Samstag ist wieder Tag der Architektur

An der Hohenstaufenallee steht dieses imposante, neue Gebäude der Aachener Fachhochschule.

Aachen ist mit 2 (von 139 in ganz NRW) Objekten am Tag der Architektur beteiligt. Eines steht in Kornelimünster, Münsterstraße 44. Das zweite, hier abgebildete Gebäude befindet sich in der Hohenstaufenallee/Ecke Mariabrunnstraße und ist das neue „Kompetenzzentrum für Mobilität“ der Fachhochschule Aachen.

Am Samstag, 18. Juni, ist das Gebäude anlässlich des Tag der Architektur (Motto: Architektur baut Zukunft) von 12 bis 16 Uhr geöffnet und kann umfassend besichtigt werden. Hier kann man sich auf der Seite der Architektenkammer schlau machen.

Mehr über das Gebäude in Kornelimünster erfährt man hier , und das Gebäude der Fachhochschule wird hier dargestellt. Am Tag der Architektur können jedes Jahr neue und besonders gut gelungene Wohnhäuser und andere Bauwerke besichtigt werden. Es ist schon eine besondere Auszeichnung, an diesem Tag dabei zu sein. Bauherr des Kompetenzzentrums ist übrigens der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB, z. Hd. Christoph Allemand). Als Entwurfsverfasser wird Markus Dochantschi genannt.

Das Kompetenzzentrum besteht aus zwei Hauptgebäudeteilen: Einem in die Gegend integrierten Sockel und einem darüberliegenden, schwebenden Kubus. Der Kubus basiert auf dem Nachdenken über sozio-kulturelle räumliche Strategien. Er ist von innen außergewöhnlich und sehenswert, wer dort arbeiten darf, kann sich freuen. Es gibt ein offenes Treppenhaus innerhalb des Atriums. Das Atrium erlaubt Blickverbindungen zwischen den Fachbereichen und provoziert den Austausch zwischen Studierenden und Professoren.

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31 Grundschulen bekommen 474 Luftfilteranlagen. Landesregierung setzt äußerst knappe Frist. 

Die von der Stadtverwaltung haben es auch nicht immer leicht. Derzeit müssen möglichst zügig – für den Fall, dass die Pandemie zurückkommt – Luftfilteranlagen für Schulklassen angeschafft werden. Und das auf einem Markt, auf dem es Luftfilteranlagen nicht gerade in Hülle und Fülle zu kaufen gibt und auf dem es auch nicht besonders viele Firmen gibt, die diese Teile fachgerecht und schnell einbauen können.

„Die Stadt Aachen arbeitet mit Hochdruck daran, 31 Grundschulen mit 474 stationären Luftfilteranlagen auszustatten“, erfuhren die zuständigen Politiker*innen dieser Tage. Infos hier. Ende April hat die Verwaltung die Bewilligung des Fördermittelgebers erhalten. Insgesamt rechnet das städtische Gebäudemanagement mit Kosten in Höhe von 11,43 Millionen Euro, den Hauptteil bezahlt die Landesregierung, der 20-prozentige Eigenanteil davon beträgt 2,29 Millionen Euro.

Der sogenannte Fördermittelgeber (das ist die Landesregierung in Düsseldorf) hatte festgesetzt, dass das Geld nur nach Aachen überwiesen wird, wenn der Einbau der Lüftungsanlagen bis zum 29. April 2023 abgeschlossen ist. Und das wird alles verdammt knapp. Warum nicht – wie sonst auch – ein halbes Jahr zusätzlich Zeit gegeben wird, ist ein Rätsel.

Die Verwaltung hatte Ende 2021, unter großem Aufwand und Zeitdruck, die Details an sämtlichen Grundschulen geprüft, die Kosten berechnet, um die Anträge auf die Fördermittel, für jede Schule separat, fristgerecht im Dezember 2021 einzureichen. Die Leute vom städtischen Gebäudemanagement und vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule hatten sich sehr engagiert in der Angelegenheit.

Die Aufträge für die Lüftungsanlagen und deren Einbau werden aktuell noch bis Ende Juni in mehreren Phasen ausgeschrieben. Die strikte Fristsetzung ohne Möglichkeit auf eine Verlängerung war der Aachener Verwaltung neu und kam unerwartet. Sie bedeutet zusätzliche logistische Herausforderungen – zumal die Marktlage angespannt ist.

Derzeit betragen die Lieferzeiten für stationäre Lüftungsanlagen vier bis fünf Monate. Die Verwaltung geht daher davon aus, dass mit dem Einbau der Anlagen frühestens ab November 2022 begonnen werden kann. Dann könnte die schreckliche Pandemie mit einer neues Virus-Variante schon wieder zuschlagen.

Zum Weiterlesen s. die örtliche Lokalzeitung: hier klicken

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Die Arkaden: Erst Einkaufszentrum, dann Impfzentrum, bald auch noch Ausländeramt

In den Aachen-Arkaden am Bahnhof Rothe Erde gibt es viele leere Ladenlokale, viel Platz für neue Büros.

Kaum sind die Impfärzte mit ihren Spritzen ausgezogen, da findet sich schon eine neue Verwendung für die Räume in den Aachen-Arkaden. Dort zieht das Ausländeramt der StädteRegion ein.

Das Ausländeramt der StädteRegion in der Hackländerstraße am Hauptbahnhof – das war noch nie eine gute Adresse. Das Amt ist/war unterbesetzt, es gab lange Schlangen, schleppende Bearbeitung. Die Menschen wirkten überlastet, ungeduldig, unfreundlich. Man musste endlos warten, bevor man mitsamt dem Ausländer, dem man helfen wollte, dran war. Das soll jetzt anders werden.

Das Ausländeramt ist eine Anlaufstelle für rund 2000 Menschen aus Krisenregionen. Es ist derzeit besonders wichtig für Menschen aus der Ukraine, die sich dort registrieren lassen müssen. Die Aachen-Arkaden sind ein ehemaliges Einkaufszentrum, in dem jetzt etwa 50 Läden leer stehen und nur noch ein Netto einsam seine Kunden*innen versorgt und Mitarbeiter*innen beschäftigt. Das Bauwerk ist gut geeignet als Anlaufstelle für Massen von Menschen, man kann dort im Parkhaus gut parken.

Das Gebäude hat sich schon in der Hochphase der Pandemie bewährt (wie mehrfach berichtet). Dass es überhaupt gebaut werden durfte, war ganz klar ein schwerer städtebaulicher Fehler. Es ist erst 11 Jahre alt und als Einkaufszentrum tatsächlich völlig überflüssig. Niemand will dort irgendwelche Sachen verkaufen (außer Netto).

Wer hier wartet, muss das nicht draußen im Regen tun. Bestimmt werden wieder Stühle aufgestellt. Die Geflüchteten aus der Ukraine müssen übrigens nicht, wie die anderen Geflüchteten, die Abschiebung fürchten. Es sollen etwas über 5000 Menschen sein, dabei fast 1800 Kinder. Tatsache ist, dass einige Hundert schon wieder zurück in die Ukraine gefahren sind, sogar Menschen aus Kiew.

s. auch Aachen hilft.

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Aachen: Bewohnerparkzonen vom Europaplatz bis zum Bahnhof Rothe Erde

Die Stadt informiert Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Bewohnerparkzonen „Ost 1“ und „Ost 3“ und die Erweiterung der bestehenden Zone „V“ (in der Zeit von Montag, 13. Juni, bis 3. Juli). 

Bewohnerparken bedeutet, dass die Anwohner*innen – gegen eine Gebühr von 30 Euro pro Jahr (wird bald erhöht) – bessere Chancen haben, in „ihrer“ Straße einen Parkplatz zu finden. Es können dort aber auch Leute parken, die nicht in der Straße wohnen. Jedoch nicht kostenlos. Die Besucher müssen Parkgebühren zahlen. Dafür werden Automaten aufgestellt.

Die folgenden Straßen sollen zur Zone „Ost 1“ gehören: Adalbertsteinweg (östliche Seite zwischen Josefskirche und Bahnhof Rothe Erde), Alsenstraße, Düppelstraße, Eifelstraße (zwischen Stolberger Straße und Adalbertsteinweg), Elsassplatz, Elsassstraße, Hohenzollernplatz, Holsteinstraße, Leipziger Straße, Lützowstraße, Reichsweg (zwischen Adalbertsteinweg und Düppelstraße), Rudolf-Schwarz-Weg, Schleswigstraße, St.-Josefs-Platz, Sedanstraße, Steubenstraße, Stolberger Straße (zwischen Josefskirche und Elsassstraße im Abschnitt Eifel- und Lützowstraße (südliche Straßenseite)) und Weißenburger Straße.

Eine typische Aachener Wohnstraße: Die Joseph-von-Görres-Straße, rechts und links und von oben bis unten vollgestellt mit Autos. Autos, die maximal eine Stunde am Tag fahren und ansonsten immer nur rumstehen. Als könnte man mit dem öffentlichen Raum nichts besseres machen. Foto: AachenNews Archiv

Zur Zone „Ost 3“ werden folgende Straßen zugeordnet: Bischofstraße, Eifelstraße (zwischen Gneisenaustraße und Stolberger Straße), Gneisenaustraße, Joseph-von-Görres-Straße (zwischen Europaplatz und Stolberger Straße), Peliserkerstraße (zwischen Stolberger Straße und Hugo-Junkers-Schule) und Stolberger Straße (nördliche Seite zwischen Peliserker-und Eifelstraße).

Zudem soll die Zone „V“ um die Häuser Adalbertsteinweg 123-123d erweitert werden.

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Die Fachverwaltung bietet zwei Informationsformate an. Die vertonte Präsentation zur Planung ist auf der Internetseite der Stadt Aachen ab Montag, 13. Juni, über folgenden Link abrufbar: www.aachen.de/bewohnerparken

Zudem werden die Pläne im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, bis zum 3. Juli ausgelegt. Interessierte können sich die Planung dort von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr anschauen. 

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Anregungen, Fragen und Hinweise zur Planung der Parkzonen bitte bis zum 10. Juli auf zwei Wegen der Verwaltung zukommen lassen: handschriftlich über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail über die folgende Adresse: buergerinfo-bewohnerparken@mail.aachen.de

Alle Eingaben werden dokumentiert, im weiteren Abwägungsprozess berücksichtigt und den politischen Gremien vorgelegt.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Kinder freuen sich auf die Ferienspiele

Aachen macht Kindern und Jugendlichen in diesem Sommer wieder ein Angebot und lädt zu den Ferienspielen 2022 ein. Der Andrang ist groß, wie jetzt von der Stadtverwaltung zu erfahren war.

Wer seine Kinder in den Schulferien sinnvoll beschäftigt wissen will, sollte einen Blick in die Ferienspielzeitung werfen und die Kids schnell anmelden. Die Zeitung liegt jetzt in allen städtischen Verwaltungsgebäuden aus. Außerdem haben auch Schulen diese Zeitung erhalten.

Das Angebot der Stadt und der verschiedenen Träger ist wirklich riesig. Mit dabei ist auch wieder der Archimedische Sandkasten mit 150 Tonnen Sand auf 320 Quadratmetern auf dem Katschhof (zwischen Dom und Rathaus). In drei Wochen geht es los – ab Mittwoch, 29. Juni, kann gebuddelt werden. (Letzter Schultag ist Freitag, 24. Juni.)

Alle Veranstaltungen hier aufzuzählen, das ist gar nicht möglich. Die Ferienspielzeitung ist immerhin 40 Seiten stark. Das komplette Programm kann auch auf der Seite der Ferienspiele im Netz www.aachen.de/ferienspiele abgerufen werden. Manche Angebote sind online buchbar. Einige Veranstaltungen sind schon ausgebucht.

Kinder können als Ferienreporter beim Radio aktiv werden. Sie können auf Erkundungstour entlang der Bäche und Quellen von Aachen gehen, Windräder bauen am großen Sandkasten auf dem Katschhof oder den Umgang mit Pferden auf dem Reiterhof lernen. Ganz gleich, ob Kultur, Sport oder Spiel, es ist für alle etwas dabei.

Menschen von 6 bis 16 können mitmachen, vieles ist kostenlos. „Durch das Bildungs- und Teilhabepaket ist eine Kostenübernahme möglich“, verspricht die Verwaltung. Alle Voraussetzungen dafür seien im Ferienspielportal abrufbar. Und: Es gibt natürlich auch eine große Auswahl an integrativen Angeboten. Die sind entsprechend gekennzeichnet.

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Nach Imgenbroich, Kalterherberg, Mützenich, Alsdorf jetzt Geldautomat in Roetgen gesprengt

Wurde letzten Nacht gesprengt und ist damit entweder Nummer 12 oder 13 im Raum Aachen, Düren, Heinsberg, man verliert den Überblick: der Geldautomat in Roetgen. Foto: Polizei

In der vergangenen Nacht (auf Mittwoch, 8. Juni) kurz nach 3 Uhr drangen mehrere unbekannte Männer in eine Bankfiliale an der Bundesstraße in Roetgen ein und sprengten im Vorraum einen Geldautomaten. Das teilt heute die Polizei mit.

Erstaunlich ist, dass sich die Sparkasse Aachen so einfach die Geldautomaten sprengen und ausrauben lässt, einen nach dem anderen. Man kann jetzt schon sagen, dass in Kürze z. B. der Automat auf der Trierer Straße/Ecke Zeppelinstraße „dran“ ist. Die Täter werden in den Niederlanden vermutet. Dort hatte es in früheren Jahren ebenfalls immer wieder Sprengungen gegeben, bis sich die Niederländer dazu entschieden, weitgehend auf Bargeld zu verzichten und nur noch mit Karte zu bezahlen. In den Dörfern der Eifel sollte man einmal pro Woche einen mobilen Geldautomaten einsetzen, ein Wägelchen, das abends zur Zentrale transportiert wird.

Durch die Explosion in Roetgen wurden wieder die Räumlichkeit und der Automat stark beschädigt. Wie zuvor schon in Kalterherberg, Mützenich, Simmerath, Alsdorf und Niederforstbach. Aus Sicherheitsgründen sei in Roetgen „der Bereich um das Tatobjekt sowie die Bundesstraße nachts gesperrt worden“, schreibt die Polizei. Ein Anwohner des Gebäudes habe einen Schock erlitten und musste vor Ort von Rettungskräften betreut werden.

Zeugen hatten die Polizei verständigt. Die Täter konnten vor Eintreffen der Beamten in einem dunklen Pkw flüchten. Fahndungsmaßnahmen auch mit Hilfe der belgischen und der niederländischen Polizei sowie der Bundespolizei verliefen ohne Erfolg.

Ob die Täter Beute machten, ist unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Mehr Info in der örtlichen Tageszeitung, hier.

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Unterwegs mit dem Rad in den Wald

Kühl ist die Luft im Wald von Aachen und sie duftet mild und wunderbar. Wir waren Pfingsten froh, uns unentwegt in diesem für uns angenehmen Klima bewegen zu können. Im Süden von Spanien sollen es – laut Kachelmann – schon 42 Grad sein. Was für eine Katastrophe. Und nach Sylt zog es uns ebenfalls nicht: zu weit, zu voll.

Wie jedes Jahr zu Pfingsten waren die Straßen verstopft und die Züge voll. Ein Blick auf die Schlagzeilen in den Tageszeitungen vergangener Jahre zeigt es: Es ist oft vom „Pfingst-Chaos“ die Rede, z. B. hier. Und zu Pfingsten mit dem Fahrrad in der Bahn – war schon immer eine schlechte Idee. Dieses Jahr war das 9-Euro-Ticket also gar nicht schuld an der allgemeinen Überfüllung auf Straßen und Schienen.

Vorbei ging die Fahrt auf dem Rad an der Leo-Löwenstein-Kaserne, wo wir dieses Aseag-Gedächtnis-Häuschen sahen.

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Die berühmte Fernseh-Maus hat sich auf allerliebste, sehenswürdige Weise über den Aachener Dom und den Abriss des Parkhaus Büchel ausgelassen. Hier zu sehen. Es geht um das alte Gebäude und einen Bagger.

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Ein Problem: Sauberkeit im Moltkepark

Macht nicht gerade einen einladenden Eindruck und mutet wie ein Industriegelände an: Der Zugang zur Montessori-Gesamtschule, zwischen Burtscheid und dem Frankenberger Viertel gelegen. Dort gibt es Probleme mit der Sauberkeit.
Das Schulgelände, das zugleich ein Park ist, und sein anderes Ende. Auch dort fühlen sich die Besucher dazu verleitet, Plastikbecher und Flaschen einfach liegen zu lassen, sie nicht mitzunehmen oder in den Mülleimer zu werfen.

Etwa 50 Leute trafen sich dieser Tage in der Montessori-Gesamtschule, um der Vermüllung des Moltkeparks den Kampf anzusagen. Wie Fotos bei dem Treffen noch mal jedem vor Augen führten, ist die Situation schwierig. Jedes Mal nach dem Wochenende steht der Hausmeister auf dem Außengelände der Maria-Montessori-Gesamtschule und muss die schmutzigen Hinterlassenschaften von diversen Party-Kids wegräumen. Eine Arbeit, die für eine Person kaum mehr zu schaffen ist.

Flaschen und Plastikbecher, Scherben und Papierfetzen, Tüten und Kondome und leider auch Fäkalien müssen dann entfernt werden. Wer sich dort aufhält, spricht tüchtig dem Alkohol zu, die Reste lassen das erkennen. Das wollen Awo-Quartiersentwicklung, Stadtteilkonferenz, Lehrer-Kollegium und Schüler*innenvertretung aber auch Anwohner und Politiker*innen aus dem Quartier nicht mehr hinnehmen

So sah es dort Pfingsten aus. Ansonsten: Kein Mensch weit und breit. Die Saufgelage finden wohl eher zu mitternächtlicher Stunde statt. Der Mülleimer ist leer.
Vermüllten Rasen zu fotografieren, das macht echt kein Spaß.

Der Park und das Schulgelände sind eine Einheit, durch den Park führt der Vennbahnweg. Das Schulgelände ist extrem offen und das war auch beim Bau der Schule so angelegt. Es verleitet allerdings zu einer gewissen Hemmungslosigkeit. Es gibt tagsüber in einer Ecke Sport- und Freizeitangebote für die Öffentlichkeit, man kann dort spazieren, sich erholen und sogar grillen. Die Anlage ist aber wohl hauptsächlich ein Treffpunkt für jüngere Menschen, die mal ungesehen sein wollen, und vermutlich die verwandeln den Park in lauen Nächten in eine Müllhalde

Was ist zu tun? Reicht es, wenn der Hausmeister eine Hilfskraft bekommt? Würde mehr Kultur im Park letztlich für mehr Sauberkeit sorgen? Reicht es schon, einfach mehr Mülleimer aufzustellen? Wie schaffen es die anderen Aachener Parks (Westpark, Kennedypark usw.) mit der Sauberkeit? Klar war bei dem Treffen, das kein Zaun aufgestellt werden soll. Insbesondere die Schüler*innen scheinen eine Umzäunung des Geländes abzulehnen, es soll offen bleiben.

Um mehr öffentliche Toiletten und Streetworker auch am Abend wolle man die Politiker bitten und sich deshalb zur Fragestunde in der Bezirksvertretung einfinden, so nahm man sich vor. Polizei und Ordnungsamt sollten möglichst öfter vorbeischauen. Das Biotop im hinteren Bereich des Geländes müsse von Hundekot und Exkrementen freibleiben. Gedacht ist auch an die Zusammenarbeit mit dem Musikbunker, der eventuell „leise Veranstaltungen“ organisieren könne. Und: Einen Antrag an den Sozialausschuss der Stadt könnte man stellen für eine Projektförderung über 2.000 Euro, und der Moltkepark und die Maria-Montessori-Gesamtschule könnten im Rahmen eines Reallabors für offene Jugend- und Freizeitgestaltung entwickelt werden. 

(AachenNews wird weiter berichten.)

Mehr Infos gibt es hier: https://www.quartiersentwicklung-burtscheid.de
Und hier: https://www.stadtteilkonferenz-burtscheid.de

Weitere Ideen und Anregungen sind erwünscht. Bitte schicken an: qe-burtscheid@awo-aachen-stadt.de

Erinnert an ein Industriegebiet, weit und leer und viel versiegelte Fläche, so der Eindruck auf ganzer Linie. Die Szenerie verleitet nicht dazu, um sich herum alles sauber zu halten. Wie Menschen sich verhalten, das hat auch viel zu tun mit der Beschaffenheit der Umgebung. Man stelle sich hier einen markierten Weg vor, mehrere kreuzende Pfade und Blumenbeete, eine wirkliche Gestaltung mit vielleicht sogar ein oder zwei kleinen Holzschuppen für Gartengeräte. – Ab und zu gehen tagsüber mal Wanderer (s. Foto) über das Gelände. Sie folgen dem Vennbahnweg.
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Wer lustige Filmchen drehen will: auf zum Annuntiatenbach

Rumms, mit dem Hinterreifen in. die Rille vom Johannisbach rein und wieder raus, vorbei an den Pollern. . .
. . . oder (ein anderer) nicht in den Johannisbach rein, dafür aber ein Stück über den Bürgersteig.

Stell dir vor, du gehst über den Bürgersteig und dir kommt – nein, mal kein Radfahrer, sondern ein Auto entgegen. – Die Jakobstraße ist im unteren Teil eine einzige Baustelle, der Templergraben ist ebenfalls für private Pkw nicht mehr offen. Dieser Tage wurde auch noch am Annuntiatenbach eine Poller-Sperre errichtet. Nach vielen Diskussionen im politischen Raum, für Normalbürger aber TOTAL überraschend.

Wo die Judengasse auf den Annuntiatenbach trifft, da lässt sich nun seit Tagen beobachten, wie Pkw-Fahrer und bestimmt auch -Fahrerinnen sich ihren (illegalen) Weg an den Pollern vorbei über den Bürgersteig bahnen. Marc Teuku stand am Straßenrand und hat für die Fraktion Die Zukunft eine Szene beobachtet.

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Die Stawag senkt die Strompreise

Eine gute Nachricht: Die Stawag als örtlicher Energieversorger senkt die Preise. Eine generelle Neuregelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes werde zum Jahresanfang 2023 erwartet. „Über 3,72 Cent (netto) je Kilowattstunde hat die EEG-Umlage zuletzt ausgemacht“, so wird mitgeteilt. Jetzt sinke der Strompreis ab sofort um genau diesen Wert.

Beispielrechnung: Für einen vierköpfigen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr bringt das eine jährliche Entlastung von 155 Euro (brutto).

Die Strompreissenkung wird bei der Abrechnung automatisch berücksichtigt. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden.  

Stawag-Ente im Häusermeer.

Ausbau der erneuerbaren Energien ist vordringliche Aufgabe

„Mit unseren Klimazielen 2030 haben wir uns vorgenommen, bis 2030 die eigene Ökostromproduktion zu verdoppeln, so dass rechnerisch der komplette Stromverbrauch Aachens dann klimaneutral hergestellt wird“, erläutert Wilfried Ullrich, Vorstand der Stawag. „Zwölf Solarfelder und 20 Windparks haben wir bereits am Netz, drei weitere Windparks entstehen gerade und rund 90 Windkraftanlagen haben wir noch in der Pipeline. Denn dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur aus Klimaschutzgründen weiter vorangetrieben werden muss, das macht der fürchterliche Krieg in der Ukraine jeden Tag deutlich.“

Gasversorgung bleibt im Fokus

Aktuell sei die Gasversorgung in Deutschland weiter gewährleistet, so erfahren wir bei der Pressestelle der Stawag. Dennoch bereiteten sich Bundesregierung und Energiewirtschaft auf eine so genannte Gasmangellage vor. Dies sei derzeit noch ein rein vorsorglicher Schritt. Festgeschrieben sei, dass in einer Engpass-Situation u.a. private Haushalte besonders geschützt sind.

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