Davor standen heute Passanten in Gedanken versunken: Kerzen, Blumen, Fotos von jungen Menschen aus dem Iran mit kurzen Begleittexten und die Worte „Freedom for Iran“. Alles macht auf die grauenhaften Ereignisse aufmerksam, die sich derzeit im Iran abspielen. Tausende sind inhaftiert, Hunderten droht die Todesstrafe – unter anderem – wie absurd – wegen „Krieg gegen Gott“.
Das Aachener Stadttheater hat sich mit den Kämpfer*innen im Iran solidarisiert und den Slogan der Revolution „Woman, Life, Freedom“ über dem Haupteingang plakatiert. Wer die Gedenkstätte auf dem Pflaster eingerichtet hat, ist unterdessen nicht bekannt.
In Aachen finden regelmäßig Demonstrationen statt, wo auf die Lage im Iran aufmerksam gemacht wird. Eine ganz außergewöhnliche Aktion hat die Aachener Bundestagsabgeordnete Ye-One Rhie (SPD) gestartet. Sie setzt sich für den bekannten iranischen Rapper Toomaj Salehi (32) ein. Er ist im Gefängnis. Wie Ye-One Rhie über Twitter mitteilte, hat sie für ihn eine politische Patenschaft übernommen. Andere Bundestagsabgeordnete haben ebenfalls politische Patenschaften übernommen, schreiben Briefe und signalisieren den religiösen Führern: Wir haben euch im Blick, wir beobachten genau, was im Iran passiert.
Öffentlichkeit scheuen die Machthaber. Genau deshalb werden ihre Verbrechen wieder und wieder auf Instagram und auf anderen Plattformen im Netz erwähnt und dargestellt. Auf Twitter ist Ye-One Rhie nicht zu übersehen. Hoffentlich werden noch viele weiter Mitglieder des Bundestags ihre Prominenz einsetzen zum Nutzen der mit dem Tode bedrohten Menschen.
Ganz schön was los im Haus der Küche. Das extrem gut sortierte Haushaltswaren- und Küchengeschäft schließt seine Pforten.
Überraschung nach Weihnachten: Das Haus der Küche schließt. Der Ausverkauf läuft und entsprechend hoch war dort heute das Kundenaufkommen. Dieser Laden in der Mefferdatisstraße 10 war eine Institution. Was immer man brauchte an Haushaltswaren und Küchengeräten, dort konnte man es finden.
Das Geschäft ist sehenswert, es ist bis unter die Decke vollgestopft mit nützlichen Sachen – noch. Denn dass geschlossen wird (nach 56 Jahren), das hat sich schon rumgesprochen. Viele holen sich jetzt schnell fehlende Einzelteile für die Küche.
Onlinehandel, Pandemie, viele Baustellen in der Nachbarschaft, teures Personal und nicht zuletzt gesundheitliche Beschwerden nennen die Geschäftsleute als Gründe für das Aus. Die Öffnungszeiten sind bereits reduziert: dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr. Die kommenden Schlußverkaufswochen werden turbulent sein. Danach ist das Haus der Küche Geschichte.
Heute schallt es einem auf allen Kanälen entgegen: Christian Drosten hat die Pandemie für beendet erklärt. Aber Vorsicht. Wer das Interview im Berliner Tagesspiegel liest, merkt gleich, dass das Zitat gewissermaßen etwas anderes bedeutet, dass Deutschlands klügster und berühmtester Virologe etwas anderes gemeint hat.
Er sagte: „Wir erleben in diesem Winter die erste endemische Welle mit Sars-Cov-2, nach meiner Einschätzung ist damit die Pandemie vorbei“. Gemeint ist natürlich lediglich die epidemische Lage, die von pandemisch zu endemisch wechselt. Und nicht, dass die Pandemie als solche vorbei wäre und sich das Virus in die Ferien verabschiedet hätte. Hier prima erklärt.
Und in China verbreitet sich ein Virus „explosionsartig“? Falsch, es verbreitet sich exponentiell. Ich dachte, das hätten jetzt die Journalist*innen bei ARD und ZDF usw. gelernt . . . Aber nein, offensichtlich noch nicht. Es ist aber auch schwer.
Zu Pandemie und Endemie kann man lesen: Pandemie bedeutet „weltweite Ausbreitung“. Es breitet sich also eine Krankheit nicht nur regional, sondern über Länder und Kontinente hinweg aus, Dann sprechen Experten von einer Pandemie. Eine Endemie hingegen ist eine ständige Bedrohung. Eine Krankheit, die in bestimmten Regionen regelmäßig auftritt. (Quelle: hier)
Die Zukunft-Fraktion in Aachen versuchte, auch in Zeiten der Pandemie die Kommunalpolitik voranzutreiben. War nicht immer einfach. Huch, an wen erinnert das? Foto: AachenNews Archiv
Dazu Gero von Randow, Wissenschaftsjournalist der Zeit, auf Twitter wörtlich: Endemisch. Leute, HIV ist zB endemisch. Also schützt man sich. Oder etwa nicht?
Das früher Anwohnerparken genannte Bewohnerparken wird teurer. Statt bisher 30 Euro im Jahr werden demnächst 120 Euro fällig. Politik und Verwaltung ist aufgefallen, dass Platz in der Innenstadt wertvoll ist. Und Eigentümer*innen von Autos nicht zu derjenigen Gruppe zählen, die regelrecht bettelarm sind.
Jüngst konnte man dem Rat der Stadt dabei zusehen wie er versuchte, die Parkgebühren und die Gebühren für das Bewohnerparken zu erhöhen. Der Versuch von Grünen, SPD und der Fraktion DIE Zukunft gelang vorerst nicht ganz, aber eines ist sicher: Diese Gebühren werden im Laufe des Jahres 2023 nicht so niedrig bleiben wie bisher. Gegen den Widerstand von CDU und FDP übrigens.
Die Erhöhung muss kommen, denn Platz in der Innenstadt ist wertvoll und knapp. Es ist der Platz, den abgestellte Autos Kindern zum Spielen wegnehmen, den Autos der Natur wegnehmen zum Wachsen und Blühen, den Bewohnern wegnehmen zum Sitzen, Gehen und Spazierengehen. Und das in einer Zeit, wo monatelang „schönes Wetter“ herrscht und man sich so wahnsinnig gern draußen aufhält, zumindest ab 17 Uhr nach der Arbeit.
30 Euro im Jahr musste bisher zahlen, wer sein Auto im Bewohnerparken am Straßenrand plazierte. Im Jahr! Man kommt dabei auf wenige Cent pro Tag. Dabei ist in den diversen Aachener Parkhäusernjede Menge Platz, dort sollen Aachener*innen eigentlich ihre Pkw abstellen. Das kostet dann allerdings mehr als 30 Euro im Jahr. Nur 30 Euro Gebühr dafür, dass man so viele Menschen schädigen darf, sie um den Platz im öffentlichen Raum bringen darf, das schien schon immer eine krasse Ungerechtigkeit zu sein.
600 Euro im Jahr für das Anwohnerparken innerhalb des Alleenrings, außerhalb 450 Euro. Das hält die Zukunft-Fraktion für angebracht. Der Vorschlag fand bisher keine Mehrheit. 120 Euro sollen die Bewohner*innen nach den Vorstellungen von Grünen und SPD pro Jahr zahlen – und so wird es wohl auch kommen.
Wer ein Auto (mit Verbrennungsmotor) hat, zahlt mit Anschaffung, Protokollen, Benzin, Kraftfahrzeugsteuer, Versicherung, Reparaturen, TÜV usw. durchschnittlich 300 Euro im Monat (rechnet mal alles zusammen, ihr werdet euch wundern!). Wer sich ein Auto leisten kann, ist nicht arm. Da verwundert es, dass Grüne und SPD einen sozial gestaffelten Bewohnerparktarif unter besonderer Berücksichtigung einkommensschwacher Menschen bevorzugen. Außerdem soll die Fahrzeuggröße eine Rolle spielen. Dazu fehlt insbesondere CDU und FDP jegliches Verständnis.* Konsequenz: Mit diesen Herrschaften würde Aachen niemals klimaneutral. (Entschieden wird der Kasus spätestens Ende März.)
Von 2 auf 3 Euro pro Stunde (innerhalb des Alleenrings) und von 1 auf 1,50 Euro pro Stunde außerhalb werden die Parkgebühren im Frühjahr steigen. Foto: Aachen-News Archiv
*Es kommentiert Kaiser Wilhelm: „Das Auto hat keine Zukunft. Ich setze aufs Pferd.“
Ein 15,3 Hektar großes Gelände wird in Aachens Osten frei. Dort wurden bis vor Kurzem noch Reifen produziert. Foto: AachenNews Archiv
Die Firma Continental verlässt ihr Gelände in Aachen, Rothe Erde und hinterlässt ein riesiges Grundstück mit mehreren Bauwerken – aber leider wahrscheinlich auch eine Menge Altlasten auf dem Grundstück. CDU-Ratsherr Harald Baal meinte jüngst, es seien im Boden „vermutlich alle chemischen Elemente zu finden, die das Periodensystem zu bieten hat“. Im Stadtrat wurde jüngst diskutiert, wie es der Stadt gelingen könnte, in den Besitz des Grundstücks zu gelangen. Dort möchte man einmal umweltfreundliche Produktionsstätten ansiedeln.
Es wird vermutet, dass der Dax-Konzern Continental das Grundstück an den Meistbietenden verkaufen möchte. Und da müsste man sogar Verständnis für haben, denn stark gestiegene Rohstoffpreise, Chipmangel und gestörte Lieferketten machen die Reifenproduktion schwer bzw. teuer.
Eine „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ soll helfen – so wurde es einstimmig im Rat beschlossen – jede Menge Einfluss auf das Werksgelände (15,3 Hektar) im Osten von Aachen zu bekommen. In Rothe Erde gab es einst ein Hüttenwerk und später die Gummiverarbeitung. Seit 180 Jahren wird dort produziert. Es dürfte übrigens nicht leicht zu ermitteln sein, welche Altlasten überhaupt und wie viel davon dort im Boden stecken. Und wer muss dann die Sanierung bezahlen?
Das wissen viele nicht: Es kann tatsächlich nicht jede/r einfach so ein Industrie-Grundstück verkaufen, und der neue Eigentümer darf dann auch nicht unbedingt darauf machen, was er gerade will. Es muss alles genehmigt werden und Genehmigungen können verweigert werden. Dann ziehen die Grundstückseigentümer vor Gericht, und vor Gericht sind alle Beteiligten in Gottes Hand.
Was hier gesagt werden soll: Ob Politik und Verwaltung bei Continental das Sagen haben werden, ist noch kein bisschen sicher. Zur Zeit gibt es in dem Werk, wo mal 1800 Menschen arbeiteten, umfangreiche Aufräumarbeiten. Mitte 2024 soll das Gelände freigegeben werden.
Ob die hohen Herren (ohne es geprüft zu haben: Damen sitzen da nicht im Vorstand, update: falsch, zwei sind im Vorstand) bei Conti der Stadt entgegenkommen werden? Könnten sie ja machen! Allerdings: Die haben zur Zeit in ihrem Konzern andere Sorgen. Sie wurden im Sommer von einer Ransomware-Gruppegehackt. Unmengen von Daten (40 Terabyte) hat man sich abnehmen (eigentl. verschlüsseln) lassen. Darunter angeblich sogar technische Inhalte zu Conti-Kunden (VW, Mercedes Benz und BMW) und – laut Handelsblatt – Mitarbeiter, Vorstand, alles.
Die Daten wurden kürzlich im Darknet angeboten – für 50 Millionen Dollar. Und falls der Dax-Konzern die Daten zurückkaufen will, da muss er natürlich liquide sein. Ransomeware ist – nebenbei gesagt – ein Geschäftsmodell, das Jahr für Jahr gut wächst. Und man staunt, wie wenige deutsche Unternehmen sich mit der Sache auseinandersetzen und sich schützen. Selbst wenn sie einmal gehackt wurden und Millionen gezahlt haben, selbst dann sorgen sie noch nicht mal für einen adäquaten Schutz. (Versicherungen zahlen nur ganz selten.)
Bei schlecht geschützten Firmen ist so ein Durchmarsch für Hacker nicht schwer. Und sich dagegen abzusichern, das ist tatsächlich ebenfalls gar nicht sooooo schwer. Man muss beispielsweise von 100 Terabyte nicht mal ein Dutzend schützen und kann sofort nach dem Hack wieder arbeiten. Das sind alles keine Geheimnisse.
Vor einem Jahr hatten wir bei AachenNews die Hoffnung, dass 2022 alles etwas besser wird. Und so ist es auch dieses Jahr, so schauen wir in Richtung 2023. Mit anderen Worten: Jammern hilft nix – wirmüssen optimistisch sein.
Das vergangene Jahr hat uns alle viel Kraft gekostet. Ein Krieg hat alles verändert, man spürte förmlich wie das Leben in rasender Fahrt eine scharfe Kurve nahm. Man musste sich festhalten, aneinander und an den eigenen rationalen Vorstellungen. Jetzt wünschen wir allen für die kommenden Tage von Herzen eine erholsame Auszeit. Gutes Essen, wenig Streit mit der Familie, frohe (!) Weihnachten!
Wir gönnen uns eine kleine AachenNews-Winterpause und melden uns zwischen den Jahren mit vorgefertigten Berichten aus der Kommunalpolitik.
Es bleibt nur noch eins zu sagen: Danke! Danke für Hinweise, Lob und Kritik, für das Vertrauen. Es ist gleichermaßen Ehre und Freude, mit euch liebe Leserinnen und Leser gemeinsam durch das Jahr zu kommen. Im nächsten geht’s weiter – vielleicht ja sogar mit noch mehr Verkehrsberuhigung, funktionierender Kinderbetreuung, mehr Wohnungsbau und Grün in der Stadt.
Eis im Hörnchen und im Becher gab es an dieser Ecke (Bismarckstraße/A’weg) bis Herbst 2020, danach war Feierabend. Aachens bestes Eis, das Delzepich-Eis, kann man seitdem irgendwo in Würselen kaufen, wir wissen auch nicht genau wo. Seit einem Monat ist an der Ecke „aiXtra“, das ist ein Mini-Supermarkt auf 130 Quadratmetern. Und das Eis kommt aus der Kühltruhe und ist am Stiel.
Benannt war damals das leckere Eis nach dem ursprünglichen Besitzer Willi Delzepich (1934-2006). „Delzepich“ oder kurz „Delze“ – das bedeutet so etwas wie ein Code für Aachener und Ex-Aachener. Jede/r, der in Aachen lebt oder irgendwann hier gelebt hat, kennt Delzepich. Also zumindest die Älteren.
„aixtra“ ist ein Maxi-Kiosk und ist geöffnet von 9 Uhr bis 3 Uhr nachts. Dort konnte man einmal extrem leckeres Eis bekommen.
Shisha Tabak und Zubehör gibt es in dem Laden jetzt, dazu Lebensmittel, Getränke, Süßigkeiten und Guthabenkarten. Tja, und 50 Meter weiter ist ein großer Netto-Laden. Da gibt es das alles auch.
Große Portionen Eis (mit Sahne) haben wir schon den ganzen Sommer über in der Bismarckstraße bei einem Italiener gekauft. Und man möchte fast sagen: Es ist mindestens genauso gut wie das Delzepich-Eis.
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Weihnachtszeit, Familienzeit. Was tun mit dem Besuch, der sich eventuell zwischen den Feiertagen angesagt hat, also zwischen Weihnachten und Neujahr? Die Museen haben eigens ein Familienprogramm aufgelegt. Sie sind in der Kalenderwoche 52 geöffnet und bieten in dieser Zeit (mit Unterstützung der Stawag AG) ein kostenloses Programm für Familien an.
Alle Aachener Museen sind mit dabei: Couven Museum, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Suermondt-Ludwig-Museum, Zollmuseum, das Centre Charlemagne sowie das Internationale Zeitungsmuseum.
Große und kleine Leute können zum Beispiel „Auf den Spuren Kaiser Karls“ in die Zeit um 800 eintauchen, Kettenhemd, Schild und höfische Kleidung bestaunen und anfassen. Die Führung „Wohnen vor Ikea“ zeigt, wie Möbel und Einrichtungen vor 200 Jahren ausgesehen haben. In der Bürgerlichen Kunst- und Wunderkammer“ lassen sich ägyptische Mumien, Pulverflaschen, Kokosnuss-Pokal und ein ausgestopfter Hai entdecken.
Von zuhause aus kann man an einer digitalen Führung durch die Dauerausstellung des Suermondt-Ludwig-Museums teilnehmen. Wie bei einer Führung vor Ort können Fragen gestellt werden und man kann sich austauschen.
The-one-and-only-Karl ist in Aachen an jeder Ecke präsent. Im Museum am Katschhof erfahren Kinder, was es mit diesem Kaiser auf sich hat. Nach den langen Phasen, in denen in der Schule nicht besonders viel stattgefunden hat, lässt sich vielleicht die ein oder andere Bildungslücke unterhaltsam schließen. Foto. AachenNews Archiv
Die Termine im Überblick:
DIENSTAG, 27. Dezember
Museumsführung „Wohnen vor IKEA“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Belinda Petri, Uhrzeit: 12 – 13 Uhr, im Couven Museum, Hühnermarkt 17.
Kunstworkshop „Familienbande“ für Großeltern und Kinder von 6 bis 10 Jahren, Uhrzeit: 14-16 Uhr im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.
MITTWOCH, 28. Dezember
Museumsführung „Die Bürgerliche Kunstkammer“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Kustos Michael Rief, Uhrzeit: 11 – 12 Uhr, im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18.
Schnupper-Kunstworkshop für Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren, Uhrzeit: 13-16 Uhr, mit der Künstlerin Petra Hellwig im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.
Museumsführung Zollmuseum, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Peter Dinninghoff Uhrzeit: 14 – 15 Uhr im Zollmuseum, Horbacher Straße 497.
Ausstellungsführung „Ausnahmezeiten – Ein Virus übernimmt“, für Erwachsene und Jugendliche, mit Johanna Malich, Uhrzeit: 15 – 16 Uhr im Centre Charlemagne, Katschhof 1.
DONNERSTAG, 29. Dezember
Museumsführung „Vom Ereignis zur Nachricht“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, Uhrzeit: 11 – 12 Uhr, im Internationalen Zeitungsmuseum, Pontstraße 13.
Ausstellungsführung „Belkis Ayón. Ya Estamos Aquí“, für Erwachsene und Jugendliche, mit Karl-Heinz-Jeiter, Uhrzeit: 17 – 18 Uhr, im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.
Digitale Führung zur Dauerausstellung des Suermondt-Ludwig-Museums, für Erwachsene und Jugendliche, mit Lydia Konnegen, Uhrzeit: 18 – 19 Uhr, via ZOOM / der benötigte Einwahllink wird nach der Anmeldung zugemailt.
FREITAG, 30. Dezember
Workshop „Stadt – Land – Tier“, für Eltern und Kinder ab 5 Jahren, mit Kathrin und Karl-Heinz Jeiter, Uhrzeit: 10.30 – 12.30 Uhr, im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhemstrasse 18.
Ausstellungsführung „Die Augen der Frida Kahlo. Eine fotografische Hommage von Bert Loewenherz“, für Erwachsene und Jugendliche, für die AR-Anwendung bitte Handy mitbringen! Uhrzeit 12 – 13 Uhr, im Couven Museum, Hühnermarkt 17.
Museumsführung „Auf den Spuren Kaiser Karls“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, Uhrzeit: 15 – 16 Uhr, mit Dr. Monika Haas, im Centre Charlemagne, Katschhof 1.
Heute ist es soweit. Die Bauarbeiten am Vennbahnweg werden abgeschlossen. Da kommt Freude auf. Das Presseamt der Stadt schickte eine entsprechende Mitteilung. Darin ist zu lesen:
Der Vennbahnweg ist auf einem rund 450 Meter langen Teilstück zwischen der Philipsstraße und einer kleinen Zufahrt am Eisenbahnweg verbreitert worden. Die Bauarbeiten können am Freitag, 23. Dezember, abgeschlossen werden. Der Fuß- und Radweg wird dann wieder auf ganzer Strecke befahrbar sein. Begonnen hatten die Bauarbeiten Anfang November diesen Jahres. Der Frost der vorigen Woche hatte die Asphaltierungsarbeiten und damit den Abschluss der Bauarbeiten um etwa eine Woche verzögert.
Das ausgebaute Teilstück ist auf eine Breite von durchgängig 3,50 Meter ausgebaut worden und hat eine ganz neue Asphaltdecke erhalten. Zudem sind 30 neue Bäume zu beiden Seiten des Vennbahnwegs gepflanzt worden.
Die Gesamtkosten des Ausbaus und der Baumpflanzungen belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Die Kosten der Maßnahme werden zu 80 Prozent gefördert. In weiten Teilen ist die beliebte Radstrecke allerdings weiterhin sehr holperig. Wäre schön, wenn die auch noch erneuert würde.
Hier radelt es sich einigermaßen schön: auf dem Vennbahnweg. Foto: AachenNews ArchivEtwas breiter und besser befestigt: 450 Meter auf dem Vennbahnweg – das ist zumindest mal ein Anfang. Der Weg ist ansonsten eher holprig bis Brand.
Blick auf einen Teil des Geländes, das jetzt gestaltet werden soll. Foto: SEGA
Da, wo sich früher ein Parkhaus befand, wird es einmal eine Wiese geben und das ein oder andere attraktive Gebäude. Das alles muss sorgfältig geplant werden. Aber nachdem man schon mehr als 20 Jahre auf den Abbruch des häßlichsten Parkhauses der Welt hat warten müssen, fallen jetzt ein oder zwei weitere Jahre nicht besonders ins Gewicht. Unterdessen kann die Stadtverwaltung mitteilen: „Die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) kann den Aktionsplatz an der ZwischenZeit am Büchel freigeben.“
Die Bauzäune um die Vegetationsflächen müssen allerdings noch bis Ende März stehenbleiben, „damit dort ein robuster Anwuchs des Rasens und der Wildwiesen gelingen kann“. Stadtarchäologen hätten im Rahmen der Landschaftsarbeiten einige Relikte aus dem Mittelalter neben dem Gebäude Büchel 51 gefunden und gesichert, so wird mitgeteilt: Scherben, Münzen und Mauerreste.
Das Gesicht des Büchel für die Zwischennutzung bis zur endgültigen Bebauung ab ca. 2025 ist nun sichtbar: die Wegeführung, die Sandfläche in der Mitte mit den Stelen für Hängematten, Slaglines, Sonnensegel. Die Botschaft an alle künftigen Besucher*innen lautet: „Bringen Sie Ihre Ideen und Ausstattungsgegenstände einfach mit!“ Der Schriftzug Platz für Demokratie der Bürgerstiftung Lebensraum liegt bereits und drumherum sprießt erstes Grün aus dem winterlichen Boden. Dort wird die Bürgerstiftung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Demokratie anbieten.
Neu ist die Fahrradbox in der Ecke zur Mefferdatisstraße. Die Anlage sei durch die Stadt Aachen mit Förderung durch die Europäische Union und das Land NRW aufgestellt worden und werde Anfang 2023 in Betrieb gehen, so wird mitgeteilt.
Das stetig wachsende Programm, die Ansprechpartner*innen und die künftigen Akteur*innen der ZwischenZeit am Büchel findet man auf www.zzab.de.
Am Grünen Weg, Höhe Hausnummer 3, ist am 11. März, ein Teil der Straße abgesackt. Es wird jetzt eine Notbaumaßnahme umgesetzt. Erste Erkenntnisse ergaben, dass in dem Bereich die Straße unterspült wurde, wodurch ein Teil der Straße einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Notbaumaßnahme wird bis voraussichtlich Donnerstag, 9. April, abgeschlossen sein.
OB in Haaren
Die Stadt Aachen lädt am Mittwoch, 18. März, ein zu einem Stadtteilspaziergang durch Haaren mit Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons. Beginn: 17 Uhr am Bezirksamt Haaren. Es besteht die Gelegenheit, sich vor Ort über aktuelle Themen auszutauschen und Anregungen einzubringen. Der Spaziergang endet gegen 18 Uhr am Zielort der anschließenden Sitzung der Bezirksvertretung.
Notenbasar
Am Mittwoch, 18. März, veranstaltet die Stadtbibliothek einen Notenbasar zugunsten des Fördervereins. Der Basar wird ganztägig während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek veranstaltet. Zum Verkauf stehen Notenhefte aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Alle Notenhefte werden zum Einheitspreis von 1 Euro pro Heft angeboten.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
OB in der Kneipe
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons setzt den persönlichen Dialog mit Aachenerinnen und Aachenern fort und lädt am Montag, 16. März, zur nächsten Kneipensprechstunde ein. Von 19 bis 21 Uhr besteht im „Last Exit“, Krakaustraße 1, die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre direkt mit dem OB ins Gespräch zu kommen.
Dieser Tage jährte sich der Überfall zum vierten Mal. 1460 Tage, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Azubi-Speed-Dating
Vom 16. bis 21. März können Schüler*innen in Aachen an Thementagen Berufe kennenlernen, ausprobieren und beim Azubi-Speed-Dating direkt mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt treten. Am Samstag, 21. März, ist das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg als Aussteller im Aquis Plaza um Einblicke in MINT-Berufe und digitale Workshops zu geben. Weiterlesen
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.