Kfz-Stellplätze am Straßenrand: Müssen es so viele sein?

Ob Josef-von-Görres-Straße und Gneisenaustraße oder . . .
am Hangeweiher – wie auch sonst im Stadtgebiet, am Rande des Stadtzentrums und in den Stadtteilen: Blechlawinen. Wo man auch hinkommt, parken immer Autos. 90 Prozent aller Aachener Autos parken kostenlos, so schätze ich. Sie benutzen den öffentlichen Raum kostenlos als Abstellplatz für ihre Pkw. Man sollte von jedem 80 Euro im Jahr verlangen. Andere Städte machen das.
Aachener und Münchener Allee. Da ich neulich am Hangeweiher zu Besuch war, habe ich nur als ein Beispiel für Aachens Straßen mal schnell einige Fotos gemacht. So sieht es auch z. B. in der Mataréstraße und den umliegenden Straßen aus. Oder anderswo. Dabei sind immer in der Nähe viele freie Parkplätze vorhanden, aber die nutzen die Leute nicht. Sie parken lieber am Straßenrand.
Platz satt für die Pkw (ist nahezu leer und bleibt dank Sonderzulassung auch leer). Auch in der Goethestraße ist ein großer Parkplatz, den sah ich noch nie auch nur annähernd voll. Der große Parkplatz an der Goethestraße (mit Schranke gesichert) ist ausschließlich!!! für die Mitarbeiter von Missio und einige wenige andere Privilegierte.
Parkhaus am Eisenbahnweg, draußen stehen beidseitig der Straßen die Pkw, das Parkhaus ist immer so gut wie leer. Wie seltsam, gerade wird in unmittelbarer Nachbarschaft noch eine Tiefgarage gebaut (mit Bürogebäude drauf).
Nur als Beispiel. Bei Bedarf können wir auf AachenNews noch mehr Fotos liefern.
Ja, könnte man doch nur die Bäumchen abholzen, dann wäre noch mehr Platz zum Parken da. Lange müsst ihr nicht mehr warten, liebe AutofahrerInnen. Dann gehen die Bäume von allein ein. Schön, ne?

Ich könnte hier noch 500 Aachener Straßen und mehrere große Parkplätze jeweils in unmittelbarer Nähe fotografieren, und bestimmte Leute würden die Notwendigkeit, da mal was zu ändern nicht sehen. „Ja gut, höchsten 5 Prozent der Autos könnten woanders stehen, mehr aber nicht“, hört man dann. Oder: „Meine Mutter/Oma/Uroma ist behindert und kommt ohne Auto nicht mal 100 Meter weit.“

Tja, dass Behinderte und Mütter mit kleinen Kindern, Krankenwagen und Müllabfuhr, Lieferverkehr, Taxis und Busse usw. usw. usw. natürlich weiter fahren und am Straßenrad parken dürfen (Sondergenehmigung), ist ja wohl klar. Wenn man das noch erklären muss . . .

Das wurde jetzt in einer Fraktionsrunde gefragt und diskutiert: Um wieviel Prozent sollen Kfz-Stellplätze innerhalb des Alleenrings
(am Straßenrand und in Parkhäusern) während der kommenden Wahlperiode bis 2025 reduziert werden?
Das finde ich eine wichtige und gute Frage. Meine Antwort: Alles in allem um mindestens 20 Prozent. Innerhalb des Alleerings auf jeden Fall mehr als außerhalb.

Clermontstraße. Kostenlos stehen hier Autos.

Barcelona als Vorbild und unbedingt anschauen: How Barcelona is taking city streets back from cars

Auch Paris kämpft gegen Blechlawinen

s. dazu auch den Leser-Kommentar unten

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Beverstraße wird Fahrradstraße, mal sehen für wie lange. Bismarckstraße zu.

Die Beverstraße (vom Bahnhof Rote Erde bis Bismarkstraße) am Dienstag, 18. Februar, 2020. Lokalpolitiker von CDU und FDP müssen jetzt ganz stark sein.

Wahnsinn!!! Wenn das die Herrschaften aus der Bezirksvertretung Mitte sehen, da ist aber der Bend auf. Diese Leute (außer den Grünen) hatten sich ja schon gewaltig echauffiert, als neulich 2 Kfz-Stellplätze zu 16 Fahrradstellplätzen in der Aachener Hartmannstraße umgewandelt wurden. Auf Anregung und ausdrücklichen Wunsch von 36.000 über 38.000 Aachenerinnen und Aachenern übrigens, die jüngst den sogenannten Radentscheid unterschrieben hatten. Und aufgrund eines Grundsatzentscheid des Rates der Stadt.

Die Sache musste umgehend wieder rückgängigen gemacht werden. Wo kommen wir denn hin, wenn die Verwaltung autonom handelt und einfach Parkplätze wegfallen?

Und jetzt wird sogar eine ganze Straße zur Fahrradstraße. Es ist einfach unglaublich. Da können sich die Grünen und die UWG aber mal warm anziehen. Das Donnerwetter dürfte nicht zu knapp ausfallen. Kann vorsorglich schon mal jemand UN-Friedenstruppen nach Aachen umleiten???

Das wird alles ganz fürchterlich. Unterdessen trifft sich am Mittwoch, 11. März, die F/4-Stadtteilkonferenz in der Frankenburg (ab 18.30 Uhr). Thema des Abends: „Mobilität in F/4“ und was kommt da noch auf uns zu? Man sieht sich.

Auf Jahre hinaus eine Baustelle: die Bismarckstraße im Frankenberger Viertel in Aachen. Das Fernwärmenetz wird ausgebaut, Wasser- und Stromleitungen werden erneuert und der Kanal modernisiert. Und dann, am Ende, wird auch die Bismarckstraße zur Fahrradstraße. Wer Fragen hat, kann sich hier schlau machen.
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Hangeweiher: Statt Wasser nur noch schwarzer Schlamm

So sieht man den Hangeweiher selten: ohne Wasser. Zwei Enten (am Rand links) schauen frustriert auf den Schlamm und staunen. So können sie mit ihrem Weiher mal gar nichts anfangen.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind im und rund um den Hangeweiher erforderlich. Wußtest ihr, dass es direkt beim Hangeweiher auch einen Rosenteich gibt und einen Tritonenbrunnen? Ich nicht. Vieles wird erneuert und hier von der Stadtverwaltung erklärt.

Als man den Weiher Anfang November 2019 trockenlegte, fand man Panzerschränke, Fahrräder und allerlei anderes Zeug. Hunderte größere Fische mussten umgesiedelt werden. Darunter auch ein kapitaler Riesenwels von 150 Zentimeter Länge. Hier (nach einem Werbebeitrag) zu sehen.

Die Fische konnten in den Westpark-Weiher und in den Kupferbachstauweiher umziehen und sollen eines Tages von dort wieder zurück in den Hangeweiher gebracht werden.

Dieser Weiher wird von zwei Bächen gespeist: von der Pau (in manchen Texten Paubach oder Paunelle genannt, in die zuvor noch der Klotzweider Bach strömt) und vom Kannegießerbach. Als man im November den Weiher gerade trockengelegt hatte, erkannte man, dass bestimmte Arbeiten umfangreicher sein müssen als geplant und erst im Frühjahr erledigt werden können. So ließ man den Weiher wieder volllaufen und hat das Wasser jetzt zum zweiten Mal abgelassen.

Wann auf dem Weiher wieder die Tretboote ihre Runden drehen können, ist nicht bekannt.

Mensch sieht das öde aus. Der Hangeweiher ist ein (1908 -1910) künstlich angelegter, angestauter Kahnweihner im Kaiser-Friedrich-Park. Kein schöner Name für so einen Park. Die Kaiser waren ja doch eher unangenehme Typen.
Hier fließt, von rechts kommend, der Klotzweider Bach munter in die Pau hinein (auf das Bild klicken). Die Pau ist Aachens wichtigster Stadtbach, sie fließt quasi durch den Hangeweiher durch. „Mit Pauwasser getauft“ sagt man, wenn eine/r in Aachen geboren ist. Manche meinen, es gebe in Aachen etwa ein Dutzend Bäche. In Wirklichkeit sind es etwa 30. Fast alle wurden in Rohre unter die Erde verlegt.
Der Beverbach im Februar 2020 in der Nähe vom Aachener Tierpark, der jetzt Euregiozoo heißt.
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Ein Tipp: 50-Euro-Scheine mal genauer ansehen

Falls mal wieder ein 50-Euro-Schein in euren Besitz gelangt: Vorsicht. Es sind zur Zeit in Aachen und Umgebung viele falsche Fuffis im Umlauf.

Die Polizei erzählt einen Fall als Beispiel: Am 3. Februar bezahlte ein Mann mit einer offensichtlich gefälschten 50-Euro-Banknote in einem Stolberger Discounter. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei festgenommen werden. Ermittlungen ergaben, dass er bereits am 30. Januar im gleichen Markt mit einer gefälschten 50-Euro-Banknote bezahlt hatte. Die Fälschung fiel erst zu einem späteren Zeitpunkt auf.

Die Polizei warnt Bürgerinnen und Bürger: „Schauen Sie die Banknote genau an. Überprüfen sie die Sicherheitsmerkmale.“ (https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/falschgeld/falschgelderkennung) „Nehmen sie eine Vergleichsbanknote zur Hand.“ Weitere Informationen zum Thema Falschgeld: (https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/falschgeld/falschgeld-599568#tar-2)

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Krass: Sturm hinterlässt Spuren in Aachen – Neue Brücke endlich fertig

Es stürmt und es zeigt sich wieder, dass die Art der Abfall-Entsorgung, die wir praktizieren, nicht die beste Lösung ist. Das muss anders gehen. Appelle, den Abfall in stürmischen Zeiten gar nicht erst an die Straße zu stellen, fruchten nichts. Damit sollte man den Leuten nicht mehr kommen. Es hat keinen Zweck. Es muss eine gänzlich andere Lösung her.
Sturmfolgen, die Zweite: Bäume fallen um, dicke Äste brechen ab. Bäume sind im Laufe des Tages auf Straßen gefallen, die Feuerwehr musste Straßen sperren, und es ist nicht klar, ob am Montag, 17. Februar, alle Schäden schon beseitigt und alle Straßen wieder frei sein werden. Derzeit sieht es so aus, als habe der Sturm von diesem Wochenende noch mehr Schäden angerichtet als Sturm Sabine. (s. hier)

Brücke Erzbergerallee ist freigegeben

Das hat lange gedauert, aber jetzt ist der erste Abschnitt der Sanierungsarbeiten an der Brücke Erzbergerallee abgeschlossen. Nach der Bauabnahme ist die Brücke seit Freitag, 14. Februar, für den Straßenverkehr wieder frei. Sie soll 1,2 Millionen Euro gekostet haben.

Die im 2. Weltkrieg zerstörte und im Jahr 1952, auf alten Widerlagern wieder aufgebaute Brücke war so stark sanierungsbedürftig, dass ein Neubau erforderlich war. In den nächsten Wochen werden noch die Arbeiten im umliegenden Bereich der Brücke fertiggestellt, unter anderem wird die von Kindern heftig vermisste Rutsche in den Osterferien auch wieder eingesetzt. „Diese Restarbeiten können bei Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfinden“, teilt die Stadtverwaltung mit. 

Nicht schlecht: Ganz oben (links) liegen Gleise für die Züge, über die Brücke fahren Autos und die Aseag, unten spazieren Menschen über den Vennbahnweg. Es ist ein „überschüttetes Rahmenbauwerk“. Mehr Infos hier.
Erzbergerallee. Ganz schön farbenfroh. Sprayer haben den farblich eher langweiligen Beton der neuen Brücke schon als Leinwand benutzt.
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Kurhaus hinterm Bauzaun, Vennbahntrasse teils gesperrt, Karneval im Krönungssaal – Hol dir Wohngeld!

Das Neue Kurhaus an der Monheimsallee ist in die Jahre gekommen. Das offenbart sich allen, die durch die Hallen und unzähligen Flure und Räume des neoklassizistischen Baus gehen. Die Revitalisierung des Neuen Kurhauses hat begonnen und soll bis 2023 abgeschlossen sein.  

Ende der Woche soll der rund 350 Meter lange und 2,50 Meter hohe Zaun komplett aufgebaut sein. Auf ihn werden – voraussichtlich nach Karneval – Banner gespannt mit Infos und Geschichten rund um das Neue Kurhaus.

Gestartet wird mit vorbereitenden Arbeiten für die Schadstoffsanierung und Entkernung des Bauwerks. Die technischen Anlagen im Gebäude werden komplett zurückgebaut und die schadstoffbelasteten Bauteile komplett entfernt.  Nach einer kurzen Phase, in der einige vorgezogene denkmalpflegerische Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, beginnen Anfang 2021 die Arbeiten zur Herrichtung des Gebäudes als Kongresszentrum mit Büroräumen und Club.

Neues Kurhaus: außen. Dort ist bald nicht mehr viel zu sehen. Fotos: Stadt Aachen / Stefan Herrmann

Das Eurogress freut sich. Es wird als Hauptnutzer mit den Flächen im Neuen Kurhaus seine Kapazitäten und Möglichkeiten für Kongresse und Veranstaltungen „signifikant erweitern“, teilt die Pressestelle des Oberbürgermeisters mit.

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Wegen der Bauarbeiten im Neubaugebiet Tuchmacherviertel ist es in den nächsten Wochen erforderlich, die Vennbahntrasse in mehreren Teilstücken in Fahrtrichtung Aachen vom Ortseingang Brand bis zur Niederforstbacher Straße zu sperren. Betroffen sind alle, die die Vennbahntrasse zu Fuß oder mit dem Fahrrad nutzen. 

In einem ersten Bauabschnitt wird die Vennbahntrasse auf Höhe eines Zugangs zu einem Spielplatz in der Beckerstraße bis zur Einmündung Beckerstraße ab Montag, 17. Februar, komplett gesperrt. Parallel zum asphaltierten Weg, auf dem gearbeitet wird, wird der vorhandene Wiesenweg mit Bodenschutzmatten abgedeckt. Radlerinnen und Radler werden gebeten, auf diesem rund 200 Meter langen Ersatzweg abzusteigen und das Rad zu schieben. 

Über den zweiten und dritten Bauabschnitt wird hier noch berichtet.

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Fettdonnerstag, 20. Februar, geht es auch im Apollo in der Pontstraße heiß her: Die Undergroundparty des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen und des Teams Jakobshof steigt auch in diesem Jahr, selbstverständlich wieder ohne Alkohol. Der Startschuss im Apollo-Kino, Pontstraße 141-149, fällt um 14 Uhr. Bis 18.30 Uhr können dann alle über 12 und unter 18 Jahren ausgelassen feiern  – also, Ausweis nicht vergessen!

Eintritt, Garderobe und Mineralwasser sind frei. Andere Getränke kosten einen Euro, alkoholfreie Cocktails gehen für 2,50 Euro über die Bar. Für die Musik sorgen zwei DJs in zwei Party-Areas.

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Oberbürgermeister Marcel Philipp lädt am kommenden Mittwoch, 19. Februar, Punkt 18.11 Uhr, alle Menschen, die in Aachen leben, in den Krönungssaal des Rathauses ein. Dort wird Karneval gefeiert. Freier Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr.

Auf dem Programm stehen neben Nummern von jecken Ratsleuten auch Größen des Aachener Karnevals. Die ruhmreiche Stadtwache Oecher Penn ist ebenfalls als ein fester Bestandteil des Programms dabei. Natürlich darf Prinz Martin I. mit seinem Hofstaat nicht fehlen, schließlich holt er sich den Stadtschlüssel für die tollen Tage beim Oberbürgermeister ab. 

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Die Fallzahlen sind gestiegen, und die Bearbeitungszeit im Bereich Wohngeld hat sich drastisch erhöht. Es kommt vermehrt zu längeren Wartezeiten. Deshalb hat der Fachbereich jetzt eine neue Info-Stelle mit zwei zusätzlichen Personen für allgemeine Informationen und Rückfragen eingerichtet.

Die Info-Stelle befindet sich im Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz, Hackländerstraße 1, Zimmer 102. Sie ist ab Montag, 17. Februar, montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Telefonisch unter 432 – 56450/60 sowie unter der Mail-Adresse service.wohnen@mail.aachen.de zu erreichen.

In der Regel ist eine persönliche Vorsprache bei der Wohngeldstelle nicht erforderlich. Wohngeld kann über den online-Zugang http://www.aachen.de unter dem Stichwort „Wohngeld/Dienstleistungen“ sowie unter https://www.wohngeldrechner.nrw.de  oder über den Post-Weg beantragt werden.

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Die Nachwirkungen des Sturmtiefs Sabine und der neue Sturm vom Wochenende beschäftigen den Aachener Stadtbetrieb weiter. Nach den Kontrollen auf den Geländen ist noch einiges zu erledigen. Der Waldfriedhof und der Friedhof Lintert sind wegen der andauernden Aufräumarbeiten noch gesperrt. Ab diesen Montag, 17. Februar, sollen eigentlich alle Friedhöfe wieder zugänglich sein. Ob das zu schaffen ist?

Tipp: Es ist derzeit generell besser, sich von Bäumen fern zu halten.

Neues Kurhaus: innen. Hier zeigt sich, was viele Jahre lang verdeckt wurde.

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Und hier noch ein Stück aus der Serie „Aachen von hinten“, innerhalb der ich fotografiere, was sich hinter einer Hausfassade in Aachen jeweils befindet. Leider sind es oft nur Garagen, Fahrräder und Mülleimer, Brandmauern – aber manchmal auch alte Bäume. Es ist Stadtraum, Platz, der zwar zugänglich aber nicht zum Vorzeigen gedacht ist, der mMn nicht wirklich gut genutzt wird. (Foto unten: Rolandplatz)

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BR berichtet „wie die Politik die klimafreundlichen Motoren bremst“

Ist das E-Auto die Zukunft? 

Nach monatelangen Recherchen ist ein Journalist der Ansicht: Es ist nicht die Zukunft. 

Der Bayerische Rundfunk – öffentlich-rechtlich und ganz offensichtlich nicht im Klammergriff der Autoindustrie gefangen – informiert in großer Freiheit. 

Update: Ein Leser macht am 17. Februar darauf aufmerksam, dass das Video nicht mehr zu sehen ist. Das ist extrem schade, und warum das geschehen ist, ist mir ein Rätsel.

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Stürmisches Wetter macht viel Arbeit und richtet Schäden an

Im Laufe des Montagvormittags (10. Februar) hat sich die Stadtverwaltung ein Bild der Lage verschafft, so teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Und weiter: Die Leitstelle und die Feuerwachen bleiben angesichts der Wetterprognosen entsprechend aufgestockt. Es gilt noch bis heute, Dienstag, 18 Uhr, eine Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Die bisherige Bilanz: Die Feuerwehr-Leitung konnte allein bis Montagmittag von 599 sturmbedingten Einsätzen in der gesamten Städteregion berichten, 271 davon in der Stadt Aachen. Die Einsätze reichen von Schäden an Dächern über Wassereinsätze bis hin zu einer Vielzahl von umgestürzten und gekippten Bäumen

Schulen öffnen am heutigen Dienstag: Der Schulbetrieb wird am Dienstag, 11. Februar, wieder aufgenommen. 

Montag blieben alle Schulen in Aachen, wie von Oberbürgermeister Marcel Philipp am Samstag entschieden, geschlossen. Termine der Müllabfuhr verschieben sich: Die Müllabfuhr im Stadtgebiet wurde bereits am Sonntag für Montag komplett abgesagt, ebenso die Sperrmüllabholung. Die Gefahr durch umherfliegende Mülltonnen und Gelbe Säcke im Straßenraum wurde als zu hoch eingestuft. Der Entsorgungstermin wird am heutigen Dienstag, 11. Februar, nachgeholt. Die darauffolgenden Abholtermine verschieben sich um jeweils einen Tag bis Samstag.

Sportplätze: Alle Außensportanlagen der Stadt Aachen bleiben für den Vereinssport bis einschließlich Mittwoch, 12. Februar, aufgrund der anhaltend stürmischen Wetterlage geschlossen. Trainingseinheiten können daher nicht wie gewohnt auf den Sportplätzen stattfinden.

Friedhöfe: Der Stadtbetrieb macht darauf aufmerksam, dass auch die städtischen Friedhöfe bis einschließlich Mittwoch, 12. Februar, geschlossen bleiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort kontrollieren die Gelände auf Schäden. Bereits terminierte Beisetzungen können stattfinden.

Wochenmärkte: Sowohl der Wochenmarkt in der Innenstadt vor dem Rathaus als auch in Brand fallen am heutigen Dienstag, 11. Februar, aus. 

Die Vennbahntrasse ist wegen der akuten Wetterlage auf der gesamten Strecke im Aachener Stadtgebiet für Fahrradfahrer und Fußgänger gesperrt

Verkehrseinschränkungen: Der Stadtbetrieb meldete am Montag in einem ersten Statusbericht mehrere Einsatzorte. Kräfte der Abteilung „Straßenunterhaltung“ waren jeweils vor Ort, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen. Die Lage am gestrigen Montag:

  • Die Goerdelerstraße war gesperrt, da ein Baum umzufallen droht.
  • Zu Einschränkungen kam es in der Stephanstraße zwischen Boxgraben und Hubertusstraße, da dort Dachziegel heruntergefallen waren.
  • Auf der Sigsfeldstraße kam es zu Einschränkung, weil dort eine Mauer umgefallen war.
  • Auf der Sigsfeldstraße kam es zu Einschränkung, weil dort eine Mauer umgefallen war.
  • Die Straße Ronheider Berg musste gesperrt werden, da ein Baum umgefallen war. Weitere drohten umzukippen. 
  • Auch die Jülicher Straße war stadtauswärts kurz hinter der Kreuzung Josef-von-Görres-Straße am frühen Morgen gesperrt, da dort Dachziegel auf die Fahrbahn gefallen waren. Mittlerweile ist Sperrung wieder aufgehoben.  

Musikschule: Die städtische Musikschule hatte gestern, Montag, ebenfalls geschlossen.

Die Sturmschäden an den Bäumen halten sich in Grenzen. Die Baumkolonne ist unterwegs, meldet die Pressestelle der Stadtverwaltung.

Baumkolonne kontrolliert das Stadtgebiet: Rund 25 Einsätze fuhr die Baumkolonne des Stadtbetriebs am Montag. Es wurde auch auf den Haupteinfallstraßen, Spielplätzen und Schulhöfen kontrolliert. Die bisherigen Einsätze verteilen sich auf Schulhöfe, Kindergartengelände und Straßen, auf die viele lose und abgebrochene Äste gefallen sind. Vom Westpark aus stürzten einige Pappeln in einen Privatgarten.

Auch im Schloss-Schönau-Park sind einige Bäume angebrochen, nachdem Bäume aus den angrenzenden Gärten dort hineingestürzt waren.

Die städtischen Kindertagesstätten sind heute geöffnet: Eltern entscheiden selbst, ob sie ihre Kinder in die Einrichtung bringen. Die Außengelände sind vorerst geschlossen, geplante Ausflüge gestrichen. Die Kita Hahner Straße wurde wegen eines umgekippten Baums auf dem Außengelände kurzfristig geschlossen. Heute, Dienstag, wird die Kita wieder wie alle anderen Einrichtungen auch geöffnet sein. 

Die Stadtreinigung führte am Montag keine reine Handreinigung durch. Seit etwa 10 Uhr waren am Montag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung wieder im Einsatz. Vorrangig wurden große Teile eingesammelt. Die Kehrmaschinen fahren schon wieder.

Schäden an städtischen Gebäuden: Montag am Nachmittag nach 16 Uhr ist im Eingangsbereich des Marienturms (Rathaus) durch heftige Sturmböen eine vier Meter hohe dicke Glasscheibe oberhalb der gläsernen Türanlage gebrochen worden und zerschellt. Die Türanlage liegt hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor des Marienturms, das zu Rathausöffnungszeiten geöffnet ist, um den Fahrstuhl zu erreichen. Zurzeit ist diese schwere Tür geschlossen. 

Schäden sind auch an den Dächern der Schwimmhalle Brand und des Haarener Hofs gemeldet worden. Mitarbeiter des Gebäudemanagements waren bereits vor Ort und leiteten das weitere Vorgehen ein. 

Vorsicht im Freien: An alle Bürgerinnen und Bürger, die im Freien unterwegs sind, ergeht der Hinweis, sich entsprechend vorausschauend fortzubewegen. Wälder und Parks sind zu meiden. Die Stadt rät zudem davon ab, bei der weiterhin stürmischen Wetterlage die städtischen Spielplätze zu besuchen. 

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Sturm: Am Montag in Aachen kein Schulbetrieb und keine Müllabfuhr

Montag, 10. Februar, fällt die Schule aus. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Der Grund: Orkan im Anmarsch.

Hier könnt ihr die Stürme sehen:

https://earth.nullschool.net/ Wer auf Twitter Jörg Kachelmann folgt, ist auch immer bestens informiert über diesen Sturm und alle anderen Wetterlagen.

Das Presseamt teilt mit: Oberbürgermeister (OB) Marcel Philipp habe entschieden, dass an den städtischen und privaten Schulen in der Stadt Aachen am Montag, 10. Februar, kein Schulbetrieb stattfindet. Der OB reagiert damit auf die vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichte Sturmwarnung und eine Verlautbarung des NRW-Ministeriums für Schule und Weiterbildung.

Eine Schließung der Schulen, so hat das Ministerium ermittelt, sei wegen der Sturmwarnung geboten. Auch in Eschweiler und Stolberg bleiben die Schulen am Montag geschlossen.

Im Sommer 2019 standen sie noch am Straßenrand. Wieviele Bäume nach Durchzug von Orkan „Sabine“ noch vorhanden sind, müssen wir abwarten. Foto: Archiv

Der Entscheidung des OB ist eine Beratung des „Stabes für außergewöhnliche Ereignisse“ der Stadt Aachen am Samstagmorgen vorausgegangen. Die ASEAG als Betreiberin des Schulbusverkehrs ist über die Entscheidung des OB informiert.

Der Fachbereich Kinder, Jugend, Schule informierte die Schulleitungen, dass der Schulbetrieb am Montag ausfällt und bittet diese, die Eltern, Schülerinnen und Schüler und die an den Schulen aktiven außerschulischen Träger darüber in Kenntnis zu setzen.

Die Schülerinnen und Schüler, die am Montag dennoch in die Schulen kommen, werden solange angemessen betreut, bis sie „wieder gefahrlos den Heimweg antreten und zu Hause wieder betreut werden können“. Darauf hat das NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung in einer Mail an die Schulleitungen bereits am Freitag, 7. Februar, ausdrücklich hingewiesen. 

Die Kindertagesstätten in der Stadt Aachen sind Montag geöffnet (Info-Stand: Samstag, 18 Uhr. Weitere Infos werden über meinen Twitter-Account weitergeleitet.)

UPDATE: Auch die Müllabfuhr fällt am Montag, 10. Februar, komplett aus. Ein Ersatztermin wurde noch nicht genannt.

Weitere Infos über die aktuellen Entwicklungen zum Sturm gibt es auch auf der Webseite der Stadt: www.aachen.de

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413 Personen im Grenzraum kontrolliert

Bundespolizei und Landespolizei haben am Freitag, 7. Februar, gemeinsam im Grenzraum zu den Niederlanden und Belgien Kontrollen veranstaltet. Auch die Aachener Polizei beteiligte sich an diesen Kontrollen. Das teilte die Pressestelle der Aachener Polizei mit.

Die unmittelbare Grenznähe werde seit jeher von Straftätern als Möglichkeit genutzt, sich einem drohenden Strafverfahren zu entziehen. Dies gilt – laut Polizeibericht – insbesondere für Wohnungseinbrüche, Drogen-Handel und der Kfz-Kriminalität.  

Im Zuständigkeitsbereich der Aachener Polizei kontrollierten die Polizisten 435 Fahrzeuge und 413 Personen. Die Beamten ahndeten über 40 Ordnungswidrigkeiten in Form von Verwarnungsgeldern und Anzeigen. Im Rahmen der Kontrolle fielen 6 unter Drogen stehende Fahrzeugführer auf. Die Polizisten ordneten Blutproben an und leiteten ein entsprechendes Verfahren ein. Aufgrund einer defekten Bremsleitung wurde ein Lkw stillgelegt. 

Ein verurteilter Straftäter konnten aufgrund eines Haftbefehls festgenommen werden. Insgesamt 17 Strafverfahren u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und BTM-Delikte wurden eingeleitet. 

Ebenfalls ging den Polizisten ein im vergangenen Jahr in Frankfurt entwendeter Pkw ins Netz. Es folgte die Festnahme der vier Fahrzeuginsassen. Die Ermittlungen dauern an. 

Polizeipräsident Dirk Weinspach ist der Überzeugung: „Unser Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Region zu stärken, kann nur durch solche Grenzkontrollen und der engen Zusammenarbeit im Rahmen der NeBeDeAgPol (Arbeitsgemeinschaft der niederländischen, belgischen und deutschen Polizeibehörden) erfolgen.“

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