Ausgelaufenes Hydrauliköl am Pastorplatz

Weil eine Kehrmaschine des Stadtbetriebs Hydrauliköl verloren hat, muss ein Teil der Straßen rund um den Pastorplatz im Frankenberger Viertel gereinigt werden.

Die Stadtverwaltung teilt mit: Nachdem bei der Feuerwehr Aachen am Vormittag entsprechende Hinweise eingingen, seien Einsatzkräfte im Rahmen der Gefahrenabwehr vor Ort gewesen. Wegen der großflächigen Verunreinigung sei seitens des ebenfalls vor Ort anwesenden Entstördienstes des Stadtbetriebs eine Spezialfirma mit der Reinigung beauftragt worden

Die Polizei wurde informiert und die sperrte kurzfristig den betroffenen Bereich rund um den Pastorplatz, darunter Roonstraße, Kongressstraße und einen Teil der Oppenhoffallee. Die Reinigung der Straßen wird voraussichtlich noch bis in den Abend des heutigen Montag (3. Januar) hinein andauern, da in Teilen des betroffenen Bereichs Kopfsteinpflaster verlegt ist, das aufwändig zu reinigen ist.

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Was bleibt, was nicht?

Es ist wieder mal Montag (Tag 3 im dritten Jahr der Gesamtsituation), und man fragt sich: Was ist wichtig, womit muss man sich nicht mehr befassen, welche Themen aus 2021 werden uns eigentlich auch 2022 erhalten bleiben?

Herzlich willkommen zum ersten AachenNews-Montag im Jahr 2022.

In der neuen Impfstelle in den Aachen-Arkaden wird auch 2022 Hochbetrieb herrschen. Die Adresse (Trierer Straße 1) sollten sich alle merken, die eventuell im Laufe des Jahres eine Auffrischungs-Impfung bekommen möchten. Ob für Kinder oder Erwachsene: Es ist jeweils nur ein kleiner Piks, Schmerzen hat man nicht beim Impfen. Höchstens später einen Tag lang, wenn der Impfstoff seine Wirkung entfaltet und der Körper anfängt, eine Abwehr gegen das Virus zu entwickeln. Übrigens: Unter der „Kundschaft“ der Impfstelle sind auffallend viele Niederländer. Anscheinend ist das Impfen in den Niederlanden weniger bequem und komfortabel als bei uns.
Das häßliche Parkaus Büchel existiert nicht mehr – ein Wunder nach so vielen Jahren. Und jetzt? Es gibt jetzt eine große freie Fläche mitten im Herzen der Stadt. Diese Fläche wird man für eine Übergangszeit gestalten müssen. In der Zwischenzeit wird überlegt, wie das Areal endgültig aussehen soll. Grün soll dort die dominierende Farbe sein, Pflanzen und eventuell sogar Bäume sollen dort wachsen.
Wie das Corona-Virus und das Büchel-Problem, so wird es auch weiter Baustellen in Aachen geben. Die untere Jakobstraße wird 2022 schwer betroffen sein, sie wird für viele Monate aufgerissen und damit unbefahrbar. Die Bismarckstraße (Foto) harrt ihrer Vollendung, ein Stückchen Vaalser Straße steht 2022 wieder zur Diskussion, es nimmt kein Ende. Ständig müssen neue Rohre verlegt, Leitungen ausgetauscht werden. Allerdings: Als Fußgängerin und mit dem Fahrrad bin ich noch immer überall durchgekommen. Ob die Vollsperrung der Turmstraße ab Mai (dort muss die Brücke komplett erneuert werden) den Verkehr vollends zusammenbrechen lässt, müssen wir abwarten und dann auch aushalten. Wer kann, sollte in diesen Wochen in Urlaub fahren.

Die Situation der Schulen in Aachen: schwierig wie noch nie

Ein Problemfeld für sich, das sind die Aachener Schulen. Distanzunterricht ja oder nein? Wechselunterricht, mit Masken oder ohne? Fenster öffnen oder Lüfter anschaffen? Auf die Ergebnisse von Schnelltests vertrauen, ja oder nein? Den Eltern beim Unterrichten helfen – bei miserabler technischer Ausrüstung? Kein Sportunterricht, wie sollen Kinder schwimmen lernen?

Da könnte 2022 noch viel Schlimmes auf die Schulen zukommen, so sieht es zumindest aus.

Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern in Aachen sind absolut nicht zufrieden mit der Unterstützung der Stadt bei der Digitalisierung des Unterrichts. Vorigen November wurde offensichtlich, dass zwar etwa 1800 Pädagogen an 56 Aachener Schulen etwa 1800 iPads bekommen haben, aber kaum was damit anfangen können. Denn: Aus Vorsichtsgründen ist mit den Geräten nicht das zu machen, was pädagogisch sinnvoll wäre. Sie seien so „gesichert“, dass man sie kaum benutzen könne. Für Noten- und Zeugnisausarbeitung seien sie außerdem nicht geeignet.

Ein moderner, digitaler Unterricht ermöglicht Dimensionen der Zusammenarbeit und der Kreativität, die man sich in der Schulverwaltung wahrscheinlich nicht vorstellen kann. Und es ist nicht nur die mangelhafte WLAN-Qualität, die die Arbeit behindert. Bei der Anschaffung der Geräte wurden die Lehrer*innen und Schulleiter nicht einbezogen, prompt seien Teile angeschafft worden, mit denen personenbezogene Datenverarbeitung kaum möglich ist. Eine „Arbeitsgruppe Schule und Digitalisierung“ unter Mitarbeit derjenigen, die die Sachen benutzen sollen, wäre eine Lösung. Und ansonsten: Alles freischalten und loslegen lassen. Wem man sogar seine Kinder anvertraut, dem kann man auch ein freigeschaltetes iPad anvertrauen.

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Was sich alles ändert im Jahr 2022 kann man hier nachlesen.

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Ex-Wirtschaftsminister Peter Altmaier teilte seinen vielen Followern zum Jahreswechsel mit (wörtlich) „Life is beautiful! Noises in the streets of Berlin as if a communist army would attack!“ Wenn man bedenkt, wie sehr die Menschen damals das Kommen der „communist army“ herbeigesehnt haben. . . ein seltsamer Vergleich.

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Also ich sag mal: 2022 wird übrigens super

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Im Jahr 2021, da traf die Scheiße den Ventilator

Hier soll jetzt ein Rückblick auf das Jahr 2021 erscheinen, aber ehrlich gesagt, wer hat Lust auf ein so miserables Jahr zurückzublicken?

Wo anfangen? Morgens beim Brötchen-Kauf immer der Blick auf die BILD, liegt ja stets griffbereit da. Das sahen wir 2021 oft: subtile Hetze und Sticheleien gegen diejenigen, die vor Corona warnten. Regelmäßig wird vermittelt, die Pandemie sei gar nicht so schlimm. Außenseiter der Wissenschaft kommen – auch im Fernsehen – ausführlich zu Wort, als gelte in einer galoppierenden Katastrophe vorrangig der Grundsatz „Höre auch die Außenseiter“. Hallo??? Man schämte sich praktisch das ganze Jahr über für seine Zunft. Sehr schwer auszuhalten!

Kein Wunder, dass 2021 die Impfquote nur ganz knapp die 70 Prozent erreichte, viel zu niedrig blieb. Es ging alles schief, die Impfpflicht wurde zerredet. Es ist längst an der Zeit zu sagen: „So, genug diskutiert, die Impfpflicht wird eingeführt und fertig!“ Stattdessen wurden zum Herbst hin die Impfzentren geschlossen. Wie dumm kann man sein? Heiko Maas (wer?) sagt, er kann Lockdown und Impfpflicht definitiv ausschließen. Der Stiko-Opi Mertens dufte ohne Ende nerven.

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2021 dann die Bundestagswahl. Als Olaf Scholz (SPD) Anfang des Jahres sagt: „Am Ende des Jahres wird es einen Bundeskanzler geben und das bin ich!“ gibt es bei AachenNews den Lachanfall des Jahres. Hää? Aber unser Mann in Hollywood (Armin Laschet) war natürlich erwartungsgemäß so überfordert, was man seit seinem Umgang mit dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies (650 Infizierte) schon hätte erkennen können (wo er Billig-Arbeitskräfte aus Rumänien und Bulgarien beschuldigte), dass Scholz quasi übrig blieb. Zumal Baerbock (Grüne) im Wahlkampf auch – erschreckend unprofessionell – krasse Fehler machte. 

Das nächste Desaster in 2021, wo man sich als Aachener*in irgendwie auch vorgeführt sah: Laschet lachte – wie peinlich – bei einem Besuch im vom Unwetter schwer getroffenen Gelände. Ein un-vor-stell-bar blödes PR-Desaster. 

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Was war noch? Die „Ever Given“ blieb tagelang im Suezkanal stecken und behinderte den Warenfluss, hunderte Schiffe konnten nicht passieren, was den weltweiten Handel erheblich störte. Wir sahen auch den sogenannten Abzug aus Afghanistan, was für eine Katastrophe. Aber was will man auch von einer Bundeswehr erwarten, die sich in großem Umfang Munition (mehr als 100 Dienstwaffen und Zehntausende Schuss Munition) klauen lässt, wie 2021 offensichtlich wurde. 

Der Erzgebirgler lässt sich 2021 nicht impfen, je mehr man ihn bittet, desto weniger. Aber diese Schrate sind im äußersten Westen ohnehin keine Sympathieträger. Der Kölner Kardinal Woelki entschuldigte sich 2021 dafür, dass die Katholiken so viel Kritik an seiner Person ertragen mussten. Hää? Wenn von dem ganzen Christentum eventuell nichts stimmt, wenn alles Schwurbelkram ist, dann hoffe ich doch, dass eines der Wahrheit entspricht und tatsächlich existiert: Das jüngste Gericht und die Hölle, in der die braten sollen, die Verbrechen an Kindern begingen und auch diejenigen, die die Verbrechen vertuscht haben.

Kultureller Tiefpunkt des Jahres: Jan Josef Liefers und seine „Künstler*innen“ mit ihrer ironisch gemeinten Aktion „Alles dichtmachen“. Was für ein unerhörter, übler Quatsch!!! Nicht auszuhalten.

Und so reiht sich Schreckensmeldung an Schreckensmeldung. Ziemlich plötzlich waren sehr viele Nazis auf der Straße. Und Menschen, die noch niemals wichtig waren, für die sich zuvor kein Mensch/keine Partei/kein Staat interessierte, und die merkten: Hoppla, man will etwas von uns. Und die prompt „nö“ sagten. Sie haben erstmals ein Gefühl von MACHT.

Zum Schluß ist Friedrich Merz dann noch so gut wie sicher der neue CDU-Vorsitzende, jener Friedrich Merz, der den Finder seines verloren gegangenen Laptops mit einen Buch (!) belohnte. Die 80er Jahre lassen grüßen. 

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Mit der Aufforderung, wie 2021 so auch in 2022 nicht zu verzweifeln und dem Wunsch, dass uns weitere griechische Buchstaben erspart bleiben . . . verabschiedet sich AachenNews vorerst von den Leserinnen und Lesern. Habt einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr. Ab April 2022 wird es bestimmt wieder gut und ab Ende Oktober reden wir dann wieder unentwegt über das Boostern, über Massenquarantäne und Lockdown.

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Böllerverbot wird in Aachen von Ordnungsamt und Polizei kontrolliert

Es naht die Nacht, in der man früher gern in betrunkenem Zustand mit gefährlichem Sprengstoff hantierte. Es gab Verletzte, Hausbrände, und die Feinstaubbelastung war auch gigantisch. Voll mit fettem Essen und Alkohol galt es, etwas als „Tradition“ zu pflegen, was eigentlich kompletter Blödsinn war. Aber – wie das mit Traditionen nun mal ist – die Sache wurde durchgezogen.

Bis in Aachen eine frisch renovierte Kirche an einer Ecke lichterloh in Flammen stand, weil jugendliche Menschen es lustig fanden, ein Gotteshaus zu beschießen. Ein wertvoller, alter Altar bzw. das Zubehör gingen für immer verloren. Dann bekamen wir es auch noch mit Covid 19 zu tun, da ist es schon allein gefährlich, wenn sich zu Silvester – ohne Raketenbeschuss – viele Menschen an einem Ort zusammenfinden. Da wäre es eigentlich an der Zeit für eine veritable Drohnen-Show. Pforzheim hat sie.

In Aachen am Frankenberger Park gesehen. Eine Drohnen-Show wie in Pforzheim gibt es in Aachen leider nicht.

Es wundert nicht: Die Stadtverwaltung in Aachen hat für Silvester ein Verbot von Feuerwerk erlassen. Wie im letzten Jahr ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, auf und innerhalb des Grabenrings untersagt. Und natürlich auch in den Stadtbezirken.

Dies erfolge „zum Schutz der historischen, religiösen und kulturell schützenswerten Bauwerke, die durch das Silvesterfeuerwerk einer besonderen und erheblich gesteigerten Brandgefahr ausgesetzt sind“, teilt die Pressestelle mit. Auf Straßen und Plätzen gibt es in der Silvesternacht große Ansammlungen zur Feier des Jahreswechsels. „Menschenansammlungen müssen jedoch auch in diesem Jahr soweit irgend möglich vermieden werden. Das Verbot gilt für 48 Stunden, vom Morgen des 31. Dezember, 0 Uhr bis zum 1. Januar, 24 Uhr.“

Ob sich jemand daran hält, bleibt abzuwarten. Das Ordnungsamt hat jedenfalls für die Silvesternacht einen Sonderdienst angeordnet. Alle Außendienstkräfte werden im Einsatz sein. Auch die Polizei wird mit starken Kräften präsent sein.

Das Verbot betrifft alle öffentlichen Straßen, Gehwege, Wege, Plätze und Anlagen sowie private Straßen, Zuwegungen, Grundstücke und Gebäude des innerstädtischen Grabenrings und den von diesem umfassten Innenbereich sowie den Theaterplatz.  Der innerstädtische Grabenring umfasst: Seilgraben, Komphausbadstraße, Kurhausstraße, Peterstraße (ab Kurhaustraße), Friedrich-Wilhelm-Platz, Kapuzinergraben, Alexianergraben, Löhergraben, Karlsgraben, Templergraben, Driescher Gässchen, Hirschgraben.

Die Verwendung jeglicher Pyrotechnik ist darüber hinaus auf den nachfolgenden Straßen, Plätzen und in zum Jahreswechsel publikumsträchtigen Bereichen der Stadt Aachen untersagt:·        

Stadtbezirk Aachen-Mitte: Turmstraße ab Einmündung Prof.-Pirlet-Staße bis Roermonderstraße, Pontwall, Pontstraße ab Pontwall bis Templergraben, Theaterplatz, Abzweig Heinrichsallee über Kreuzung Heinrichsallee/Stiftstraße über Heinrichsallee bis Einmündung Adalbertstraße, Adalbertstraße ab Hausnummer 100 (Aquis Plaza) bis Kaiserplatz, Kaiserplatz bis Kreuzung (Heinrichsallee, Wilhelmstraße, Adalbertsteinweg), sowie die in diesem Bereich innenliegenden Straßen Adalbertstift und Stiftstraße, Burtscheider Straße ab Zollamtstraße bis Kreuzung (Kasinostraße/Krugenofen/Hauptstraße), Halifaxstraße zwischen An den Finkenweiden und Vaalser Straße·        

Stadtbezirk Aachen-Brand: Marktplatz mit Platz- und Fußgängerbereich einschließlich der Sackgasse bis Marktplatz Hausnummern 5-15, Paul-Küpper-Platz einschließlich nebenliegender Grünanlage, Ehrenmal und Treppenanlage, Eschenallee, Parkanlage an der Eschenallee (ehem. Friedhof), Brander Wall (Naherholungsgebiet) eingegrenzt zwischen Fußweg Herderstraße/Rombachstraße, Siedlungsgebiet Brander Feld, Münsterstraße und BAB 4·        

Stadtbezirk Aachen-Eilendorf: Öffentliche Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche /- park „Auf dem Knopp“ auf dem Wolfsberg. Die Fläche grenzt an den Wirtschaftsweg zwischen Prunkweg und Herrenbergstraße (Flurstück 335, Flur 21, Gemarkung 054174)·        

Stadtbezirk Aachen-Haaren/Verlautenheide: Haarener Markt eingegrenzt zwischen Alt-Haarener-Straße ab Hausnummern 66/99 bis Haarener Gracht ab Hausnummern 1-3/5 (Versammlungsplatz Ortsmitte).

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Eure Chance: Häufig bleibt abends Kinder-Impfstoff übrig

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können in der Kinder-Impfstelle der StädteRegion (Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden. Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. 

Die Kinder-Impfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung. Voraussichtlich stehen jedoch bis zum 6. Januar 2022 keine neuen Kinderimpftermine mehr zur Verfügung. Da abends aufgrund von vereinzelt nicht wahrgenommenen Impfterminen häufig Kinderimpfstoff übrig bleibt, ist es möglich, sich auf eine Warteliste für die Kinderimpfung setzen zu lassen. Das teilten die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen jetzt mit.

In der Mitteilung heißt es wörtlich: „Bedingung ist, dass man abends gut erreichbar ist und binnen rund 30 Minuten am Impfzentrum in den Aachen-Arkaden sein kann. Eine kurze Mail an die Adresse:  kinderimpfung@staedteregion-aachen.de ist ausreichend, um auf die Liste gesetzt zu werden. Bitte denkt daran, eure Handynummer anzugeben!“

Im Kinder-Impfzentrum wird keine Zweitimpfung nach „Off-Label-Erstimpfungen“ durchgeführt. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

Alle Informationen findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung An den Feiertagen (31. Dezember und 1. Januar) bleibt die Kinderimpfstelle geschlossen!

In den Aachen-Arkaden wird geimpft: Vorne die Erwachsenen (ab 18 Jahren) und ganz weit hinten die Kinder. Foto: AachenNews Archiv
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In Aachen sinken 2022 die Abfallgebühren (aber nicht beim Bioabfall)

Man glaubt es kaum, aber diese Info der Stadtverwaltung wurde bisher nicht als Fehlinformation zurückgezogen. Wir gehen deshalb davon aus, dass es stimmt: Im kommenden Jahr sinken die Abfallgebühren in der Stadt Aachen.

(Ohne Witz: Das hat der Rat der Stadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Möglich wird dies durch einen Sonderposten von rund 1,5 Millionen Euro, der nun ausgeschüttet und 2022 gebührenmindernd berücksichtigt wird.)

Als im Januar 2017 die Neuausrichtung der Abfallwirtschaft beschlossen wurde, ging damit eine Neukalkulation der Gebührensätze einher, die bis 2021 beibehalten wurde. In der Nachschau der Jahresabschlüsse „zeigte sich im Verlauf eine Überdeckung, die nun an die Bürger*innen zurückgezahlt wird“, so wird mitgeteilt.

Diese Rückzahlung mache sich bei den verschiedenen Behältergrößen unterschiedlich bemerkbar. So verändern sich angeblich die Kosten für das 120-Liter-Abfallgefäß (ohne Vollservice) bei wöchentlicher Leerung von 533,58 Euro auf 501,44 Euro, was einer Differenz von 32,14 Euro entspricht. Für den 1.100-Liter-Behälter (ohne Vollservice) mit einer wöchentlichen Leerung sinkt die Jahresgebühr von 3.914,52 um 315,76 Euro auf dann 3.598,76 Euro.

Weiter wird mitgeteilt: Während die seit der Neuausrichtung der Abfallgebühren in 2017 gestiegenen Kosten im Bereich des Restabfalls durch ein gestiegenes Behältervolumen aufgefangen und damit kompensiert werden konnten, lassen sich die gestiegenen Kosten im Bereich des Bioabfalls nicht kompensieren. Die 2016 getroffene Annahme von einem Behältervolumen von 133 Millionen Liter Bioabfall pro Jahr hat sich nicht bestätigt, sondern liegt aktuell lediglich bei rund 96 Millionen Liter/Jahr.

„Gestiegene Kosten und eine geringere Behälterzahl führen hier zu einem Anstieg der Kosten“, erklärt Annika Huppertz, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Abfallwirtschaft im Stadtbetrieb.

Zur Info: Insgesamt sind rund 40.000 Grundstücke in Aachen an die Abfallsammlung angeschlossen, dabei werden 62.000 Restabfallbehälter, 61.000 Papierbehälter und 42.000 Bioabfallbehälter bedient.

Bei der Gestaltung der Hinterhöfe macht man sich in Aachen nicht viel Mühe. Die Hinterhöfe sind für Müll- und Abfall reserviert.
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Aachen: Schon 5000 bestehen den Test und haben jetzt einen deutschen Pass

Die Volkshochschule (VHS) ist eine Einrichtung, die gute Arbeit leistet. Was man da alles an einem einzigen Wochenende lernen kann . . . phänomenal! Nicht zuletzt den virtuosen Umgang mit Computern, seien es nun Laptop, Smartphone, iPhone oder andere Geräte. Und wenn man sich entschlossen hat, künftig mit einem deutschen statt einem ausländischen Pass durchs Leben zu gehen, so kann man in der VHS den passenden Test machen.

Manuel Alberto Aro Hinojosa hat kürzlich den 5000. Einbürgerungstest an der VHS Aachen abgelegt. Der Arzt, der in Düren auf einer neurologischen Station arbeitet, lebt bereits seit fünf Jahren in Aachen. Sein Cousin wohne seit 23 Jahren in Brand und habe ihm schon vor vielen Jahren versprochen, „dass er mir hilft, wenn ich in Deutschland leben und arbeiten möchte“, berichtete der 30-jährige kürzlich im Weißen Saal des Aachener Rathauses.  

Die fleißigen Leute vom Presseamt der Stadtverwaltung informierten jetzt darüber, dass Hinojosa von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ins Rathaus eingeladen worden sei – zusammen mit Dr. Beate Blüggel, Direktorin der VHS, und Karin Rautmann, Programmbereichsleiterin „Sprachen“ an der VHS. „Ich möchte Ihnen für ihre wertvolle Arbeit in der Medizin danken und dafür, dass Sie an unserer Seite stehen“, sagte die Oberbürgermeisterin unter anderem.

Zum absolvierten Test überreichte sie dem Mediziner eine Neubürger-Tüte der Stadt Aachen mit kleinen Geschenken und einem Gutscheinheft.

Zur Info: Seit dem 1. September 2008 ist der Einbürgerungstest für alle verpflichtend, die eingebürgert werden möchten und keinen deutschen Schulabschluss besitzen. Der Multiple-Choice-Test, der individuell zusammengestellt wird, hat eine Bestehensquote von 99 Prozent.

Die Frage, mit welchen Dokumenten man sich ausweisen kann, ist bedeutend. Große Autorinnen und Autoren haben darüber geschrieben, zum Beispiel Bertold Brecht, Anna Seghers und Franz Werfel.
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Es ist wieder mal Weihnachten . . .

. . . und genug Zeit, drei volle Tage, die Lieblings-Podcasts zu hören mitsamt allen Folgen, die wir verpasst haben. Als erstes die Drinnies mit der wunderbaren Giulia Becker und mit Chris Sommer, die – wie der Name sagt – am liebsten drinnen sind. Für diese beiden sind Herbst und Winter ideale Jahreszeiten, weil sie dauernd gemütlich zu Hause sitzen können, ohne das besonders begründen zu müssen. Zweiter Lieblings-Podcast ist „Die sogenannte Gegenwart“ der ZEIT, in dem es drei unglaublich belesenen und charmanten Feuilleton-Redakteur*innen um die Phänomene, Verhaltensweisen, Moden und Redewendungen geht, wie sie plötzlich aufkommen und gänzlich neu sind.

Unsere kleine Welt“ (UKW) ist einer der viele Podcasts von Tim Pritlove, der mit Ex-Pirat Pavel Mayer in einem Corona Weekly ungewöhnlich ausführlich über SARS-COV-2 informiert, über die letzten Wendungen, die die Pandemie gerade genommen hat und alles, was man diesbezüglich wissen sollte. Es ist tatsächlich DAS Update zu Zahlen, Dunkelziffern und digitalen Fragen in der Corona-Krise.

Logbuch:Netzpolitik“ als vierter Podcast ist ein absolutes MUSS, weil es mit Linus Neumann vom Chaos Computer Club (CCC) oft um die neuesten Fürchterlichkeiten geht, die sich Politiker*innen in Berlin und Brüssel ausdenken, um uns alle vor Kriminellen zu schützen zu kontrollieren und zu überwachen.

In diesem Sinne: nehmt euch in den Weihnachtstagen Zeit, liebe Leserinnen, liebe Leser. Wenn euch AachenNews mal langweilig wird und nichts anderes hilft, dann hört vielleicht ersatzweise – als letzte Empfehlung – dreimal die Woche den Podcast von Micky Beisenherz, der sich bei „Apokalypse & Filterkaffee“ (mit total viel Humor) durch die wichtigsten Aufmacher, Leitartikel, Tweets und Titelthemen des Tages wühlt. Viel Spaß!

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Illegales Autorennen: Fußgänger rettet sich durch Sprung auf die Seite. Polizei sucht Zeugen

Nicht legale, private Autorennen mag die Aachener Polizei überhaupt nicht. Man kann ja verstehen, dass es jungen Männern zur Zeit massiv an aufregenden Erlebnissen fehlt, wo es um Kraft, Geschwindigkeit und einen Wettbewerb geht. Aber sich deshalb ersatzweise nachts auf öffentlichen Straßen Autorennen zu liefern – das ist brandgefährlich. Für Passant*innen und übrigens für alle Beteiligten: Es wurden schon Raser zu langen Haftstrafen verurteilt.

Letzten Samstag (18. Dezember) war es wieder soweit. Da meldeten aufgeregte Anwohner der Polizei gegen 0.35 Uhr zwei verdächtige Pkw, die sich im Bereich Adalbertsteinweg bis hin zur Kreuzung Stolberger Straße/ Sedanstraße/ Joseph-von-Görres-Straße ein Rennen lieferten.

Die AnruferInnen berichteten von aufheulenden Motoren an auf Grün umspringenden Ampeln und von der auffallend hohen Geschwindigkeit beider Fahrzeuge. An der genannten Kreuzung schließlich warteten beide Pkw nicht mehr auf das Grünlicht, sondern bogen bei Rot von der Stolberger Straße nach links in die Joseph- von- Görres- Straße ein.

„Nur durch die schnelle Reaktion eines zu dieser Zeit die Fahrbahn querenden Fußgängers mit Hund und sein schnelles Aufseitespringen, konnte ein Unfall vermieden werden“, das erfuhr die Polizei von Beobachtern der Szene. Die Fahrer hätten ihre Fahrt unbeeindruckt in Richtung Europaplatz fortgesetzt.

Eine Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg, leider muss man sagen. Bei den beiden Wagen soll es sich um einen dunklen BMW und einen dunklen VW Passat gehandelt haben. Die Ermittler des Verkehrskommissariats bitten nun Zeugen, die noch weitere Angaben zu dem Sachverhalt machen können sowie den unbekannten Fußgänger, sich zu Bürodienstzeiten unter der 0241 / 9577 – 42201 zu melden. (pw)

Prognose: Lange wird es in Aachen nicht mehr dauern, dann klicken nachts auf dem Adalbertsteinweg/Trierer Straße die Handschellen. Die Rennstrecke ist der Polizei bekannt, Ort und Uhrzeit (am Wochenende) sind immer dieselben. Es ist nur eine Frage der Zeit . . . .

Ebenfalls am Wochenende gab es zuletzt in Aachen in Nähe des Adalbertsteinwegs ein Rennen, bei dem Personen verletzt wurden. AachenNews hat hier berichtet.

Extrem gefährliche Autorennen liefern sich junge Männer meist am Wochenende und nachts. Nicht immer kommt es zu einem Unfall. Die Polizei in Aachen bittet die Beobachter solcher Szenen, sich zu melden. Denn: Es geht um Leben und Tod. Foto: Polizei Aachen

Und hier auch: Wochenende, nachts gegen Mitternacht, Adalbertsteinweg: Polizei stoppt nächtliches Autorennen.

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