Karlspreis 2022 für drei mutige Frauen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Ihn verliehen zu bekommen, das ist eine große Ehre. Das Preisgeld spielt keine Rolle. Es beträgt 5000 Euro und wird von den Preisträgern fast immer gespendet.

Die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo werden im Jahr 2022 mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das gaben der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, und die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am heutigen Tag (17. Dezember) in Aachen bekannt. 

„Dies wird ein Karlspreis, wie er in der 71-jährigen Geschichte des Preises noch nicht vorgekommen ist“, sagte Dr. Jürgen Linden. Und über die drei Frauen: „Ihr mutiger und ermutigender Einsatz gegen die brutale staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung und die Verletzung elementarer Menschenrechte durch ein autoritäres Regime, für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit hat das gesamte Karlspreisdirektorium zutiefst beeindruckt.“

Die drei Leitfiguren der demokratischen belarussischen Opposition seien Symbole für den Geist der Freiheit. Ihre Botschaften seien aufrüttelnd, ihre Opfer beispiellos. „Sie sind das Signal an die eigene belarussische Gesellschaft, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen“, so Linden weiter.

In einer ersten Reaktion hatten alle drei designierten Karlspreisträgerinnen dem Direktoriumsvorsitzenden Linden erklärt, sich geehrt zu fühlen und vor allem auf eine weitergehende Unterstützung in ihrem Kampf für Demokratie und Menschenrechte in Belarus zu hoffen.  

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ging auf die besondere Rolle der Preisträgerinnen ein und unterstrich die Begründung mit der Aussage: „Die belarussischen Frauen setzen sich ohne Wenn und Aber für demokratische Grundwerte in ihrem Land ein. Gemeinsam ist es ihnen gelungen, den Widerstand im Land zu einen. Als Querwechslerinnen in die Politik führen sie den Kampf ihrer inhaftierten oder emigrierten Partner kompromisslos fort.“

Mit ihrem Einsatz seien sie ein ermutigendes Vorbild für viele junge Frauen und Männer in Europa. Es seien Heldinnen der Jetzt-Zeit, Heldinnen des politischen Kampfes. Vorbehaltlos und unbeugsam mischten sie sich ein und seien somit zu Leitfiguren einer wirkungsvollen Protestbewegung gegen staatliche Willkür und für Demokratie und Meinungsfreiheit geworden.

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Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011) oder Martin Schulz (2015), damals Präsident des Europäischen Parlaments. 2016 ging der Karlspreis an Papst Franziskus, im Jahr 2018 folgte der Staatspräsident Emmanuel Macron. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis, der in Rom verliehen wurde.

Die Preisverleihung wird am Himmelfahrtstag, 26. Mai 2022, wie gewohnt im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Ninja Warrior, Trampolin, steile Kletterwände

DieHalle, Grüner Weg 22, in Aachen.

Wenn die ekelhafte Pandemie überhaupt etwas Gutes hat, dann dass man – in dem Bemühen ein paar Familienangehörigen U10 etwas Abwechslung zu verschaffen – aktiv wird. Ganz und gar Corona-gerecht schaut man sich Örtlichkeiten an, die man ohne Pandemie niemals betreten hätte. Zum Beispiel: Diehalle am Grünen Weg.

Die Kleinen haben mich dazu gebracht, nach langer Zeit noch mal den Aachener Tierpark aufzusuchen, der jetzt Euregio-Zoo heißt. Aber nicht nur das. Die Schatzkammer des Bistums direkt am Dom – prallvoll mit geheimnisvoll ausgeleuchtetem Gold, Silber und Edelsteinen – ist natürlich auch immer für die Kids und ihre Tante ein Erlebnis. Wäre ich ohne Kinder zum Bend gegangen? Never ever. Trotzdem: Richtig schön war es da.

Bis jetzt sind wir gesund aus allem rausgekommen. Dafür sorgen schon die Veranstalter, die die strengen Schutzvorschriften durchsetzen. Es ist umständlich, aber beruhigend. Bevor jetzt – wie ein Tsunami, wie eine Wand – die nächste Welle mit Omikron über uns alle hereinbricht, geht es noch in DieHalle am Grünen Weg. Eine Vorinspektion ergab: Genau das Richtige für drei sehr lebendige Kinder, die gern klettern, rennen, springen, schaukeln und niiiiiiemals müde werden.

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In Aachen hat das Kinderimpfen begonnen. Die Termine gehen weg wie nichts, das war zu erwarten. Wer möchte schon gern riskieren, sein Kind im Krankenhaus in die Hände der Ärzte geben zu müssen?! Wenn man dem Professor, der bisher immer genau vorausgesagt hat, was auf uns zukommt (Drosten), glaubt, dann wird nach Weihnachten Omikron mit einer beispiellosen Wucht auf uns alle prallen, dass uns hören und sehen vergeht. Angeblich ist die Welle dann selbst mit einem Lockdown nicht wirklich zu stoppen.

Ganz ehrlich: Keine schönen Aussichten für 2022.

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Und ewig jammert der Einzelhandel

Schwarz vor Menschen war die Innenstadt – also der Bereich rund um Dom und Rathaus – am vergangenen Samstag. Gleichwohl jammern Einzelhandels-Vertreter jetzt schon zum dritten Mal und langweilen uns. Anstatt zur Abwechslung mal irgendetwas anzuführen, was im Einzelhandel noch einigermaßen gut klappt. . . Man möchte den Einzelhandel schon wegen der miesen Stimmung, die dort herrscht meiden. Das Weihnachtsgeschäft komme nicht richtig in Gang, ja klar. Hatte jemand etwas anderes erwartet?

Weihnachtsbaum auf dem Aachener Marktplatz.

Du musst zu Besuch in ein Krankenhaus? Das ist umständlich. Besuche sind nur noch geimpften und genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen Testnachweis vorlegen können. Auch für Kinder ab fünf Jahren ist der Test einer zugelassenen Teststelle erforderlich! Je Patient*in sind weiterhin maximal zwei Besucher*innen gleichzeitig erlaubt. Der Besuch von Covid-19-Patienten ist aufgrund der Quarantäne grundsätzlich nicht gestattet. Die Begleitung Sterbender bleibt weiterhin jederzeit möglich. 

Patient*innen, die zu einer ambulanten Behandlung oder Sprechstunde in das Krankenhaus kommen, müssen immer einen negativen Test vorweisen – auch, wenn Sie vollständig geimpft, geboostert oder genesen sind. Das gilt auch für Begleitpersonen. Der Testnachweis muss von einer zugelassenen Teststelle ausgestellt worden sein. Ein Bürgertest (PoC)-Test ist maximal 24 Stunden gültig, ein PCR-Test hat eine Gültigkeit von maximal 48 Stunden. Notaufnahmen sind von der Regelung grundsätzlich nicht betroffen.

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Die Aachener SPD bedauert, dass es in Aachens Innenstadt keinen wirklich schönen Kinderspielplatz gibt. Die Herrschaften sollten mal zu normalen Zeiten, also wenn es keinen Weihnachtsmarkt gibt, durch die Innenstadt gehen. Da sehen sie innerhalb von Stunden keine 10 Kinder. Es wohnen einfach kaum noch Kinder in der Innenstadt. Die Wohnungen sind zu teuer, die Situation für Kinder zu gefährlich. Einzig am Lindenplatz spielen im Sommer gelegentlich Kinder. 

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Die Silvesterböllerei soll ausfallen. Man hat einfach in den Krankenhäusern keinen Platz mehr für die, die sich einen Finger wegsprengen oder ein Auge oder sonstige Verbrennungen zufügen. Mal sehen, wie sich das in Aachen gestaltet. Kürzlich waren Bund und Länder der Forderung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem von ihr initiierten breiten Bündnis aus Umwelt- und TierschützernGewerkschaft der Polizei sowie Ärzten gefolgt und haben das zweite Jahr in Folge ein Verkaufsverbot (das ist kein Böllerverbot) für private Silvesterböller und Raketen beschlossen. 

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Die Aachener Grundschulen haben ihre Anmeldezahlen bekannt gegeben. Und welche Schule verzeichnet die meisten Anmeldungen für das Schuljahr 2022/23? Tja, es ist die Montessori-Schule in der Mataréstraße. 92 Kinder wurden für das 1. Schuljahr angemeldet, man startet 3-zügig. Wieso aber ausgerechnet diese beliebte Schule seit vielen Jahren auf die dringend erforderliche, bauliche  Erweiterung wartet, das ist ein Rätsel, bzw. kein Rätsel, es ist eine ausgemachte Gemeinheit den Kindern gegenüber. Was hat die Verwaltung eigentlich genau gegen diese Schule, wo die Kinder im Keller ihr Mittagessen einnehmen hinter vergitterten Fenstern?

Die Grundschule am Höfling nimmt 84 I-Dötzchen auf und ist damit die zweitbeliebteste Schule. Am Römerhof, Düppelstraße, Laurensberg Reumontstraße, Richterich – ebenfalls alle 3zügig – beginnen mit maximal 70 Kindern. Mataréstraße ist 3zügig mit 92 Kids, die anderen – mit 20 Kindern weniger – ebenfalls 3zügig. Finde eigentlich nur ich das ungerecht und unfair?

Übrigens: 165 Jungen und Mädchen gibt es, die wurden noch an keiner Schule angemeldet. Es gibt nämlich tatsächlich Eltern, denen ihre Kinder total egal sind. Sie kümmern sich um gar nichts. Fristgerecht angemeldet wurden 2049 Kinder.

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Es gibt ja, Menschen, die beklagen den Umstand, dass noch niemand einen komfortablen Radweg (Protected Bike Lane) an der Lütticher Straße in Nähe der belgischen Grenze gefordert hat. Also da, wo beim besten Willen kein Radweg fehlt. Nur da, wo das Fahren für Radfahrer*innen lebensgefährlich ist (Vaalser Straße an der Grenze, Lintertstraße, Ludwigsallee usw.) da soll gerade keine Protected Bike Lane hin. Manomann wie bescheuert kann man sein?! Mal sehen, ob sich die Politiker*innen in Aachen dermaßen verarschen lassen. Ich schätze mal dass nein. 

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Im Vorbeigehen gesehen: Sarg-Geschäft in der Wilhelmstraße. Könnte das Angebot die Impfgegner interessieren?

Viel Aufsehen bei Passanten erregte am Samstag eine Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Diese Leute hat man am Samstag viel lernen lassen: Dass sie nämlich endlich mal im Mittelpunkt stehen können, sich einmal im Leben als Rebell fühlen können, der es besser weiß und es „denen da oben“ mal so richtig zeigt. Sie schwadronieren von Hitler und Nürnberger Prozessen und müssen dabei gar nicht in einer Diktatur leben und dort Verhaftung und Folter riskieren. 

Ahnungslos riskieren sie es, sich im Krankenhaus täglich mit Massen von Medikamenten vollpumpen zu lassen (hier zu sehen) anstatt eine kleine Menge Impfstoff in sich aufzunehmen. Na dann: Viel Erfolg. 

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Zusätzliche Impfstelle

Schütz dich und lass dich impfen!

  • Heute (Montag, 13. Dezember) nimmt in der unteren Adalbertstraße eine neue Impfstelle die Arbeit auf.
  • Geöffnet ist montags bis sonntags von 7 bis 22 Uhr. Personalausweis nicht vergessen. Abgelaufen? Egal.
  • Die Impfstelle arbeitet im Auftrag der StädteRegion, und das bedeutet: Es gibt einen hohen Qualitätsstandard.
  • Mehr Infos unter https://aachentest.de/impfen
Den ganzen Scheiß mit dem Virus werden wir nur los, wenn wir quasi alle geimpft sind. – G1, G2, G3 – es nervt total. – Auch Impfgegner können sich impfen lassen und trotzdem Impfgegner bleiben.
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Demo: Gegen Impfzwang, gegen Impfpflicht, und „keiner braucht Masken“

Ohne Abstand, ohne Mundschutz – die Impfgegner sind auf der Straße und wollen wiederkommen.
Fast 1000 Menschen demonstrierten am heutigen Samstag friedlich in der Aachener Innenstadt.

„Ich – lasse – mich – nicht – impfen!“, so hallte es heute über den Kapuzinergraben in Aachen. Applaus folgte auf die emphatisch vorgetragene Aussage. Fast 1000 Menschen können es gewesen sein, die durch die Innenstadt zogen und sich hinter die Forderung „Nein zur Impfpflicht“ stellten.

Es waren in der Mehrheit eindeutig nicht diejenigen, die sich sonst auf den Demonstrationen der Rechtsradikalen einfinden. Ohne Abstand und ohne Masken ging es am Elisenbrunnen vorbei. Die Polizei war präsent, hielt sich aber zurück. Transparenten war zu entnehmen, dass die Demonstranten befürchten, in ihren Rechten und in ihrer „Freiheit“ eingeschränkt zu werden.

Via Lautsprecher richtete sich z.B. ein Pfleger an die Leute und warnte vor dem Impfen. Ein anderer wußte von einer Gruppe von 50 hoch angesehenen Professoren, die ganz auf der Seite der Impfgegner stünden. „Warum erfährt man aus der Presse nie etwas über diese Professoren?“, fragte ein anderer mehrmals provokant.

In Nähe der Franzstraße löste sich die Demo auf. Zum Abschluss wurde das Lied „Die Gedanken sind frei“ angestimmt. Am kommenden Samstag werde man wieder demonstrieren. Treffen ist um 15 Uhr in der Monheimsallee.

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Nicht nur zu Weihnachten: Wir sind spitze beim Produzieren von Verpackungsmüll

Zu Weihnachten wird es offensichtlich: Mit den Geschenken kommt der Verpackungsmüll, die Tonnen quellen schon in der Vorweihnachtszeit über. Doch umweltschädlicher als Papier und Pape sind Milliarden Flaschen aus Plastik, die die Discounter Jahr für Jahr unter die Leute bringen.

„Deutschland verzeichnet einen neuen Höchststand beim Verpackungsmüll und bleibt damit Spitzenreiter in Europa.“ Das – so teilt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit – zeigen kürzlich veröffentlichte Zahlen des Umweltbundesamtes. Demnach fielen 2019 insgesamt 18,91 Millionen Tonnen an, 47.000 Tonnen Abfall mehr als im Vorjahr.

Das entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 227,55 Kilogramm. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Europa liege bei 177,38 Kilogramm. Befeuert wird der Trend zu immer mehr Verpackungen durch Einweg-to-go-Produkte, durch den wachsenden Onlinehandel und immer kleineren Verpackungsgrößen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Ampel-Parteien auf, schnellstmöglich gegenzusteuern. Hierfür sei die Einführung eines Abfallvermeidungsziels, die Umsetzung der Mehrwegquote für Getränkeverpackungen von 70 Prozent und die Umlage der Plastiksteuer auf die verantwortlichen Unternehmen notwendig.

„Besonders für nicht recyclingfähige und damit besonders unökologische Verpackungen müssen die Unternehmen als Verursacher bezahlen. Derzeit übernehmen das die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Denn die von der EU vorgeschriebene Plastiksteuer wird bislang aus Steuermitteln finanziert. Allein 2021 hat die Bundesregierung rund 1,3 Milliarden Euro Steuergeld nach Brüssel überwiesen. Die Ampel-Parteien müssen dringend Abhilfe schaffen und die Plastiksteuer auf die verantwortlichen Unternehmen umlegen“, sagt die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

Nach Einschätzung der DUH muss die Plastiksteuer (als Lenkungssteuer) nach Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz in den Verpackungen gestaffelt werden.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

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In dem Zusammenhang möchtet ihr euch vielleicht über die Arbeit der Männer und Frauen informieren, die in Aachen den ganzen Müll/Abfall wegräumen und noch viel mehr machen in dieser Stadt. Es ist ein sogenannter Imagefilm. Der ist seiner Natur nach total unkritisch, aber trotzdem interessant. Dauer: 6 Minuten.

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Ein Warnung

Anwohner*innen in Diepenbenden sind am Donnerstagabend, 9. Dezember, von angeblichen Mitarbeitenden des Aachener Stadtbetriebs angesprochen worden. Die Betrüger*innen gaben sich als Müllwerker aus und forderten Anwohner*innen zu Spenden für eine Weihnachtssammlung auf.

Der Aachener Stadtbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Sammlungen oder Anfragen nicht von Mitarbeitenden ausgehen. Sollte es zu Beobachtungen dieser Art kommen werden Betroffene gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

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Eine weitere Impfstelle, gefälschte Impfpässe und Platz für Kinder

Wer hätte das gedacht? Der Impfpass, den man Jahre und Jahrzehnte nicht mehr in Händen hielt und kaum wusste, in welcher Kiste er sein Dasein fristete, ist 2021 zu einem sehr wichtigen Dokument geworden. Und entsprechend ruft das Kriminelle auf den Plan.

Die Kriminellen dieser Welt sind wirklich nicht auf den Kopf gefallen, Kaum wurden die ersten Impfausweise verteilt, wurden ge- oder verfälschte Impfausweise zum Kauf angeboten. Der Gesetzgeber hat erstaunlich flott reagiert (§§ 275 ff StGB) und die Strafbarkeit klar geregelt.

Wie erkenne ich manipulierte Impfausweise? Hier klicken.

Während in den Aachen Arkaden vorne (am Haupteingang, Trierer Straße 1) Erwachsene geimpft werden, wird im hinteren Bereich schon eine weitere Impfstelle eingerichtet. Das geht alles erfreulich flott, wenn man bedenkt, wie langsam normalerweise eine Verwaltung arbeitet.

Ärzte, Ärztinnen und viele Eltern warten zur Zeit auf den Kinder-Impfstoff. Der wurde in den USA schon fast 5 Millionen mal verimpft und – wenn man den Berichten glauben kann – traten null unerwünschte Nebenwirkungen auf. Freitag, 17. Dezember, könnten eventuell die ersten Kinder ( 5 bis 11 Jahre) in den Praxen und in den Aachen Arkaden geimpft werden. Sehr ehrgeizig. Mal sehen, ob das klappt, ob genug Impfstoff vorhanden ist. AachenNews wird berichten. Mehr Infos zum Kinder-Impfen: hier klicken.

Eine Empfehlung der STIKO wird in den nächsten Tagen erwartet. Es ist richtig, mit der Planung, mit der Terminierung und der Kommunikation schon vorher anzufangen. Und zwar rechtzeitig vorher. Es bringt nichts, erst mit der Planung anzufangen, wenn die STIKO mit ihrer Empfehlung rüberkommt.

Wie Freunde berichten, die sich in den Arkaden haben impfen lassen, werden dort mittlerweile auch niederländisch und französisch sprechende Menschen vorstellig. Kein Wunder: Dort ist das Personal sehr freundlich und sachkundig. Das wird sich in Belgien und im Raum Maastricht rumsprechen. Geimpft wird jede/r, egal welche Nationalität, Geschlecht, Religion usw.

Hier: Infos in verschiedenen Sprachen.

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Als Aachen düster und trist war . . .

Achim Ferrari ist vielleicht einigen Leserinnen und Lesern als grüner Ratspolitiker bekannt, als ausgezeichneter Kenner der Menschen und Lebenswelten dieser Stadt an der äußersten Grenze Deutschlands. Aber Achim Ferrari hat sich der Stadt Aachen und der Region nicht nur auf dem Feld der Politik zugewandt. Er hat in den 80er Jahren in Aachen und Raeren Straßen, Häuser, Plätze und auch Menschen fotografiert. Stets in schwarz/weiß

Die CDU regierte und hatte schon damals keinen einzigen guten Einfall. Doch ihre Zeit war abgelaufen. 1984 bekamen SPD und Grüne im Rathaus das Steuer in die Hand.


120 Fotos präsentiert er jetzt – kurz vor Weihnachten – in einem Bildband. Die Bilder entstanden, als Ferrari (nach dem RWTH-Studium der Architektur) Fotojournalist und Mitherausgeber des damals alternativen Magazins „Klenkes“ war. 

Es sind technisch hervorragende Fotos, die alle etwas düster wirken. Aachen Anfang der 80er Jahre, das kann – geht man von dem Fotos von Achim Ferrari aus – keine bunte Stadt mit hauptsächlich lebenslustigen Menschen gewesen sein. Steinkaulstraße, Annastraße, Scheibenstraße, Dunantstraße, Franzstraße – überall fand Ferrari Ruinen, zugemauerte Fenster/schwarze Löcher, Reste von Mauern oder hohe Mauern ohne jedes Fenster und hielt sie mit der Kamera fest. 

Mit den Worten „Die große Welt des schönen Wohnens“ wirbt auf einem Foto ein Möbelmarkt – durch und durch unglaubwürdig, denn man sieht ein Stück von einem Acker, ein langweiliges, häßliches Gebäude mit kleinen Fenstern und das Dach einer Industriehalle. Alles andere als „schönes Wohnen“. 

Man könnte depressiv werden beim Durchblättern von „Aachen in den 80er Jahren“. Oder man freut sich, denn viele Schutthaufen und Baracken existieren längst nicht mehr, Unterführungen wurden geschlossen. Es sind zum Teil schöne Bauten in die Höhe gewachsen. Obwohl: Die Straßenszene zum Beispiel im sogenannten Nikolausviertel (Antoniusstraße/Mefferdatisstraße/Großkölnstraße) sieht immer noch zum Fürchten häßlich aus. 

Interessant: Zwei Fotos zeigen Wandbilder des Aachener Malers Klaus Paier, eins davon existiert nicht mehr. Schön, es im Foto noch einmal zu sehen.

Menschen und Autos sind auf vielen dieser Fotos ebenfalls abgebildet. Autos, die praktisch überall Platz einnehmen dürfen, auf Katschhof und Lindenplatz, von wo sie später verscheucht wurden, teils unter großem Protestgeschrei der Geschäftswelt. Menschen schauen auf den Fotos von Achim Ferrari traurig oder grimmig drein, wie könnte es anders sein in dieser tristen Welt? Nur Mandele Leo hat etwas zu lachen.

Achim Ferrari, „Aachen in den 80er Jahren“, Ferrari Media 2021, ISBN 978-3-942131-91-9, mit einem Vorwort von Bernd Mathieu, der das Betrachten der Fotos als eine „schöne Reise“ bezeichnet. Für 24,95 Euro z. B. in der Buchhandlung Backhaus zu haben.

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In der Kletterhalle

Mit Kindern, die bekanntlich in den letzten Monaten ziemlich wenig erlebt haben, kann man ein paar spannende Stunden in der Aachener Kletterhalle verbringen. Hier kann man sich anmelden. Man muss allerdings – um das Kind beim Klettern abzusichern – als Erwachsener ein Sicherheitstraining absolvieren. Zu diesem Training geht man am besten mit Kind hin.

Sonntags um 10 Uhr gibt es eine Eltern-Kind-Einweisung. Man bezahlt Eintritt, Material, Trainer, eventuell Kletterpass usw. mit 27,50 Euro. Man kann auch donnerstags anderthalb Stunden mit einem Trainer klettern. Von 16 bis 17.30 Uhr für Kinder ab 8 Jahren kostet es 8 Euro pro Termin.

Die Kletterhalle in Aachen erreicht man telefonisch unter 0241/157760.

Es gibt Kletter-Möglichkeiten in der Schulzeit und in den Ferien. Man kann in der Halle (Adresse: Strangenhäuschen 11) auch Badminton spielen. Während jedoch an den Kletterwänden kaum Leute hängen, sind die Badminton-Spielfelder zumindest am Wochenende alle voll.

Achtung: Ohne Anmeldung geht gar nichts: badminton-kletterhalle.de

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Leben und Leiden unserer Nachbarn. Von häufigen Staatenwechseln schwer gebeutelt.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) liegt direkt neben dem Raum Aachen und außerdem an der Sprachgrenze zwischen germanischem und romanischem Raum. Im Rahmen der Reihe „Europa am Dienstag“ beleuchtet Referent Dr. Herbert Ruland das ständige politische Hin und Her dieses Gebiets und wie die einheimische Bevölkerung dies erlebt und oft auch erlitten hat.

Häufige Staatenwechsel bedeuteten auch wechselnde Zugehörigkeiten zu verschiedenen Sozial- und Kulturkreisen. Das hat maßgebliche Auswirkungen auf das Alltagsleben der hiesigen Bevölkerung.

Dr. Herbert Ruland war bis 2017 wissenschaftlicher Leiter der Abteilung GrenzGeschichteDG an der Autonomen Hochschule in Eupen. Er gilt als der wohl profundeste Kenner der Alltagsgeschichte der Menschen im belgisch-deutsch-niederländischen und luxemburgischen Grenzland. Er erläutert bei dieser Online-Veranstaltung – lebendig und spannend – die Veränderung der Staatsstrukturen in Belgien nach dem Zweiten Weltkrieg, durch die das Land zusehends von einem Zentral- in einen Föderalstaat umgewandelt wurde. Von diesem Prozess profitierte auch die deutschsprachige Grenzbevölkerung. 

Bei der Online-Diskussion können die Gäste Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben, die Moderator Andreas Düspohl dann aufgreifen wird. Los geht es am Dienstag, 7. Dezember, um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de .

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird gemeinsam vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne sowie der Bischöflichen Akademie Aachen veranstaltet.

Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/DG

Facebook: https://www.facebook.com/events/873702510177759

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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