Wer Grundsicherung bezieht, kann auch einen Zuschuss für einen Laptop bekommen

Ältere Bürger*innen mit niedrigen Einkommen erhalten einen Zuschuss zur Teilhabe an digitalen Angeboten. Das hat der Rat der Stadt jüngst beschlossen.

Die Corona-Pandemie hat eindeutig bewiesen, dass die Nutzung von digitalen Angeboten immer wichtiger wird. Online-Banking, Einkaufen im Internet, die online Buchung, aber auch die Ausweitung von digitalen Angeboten bei unterschiedlichen Behörden machen die Nutzung von mobilen Endgeräten inzwischen fast unentbehrlich – auch für ältere Menschen.

Daher hat der Stadtrat „die Gewährung von finanziellen Zuwendungen zur Teilhabe an digitalen Angeboten für ältere Bürger*innen mit niedrigen Einkommen beschlossen“, so teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Wer Grundsicherung im Alter bezieht, sowie Wohngeldempfänger*innen, die die Altersgrenze für die Regelaltersrente (65 Jahre und 9 Monate) erreicht haben – sie alle können jetzt beim städtischen Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration einen Zuschuss in Höhe von maximal 350 Euro zur Anschaffung eines Laptops, Tablets oder Notebooks beantragen.

Die Anschaffung macht natürlich nur Sinn, wenn die Geräte auch entsprechend eingesetzt werden. Daher wird auch die Teilnahme an einer entsprechenden Schulung, zum Beispiel in den Begegnungsstätten der AWO, gefördert. Die Volkshochschule Aachen hat dazu ein spezielles Kursangebot für ältere Bürger*innen entwickelt. Im Gemeindezentrum St. Philipp Neri, im Seniorenzentrum Am Haarbach sowie in der Forster Seniorenberatung wurde in den vergangenen Wochen der Kurs „Wie bediene ich mein Android-Tablet“ angeboten.

Bereits nach wenigen Tagen waren alle Kursplätze belegt. Aktuell laufen deshalb bereits Planungen für weitere Kurse. Es werden entsprechende Wartelisten geführt. Weitere Infos zur Förderung gibt es bei den Sachbearbeiter*innen des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration.

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Wenn es klingelt: Nicht einfach die Haustür aufdrücken

Die Polizei nimmt einen Vorfall in der Ottostraße zum Anlass, mal wieder zu warnen. Und leider ist die Warnung auch berechtigt, denn Zeitgenossen, die sich plötzlich – ungebeten – Zugang zu deiner Wohnung verschaffen wollen, gibt es tatsächlich.

Kürzlich klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstüre einer Frau in der Ottostraße. Der Mann verwickelte die Frau unter einem Vorwand in ein Gespräch, er konnte ihre Wohnung betreten und es kam zu einem sexuellen Übergriff.

Die Polizei rät, grundsätzlich bei fremden Personen an der Tür besonders achtsam zu sein und Vorsicht walten zu lassen: „Drücken Sie auf Klingeln nicht einfach die Haustür auf, vergewissern Sie sich über die Sprechanlage, wer dort steht oder halten Sie Nachschau. Im Zweifel bleibt die Tür besser geschlossen. Nutzen Sie vorhandene Türspione, Türketten. Lassen Se nach Möglichkeit die Eingangstür zu, sprechen sie durch die geschlossene Tür oder nutzen sie ein geöffnetes Fenster.“

Weitere Ratschläge: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie misstrauisch, auch wenn die Geschichte, die man Ihnen erzählt, zunächst glaubhaft klingt! Lassen Sie niemand Unbekanntes in Ihre Räumlichkeiten. Betrüger und andere Straftäter nutzen gerne diese Masche, um sich Zugang zu verschaffen. Wenn Sie Hinweise zu verdächtigen Personen haben, melden Sie sich bitte umgehend bei der Polizei – auch unter der bekannten Notruf-Nummer: 110.

Ist dem aktuellen Fall,  https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11559/5046673 bittet die Kripo weiter darum, dass sich Zeug*innen melden sollen. Hat der betreffende Tatverdächtige auch woanders versucht, Anwohner in ein Gespräch zu verwickeln und/ oder unter einem Vorwand versucht in das Haus, die Wohnung zu gelangen?

Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 0241/ 9577 – 31201 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577 – 34210 entgegen. (pw)

***

Am Freitag, 29. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, ist das Kriminalkommissariat für Prävention und Opferschutz im Foyer des neuen Polizeipräsidiums an der Trierer Straße ansprechbar und berät gern. Zudem sind die Beraterinnen und Berater in der Zeit auch am Telefon unter 0241/ 9577 – 34437 zu erreichen.

Selbstverständlich können auch weiterhin separate Beratungstermine arbeitstäglich unter der Rufnummer 0241/ 9577 – 34401 vereinbart werden.

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Nach dem Sturm . . .

. . . viele Blätter auf der Straße.

Laufend gingen heute die Meldungen zu umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen im Stadtbetrieb ein. Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt mit, auf der Vaalser Straße sei eine Linde auf drei parkende Autos gestürzt, auch auf der Roermonder Straße und in der Münsterstraße seien Bäume umgefallen.

„Der Wind trifft auf noch fast voll belaubte Bäume, dadurch ist die Windangriffsfläche größer“, so erfahren wir. An der Colynshofstraße: Dort kippte heute (Donnerstagmittag) eine etwa 25 Meter große Birke aus einer Baumscheibe auf ein Privatgrundstück. 

Wind trifft auf noch fast voll belaubte Bäume, die Windangriffsfläche ist größer und reißt die Bäume um.

Geleerte Abfallbehälter zügig in Sicherheit bringen

Die starken Sturmböen sorgen auch dafür, dass leere Abfallbehälter, die nach der Leerung entsprechend leichter sind, durch den Wind vom Straßenrand wegbewegt werden und dadurch den Verkehr behindern oder auf dem Gehweg liegen bleiben.

Der Stadtbetrieb bittet daher alle Bürger*innen mit Teilservice, ihre Abfallbehälter nach der Leerung möglichst umgehend wieder an den angestammten Platz oder ins Haus zu holen, um Behinderungen zu vermeiden.

Voraussichtlich bis zum Ende der kommenden Woche werden die Aufräumarbeiten andauern. Derzeit fährt ein Team die Astbrüche ab und nimmt die Schäden auf, ein Team kümmert sich um die Gefahrenbeseitigung der umgestürzten Bäume und ab morgen kontrolliert ein weiteres Schulen und Kindergärten.

Auch die Grünpflegekolonnen unterstützen die Arbeiten, Grün- und Parkanlagen werden ab Freitag, 22. Oktober, kontrolliert, ebenso Spiel- und Sportplätze sowie die Straßenbäume.

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Noch hingehen . . . – Update: Dürer ist ausverkauft

Für die Ausstellung „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende“ sind keine Tickets mehr erhältlich. Auch die analogen Führungen sind ausgebucht, jedoch kann man kostenlos an digitalen Führungen teilnehmen, um sich zumindest virtuell ein Bild zu machen: www.suermondt-ludwig-museum.de/kalender

Termine für die digitalen Führungen sind 27. 10. sowie 3. 11. und 10. 11. jeweils von 18 – 19:30 Uhr. 
Anmeldung erforderlich unter museumsdienst@mail.aachen.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die folgende Meldung ist inzwischen überholt:

Endspurt für „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende.“. Nur noch wenige Tage ist diese außergewöhnliche und umfangreiche Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum (Wilhelmstraße) zu sehen. Wie sehr deutsche und internationale Presse die Ausstellung lobten, ist hier zu lesen: Pressespiegel.

Rund 90 Meisterwerken Dürers werden etwa 90 Top-Werke von Zeitgenossen und Nachfolgern zur Seite gestellt – Künstler, die Dürer auf seiner Reise traf oder mit seiner Reise und seiner Kunst inspirierte. Am kommenden Wochenende, 23. und 24. Oktober, werden die Öffnungszeiten auf jeweils 21 Uhr verlängert. Die analogen Führungen sind zwar ausgebucht, aber man kann kostenlos an digitalen Führungen teilnehmen, um sich auf den Ausstellungsbesuch vorzubereiten: www.suermondt-ludwig-museum.de/kalender

Ab dem 25. Oktober findet dann der Abbau der Ausstellung und der Weitertransport der gemeinsamen Leihgaben nach London statt. Das Museum wird hierfür ab Dienstag, 26. Oktober, bis einschließlich 12. November, geschlossen, so dass ab dem 13. November der Besuch wieder möglich ist. 

Im Museum gelten die AHA-Regeln: Abstand von 1,5 Meter, Handhygiene und Maskenpflicht (medizinische Maske/FFP2). Für die Teilnahme an Veranstaltungen und im Museumscafé gelten darüber hinaus die drei G: geimpft, genesen oder getestet.

Der Einlass ist nur mit vorheriger Reservierung über die Website des Museums möglich: www.suermondt-ludwig-museum.de

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Trierer Straße 1 – Das Impfteam freut sich auf euch

Hier wird geimpft: Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1. Die Leute vom Roten Kreuz sind schon da.

Früher gab es dort modische, sehr preiswerte Kleidung, jetzt gibt es dort etwas viel Wertvolleres: Einen Impfstoff, der Leben rettet. In den Arkaden kann man sich impfen lassen. Kostenlos. Und zwar immer von donnerstags bis samstags jeweils von 13 bis 19 Uhr.

Die Räume stehen ohnehin leer, das Gesundheitsamt befindet sich in direkter Nachbarschaft. Man steht beim Warten auf den Piks nicht in Kälte, Regen und Wind. Da bot es sich an, ein kleines Impfzentrum einzurichten. Man kann ab sofort – ohne Anmeldung – vorbeikommen und sich den Impfstoff aussuchen. Heute, 21. Oktober, geht es los.

Der Impfbus ist ebenfalls noch unterwegs. Wann und wo, das könnt ihr hier sehen. Wer sich Montag lieber in Aachen am Kennedypark seine 1. oder die 2. Impfung abholen will, ist dort von 12 bis 19.30 Uhr passend vor Ort. Personalausweis nicht vergessen.

Wer mit dem Wagen von außerhalb zu dem leerstehenden Shopping-Tempel fährt, kann im Parkhaus der Arkaden preiswert parken. Es gibt auch eine Buslinie (5), die unmittelbar vor dem Haupteingang der Arkaden hält.

Ob Erstimpfung oder Zweitimpfung – in den Aachen-Arkaden ist alles möglich.
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Warten auf ein fahrradfreundliches Aachen

Ziel: Die Nutzung individueller Verbrennungskraftfahrzeuge auf ein stadtverträgliches Maß reduzieren 

Herbst in Aachen.
Das Parkhaus des Schreckens (Innenstadt, Büchel) wird tatsächlich abgerissen.

Es dauert und dauert und dauert . . .

Bei den Fahrradfreunden regt sich Unmut. Viele sind mit der Verkehrssituation/-wende in Aachen nicht zufrieden. Konkret: Warum dauert es so lange, bis sich etwas ändert? Werden bald alle Städte in der Europäischen Union fahrradfreundlich sein – nur Aachen nicht? Es sieht fast so aus. Wie kann man erreichen, dass Menschen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor Abstand nehmen und öfter mal mit Rad oder E-Bike zur Arbeit oder ins Grüne fahren? Und das sogar im Herbst.

Nach drei schwierig gestalteten Versuchen, Straßen fahrradfreundlich umzugestalten (Lütticher Straße, Lintertstraße, Vaalser Straße) muss nun überlegt werden, warum in der Stadt mit dem spektakulärsten Radentscheid (über 38.000 Unterzeichner*innen) aller Zeiten zu wenig Zukunftsweisendes passiert. 

Unterdessen (I): Eine Gruppe aus dem Frankenberger Viertel möchte eine Zukunftswerkstatt ins Leben rufen. Davon verspricht man sich eine bessere Akzeptanz der neuen Rad-Vorrang-Route Brand in der Bismarckstraße und was sie im Viertel bewirken wird. Die Gruppe teilt mit, ihre Arbeitsgemeinschaft möchte eine Verbesserung der Mobilität erreichen durch die Erarbeitung eines Masterplans „Mobilitätskonzept für das Frankenberger Viertel“. 
Bürger, Politik, Verwaltung, Interessenverbände und unabhängige Experten z. B. von Aachener Hochschulen sollen – unter Federführung eines externen Mediators – einen Masterplan für ein Mobilitätskonzept im Frankenberger Viertel erstellen. Kontakt unter: www.frankenbuerger.de

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Unterdessen (II) geht heute im Krautmühlenweg der Ausbau der Rad-Vorrang-Route Brand weiter (zwischen der Oberen Drimbornstraße und der Robert-Koch-Straße). Die Arbeiten beginnen mit Busch- und Gehölzschnitten. Danach folgen die Straßenbauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte November dauern. 

Die Einfahrten zum Krautmühlenweg werden an beiden Enden so umgestaltet, dass sie von Radlerinnen und Radlern in Zukunft gut und komfortabel befahren werden können. Überdies wird der Weg ein Stück verbreitert, damit er weiterhin für den Fuß- und Radverkehr gut nutzbar ist. 

Der Krautmühlenweg muss während der Arbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Stadtverwaltung teilt mit, die Umleitung des Rad- und Fußverkehrs erfolgt über die Obere Drimborn- und Clermontstraße in beide Richtungen und wird ausgeschildert.

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Es ist schon wieder Montag . . .

Es ist schon wieder Montag, wir haben die Herbstferien zur Hälfte hinter uns. Politisch leben wir in einer hochspannenden Zeit. Wir fragen: Was ist in Aachen passiert, was müssen wir wissen, was verstehen? 

Die Corona-Inzidenz stieg zuletzt nur leicht – aber bundesweit kontinuierlich. Am 11. 11. wird es wieder Martinszüge geben, am 7. 11. den Karnevalsauftakt am Holzgraben, und viele Studierende dürfen in die Hörsäle hinein. Aber: Nur rund die Hälfte aller Vorlesungen findet vorerst statt. Die Studies müssen raus aus den Jogging-Klamotten, sich an die neue Situation gewöhnen. Krass, manche wissen gar nicht, was sie alles mitbringen müssen zum Offline-Studieren – Personalausweis, Impfpass bzw. Testnachweis (kostet neuerdings 15 Euro), andere Utensilien oder Geld für den gemeinsamen Gang ins Café nach der Vorlesung.

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Die Eissporthalle  ist wieder eine Eissporthalle und kein Impfzentrum mehr. Geimpft wird im Impfbus und in den Arztpraxen, wobei nicht alle Praxen über die passende Technik verfügen um die gesammelten Daten der Geimpften zum Robert-Koch-Institut nach Berlin zu übermitteln. Und so weiß man letztlich gar nicht genau, wie viele Menschen in Deutschland schon 1 mal geimpft sind oder 2 mal oder noch gar nicht. 

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Der Umbau der Sparkasse am Elisenbrunnen ist nach zwei Jahren fertig. Geh hinein, 1800 Quadratmeter insgesamt breiten sich vor dir aus, davon geschätzt 1500 Quadratmeter reine Freifläche. Viel, sehr viel Platz. Das muss man sich leisten können: Mitten in der Stadt in einem Gebäude so viel ungenutzte Fläche, die frei ist (aber beheizt wird). Und das gleiche in vollem Umfang – 150 Meter weiter am Münsterplatz – noch einmal. Zum Ausgleich haben andernorts Filialen plötzlich nur noch Terminals zur Selbstbedienung.

Die Sparkasse Aachen am Elisenbrunnen – im Bild ist nur der Vorraum. Auch innen ist Platz satt. Da könnte ein veritabler Kinderspielplatz unterkommen.

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Gut ein Jahr ist die Fraktion der Grünen nun schon die größte im Stadtrat, die dezimierte CDU (und die kurios an ihr klebende FDP) kann – im Verbund mit Linken, SPD und Zukunft – immer überstimmt werden. Woran liegt es da eigentlich, dass es mit der Verkehrswende in Aachen nicht so recht voran geht? Stattdessen: Auf rot markierten Fahrradstraßen staut sich der Autoverkehr. Geschützte, breite Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes) gibt es nur ganz wenige. Von einer Realisierung des Radentscheids ist man noch weit entfernt, dessen Ziele sind nicht in der Umsetzung begriffen.

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Immerhin: Der Templergraben vor dem RWTH-Hauptgebäude ist als Reallabor für Pkw gesperrt und bleibt es auch. Das haben die Fraktionen von Zukunft, die Grünen, Die Linke und SPD so vor – falls nicht der Neubau der Turmstraßen-Brücke zum Umdenken zwingt. Sehr zur Freude der RWTH, die sich vor Hauptgebäude und SuperC eine Art neuen Campus (stadtnah) vorstellt und Ideen und Pläne hat. Und sehr zum Ärger von CDU und FDP, der sogenannten Hier-ändert-sich-gar-nichts-Fraktion. 

Das Reallabor Templergraben, vor dem Hauptgebäude der RWTH, könnte Aachen noch viel länger als zunächst geplant erhalten beleiben. Foto: AachenNews Archiv

Eindrucksvoll, wie sich die bei der Kommunalwahl geschrumpfte CDU-Fraktion zur Fürsprecherin ihrer Klientel macht. Sie will mit allen Mitteln den Auto-Fans zeigen, dass sie noch etwas erreichen kann in der Aachener Politik. Zuletzt verhinderte sie den zügigen Umbau eines 200-Meter-Stücks Vaalser Straße, in Kürze geht es um den Templergraben. Aachener*innen das sichere Fahrradfahren zu ermöglichen, damit sie vom Auto aufs Rad umsteigen, damit schließlich auch Aachen seinen Teil zur Bekämpfung der Klimakatastrophe beitragen kann – nicht mit CDU und FDP. 

Ach ja: Die Wilhelmstraße ist wohl diese Woche noch gesperrt, ein Stück von der Kanalisation war plötzlich undicht. Wann Pkw-Fahrer*innen dort wieder rauf- und runterfahren können, wird euch auf AachenNews mitgeteilt. 

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Eine gute Nachricht (I), die alle Aachener Kinder interessieren wird: Biontech und sein amerikanischer Partner Pfizer haben einen Antrag bei der zuständigen EU-Behörde gestellt. Sie wollen die Zulassung ihres Impfstoffs für Kinder ab 5 Jahren in Europa erreichen. Der Impfstoff sei für Kinder gut zu vertragen.

Die gute Nachricht (II): Karl Lauterbach (SPD) lässt mitteilen, die Wirkung der 3. Biontech-Impfung „fällt deutlich stärker aus als von vielen Experten erwartet“. Mehr dazu hier.

Die gute Nachricht (III): Greta Thunberg (die junge Angela Merkel), sonst immer griesgrämig, kann tatsächlich auch fröhlich singen. Und tanzen.

Schönes Stück: Olli Dittrich und Jan Böhmermann. Hier aus gegebenem Anlass. nämlich (wg. Ippen) Es bleibt dabei – wenn es ernst wird in Deutschland, geht es nicht ohne die Hilfe der US-Amerikaner. Ein Beispiel: Bild-Chefredakteur Julian Reichelt wurde aus dem Job entfernt (endlich, endlich) nachdem die New York Times entsprechende Enthüllungen veröffentlichte. Ein bundesdeutscher Verleger hatte zuvor mit Erfolg im eigenen Blatt einen Bericht über die schauerlichen Enthüllungen (Machtmissbrauch und Drogenkonsum) verhindert.

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Dieses Jahr wieder in Aachen: Laterne, Laterne

Das sind mal Fackelzüge, die einen nicht an unselige Nazi-Zeiten erinnern: Die Fackelzüge zu St. Martin in Aachen. Die Unterschiede sind eklatant. Es gehen nicht Soldaten, sondern Kinder. Gekleidet ist jeder und jede anders als alle anderen, nicht so bei den Soldaten. Marschieren kommt bei Kids auch selten vor. Und dann erst die Musik . . . alle singen aus voller Kehle immer dasselbe Lied. Laterne, Laterne . . .

Martinszüge, Fronleichnamsprozessionen und Karnevalszüge waren es, wo man als Kind das Demonstrieren gelernt hat: die möglichst ordentliche Aufstellung, eine wichtige Botschaft, möglichst mit etwas Musik gehen, am Ende eine schöne Abschlussveranstaltung und so Sachen.

Letztes Jahr mussten die Züge ausfallen, dieses Jahr informiert die Stadtverwaltung (Fachbereich Sicherheit und Ordnung und Fachbereich Kinder, Jugend und Schule) über Planung und Durchführung der Züge, die unter bestimmten Bedingungen möglich sind. Viele Schulen, Kindertagesstätten, Kirchen und Vereine beschäftigen sich derzeit mit der Planung eines Martinsumzuges. Sie hätten sich bei der Stadtverwaltung nach den Rahmenbedingungen erkundigt, so wird mitgeteilt.

Veranstaltungen zum Martinsfest unterliegen, sofern nicht mehr als 2500 Personen teilnehmen, keinerlei Beschränkungen. Große Martinsumzüge mit mehr als 2500 aktiv Teilnehmenden, Besucherinnen und Besuchern oder Zuschauer*innen dürfen weiterhin nur mit einem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) besucht werden. Veranstalter müssen in diesen Fällen gemäß Coronaschutzverordnung auf die 3G-Regel in Einladungen und Aushängen hinweisen und müssen die Nachweise stichprobenartig überprüfen.

Kleine Martinzüge müssen als örtliche Brauchtumsveranstaltungen lediglich angezeigt werden. Martinszüge mit mehr als 500 aktiv teilnehmenden Personen sind nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) genehmigungspflichtig. 

Für entsprechende Anzeigen und Anträge zu Martinsumzügen unter Angabe des Datums, der Uhrzeit, des geplanten Streckenverlaufs im öffentlichen Raum stehen die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes per E-Mail unter  genehmigungveranstaltungen@mail.aachen.de zur Verfügung.

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Impfen ohne Termin: Am Bahnhof Rothe Erde noch immer der Hit

Gut besucht; der Impfbus der StädteRegion Aachen

Noch ist das Impfen kostenlos. Man muss nur seinen Ausweis/Pass mitbringen und ein paar Angaben auf einem Formular machen, und schwupps ist man zunächst mal sicher vor einem echt bösartigen Virus. Heute (14. 10.) kann man sich noch bis 19 Uhr impfen lassen.

Auch Leute, die gar keine Zeit haben, weil sie mit 3 Minijobs jonglieren und dazu noch eigene Kinder versorgen müssen, sollten sich überlegen, ob sie nicht einfach mal alles stehen und liegen lassen und sich die Spritze abholen. Es tut kein bisschen weh. Es ist allerdings bekannt, dass man manchmal von der Arbeit so fertig ist – über Wochen und Monate – dass man es einfach nicht vom Sofa runter schafft, wenn man mal ein Stündchen verschnaufen kann.

Weitere Termine für das Impfen ohne Termin findet ihr hier. Zum Beispiel: Montag, 18. Oktober, von 12 bis 19.30 Uhr: Aachen, Kennedypark am Testzentrum.

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Polizei Aachen teilt mit: Motorradfahrer (24) nach Kollision mit Bus tot

Ein Motorradfahrer (24) wurde gestern Abend (13. 10.) bei einem Verkehrsunfall auf dem Adalbertsteinweg tödlich verletzt.

Der Mann war gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs und kollidierte an der Kreuzung Sedanstraße mit dem Heck eines Busses, der aus Richtung Josefskirche kommend nach links in die Elsassstraße einbiegen wollte. Trotz medizinischer Versorgung vor Ort, erlag der Fahrer wenig später seinen schweren Verletzungen.

Ein Gutachter wurde in die Unfallaufnahme mit eingebunden und untersucht nun den genauen Hergang. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Adalbertsteinweg musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt werden. (am)

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