Große Plakate, die man Wesselmänner nennt, stehen bereits in Brand am Markt parat. Inhaltlich ist da nicht viel drin. Man will wohl zunächst einfach nur Präsenz zeigen.
Die Wahlprogramme liegen vor. Hier kann man sehen, wie sich die einzelnen Parteien Aachens Zukunft vorstellen. Zwischen den Politik-Entwürfen könnt ihr auswählen. Nur: Wer hat die Zeit, das alles zu lesen? Keine/r.
Die Lehrer*innen bereiten sich jetzt vor. Mit den Schülerinnen und Schülern werden sie die Wahlprogramme im Unterricht durcharbeiten. Ab 16 können die ja schon wählen und sollen ein bisschen vorbereitet werden. Aber sonst?
Deshalb werden hier nur die Links präsentiert. Chronistenpflicht. Es ist nicht uninteressant zu sehen, wie professionell die Seiten gemacht sind, besonders die der CDU. Und die der Piraten natürlich. Zwischen den neuen und den Seiten von 2014 liegen Welten.
Ein Beispiel für viele: Wo zuvor Autos viel Platz einnahmen, konnten die Parkplätze vor Gaststätten plötzlich auch anders genutzt werden. Tische, Stühle und Pflanzkübel wurden aufgestellt, fertig war die Terrasse.
Die Gäste saßen Corona-unfreundlich draußen, wo die Aerosole flott davonfliegen, der Gastwirt konnte seinen Umsatz machen und schöner aussehen tat es auch noch. Hoffentlich eine Einrichtung, die von Dauer ist.
Für das gesamte Jahr 2020 verzichtet die Stadt Aachen auf die Erhebung von Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Raums an Straßen und Plätzen zum Zwecke der Außengastronomie. Außerdem können Gastronomiebetriebe beantragen, ihre Flächen für Außengastronomie zu erweitern. Damit wird vor allem den notwendigen Abstandsgeboten Rechnung getragen. Durch den Gebührennachlass verzichtet die Stadtverwaltung allein in der Innenstadt auf Einnahmen in Höhe von rund 400.000 Euro.
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Die Innenstadt von Aachen ist in den letzten zehn Jahren immer mehr heruntergekommen. Die Außenbezirke sind teils wunderschöne Wohngebiete, aber die Innenstadt . . . runtergerockt. Anders kann man es nicht nennen.
Niemand geht gern in die Großkölnstraße, am Büchel hält man sich nur auf, wenn es unbedingt nötig ist. Viele Ladenlokale stehen leer, neuerdings ist auch der Marktplatz selbst davon betroffen. Hier werden keine Fotos vom Niedergang gebracht, es würde einen nur traurig machen.
Die Stadt Aachen hat nur endlich viel Fläche zur Verfügung und diese Fläche ist grob umschrieben mit Wohnen, Gewerbe, Verkehr und Grün schon ausgereizt. Jeder Zugewinn für einen der vier Bereiche ist automatisch ein Verlust für andere.
Der bisherige Ansatz, die Grünflächen zu verringern, um dem restlichen Bedarf gerecht zu werden, hat sich überlebt. Außerdem wurden Gebäude bisher im wesentlichen bis zum Ende ihrer Nutzung geplant, was Rückbau und Wiederverwertung ignoriert. Wir wollen beide Probleme angehen und die Stadtverwaltung mit planungsrechtlichen Instrumenten ausrüsten, die bei jedem größeren Bauprojekt eine Handhabe bieten, um „cradle to cradle“ vorzuschreiben und den Flächenverbrauch einzudämmen.
Für eine lebenswerte Stadt ist Aufenthaltsqualität ein Hauptfaktor. Bisher ist diese Aufenthaltsqualität eher konzentriert an einigen Plätzen in der Stadt zu finden. Wir wollen diese Qualität breiter streuen und jedem Quartier Orte geben, die zum Verweilen und Flanieren einladen.
In der Innenstadt wollen wir das Profil als urbanes Zentrum stärken. Dafür müssen Orte wie die Umgebung des Bushofs, der Büchel und die Theaterstraße so umgebaut und gestaltet werden, dass die dichte Bebauung einer Großstadt kombiniert wird mit weiten Flächen für Fußgänger*innen und Grün. Die Innenstadt wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Der Einzelhandel als Frequenzbringer hat sich überlebt und wird in Zukunft eine deutlich kleinere Rolle spielen.
Wir wollen diese Veränderung gestalten und Leerstand durch kreative Erdgeschossnutzung vermeiden und die Innenstadt durch Grünflächen, Wasser und Gastronomie attraktiv halten.
Konkret bedeutet das:
Den Bushof mit hochwertigem Städtebau umgeben, damit du vom Bus in eine einladende Stadt trittst und nicht in einen abweisenden Angstraum
Das Quartier am Büchel mit viel Wohnraum und Grün entwickeln, damit du dich in diesem zentralen Bereich wohlfühlst, egal ob du Anwohner*in, Passant*in, Sexarbeiter*in oder einfach auf der Suche nach Wissen oder Entspannung bist
Die Theaterstraße mit weniger Fahrspuren und ohne Parkplätze zu einer Flaniermeile umbauen, damit du Platz zum Spazieren oder Chillen hast
Öffentliche Toiletten, Wasserspender und Bänke an allen belebten Orten in Aachen, damit du entspannt und ohne Konsumzwang in deiner Stadt unterwegs sein kannst
Mehr Platz für Grünflächen und Aachener Bäche offenlegen, damit du es in Aachen auch bei Hitze aushalten kannst
Hier hat die Gruppe „Runder Tisch Klimanotstand“ gute Arbeit geleistet, wie mir scheint. Man hat den Parteien, die im Rathaus regieren oder mitregieren wollen, ziemlich konkrete Fragen vorgelegt. Und dann die Antworten zum Vergleichen untereinander gestellt und bewertet.
Schaut selbst, wem ihr vertraut, wer möglicherweise viel verspricht und nur die Hälfte oder gar nichts halten wird. Viele Leser*innen hier haben ja längst ihre Erfahrungen hinsichtlich Wahlversprechen gemacht. Man muss sich bei einer Wahl auch fragen, wer überhaupt in der Lage sein wird, die hier gemachten Zusagen auch umzusetzen. Wer wird kämpfen, wer geht sowieso immer den Weg des geringsten Widerstandes usw?
Absolut hilfreich ist auch der Klima-Wahl-o-mat für Aachen. Überraschung: Bei mir kam raus, dass ich am besten UWG oder Piraten wählen sollte. Die wenigsten Übereinstimmungen hatte ich mit den Vorstellungen der FDP und der SPD. Den Klima-Wahl-o-mat findet ihr hier:
Die ersten Wahlplakate sind in Aachen auch schon aufgetaucht. Sie sind sehr unterschiedlich.
Die Linke erzählt auf einem Bild vorne die Geschichte von dem alten kranken Mann im Rollstuhl, der gleich von zwei (!) Pflegekräften Hilfe bekommt, während hinten jemand verzweifelt auf dem Boden sitzt und Ärzte durch Flure rennen, ohne den Mann auf dem Boden zu beachten. Oder so. Die UWG kommt – Material sparend – mit kleinen Plakaten ohne Bild aus. Ein griffiger uralt Spruch reicht ihnen, wobei es nicht genug Farbe zum Schreiben gegeben haben muss. Es soll wohl der Eindruck von Sparsamkeit erweckt werden. Die SPD. Hier leider – außer dass die Dame in den StädteRegionstag will – keine Botschaft.
Soll man sein Essen fotografieren? Ich denke: ja, unbedingt. Diese Nachspeise haben Piraten in einem marokkanischen Restaurant in der Harscampstraße in Aachen gegessen.
Nicht nur seit Corona versuchen wir, im Internet Nähe herzustellen. Nah sind uns Menschen, die uns nicht erst ihr halbes Leben erzählen müssen, bevor wir uns mit ihnen verbunden fühlen.
Wirklich nah fühlen wir uns den Menschen, bei denen wir viele Details aus dem Alltag kennen. Zum Beispiel, wenn wir sehen, was sie sich gerade (Tolles) gekocht haben oder in einem Restaurant gegessen haben. Und wenn der eine Teil der Freunde 1000 Kilometer entfernt vom anderen lebt, dann kann man sich über sein Alltagsleben via Instagram, Facebook & Co gut informieren. Man fühlt sich verbunden und nah, weil man vom Alltag der anderen viel weiß – obwohl man räumlich getrennt ist.
Der Wahlausschuss hat getagt und es ist jetzt folgendes amtlich:
Für das Amt der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters kandidieren diese Personen. Ihre Namen werdet ihr auf einem der vier Wahlzettel finden, die euch anlässlich der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, überreicht werden. Welche Person verdient hier euer Vertrauen?
Harald Baal, CDU;
Matthias Dopatka, SPD.
Sibylle Keupen, BÜNDNIS90/Die GRÜNEN.
Wilhelm Helg, FDP.
Leo Deumens, DIE LINKE.
Matthias Achilles, PIRATEN.
Ralf Haupts, UWG Aachen.
Markus Mohr, AfD.
Hubert Franke, Die PARTEI.
Adonis Böving und Jörg Polzin jeweils als Einzelbewerber.
Ihr fragt euch bestimmt: Warum stellen die Mitglieder der kleinen Parteien überhaupt einen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl auf? Die haben doch sowieso keine Chance, die OB-Wahl zu gewinnen?
Dazu ist zu sagen, dass der OB-Kandidat (durch seine Kandidatur) immerhin die Möglichkeit bekommt, die Politik seiner Partei, die Linie und das Profil seiner Partei in einem großen Rahmen vorzustellen. Man wird zu Podiumsdiskussionen eingeladen oder zu Diskussionen im Internet. Und kann dort die Vertreter der Altparteien (CDU, SPD, Grüne) mit alternativen Politik-Vorstellungen konfrontieren und schön herausstellen, wie und wo die Gegensätze sind. Das hat seinerzeit (2014 ff) z. B. für die Piratenpartei in Aachen Marc Salgert mehrfach sehr gut gemacht. Diesmal hat schon Matthias Achilles des öfteren die Positionen und den anderen Politikstil echt gut vertreten.
Zudem kann ein Achtungserfolg verbucht werden, was immer motiviert und zeigt, wer da noch zu einem hält.
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Bis jetzt hier unter den Tisch gefallen ist, dass auch der Integrationsrat gewählt wird. Aus Unachtsamkeit, das muss zugegeben werden. Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt dazu mit:
„Der Wahlausschuss stellte zur Wahl des Integrationrates fest, dass kein Wahlvorschlag verspätet eingereicht wurde. Mängel wurden nicht festgestellt. Auch hier wurde der Beschluss auf Zulassung der eingereichten Listenkandidaten- und Einzelbewerbervorschläge einstimmig gefasst. Es stehen eine Einzelbewerberin und sieben Listenvorschläge zur Wahl. Die Integrationsratswahl der Stadt Aachen wird am Sonntag, 13. September, zeitgleich mit der Kommunalwahl durchgeführt.“
Alle Informationen zu den Wahlen gibt es auch auf der Homepage der Stadt Aachen, aachen.de/wahlen
Damit der ganze Clusterfuck, also die Kommunalwahl am 13. September, überhaupt stattfinden kann, braucht man Wahlhelfer*innen. Es müssen schließlich in 225 Wahllokalen tausende Stimmen ausgezählt werden usw. Du kannst gut zählen? Dann los. Mehr Infos dazu hier.
Zur Erinnerung: Sich seine Stadtregierung selbst wählen zu dürfen, das ist in den meisten Ländern dieser Erde den Menschen gar nicht gestattet. Freu dich und ansonsten: check deine Privilegien.
Straßen, die früher mal anders hießen, sind in Aachen keine Seltenheit. Mit dem Namens-Switch hatte – soweit bekannt – kaum jemand je ein Problem. Von Bajaadejrav ging es zu Alexianergraben. Da hat nicht nur der Name, sondern auch die Sprache gewechselt. Man stelle sich das mal beim „Café zum Mohren“ vor.
Kürzlich hat man bei einigen Straßenschildern die alten Namen hinzugefügt, in schwarzer Schrift auf gelbem Grund. Freude.
Auf einen neuen Namen wartet auch eine Straße, die nach einer Nazi-Größe benannt ist. Die Arthur-Kampf-Straße in Burtscheid . . .
Den Hohenzollernplatz möchten ebenfalls einige Menschen in Aachen umbenannt wissen. Es mutet merkwürdig an, dass man sich gerade bei diesen Umbenennungen so schwer tut und viele Argumente anführt, weshalb es besser nicht zu einer Neufirmierung kommen sollte.
Auch die Menschen in der ehemaligen DDR mussten sich ratzfatz an viele neue Straßennamen gewöhnen. Mir ist keine Diskussion bekannt, in der man sich darüber bewusst war, was man den Menschen im Osten damit zugemutet hat. Obwohl es wegen der Masse der Umbenennungen bestimmt nicht einfach war. Hier weiterlesen.
Die heutige Tarifstruktur, sagt Matthias Achilles von der Piratenpartei, sei selbst für erfahrene ÖPNV-Kund*innen und mit Apps nur schwer nachzuvollziehen. Hinzu komme, dass viele Preise unattraktiv sind und tatsächlich Menschen vom ÖPNV ausschließen.
Bisher wurden die Preise einfach nach der Maßgabe fortgeschrieben, dass man so viel Geld wie möglich von den Kund*innen generieren wollte, um so einen Großteil des ÖPNV zu finanzieren. Für die ambitionierten Pläne der Aachener Piraten, Verkehr grundsätzlich zu erst als ÖPNV zu denken, muss die Finanzierung langfristig gesichert und auf eine breitere Basis gestellt werden.
Die Piraten teilen dazu mit: „Wir wollen den Vorschlag der ASEAG aufgreifen und eine dauerhafte Nutznießer*innen-Finanzierung durch eine Abgabe sichern, weil alle etwas davon haben, wenn mehr ÖPNV und weniger Pkw genutzt wird.“
Konkret bedeutet das:
Einfache Zeit- und Luftlinientarife, damit du immer weißt, was du bezahlst.
Günstiger ÖPNV von allen finanziert, damit du dir auch mit wenig Geld Mobilität leisten kannst
Fahrscheinfreien ÖPNV vorbereiten, damit du in Zukunft wirklich einfach fahren kannst
Aachens Presselandschaft – ohnehin nicht mehr besonders divers – wird noch ärmer: Die kleine Kultur-Gazette MOVIE erscheint nicht mehr. Das ist schade.
Der Zusammenbruch des Anzeigenmarktes infolge Pandemie soll dem Heft den Todesstoß versetzt haben. Und wir können froh sein, wenn dem nicht weitere Hefte folgen werden. „MOVIE – Kultur und Konsum an der Grenze“ ist/war ein Szene-Heft, das kostenlos in Kneipen, Cafés, Kinos und allerlei Locations auslag. Immer randvoll mit Texten über Kunst, Kultur und Subkultur, Leben und Sterben in Aachen und dem Grenzland – Texte auf einem sehr hohen Niveau.
Die MOVIE informierte über Arthousekino und Kultur Marke „out of the box“, war ein phantasievoll gemachtes Themenheft, ein Alternativmedium mit eigenwilligen Interpretationen von allem. Hermann-Josef Pilgram, grüner Ratsherr der Stadt Aachen, schreibt zum Abschied, die MOVIE sei „das einzige Heft, das über Jahrzehnte Originalität und Unangepasstheit mit hoher journalistischer Qualität verbinden konnte“. Wohl wahr.
Gabor Baksay als Herausgeber tobte sich herrlich aus mit Satire und Sarkasmus. In seiner Nachfolge Birgit Franchy als Herausgeberin legte viel Wert auf tiefschürfende Kritiken von Filmen, Ausstellungen, Konzerten und Theateraufführungen. Ob wir das in Aachen so jemals wieder erleben werden?
Schlurz, aber es hilft kein Jammern und Klagen. 38 Jahre MOVIE in Aachen und jetzt: Vorbei, vorbei, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Ich war immer eher skeptisch, wenn von staatlicher Finanzierung freier Medien die Rede war. Diesen Standpunkt muss man überdenken, sollen wir nicht doch dem Beispiel der Franzosen folgen? Steuergelder an Verlage verteilen?
Die MOVIE, besonders so, wie sie in den letzten drei, vier Jahren war, wird keine Netz-Postille ersetzen können. Danke an die Blattmacher*innen und die freien Schreiber*innen, dass ihr so lange durchgehalten habt.
In den vergangenen zwei Wochen sind im Waldgebiet Münsterwald in den Nachmittagsstunden vier kleinere Flächenbrände ausgebrochen.
Zuletzt wurde der Leitstelle für die Städteregion Aachen am Mittwoch, 29. Juli, um 15 Uhr ein Flächenbrand im Münsterwald gemeldet. Mitarbeiter des Forstamtes der Stadt Aachen, die in einem angrenzenden Waldstück arbeiteten, riefen die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte bodennahes Gehölz auf einer Fläche von ungefähr 20 Quadratmetern. Bei mehreren mittelgroßen Bäumen brannte bereits die Rinde bis in eine Höhe von 4 Metern. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Im Wald gilt: nicht rauchen und keine Glasscherben oder Flaschen rumliegen lassen.
Zwei der vorherigen Brände konnten durch Mitarbeitende des Forstamtes und Arbeiter und Arbeiterinnen gelöscht werden, bei einem weiteren Brand musste aufgrund der Brandentwicklung ebenfalls die Feuerwehr ausrücken.
Bei allen Bränden ist ein Sachschaden in Höhe von jeweils mehreren hundert Euro entstanden und es wurden diverse Bäume durch die Brandeinwirkung derartig beschädigt, dass sie nur noch gefällt und entsorgt werden können.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.
Das Forstamt und die Feuerwehr der Stadt Aachen sowie die Aachener Polizei bitten Bürgerinnen und Bürger, die in den Aachener Wäldern verdächtige Wahrnehmungen machen, sich umgehend an die Polizei zu wenden. Insbesondere im Hinblick auf die große Trockenheit und die wenigen Niederschläge, die in dem bisherigen Sommer gefallen sind, besteht die große Gefahr, dass sich solche kleine Flächenbrände schnell zu verheerenden Waldbränden entwickeln.
Meldet bitte Rauchentwicklungen, offenes Feuer und Brände direkt beim Feuerwehr- Notruf 112.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).