Wo sind eigentlich die Bäumchen hingekommen, die seinerzeit (Sommer 2021) in kleinen Kisten auf den Templergraben gerollt wurden? Wurden sie eingepflanzt, durften sie Wurzeln schlagen?
Als mobiler, kleiner Wald standen sie gegenüber vom Hauptgebäude der RWTH und sollten Ausdruck der Freiheit sein, die die Sperrung der Straße vom Kfz-Verkehr für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bringen sollte und auch tatsächlich gebracht hat. Schon als sie am Templergraben standen, sahen sie etwas mickrig aus. Jetzt wurden sie von AachenNews gefunden.
Auf einem städtischen Parkplatz an der Schanz gefunden: Die Bäumchen vom Templergraben.
Man weiß als Nicht-Experte nicht immer, was den Bäumen nutzt und was ihnen schadet. Aber ob es zum korrekten Umgang mit der Natur gehört, Bäumchen in Kisten irgendwo am Rand eines Parkplatz abzustellen, das darf doch bezweifelt werden. Die Bäume und die Kisten sehen arg heruntergekommen aus.
UPDATE: Es gibt durchaus Menschen, die mobile Bäume für eine gute Sache halten. Zur umfassenden Information bitte auf diese Seite klicken. Es geht um die „Wanderbaumallee“ in Aachen. In Reaktion auf die Kritik von AachenNews an den mobilen Bäumen wurde mitgeteilt: Die provisorischen Bäume seien so gedacht, dass diese zeigen sollen, wie schön es mit permanenten Bäumen wäre.
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung bringt es an den Tag. Die Studie kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Fast 50.000 junge Menschen verlassen jedes Jahr die Schule ohne Abschluss, das sind 6,2 Prozent (Jugendliche ohne Hauptschulabschluss (bertelsmann-stiftung.de)).
Eine zweite Chance bekommen viele von ihnen an den Volkshochschulen (VHS). Rund 2.500 Erwachsene haben 2021 an einer Volkshochschule in NRW ihren Schulabschluss nachgeholt, auch in Aachen.
Die Pontstraße war mal eine wunderbare Gastronomiemeile. Dort konnte man gut und preiswert essen.
Das Viertel dort ist studentisch geprägt. Seit es z. B. das schöne Restaurant Pera gab, ist viel Zeit vergangen. Das Pera ist weg, das Essen in den Imbissbuden mittlerweile nur preiswert, aber nicht gut. Genauer: Nicht mehr so gut, wie es mal war. Außerdem las man im Polizeibericht öfter von krassen Schlägereien, die nachts in der Gegend stattfanden und die Gastronomen verärgerten. Sie forderten mehr Polizeieinsätze. Jetzt fürchten sie wegen der langen Umbauzeit Verdienstausfälle.
Hier wird bald die Straße aufgerissen: die Pontstraße zwischen Marienbongard und der Kirche Heilig Kreuz. Von Driescher Gässchen an wird die Straße umgestaltet.
Seit gestern sind in einem oberen Teilstück der Pontstraße die Bauarbeiter aktiv. Die Fußgängerzone, deren Oberfläche aussieht wie ein Flickenteppich, wird bis zum September 2023 umgebaut.
Die Stadtverwaltung hat sich mit den Geschäftsleuten getroffen und mitgeteilt: „Die heutigen Bodenbeläge der Pontstraße und am Marienbongard werden komplett ausgetauscht.“ An der heutigen Querschnittsaufteilung der Pontstraße in einen Mittelteil und zwei Seitenräumen werde sich nichts ändern. Die Pflastersteine im mittleren Teil werden entnommen, geschnitten und anschließend wieder neu eingesetzt.
In beiden Seitenräumen werden Betonplatten in der Größe von 20 mal 20 Zentimeter diagonal verlegt. Die Gastronomie wird diese Flächen wie bisher für ihre Außenbewirtung nutzen können.
Was geschieht imMarienbongard?
Die Baufirma hat die Arbeit aufgenommen.
Der Platz am Marienbongard (s. Foto) wird in seiner Aufteilung zukünftig anders als bisher gestaltet sein. Auf der einen (südlichen) Seite wird der Gehweg von heute 1,6 auf 2,2 Meter Breite aufgeweitet. Daneben entsteht ein durchlaufender Grünstreifen. Drei neue Bäume werden dort gepflanzt. Zwischen den Baumbeeten, die begehbar gestaltet werden, verlaufen in Längsausrichtung Rasenlamellen.
In der Mitte des Marienbongards und zwischen den beiden Gehwegen entsteht ein kleiner Platz, der mit geschnittenem Natursteinpflaster ausgelegt wird. Am Rande stehen drei Tische mit Sitzbänken sowie zwei neue Müllbehälter.
Die Gesamtkosten für die vorgesehenen Maßnahmen belaufen sich auf rund 990.000 Euro. Die Maßnahme wird über die Städtebauförderung mit bis zu 100 Prozent gefördert. Weitere Infos: www.aachen.de/pontstraße
Mit Infos von: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Derzeit wird man in Aachen des öfteren von Demonstrationen überrascht. Am Mittwoch, 22. März, ist es mal nicht die Demo der Gewerkschaften Ver.di und Komba. Es demonstriert ein Bündnis mehrerer Verkehrsverbände und Klimaschutz-Initiativen.
Heute und morgen, 22. und 23. März, findet in Aachen die Frühjahrskonferenz der Verkehrsminister (VMK) an der Monheimsallee statt. Für beide Tage sind bei der Polizei Aachen Demonstrationen angemeldet worden. Das teilt die Pressestelle der Polizei mit.
Am heutigen Mittwoch wird es unter anderem eine Fahrraddemo unter dem Motto „Fahrraddemo zur Verkehrsminister*innenkonferenz für die Mobilitätswende“ geben (100 Teilnehmer*innen sind angemeldet). Am Donnerstag findet ein Demonstrationszug und eine Kundgebung unter dem Motto „VerkehrT“ statt. Dazu sind laut Polizei 600 Teilnehmer*innen angemeldet. Los geht es Donnerstag um 15 Uhr am Aachener Hauptbahnhof. Die Kundgebung beginnt um 16 Uhr am Quellenhof.
Wegen der Demos kann es vor allem in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr zu Verkehrsstörungen in den Bereichen Hansemannplatz, Monheimsallee, Heinrichsallee und Wilhelmstraße kommen. (sk)
Ist das nicht genial?! Wo Bäume fehlen, werden einfach Bottiche aufgestellt und Bäumchen reingepflanzt. Mit dem Erdreich verbunden sind Bäume gern? Hä? Nix da, gar nicht nötig, so anspruchsvoll soll die Natur mal lieber nicht sein.
Wie man heute weiß, haben Bäume über ihr Wurzelwerk Kontakt miteinander. Ja gehts noch meine Herrschaften Bäume? Auch noch Kontakt haben wollen. Darauf kann keine Rücksicht genommen werden.
Die Stadt hat ein Problem, z. B. mit der Großkölnstraße, sie ist häßlich, unattraktiv. Da muss reagiert werden. Wie? Wir stellen einfach ein paar mobile Bäume hin und schon ist für deutlichmehr Aufenthaltsqualität gesorgt. Man kann sich kaum zurückhalten, in die Straße zu eilen und dort was einzukaufen. Schließlich wurde eigens die „Taskforce Innenstadtmorgen“ gegründet. Was für ein Name! Ja, um ein Dutzend Bäumchen in Containern aufzustellen, da braucht es in Aachen neuerdings eine Taskforce.
Wo früher keine Bäume waren, sind jetzt welche. Was will man mehr? Ist doch alles gut.
Wir wissen nicht, ob das bekannt ist, aber: Bäume haben Wurzeln. Die gehen in die Tiefe und in die Breite, bei den Feldahornbäumen etwa ein Meter jeweils. Und ob den Bäumen das gefällt, alle paar Monate woanders hingeschoben zu werden? Ein Baum ist doch eigentlich etwas, das immer an einem Ort stehen bleibt – in guten wie in schlechten Zeiten. Aber wer wird sich an diesen alten Denkmustern orientieren? Niemand.
„Potemkinsche Naturierung“ nannte dieser Tage jemand die Aktion. Das trifft es zwar genau, aber bitte! Wie kann man sich nur über ein paar Bäumchen aufregen, wo wir doch mit viel Schlimmerem klarkommen müssen. Potemkin hat etwas vorgetäuscht, was gar nicht da war. Aachen hingegen pflegt und schützt die Natur, wie man z. B. in der Großkölnstraße sehen kann. Oder etwa nicht? ODER ETWA NICHT?
Bäume in Containern aus Holz gab es schon auf dem Templergraben (s.unten). Wurde da wirklich die Aufenthaltsqualität verbessert? Die der Bäume wohl kaum.
Templergraben in Aachen, Sommer 2021. Foto: AachenNews Archiv
Aachen wird knapp 2 Millionen Euro Bundesfördergelder erhalten, um den Bereich rund um Klappergasse und Rennbahn umzugestalten. So hat es der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Und so wurde es der Öffentlichkeit mitgeteilt. Eine gute Nachricht.
Wo jetzt noch versiegelte Flächen sind, sollen nach dem Umbau Bäume und Sträucher und sogar Wasser für deutlich mehr Aufenthaltsqualität sorgen. „Grün-blaues Band – vom Verkehrsraum zum Lebensraum“ nennt sich das Projekt des zuständigen Fachbereichs, der sich darüber hinaus auch zum Ziel gesetzt hat, die Stadt klimafest zu machen.
Klappergasse: Hier soll einmal der Paubach oberirdisch plätschern.
Mehr Bäume, dreimal mehr Grünflächen, ein großzügig angelegter Spielpunkt und vor allem der freigelegte Paubach sollen 2025 die Gegend prägen und gleichzeitig dazu beitragen, die Innenstadt vor Hitzeentwicklung und Überschwemmung zu schützen. „Eine Maßnahme, die nicht nur klimatisch sinnvoll, sondern auch historisch naheliegend ist. Denn Aachens Gründung und Entwicklung ist neben den heißen Quellen maßgeblich durch die Bäche beeinflusst“, so weiß die Stadtverwaltung. Die Bäche seien erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts verrohrt, sie fließen seitdem unter der Innenstadt.
Dass die Fördergelder nach Aachen fließen, sei wesentlich auch der Unterstützung der SPD-Bundestagsabgeordneten Ye-One Rhie und Lukas Benner (Grüne) sowie der Initiative „Aachener Bäche ans Licht“ zu verdanken, ließ das Presseamt wissen.
Die nächsten Schritte
Zeitnah werden Eigentümer, Einzelhändler, Anwohner, anliegende Sozial- und Bildungseinrichtungen und weitere Beteiligte angesprochen. Die Verwaltung stellt ihnen den Stand der Entwurfsplanung vor, diskutiert Anregungen und Anmerkungen und lässt diese – soweit möglich – in den weiteren Planungsprozess einfließen.
Die politische Beratung ist ab April 2023 vorgesehen. Der Planungsbeschluss soll im 2. Quartal 2023 erfolgen. Eine Umsetzung im Rahmen des Bundesprogramms muss bis zum Jahr 2025 erfolgen. Die Förderquote liegt bei 85 Prozent.
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Das Projekt „Grün-blaues Band“ sei ein wichtiger Baustein für eine gesunde, klimagerechte Innenstadt von morgen, heißt es. Die Innenstadt von gestern sieht man auf dem Foto unten, wobei unklar ist, warum hier alles kaputt gemacht wurde. Es waren drei gesund aussehende Bäume, die einfach gefällt wurden. Die gesamte Nachbarschaft wurde überrascht und stand mit dem Schrecken in den Gesichtern in den Fenstern.
Sommer 2014. Innerhalb eines Tages war alles weg. Kahlschlag.
Aber vielleicht wird ja mit „Innenstadtmorgen“ (wer denkt sich eigentlich diese Namen aus?) und den knapp 2 Millionen vom Bund alles so schön, wie es mal war. Projekte und Infos des Zukunftsprozesses „Innenstadtmorgen“ sind auf der Homepage www.innenstadt-morgen.de zu finden. Wie der kleine Platz Klappergasse/Ecke Jakobstraße nach der Baumfällaktion aussah, sieht man hier.
Mit Infos von: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Eine Konferenz der Verkehrsministerinnen und -minister findet in Kürze in Aachen statt. Am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. März, ist es soweit.
Dieses Ereignis wollen verschiedene Aachener Initiativen würdigen. Sie wollen die Minister auf Zusammenhänge aufmerksam machen, die diese Herrschaften eigentlich in- und auswendig kennen müssten, die sie aber – der Himmel weiß wieso – nicht verstehen.
Derzeit werde der Auto- und Flugverkehr jährlich mit 30 Milliarden Euro subventioniert, so teilt das Bündnis der Initiativen mit. Das sei Geld, das besser in die Schiene, den ÖPNV-Ausbau und Löhne sowie Arbeitsbedingungen für Bus- und Bahnbeschäftigte fließen würde.
Das Straßenverkehrsrecht blockiert die Verkehrswende in den Kommunen. „Selbst das Tempolimit, die einfachste Maßnahme zur CO2-Einsparung wird vehement abgelehnt. Es wäre einfach und günstig umzusetzen und eine gesellschaftliche Mehrheit wäre dafür“, erklärt Stella von End Fossil: Occupy! Aachen.
Demo unter dem Motto „verkehrT“
Am 22. März findet eine Fahrraddemo ab 16.30 Uhr an der Monheimsallee statt. Treffpunkt ist die Promenade neben dem Quellenhof. Zum Abschluss der Konferenz am 23. März ruft das Bündnis zur großen Demo unter dem Motto „verkehrT“ auf. Beginn ist um 15 Uhr am Aachener Hauptbahnhof, um 16 Uhr ist Kundgebung am Quellenhof.
Dem Bündnis gehören folgenden Aachener Vereinigungen an: ADFC, ADFC NRW, EndFossil Aachen, Fridays for Future, Greenpeace, Health for Future, Omas for Future, Parents for Future, Radentscheid Aachen, Stoppt L221 n, Students for Future Aachen, Uni.Urban.Mobil. und VCD Aachen-Düren. Sie fordern eine Abkehr von der autozentrierten Verkehrspolitik.
Autobahn bei Aachen. Es wird den Pkw und Lkw viel von unserer Landschaft zur Verfügung gestellt.
Gegen den Autobahn- und Straßenneubau wehren sich bundesweit zahlreiche Initiativen. Auch in Aachen leistet die Initiative „Stoppt Autobahnanschluss Eilendorf und Zubringer L221 n“ Widerstand gegen den geplanten Neubau eines Autobahnzubringers.
„Diese sinnlosen Verkehrsprojekte sind aus der Zeit gefallen und würden nur zusätzlichen Autoverkehr und Mehrbelastung der Wohngebiete zur Folge haben. Wir brauchen stattdessen endlich einen gut ausgebauten ÖPNV, wie die Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket zeigen!”
sagt Judith Vogt von Stoppt L221 n
Und noch ein Problem hat sich aufgetan. Das NRW-Semesterticket – ein solidarisches und günstiges Ticket für Studierende – ist in Gefahr. Durch die Einführung des 49-Euro-Tickets droht die rechtliche Grundlage wegzufallen. Vor dem Hintergrund der Inflation ist das aber zu teuer, zumal das Jobticket künftig deutlich günstiger ausfallen soll. Nach dem Debakel der Einmalzahlung werden Studierende erneut von der Politik allein gelassen. „Mit dem Wegfall des Semestertickets würde die ohnehin schon knappe Finanzierung des ÖPNV in NRW zusammenbrechen!”, sagt Sebastian Johnson von Uni.Urban.Mobil.
Die Polizei kann von einem Erfolg berichten. In einer kurzen Mitteilung wird dieser erwähnt, dabei ist besonders das Alter der Verdächtigen ungewöhnlich. Mit 16 schon in U-Haft wegen einer Serie von Überfällen? Das gibt es auch nicht alle Tage. In der Mitteilung heißt es:
„Nach einer Serie von Überfällen auf Tankstellen und Supermärkte in Eschweiler und im Kreis Düren konnte die Polizei nun zwei Tatverdächtige festnehmen. Bei den Wohnungsdurchsuchungen stellte die Polizei belastendes Beweismaterial sicher.
Insgesamt 9 Taten werden den beiden 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen aus Eschweiler vorgeworfen. Begonnen hatte die Tatserie Mitte Januar diesen Jahres mit einem Überfall auf eine Tankstelle in Dürwiß. Es folgten 8 weitere Taten in Eschweiler und Düren.
Die Ermittler prüfen derzeit auch Verbindungen zu weiteren Überfällen. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchte die Kripo am Mittwoch, 15. März, insgesamt 7 Wohnungen in Eschweiler, Jülich und Würselen. Dabei stellten die Beamten u.a. eine scharfe Schusswaffe, Anscheinswaffen und Bargeld sicher. Auch Kleidung, die einer der Täter während eines Überfalls trug, wurde gefunden. Auf Antrag der Aachener Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden dringend Tatverdächtigen. Sie sitzen jetzt in Untersuchungshaft.“ (am)
Falsche Polizisten kassieren ohne Ende ab
Es ist ziemlich öde, wenn Leserinnen und Lesern immer wieder dieselbe News präsentiert wird. Ein bestimmter Betrug kommt aber so häufig vor, dass man eigentlich viel öfter darüber berichten müsste. Macht AachenNews nicht. Hier noch einmal eine Ausnahme: Wie ältere Menschen immer wieder nicht schlau sind und Geld, Schmuck und anderes quitt werden.
Sie fallen auf die altbekannte Betrugsmasche des „falschen Polizisten“ herein. Diese Woche hat sich ein unbekannter Mann telefonisch bei einem Ehepaar gemeldet und als Polizist ausgegeben. Er erzählte, dass die Tochter des Paares in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei, dass sie in Haft sitze und nun eine Kaution zahlen müsse.
Das Paar glaubte die Geschichte und beauftragte seine zweite Tochter, einen hohen Geldbetrag zu übergeben. Auch die Tochter wurde nicht stutzig und übergab das Geld an eine unbekannte Frau.
Die Polizei erteilt folgenden Rat: „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf, wenn man Ihnen eine solche Geschichte erzählt. Schreie, Tränen und Drohungen per Telefon gehören zu der Masche dieser Betrüger und sie hoffen, durch diesen sehr emotional aufgebauten Druck an Geld und Schmuck zu kommen.“
Eigentlich ist es an dieser Stelle überflüssig zu erwähnen, dass ein Polizist oder ein Anwalt telefonisch NIE die Herausgabe von Geld verlangen würden. Und: Informieren Sie im Zweifelsfall die „richtige“ Polizei unter der Notrufnummer 110.
Die Bürger*innen sollen bei der Entwicklung des Mobilitätskonzepts in Eilendorf mitmachen. Bislang gab es eine Auftaktveranstaltung im November 2022. Überdies wurde ein Online-Portal im Internet eingerichtet. Nun folgen zwei weitere Veranstaltungen in Eilendorf.
Für Mittwoch, 29. März, lädt die Stadt alle Eilendorfer*innen zu einem Planungsspaziergang ein. Beginn: 18 Uhr. Anmeldung unter: www.aachen.de/mobilitaetskonzept-eilendorf.
Zudem hat die Stadt zufällig ausgewählte Personen aus Eilendorf eingeladen, sich an der Entwicklung des neuen Mobilitätskonzepts zu beteiligen. Die Teilnehmer*innen wurden in einem statistischen Verfahren ausgelost, damit die Gesellschaft in ihrer Vielfalt vertreten ist. Hierzu haben die ausgewählten Personen in den letzten Tagen persönlich Post von Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler erhalten.
„Uns ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die Chance erhalten, sich mit ihren Ideen, Anregungen und Vorstellungen einzubringen“, sagt Elke Eschweiler. Sie freut sich, dass in Eilendorf ein neues Format der Partizipation ausprobiert wird und hofft auf eine rege Teilnahme.
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai online unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben in den letzten Tagen bereits eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 Jahren herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).