichten. Diese neue Parkzone „M“ soll so schnell wie möglich eingerichtet werden. Der Einrichtungstermin wird in AachenNews frühzeitig bekannt gegeben.  

Zur neuen Parkzone gehören, so teilt das Presseamt mit, folgende Straßen:

Arndtstraße, Eynattener Straße (zwischen Bahnlinie und Kamperstraße), Goethestraße (zwischen Hohenstaufenallee und Schillerstraße), Hohenstaufenallee (zwischen Schillerstraße und Bahnunterführung),   Habsburgerallee mit Nebenfahrbahnen, Kamper Straße, Mariabrunnstraße (zwischen Hohenstaufenallee und Bahnunterführung), Maria-Theresia-Allee (zwischen Habsburgerallee und Im Brockenfeld), Schillerstraße, eine Nebenfahrbahn der Weißhausstraße und die Wiesenstraße. 

Einige dieser Straßen gehören zurzeit noch zur Parkzone „Burtscheid (BU) 3“. Sie werden mit Einrichtung der neuen Zone „M“ in diese integriert. Die Parkzone BU 3 endet damit in Zukunft von Burtscheid kommend an der Bahnüberführung über die Eynattener Straße. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner mit Sonderparkausweis „M“ werden von der vorgegebenen Parkgebühr befreit. Alle anderen müssen nach Schaffung der Zone eine Parkgebühr bezahlen, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr, samstags von 9 bis 14 Uhr. Es gibt keine Höchstparkdauer. 

www.aachen.de/bewohnerparken

Übersicht übernommen von der Seite der Stadt Aachen
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Regenbogenflagge an St. Fronleichnam

Die Regenbogenflagge soll zeigen: Man muss gar nicht so sein wie die meisten anderen Menschen. Man wird in dieser Kirche akzpetiert, egal wen man liebt.

Im März hatte die katholische Glaubenskongregation erklärt, die Kirche habe „nicht die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen“. Daraufhin kam es  – überraschend – zu symbolischen Handlungen und zu einzelnen krassen Fällen von Gehorsamsverweigerung. 

Zum Beispiel in Aachen im Ostviertel (St. Josef und Fronleichnam, Düppelstraße), wo jetzt schon wochenlang 2 Regenbogenflaggen flattern. Als klares Zeichen gegen die Entscheidung des Vatikans, keine homosexuellen Paare zu segnen.

Das Zusammenleben von Personen gleichen Geschlechts ist für die katholische Kirche des Teufels. Tja, vermutlich, weil Homosexualität für viele Männer mit einem Tabu verbunden ist. Und sich die Priester gerade deshalb in diesen Beruf geflüchtet haben, weil sie da nicht erklären müssen, warum sie ihr Leben lang nicht mit einer Frau zusammenleben wollen. Erstaunlich, wie lange sich solche quasi neurotischen Strukturen halten.

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Im Rahmen der Aktion „Liebe gewinnt – Liebe ist ein Segen“ können sich in der Kirche in der Düppelstraße übrigens Paare segnen lassen – und zwar in der Messe am Sonntag, 9. Mai, um 9.45 Uhr. Willkommen sind heterosexuelle Paare, homosexuelle Paare und wiederverheiratete Paare gleichermaßen.

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1. Mai 2021

Grade mal 10 Grad war es am 1. Mai 2021, kalt. Aber es gab trotz Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr viele geschmückte Maibäumchen. Kein Fest auf dem Marktplatz, nur eine kleine Demonstration einiger Unverzagter. Foto: in der Trichtergasse.
Aachen hat keinen Fluss, dafür viele Bäche, die meisten leider unterirdisch verortet. Das soll nicht so bleiben, lautet eine Forderung. Hier: Blick auf den Lindenplatz.
Es gab nur eine kleine Demonstration auf dem Marktplatz. Und Forderungen, die man so zum „Tag der Arbeit“ in Aachen auch noch nicht gesehen hatte.
Wieder werden uns in der Pandemie „Lockerungen“ versprochen. Speziell die Landesregierung NRW ist offenbar der irrigen Meinung, die Bevölkerung werde kollektiv in eine Depression verfallen, wenn man ihr nicht dauernd irgend etwas Tolles verspricht: Lockerungen, Urlaub wird möglich sein, Treffen wieder unter mehreren, mehr Tests kommen, Kinder wieder in die Schulen usw. Was für eine Fehleinschätzung. Die „überraschenden Kehrtwenden“ sind dabei Kennzeichen der Coronapolitik der Landesregierung NRW. Jede Woche was anderes und fast jedesmal läuft was schief. Jetzt also die nächste Runde.
Die städtische Mitmach-Kampagne „Aachen blüht“ soll in diesen Pandemiezeiten das Gemeinschaftsgefühl stärken. „Blüht“ ist in einem umfassenden Sinne gemeint. Es geht nicht nur um Blumen. Auch in den nächsten Jahren, so teilt das Presseamt mit, soll die Engagementbereitschaft der Aachener*innen sichtbar gemacht werden. Unter www.aachen.de/aachenblueht ist das Programm von „Aachen blüht“ bis zum Abschluss der Kampagne im November einsehbar.

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