Das Parkhaus der Aachen Arkaden am Eisenbahnweg: Mindestens 4 Etagen sind ständig leer. Nur in den beiden unteren Etagen wird geparkt.
Eine Anwohnerin des Frankenberger Viertels richtet einen Antrag an das Bürgerforum der Stadt Aachen, das Parkhaus der Aachen Arkaden zu kaufen und zu einer Quartiersgarage für Bewohner des Frankenberger Viertels umzunutzen. Die schlechte Ausnutzung der Großgarage mit 832 Stellplätzen ist seit langem bekannt.
Der Parkplatzmangel im Frankenberger Viertel ist trotz Bewohnerparkzone allgegenwärtig. Erschwerend kommt dort der Wegfall diverser Stellplätze aufgrund von Langzeitbaustellen hinzu. Die Aachen Arkaden befinden sich quasi am oberen Rand des Frankenberger Viertels (Trierer Straße 1). Dort kann man derzeit parken für monatlich 50 Euro 51,38 Euro (verlangt die APCOA PARKING Deutschland GmbH für das Parken im Monat, 7 Tage, 24 Stunden). Die Stadt könnte die Parkplätze subventionieren und für maximal 20 oder 30 Euro/Monat vermieten. UPDATE: Es gibt gegen eine solche Subventionierung allerdings berechtigte Bedenken.
Von der Verlagerung des ruhenden Verkehrs auf eine Quartiersgarage verspricht sich die Antragstellerin eine nachhaltige Entspannung der vorherrschenden, stressigen Situation.
Das Bürgerforum tritt am Dienstag, 19. Mai, im Eurogress zusammen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern deren Fragen und Anregungen zu besprechen und eventuell einer Realisierung näher zu bringen. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr. Das Gremium tagt im Eurogress, weil zwischen den Teilnehmer*innen ein Abstand von 1,50 Metern eingehalten werden muss.
Da kommt Freude auf. Der Corona-bedingte, beinah überstürzte Aufbruch ins Digitale hat auch Gutes: Im kommenden Bürgerforum am 19. Mai steht der Antrag eines Bürgers auf der Tagesordnung, in dem es darum geht, die eSport Bewegung nachhaltig zu fördern. Und die regierende CDU/SPD blockt die Sache tatsächlich nicht ab.
Ein Antrag, den so ähnlich die Piratenfraktion im Rat der Stadt bereits im April 2017 gestellt hatte und der damals auf pures Unverständnis, Hohnlachen („Was für ein Quatsch ist das denn?“) und Weigerung, sich intensiv damit zu beschäftigen stieß.
Aber man soll nicht nachtragend sein und sich freuen, wenn meistens rückschrittlich orientierte Herrschaften sich mal eines Besseren besinnen.
„Vor dem Hintergrund der rasant fortschreitenden Digitalisierung ist es dem Antragsteller ein Anliegen, dass die Stadt einen Beitrag dazu leistet, Begegnungsstätten wie auch eine nachhaltige gesellschaftliche Integration des eSports in unser soziales Gefüge zu schaffen.“ So zu lesen in dem Text, den die Verwaltung den Politiker*innen im Bürgerforum zur Abstimmung/Weiterleitung vorlegt.
In der Sitzung (ist öffentlich) am kommenden Dienstag, 19. Mai, 18 Uhr, im Eurogress kann der Antragsteller die positiven Seiten des eSports herausstellen – als da wären: soziale Kontakte fördern, Gesundheitsvorsorge, Kombination von traditionellem Sport und eSport, „Safergaming“, Suchtprävention entwickeln usw.
Der Antragsteller ist der Ansicht, dass die Stadt Aachen bereits jetzt den Anschluss an diese Entwicklung zu verlieren droht. Und da hat er Recht. Aktuell gebe es in Aachen keine notwendige Infrastruktur, auf die Menschen oder Vereine zurückgreifen könnten. Er empfiehlt Förderprogramme in diesem Bereich da Aachen im Dreiländereck die besten Voraussetzungen hat, um kultur- und länderübergreifend Menschen spielend zusammenzubringen.
Allerdings gibt es ja in Aachen bereits eine eSport-Abteilung bei der Alemannia mit diversen Aktivitäten, wie man dieser Seite entnehmen kann. Und auch auf Städteregion-Ebene soll es eine Initiative geben.
Der Antrag der Piraten wurde seinerzeit erst im Sportausschuss behandelt und von da in den Kulturausschuss abgeschoben und dort recht oberflächlich behandelt (Sitzung vom 26. 09. 2017, Tagesordnungspunkt Ö 13) Im September 2017 kam man nämlich zu dem Ergebnis, dass eSport nicht als Sport anerkannt ist und möglicherweise eine kulturelle Angelegenheit ist. Und die Sache sei zwar irgendwie förderungswürdig, aber gefördert hat man dann nichts.
In der Vorlage heißt es, der Kulturbetrieb der Stadt Aachen wird im Rahmen der Sitzung des Bürgerforums zum Antrag mündlich Stellung nehmen. Da sind wird dann mal gespannt, ob Aachen noch die Kurve kriegt.
Zentral gelegen: Aachens Bushof in der Peterstraße. Er wurde eröffnet am 1. Oktober 1973. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann
Das Großreinemachen im Bushof hat sich gelohnt. Reparaturen wurden umgesetzt und auch die Decke der Bushof-Halle erscheint jetzt „blitzblank“, wie Heidemarie Ernst, Leiterin der Koordinationstelle Bushof, sagt. Zugleich wird klar, dass man im Rathaus vorerst nicht daran denkt, den Bushof (eine Bausünde der 70er Jahre) durch ein neues Gebäude zu ersetzen.
Eine stark verschmutzte Ecke in der Busunterfahrt wurde mit neuer Mauer in frischer gelber Farbe verschlossen und kann nun nicht mehr so einfach als Toilette missbraucht werden. Die Stadtverwaltung hat in den vergangenen Wochen ein Urinal aufgestellt. Viel Farbe, hohe Reinigungsfrequenzen und eine moderne Beleuchtung sollen dafür sorgen, dass künftig die üblichen Verschmutzungen erst gar nicht entstehen, so teilt die Stadtverwaltung mit.
Die Eigentümergemeinschaft des Bushofgebäudes hat den Durchgang von der Peterstrasse zum Parkhauseingang sowie zu den Haltestellen in der Busunterfahrt renoviert. Eine dunkle Ecke unter einer Treppe wurde mit Zink verkleidet und der Bereich zusätzlich beleuchtet und frisch gestrichen. „Wir bringen das alte Gebäude mit einfachen Mitteln Schritt für Schritt in einen annehmbaren Zustand, denn der Bushof wird sicherlich noch viele Jahre seine Funktion erfüllen“, erklärt Heidemarie Ernst.
Geplant sind noch mehr Sauberkeit und Licht in der Busunterfahrt, blühende Bepflanzung, eine neue schlichte Außentreppe sowie insgesamt mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger.
Die Polizei zieht in der Eifel Raser aus dem Verkehr.
Am Samstag, 9. Mai, hat die Polizei stationäre und mobile Verkehrskontrollen in der Eifel durchgeführt. Kontrollen dieser Art sind notwendig, um zum einen Verkehrsunfälle zu verhindern und zum anderen wegen der Beschwerden der Anwohner. Zwischen 10 und 18 Uhr kontrollierten die Aachener Polizisten in Kesternich, Einruhr und Rurberg Motorräder und Pkw.
Insgesamt fuhren – laut Polizeibericht – 52 Autos und 22 Motorräder zu schnell. 4 Auto- und 20 Motorradfahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Alle anderen Verstöße bewegten sich im Bereich des Verwarnungsgeldes. Der schnellste Pkw wurde mit 100 km/h und das schnellste Motorrad mit 115 km/h statt der erlaubten 70 km/h gemessen.
Jeweils ein Motorrad- und ein Autofahrer überholten im Überholverbot und müssen ebenfalls mit einer Anzeige rechnen.
Insgesamt müssen 10 Motorradfahrer und 2 Autofahrer zusätzlich mit Fahrverboten rechnen. 21 Schallpegelmessungen bei Zweirädern zeigten keinen Verstoß an.
Die Polizei wird die Kontrollen in diesem Jahr fortsetzen. Polizeipräsident Dirk Weinspach und der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns informierten sich gemeinsam vor Ort von der Notwendigkeit dieser Kontrollmaßnahmen. Weinspach erklärte: „Wir nehmen die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Lärmbelästigungen ernst.“ Das Ziel der Polizei sei es außerdem, „die Sicherheit auf zwei Rädern zu steigern.“
Zwei Demonstrationen sind sich offenbar in Aachen am vergangenen Wochenende in die Quere gekommen. Dazu muss man wissen: Wer in Deutschland demonstrieren will, der muss nicht um Erlaubnis bitten. Demonstrationen muss man nur anmelden. Man muss den Staat nicht um Erlaubnis fragen, ob man ihn kritisieren darf.
In der derzeitigen Corona-Krise sind – auf Basis der Coronaschutzverordnung – aber tatsächlich Grundrechte außer Kraft gesetzt worden. Das ist im Grunde eine sehr gefährliche Sache, doch da es tatsächlich „um Leben und Tod“ (Laschet) geht, da das Virus unter allen Umständen bei seinem Marsch durch die Gesellschaft gestoppt werden musste und muss, hat man Ausnahmen akzeptiert.
Leute dürfen nicht mehr zur Arbeit, Kinder nicht mehr in die Schule, versammeln darf man sich auch nicht mehr, alles, selbst der Kirchgang ist/war untersagt. Das verkraften Menschen nicht lange. Die ersten drehen jetzt durch.
Auch, weil die Prävention so gut geklappt hat, weil Zustände wie in den USA und Italien vermieden wurden und auf den Intensivstationen sogar Betten leer blieben, kommen Zweifel auf. Denn: There is no glory in prevention. (Das bedeutet: Wenn du durch kluge Prävention ein großes Unglück verhinderst, erntest du keinen Ruhm, weil jeder sagt: Es wäre doch sowieso gar nicht so schlimm gekommen.)
Wie überall, so gibt es auch in Aachen Menschen, die meinen, die ganze Corona-Geschichte hätte Frau Merkel eingefädelt, weil sie die Welt beherrschen will, oder die chinesische Regierung oder der schwerreiche Bill Gates oder alle zusammen um – wahlweise – uns alle in die Pfanne zu hauen oder zu versklaven oder was auch immer Schreckliches. Kurz: Verschwörungstheorien machen die Runde und finden die üblichen Verfechter. Die Verschwörungs-Heinis machen viel Lärm, es ist aber nur ein kleines Trüppchen. Auch auffallend viele Esoteriker und Impfgegner.
So ein Trüppchen hat sich nun auch in Aachen zusammengefunden – als gerade eine andere – eher demokratisch orientierte Gruppe am Elisenbrunnen demonstrierte. Ich war selbst nicht dabei, verlasse mich auf mir Zugetragenes. Die Polizei schickt unterdessen folgende Mitteilung:
„Obwohl die Stadt Aachen dem Anmelder einer Demo nicht die erforderliche Ausnahmegenehmigung gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung erteilt hatte, haben sich heute gegen 15 Uhr über 100 Menschen am Elisenbrunnen versammelt und einen Demonstrationszug rund um den Elisenbrunnen durchgeführt. Dabei störten die Anwesenden auch den Ablauf einer anderen genehmigten (!) Demonstration.“
Nach mehrfacher Aufforderung durch die Polizei hätten die Teilnehmer der einen Demonstration („Seebrücke“) gegen 16 Uhr den Innenstadtbereich verlassen. Gegen den Initiator der Anti-Corona-Maßnahmen-Partei („Widerstand 2020“) habe man ein Strafverfahren eingeleitet.
Neben dem Grundrecht auf Demonstration wurde offenbar noch ein weiteres Grundrecht verletzt tangiert. Denn die Polizei teilt zusätzlich mit: „Im Rahmen des Einsatzes wurde eine freie Journalistin durch einen Polizeibeamten bei der freien Berichterstattung gehindert.“ Der Vorfall werde derzeit Polizei-intern geprüft.
Wie immer in Krisen gibt es Menetekel, „Schrift an der Wand“. Gefordert wird in Forst unter anderem „Wahrung der Versammlungs-, Bewegungs- und Meinungsfreiheit. Wahrung von Persönlichkeitsrechten und Datenschutz“. Hinter den Forderungen sieht man plötzlich Rechte und Linke gleichermaßen stehen.
Zum Weiterlesen vorerst hier. Später hier mehr. Mehr hier: Tagesspiegel Und: Wenn Gaststätten offen, die Gasträume aber geschlossen sind und das Essen nach draußen gereicht wird. Hier. Aus der Süddeutschen: Hier
Ich verwette übrigens meinen BMW (leider alt), dass es keine 10 Tage dauert und die Wahnwichtel (halten Impf-Befürworter Bill Gates für eine Art Dr. Mabuse) sitzen im Öffentlich-Rechtlichen TV in den Talkshows und dürfen ihren Quatsch verbreiten.
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UPDATE: Zu dem Vorfall teilt die Polizei tags drauf mit (im Wortlaut):
Wie bereits berichtet kam es im Rahmen der Demonstration zu einem Konflikt zwischen einer freien Journalistin und einem Beamten der Aachener Polizei. Anlass dafür waren Bildaufnahmen der Journalistin, welche diese von einem Unbeteiligten angefertigt haben soll. Beim Einschreiten des Beamten wurde die Frau leicht an der Hand verletzt und die Kamera wurde beschädigt.
„Wir bedauern diesen Vorfall sehr und sind im engen Kontakt zu der Journalistin. Wir werden jetzt dafür Sorge tragen, dass der Sachverhalt schnellstmöglich und lückenlos aufgeklärt wird“, so Polizeipräsident Dirk Weinspach.
„Die uneingeschränkte Pressefreiheit und die Möglichkeit der freien Berichterstattung ist eines der höchsten Güter in unserer Demokratie. Die Polizei Aachen schützt die Pressefreiheit und setzt sich aktiv für die gute Zusammenarbeit mit den Medienvertretern ein“, so Weinspach weiter. (am)
Es ist wieder viel los in Aachens Straßen: Die kleineren Geschäfte sind offen, die großen sind es teilweise. Die Kaufhäuser haben in ihrem Inneren weite Bereiche gesperrt, kurios anzusehen z. B. bei Sinn, Appelrath-Cüpper und im Kaufhof.
Man konnte sich gestern wieder ein Eis kaufen, aber noch nicht vor den Cafés in der Sonne sitzen. Etliche Geschäftsleute haben für die Wartenden die Straße markiert (s. Foto). Mehr als zwei Personen dürfen in die Geschäftsräume nicht rein, weitere Kunden müssen draußen bleiben und Abstand halten.
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Unterdessen erheitern uns der Oberbürgermeister und seine Planungsdezernentin Frauke Burgdorff mit der Bitte, wir sollen doch „neue Ideen für den Büchel“ entwickeln. Wie bitte?
Bereits 30 Jahre nachdem klar wurde, dass das Parkhaus Büchel abgerissen wird, gibt es einen Ideenwettbewerb, was an seiner Stelle gebaut werden soll. Donnerwetter. Das ging ja flott! – 2500 Quadratmeter werden frei, und wir Bürgerinnen und Bürger dürfen uns jetzt schon überlegen, was mit dieser Fläche geschehen soll. Was für eine tolle Idee.
Das Projekt komme jetzt „in eine spannende Phase“ soll Oberbürgermeister Marcel Philipp gesagt haben (Kopf auf Tisch).
Motto des Ideenwettbewerbs ist übrigens: „Stadt machen am Büchel“, hier die passende Seite dazu: Buechel-Aachen.de . Da hätte man mit einem vorgeschalteten Ideenwettbewerb vielleicht auch noch ein sprachlich glatteres Motto finden können. Aber, okay. Man will ja nicht immer nur meckern.
Eine Blumenwiese wäre schön an der Stelle, oder lauter Wohnungen mit Kita vielleicht. Für eine Markthalle spricht auch einiges, oder für eine kombinierte Volkshochschule mit Stadtbücherei, oder eine Ladenpassage, oder ein Thermalbad. Alles Vorschläge aus der Vergangenheit, die offenbar nicht realisierbar waren.
Jetzt sollen junge Kreative ran (mit Betonung auf „junge“). Die können eigentlich nur noch den Bau einer Kirche oder eines NEUEN Parkhauses vorschlagen, alles andere war schon mal da. Gerade Kirchen und Parkhäuser hat Aachen zwar schon in Hülle und Fülle, aber so langsam wünscht man sich, dass auf dem Gelände endlich überhaupt irgendwas gebaut wird.
Am 13. September wird – wenn alles gut geht – ein neuer Stadtrat samt Oberbürgermeister*in gewählt. Und man kann sich an fünf Fingern ausrechnen, dass auch für den/die Neue gilt: Nur nichts überstürzen.
Diese Seite kann in der Aachener Volkshochschule (Peterstraße) und im Zeitungsmuseum (Pontstraße) demnächst wieder eingesehen und kopiert werden. Vorerst auch hier.
Es gibt immer mehr Erwachsene, die das Radfahren wieder für sich entdecken. Radfahren ist eine gute Möglichkeit, leistungsfähig und beweglich zu bleiben. Mit der Kampagne „FahrRad in Aachen“ möchte die Stadt erreichen, dass mehr Aachenerinnen und Aachener mit dem Fahrrad unterwegs sind. „Dies gilt natürlich für alle Altersgruppen“, erläutert Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin einer städtischen Kampagne.
Dabei ist der Aspekt der Verkehrssicherheit sehr wichtig. „Fahrradfahrer haben keine Knautschzone und daher ist es wichtig sich auf dem Fahrrad sicher zu fühlen.“
Die Stadtverwaltung veranstaltet gelegentlich kostenlose Elektrorad (Pedelec)-Trainingskurse. Wegen der Corona-Krise gelten strenge Hygienestandards. Ein Abstand von 1,5 Meter muss sichergestellt werden. Die Zahl der an den Kursen Teilnehmenden wird deshalb in diesem Jahr immer sehr klein sein.
Die Kurse dauern jeweils rund drei Stunden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es besteht Helmpflicht, Schutzmasken sind hilfreich und sollten mitgebracht werden.
Wer sich erkundigen möchte, wann die nächsten Kurse stattfinden, wende sich an Dr. Stephanie Küpper: per Mail: fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de oder telefonisch: 0241 432 6133.
In den Kursen lernt man, die Fahrräder besser zu beherrschen, man bekommt Tipps zur Fahrtechnik. Daneben geht es um die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad, „damit keine Verletzungen durch Fehlbelastungen auftreten“, erklärt Holger Sievers.
Besonders beim Pedelec ist dies wichtig. Wegen der zusätzlichen Motorkraft sind diese Elektrofahrräder schwerer und lassen sich anders als herkömmliche Fahrräder fahren. Deswegen ist es auch empfehlenswert, gefährliche Situationen im Zuge eines solchen Fahrtrainings auszuprobieren und bestimmte Techniken zu erlernen.
Ein Dutzend überwachte Fahrrad-Parkplätze gibt es jetzt in Aachen in einem öffentlichen Parkhaus. Waaaaaaahnsinn. Da klopft sich die regierende CDU selbst auf die Schulter, weil man in letzter Zeit doch so viel für Radfahrer*innen getan hat (nachzulesen in den AN vom 13. Mai 2020, Seite 13 A1).
Heldenverehrung wird wieder modern. Gleich am Eingang hat der Aachener Tierpark (Euregiozoo) einen Corona-Helden-Platz installiert. Da steht: „Gewidmet den vielen stillen Heldinnen und Helden des Alltags, die nicht nur in dieser Krisenzeit die Gesellschaft am Laufen halten“. – Ganz schön pathetisch. Fände besser, wenn Krankenschwestern/Erzieherinnen freien Eintritt (6,50 Euro) bekämen.
Seit heute ist endlich der Aachener Tierpark wieder geöffnet. Einige wenige Bereiche bleiben noch gesperrt, aber es war trotzdem schön, die Tiere putzmunter und die Anlage tipptopp gepflegt zu sehen.
Es kamen gleich am ersten Tag viele Eltern mit ihren Kindern, aber die verliefen sich in dem großen Gelände. Von Gedränge keine Spur, alles verteilte sich weiträumig. Draußen kann man sich ja, nach Erkenntnissen der Wissenschaftler, fast gar nicht infizieren. Das Virus braucht Innenräume, in denen sich Menschen – dicht an dicht – aufhalten. Räume, wie z. B. eine überfüllte Gaststätte in Ischgl in Tirol, einen prallvollen Saal zum Karneval feiern wie im Kreis Heinsberg oder Sammelunterkünfte für Arbeiter aus Rumänien oder Asylbewerber. Viele Menschen, innen, in einem Raum: Da freut sich das Virus.
Draußen, wo immer ein leichter Luftzug ist und womöglich noch Sonnenschein, da haben die Viren viel weniger Chancen.
Abstand halten, gilt das jetzt auch für Tiere? Wohl kaum. Mal schauen, was auf dem Boden des Weihers los ist. Begrüntes Dach im Tierpark. Davon sollte es in Aachen viel mehr geben.
Es verdichten sich die Hinweise, dass das Virus nur dann wirklich gefährlich ist, wenn sich viele Menschen eng beieinander innen in einem nicht sehr großen Raum aufhalten. Deshalb gilt: Wenn innen, dann Fenster auf!
Und: Frauen unter 40 werden extrem, also wirklich extrem selten krank. Manche sagen schon: Das Virus erreicht Frauen unter 40 nicht.
Es hagelt Wiedereröffnungen. Alles wird gut, wenn wir nur fleißig Masken tragen, gleichzeitig immer 1,50 Meter Abstand halten und uns öfter mal die Hände waschen.
Die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus: In der StädteRegion gibt es nunmehr 1895 positive Fälle, davon 938 in der Stadt Aachen. 1664 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund.
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 84.
Es wird darauf hingewiesen, dass es neben den durch Test bestätigten Infektionen auch noch eine unbekannte Zahl Infizierter gibt.
Aktuelle Coronaschutzverordnung: Die für die Zeit bis zum 10. Mai aktualisierte Coronaschutzverordnung ist nachzulesen auf www.aachen.de/corona. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie, Beherbergung und mehr.
Ab sofort ist in NRW der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich.
Spielplätze werden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab morgen, 7. Mai, wieder geöffnet. Die Bolzplätze bleiben vorerst geschlossen, da diese in der Regel von mehreren Menschen gleichzeitig für Teamsportarten mit Nähe und Körperkontakt genutzt werden. Eine Öffnung der Bolzplätze wird mit einer noch ausstehenden Öffnung der Sportplätze einhergehen.
Schulen: Am morgigen Donnerstag, 7. Mai, wird der Unterricht für die vierten Schuljahre wieder aufgenommen. Die Schulen in der Städteregion Aachen sind darauf gut vorbereitet. Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die vierten Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung.
Die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher.
Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden.
Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen.
Museen: In der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist vorgesehen, dass die Museen und einige andere Kultureinrichtungen wieder ihren Betrieb aufnehmen können. In Aachen gilt das für das Ludwig Forum für Internationale Kunst an der Jülicher Straße und für das Centre Charlemagne Neues Stadtmuseum Aachen am Katschhof.
In den beiden Häusern, die wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet haben, gilt für Personal wie Besucher: Mundschutzpflicht. Entsprechende Hygienevorkehrungen sind vorbereitet. Zum Konzept gehört auch, dass nur eine maximale Zahl an Gästen (50 im Ludwig Forum und 20 im Centre Charlemagne) gleichzeitig in die Ausstellungen gehen darf.
Für das Couven-Museum und das Zeitungsmuseum, die räumlich beengter sind, ist derzeit noch keine Öffnung vorgesehen.
Maskenpflicht: In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtet:
· als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
· in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
· bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
· auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
· in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
· in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar!
Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.aachen.de/corona (Rubrik Schutzmasken-ABC).
Abstrichzentrum: Das Abstrichzentrum am Aachener Tivoli ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).