Dr. Simone Pfeiffer-Bohnenkamp von der Initiative Aachen teilt mit:
Zu Fragen der Stadtentwicklung gibt es eine Veranstaltung mit den OB-Kandidaten im Stadtbad, organisiert als Online-Dialog. Motto: Aachen gemeinsam weiterbauen – Online-Dialog mit OB-Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2020.
Anlässlich der Kommunalwahl 2020 lädt das Bündnis von aachen-fenster, Initiative Aachen, Initiative versiegende Vielfalt, BDA, BDB und Stadtbad Aachen am Donnerstag, 25. Juni, um 20 Uhr Bürgerinnen und Bürger zu einem Online-Dialog zu zentralen Fragen der Stadtentwicklung in Aachen ein.
Teilnehmen werden die Oberbürgermeisterkandidat*innen:
Matthias Achilles (Piratenpartei),
Harald Baal (CDU),
Leo Deumens (Die Linke),
Mathias Dopatka (SPD),
Wilhelm Helg (FDP) und
Sibylle Keupen (Bündnis 90/Die Grünen).
Der Journalist Jürgen Zurheide (WDR) konnte als Moderator gewonnen werden.
Regionales Denken, Klimagerechtigkeit, digitaler Wandel und bürgernaher Dialog sind erst recht in Zeiten einer Pandemie die Rahmenbedingungen heutiger Planungs- und Dialogkultur. Konkret geht es um gerechtere Wohnungs- und Bodenpolitik, Mobilitätswende im Sinne eines neuen Miteinanders, Quartiers- und Innenstadtentwicklung, die Wahrnehmung als Wissenschaftsstadt und die Wiedergewinnung des Stadtraums für die Menschen.
„Aachen ist digital.“ LOL Das steht da in weißer Schrift auf blauem Grund. Für die Musikschule gilt das nicht. In der Musikschule gibt es – kaum zu glauben – kein WLAN.
Vom Lockdown ganz besonders hart waren Kinder betroffen. Sie haben im Falle einer Infizierung zwar (wie die Wissenschaft herausfand) keine oder kaum Symptome, erleben fast alle keine oder nur eine leichte Erkrankung. Sie sind allerdings diejenigen, die der Lockdown am härtesten getroffen hat und ggf. weiterhin trifft. Wie ungerecht!
Sie mussten wochenlang zu Hause bleiben, sahen ihre Freunde nicht mehr, mussten auf Schule und Kita verzichten, durften lange nicht mal auf einen Spielplatz und erlebten homeschooling mit teils gestressten Eltern.
Die Musikschule war im Lockdown nicht gut ausgestattet.
Die Aachener Musikschule konnte beim Lockdown nämlich keine adäquate Hardware und keine Konferenzsysteme zur Verfügung stellen. D.h.: In welcher Form und mit welchem System sog. „Onlineunterricht“ stattfand, oblag der individuellen Verabredung zwischen Lehrkraft und Schüler*innen. Das ist so nachzulesen in der Vorlage für die Politik, hier klicken.
Seit dem 7. Mai gebe es sukzessive wieder Präsenzunterricht. Sehr reduziert auch in den Zweigstellen. Wir lesen: In der Musikschule ist kein WLAN vorhanden. Deshalb auch kein digitales Ersatzangebot für diese Schülergruppen. Notwendig sei die Ausstattung des Hauptgebäudes mit einem leistungsfähigen WLAN-Netz und einem Videokonferenzsystem mit einem Mindestmaß an Tonqualität.
Brach liegen folgende Bereiche:
Die elementaren Musikkurse. Von den Lehrkräften wurden gleichwohl Video-Tutorials gedreht und den Familien zugänglich gemacht. (Im Elementarbereich erhalten normalerweise jedes Schuljahr rund 1.100 Schülerinnen und Schüler ein Angebot.)
Bildungskooperationen gibt es nur sehr eingeschränkt. (Diese umfassen Angebote in Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen.)
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Bis zum 31. Juli ist ein Verlust aus Schulgelderstattungen wegen coronabedingtem Unterrichtsausfall in Höhe von 180.000 Euro zu prognostizieren. Später ist zusätzlich – neben dem pädagogischen Schaden – von bis zu weiteren 200.000 Euro Einnahmeverlust auszugehen. Eine Schulgelderhöhung war eigentlich ab 01. 08. 2020 geplant, wird aber höchstwahrscheinlich ausgesetzt.
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Akustiksanierung Blücherplatz (Es gibt dort nach einer kostspieligen Sanierung des Gebäudes keinen angemessenen Schallschutz): 2 Räume mit sehr unterschiedlicher Ausgangsproblematik hat man exemplarisch akustisch aufrüsten lassen. Die Ergebnisse seien sehr vielversprechend. Eine raumbezogene Vorgehensweise wird gewählt, bei der die zu treffenden Maßnahmen von Raum zu Raum jeweils empirisch erarbeitet werden. Kleine Teilbereiche, die nur mit einem exorbitant hohem Aufwand für den Musikschulunterricht nutzbar gemacht werden könnten, sollen anderen Zwecken (z.B. Instrumentenlager) zugeführt werden.
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Perspektiventwicklung Musikschule: Optimierung der Verwaltungsabläufe, insbesondere Erweiterung der Funktionalität der Musikschul-EDV in der Abrechnung, Honorarauszahlung und der Kommunikation.
Erhöhung der Nutzerfreundlichkeit. Herstellen eines funktionierenden Gebäudes mit Aufenthaltsqualität. Entwicklung und Umsetzung eines erweiterten und abgestimmten Konzepts für die Ensemblearbeit. Erweiterung der stilistischen Bandbreite: Ausbau insbesondere im Bereich Popularmusik und Jazz.
Weiterer Ausbau der bereits zahlreichen Bildungskooperationen, auch mit Überprüfung und ggf. Erweiterung des bisherigen Finanzierungskonzepts. Schwerpunkt frühkindliche musikalische Bildung.Öffentlichkeitswirksames Veranstaltungskonzept.
Die Politik diskutiert die Lage unter Tagesordnungspunkt 6 am Dienstag, 23. Juni, ab 17 Uhr im großen Saal des Aachener Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich.
Das ist ja mal eine Demonstration. In San Diego. Und in Aachen echauffieren sich Leute, weil man mal darauf hingewiesen hat, dass das „Café zum Mohren“ vom Namen her ein Schlag ins Gesicht ist derjenigen, die eine dunkle Hautfarbe haben.
Rassistische Beleidigungen zu machen, halten Leute wohl für ihr gutes Recht. Das Haus hieß ja schließlich immer so. Dazu hört man: Es ist gar nicht so gemeint, es ist nicht so gemeint. „Café Zum Mohren“ in Aachen „ist nicht rassistisch gemeint“. Ach was?! Rassistisch sein, ohne es zu merken. – Wie doof ist das denn?
Für solche ist „Black Lives Matter“ wahrscheinlich eine revolutionäre, ganz unerhörte Forderung . . . It matters, only matters. Not matters more than white lives.
Es geht nicht darum, wie es gemeint war oder ist und ob der Name schon immer da war. Es geht darum, wen es beleidigt und verletzt, hier und heute in Aachen.
Straßen in Aachen sind an den Rändern zugestellt mit Autos. Wenn schon kein Platz für Fahrräder freigehalten wird, sollte wenigstens für die Terrassen von Cafés ein wenig zusätzlicher Platz gewährt werden.
Piraten und Grüne haben neulich im Rat einen Erfolg erzielt. Ein gemeinsamer Antrag bekam eine Mehrheit, folgendes wurde beschlossen: Wegen der Mindereinnahmen durch die Corona-Krise dürfen Cafés und Restaurants ihre Außengastronomie erweitern und dafür sogar Pkw-Parkplätze in Anspruch nehmen.
„Die Verwaltung wird beauftragt, zum Erhalt der (Außen-)Gastronomie in Aachen und als Schutzmaßnahme in Zeiten der CoVid-19-Pandemie eine Möglichkeit für Gastronomiebetriebe anzubieten, die Außenbewirtungsflächen nach Sondernutzungssatzung kostengünstig und temporär auf Flächen der umliegenden Parkplätze zu erweitern.“
Als Begründung für ihren Antrag teilten Matthias Achilles (Piraten) und Kaj Neumann (Grüne) mit, nach dem Lockdown seien Gastronomiebesuche zwar wieder möglich, aber die Platzbedürfnisse seien aufgrund der pandemiebedingten Abstandsregelungen deutlich gewachsen. Der Platz im Innenraum der Gebäude lasse sich nicht vergrößern, und auch im Außenbereich könnten auf gleicher Fläche wie bisher weniger Sitzplätze angeboten werden.
Zufällig fotografierte Situationen. Bevor man dort die Parkmöglichkeit zugunsten von Gastronomie aufhebt, sollte man den Gastwirt natürlich mal fragen, ob er überhaupt erweitern will. Die, die ich gefragt habe, wollten alle. In Aachen, außer in den Fußgängerzonen, stehen vor vielen Gaststätten und deren Terrassen: parkende Autos. Politiker haben das jüngst im Stadtrat bestritten. Sie gehen nicht mit offenen Augen durch die Stadt. Das kann man machen, ist aber für einen Kommunalpolitiker schlecht.
Zum Antrag: Die Gehwege müssten selbstverständlich in voller Breite für Fußgänger freigehalten werden. Deshalb böte sich nur die Öffnung des Fahrbahn-Randbereichs für ausgedehnte Außengastronomieflächen an.
Kurz und gut: Der Parkraum müsse an diesen Stellen saisonal und Corona-bedingt Platz machen.
Abschließend heißt es in dem Antrag, die Gastronomie mache einen großen Teil des Flairs einer lebendigen Stadt aus. Ohne eine florierende Außengastronomie sei Aachen so unbelebt wie in den 1980er Jahren. Nicht nur als Wirtschaftsfaktor, sondern als einladende, spannende, weltoffene Stadt brauche die Bevölkerung lebendige Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum.
Kein Wunder, dass niemand dort sitzt, in unmittelbarer Nähe zu den Pkw. Drei wunderschöne Bäume und Sitzplätze – eingekeilt zwischen Pkw. Und da wundert sich die Politik, dass die Innenstadt gemieden wird. Wo soll da Flair herkommen?Wo man geht und steht: Autos. Da, wo Gastronomie in der Nähe ist, kann diese auch Pkw-Abstellplätze für ihre Zwecke nutzen. Der Beschluss wurde jüngst im Rat gefasst. Aachen, deine Strassenränder sehen alle gleich aus, ob am Hangeweiher oder im Ostviertel.
Die Riesenbaustelle am Hauptbahnhof, den man rechts hinten erkennen kann, firmiert unter dem Namen BlueGate. Das Foto wurde von der Burtscheider Brücke aus gemacht.
Das ist aber mal eine Baustelle! Wer mit dem Rad die Burtscheider Brücke passiert, sieht es: In direkter Nähe zum Hauptbahnhof entsteht derzeit mit dem BlueGate Aachen ein umfangreiches Bauprojekt, das insgesamt rund 32.000 Quadratmeter Nutzfläche bietet.
In den Neubauten werden von Studenten-Appartements bis hin zu Büro– und Einzelhandelsflächen zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten geboten. Ein Gastronomie-Bereich, ein Hotel und eine Tiefgarage vervollständigen das Projekt.
Harfid wurde mit der Rolle als Generalunternehmer für dieses Bauvorhaben beauftragt. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Hier hat AachenNews bereits ein paar Zeile dazu geschrieben.
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Bürogebäude werden in Aachen gebaut – nicht zu knapp. Das alles, obwohl sich die Arbeitswelt ändern wird und schon geändert hat. Wir werden einen Digitalisierungsschub bekommen, Homeoffice wird mehr und mehr üblich. Und mit Homeoffice ist nicht gemeint, dass man mit dem Laptop am Küchentisch arbeitet. Arbeitgeber werden Home-Arbeitsplätze und die Miete für die Wohnung mitfinanzieren müssen, die Gewerkschaften und Verbände dulden den derzeitigen behelfsmäßigen Zustand nur als Ausnahme.
Auch dieses Bürogebäude am Eisenbahnweg wird bald fertig sein. Die Angestellten planen womöglich gerade ihre Homeoffice-Arbeitsplätze.
Was nutzen Riesengebäude, die an die Veränderung in der Arbeitswelt nicht angepasst sind?
Außer bezüglich Büros gilt es, über Gebäude für Konferenzen und Kongresse mit mehreren hundert Teilnehmer*innen ebenfalls noch einmal nachzudenken. Wer jetzt schon Zusammenkünfte von hunderten Menschen plant, wird sich noch wundern. Naiv ist, wer meint, das Leben werde sich jemals wieder so wie vor dieser Pandemie gestalten lassen. Menschen leben zu eng mit Tieren zusammen, es wird dies nicht die letzte Pandemie gewesen sein.
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Space for Science & Business Innovators.
An der Jülicher Straße wird es bald Büroflächen, Loftflächen, Laborflächen, Produktions- und Entwicklungsflächen, Shared-Facilities, ein Parkhaus und sogar ein eigenes, gastronomisches Angebot geben. Menschen sollen eng zusammen arbeiten. „Campus Jahrhunderthalle Aachen“ lautet die Adresse, wie hier (s. unten) zu lesen ist.
Gar nicht schlecht: Kräftig leuchtende Farben sorgen für einen starken Eindruck. Fotos: Stadt Aachen/Gronostaj/Beckers
Die Fußgängerunterführung an der Turmstraße zwischen Audimax und Intzestraße/Mensa Academica ist in den vergangenen Wochen vom Streetartist Señor Schnu neu gestaltet worden. Zudem haben die Fußgängerampeln an den drei Kreuzungen an der Turmstraße und am Pontwall neue grüne und rote Streuscheiben erhalten.
Mit Oberbürgermeister Marcel Philipp und RWTH-Rektor Professor Ulrich Rüdiger ging es heute in die wiedereröffnete Unterführung. Der Fußgängertunnel an der Turmstraße gehöre zum RWTH-Campus Innenstadt, so wurde Vom Presseamt der Stadt mitgeteilt. In Aachen möchte man öffentliche Räume aufwerten. Was lag also näher, als die Unterführung, die seit langem in einem miserablen Zustand war, neu zu gestalten.
Fröhliche Bilder in der RWTH-Unterführung in Aachen
Dicke Plakattapeten aus bis zu drei Jahrzehnten, Schmierereien, abplatzender Wandputz und verdreckte Ecken hätten das Bild der unterirdischen Passage bisher geprägt. Bis zu 3500 Personen am Tag seien hier unterwegs, hieß es von offizieller Seite.
Ein Wettbewerb war der künstlerischen Wandgestaltung durch Señor Schnu vorausgegangen. Letztlich konnte sich Señor Schnu als Künstler mit den meisten Stimmen (1057) durchsetzen. Insgesamt wurden 2218 Stimmen abgegeben.
Im Kern greift Señor Schnus Konzept zwei in der Umfrage häufig genannten Begriffe auf: Diversität & Freundlichkeit. Durch entsprechende Farben, Elemente und Aussagen soll die Unterführung zukünftig eine angenehme und lebhafte Ausstrahlung haben. Unternehmer Axel Deubner hat das Ganze unterstützt, indem er der Stadt Bauzäune, Gerüste, Leitern, Kabeltrommeln und andere Baumaterialien kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt hat die Umgestaltung hat rund 50.000 Euro gekostet.
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Übrigens: Wände voller Straßenkunst und interessante Projekte gibt es hier, Señor Schnu ist prominent dabei: https://www.urbanspree.com/blog/
Wer am Wochenende in die Eifel fährt, sollte sich Zeit nehmen. Gnadenlos sind nämlich dort die Kontrollen der Polizei, die insbesondere Raser aus dem Verkehr zieht und fette Summen kassiert. In einem Fall traf es neulich sogar einen Motorradfahrer, der erst am Vortag seinen Führererschein gemacht hatte. Den war er sofort wieder quitt.
Kontrolliert wurde an einem einzigen Wochenende in Woffelsbach, Einruhr, Ruhrberg und Stolberg/Zweifall. Auch auf der Grünentalstraße in Imgenbroich wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dort hatte es einige Beschwerden von Anwohnern gegeben.
In der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr wurden an einem einzigen Freitag allein 1183 Fahrzeuge auf der L 128 zwischen Rurberg und Einruhr gemessen. Insgesamt 66 Verkehrsteilnehmer missachteten dort die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h; davon 54 Motorrad- und zwölf Autofahrer. 38 kamen mit einem Verwarngeld davon, die übrigen 28 müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. Elf Motorrad- und einen Autofahrer erwartet zudem ein Fahrverbot.
Kurios: An einundderselben Stelle wurde ein niederländischer Motorradfahrer innerhalb von neun Minuten gleich zwei Mal zu schnell erwischt. Beim ersten Verstoß war er mit 111, beim zweiten Verstoß sogar mit 114 km/h unterwegs. In beiden Fällen muss er infolgedessen mit einem Fahrverbot rechnen.
Am Sonntag (14. Juni) wurden insgesamt 770 Fahrzeuge auf der L 166 zwischen Kesternich und Rurberg gemessen. 39 Verkehrsteilnehmer waren schneller als die dort erlaubten 50 km/h. 24 von ihnen mussten ein Verwarngeld zahlen, 15 weitere erwartet ein Bußgeldverfahren. Der Spitzenreiter, ein Motorradfahrer, wurde mit 117 km/h gemessen. Er, sowie sechs weitere Motorradfahrer, muss wegen überhöhter Geschwindigkeit neben dem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Aachener Polizei teilt mit, dass sie die Kontrollen in den Eifelgemeinden in regelmäßigen Abständen fortsetzen wird. Denn: „Gerade in der bei Motorradfahrern beliebten Region kommt es häufig zu schweren Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit und gefährliche Fahrmanöver.“
Bernd Büttgens (54), Chef des Presseamtes der Stadtverwaltung in Aachen und quasi „Sprachrohr“ von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) quittiert seinen Dienst. Er geht im September zu seinem früheren Arbeitgeber, dem Medienhaus Aachen (hieß bis Ende 2019 noch Zeitungsverlag Aachen), zurück. Das wurde heute bei der Sitzung des Rates mitgeteilt.
Der Wechsel ist folgerichtig und logisch. Philipp wird als Oberbürgermeister nicht mehr bei der Kommunalwahl im September antreten, der neue Oberbürgermeister wird naturgemäß einen neuen Mann/Frau zu seiner SprecherIn wählen.
Büttgens trat seinen Posten im Rathaus im Sommer 2014 als Nachfolger von Hans Poth an. Nach einem Studium der Germanistik an der RWTH arbeitete er beim Zeitungsverlag, zuletzt als stellvertretender Chefredakteur. In seiner Freizeit leistete er Beachtliches: Er baute mit anderen das Aachener Das Da Theater auf und konnte auch als Fan von Alemannia Aachen mit humoristischen Vorträgen sehr gefallen.
UPDATE: Im Medienhaus/Zeitungsverlag wird Büttgens „General Manager Public Relations“ (d.h. etwa: Chef der Öffentlichkeitsarbeit). Dieser Posten wurde, wie man hört, eigens neu geschaffen.
Muss das sein? Zerstörungswut wird hier abreagiert.
Vandalismus am Hangeweiher, Vandalismus an Velocity-Standorten . . . und vom Neuen Aachener Kunstverein (NAK) brennen nachts die Mülltonnen. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da immer dieselben total frustrierten Menschen aktiv sind. Hier bereits berichtet.
Klar, Vandalismus gab es schon immer. Aber wie viel Wut muss man im Bauch haben, um Bänke so zu zerstören, dass man sie nicht mehr reparieren kann? Das ist so traurig.
Mir scheint, die Zerstörungswut richtet sich gegen einen gewissen entspannten Lebensstil, der einem auf die Nerven geht, wenn man sich z. B. nicht vorstellen kann, dass man über die Muße und die Bildung verfügt, um sich stundenlang mit moderner Kunst zu befassen.
Die Stadtverwaltung teilt bezüglich Hangeweiher folgendes mit:
Eine unschöne Entdeckung machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes am Mittwochmorgen (17. Juni): Im Kaiser-Friedrich-Park haben Unbekannte zwei Holzbänke zerstört und die beiden Torhäuschen beschmiert.
Außerdem hinterließen sie auf der Rasenfläche eine große Menge Abfall. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs werden die Bänke nun demontieren, da diese nicht mehr aufbereitet werden können, sondern durch neue ersetzt werden müssen. Seitens des Gebäudemanagements wird geprüft, ob eine Reinigung der Torhäusschen möglich ist.
2 Fotos oben: Stadtverwaltung AachenScheint zu wirken, weit und breit kein „Unrat“ zu sehen ;-)))
Unterdessen werden im runtergerockten Elisengarten 14 Sitzbänke ausgetauscht. Damit ist das Erscheinungsbild dieser innerstädtischen Grünfläche etwas verbessert worden. Die Bänke waren kürzlich noch mit Flatterband versehen, da sie in Beton eingesetzt sind, der noch abtrocknen musste.
Neue Bänke hat der Elisengarten bekommen, der Rasen wird noch hergerichtet. Foto: Stadt Aachen/Timo Pappert
Außerdem arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenpflege des Stadtbetriebs kontinuierlich an der Rasenfläche. Erneut wurde Grassamen ausgebracht, um die Fläche zu schließen, und der Trampelpfad wurde etwas begradigt. Im Herbst sollen weitere Maßnahmen erfolgen.
Die Polizei in Aachen hat sich vier Wagen der Marke e.Go aus Aachen angeschafft. Foto: Polizei Aachen
Die Aachener Polizei hat aufgerüstet und die Verbrecherwelt zittert? Wahrscheinlich nicht! Polizeipräsident Dirk Weinspach hat jetzt vorgestellt, womit er seine Truppe verstärkt hat: vier neue Elektrofahrzeuge aus den Hallen von RWTH-Professor Schuh.
Damit kann die Polizei zwar niemand erschrecken, bestimmt aber entspannt Sympathiepunkte gewinnen. Die ungewöhnlichen „Streifenwagen“ werden vorwiegend in der Aachener Innenstadt von den Bezirks- und Ermittlungsdiensten, der Kriminalprävention und vom Werbe- und Auswahldienst eingesetzt. Sie dienen nicht als Ersatz, sondern sollen eine zeitgemäße Ergänzung der Fahrzeugflotte sein, so wurde mitgeteilt.
Der Polizeipräsident erklärte, die Polizei wolle mit der Zeit gehen, eine moderne Polizei sein und „mit der Einführung der Elektromobilität durch einen regionalen Anbieter ein starkes Zeichen setzten“. Die Behörde werde wichtige Erfahrungen sammeln können, um den Entwicklungsprozess im Bereich der E-Mobilität und der emissionsreduzierten Fortbewegung bei der Polizei voranzutreiben. (fp)
Ab Mittwoch, 1. April, gelten auf dem Recyclinghof Eilendorf an der Kellershaustraße die Sommeröffnungszeiten. In den Sommermonaten öffnet der Hof montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr. Samstags können Wertstoffe zwischen 8.30 und 14.30 Uhr abgegeben werden.
Gäste aus USA
Die Städtepartnerschaft Aachen - Arlington hat eine über 30-jährige Tradition: Am 17. September 1993 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag feierlich unterzeichnet. Die Tradition wird durch das Partnerschaftskomitee Aachen & Arlington e.V. und die beiden Städte gepflegt und gelebt. Vom 25. März bis zum 2. April sind erneut 50 junge Menschen aus Arlington zu Gast in Aachen.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert, und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
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4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.