In der Kletterhalle

Mit Kindern, die bekanntlich in den letzten Monaten ziemlich wenig erlebt haben, kann man ein paar spannende Stunden in der Aachener Kletterhalle verbringen. Hier kann man sich anmelden. Man muss allerdings – um das Kind beim Klettern abzusichern – als Erwachsener ein Sicherheitstraining absolvieren. Zu diesem Training geht man am besten mit Kind hin.

Sonntags um 10 Uhr gibt es eine Eltern-Kind-Einweisung. Man bezahlt Eintritt, Material, Trainer, eventuell Kletterpass usw. mit 27,50 Euro. Man kann auch donnerstags anderthalb Stunden mit einem Trainer klettern. Von 16 bis 17.30 Uhr für Kinder ab 8 Jahren kostet es 8 Euro pro Termin.

Die Kletterhalle in Aachen erreicht man telefonisch unter 0241/157760.

Es gibt Kletter-Möglichkeiten in der Schulzeit und in den Ferien. Man kann in der Halle (Adresse: Strangenhäuschen 11) auch Badminton spielen. Während jedoch an den Kletterwänden kaum Leute hängen, sind die Badminton-Spielfelder zumindest am Wochenende alle voll.

Achtung: Ohne Anmeldung geht gar nichts: badminton-kletterhalle.de

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Leben und Leiden unserer Nachbarn. Von häufigen Staatenwechseln schwer gebeutelt.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (DG) liegt direkt neben dem Raum Aachen und außerdem an der Sprachgrenze zwischen germanischem und romanischem Raum. Im Rahmen der Reihe „Europa am Dienstag“ beleuchtet Referent Dr. Herbert Ruland das ständige politische Hin und Her dieses Gebiets und wie die einheimische Bevölkerung dies erlebt und oft auch erlitten hat.

Häufige Staatenwechsel bedeuteten auch wechselnde Zugehörigkeiten zu verschiedenen Sozial- und Kulturkreisen. Das hat maßgebliche Auswirkungen auf das Alltagsleben der hiesigen Bevölkerung.

Dr. Herbert Ruland war bis 2017 wissenschaftlicher Leiter der Abteilung GrenzGeschichteDG an der Autonomen Hochschule in Eupen. Er gilt als der wohl profundeste Kenner der Alltagsgeschichte der Menschen im belgisch-deutsch-niederländischen und luxemburgischen Grenzland. Er erläutert bei dieser Online-Veranstaltung – lebendig und spannend – die Veränderung der Staatsstrukturen in Belgien nach dem Zweiten Weltkrieg, durch die das Land zusehends von einem Zentral- in einen Föderalstaat umgewandelt wurde. Von diesem Prozess profitierte auch die deutschsprachige Grenzbevölkerung. 

Bei der Online-Diskussion können die Gäste Fragen und Kommentare per Tastatur eingeben, die Moderator Andreas Düspohl dann aufgreifen wird. Los geht es am Dienstag, 7. Dezember, um 19 Uhr. Die Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung erfolgt auf der Website von „Europa am Dienstag“ unter www.europa-dienstag.de .

Die Veranstaltungsreihe „Europa am Dienstag“ wird gemeinsam vom Informationszentrum EUROPE DIRECT, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne sowie der Bischöflichen Akademie Aachen veranstaltet.

Direkter Link zur Anmeldung: https://ogy.de/DG

Facebook: https://www.facebook.com/events/873702510177759

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Booster-Boom ist in vollem Gange

Hier werdet ihr geimpft – im Rahmen einer Aktion, die in Deutschland einzigartig ist.

Ein Impf-Marathon läuft derzeit in den Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1). Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte sowie Helferinnen und Helfer führen noch bis Sonntag (5. Dezember, 18 Uhr) rund um die Uhr kostenlose Impfungen gegen Corona durch. Mit allen Vor- und Nachbereitung kommen genau 60 Stunden zusammen.

Einen Termin braucht ihr nicht. Es werden Biontech (für unter 30Jährige) und Moderna (für über 30Jährige) sowie für Erstimpfungen zusätzlich optional Johnson& Johnson angeboten – solange der Vorrat reicht. Parallel werde, so wird mitgeteilt, auch in zahlreichen Praxen geimpft.

„Wir bekommen so viele Menschen binnen kurzer Zeit geimpft“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und bedankt sich bei der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ und bei allen Helferinnen und Helfern. Es ist wohl deutschlandweit der einzige Marathon, bei dem es ums Impfen geht. Johanniter, Malteser, DRK, DLRG und THW sind mit ehrenamtlichen Kräften dabei. Zusammen mit 10 Ärztinnen und Ärzten.

Gleichzeitig ruft der Gesundheitsdezernent dazu auf, dass alle Menschen, die mobil sind, eher in die Impfstelle in den Aachen-Arkaden kommen, als zu den dezentralen Impfstellen. Bis zu zehn Impfstraßen stehen zur Verfügung, ein zweites Ladenlokal in den Aachen-Arkaden ist in Vorbereitung. Ziemons sagt: „Jede Impfung mit einem in Europa zugelassenen Impfstoff ist besser als keine Impfung.“

Die Auffrischungsimpfung kann frühestens fünf Monate nach der Zweitimpfung erfolgen. Wer mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, erhält die Auffrischung frühestens 4 Wochen nach der ersten Impfung. Für Genesene, die bereits eine Impfung erhalten haben, wird eine Auffrischung nach 6 Monaten empfohlen. Auch Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) wird nun eine Auffrischung nach 6 Monaten empfohlen.

Aufklärungs- und Einwilligungsbögen sowie viele weitere Informationen findet man auf den Internetseiten unter www.staedteregion-aachen.de/impfen 

Diese Dokumente sollten bereits zu Hause gut durchgelesen und in zweifacher Ausführung ausgefüllt mitgebracht werden. Das spart allen Beteiligten etwas Zeit vor Ort. Das Parken im angeschlossenen Arkaden-Parkhaus ist übrigens am Sonntag (5. Dezember) komplett und an den anderen Tagen für jeweils eine Stunde kostenlos.

Quelle: StädteRegion Aachen

Anstehen zum Impfen.
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1928: Warenhaus Tietz beantragt Aufstellung eines Weihnachtsbaums auf dem Markt

Das Aachener Stadtarchiv zeigt aus seinen Magazinen regelmäßig interessante Stücke als Archivale des Monats. Das Archivale des Monats Dezember 2021 zeigt den Antrag der Firmenleitung des Warenhauses Tietz vom November 1928, einen Weihnachtsbaum auf dem Aachener Markt aufzustellen.

Was heute ein längst alljährlich gewohntes Bild ist, ist in Aachen 1928 auf Initiative des Warenhauses Tietz entstanden – die Aufstellung eines Weihnachtsbaums auf dem Marktplatz in Aachen war nämlich eine Idee der Firmenleitung in Aachen in Person von Ernst Pintus.

In dem unten präsentierten Antrag schrieb er am 29. November 1928 an die Stadt: „In den letzten Jahren hat sich in verschiedenen deutschen Städten eine Sitte eingeführt, die wohl aus Amerika herübergekommen ist, auf öffentlichen Plätzen einen Weihnachtsbaum mit elektrischer Beleuchtung aufzustellen. Wir erlauben uns die Anregung, auch hier in Aachen auf dem historischen Marktplatz einen Weihnachtsbaum von Anfang Dezember bis Weihnachten aufzustellen, der an das städtische Lichtnetz angeschlossen wird.“

Weiter heißt es in dem Antrag: „Wir erklären uns bereit, den Baum zu stiften, für die Aufstellung und Installation der Beleuchtung zu sorgen, wenn das Elektrizitätswerk seinerseits uns den Anschluss der Lichtleitung ermöglichen wird. […] Für die Grosskölnstraße haben die Hausbesitzer eine besondere Weihnachts-Lichtdekoration beschlossen und genehmigt erhalten und wir glauben, dass als Abschluss dazu ein Weihnachtsbaum auf dem Marktplatze besonders schön wirken wird. Ueber den Aufstellungsort, ob auf dem Marktplatz oder auf dem Platz vor dem Brunnen, wäre natürlich auch noch zu unterhandeln.“

Der Baum sollte dann auf dem Marktplatz aufgestellt werden, entschied die städtische Bauverwaltung. An dem Baum durfte keine Reklame angebracht werden. Zusätzlich beschied die Bauverwaltung: Der Baum „muß eine ausreichende Standsicherheit haben, die auch einem stärkeren Sturm Widerstand leisten kann. Er darf nicht feuergefährlich oder belästigend sein.“ 

Die Korrespondenz wurde in einer Bauakte zum Tietz-Gebäude überliefert. Sie zeigt, dass der Konzern sich aktiv am öffentlichen sozialen Leben der Stadt beteiligte; sicherlich war es auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, mit einer solch neuen Attraktion möglichst viele Aachenerinnen und Aachener zum Standort des Warenhauses zu locken. Die städtische Baupolizei genehmigte die Aufstellung eines Baumes für den Zeitraum vom 12. bis 27. Dezember 1928. Alle Kosten trug das Unternehmen.

***

Diese Quelle wird mit 50 anderen im neuen Quellenband des Stadtarchivs Aachen mit dem Titel „Das Warenhaus Tietz in Aachen – Ein Bauwerk im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Architektur“ (Aus den Quellen des Stadtarchivs Aachen, Band 5), ISBN: 978-3-00-069326-7, vorgestellt. Das Buch umfasst Beiträge von Professor Dr. Daniel Lohmann und Maike Scholz, die das ehemalige Warenhaus Tietz – nach der so genannten Arisierung ab 1933: Kaufhof – aus der Perspektive der Bau- und Architekturgeschichte vorstellen, sowie von Dr. Thomas Müller und Dr. René Rohrkamp, die den „Tietze Lejjenad“ in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt verorten.

Der Band umfasst 240 Seiten, vier großformatige Beilagen und eine Großpostkarte. Das Buch ist ab dem 13. Dezember für 25 Euro beim Stadtarchiv (Tel.: 0241 432 4972 oder unter stadtarchiv@mail.aachen.de ) sowie im lokalen Buchhandel erhältlich.

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Brandbrief: Netzwerk Kindertagespflege schreibt an NRW-Ministerpräsident Wüst

Sind die Tests, mit denen in NRW Kleinkinder (auch U3) auf Corona getestet werden unzuverlässig? 100prozentige Zuverlässigkeit ist sowieso nicht möglich, wie man weiß. Aber sind die Test in einem Grad unzuverlässig, schlicht falsch, das nicht mehr hingenommen werden kann?

Das Netzwerk Kindertagespflege NRW – ein ehrenamtlicher, kollegialer Zusammenschluss von Kindertagespflegepersonen aus derzeit 91 Kommunen und Kreisen in NRW – hat erhebliche Zweifel und sah sich gezwungen, diese in einem Brief an NRW-Ministerpräsident Wüst zur Sprache zu bringen. Der Brief wurde auf Facebook eingestellt. Hier zu finden: https://www.facebook.com/netzwerkkindertagespflegenrw/

Die Unterzeichnerinnen machen darauf aufmerksam, das die Ergebnisse von Tests regelmäßig ganz unterschiedlich ausfallen. Salopp gesagt: Die Tests seien komplett unzuverlässig und zeigten Ergebnisse an, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun hätten. Meistens zeigten sie jedoch negativ an, wenn das Kind positiv, also infiziert sei.

Wörtlich heißt es in dem Brief an Hendrik Wüst (CDU): „. . . zur Sicherstellung dieser vermeintlichen Sicherheit bekommen Kinder in Kindertagespflege und Kitas wöchentlich 2 Selbsttests auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt. Abgesehen von der Freiwilligkeit dieser Testungen sind wir entsetzt über die mangelhafte Zuverlässigkeit: In den meisten Fällen schlagen diese Tests bei einer Covid-19-Infektion NICHT AN, wie wir derzeit in NRW täglich in vielen Kindertagespflegestellen feststellen!“

Und weiter ist wörtlich in dem Brief zu lesen: „Immer mehr symptomatische Tageskinder und Eltern werden (zufällig) im Rahmen familiärer Infektionsfälle per PCR-Verfahren positiv auf Covid-19 getestet, wohingegen die vom Land ausgehändigten Selbsttests in diesen Situationen in der Mehrzahl negativ ausfallen.“

Tanja Böttcher, Andrea Wahl und Ute Kutter, die für das Netzwerk Kindertagespflege den Brief verfasst haben, stellen am Ende ihres Schreibens eine Frage: „Darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit tatsächlich davon abhängen, in welcher Stadt in NRW wir wohnen und arbeiten?“ Einige wenige Städte wie beispielsweise Köln bieten PCR-Pooltests für Kinder in Kitas und Kindertagespflegestellen, in anderen Kommunen ist dies aus finanziellen Gründen hingegen undenkbar.

Von fünf Forderungen erwartet die Kinderstagespflege eine der Situation angemessen Verbesserung. Hier die Forderungen:

  • Eine Sensibilisierung der Eltern in Bezug auf die Betreuung symptomatischer Kinder vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens anhand eines aktuellen Schreibens aus dem Familienministerium.
  • Verpflichtende, wöchentliche Tests für Kinder im Tagespflege- und Kitaalter anhand von PCR- Pooltestungen, alternativ anhand von Bürgertestungen in Testzentren mit schriftlichem Nachweis.
  • Zusätzlich verpflichtende Tests für symptomatische Kinder, unter anderem bei Magen- Darmerkrankungen oder Atemwegsinfektionen, bevor die Betreuung wieder aufgenommen werden kann.
  • Verpflichtende PCR-Testung aller symptomatischen und asymptomatischen Tageskinder bei nachgewiesenem Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person, um eine unbemerkte Verbreitung der Infektion innerhalb der Betreuungsgruppen auszuschließen.
  • Quarantäne für alle Kinder einer Gruppe, sobald ein Kind nachweislich mit Covid-19 infiziert ist – mit der Möglichkeit für symptomfreie Kinder, die Quarantäne nach 5 Tagen durch Vorlage eines negativen PCR-Nachweises zu beenden.
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Neues Impfzentrum wird richtig groß

Nicht zu übersehen: Die neue Impfstelle in Aachen, Trierer Straße 1. Ein Parkhaus befindet sich gleich um die Ecke. Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie, und der zuständige Dezernent der StädteRegion, Michael Ziemons, zieht jetzt offenbar alle Register und will bis Weihnachten eine Rekordsumme an Geimpften erreichen. Schlecht ist das nicht.

Seit Ende Februar 2020 wurden in der StädteRegion insgesamt 37.363 nachgewiesene Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Freitag, 26. November, 747 Fälle mehr. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 630. Das teilte gestern in Aachen der Krisenstab mit.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute (Montag, 29. November) für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 336 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 277. Weitere Infos findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Das Impfzentrum in der Eissporthalle an der Krefelder Straße musste geschlossen werden. Damit war zwar in der StädteRegion niemand einverstanden, doch das Ministerium setzte sich durch. Zug um Zug wird nun ersatzweise das leerstehende Gebäude der Aachen Arkaden in ein Impfzentrum verwandelt. Wer wartet, steht hier im Trockenen. Es gibt Stühle und es ist warm.

Die Öffnungszeiten dieser Impfstelle werden erweitert, und die Impfkabinen wurden deutlich ausgebaut. Dort kann man sich – ohne Termin – zum Impfen einfinden. Der Piks ist kostenlos.: 

  • morgen, Dienstag, 30. November, von 12 bis 20 Uhr (Vormittags Impfung der Rettungskräfte)
  • ab Mittwoch, 1. Dezember, jeweils montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr.

Adresse: Aachen Arkaden, Trierer Str. 1, 52078 Aachen

Der Krisenstab teilt unterdessen in Aachen mit: „Wegen der extrem hohen Fallzahlen in der StädteRegion ist derzeit eine zeitnahe Nachverfolgung der Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt nicht mehr möglich. Die Betroffenen werden deshalb dringend gebeten, sich gemäß der Coronatest- und Quarantäneverordnung selbstverantwortlich und automatisch in Quarantäne zu begeben.“

***

Wer sich testen lassen will:

100 Meter entfernt vom Impfzentrum befindet sich das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) der StädteRegion (am Bahnhof Rothe Erde. Beverstr./Ecke Trierer Str. und Adalbertsteinweg). Dieses Zentrum ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Dort wartet man im Freien (in Kälte und Regen). Die Wartezeiten sind allerdings kurz (unter einer Stunde).

Dort können sowohl Schnelltests (Bürgertests, Freitestungen) als auch kostenlose PCR-Tests (Labortests) durchgeführt werden. Anspruch auf einen Antigen-Schnelltest haben ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche, bei Bedarf auch häufiger. Dieser Anspruch ist an keinerlei Voraussetzungen wie inländischer Wohnsitz, Krankenversicherung o.ä. geknüpft.

Die Schnelltests sind nur für Personen ohne Krankheitssymptome gedacht. Im KAZ dürfen keine PCR-Tests für Personen mit Symptomen durchgeführt werden. Diese müssen sich direkt an den Hausarzt oder die Hausärztin wenden. 

Viel mehr Infos gibt es hier.

Aus Aachen Arkaden werden Impf Arkaden. In dem Raum hinter der Glasfassade stehen und sitzen die Wartenden, bis sie an der Reihe sind. Soweit zu sehen, sind alle freundlich und geduldig. Es gibt einen Sicherheitsdienst, doch der hat wenig zu tun.
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Diese Ampel ist nicht regierungsfähig

Einen fetten Fehlstart legt die neu gewählte Regierungsmehrheit hin. Sehenswert! Leute, das hätte euch Armin Laschet (CDU) auch präsentieren können. In meinen Augen ist da wenig bis gar nichts zu bejubeln. Und ich bin normalerweise nicht pessimistisch.

Selbst die Legalisierung von Cannabis ist in meinen Augen kein Erfolg. Als ob sich die Großdealer dieses bombige Geschäft so einfach abnehmen lassen. Wie megadoof muss man sein, um das zu glauben? Diese Geschäftsleute stellen extra Menschen ein, die nur eins machen: Geld zählen. Und denen soll das Business jetzt weggenommen werden? Was für ein Quatsch.

Am meisten manifestiert sich aber der Fehlstart der neuen Koalition in der Besetzung des Chef des Verkehrsministeriums mit dem bisherigen FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Hallo??? Überall haben Grüne und ihnen politisch Nahestehende seit Jahren für eine Mobilitätswende gekämpft, und die FDP hat überall (wie in Aachen) massiv gegen die Mobilitätswende gearbeitet. Und jetzt soll diese Dagegen-Partei das Verkehrs-Ressort übernehmen? In ganz Deutschland stehen Leute fassungslos da und können es nicht glauben.

Diese Ampel ist eine Vollkatastrophe

In den USA sind bisher 3,7 Millionen Kinder ohne besondere Nebenwirkungen geimpft worden. In Deutschland will die STIKO das Impfen den Kindern bis Ende Dezember vorenthalten. Haben die noch alle Tassen im Schrank?

Was zur Hölle sagt Herr Scholz (SPD) dazu? Nichts? Und Christian Lindner (FDP) sagt tatsächlich, das Auftreten der neuen Variante habe man nicht kommen sehen? Es ist nicht zu fassen. Unter welchem Stein hat dieser Mensch die letzten 2 Jahre gelebt? Klar ist seit mindestens einem Jahr: Das Virus entwickelt da Mutationen, wo es nicht via Impfspritze bekämpft wird, kommt dann neu zu uns zurück und bedroht uns.

Die Luftwaffe verteilt die Kranken im Land, Ungeimpfte verstopfen die Intensivstationen, und die Weihnachtsmärkte und Fußballstadien sind prallvoll. Die das verantworten gehören vor Gericht gestellt, hoffe, das prüft in Kürze mal jemand, ob das möglich ist. Das werdet ihr bald erkennen: Olaf Scholz kann kein Krisenmanagement, in Hamburg wurde es schon offensichtlich. Jetzt gibt es ein Versagen, das gewissermaßen historische Dimensionen hat.

Jeder Tag ohne Lockdown verlängert den kommenden Lockdown um 2 Tage. Lockdown muss man ganz am Anfang machen, wenn die Zahlen ANFANGEN zu steigen und nicht erst, wenn sie schon schwindelerregend hoch sind. Ich habe nicht einen Funken Hoffnung, dass z. B. Christian Lindner jemals in der Lage ist, das zur verstehen. – Leute, wir haben ein Problem.

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Kaufrausch in Aachen: Stadt zeigt sich spendabel

Die Stadt Aachen möchte die Aachener Einzelhändler*innen und Gastronom*innen im Weihnachtsgeschäft mit einem subventionierten Einkaufsgutschein unterstützen. Ihr könnt z. B. einen Gutschein im Wert von 50 Euro für nur 40 Euro bekommen.

Bei der Aktion wird mit dem bereits etablierten Geschenkgutschein „Schenk Lokal“ zusammengearbeitet. Die Gutscheine werden von der Stadt Aachen in Form einer Rabattierung auf die verkauften Gutscheine subventioniert. Der Rabatt beträgt 20 Prozent pro Gutschein, jedoch ist der subventionierte Betrag auf maximal 20 Euro pro Gutschein begrenzt.

Pro Endverbraucher*in kann täglich maximal ein subventionierter Gutschein erworben werden. So soll möglichst vielen Leuten der Kauf eines Gutscheins ermöglicht werden. Dieser ist sowohl bei einigen an „Schenk Lokal“ teilnehmenden Betrieben als auch beim aachen tourist service am Elisenbrunnen käuflich zu erwerben. Zudem können die Gutscheine über einen Onlineshop gekauft werden (www.schenk-lokal.de/stadt-aachen).

Die Laufzeit der Gutscheinaktion ist zunächst auf den Zeitraum von heute, 28. November, (1. Advent) bis zum 31. Januar 2022 begrenzt. Die Einlösung der Gutscheine ist jedoch bis zum 31. Dezember 2024 möglich!

Teilnahme an der Aktion für Einzelhandel und Gastronomie ab sofort möglich

Bereits knapp 100 Akzeptanzstellen für „Schenk Lokal“-Gutscheine sind in Aachen etabliert. Diese nehmen direkt und automatisch an der Aktion teil. Weitere interessierte Einzelhändler*innen und Gastronom*innen aus Aachen haben die Möglichkeit sich bei „Schenk Lokal“ anzumelden, um ebenfalls von der Gutscheinaktion profitieren zu können.

Betriebe mit maximal fünf Mitarbeiter*innen (Teil- und Vollzeit) nehmen kostenfrei an „Schenk Lokal“ teil. Das Anmeldeformular ist unter folgenden Link erreichbar: www.schenk-lokal.de/stadt-aachen/anmeldung/.

Infos: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Im Internet kursieren anlässlich Weihnachten schöne Kauf Nix Listen.

Es lohnt sich, die Fragen zu erwägen, sobald du mal wieder vor einer unerwarteten Kaufentscheidung stehst. Die einzelnen Checkpunkte beleuchten deinen brennenden Wunsch von allen Seiten und entkräften eventuell deine Ambitionen. Hier die Liste:

  1. Brauche ich das?
  2. Wie viel davon habe ich bereits?
  3. Besitze ich schon etwas, das ganz ähnlich ist?
  4. Werde ich es oft genug benutzen?
  5. Wie lange hält es?
  6. Wenn es kaputt ist, kann ich es reparieren?
  7. Besteht die Möglichkeit, es zu leihen, statt zu kaufen?
  8. Kann ich ohne dieses Ding leben?
  9. Will ich das wirklich haben?
  10. Und wenn ich es nicht mehr brauche, wo wandert es dann hin?
  11. Wer erhält das Geld, das ich dafür bezahle?
  12. Unter welchen Umständen wurde es wo produziert?
  13. Und wie lange gelingt es diesem Ding, mich glücklich zu machen?
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Die Polizei versteigert Zweiräder. Veranstaltung abgesagt.

Die geplante Zweiradversteigerung am Freitag, 10. Dezember, wird aufgrund der aktuellen Pandemie- Entwicklung komplett abgesagt. Bei Festlegung eines neuen Termins wird erneut eingeladen. Die Polizei in Aachen bittet um Verständnis. (pw) Danke ihr Impfgegner, für nichts.

Am Freitag, 10. Dezember, werden im Polizeipräsidium in Aachen wieder sichergestellte Fahrräder versteigert. Beginn ist um 10 Uhr am Polizeipräsidium Aachen, Trierer Straße 501 (dortige Lieferantenzufahrt von der Trierer Straße aus).

Die Polizei bittet alle Teilnehmer*innen zu beachten: Wegen der Corona-Pandemie muss die Besucherzahl auf 100 Personen begrenzt werden. Es gilt die 2G-Regel (geimpft/genesen). Der 2G-Nachweis ist von jedem Teilnehmer bei der Einlasskontrolle unaufgefordert vorzulegen. Ferner gelten die allgemein gültigen Corona-Schutzvorschriften (Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und Einhalten des Sicherheitsabstands).

Eine vorherige Teilnahmeanmeldung unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift und der Personenzahl (wobei Begleitpersonen ebenfalls unter Angabe des Namens und der Anschrift anzugeben sind) ist über die email-Adresse ZA12HH-WI.Aachen@polizei.nrw.de zwingend erforderlich. Nicht gemeldete Teilnehmer können am Versteigerungstag nicht berücksichtigt werden.

Je nach aktueller Entwicklung der Pandemie kann eine kurzfristige Absage der Veranstaltung leider nicht ausgeschlossen werden. Und noch ein Hinweis: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Polizeipräsidiums.

Die Zweiräder können ab 9 Uhr besichtigt werden. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist auf Nachfrage vorzulegen. Der Zuschlagsbetrag ist sofort und in bar zu entrichten. Die ersteigerten Fahrzeuge müssen umgehend vom Gelände der Behörde entfernt werden. (am)

***

Die folgende Meldung freut uns natürlich sehr. Endlich wurde mal ein Fahrraddieb gefasst. Gerade im Frankenberger Viertel werden ja besonders viele Räder geklaut. Die Polizei teilt mit:

Aufmerksame Anwohner der Viktoriaallee haben nachts nicht nur zur Festnahme eines Tatverdächtigen nach einem versuchten Fahrraddiebstahl beigetragen. Die Ermittlungen führten kurz darauf auch zur Sicherstellung von weiterem Diebesgut und damit zur Klärung weiterer Taten.

Es war deutlich wahrzunehmen, dass jemand in der Dunkelheit versucht, etwas durchzusägen, so schildern es die Zeugen. Vom geöffneten Fenster aus war die Geräuschkulisse sogar auf Videoaufnahmen zu hören, die ein Anwohner während der Tat gemacht hatte. Kurz danach rief er die Polizei. Dank einer genauen Angabe zur Fluchtrichtung, führte die Fahndung schnell zum Erfolg: Eine Streife konnte einen 49-jährigen Tatverdächtigen noch in der Viktoriaallee stellen. Beute hatte er nicht gemacht. Das Fahrradschloss des teuren Pedelecs hatte gehalten, was es verspricht.

Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben mehreren Werkzeugen auch eine Musikbox, die – wie die weiteren Ermittlungen ergaben – bei einem Einbruch in eine Garage am 09.11.21 in der Clermontstraße entwendet wurde. Damit nicht genug: An der Wohnanschrift des Tatverdächtigen stellte die Polizei zwei hochwertige Fahrräder sicher, die als gestohlen gemeldet und bereits zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Der 49-Jährige wurde dem Haftrichter vorgeführt. (am)

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Wie konnte man so viel falsch machen?

Ab heute, Freitag, impfen in Rothe Erde doppelt so viele Ärzt*innen wie gestern. Statt 5 nämlich 10. In den Aachen Arkaden, Aachen, Trierer Straße 1. Man sieht sich.

Und schon sind wir wieder in einem Corona-Winter angekommen. Wie konnte das passieren? Wir hatten uns schon sicher gefühlt, so zweimal geimpft.

Die Testinfrastruktur war aus dem Boden gestampft, das kam uns perfekt vor. Und auch Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, gab es reichlich. Wunderbar: Es herrschte kein Mangel an Impfstoff. Diese gute Test- und Impf-Infrastruktur wurde kurz vor dem Winter einfach abgebaut. Nix mehr testen, nix mehr Impfzentrum. Impfzentrum geschlossen. Die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ wurde für beendet erklärt. Damit war die Katastrophe perfekt, nämlich vollends unkontrollierbar. – Jo, nun stehen wir da.

Es wurde alles dichtgemacht, weil man dachte: Jetzt lassen sich kurz vor Toresschluss noch ganz viele Menschen impfen. Genau das passierte aber nicht. Außerdem wollte man Geld sparen, obwohl man wusste, dass die Impfquote noch nicht mal bei 70 Prozent lag.

Jetzt wollen sich wieder mehr Leute impfen lassen. Viele Leute. Sie sehen die Inzidenz, sie sehen die Bilder im TV von volllaufenden Intensivstationen, sie hören, dass es weniger Fachpfleger*innen gibt als zu Beginn der Pandemie, jeden Tag mehr Tote. Doch jetzt gibt es nicht genug Impfstoff und in der Eissporthalle keinen Piks.

Impfstoff (z. B. BioNTech) ist plötzlich knapp – wird uns offenbart und wir sollen doch Moderna nehmen. Machen wir, aber stundenlanges Warten vor dem RWTH-Hauptgebäude, in den Aachen-Arkaden oder vor einem Impfbus müssen wir nun in Kauf nehmen. Dazu überlastete Arztpraxen. Es ist einem ja schon peinlich beim Hausarzt überhaupt anzurufen. Man hört ja an den Stimmen der Helferinnen, dass sie am Rande eines Nervenzusammenbruchs sind.

Wie sollen bei abgebauter Infrastruktur und gleichzeitigem Versagen der Organisatoren im Gesundheitsministerium jetzt auch noch alle Kinder ab 5 geimpft werden? Das kriegen diese „Spezialisten“ doch nie hin.

Aus dem Checkpoint des Berliner Tagesspiegel entnehmen wir heute: „In ganz Deutschland wurden am Montag, 22. November, gerade einmal 55.752 Menschen erstgeimpft. . . Zum Vergleich: am 22. Mai waren es 230.000 Erstimpfungen, zwei Wochen vorher eine Million – an einem Tag.“

Ich bin gespannt, wie der Winter 2022/23 wird, frage mich allerdings, ob ich den überhaupt erleben werde.

10 (zehn) Tage – das sind für ein Virus 10 Jahre – werde man sich Zeit lassen und beobachten, „ob wir bei den Booster-Impfungen, bei den Schutzmaßnahmen weit genug gekommen sind“. Das sagt Annalena Baerbock und beschreibt die Haltung der Koalition.

Und – Gott sei Dank – geht gerade eine neue, sehr gefährliche Variante des Virus von Südafrika aus auf Welttournee, die Variante B.1.1.529. Jetzt das einzig Wirksame, nämlich die wenigen, die aus Südafrika bei uns ankommen in eine 10-tägige Quarantäne zu schicken, das wird selbstverständlich nicht geschehen.

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