Familienprogramm: Die Museen warten auf euch

Weihnachtszeit, Familienzeit. Was tun mit dem Besuch, der sich eventuell zwischen den Feiertagen angesagt hat, also zwischen Weihnachten und Neujahr? Die Museen haben eigens ein Familienprogramm aufgelegt. Sie sind in der Kalenderwoche 52 geöffnet und bieten in dieser Zeit (mit Unterstützung der Stawag AG) ein kostenloses Programm für Familien an.

Alle Aachener Museen sind mit dabei: Couven Museum, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Suermondt-Ludwig-Museum, Zollmuseum, das Centre Charlemagne sowie das Internationale Zeitungsmuseum.

Große und kleine Leute können zum Beispiel „Auf den Spuren Kaiser Karls“ in die Zeit um 800 eintauchen, Kettenhemd, Schild und höfische Kleidung bestaunen und anfassen. Die Führung „Wohnen vor Ikea“ zeigt, wie Möbel und Einrichtungen vor 200 Jahren ausgesehen haben. In der Bürgerlichen Kunst- und Wunderkammer“ lassen sich ägyptische Mumien, Pulverflaschen, Kokosnuss-Pokal und ein ausgestopfter Hai entdecken.

Von zuhause aus kann man an einer digitalen Führung durch die Dauerausstellung des Suermondt-Ludwig-Museums teilnehmen. Wie bei einer Führung vor Ort können Fragen gestellt werden und man kann sich austauschen.

The-one-and-only-Karl ist in Aachen an jeder Ecke präsent. Im Museum am Katschhof erfahren Kinder, was es mit diesem Kaiser auf sich hat. Nach den langen Phasen, in denen in der Schule nicht besonders viel stattgefunden hat, lässt sich vielleicht die ein oder andere Bildungslücke unterhaltsam schließen. Foto. AachenNews Archiv

Die Termine im Überblick: 

DIENSTAG, 27. Dezember

Museumsführung „Wohnen vor IKEA“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Belinda Petri, Uhrzeit: 12 – 13 Uhr, im Couven Museum, Hühnermarkt 17.

Kunstworkshop „Familienbande“ für Großeltern und Kinder von 6 bis 10 Jahren, Uhrzeit: 14-16 Uhr im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.

MITTWOCH, 28. Dezember

Museumsführung „Die Bürgerliche Kunstkammer“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Kustos Michael Rief, Uhrzeit: 11 – 12 Uhr, im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18.

Schnupper-Kunstworkshop für Kinder und Jugendliche von 6 – 16 Jahren, Uhrzeit: 13-16 Uhr, mit der Künstlerin Petra Hellwig im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.

Museumsführung Zollmuseum, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, mit Peter Dinninghoff Uhrzeit: 14 – 15 Uhr im Zollmuseum, Horbacher Straße 497.

Ausstellungsführung „Ausnahmezeiten – Ein Virus übernimmt“, für Erwachsene und Jugendliche, mit Johanna Malich, Uhrzeit: 15 – 16 Uhr im Centre Charlemagne, Katschhof 1.

DONNERSTAG, 29. Dezember

Museumsführung „Vom Ereignis zur Nachricht“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, Uhrzeit: 11 – 12 Uhr, im Internationalen Zeitungsmuseum, Pontstraße 13.

Ausstellungsführung „Belkis Ayón. Ya Estamos Aquí“, für Erwachsene und Jugendliche, mit Karl-Heinz-Jeiter, Uhrzeit: 17 – 18 Uhr, im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97–109.

Digitale Führung zur Dauerausstellung des Suermondt-Ludwig-Museums, für Erwachsene und Jugendliche, mit Lydia Konnegen, Uhrzeit: 18 – 19 Uhr, via ZOOM / der benötigte Einwahllink wird nach der Anmeldung zugemailt. 

FREITAG, 30. Dezember

Workshop „Stadt – Land – Tier“, für Eltern und Kinder ab 5 Jahren, mit Kathrin und Karl-Heinz Jeiter, Uhrzeit: 10.30 – 12.30 Uhr, im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhemstrasse 18.

Ausstellungsführung „Die Augen der Frida Kahlo. Eine fotografische Hommage von Bert Loewenherz“, für Erwachsene und Jugendliche, für die AR-Anwendung bitte Handy mitbringen! Uhrzeit 12 – 13 Uhr, im Couven Museum, Hühnermarkt 17.

Museumsführung „Auf den Spuren Kaiser Karls“, für Erwachsene und Kinder ab Grundschulalter, Uhrzeit: 15 – 16 Uhr, mit Dr. Monika Haas, im Centre Charlemagne, Katschhof 1.

Information und Anmeldung: 

Museumsdienst Stadt Aachen, Tel: +49 (0) 241 / 432-4998, Fax: +49 (0) 241 / 432-4989

Mail: museumsdienst@mail.aachen.de

Internet:  www.museumsdienst-aachen.de

Servicezeiten: Dienstag, Donnerstag u. Freitag: 9 bis 14 Uhr. Mittwoch: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

450 Meter Vennbahnweg fertig – 30 Bäume gepflanzt

Heute ist es soweit. Die Bauarbeiten am Vennbahnweg werden abgeschlossen. Da kommt Freude auf. Das Presseamt der Stadt schickte eine entsprechende Mitteilung. Darin ist zu lesen:

Der Vennbahnweg ist auf einem rund 450 Meter langen Teilstück zwischen der Philipsstraße und einer kleinen Zufahrt am Eisenbahnweg verbreitert worden. Die Bauarbeiten können am Freitag, 23. Dezember, abgeschlossen werden. Der Fuß- und Radweg wird dann wieder auf ganzer Strecke befahrbar sein. Begonnen hatten die Bauarbeiten Anfang November diesen Jahres. Der Frost der vorigen Woche hatte die Asphaltierungsarbeiten und damit den Abschluss der Bauarbeiten um etwa eine Woche verzögert.

Das ausgebaute Teilstück ist auf eine Breite von durchgängig 3,50 Meter ausgebaut worden und hat eine ganz neue Asphaltdecke erhalten. Zudem sind 30 neue Bäume zu beiden Seiten des Vennbahnwegs gepflanzt worden.

Die Gesamtkosten des Ausbaus und der Baumpflanzungen belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Die Kosten der Maßnahme werden zu 80 Prozent gefördert. In weiten Teilen ist die beliebte Radstrecke allerdings weiterhin sehr holperig. Wäre schön, wenn die auch noch erneuert würde.

Hier radelt es sich einigermaßen schön: auf dem Vennbahnweg. Foto: AachenNews Archiv
Etwas breiter und besser befestigt: 450 Meter auf dem Vennbahnweg – das ist zumindest mal ein Anfang. Der Weg ist ansonsten eher holprig bis Brand.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Büchel ist ready für die ZwischenZeit

Blick auf einen Teil des Geländes, das jetzt gestaltet werden soll. Foto: SEGA

Da, wo sich früher ein Parkhaus befand, wird es einmal eine Wiese geben und das ein oder andere attraktive Gebäude. Das alles muss sorgfältig geplant werden. Aber nachdem man schon mehr als 20 Jahre auf den Abbruch des häßlichsten Parkhauses der Welt hat warten müssen, fallen jetzt ein oder zwei weitere Jahre nicht besonders ins Gewicht. Unterdessen kann die Stadtverwaltung mitteilen: „Die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) kann den Aktionsplatz an der ZwischenZeit am Büchel freigeben.“

Die Bauzäune um die Vegetationsflächen müssen allerdings noch bis Ende März stehenbleiben, „damit dort ein robuster Anwuchs des Rasens und der Wildwiesen gelingen kann“. Stadtarchäologen hätten im Rahmen der Landschaftsarbeiten einige Relikte aus dem Mittelalter neben dem Gebäude Büchel 51 gefunden und gesichert, so wird mitgeteilt: Scherben, Münzen und Mauerreste.

Das Gesicht des Büchel für die Zwischennutzung bis zur endgültigen Bebauung ab ca. 2025 ist nun sichtbar: die Wegeführung, die Sandfläche in der Mitte mit den Stelen für Hängematten, Slaglines, Sonnensegel. Die Botschaft an alle künftigen Besucher*innen lautet: „Bringen Sie Ihre Ideen und Ausstattungsgegenstände einfach mit!“ Der Schriftzug Platz für Demokratie der Bürgerstiftung Lebensraum liegt bereits und drumherum sprießt erstes Grün aus dem winterlichen Boden. Dort wird die Bürgerstiftung regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Demokratie anbieten.

Neu ist die Fahrradbox in der Ecke zur Mefferdatisstraße. Die Anlage sei durch die Stadt Aachen mit Förderung durch die Europäische Union und das Land NRW aufgestellt worden und werde Anfang 2023 in Betrieb gehen, so wird mitgeteilt.

Das stetig wachsende Programm, die Ansprechpartner*innen und die künftigen Akteur*innen der ZwischenZeit am Büchel findet man auf www.zzab.de.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Ausflug mit Überraschung: Magdeburg ist bezaubernd

Wen es relativ unvorbereitet einmal nach Magdeburg verschlägt, der/die wird überrascht sein: Es ist eine wunderbare, sehens- und erlebenswerte Stadt. Ob dieses Gebäude (genannt: Grüne Zitadelle und Hundertwasserhaus) in Aachen Freunde und Bewunderer finden würde, eventuell als Randbebauung der neuen Büchel-Wiese, ist sehr fraglich. Auch in Magdeburg war das Bauwerk umstritten. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Domplatz und zum Landtag. Alle Fotos: Henning Brinkmann
Wahre Lichterfluten haben sich die Magdeburger auf den Plätzen und in den Straßen ihrer Stadt geleistet. Oben nur ein Beispiel von vielen.
Ein Hotel in Magdeburg. „Ziemlich imposant“ möchte man da sagen.
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Ukraine im Blick: eine neue Partnerstadt und ein Benefiz-Konzert in der Klangbrücke

Einstimmig hat es der Stadtrat beschlossen, und ob die Bürgerinnen und Bürger mitziehen, das muss sich erst noch zeigen. Die Rede ist von der sogenannten Solidaritätspartnerschaft zur Stadt Chernihiv in der Ukraine. 

Der Bürgermeister dieser vom Krieg schwer in Mitleidenschaft gezogenen Stadt, Vladyslav Atroshenko, war bei der jüngsten Ratssitzung via Zoom zugeschaltet. Der Mann machte einen bedrückten, sorgenvollen Eindruck, das ließ sich nicht übersehen und ist ja auch kein Wunder. Große Teile der Infrastruktur seiner Stadt sind zerstört

Die Stadt liegt nordöstlich von Kiew, nur 90 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Der dortige Stadtrat hat der Partnerschaft schon am 30. November zugestimmt. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen war dabei ihrerseits via Zoom zugeschaltet. Die Solidaritätspartnerschaft mit initiiert hatte der Verein „Ukrainer in Aachen“.

Das muss manche/r noch lernen: Um sicher und frei leben zu können, muss man sich so aufstellen, dass kein Despot, Diktator oder Tyrann einer anderen Macht jemals einen Angriff wagt, bzw. nicht im Traum daran denkt.

Ob Bürgermeister Atroshenko am Donnerstag, 18. Mai, zur Karlspreisverleihung an den ukrainischen Präsidenten Volodymir Selenskyj nach Aachen kommen kann, ist noch vollkommen ungewiss. Vielleicht kann nicht mal Selenskyj selber kommen. Glaubt man den Experten, so wird der Krieg mindestens noch bis zum Sommer dauern. Vorher gibt sich Russlands Präsident Putin, der bisher schon 31 mal mit einem Atomschlag gedroht hat, nicht geschlagen. Dabei ist er mit seiner Gurkentruppe (schlecht ausgebildet, schlecht ausgerüstet, wenig motiviert) eigentlich schon jetzt komplett am Ende. Warum diese Männer nicht zu Tausenden desertieren ist ein Rätsel.

Unterdessen lädt der Kulturbetrieb der Stadt Aachen gemeinsam mit dem Verein „Ukrainer in Aachen“ alle Bürger*innen zu einem Benefitskonzert ein. Am kommenden Donnerstag, 29. Dezember, findet um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) ein Freundschaftskonzert in der Klangbrücke, Kurhausstraße 1, statt. Gespielt werden klassische und ukrainische Stücke von den beiden jungen Akkordeonvirtuosen Ihor und Denys Pankiv aus Lliv, Lemberg, die bereits im Europaparlament in Straßburg und beim Jugendkarlspreis 2022 aufgetreten sind. 

Zudem wird ein Gesangs-Quartett aus der Hochschule für Musik in Lliv (Lemberg) auftreten. Der Eintritt ist frei. Der Kulturbetrieb bittet jedoch um Spenden.

Vor dem Finanzamt in Aachen, Krefelder Straße. Foto: AachenNews Archiv
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tageszeitungen im Umbruch

Was wird aus unseren Tageszeitungen? 

Der Berliner „Tagesspiegel“ hat sich neu erfunden, ist jetzt dicker und vom Format her kleiner, und bei „Bild“ und „Welt“ kündigen sich ebenfalls große Veränderungen an. Springer-Chef Mathias Döpfner spricht von „tiefgreifenden Umstrukturierungen und Kostensenkungen“. Nicht zuletzt werden in Aachen die „Nachrichten“ gänzlich von der Bildfläche verschwinden. 

Offenlage: Ich liebe Zeitungen, gehöre aber nicht zur Zielgruppe der Unter-30-Jährigen. Ich bin ein Fan von Gedrucktem, lese auch gern Bücher. Ich finde die Abgeschlossenheit von Zeitungen schön, man hat etwas in der Hand, was für den heutigen Tag fertig und gut ist, was nicht mehr verändert wird. Das entspannt. 

Die Plattformen im Internet dagegen sind nie am Ende, sind endlos, rastlos, der Fluß der Nachrichten geht immer weiter. Die Endlosigkeit des Netzes ermüdet. 

Schon lange sieht man in Bus und Bahn niemand mehr in einer Tageszeitung lesen. Wir sind eine digitale Gesellschaft und schauen in unsere Handys auf einen nie versiegenden, riesenhaften Strom von Infos. Darunter viel Hass und Quatsch, aber auch Witziges. Das kostet Aufmerksamkeit, wer kann sich da noch konzentrieren? 

Zeitungen herauszugeben (auf totem Holz) das sei umweltschädlich, hört man manchmal. Stimmt aber nicht. Das Internet ist viel umweltschädlicher, was kaum eine/r weiß. 

Print hat sich bis zur Jahrtausendwende sehr gut mit Werbung finanziert. Das klappt sogar heute noch – nur eingeschränkt. Der Kleinanzeigenmarkt ist komplett weggebrochen, die Werbung ist in die sozialen Netzwerke abgewandert. Dort einzusteigen, das haben die Verleger verpasst, und ein neues Geschäftsmodel ist ihnen bis jetzt nicht eingefallen. 

Dazu haben sich wegen diverser Krisen die Papierpreise fast verdreifach. Die Tageszeitung wird immer teurer. Und außerdem: Wer hat eigentlich noch die Zeit (eine knappe Stunde am Tag), so viel Text zu lesen? Lohnt es sich, eine Zeitung zu abonnieren, die man mehrmals pro Woche ungelesen wegwerfen muss? Wäre es nicht besser, die Erscheinungsweise umzustellen auf 3 mal pro Woche – montags, mittwochs und samstags?

Ein Beispiel: Baumbesetzung am Chorusberg im Februar 2021. Über Mangel an Infos konnten sich zumindest Zeitungsleser*innen nicht beklagen. Doch wer hat noch Zeit, so viel zu lesen? Foto: AachenNews Archiv

Eine Stadt oder Gemeinde ohne Tageszeitung ist eine arme Kommune. Da fehlt es an Kontrolle der Politik durch unabhängige Journalist*innen, die recherchieren, kommentieren und Anfeindungen durch Leser*innen, Geschäftsleute und Kommunalpolitiker*innen nicht aus dem Weg gehen. Die am Ende einer Ratsperiode fragen: Was ist aus den Wahlversprechen geworden? Nichts? Wurde die Gemeinde, die Stadt gut verwaltet? Wurde sie ein Stück nach vorne gebracht, sinnvoll entwickelt und modernisiert? Oder gab es Stillstand ohne Ende? 

Zum Weiterlesen: https://meedia.de/2022/12/21/das-plant-springer-chef-mathias-doepfner-fuer-2023/

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Wohngeld: Stadtverwaltung Aachen rechnet mit vielen neuen Anträgen

Mit der Wohngeldreform steigt die Zahl der wohngeldberechtigten Haushalte deutschlandweit von aktuell 600.000 auf rund 2 Millionen Menschen. Die Zahl der Empfänger*innen von Wohngeld verdreifacht sich hiermit. Im Rahmen der Reform wird der Wohngeldanspruch von durchschnittlich 180 Euro auf zukünftig 370 Euro im Monat erhöht.

Die Stadt Aachen arbeitet momentan daran, die zu Beginn von 2023 erwartete Flut von Antragseingängen zu bewältigen. „Es werden zahlreiche zusätzliche Stellen zur Bearbeitung der Wohngeldanträge eingerichtet sowie entsprechende räumliche und technische Voraussetzungen geschaffen“, so teilt die Pressestelle mit.

Die Wohngeldstelle Stadtmitte richtet zusätzlich eine Anlaufstelle im Verwaltungsgebäude Bahnhofsplatz auf der ersten Etage sowie eine Telefonhotline ein.

Sehr unangenehm: Voraussichtlich erst im April des kommenden Jahres wird den Kommunen die benötigte Software zur Bearbeitung der Wohngeldanträge landesweit zur Verfügung stehen. Was bedeutet, dass die Wohngeld-Anträge der Aachener Bürger*innen erst im zweiten Quartal des Jahres 2023 bearbeitet werden können. Wenn aber zum Beispiel der Wohnungsverlust droht, weil die Miete nicht mehr gezahlt werden kann oder keine Geldrücklagen zur Verfügung stehen, ist die Auszahlung eines Pauschalbetrags möglich. Auf Antrag wird die Wohngeldstelle in diesen Härtefällen Einzelfallentscheidungen über die vorläufige Auszahlung eines Pauschalbetrags treffen.

Wohngeldanträge können ab Januar 2023 in Papierform gestellt werden. Papieranträge liegen in den Foyers der Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz sowie Katschhof aus und können dort auch jederzeit wieder abgegeben werden. Ein Download des Antrags ist zudem im Serviceportal der Stadt Aachen möglich.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Aachen: Öffnungszeiten der Schwimmhallen an den Feiertagen

Der Fachbereich Sport der Stadt weist auf die geänderten Öffnungszeiten der städtischen Schwimmbäder zu Weihnachten und zum Jahreswechsel hin: Die Elisabethhalle, die Schwimmhalle Brand und die Ulla-Klinger-Halle sind an Heiligabend, am 1. und 2. Weihnachtstag sowie Silvester und Neujahr geschlossen.

Die Schwimmhalle Süd ist am 1. Weihnachtstag geschlossen, jedoch an Heiligabend und Silvester von 7 bis 12.30 Uhr sowie am 2. Weihnachtstag und Neujahr von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Ost steht aufgrund der Sanierung bis einschließlich 15. Januar 2023 nicht zur Verfügung.

Alle aktuellen Infos www.aachen.de/sport und die regulären Öffnungszeiten unter www.aachen.de/schwimmen.

Der Eingangsbereich der Elisabethhalle in Aachen in der Elisabethstraße unweit vom Aachener Dom: Die Halle gehört zu den wenigen in Deutschland noch erhaltenen Schwimmhallen aus der Zeit des Jugendstils, die auch heute noch in Betrieb sind. Foto: AachenNews Archiv

Schwimmen schenken

Wer sich jetzt mit der Frage herumschlägt: Was schenke ich Familie, Freund*innen, Nachbar*innen oder Kolleg*innen? dem sei folgender Vorschlag gemacht:

Der Fachbereich Sport der Stadt Aachen übermittelte AachenNews eine Idee. An den Kassen der städtischen Bäder, also der Elisabethhalle, den Schwimmhallen Süd und Brand und der Ulla-Klinger-Halle, sind Geschenkgutscheine erhältlich.

Sport, Spaß und Entspannung schenken! Vom Einzelticket bis zur großen Bonus-Plus-Karte kann man den Geschenkbetrag individuell und flexibel wählen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Aachen hat eine neue Parkzone: „U“ kommt im Sommer

Der Stadtrat hat es beschlossen und das Presseamt hat die Meldung heute verbreitet: Aachen hat eine neue Parkzone „U“, rechts und links der Lütticher Straße. Überdies werden die bereits bestehenden Zonen „J1“ und „W“ ausgeweitet. In der neuen und den erweiterten Zonen müssen Autofahrer*innen nach offizieller Einführung voraussichtlich im Sommer 2023 einen Parkausweis haben oder einen Parkschein am Automaten ziehen. 

Folgende Straßen gehören zur neuen Zone „U“: Eichendorffweg, Emmi-Welter-Straße, Franziskusweg, Haselsteig, Hasselholzer Weg, Klemensstraße, Körnerstraße, Limburger Straße, Moreller Weg, Morillenhang (ungerade Haus-Nummern 13 – 71 und gerade Hausnummern 4 – 94) sowie Sanatoriumstraße. 

Zur Zone „J1“ zählen fortan auch die Straßen Morillenhang (ungerade Hausnummern 1 bis 11 und gerade Hausnummern 2 bis 4) und Im Johannistal zwischen Morillenhang und Pottenmühlenweg. 

Die Zone „W“ wird erweitert um Barbarossaplatz (ungerade Hausnummern 1 bis 3), Mariabrunnstraße zwischen Hohenstaufenallee und Bahnlinie, Wichernstraße und Weberstraße (ungerade Hausnummern 23 bis 39 und gerade Hausnummer 26 bis 42). 

Die Weberstraße (ungerade Hausnummern 23 bis 39 und gerade Hausnummer 26 bis 42) wird Parkzone „W“.

In der Parkzone „U“ wird auch ein Tagesticket zum Preis von acht Euro eingeführt. Die Gebührenpflichtzeit an Parkscheinautomaten in der Zone „U“ und den Erweiterungen „J1“ und „W“ ist auf die Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und an Samstagen von 9 Uhr bis 14 Uhr festgesetzt. Auf eine Begrenzung der Höchstparkdauer in der Zone „U“ wird zugunsten der Besucher*innen und Kunden*innen verzichtet. Die Höchstparkdauer in der Zone „W“ bleibt auf maximal zwei Stunden begrenzt. 

www.aachen.de/bewohnerparken

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Neue Anlaufstelle, neuer Eigentümer, neue Professor*innen

Solltet ihr in der Innenstadt (Peterstraße/Ecke Blondelstraße) Hilfe und Beistand der Polizei benötigen, so kann euch ab sofort geholfen werden. Dort sitzen die Beamten hinter verspiegelten Fenstern, zusammen mit Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes. Einzelheiten dieser Zusammenarbeit sind AachenNews – ehrlich gesagt – noch nicht bekannt. Wir werden der neuen Dienststelle aber in Kürze mal einen Besuch abstatten.
„Hotel verkauft“ konnte man neulich der örtlichen Presse entnehmen. Die Hotel-Branche verdient Aufmerksamkeit, zu Zeiten von CHIO, großen RWTH-Kongressen und Karlspreisverleihungen hat man die Gäste vor Jahren immer bis nach Köln ausquartieren müssen (Konsequenz: lange Anfahrtswege), weil in Aachen kein Bett mehr frei war. Mittlerweile gibt es in Aachen 56 geöffnete Hotelbetriebe mit insgesamt 5130 Betten. – Das „Ibis am Hauptbahnhof“ (s. Foto) gehört jetzt nicht mehr Accor, sondern der Kette „B&B GmbH“. Zu dieser Kette gehört auch das neue Hotel in der Großkölnstraße. Der Aachen Tourist Service (ATS) arbeitet übrigens recht erfolgreich: Die Zahl der Übernachtungen in Aachen steigt ständig. Foto: AachenNews Archiv
Viele Jahre intensiver Forschung und eine entbehrungsreiche Zeit liegen hinter ihnen: Die Rede ist von den neuen Professorinnen und Professoren der Aachener Hochschulen. Sie wurden dieser Tage von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Weißen Saal des Rathaus empfangen. Wir bewundern diese Leute und hoffen, dass sie sich als Akademiker*innen nicht gänzlich unpolitisch verstehen und sich ins städtische Leben einmischen. Kluge Leute werden zur Bewältigung der diversen derzeitigen Krisen gebraucht. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Spende gefordert

Im Bereich Robensstraße/Passstraße bis zur Krefelder Straße, Höhe Tivoli, sind am Dienstag, 13. Dezember, Anwohner*innen von angeblichen Mitarbeitenden des Aachener Stadtbetriebs angesprochen worden. Die Betrüger*innen waren in Orange gekleidet, gaben sich als Müllwerker aus und forderten Anwohner*innen zu Spenden für eine Weihnachtssammlung auf.

Der Aachener Stadtbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Sammlungen oder Anfragen nicht von Mitarbeitenden ausgehen. Wer Beobachtungen dieser Art macht, wird dringend gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Das städtische Ordnungsamt und die Polizei sind informiert.

Meet your Oberbürgermeisterin

Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft Aachens oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten. Am kommenden Donnerstag, 15. Dezember, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im OecherLab mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Bürger*innen werden gebeten, auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen wollen, mit anzumelden.

Weitere Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.

Neue Serie

Zum Entspannen hier eine neue Serie, die bei ARTE zu sehen ist. Sie hat den ebenso kurzen wie programmatisch anspruchsvollen Titel „Life“. Der Guardian lobt sie „This is British telly at its unshowy best.“ 

https://www.arte.tv/de/videos/RC-023172/life/

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare