Neulich in der Bismarckstraße gesehen

Junge mit Segelschiff und Pferdefüßen. Zählt eigentlich nicht zu den Graffiti in Aachen, überrascht aber und ist schön. Name des Künstlers leider gerade entfallen (update: s. Kommentar).

Jetzt ist gerade nicht die Zeit für schöne Graffiti, bzw. man findet gerade keine wirklich coolen Graffiti mehr. Liegt vielleicht an der Jahreszeit. Was man findet, sind oft durch schlechtere Teile übermalte schöne Teile, also nur noch Reste von schönen kann man sehen.

Wäre nett, wenn ihr euch auf Facebook mal anhört, was lazy65 (Matthes Straetmans) bei „Papa auf Erkundungstour,“ Folge 17, zu sagen hat. Er war neulich im Moltkepark unterwegs. Seine Resümee: „Der Respekt vor gutgemachten Sachen in Aachen, der könnte größer sein.“

hier klicken. hoffentlich klappt’s

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Am Mittwoch: Innenstadt-Rundgang mit der Oberbürgermeisterin

Am kommenden Mittwoch, 11. Januar, lädt die Bezirksvertretung Aachen-Mitte zu einem gemeinsamen Rundgang durch die Aachener Innenstadt mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ein. Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, am Rundgang teilzunehmen.

Treffpunkt ist um 15 Uhr vor dem Treppenaufgang des Rathauses am Markt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16.30 Uhr bei den meffi.s in der Mefferdatisstraße geplant.

Entlang einer Auswahl aktueller und geplanter Projekte im Bezirk Mitte soll es die Gelegenheit zu einem lockeren Austausch mit der Oberbürgermeisterin und mit Vertreter*innen aus Politik, Stadtgesellschaft und Verwaltung zu zukünftigen Entwicklungen geben. In gut eineinhalb Stunden geht es durch die Großkölnstraße, zum Büchel, Bushof und in die Mefferdatisstraße.

Blick in die Mefferdatisstraße, die mitten im Kern der Aachener Innenstadt ein Ausbund an Häßlichkeit ist. Dort stimmt so gut wie nichts. Mit Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin von Aachen, kann man in Kürze über Teile von Aachens Innenstadt diskutieren, die seit Jahrzehnten ungepflegt und unansehnlich sind, wo sich aber noch nie was änderte. Foto: AachenNews Archiv
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Friedhöfe: Ihr Potenzial wird unterschätzt. Sind spielen und sich erholen dort ebenfalls möglich?

Der Stadtbetrieb kümmert sich um die Aachener Friedhöfe und wie diese als Parks eventuell genutzt werden können. Bäume, Wiesen, allerlei Pflanzungen werden auf unseren Friedhöfen gepflegt und teils wunderbar in Schuss gehalten. In letzter Zeit war schon von einer „parkähnlichen Atmosphäre“ die Rede, die sich herstellen ließ. Dazu gehört aber, dass kranke Bäume gefällt werden.

Die Baumunterhaltung des Aachener Stadtbetriebs beginnt in diesen Tagen mit Baumfällungen auf dem Westfriedhof. Insgesamt seien, so wird mitgeteilt, 120 Nadelbäume betroffen, größtenteils Fichten, „in einem schlechten Zustand und nicht mehr verkehrssicher“. Dadurch würden sie sowohl eine Gefahr für Besucher*innen des Friedhofs als auch für den angrenzenden Zugverkehr darstellen, heißt es in der Mitteilung. 

Die Bäume seien „Flachwurzler“ und auf die oberen Bodenschichten angewiesen. Diese seien aber bedingt durch die trockenen Sommer der vergangenen Jahre zu dürr. So haben vor allem die klimatischen Belastungen zur schlechten Vitalität der Bäume geführt. Die allseits unterschätzte Klimakatastrophe schlägt also auch auf Aachens Friedhöfen zu.

Die Fläche eines Friedhofs als Park nutzen, geht das? Im Bild: der Friedhof Kolpingstraße in Brand. Foto: Stadt Aachen/Elisa Bresser

Dass eine parkähnliche Atmosphäre auf einem Friedhof entsteht (s. Foto oben, Friedhof in Brand), kommt durch die vielen Freiflächen. Die stark zunehmende Urnenbestattung führt dazu, dass zahlreiche Bereiche nicht (mehr) benötigt werden. Von „Überhangflächen“ sprechen die Expert*innen des Stadtbetriebs und erläutern in dem Zusammenhang, dass die Möglichkeit besteht, Randbereiche zu entwidmen und anderen Nutzungen zur Verfügung zu stellen

Welche Flächen das sind, wie viele Hektar und welche Entwicklungsmöglichkeiten es dazu gibt, wird im Friedhofsentwicklungskonzept vom Stadtbetrieb erarbeitet. Am Beispiel des Friedhofs Kolpingstraße sind es gut zehn Prozent der Gesamtfläche von zehn Hektar, die unmittelbar ausgegliedert werden können, erläuterte kürzlich Wolfgang Berg, Bereichsleiter Friedhofwesen und Krematorium des Aachener Stadtbetriebs.

Weitere Bereiche zwischen den Grabfeldern sollen für Neupflanzung von Bäumen und das Anlegen artenreicher Biotopflächen genutzt werden, um so das ökologische Potenzial und die Artenvielfalt in Fauna und Flora zu stärken. „Die Grabflure bleiben selbstverständlich unangetastet“, betont Ilse Savelsbergh, Geschäftsbereichsleiterin der Grün- und Freiflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs. 

Für mehr Biodiversität und Naherholung

Ein mit rund 370.000 Euro vom Bund gefördertes Projekt hat das Ziel, die Aachener Bezirksfriedhöfe im Sinne der nachhaltigen Steigerung der Biodiversität und ruhigen Erholung zu entwickeln. Zehn dieser Bezirksfriedhöfe werden in den kommenden zweieinhalb Jahren unter diesen Aspekten genauer betrachtet. Neben dem Friedhof Kolpingstraße in Brand sind dies die Friedhöfe Nirmer Straße in Eilendorf, Friedenstraße und Verlautenheide im Bezirk Haaren, die Friedhöfe Schildchenweg, Walheim und Schleckheim im Bezirk Kornelimünster/Walheim, die Friedhöfe Hand und St. Laurentius in Laurensberg, sowie der Friedhof an der Kirche St. Martin in Richterich. 

Dabei gliedert sich das Projekt in mehrere Bausteine: Der Erholungswert der Grünflächen soll mehr ins Bewusstsein gerückt werden, wobei mit einer Bürger*innenumfrage Ideen und Wünsche abgefragt wurden. Sitzgelegenheiten, kleine Spielpunkte, vielleicht ein Bücherschrank – die Ideen sind vielfältig. „Spannend ist für uns, ob die Bürgerinnen und Bürger die Veränderung mit Spielpunkten, Begrünung und Sitzgelegenheiten befürworten“, sagt Wolfgang Berg und ergänzt: „In anderen Städten gibt es ähnliche Konzepte.“

Schließlich folgen Baum- und Strauchpflanzungen sowie das Einsäen zusätzlicher Blühflächen mit heimischen Kräutern.

Die bezirklichen Friedhöfe haben mit einer Gesamtfläche von rund 42 Hektar einen Anteil von 46 Prozent an den bezirklichen Grünflächen ein großes Potenzial für die Sicherung der Biodiversität und die Minderung der Auswirkungen des Klimawandels. Und: Die Erarbeitung für die genannten Bezirksfriedhöfe stellen erst den Beginn dar: Auch für die innerstädtischen Friedhöfe wurde bereits ein Förderantrag zur Ausweitung des Projekts gestellt.

Orte der Trauer in Orte der Erholung umwandeln: In Aachen wird der Versuch gewagt. Mutig. Werden die Bürgerinnen und Bürger mitziehen?

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Eure Gesundheit ist in Gefahr. Demonstration am Elisenbrunnen ab 18 Uhr

Die Gruppe Health for Future Aachen schickte heute folgende Mitteilung (mit Foto):

Angehörige verschiedener Gesundheitsberufe fürchten um unser Wohlbefinden. Foto: Sonja Schmalen

Seit Montag ist damit begonnen worden, die Räumung des Dorfes Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier vorzubereiten. Health for Future Aachen fordert ein Ende der Räumung und ein Abrissmoratorium für LützerathDafür will die Bewegung am heutigen Mittwoch um 18 Uhr zusammen mit Fridays for Future und anderen Gruppen aus der Klimabewegung in Aachen am Elisenbrunnen demonstrieren. Zusätzlich wird sie am kommenden Sonntag, 8. Januar, am großen Dorfspaziergang zur Mahnwache in Lützerath teilnehmen.
 
Die Bewegung, in der sich Angehörige verschiedener Gesundheitsberufe für Klimagerechtigkeit und eine gesunde Zukunft einsetzen, hält es für fatal, dass in Lützerath die Konzerninteressen von RWE über die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und wissenschaftliche Erkenntnisse gestellt werden. 
 
„Im Gesundheitssystem sind wissenschaftliche Erkenntnisse unabdingbare Grundlage für die Gesundheit unserer Patient*innen – in der Klimapolitik sind sie unabdingbar für die Gesundheit aller Menschen. Schon heute fordern die Folgen der Klimakrise und der Verbrennung fossiler Energieträger auch bei uns in Deutschland jedes Jahr hunderttausende Todesopfer“, sagt Juliane Küchenhoff von Health for Future Aachen. Es mache sie fassungslos, dass sich die Politik entgegen den wissenschaftlichen Erkenntnissen „für die Zerstörung des Dorfes entschieden hat“.
 
Die Verbrennung der Kohle unter Lützerath würde dazu führen, dass Deutschland keinen gerechten Beitrag mehr zur Einhaltung der in Paris vereinbarten 1,5 Grad-Grenze leisten kann, zudem zeige eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dass die Kohle trotz der aktuellen Energiekrise für die Versorgungssicherheit nicht gebraucht wird.

Zwischen Köln und Aachen: Dort sind gigantische tote Löcher in der Welt. Es ist unverständlich, wie Menschen so etwas jemals richtig und gesund und schlau gefunden haben. Foto: AachenNews Archiv

s. auch hier und hier vielleicht auch

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Der Baum nadelt? Abschmücken, zersägen und dann rausstellen.

Der Aachener Stadtbetrieb sammelt wieder die Weihnachtsbäume ein. In diesem Jahr gibt es in der Aachener Innenstadt eine Neuerung: Die abgeschmückten Tannenbäume werden „haushaltsnah“ abgeholt. Bürger*innen können ihren Weihnachtsbaum an den Standplatz oder Bereitstellungsplatz der Abfallbehälter stellen. Bei Großwohnanlagen sollte ein gut erreichbarer Platz gewählt werden, der den Verkehrsbereich nicht einschränkt. Das teilte die Stadtverwaltung jetzt mit.

Nach kurzer Lebenszeit werden die Bäume jetzt abgeholt, sie müssen allerdings abgeschmückt sein.

Es werden nur vollständig abgeschmückte Weihnachtsbäume abgeholt; Bäume, an denen beispielsweise noch Lametta hängt, werden nicht eingesammelt. Auch Weihnachtsbäume in Säcken werden nicht mitgenommen. Das Rauslegen der Weihnachtsbäume ist am Vortag der Sammlung ab 18 Uhr gestattet.

Bürger*innen, die bereits vorher Tannenbäume zur Abholung auf öffentliche Bereiche ablegen, begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern geahndet werden kann. Die jeweiligen Termine zur Abfuhr können dem Abfallkalender entnommen werden. Im Online-Kalender ist ein Weihnachtsbaumsymbol eingezeichnet. Wichtig: Es wird kein Vollservice bei der Weihnachtsbaumsammlung ausgeführt.

Das bedeutet, dass Weihnachtsbäume zur Abholung selbst bereitgestellt werden müssen. 

2-Meter-Bäume bitte zersägen

Die haushaltsnahe Sammlung der Weihnachtsbäume ist nur mit den sogenannten Presswagen der Abfallwirtschaft möglich. Wegen der Kantenbreite der Ladeöffnung von 2 Metern Breite müssen Tannenbäume, die größer als zwei Meter sind, von den Eigentümer*innen vorher zersägt werden. Alle verfügbaren Presswagen des Stadtbetriebs werden im Zeitraum von Montag, 9., bis Freitag, 20. Januar, für die Weihnachtsbaumsammlung in der Innenstadt eingesetzt.

Die Sammelplätze in der Innenstadt, die in den vergangenen Jahren eingerichtet waren, dürfen nicht zum Ablegen von (abgeschmückten) Weihnachtsbäumen genutzt werden. Die Plätze werden vom Stadtbetrieb nicht angefahren. 

Keine Änderungen in den Außenbezirken

Für die Außenbezirke gibt es keine Änderungen. Dort können die abgeschmückten Weihnachtsbäume weiterhin kostenfrei bei den Kompostcontainern oder den Recyclinghöfen an der Kellershaustraße und Camp Pirotte abgegeben werden. Eine haushaltsnahe Sammlung erfolgt dort nicht, auch, um beispielsweise den vielerorts tätigen Pfadfinder*innen die Möglichkeit der Sammlung zu überlassen.

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In Aachen: Keine vorsätzliche Eskalation

Feuerwerk – nur anschauen. Das wollten in der Silvesternacht die allermeisten. Hier: Marktplatz Aachen.

Das wird bei den zahlreichen Neujahrsempfängen (AachenNews ist zu keinem einzigen eingeladen) Thema sein: die Silvesternacht im Ostviertel, am Elisenbrunnen und auf dem Marktplatz. 

Den Mitarbeiter*innen vom Ordnungsamt gelang es wieder nicht, das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verhindern. Man kann das bedauern, muss aber zugeben, dass die Buntfärbung des Himmels nett anzusehen war. Und auch die kolossal lauten Donnerschläge in Richtung 2023 waren so schlecht nicht. Man stellte sich automatisch vor, wie alles Übel, das sich Ende 2022 noch schnell aufgemacht hatte uns zu erschrecken, die Flucht ergriff. Prognose: Die CDU-Fraktion in Aachen wird wohl der Verwaltung mit OB Sibylle Keupen an der Spitze Vorwürfe machen. Versagen des Ordnungsamtes auf der ganzen Linie. Das Übliche.

Dabei wird man die Knallerei nie verhindern können. Seit die Evangelische Kirche in den 1980er Jahren die seltsame Aktion „Brot statt Böller“ startete, misslingt das. Auch ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Bendplatz oder z. B. auf der Wiese (Ex-Parkhaus Büchel) wird verdammt schwer durchzusetzen sein. 

Die Pressestelle der Stadtverwaltung schildert die Vorgänge wie folgt: 

„Kurz vor Mitternacht kamen viele Menschen in die Innenstadt. Insbesondere der Elisengarten sowie der Markt waren stark frequentiert. So sammelten sich auf dem Aachener Markt zum Jahreswechsel zwischenzeitlich ungefähr 1.000 Personen. Aufgrund dieser großen Zahl an Menschen, konnten die Ordnungskräfte nicht alle Verstöße gegen das Mitführen und Abbrennen im inneren Grabenring verhindern. “ 

AachenNews war in der Nacht auf dem Markt. Eine vorsätzliche Eskalation konnte dort von uns nicht beobachtet werden. Und im Ostviertel fehlt es uns nicht an Verständnis für Menschen, die einmal im Jahr erleben wollen: Die Straße gehört uns. Tja, isso. 

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Alles „leider unvermeidlich“

Zurück aus der Winterpause steht jetzt die Frage im Raum: Was erwartet uns im neuen Jahr? Nur kurz bleiben wir vor Ort.

Wir sehen hier einer gewaltsamen Räumung des Örtchens Lützerath unter Leitung der Aachener Polizeibehörde entgegen. Eine Katastrophe, wie jede/r weiß, denn die Kohle unter Lützerath wird gar nicht mehr gebraucht, kann sowieso frühestens in 3 Jahren abgebaggert werden, wenn man das denn gegen alle Notwendigkeit doch noch tut. Die gewaltsame Räumung schadet dem Ansehen der Polizei, denn die Bilder werden häßlich sein. Und die Beamten würden zu 100 Prozent auch lieber was anderes tun als sich mit Umweltschützern zu prügeln.

Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach schreibt in einem offenen Brief an die Klimaaktivisten unter anderem: „. . . . eine persönliche Anmerkung: Ich wünschte, die Räumung von Lützerath hätte sich vermeiden lassen. Aber sie ist – nach allem was ich weiß – leider unvermeidlich.“ Hätten die Grünen im Landtag mal besser verhandelt!

In Aachen am Vennbahnweg gesehen.


Und sonst?

Im Februar geht der Krieg in sein 2. Jahr. Wir sehen Menschen, die sich unglaublich hartnäckig wehren. Wahnsinn. Die Russen sprechen viel von Verhandlungen, und genau das ist es, was sie nicht wollen. Sie wollen sich neu aufstellen und neu und erfrischt wieder losschlagen. 2023 werden viele Menschen in Aachen abstumpfen und sich an den Krieg gewöhnen. Und ganz Deutschland wird 2023 über weitere Waffenlieferungen (Panzer) diskutieren und diese am besten schnell schicken, damit die Kämpfe flott zu Ende gehen. Wann das der Herr Bundeskanzler endlich mal kapiert??? – das dauuuuuert. 

Gewählt wird 2023 auch. In Tschechien, in Finnland und in Griechenland und im Juni in der Türkei. Dort werden 600 Abgeordnete des Parlaments neu gewählt, Erdogan will sich ein letztes Mal, sagt er, zur Wahl stellen. Letztes Mal? Das glaubt ihm auch kein Mensch. Solche halten sich für unersetzlich und können von der Macht zu Lebzeiten nicht lassen. Dabei: 80 Prozent Inflation in der Türkei . . . Erdogan ist gerade nicht beliebt in seinem Land. 

Am 12. Februar gibt es die Wahl-Wiederholung in Berlin (Briefwahl hat gestern schon begonnen). Nach grandiosen, zuvor noch nie erlebten Wahlpannen ist aber weiterhin nicht sicher, ob die Wahl überhaupt stattfindet. Sollte das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde von 43 Berlinerinnen und Berlin gegen die Wahlwiederholung annehmen, ist es wahrscheinlich, dass die Wahl zunächst ausgesetzt wird. Prognose: So oder so wird Franziska Giffey  abgewählt. 

Im Mai wird sodann in Bremen gewählt, da wird wohl Rot/Rot/Grün bestätigt. Bayern im Oktober wählt wieder CSU und Söder. Hoffentlich wiederholt er die Aktion, in öffentlichen Gebäuden Kreuze an Wände zu nageln. Dann gibt es nur 37 Prozent für die CSU. Söder möchte im Grunde Bundeskanzler werden. Hessen wird 2023 vielleicht mit der derzeitigen Innenministerin antreten, mal sehen. Das werden alles spannende Wahlkämpfe.

Ach ja, was wird eigentlich aus der Cannabis-Legalisierung? Prognose: auch 2023 nichts.

Was uns noch erwartet: 53 Euro mehr für Hartz-VI-Empfänger, die Gas- und Strompreisbremse, das 49-Euro-Ticket, steuerliche Entlastungen (kalte Progression) und die Tabaksteuer wird erhöht (7,70 Euro pro Packung). Wie sich die Inflation und der Krieg in der Ukraine entwickeln, weiß kein Mensch. Die Russen gewinnen nicht und verlieren nicht. Europäische Union und NATO halten zusammen wie noch nie. Sagenhaft, das zu erleben.

Klar ist: Wir brauchen 2023 starke Nerven.

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Silvesterfeuerwerk – heftig wie selten zuvor

Knallen, zischen und den Himmel erleuchten . . . das bekommt man in Aachen nie verboten. Dieses Jahr schien es, als müssten auf dem Markt die beiden vorherigen Jahre nachgeholt werden. Wer lieber den Dom betrachtet, der wie immer still vor sich hin strahlte, siehe unten:
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AachenNews wünscht allen . . .

. . . a happy new year.

Und präsentiert hier die passende Musik. Es singt die wunderbare Regina Spektor, in Moskau geboren und längst in den USA lebend. Die Familie ist typisch für viele in Russland geborene Menschen: Sie gehen einfach weg aus diesem Land. Es sind so unvorstellbar viele die ausreisen, und das durchaus schon vor Beginn des Krieges. Warum wurde ihnen kein Angebot gemacht, sich als Künstler*innen oder Wissenschaftler*innen in dem Land auszutoben? Stattdessen: Brain-Drain ohne Ende.

https://youtu.be/SG8mbe2Ck3c

Wir haben so viele Rückblicke auf 2022 gelesen (und gehört), dass wir nun keine mehr sehen können. Was soll man da noch hinzufügen?

Vielleicht, dass uns 2022 kommunalpolitisch alles – noch mehr als in anderen Jahren – „wie im Schneckentempo“ vorgekommen ist. Vor über zwei Jahren schon wurde beschlossen, zwei Halbtags-Streetworker*innen für Forst und Driescher Hof einzustellen. Die Vorbereitungen laufen seitdem und sind noch lange nicht am Ende angekommen.

Die Vorbereitungen zur Umwandlung von gefährlichen Kreuzungen in fahrradfreundliche Kreuzungen sind ebenfalls schon mehrere Jahre im Gange. Was sehen wir? Nichts ist umgesetzt. Es gibt ein paar neue Radwege, aber die meisten geplanten lassen auf sich warten.

Die Kindertagespflege soll seit Jahren besser bezahlt werden. Wie schwer war es doch, hier 2022 einen kleinen, wirklich sehr kleinen Erfolg zu verzeichnen.

10.000 neue Bäume für Aachen – da hatte man sich drauf gefreut. 2022 kommt raus: Das Vorhaben ist angeblich völlig illusorisch. Überhaupt: mehr Grün in der Stadt, mehr Wasser. Das dauert. Alles beschlossen und bis jetzt nicht umgesetzt. Nicht zu reden von der Schule Mataréstraße, deren Erweiterungsbedarf seit Jahren feststeht, der in Angriff genommen wurde, aber nicht realisiert wurde.

So könnte man noch lange schreiben. Über bürokratische Vorgänge, die sich gefühlt endlos hinziehen. Warum kann man nicht, einmal beschlossene Maßnahmen sofort umsetzen und die erforderlichen bürokratischen Aktionen in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren – Zug um Zug – nachliefern?

Auch die Kommunalpolitik braucht eine Zeitenwende. Also eine wirkliche, nicht nur eine auf dem Papier und in Sonntagsreden beschworene. Möge uns allen das Jahr 2023 diese reale Zeitenwende bringen.

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Die Liebe zu den Dinos ist ungebrochen

Heute Bilder im öffentlichen Raum (hier: Schildstraße) betrachtet, morgen die Bilder in einem Aachener Museum (Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße). Das inspiriert und ist zu empfehlen.

Update: Ein Besuch im Centre Charlemagne, zwischen Dom und Rathaus gelegen, lohnt sich, besonders, wenn man sich mittels Audio Guide alles erklären lässt. Was man sieht, gehört alles zur Geschichte der Stadt Aachen.

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