Überraschung des Tages: Ex-StädteRegionsrat und langjähriges CDU-Mitglied Helmut Etschenberg spricht sich dafür aus, Sibylle Keupen zur Oberbürgermeisterin von Aachen zu wählen. Keupen geht in der Stichwahl für die Grünen ins Rennen. Die Kumpels von CDU-Kandidat Harald Baal sind wütend und auf 180.
Keupen zitiert auf ihren Seiten im Internet viele prominente Unterstützer. Etschenberg gehört dazu und argumentiert mit profunder Sachkenntnis: Er regierte die StädteRegion fast 15 Jahre lang zusammen mit den Grünen – und zwar relativ reibungslos, d.h. in gutem Einvernehmen. Er kennt diese Pappenheimer.
Unvermittelt sehen sich jetzt Piraten und andere Lokalpolitiker im Verbund mit einem hochrangigen CDU-Politiker. Auch die Piraten gäben, würden sie gefragt, eine Wahlempfehlung für Sibylle Keupen aus.
CDU-Kandidat Baal hatte bei der Kommunalwahl ja noch nicht mal in seinem eigenen Wahlbezirk Beverau/Burtscheider Kurgarten ein Direktmandat erringen können. Eine nahezu unbekannte Grüne (Moni Wenzel) holte fast doppelt so viele Stimmen wie Baal.
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Und hier für alle, die noch mehr Hilfe beim Wählen brauchen, eine Empfehlung von Piraten und UWG für die Stichwahl am kommenden Sonntag. Vier Männer machen sich für eine Frau stark.
Harald Baal und Sibylle Keupen diskutieren über „Identität und Kultur des Öffentlichen Raums in Aachen“. Es gibt einen Live Stream im Netz und vor Ort im Schaufenster ist ebenfalls alles mitzuverfolgen. Im Schaufenster?
Bei ADAMI Mode, Markt 2-12, in Aachen. Und zwar ammorgigen Donnerstag, 24. September, ab 19 Uhr. Die Moderation übernimmt der Fernseh- und WDR-Hörfunkjournalist Sebastian Wellendorf.
Als Veranstalter zeichnen: ein Bündnis aus aachen_fenster – raum für bauen und kultur e. V., BDB Bezirksgruppe Aachen, Initiative Aachen, Initiative Versiegende Vielfalt. Durchblick gewährt das Schaufenster von ADAMI Mode, Markt 2-12, als Veranstaltungsort. Zuschauer und Zuschauerinnen können sich vor dem Schaufenster des Modegeschäfts mit ihren Fragen in die Diskussion einbringen oder die Gesprächsrunde per Live-Stream verfolgen.
Nach der Wahl am 13. September hatte keiner der Oberbürgermeister-Kandidaten die nötige Mehrheit von 50 Prozent erreicht (Keupen: 38,9 Prozent und Baal 24,8 Prozent). In der Stichwahl sind jetzt Sibylle Keupen, die als Parteilose für die Grünen ins Rennen geht und Harald Baal, der ein Mann der CDU ist.
Die CDU hatte bei der Kommunalwahl sensationell schlecht abgeschnitten, von 28 Sitzen sind ihr noch 14 geblieben. Sie holte nur 10 Direktmandate, fast alle in den (ländlichen) Außenbezirken. Die Grünen zusammen mit den ihnen nahestehenden Piraten, UWG, Die Partei und Volt überzeugten insgesamt 42 Prozent aller Wähler*innen. Die Linke und die SPD (obwohl es da auch inhaltliche Gemeinsamkeiten gibt) sind da noch nicht mal dazugerechnet.
Jetzt wollen die Grünen den Deckel auf den Topf machen und sich auch noch den Platz des Oberbürgermeisters im Rathaus sichern. Baal bliebe dann Fraktionsvorsitzender der CDU. Die Stichwahl findet am kommenden Sonntag, 27. September, statt.
Zur Erinnerung: CDU und SPD haben gemeinsam keine Mehrheit mehr im Rat. Schaut selbst hier. Es wäre natürlich auch eine katastrophale Außenwirkung, wenn jeweils die AfD mit ihren 2 Ratsherren das Zünglein an der Waage spielen könnte.
Übrigens: Die AfD war bei der Kommunalwahl – wie immer – in Rothe Erde stark. 194 Menschen gaben dort AfD-Rechtsaußen Markus Mohr ihre Stimme. Ein paar weitere Stimmen holten sie noch in Driescher Hof und entlang der Jülicher Straße. Insgesamt sind allerdings die 3,75 Prozent für die AfD für Aachen nicht besonders beängstigend.
Am Wochenende, 26. und 27. September, öffnen Museen, Kunstvereine, Galerien und ausgewiesene Künstlervereinigungen kostenlos ihre Türen, um im Rahmen der 23. Aachener Kunstroute Auge, Kopf und Gemüt zu erfreuen.
In diesem Jahr sind zwei komplett neue Stationen dabei: Der BOA – Bunker of Art und die Ateliergemeinschaft K36 öffnen zum ersten Mal ihre Türen für die Aachener Kunstroute. Sehenswert bestimmt auch: Gravurund der Raum für Kunst in der Elisengalerie. Die Künstlerinnen und Künstler, die meist persönlich anwesend sind zeigen Malerei, Zeichnung und Foto sowie Objekt, Druckgrafik und Digitaldruck bis hin zur Installation.
Rund 200 Künstler*innen präsentieren ihre Werke an 30 Stationen.
Aufgrund der aktuellen Situation gibt es in diesem Jahr keine Vernissage, keinen zentralen Infostand und kein Preisausschreiben mit Stempelkarten. Mit einem Hygienekonzept und gegenseitiger Rücksichtnahme kann die 23. Aachener Kunstroute jedoch trotzdem stattfinden. In allen Ausstellungsräumen herrscht Maskenpflicht, und es werden Desinfektionsmittel bereitstehen.
Die zentrale Ausstellung wird ebenfalls nicht wie gewohnt in der Aula Carolina stattfinden. Stattdessen gibt es eine Online-Ausstellung: Die Digitale Zentralausstellung SPEKTRUM*20 ist ab dem 22. September um 12 Uhr unter folgendem Links einsehbar: aachenerkunstroute.de/digitale-ausstellung
Das Programm der 23. Aachener Kunstroute gibt es online unter aachenerkunstroute.de oder in den Broschüren, die ab sofort an den Stationen ausliegen. Man sieht sich. Samstag und Sonntag jeweils 11 bis 18 Uhr.
Quelle: Stadtverwaltung
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Ein Bildinhalt, den hierzulande jede/r versteht: Ein Kind ist diesen Sommer auf einer Straße in Aachen angefahren worden und entweder noch am Unfallort oder später im Krankenhaus gestorben, man sieht Friedhofskerzen. Zwei kleine Bärchen hocken da und Blümchen, die von Kindern dorthin gestellt worden sein könnten. Aber rechts und links braust der Autoverkehr, die Gedenkstätte befindet sich auf einer Mittelinsel. Solche Fotos könnte man nun in Aachen und Umgebung mehrere machen und sie alle zu einer traurigen Ausstellung zusammenstellen. Ist das dann Kunst? Dokumentation? Werden wir endlich mal diskutieren, wie viele Menschenleben wir dem Autoverkehr noch opfern werden?
Continental prägt das Bild eines ganzen Stadtteils in Aachen – seit 89 Jahren. 135.000 Quadratmeter groß ist das Firmengelände in Rothe Erde. Teile der Firmenzentrale im Hintergrund, vorne die Protestschilder der Belegschaft (zum Lesen drauf klicken).
Nach offenbar langer, zielgerichteter Planung hat vor einer Woche der Automobilzulieferer Continental (1800 Beschäftigte) mitgeteilt, das Werk in Aachen werde geschlossen. Dort werden derzeit noch hochwertige Autoreifen für SUVs und ähnliche Fahrzeuge produziert.
Die Belegschaft erfuhr davon teils aus der Tageszeitung, war komplett überrascht, die Politik in Stadt und Land ebenfalls. Sie hatten wohl immer gedacht: Da das Werk gute Gewinne erzielt, werde intern nicht darüber nachgedacht, wie an irgendeinem Billiglohn-Standort noch mehr Gewinne gemacht werden könnten. Alle hatten den Vorstand falsch eingeschätzt. Manager, die Geld verdienen, denen ist das niemals genug, niemals.
Nachdem anscheinend im Vorfeld die Großkunden nach längerer Bedenkzeit zugestimmt hatten, die Reifen auch dann abzunehmen, wenn diese nicht in Deutschland hergestellt werden (vermutlich in Osteuropa), ließ der Vorstand die Katze aus dem Sack. Seitdem hagelt es Protestveranstaltungen und Protestbriefe. Es gibt eine Online-Petition, und bei Facebook jede Menge empörter Einträge.
Gewerkschaft, Oberbürgermeister, Landes- und Bundespolitiker sind empört und finden die passenden Worte. Allen voran Ministerpräsident Armin Laschet, der aber auch nebenbei noch den Grünen eine gewisse Mitschuld gibt und ihnen vorwirft, sie hätten stets die eigene Autoindustrie mit Freude kaputtgeredet(s. Aachener Nachrichten, 22. September 2020, 1. Seite). In die gleiche Kerbe hatte tags zuvor schon CDU-Oberbürgermeister-Kandidat Harald Baal gehauen. Und wie!!! Die Grünen (und am Ende noch insbesondere Baals Gegenkandidatin Sibylle Keupen) sind schuld am radikalen Stellenabbau. Kopf auf Tisch.
Die örtliche Presse berichtet, dass bei Continental in Aachen wegen der Corona-Krise zuletzt sogar viele Wochen lang Kurzarbeitergeld beantragt und ausgezahlt worden sei. Beim sogenannten Autogipfel sei zudem mit der Industrie etwas ganz anderes ausgehandelt worden.
Und jetzt das: Ende 2021 soll angeblich Schluss sein in Aachen
Für kommenden Samstag (26. September, 10 Uhr) ist eine Großdemonstration – vom Werk in Rothe Erde bis in die Innenstadt – geplant. Die Conti-Leute freuen sich über viel Solidarität. Am Tag der entscheidenden Aufsichtsratssitzung (30. September) wollen viele Beschäftigte nach Hannover zur Konzernzentrale fahren und dort demonstrieren.
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s. unbedingt auch den Leserkommentar sowie den Link darin, der eine andere Sicht der Sachlage wiedergibt.
Hier nur ein Kreuzchen machen! Ihr habt die Wahl zwischen Harald Baal (CDU) und Sibylle Keupen (Grüne). Beide wollen den Posten vom jetzigen Oberbürgermeister Marcel Philipp.
Zur Stichwahl am kommenden Sonntag, 27. September, wurden vom städtischen Wahlamt inzwischen alle Briefwahlunterlagen für das Stadtgebiet auf den Weg gebracht und werden spätestens heute (22. September) bei den Wählern und Wählerinnen ankommen. Sollte das ausnahmsweise nicht der Fall sein, können betroffene Bürger und Bürgerinnen sich direkt an das Wahlamt am Blücherplatz 43, (Tel.: 0241 432-1609 oder E-Mail: wahlen@mail.aachen.de) wenden.
Zugelassen zur Stichwahl sind alle Wahlberechtigten, die auch zur Ursprungswahl am 13. September zugelassen waren. Dazu wurden keine neuen Wahlbenachrichtigungen verschickt. Die bereits verschickten Benachrichtigungen enthalten alle Infos. Hat man diese verloren, kann man dennoch an der Stichwahl teilnehmen. Benötigt wird im Wahllokal vor Ort lediglich der Personalausweis.
Die Wahlunterlagen kann man aktuell beim Wahlamt der Stadt Aachen am Blücherplatz und in den Bezirksämtern abholen. Dort kann auch noch die Briefwahl beantragt und gleichzeitig vor Ort durchgeführt werden. Das Wahlamt und die Bezirksämter haben dazu heute und Donnerstag von 8 bis 15 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Und noch ein Tipp: Wer zur Stichwahl volle Wahllokale vermeiden möchte, sollte am Besten in der Zeit von 8 bis 12 Uhr seine Stimme abgeben.
Aktuelle Zahlen: Die Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren im Folgenden über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 2568 positive Fälle, somit 18 mehr als Freitag, den 18. September 2020.
2350 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 104. Hinzugekommen ist ein 88-jähriger Mann. Damit sind aktuell 114 Menschen in der StädteRegion Aachen nachgewiesen infiziert.
Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:
Kommune
Aktive Fälle
Gesamtzahl der Fälle
Aachen
52
1252
Alsdorf
28
174
Baesweiler
2
111
Eschweiler
15
208
Herzogenrath
4
221
Monschau
1
66
Roetgen
1
22
Simmerath
1
81
Stolberg
4
217
Würselen
6
216
Gesamtergebnis
114
2568
Sieben-Tage-Inzidenz: Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde eine Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 35 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. In diesem Fall stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab und setzen diese um.
Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen. Dann muss für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden. In der StädteRegion Aachen liegt diese Zahl aktuell bei 19,6.
Coronaeinreiseverordnung: Die Coronaeinreiseverordnung vom 15. September 2020 wurde um den Hinweis ergänzt, dass eine Durchreise auf direktem Weg und ohne Übernachtung im Risikogebiet nicht als Aufenthalt gilt. Generell gilt weiterhin, dass Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen.
Diese Personen sind ferner für die Dauer von 14 Tagen seit der Einreise verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, das zuständige Gesundheitsamt hierüber unverzüglich zu informieren. Diese Verordnung tritt am Tag mit Ablauf des 30. September 2020 außer Kraft.
Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.
„Hiiiilfe, unser Müll wurde nicht abgeholt.“ Diesen Aufschrei bedauernswerter Zeitgenossen hat jede/r schon mal gehört (Liebe Grüße). Und wo einmal Müll/Abfall nicht mitgenommen wurde, da sammelt sich schnell weiterer Unrat. Die Erfahrung lehrt: Die Tonne wurde nicht geleert, weil sie falsch befüllt war. Im Papiercontainer finden sich z. B. oft Plastikteile. Und im Plastikcontainer findet sich Restmüll. Den genervten Menschen, die auf ihrem Abfall sitzen bleiben, hilft nur eins: korrekt trennen.
Aber Papier ist nicht gleich Papier.
Vieles, was augenscheinlich ganz klar in die Papiertonne gehört, darf dort nicht hinein. Viele „Papier“-Abfälle müssen stattdessen mit dem Restmüll entsorgt werden. Deshalb gibt der Aachener Stadtbetrieb Tipps und Hinweise für den richtigen Umgang mit der blauen Tonne.
Abenteuer des Alltags: Haben wir die 3 Tonnen korrekt befüllt? Wird heute alles mitgenommen oder bleiben wir auf unserem Müll sitzen und müssen privat für die Entsorgung sorgen?
Blaue Tonne oder Restmüll – Papier-Müll richtig trennen
· Alles Papier, was in der Küche oder für die Körperhygiene verwendet wird, gehört in den Restmüll.
Dazu gehören zum Beispiel Küchenkrepp oder Feuchttücher.
· Auch Taschentücher kommen in den Restmüll, denn diese können Krankheitserreger enthalten.
· Beschichtetes Papier wie Fotos, Geschenkpapier oder Backpapier ist ebenfalls im Restmüll zu entsorgen. Deren chemische Beschichtung lässt sich beim Recycling nicht ablösen.
· Ebenso Kassenzettel oder Fahrkarten, denn die sind meist aus Thermopapier, das mit gesundheitsschädlichen Chemikalien beschichtet ist.
· Auch der mit Essensresten verschmutzte Pizzakarton gehört in den Restmüll, weil er im Recyclingprozess die Qualität des Altpapiers verschlechtert. Saubere Pizzakartons hingegen dürfen ins Altpapier.
Nachhaltig denken und sauber trennen
Es ist wichtig, das Altpapier sauber zu trennen – nachhaltig zu denken und zu agieren. Je weniger Fremdstoffe sich in der Altpapiertonne befinden, desto höher ist die Recyclingquote. Jedes sauber recycelte Papier spart Holz ein und schont die Umwelt.
Bunte Steine, z. B. in der Mataréstraße. Es ist eine schöne Straße, die bald durch die Initiative einer Anwohnerin noch schöner werden soll.
In vielen Nationen auf der Welt wird einmal im Jahr ein Kindertag gefeiert. Heute ist es bei uns soweit, an den bunten Steinen soll man das erkennen.
Die Geschichte des Kindertages geht zurück bis in die frühen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ziel von Kindertagen in aller Welt war und ist es, ein weltweites Zeichen für die Rechte von Kindern zu setzen. 10 Kinderrechte hier.
Die Vereinten Nationen feiern den Weltkindertag offiziell am 20. November, dem Datum an dem die UNO im Jahr 1959 die Erklärung der Kinderrechte und 1989 die Kinderrechtskonvention beschlossen hat.
Da dieses Datum für die einzelnen Staaten jedoch nicht bindend ist, findet der Kindertag auf der ganzen Welt an unterschiedlichen Tagen statt. Aufgrund der unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklung gibt es in Deutschland zwei Kindertage. Der 20. September (heute) ist der Weltkindertag. Der „Internationale Kindertag“ wird in Ostdeutschland hingegen am 1. Juni gefeiert.
Nachtführung im Archäologischen Park Xanten des Landschaftsverband Rheinland (LVR). Foto: Olaf Ostermann
Bereits seit Juli 2020 können Besucher*innen der LVR-Museen ihre Eintrittskarten bequem von zu Hause aus online erwerben. Ihr müßt so beim Museumsbesuch nicht mehr zur Kasse, sondern könnt euer Ticket direkt scannen lassen und eintreten.
Ab sofort erweitert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) diesen Service: In fast allen LVR-Museen können jetzt auch Tickets für Führungen oder Veranstaltungen online im Voraus gebucht werden. Ein online gekauftes Ticket erleichtert so nicht nur den Eintritt, sondern garantiert die Teilnahme an einer Führung oder Veranstaltung auch dann, wenn aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen deutlich weniger Gäste als üblich zugelassen sind.
Die Corona-Schutzverordnung macht es erforderlich, dass für jedes Event ein eigenes Hygienekonzept entwickelt wird. Daher ist das Angebot derzeit noch überschaubar, wächst aber kontinuierlich. Es lohnt sich also, regelmäßig in den Webshops vorbei zu schauen.
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet mit rund 19.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, 10 Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, 4 Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.
Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR.
In der Landschaftsversammlung Rheinland (das ist ein Parlament, dem CDU, SPD, Grüne, FDP, Die Linke, Freie Wähler und die AfD angehören) gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).