In der Nizzaallee darf es etwas mehr sein. Bauen in Aachen

Spaziergang in wunderbarem Herbstwetter im Lousbergviertel. „Es rauscht der Fuß im welken Laube, was blüht und grünte, ward ein Traum . . . “ Herbstlied (Luise Büchner)

War das heute der letzte Sonnentag des Jahres? Möglich ist das. So ging es heute am Nachmittag hinaus in Richtung Lousberg – spazieren. Eine Tätigkeit, die ich in jungen Jahren hasste wie die Pest. Im Laufe der Jahre ist es nicht besser geworden.

Aber man kann sich ja mal in der Nizzaallee die Neubauten ansehen. Es wurde schließlich in Planungsausschuss, Stadtrat, Bürgerschaft und Verwaltung darüber gestritten wie selten. Rat und Verwaltung wollten die Wohnungsnot bekämpfen und den Bau von Unterkünften für Studierende und Lehrende genehmigen – die Lousberg-Anwohner wollten die Gegend in ihrem ursprünglichen Zustand belassen. Sie fanden die Gebäude überdimensioniert, unpassend, sie hätten nie genehmigt werden dürfen. Die Nizzaallee mit ihren vielen Prachtbauten aus der Jahrhundertwende ist schließlich ein Juwel unter den Aachener Straßen.

Verwaltung und Rat setzten sich durch. Mittlerweile erkennt man, wie die Unterkunft für die Studierenden einmal aussehen wird. Bitteschön:

Ein Monsterbau in der noblen Nizzaallee. Aber kann man wirklich über 50.000 Personen in Aachen studieren lassen ohne dafür zu sorgen, dass diese Leute auch irgendwo wohnen?

Ein Kölner Investor lässt in der Nizzaallee nichts weniger als ein Palais mit 17 Eigentumswohnungen (s. Video und s. unten) errichten und direkt daneben noch ein Gebäude mit 157 Appartements für Studierende (s. oben). Angeblich soll es sich um eine Investition von insgesamt 35 Millionen Euro handeln.

Neubau von Eigentumswohnungen in der Nizzaallee, direkt neben dem Appartement-Gebäude für Studierende.

Beide Bauwerke befinden sich hinter großen, alten Bäumen und sind von diesen erheblich verdeckt. Das Gesamtbild der Straße wird zwar verändert, aber es hätte schlimmer kommen können. Sicher werden die Anwohner*innen da ihre eigenen Ansichten haben.

In der Alfonsstraße

In der Aachener Alfonsstraße (zwischen Ostviertel und Frankenberger Viertel gelegen) werden ebenfalls Wohnungen gebaut, aber dort immerhin auf einem Gelände, auf dem sich schon vorher Wohnungen befanden (die alle abgerissen wurden). Es wurde für den Neubau keine Grünfläche zerstört.

Wohnungsbau in der Alfonsstraße. Dem Vernehmen nach soll es sich um Mietwohnungen handeln, die hier hochgezogen werden.
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Fachhochschule Aachen feiert Geburtstag . . .

. . . und gibt am Samstag ein Konzert auf dem Katschhof

Anbei noch ein paar Bücher, die zu lesen keine vergeudete Zeit ist:

Warnung!!!Einmal angefangen . . . kann man nicht mehr aufhören zu lesen und vernachlässigt Familie, Einkauf, Wäsche, die Wohnung, und die Pflanzen bekommen kein Wasser mehr.
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Für alle, die heute in die Innenstadt fahren: Wilhelmstraße weiter zu

Eine der wichtigsten innerstädtischen Straßen ist derzeit in der Mitte unbefahrbar. Und das wird auch so bleiben, zumindest an diesem Wochenende. Konkret: Die Vollsperrung der Wilhelmstraße wird noch über das Wochenende aufrecht erhalten.

In der Wilhelmstraße mussten Bauarbeiter in die Tiefe gehen. Aus einer Straße wurden plötzlich zwei Einbahnstraßen, sehr zum Ärger viele Autofahrerinnen und -fahrer. Nicht wenige witterten eine Spezialgemeinheit von grüner Politik und Verwaltung. Das ist aber Quatsch. Es musste eine Unterspülung beseitigt werden. Foto: AachenNews Archiv

Wetterbedingt konnten die notwendigen Markierungsarbeiten bisher nicht durchgeführt werden, teilt die Regionetz mit. Geplant ist, dass die Fahrbahnmarkierungen am heutigen Samstag aufgebracht werden, so dass die Straße zum Schulstart wieder freigegeben sein soll.

Achtung, hier trocknet Farbe. Immerhin ist die Baugrube geschlossen.

Diese Arbeiten sind sehr wetterabhängig und können sich bei Dauerregen verzögern. Die Regionetz bedauert die Unannehmlichkeiten und bittet die Anwohner und Pendler um Verständnis.

Übrigens: Mögliche Verzögerungen an der Wilhelmstraße können auch zu Verzögerungen bei der Baumaßnahme Harscampstraße führen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und verspricht, alle Welt zügig zu informieren, falls die Lage sich bessert.

Special: Baumaßnahme Harscampstraße

Die Bauarbeiten in der Harscampstraße zwischen Theater- und Lothringerstraße dauern voraussichtlich bis Dezember. Sie waren zunächst einmal beendet worden, um die Harscampstraße für den Autoverkehr wieder freigeben und so die Verkehrssituation im Suermondtviertel entlasten zu können. Das ist gelungen. 

Im Zuge des Ausbaus der Premiumfußwege werden nun Teile des östlichen Gehwegs der Harscampstraße, also auf der Seite mit ungeraden Hausnummern, auf eine Breite von bis zu 2,90 Meter ausgebaut.

Die Baufirma wird sicherstellen, dass alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser jederzeit erreichen können. Alle Bauarbeiten sind nur unter Vollsperrung der Harscampstraße zwischen Theater- und Lothringerstraße möglich. 

Wer Fragen zu den Arbeiten hat, melde sich bei der Bauleitung der Stadt Aachen, die während der Dienstzeiten von 8 bis 16 Uhr von Montag bis Freitag erreichbar ist: Telefon 0241/432-6823.

Dieser Bus wollte ganz offensichtlich in die Harscampstraße (zwischen Theater- und Lothringerstraße) hineinfahren, scheiterte aber an der dortigen Baustelle.

Wer jetzt meint, das seien aber alles ziemlich viele Baustellen auf einmal, der soll sich mal mit der Jakobstraße befassen, die Anfang kommenden Jahres im unteren Teil (zwischen Trichtergasse und Paulusstraße) gesperrt werden muss. Auch dort sind Arbeiten (Gas, Wasser, Strom, Glasfaser – alles neu) der Regionetz dringend erforderlich. Es dauert 4 Monate, aber dann kommt der 2. Bauabschnitt, und der dauert 5 Monate – die üblichen Verzögerungen durch archäologische Funde nicht mitgerechnet. (Bleibt dran)

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Kleine Finanzspritze aus der Stadtkasse

Was sich in Einzelhandel und Gastronomie bestimmt schon rumgesprochen hat: Es gibt jetzt einen Fonds zur Belebung der Aachener Innenstadt und den Stadtteilen. Mit Hilfe des Fonds sollen Anreize für Gestaltungs-, Marketing- und Hygienemaßnahmen, Veranstaltungen sowie für Schulungen und Maßnahmen in puncto Digitalisierung geschaffen werden. Zusammen mit einer weiteren Subvention stehen 400.000 Euro zur Verfügung.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ist positiv gestimmt: „Der Einzelhandel und die Gastronomie haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität der Aachener Innenstadt. Allerdings haben auch genau diese Branchen im letzten Jahr viel durchgemacht. Der Fonds bietet zahlreiche Umsetzungschancen, um möglicherweise aufgeschobene Ideen umzusetzen und damit die Innenstadt und die Stadtteile neu zu beleben.“

Antragsstellung ab sofort möglich

Ab sofort haben Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Vereine und Verbände die Möglichkeit, ihre Anträge bis zum zunächst 30. November 2021 in Form eines digitalen Formulars einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk können im Zusammenschluss mit mindestens einem anderen Unternehmen aus diesen Branchen, einen Antrag stellen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, beginnend ab Anfang Dezember, vorgesehen.

Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, die für (Beratungs-)Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden können.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind zu finden unter www.aachen.de/wirtschaft.

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Wer Grundsicherung bezieht, kann auch einen Zuschuss für einen Laptop bekommen

Ältere Bürger*innen mit niedrigen Einkommen erhalten einen Zuschuss zur Teilhabe an digitalen Angeboten. Das hat der Rat der Stadt jüngst beschlossen.

Die Corona-Pandemie hat eindeutig bewiesen, dass die Nutzung von digitalen Angeboten immer wichtiger wird. Online-Banking, Einkaufen im Internet, die online Buchung, aber auch die Ausweitung von digitalen Angeboten bei unterschiedlichen Behörden machen die Nutzung von mobilen Endgeräten inzwischen fast unentbehrlich – auch für ältere Menschen.

Daher hat der Stadtrat „die Gewährung von finanziellen Zuwendungen zur Teilhabe an digitalen Angeboten für ältere Bürger*innen mit niedrigen Einkommen beschlossen“, so teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Wer Grundsicherung im Alter bezieht, sowie Wohngeldempfänger*innen, die die Altersgrenze für die Regelaltersrente (65 Jahre und 9 Monate) erreicht haben – sie alle können jetzt beim städtischen Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration einen Zuschuss in Höhe von maximal 350 Euro zur Anschaffung eines Laptops, Tablets oder Notebooks beantragen.

Die Anschaffung macht natürlich nur Sinn, wenn die Geräte auch entsprechend eingesetzt werden. Daher wird auch die Teilnahme an einer entsprechenden Schulung, zum Beispiel in den Begegnungsstätten der AWO, gefördert. Die Volkshochschule Aachen hat dazu ein spezielles Kursangebot für ältere Bürger*innen entwickelt. Im Gemeindezentrum St. Philipp Neri, im Seniorenzentrum Am Haarbach sowie in der Forster Seniorenberatung wurde in den vergangenen Wochen der Kurs „Wie bediene ich mein Android-Tablet“ angeboten.

Bereits nach wenigen Tagen waren alle Kursplätze belegt. Aktuell laufen deshalb bereits Planungen für weitere Kurse. Es werden entsprechende Wartelisten geführt. Weitere Infos zur Förderung gibt es bei den Sachbearbeiter*innen des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration.

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Wenn es klingelt: Nicht einfach die Haustür aufdrücken

Die Polizei nimmt einen Vorfall in der Ottostraße zum Anlass, mal wieder zu warnen. Und leider ist die Warnung auch berechtigt, denn Zeitgenossen, die sich plötzlich – ungebeten – Zugang zu deiner Wohnung verschaffen wollen, gibt es tatsächlich.

Kürzlich klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstüre einer Frau in der Ottostraße. Der Mann verwickelte die Frau unter einem Vorwand in ein Gespräch, er konnte ihre Wohnung betreten und es kam zu einem sexuellen Übergriff.

Die Polizei rät, grundsätzlich bei fremden Personen an der Tür besonders achtsam zu sein und Vorsicht walten zu lassen: „Drücken Sie auf Klingeln nicht einfach die Haustür auf, vergewissern Sie sich über die Sprechanlage, wer dort steht oder halten Sie Nachschau. Im Zweifel bleibt die Tür besser geschlossen. Nutzen Sie vorhandene Türspione, Türketten. Lassen Se nach Möglichkeit die Eingangstür zu, sprechen sie durch die geschlossene Tür oder nutzen sie ein geöffnetes Fenster.“

Weitere Ratschläge: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, auch wenn die Geschichte, die man Ihnen erzählt, zunächst glaubhaft klingt! Lassen Sie niemand Unbekanntes in Ihre Räumlichkeiten. Betrüger und andere Straftäter nutzen gerne diese Masche, um sich Zugang zu verschaffen. Wenn Sie Hinweise zu verdächtigen Personen haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der Polizei – auch unter der bekannten Notruf-Nummer: 110.

Ist dem aktuellen Fall,  https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11559/5046673 bittet die Kripo weiter darum, dass sich Zeug*innen melden sollen. Hat der betreffende Tatverdächtige auch woanders versucht, Anwohner in ein Gespräch zu verwickeln und/ oder unter einem Vorwand versucht in das Haus, die Wohnung zu gelangen?

Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 0241/ 9577 – 31201 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577 – 34210 entgegen. (pw)

***

Am Freitag, 29. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, ist das Kriminalkommissariat für Prävention und Opferschutz im Foyer des neuen Polizeipräsidiums an der Trierer Straße ansprechbar und berät gern. Zudem sind die Beraterinnen und Berater in der Zeit auch am Telefon unter 0241/ 9577 – 34437 zu erreichen.

Selbstverständlich können auch weiterhin separate Beratungstermine arbeitstäglich unter der Rufnummer 0241/ 9577 – 34401 vereinbart werden.

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Nach dem Sturm . . .

. . . viele Blätter auf der Straße.

Laufend gingen heute die Meldungen zu umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen im Stadtbetrieb ein. Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt mit, auf der Vaalser Straße sei eine Linde auf drei parkende Autos gestürzt, auch auf der Roermonder Straße und in der Münsterstraße seien Bäume umgefallen.

„Der Wind trifft auf noch fast voll belaubte Bäume, dadurch ist die Windangriffsfläche größer“, so erfahren wir. An der Colynshofstraße: Dort kippte heute (Donnerstagmittag) eine etwa 25 Meter große Birke aus einer Baumscheibe auf ein Privatgrundstück. 

Wind trifft auf noch fast voll belaubte Bäume, die Windangriffsfläche ist größer und reißt die Bäume um.

Geleerte Abfallbehälter zügig in Sicherheit bringen

Die starken Sturmböen sorgen auch dafür, dass leere Abfallbehälter, die nach der Leerung entsprechend leichter sind, durch den Wind vom Straßenrand wegbewegt werden und dadurch den Verkehr behindern oder auf dem Gehweg liegen bleiben.

Der Stadtbetrieb bittet daher alle Bürger*innen mit Teilservice, ihre Abfallbehälter nach der Leerung möglichst umgehend wieder an den angestammten Platz oder ins Haus zu holen, um Behinderungen zu vermeiden.

Voraussichtlich bis zum Ende der kommenden Woche werden die Aufräumarbeiten andauern. Derzeit fährt ein Team die Astbrüche ab und nimmt die Schäden auf, ein Team kümmert sich um die Gefahrenbeseitigung der umgestürzten Bäume und ab morgen kontrolliert ein weiteres Schulen und Kindergärten.

Auch die Grünpflegekolonnen unterstützen die Arbeiten, Grün- und Parkanlagen werden ab Freitag, 22. Oktober, kontrolliert, ebenso Spiel- und Sportplätze sowie die Straßenbäume.

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Noch hingehen . . . – Update: Dürer ist ausverkauft

Für die Ausstellung „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende“ sind keine Tickets mehr erhältlich. Auch die analogen Führungen sind ausgebucht, jedoch kann man kostenlos an digitalen Führungen teilnehmen, um sich zumindest virtuell ein Bild zu machen: www.suermondt-ludwig-museum.de/kalender

Termine für die digitalen Führungen sind 27. 10. sowie 3. 11. und 10. 11. jeweils von 18 – 19:30 Uhr. 
Anmeldung erforderlich unter museumsdienst@mail.aachen.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die folgende Meldung ist inzwischen überholt:

Endspurt für „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende.“. Nur noch wenige Tage ist diese außergewöhnliche und umfangreiche Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum (Wilhelmstraße) zu sehen. Wie sehr deutsche und internationale Presse die Ausstellung lobten, ist hier zu lesen: Pressespiegel.

Rund 90 Meisterwerken Dürers werden etwa 90 Top-Werke von Zeitgenossen und Nachfolgern zur Seite gestellt – Künstler, die Dürer auf seiner Reise traf oder mit seiner Reise und seiner Kunst inspirierte. Am kommenden Wochenende, 23. und 24. Oktober, werden die Öffnungszeiten auf jeweils 21 Uhr verlängert. Die analogen Führungen sind zwar ausgebucht, aber man kann kostenlos an digitalen Führungen teilnehmen, um sich auf den Ausstellungsbesuch vorzubereiten: www.suermondt-ludwig-museum.de/kalender

Ab dem 25. Oktober findet dann der Abbau der Ausstellung und der Weitertransport der gemeinsamen Leihgaben nach London statt. Das Museum wird hierfür ab Dienstag, 26. Oktober, bis einschließlich 12. November, geschlossen, so dass ab dem 13. November der Besuch wieder möglich ist. 

Im Museum gelten die AHA-Regeln: Abstand von 1,5 Meter, Handhygiene und Maskenpflicht (medizinische Maske/FFP2). Für die Teilnahme an Veranstaltungen und im Museumscafé gelten darüber hinaus die drei G: geimpft, genesen oder getestet.

Der Einlass ist nur mit vorheriger Reservierung über die Website des Museums möglich: www.suermondt-ludwig-museum.de

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Trierer Straße 1 – Das Impfteam freut sich auf euch

Hier wird geimpft: Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1. Die Leute vom Roten Kreuz sind schon da.

Früher gab es dort modische, sehr preiswerte Kleidung, jetzt gibt es dort etwas viel Wertvolleres: Einen Impfstoff, der Leben rettet. In den Arkaden kann man sich impfen lassen. Kostenlos. Und zwar immer von donnerstags bis samstags jeweils von 13 bis 19 Uhr.

Die Räume stehen ohnehin leer, das Gesundheitsamt befindet sich in direkter Nachbarschaft. Man steht beim Warten auf den Piks nicht in Kälte, Regen und Wind. Da bot es sich an, ein kleines Impfzentrum einzurichten. Man kann ab sofort – ohne Anmeldung – vorbeikommen und sich den Impfstoff aussuchen. Heute, 21. Oktober, geht es los.

Der Impfbus ist ebenfalls noch unterwegs. Wann und wo, das könnt ihr hier sehen. Wer sich Montag lieber in Aachen am Kennedypark seine 1. oder die 2. Impfung abholen will, ist dort von 12 bis 19.30 Uhr passend vor Ort. Personalausweis nicht vergessen.

Wer mit dem Wagen von außerhalb zu dem leerstehenden Shopping-Tempel fährt, kann im Parkhaus der Arkaden preiswert parken. Es gibt auch eine Buslinie (5), die unmittelbar vor dem Haupteingang der Arkaden hält.

Ob Erstimpfung oder Zweitimpfung – in den Aachen-Arkaden ist alles möglich.
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Warten auf ein fahrradfreundliches Aachen

Ziel: Die Nutzung individueller Verbrennungskraftfahrzeuge auf ein stadtverträgliches Maß reduzieren 

Herbst in Aachen.
Das Parkhaus des Schreckens (Innenstadt, Büchel) wird tatsächlich abgerissen.

Es dauert und dauert und dauert . . .

Bei den Fahrradfreunden regt sich Unmut. Viele sind mit der Verkehrssituation/-wende in Aachen nicht zufrieden. Konkret: Warum dauert es so lange, bis sich etwas ändert? Werden bald alle Städte in der Europäischen Union fahrradfreundlich sein – nur Aachen nicht? Es sieht fast so aus. Wie kann man erreichen, dass Menschen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor Abstand nehmen und öfter mal mit Rad oder E-Bike zur Arbeit oder ins Grüne fahren? Und das sogar im Herbst.

Nach drei schwierig gestalteten Versuchen, Straßen fahrradfreundlich umzugestalten (Lütticher Straße, Lintertstraße, Vaalser Straße) muss nun überlegt werden, warum in der Stadt mit dem spektakulärsten Radentscheid (über 38.000 Unterzeichner*innen) aller Zeiten zu wenig Zukunftsweisendes passiert. 

Unterdessen (I): Eine Gruppe aus dem Frankenberger Viertel möchte eine Zukunftswerkstatt ins Leben rufen. Davon verspricht man sich eine bessere Akzeptanz der neuen Rad-Vorrang-Route Brand in der Bismarckstraße und was sie im Viertel bewirken wird. Die Gruppe teilt mit, ihre Arbeitsgemeinschaft möchte eine Verbesserung der Mobilität erreichen durch die Erarbeitung eines Masterplans „Mobilitätskonzept für das Frankenberger Viertel“. 
Bürger, Politik, Verwaltung, Interessenverbände und unabhängige Experten z. B. von Aachener Hochschulen sollen – unter Federführung eines externen Mediators – einen Masterplan für ein Mobilitätskonzept im Frankenberger Viertel erstellen. Kontakt unter: www.frankenbuerger.de

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Unterdessen (II) geht heute im Krautmühlenweg der Ausbau der Rad-Vorrang-Route Brand weiter (zwischen der Oberen Drimbornstraße und der Robert-Koch-Straße). Die Arbeiten beginnen mit Busch- und Gehölzschnitten. Danach folgen die Straßenbauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte November dauern. 

Die Einfahrten zum Krautmühlenweg werden an beiden Enden so umgestaltet, dass sie von Radlerinnen und Radlern in Zukunft gut und komfortabel befahren werden können. Überdies wird der Weg ein Stück verbreitert, damit er weiterhin für den Fuß- und Radverkehr gut nutzbar ist. 

Der Krautmühlenweg muss während der Arbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Stadtverwaltung teilt mit, die Umleitung des Rad- und Fußverkehrs erfolgt über die Obere Drimborn- und Clermontstraße in beide Richtungen und wird ausgeschildert.

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