Was wird, wenn wir auf Impfstoff jahrelang warten müssen?

Seit zwei Monaten bestimmt das Corona-Virus jetzt schon unser Leben. Vor vier Monaten wussten wir noch nicht mal, dass SARS-CoV-2 existiert. Das Virus springt von Mensch zu Mensch, es hat weltweit 3,1 Millionen Menschen in weniger als vier Monaten infiziert. Man entkommt ihm nur, wenn man sich isoliert. Wir werden uns auf absehbare Zeit in großen Arenen, Theatern und Stadien gar nicht mehr treffen können/dürfen. 

Es ist eine Krankheit, gegen die es keinen Impfstoff und kein Medikament gibt. Man weiß noch nicht mal, ob man nach ausgeheilter Lungenentzündung tatsächlich immun ist. Und wenn ja: für wie lange? Geheilte Personen haben  Spätfolgen, das zeigt sich langsam. Und warum werden manche Personen sterbenskrank, andere überhaupt nicht, obwohl sie mit Infizierten zusammenleben?

Was ist eigentlich, wenn es in den nächsten zwei, drei Jahren KEINEN Impfstoff gibt gegen das Corona-Virus? Und auch kein Medikament, das den Ausbruch der Krankheit unverzüglich erträglich macht und zur Heilung beiträgt?  Brauchen wir dann noch das Stadttheater, wo 900 Menschen – eng an eng – sitzen? Müssen wir tatsächlich jetzt eine Halle  bauen, wenn die Aachener Volleyballerinnen sowieso nur wenige real anwesende Zuschauer haben dürfen und die Spiele (wie Theateraufführungen und Konzerte) hauptsächlich im Internet stattfinden? Brauchen wir noch das Stadion der Alemannia? Wozu? Und was ist mit dem Reitstadion in der Soers? 40.000 hocken da dicht an dicht zusammen, da freut sich das Virus. 

Was, wenn auf Jahre hinweg Menschenansammlungen untersagt werden müssen? Das Zusammensein wird man uns nicht erlauben. Die Folgen kann nämlich kein Gesundheitssystem verkraften. Sollten wir uns da nicht mal langsam Gedanken machen?

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Schon jetzt erkennt man, dass unser Leben einen 5-Jahres-Schritt nach vorne getan hat. Innerhalb weniger Wochen sehen die Zeitungen aus, als seien sie aus 2025, dünner, noch weniger Werbung, fast alle im Homeoffice usw. Auch der Schulunterricht ist schlagartig „moderner“, digitaler geworden. Die ersehnte digitale Transformation des Schulsektors ist plötzlich da. Und die in der Arbeitswelt natürlich ebenfalls: So viel Homeoffice hatte ich erst in 5 oder 6 oder sogar 7 Jahren erwartet, nicht so schnell (sieht schon fast wie eine überstürzte Flucht ins Digitale aus).

Wir sind mit einem Schlag in die Zukunft versetzt worden. Es wird sogar ein Parteitag (Grüne) virtuell stattfinden. Aber manchen wird schlecht und schwindelig, sie können nicht mehr. Das Leben hat sich plötzlich ins Internet verlagert: Konferenzen, Unterricht, Treffen mit Freunden, sogar Partys, Konzerte und Verwaltungsarbeit – finden (endlich) in neuer Form statt.

Und die „neue Normalität“ wird Bauwerke überflüssig machen, z. B. Stadien, Arenen und Theater. Nebenbei – alles Gebäude, in denen man sich rein zum Vergnügen einfindet. Schön, wenn man’s hat und nutzen kann, aber: Keine Stadt braucht zum blanken Überleben ihrer Bürger ein Fußballstadion, ein Theater oder eine Konzertarena wie die Lanxess Arena in Köln.

Hättet ihr an Silvester gedacht, dass ihr euch im April diesen Jahres brennend für das, was Virologen sagen, interessieren würdet?

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Falsche Pizza, da rastet die Kundin aus

Die Lieferdienste haben derzeit Hochkonjunktur – Corona sei ausnahmsweise mal Dank. Und die meisten Leute freuen sich wohl über diese Art von Service. Die meisten – leider nicht alle. Eine Pizza-Lieferung in der Charlottenstraße verlief gestern Abend etwas anders als sonst. Der Polizeibericht schildert, was sich ereignet hat: 

„Nachdem ein 29-jähriger Pizzabote die Bestellung abgeliefert und das Geld in Empfang genommen hatte, wurde er von der Kundin überraschenderweise noch einmal zurückzitiert. Sie war der festen Meinung, dass sie keine Pizza mit Salami bestellt habe. Der Ausdruck der Online-Bestellung und der telefonisch hinzugeschaltete Chef kamen jedoch zu einem völlig anderen Ergebnis.

Angesichts der argumentativen Sackgasse nun sehr erbost, griff die Frau in den Karton und schleuderte dem Lieferanten die dampfende Pizza Salami kurzerhand mitten ins Gesicht.“ 

Als Polizeibeamte die Anzeige vor Ort aufnehmen, halten die Polizisten zur Beweislage im Protokoll fest, dass die auf dem Boden, im Gesicht und in den Haaren des Lieferanten verteilte Pizza tatsächlich „mit der Bestellquittung und der Beschreibung in der Karte übereinstimmt“. 

Der Polizeibericht schließt mit dem Satz: „Die Vorladung wegen Körperverletzung schicken wir wie immer per Post, aber lieber nicht als Übergabeeinschreiben.“ (am)

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Hier könnte es Pop-Up-Radwege geben

In dem untenstehenden Text ist ehrlich kein einziges Mal von Corona die Rede.

Die Gruppe der Aachener*innen, die den Radentscheid möglich gemacht hat, ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sie legt konkrete Vorschläge für sogenannte Pop-Up-Radwege vor. Da kommt in der Redaktion von AachenNews echte Freude auf.

Erfahrungen aus Berlin zeigen, dass sich Pop-Up-Radwege mit einem vertretbaren Aufwand und mit einer hohen Akzeptanz durch die Bevölkerung einrichten lassen. Das Team der Radaktiven hofft daher auf eine wohlwollende Prüfung und Bewertung der Vorschläge durch Aachens regierende Große Koalition (CDU und SPD).

Heute soll das Thema im Mobilitätsausschuss behandelt werden. Man kann davon ausgehen, dass zumindest Grüne, Unabhängige, Linke und die Piraten die Vorschläge nach Kräften unterstützen werden. (Leider stimmen CDU und SPD nicht selten allein deshalb den Vorschlägen der Opposition nicht zu, weil sie von der Opposition kommen. CDU und SPD bestreiten das.)

Bei diesen Pop-Up-Radwegen „handelt es sich um einen völlig neuen Typ Fahrradweg für Aachen“, teilen die Aktiven mit. Deshalb sei es sehr sinnvoll, so eine Wegeführung mit temporären Pop-Up-Radwegen auszuprobieren und Erfahrungen im Rahmen eines Reallabors zu sammeln.

Die Liste mit Vorschlägen wurde an Verwaltung und Fraktionen geschickt in der Hoffnung, dass sie im Mobilitätsausschuss am heutigen Donnerstag Berücksichtigung findet.

„Grundsätzlich kommen verschiedenste Hauptstraßen in Aachen für die Umsetzung in Frage. Pop-Up-Radwege leben allerdings von einer schnellen und unkomplizierten Einrichtung, was die Auswahl an geeigneten Hauptstraßen sicherlich einschränkt. Mit dieser Randbedingung im Hinterkopf möchten wir Straßenabschnitte mit mindestens zwei Fahrstreifen, sowie Straßenabschnitte mit Schutzstreifen/Radfahrstreifen und überbreiten Fahrstreifen auf den folgenden Hauptstraßen vorschlagen“, so teilen die Initiator*innen des Bürgerbegehrens mit.

Das sind zum Beispiel:
Straßen, auf denen städtische Baumaßnahmen absehbar sind:
•    Adalbertsteinweg
•    Breslauer Straße und Charlottenburger Allee
•    Jülicher Straße

Straßen mit hoher Relevanz für den Aachener Radverkehr:
•    Alleenring (auf geeigneten Abschnitten)
•    Krefelder Straße (deutliche erhöhte Anzahl an Fahrradpendlern aus Würselen)
•    Roermonder Straße (keine Fahrradinfrastruktur zwischen Ponttor und Kohlscheider Straße)
•    Stolberger Straße
•    Theaterstraße
•    Vaalser Straße

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Asphaltarbeiten am Freunder Weg

Im Rahmen der großen Asphaltarbeiten wird die Fahrbahn im Bereich des Freunder Weges zwischen der Einmündung zum Brandenburgweg und der Einmündung zur Zeppelinstraße instand gesetzt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 4. Mai, um 6.30 Uhr, und werden bis voraussichtlich Freitag, 22. Mai, fertiggestellt. Das teilte jetzt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Und weiter:

Es ist notwendig, dass der gesamte Baubereich komplett gesperrt wird. Die Hof- und Garagenzufahrten sind währenddessen nur bedingt erreichbar. Die Zufahrt zur Hühnefeldstraße erfolgt über die Trierer Straße. Hierfür werden die Poller in der Hühnefeldstraße entfernt. Die Zufahrt zur Köhlstraße wird aus Richtung Zeppelinstraße weiter eingeschränkt ermöglicht.

Gartenkolonie ist erreichbar

Nach den vorbereitenden Arbeiten wird der Asphalt aufgebracht. Daher kann von Dienstag, 19. Mai, 7 Uhr, bis Mittwoch, 20. Mai, 22 Uhr, im Freunder Weg zwischen der Einmündung zum Brandenburgweg und der Einmündung zur Köhlstraße keinerlei Straßenverkehr zugelassen werden. Die Köhlstraße ist währenddessen von der Seite Zeppelinstraße erreichbar. 

Am Mittwoch, 20. Mai, muss die Köhlstraße zwischen 6 und 12 Uhr für den gesamten Straßenverkehr, mit Ausnahme der Rettungsfahrzeuge, gesperrt werden. Die dortige Gartenkolonie ist währenddessen über die Umleitung Trierer Straße und Hühnefeldstraße erreichbar.

Es wird dringend empfohlen, die angespritzte Fahrbahnfläche nicht zu betreten, da Kleidung dauerhaft verschmutzen könnte. Gleiches gilt für das Befahren mit Fahrzeugen. 

Das Parken auf den Seitenstreifen ist während der gesamten Bauzeit untersagt. 

Während der Arbeiten kann es zu Lärm- und Schmutzbelästigung kommen. Anwohner*innen und die anliegenden Firmen werden durch den Aachener Stadtbetrieb über die Maßnahme informiert.

Blick auf die Straße mit dem schönen Namen „Freunder Weg“ in Forst. In ihrem (hier nicht sichtbaren) oberen Teil geht es demnächst rund: Die Fahrbahn wird instand gesetzt.
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Wie soll es jetzt weitergehen?

Viele verstehen die Corona-Einschränkungen nicht, weil Krankenhäuser bisher nicht überlastet sind. Sie sind ja derzeit nicht mal ausgelastet.

Es mehren sich die Einwände, die Schutzmaßnahmen seien übertrieben streng gewesen. Und tatsächlich: Bilder von leeren Betten auf künstlich erweiterten Intensivstationen lassen einen zweifeln.

Wie bitte? Vier Wochen Stillstand und schon haben wir das Coronavirus niedergerungen? Das ging doch schnell – könnte man denken. Was bringt es jetzt noch, allen kleinen Kindern ihre Freunde und Freundinnen vorzuenthalten, sie in Wohnungen festzuhalten, isoliert? Das Leid dieser Kinder – ist das irgendwo eingepreist in den Preis, den wir zahlen für quasi-leere, also nicht-ausgelastete Intensivstationen?

Tausende Minifirmen sind dabei, pleite zu gehen. Müssen wir wirklich auf ihre Kreativität verzichten, auf ihre Leistungen? Die Tourismusbranche, in früheren Jahren mühsam aufgebaut – rauscht in den Abgrund. Die meisten Restaurants und Cafés sind geschlossen, es könnte sein, dass viele niemals wieder öffnen. Städte ohne Gastronomie – wollen wir das?

Mir wäre besser, die Kanzlerin würde noch mal sagen: Wir schaffen das! Ich erinnere mich an die sogenannte Flüchtlingskrise. Wo so viele alte Männer, alte Politiker schon ausgerastet sind, diese Knallköpfe, und meinten, das ganze Land werde ruiniert, weil 82 Millionen ungefähr 1 Million Menschen aufnehmen müssten. Was für Vollpfosten.

Nein, wir schaffen das, das sagt Angela Merkel keineswegs. Sie weist vielmehr darauf hin, dass die Ansteckungsrate (wohl als Reaktion auf unser Verhalten zu Ostern) gestiegen ist und jetzt bei 1 liegt.

Das bedeutet: Jeder Angesteckte steckt wieder eine/n anderen an, übrigens innerhalb von 4 Tagen. Und wenn das so weitergeht, so rechnet die Kanzlerin vor, dann sind bei 1,1 alle Intensivstationen in Deutschland im Oktober überfüllt. Bei 1,2 sind sie im Juli und bei 1,3 im Juni überfüllt. Wie wäre es also mit noch weiteren Lockerungen? Na?

Zurück zu unserem alten Leben, das wird es nicht geben. Viele arbeiten jetzt zwar krampfhaft daran, das alte Leben und das alte Wirtschaften wieder einzuführen. Sie klammern sich an die Vorstellungen von damals, also von Anfang des Jahres. Sie wollen zum Beispiel viele Autos mit Verbrennungsmotor verkaufen und ähnliches nutzloses Zeug. Diese Zeiten werden niemals wiederkommen. Wir müssen das Leben, also das Zusammenleben und -arbeiten ganz und gar neu aufstellen. Ganz neu und anders als zuvor. Mit anderen/ neuen Gewohnheiten.

Die Therapie darf nicht schädlicher sein als die Krankheit. Klar. Wirtschaftliche und soziale Seiten unseres Handelns müssen mitgedacht werden. Von beidem müssen wir uns trennen: von der Krankheit und auch von der Therapie, die ebenfalls ruinös ist.

Also weg mit dem alten Leben, stellen wir uns auf neue Gegebenheiten ein, auf ein Leben, das wir alle noch erfinden müssen. Was für eine große und im Grunde interessante Aufgabe! Packen wir’s an und legen wir los. Organisieren wir „die neue Normalität“ – mit diesem Virus und allen Viren, die noch kommen werden.

Was die Vorfahren schufen, sollte Ansporn sein. Wir müssen wahrscheinlich jetzt ebenfalls etwas aufbauen, etwas erschaffen. Etwas, das den Leistungen dieser Altvorderen entspricht, nicht hinter dem zurückbleibt. Foto: Henning Brinkmann

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Ab heute: Die neuen Bußgelder sind saftig

Das Aachener Ordnungsamt erinnert daran, dass sich bei der Straßenverkehrsordnung ab heute einiges geändert hat. Wer schnell fährt, ist jetzt schneller seinen Führerschein los. Und für die Kommunalpolitiker*innen gilt: Mehr Pop-up-Radwege wagen, wenn die überhaupt wissen, was damit gemeint ist?

Und nebenbei: Hier ist zu sehen (ganz unten bei ANLAGEN), wo demnächst weitere Fahrradbügel aufgestellt werden. An mehr als 30 Stellen in der Stadt Aachen. Die Frage, wo aufgestellt wird und wo nicht, die wird in der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung (29. April, 17 Uhr, Eurogress) diskutiert und entschieden. Man sieht sich.

Autofahrern und -fahrerinnen droht ab heute viel schneller ein Fahrverbot.

Raser*innen, nehmt die Änderungen hinsichtlich der Fahrverbote, zur Kenntnis: Künftig gibt es ein Fahrverbot von einem Monat bereits ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft, anstatt bislang nach 31 km/h. Außerhalb geschlossener Ortschaften gibt es dieses Fahrverbot ab 26 km/h – bisher 41 km/h zu schnell. 

Ein Vergleich mit den Zahlen aus 2019 macht deutlich, wie schnell ab heute der Lappen weg sein kann: Wäre schon im letzten Jahr bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 km/h innerorts ein Fahrverbot ausgesprochen worden, hätten über sieben Mal so viele Fahrer*innen ihren Führerschein abgeben müssen. 

Auch die Bußgelder erhöhen sich, bzw es gibt bereits bei geringeren Geschwindigkeitsübertretungen ein Bußgeld. Fahrer müssen bereits mit 16 km/h zu viel mit einem Bußgeld rechnen und nicht wie bisher 21 km/h. Einen Punkt in Flensburg gibt es ab einer Übertretung von 21 km/h.

Des Weiteren gibt es Verschärfungen, wenn man zum Beispiel keine Rettungsgasse bildet. Hierfür waren bislang 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg fällig. Künftig wird es auch noch einen Monat Fahrverbot zusätzlich geben.

Beim Überholen von Radfahrern, Fußgängern und E-Scootern müssen Kraftfahrzeuge künftig einen Mindestabstand von anderthalb Metern innerorts und von zwei Metern außerorts einhalten. Bisher musste lediglich „ein ausreichender Seitenabstand“ eingehalten werden.

Achtung: Es wird Kontollen geben

Das Halten in der zweiten Reihe wurde bisher mit 15 Euro Verwarnungsgeld geahndet. Die neue Straßenverkehrsordnung sieht hier 55 Euro und in Verbindung mit einer Behinderung sogar 70 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor.

Für das Parken auf Geh- und Radwegen und für das Halten auf Schutzstreifen gelten die gleichen Höhen bei Verwarnungs- und Bußgeldern wie beim Halten in der zweiten Reihe. Diese neuen Regelungen dienen vor allem zum Schutze der Radfahrer. Das Ordnungsamt der Stadt Aachen wird in dieser Woche Kontrollen aufnehmen.

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Kurzfilm zeigt engagierte Menschen in Zeiten von Corona

Bis jetzt erfreuen sich die Mundschutze in Aachen noch keiner allzu großen Beliebtheit. Man sah in der Innenstadt kaum Menschen mit Masken. Vorerst gibt es immerhin ein neues Video.

Die Filmemacher Jens Fischer und Wisam Zureik haben Menschen begleitet, die bereits seit Wochen Großes leisten, über sich hinaus wachsen und in der Corona-Krise eine besondere Rolle für Aachen spielen. Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt Aachen mit. Ihr Film ist auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen zu sehen: https://youtu.be/zPXd-ZIPU0g

Der Lkw-Fahrer, der Lebensmittel in den Supermarkt transportiert, die Pflegekräfte, die sich jeden Tag um kranke Menschen kümmern, die Familien, die vorbildlich zu Hause bleiben, alle, die ihren Job momentan nur unter erschwerten Bedingungen ausüben können und trotzdem alles geben! Sie sind für Aachen da – und ihnen ist dieser Film gewidmet.

„Unser Dank gilt besonders dem Filmteam Jens Fischer und Wisam Zureik für ihr großartiges und ehrenamtliches Engagement“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier darf so zitiert werden: „Die Machart des Films ist sehr bewegend und deckt sich mit unserer Wahrnehmung vom engagierten Miteinander in StädteRegion und Stadt Aachen.“

Zureik und Fischer haben diesen Film mit beachtlichem Aufwand realisiert. In ihrem Job als Filmemacher haben sie eine Möglichkeit gesehen, mit ihren Mitteln den Menschen in der Region, die gerade ihr Bestes geben, Respekt und Dank auszusprechen.

Sie und die Spitzen der Verwaltung meinen: Wir halten auch in schwierigen Zeiten weiter #zusammen.

 

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Infos zur Corona-Lage

Ab heute, Montag, herrscht Maskenpflicht. Es reicht auch ein Schal, der Mund und Nase gut bedeckt.

Die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus: Es gibt insgesamt in der StädteRegion 1835 positive Fälle, davon 910 in der Stadt Aachen. 1420 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig:Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 76. Hinzugekommen ist zuletzt eine 50-jährige Frau aus Aachen. Gezählt werden in der Statistik Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Zum Vergleich: Aachen hat 250.000 Einwohner und wie erwähnt jetzt 76 Corona-Todesfälle. Berlin ist mit seinen 3,6 Millionen Einwohnern mehrfach so große wie Aachen und hat jetzt „nur“ 113 Tote.

Ab morgen, Montag, dürfen auch die großflächigen Einzelhandelsbetriebe öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter reduzieren können. Sie dürfen öffnen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben.

Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzungen vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.

Mehr Infos hier, insbesondere über die ab heute, 27. April, geltende Maskenpflicht.

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Das Virus hat viel verändert. Nicht nur, dass man plötzlich weiß, wie es bei den Kolleg*innen zu Hause aussieht (Homeoffice macht’s möglich). Laut Getränke-Shop hier wurde auch deutlich mehr Alkohol verkauft als in vergleichbaren Monaten. Die Polizei verzeichnet weniger Diebstähle und Einbrüche in Geschäfte. Es soll aber – das ist nicht bestätigt – zu mehr häuslicher Gewalt (die Männer fast immer gegen Frauen und Kinder richten) gekommen sein.

Was war bisher noch anders? Google hat dieser Tage Mobilitätsdaten veröffentlicht. Es sind angeblich landesweit mehr Menschen als sonst in Parks gewesen. Auf den Straßen waren jedenfalls deutlich weniger Autos, und in den Bussen der Aseag ebenfalls viel weniger Menschen.

Was ich beobachten konnte: Viel mehr Menschen haben in den Supermärkten bargeldlos bezahlt. Die Sparkasse könnte gut einen Rekord an Kartenzahlungen erzielt haben. Das wird uns noch mitgeteilt. Die Angestellten der Lieferdienste hingegen müssen schuften – wie in der Weihnachtszeit. Das ist jeden Tag in Aachen zu beobachten.

Mehr Aachen – in Kürze an dieser Stelle.

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Ätz. Das Freibad bleibt zu

Der Hangeweiher ist in einem Tipptopp-Zustand. Aber leer.

Mindestens ein Besuch im Freibad Hangeweiher mit Decke und Handtüchern, mit Kind und Kegel gehört seit Urzeiten zu jedem Sommer dazu. Die Wiese dort ist wirklich sehr groß und jede/r finde ein Plätzchen. Und was ist dieses Jahr?

Der traditionelle Eröffnungstermin 1. Mai ist nicht zu halten. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit. Und es kann gut sein (spekuliere ich), dass die Freibadsaison in diesem Jahr komplett ausfällt. Das wäre nicht schön, zumal sich wieder ein besonders heißer Sommer ankündigt.

Am 4. Mai beginnt der Schulunterricht, und bis dahin wird die Landesregierung neue Verhaltensregeln verkünden. Warten wir es also ab. Auch die Schwimmhallen der Stadt Aachen sind noch geschlossen und werden es wohl bleiben.

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Enkeltrick funktioniert immer noch

Am Dienstag (21. April) gegen 17.40 Uhr nahmen Polizisten eine „Enkeltrick-Betrügerin“ in Aachen fest.

Einer 81- jährigen Seniorin hatten Betrüger zuvor am Telefon eine Notlage ihrer Enkelin vorgegaukelt und vorgegeben, dass diese dringend Bargeld brauchen würde. Hilfsbereit begab sich die 81-Jährige mit mehreren Tausend Euro zu einem Parkplatz eines Discounters auf der Jülicher Straße.

Bei der Geldübergabe konnten Polizisten die 25-jährige polizeibekannte Tatverdächtige festnehmen. Das Geld nahm die alte Dame überglücklich wieder in Empfang. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft für die Tatverdächtige an. 

Immer wieder gelingt es Spitzbuben, vor allem bei Senioren, mit solchen Betrugsmaschen hohe Geldbeträge zu erbeuten. Die Polizei rät ganz dringend:

„Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.“

Außerdem hält die Polizei folgendes Verhalten für unbedingt angebracht: „Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wählen Sie die Notrufnummer der Polizei 110! (fp)

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