Die steigenden Corona-Infektionszahlen bewirken für viele Menschen Probleme. Konkrete Unterstützung im Alltag kann notwendig werden, weil man zu einer Corona-Risikogruppe gehört oder zeitweilig eine Quarantäneauflage befolgen muss.
Vielleicht wird Hilfe beim Einkauf oder bei der Besorgung von Medikamenten benötigt. Deshalb macht die Stadtverwaltung auf folgende Möglichkeiten aufmerksam:
Die Träger der freien Wohlfahrtspflege in Aachen bieten in enger Abstimmung mit der Stadt Aachen eine Hotline an, um Hilfsangebote im Rahmen der Nachbarschaftshilfe zu sammeln und zu vermitteln.
Wer Unterstützung benötigt oder wer anderen Menschen ehrenamtlich helfen möchte, kann sich gern melden: Entweder telefonisch unter 0241 / 949 271 80 (montags bis freitags von 10 – 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 – 15 Uhr) oder per E-Mail an: nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de
Morgen ist Halloween, und die Polizei teilt schon mal vorsorglich mit, dass sie zu Kontrollen ausrücken wird. Es ist bestimmt keine gute Idee, in den November hinein zu feiern. Auch nicht im kleinen Kreis. Man kann froh sein, dass man zum Spazieren noch rausgehen darf. In Frankreich ist selbst das nicht mehr erlaubt. Es müsse schon einen dringenden Anlass geben, um die Wohnung zu verlassen, teilen Freunde mit.
Jetzt ist mal Zeit, sich an die etwas dickeren Wälzer ranzumachen. Dem Buchhandel kann man steigendes Interesse am Lesen nur wünschen.
Für den November haben Polizei und Ordnungsamt in Hinblick auf die neuen Corona-Regulierungen gemeinsame Streifen vereinbart.
Konkret bedeutet dies, dass in Aachen von montags bis samstags vier Zweierteams bestehend aus je einem Kollegen oder einer Kollegin des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes des städtischen Ordnungsamtes und einem Polizisten oder einer Polizistin auf Streife gehen. Tagsüber wird in zwei Schichten vor allem die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen kontrolliert.
An den Wochenenden werden auch in den Abendstunden vier Teams gemeinsame Einsätze fahren. Überwacht werden in Aachen in den Abend- und Nachtstunden die Einhaltung des Alkoholverbots in den Sperrstunden in den Straßen und den Parks, sowie die Gastronomieszene, die ab dem 2. November grundsätzlich geschlossen sein muss.
In der City von Aachen nehmt ihr am besten den Mund-Nasenschutz gar nicht mehr ab. Wie man sieht (die Karte kann man sich auch größer klicken), herrscht fast überall Maskenpflicht. Karte: Stadt Aachen
Die Menschen, die keine Maske tragen wollen und sich durch die Maskenpflicht drangsaliert fühlen, sollten nicht nur einfach an den Pranger gestellt werden. Man muss sich fragen: Wie kann es dazu kommen?
Dass so viele eine Vorschrift nicht beachten, das ist neu in Deutschland. Fassungslosigkeit darüber ist eine Reaktion. Und weil das so richtig, richtig neu ist, werden die „Verweigerer“ auch in den Sozialen Medien dargestellt. Wie jede Kuriosität. Leider, möchte man sagen.
Wir sind ja ein Volk, dass Vorschriften immer gern einhält und einhalten kann. Als Deutsche sind wir sozusagen seit Generationen daran gewöhnt. Vorschrift ist Vorschrift, und wir sind auch ein Volk, wo schnell mal die Polizei angerufen wird, wenn jemand gegen eine Vorschrift verstößt. Wer etwas tut, was verboten ist, und sei das Verbot auch noch so widersinnig, wird von seiner Umgebung ermahnt. Das ist in anderen Ländern anders.
Aber wir leben jetzt (besonders hier in Westdeutschland) erstmals in einer Situation allgemeiner, großer Unsicherheit und Unwägbarkeit. Man weiß tatsächlich nicht, was in 14 Tagen, was an Weihnachten los sein wird. Mehr Infizierte? Mehr Tote? Wer wird infiziert? Werden wir mit Lebensmitteln gut versorgt? Was ist mit einem Impfstoff? usw. usw. – Alles unklar.
Die Komplexität der Situation überfordert ganz klar etliche Leute. Sie sind nicht mehr in der Lage, jegliche nahe Zukunft zu planen. Sagen wir mal so: Nicht jedes Gehirn ist in der Lage, eine komplexe Situation dennoch einzuordnen. Manch einem musste man ja schon vor Corona bestimmte Dinge wieder und wieder erklären, ehe der Gedanke langsam ins Hirn des Gegenüber sickerte. Und man an den Fragen erkennen konnte, dass der andere endlich verstanden hat, worum es überhaupt geht.
Es ist nicht gerade leicht zu verstehen, was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und wie es sich vermehrt. Es gibt Gehirne, die sind damit überfordert, sich exponentiell wachsende Fallzahlen vorzustellen.
Einziger Ausweg ist dann: die Flucht in einfache Erklärungsmuster. Bis hin zu der Idee, die ganze Welt werde von einer kleinen Elite (Merkel, Bill Gates usw) kontrolliert. Es gebe eine Art Quasi-Diktatur, eine Weltverschwörung. Oder Putin selbst habe die Produktion des Virus in Auftrag gegeben und dafür gesorgt, dass es in die Welt kommt. Alles so gehört, alles vollkommen unrealistisch.
Mehr Bildung, mehr logisches Denken fördern, mehr Mathematik, Biologie und Chemie im Unterricht (auch in den Berufsschulen) könnte helfen. Für „nach der Pandemie“ sollte man sich das aufschreiben wenn es dann darum geht: Was haben wir jetzt aus der ganzen Katastrophe gelernt?
Besonders Foto-Fans kommen beim Wandern voll auf ihre Kosten. Alle Fotos: Henning Brinkmann
Wenn man gern wandert, dann ist wohl der Herbst die beste Jahreszeit. Zumindest in der Eifel. Die Natur ist außerordentlich farbenprächtig und die Wege sind nicht überlaufen mit Touristen. Man kann die Ausgangspunkte sehr gut mit dem Bus erreichen, mit dem Pkw ist man meist innerhalb von 30 bis 40 Minuten – von Aachen aus – vor Ort.
Die Pressstelle der Stadtverwaltung teilt unterdessen bezüglich Corona mit: Es gibt heute (27. 10. ) in der StädteRegion 80 mehr nachgewiesene Fälle als am gestrigen Montag, 26. Oktober. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 4969. 3734 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen.
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 116. Hinzugekommen sind zwei 75-jährige Frauen sowie ein 71-jähriger, ein 76-jähriger und ein 89-jähriger Mann.
Aber jetzt zurück zum Wandern, das eine/n im besten Fall auch auf andere Gedanken bringt.
Hier entlang zu wandern macht immerhin gute Laune und man fühlt sich erholt. Die Wege sind alle sehr gut markiert, man kann sich nicht verlaufen. Die Kirche von Lammersdorf. Hier startete die Wanderung, bei der alle Fotos entstanden. Beim Wandern wird die Lunge schön belüftet. Bestimmt kein Fehler in diesen Wochen.
Es gibt heute 601 mehr nachgewiesene Fälle als am Freitag, 23. Oktober. Hier in Auszügen die Mitteilung der Krisenstäbe von heute:
Das Gesundheitsamt an Rothe Erde hat derzeit (wie auch das Ordnungsamt) alle Hände voll zu tun mit dem Versuch, die Pandemie in den Griff zu bekommen.
Seit Beginn der Zählung (Ende Februar 2020) steigt die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 4889. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 111. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1204 Menschen nachgewiesen infiziert, und die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 199 (sollte nicht über 50 liegen).
Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:
Kommune
Aktive Fälle
Gesamtzahl der Fälle
Sieben-Tage-Inzidenz
Aachen
470
2252
166
Alsdorf
121
440
233
Baesweiler
144
363
554
Eschweiler
88
371
147
Herzogenrath
102
384
188
Monschau
24
107
154
Roetgen
11
39
127
Simmerath
35
139
234
Stolberg
101
413
181
Würselen
80
353
186
noch nicht lokal zugeordnet
28
28
Gesamtergebnis
1204
4889
199
Tabelle wird vom Smartphone nicht komplett angezeigt. Technik Fail.
Quarantäneüberwachung: Neben der Nachverfolgung von Infektionsketten ist auch die konsequente Überwachung von Quarantänemaßnahmen wesentlich für die Eindämmung des Infektionsgeschehens. Zuständig dafür sind die Ordnungsbehörden in den einzelnen Städten und Gemeinden. Diese stellen sicher, dass die Einhaltung von Vorschriften kontrolliert und festgestellte Verstöße mit entsprechenden Bußgeldern geahndet werden.
Anlässlich der Kontaktnachverfolgung entstehen aus Telefonaten bzw. fehlgeschlagenen Telefonaten oft erste Anhaltspunkte auf Quarantäneverstöße. Das Land NRW hat die Gesundheitsämter aufgefordert, diese Hinweise an die zuständige Ordnungsbehörde zur Durchführung einer Kontrolle vor Ort weiterzuleiten.
Daneben führt die Ordnungsbehörde eigenständig veranlasste Stichproben nach dem Zufallsprinzip durch und kontrolliert in den Bereichen, in denen es konkrete Anhaltspunkte für Quarantäneverstöße gibt.
Die Kontaktnachverfolung findet im Gesundheitsamt und in den Arkaden in Aachen, Trierer Straße 1, statt wo eigens Räume und zahlreiche Computer-Arbeitsplätze eingerichtet wurden.
Aktualisierte Coronaschutzverordnung: Das Landeskabinett hat weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen sowie eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird.
Für das Gebiet der StädteRegion einschließlich der Stadt Aachen wurde die Gefährdungsstufe 2 festgestellt. Mit dieser Feststellung treten die entsprechenden Regelungen der Coronaschutzverordnung in Kraft. Wegen der hohen Fallinzidenz von über 100 werden StädteRegion und Stadt Aachen in Kürze weitergehende Maßnahmen anordnen. Die Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden. Die Verfügungen und die aktualisierte Coronaschutzverordnung gelten zunächst bis Ende Oktober und sind nachzulesen unter: aachen.de/corona in den Rubriken „NRW-Coronaschutzverordnung“ und „Regionale Verfügungen“.
Während bisher auch Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse am Sitzplatz im Klassenraum von der Maskenpflicht ausgenommen waren, gilt diese Ausnahme jetzt nur noch für die Primarstufe und auch nur, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.
Nur die Lehrkräfte können entscheiden, dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist. Das könnte im Sportunterricht oder bei Prüfungen der Fall sein. In diesen Fällen muss mit Ausnahme des Sportunterrichts ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sein.
In Pausenzeiten darf auf die Mund-Nase-Bedeckung beim Essen und Trinken verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist oder wenn Speisen oder Getränke auf den festen Plätzen im Klassenraum verzehrt werden.
Die aktualisierte Verordnung gilt ab Montag, 26. Oktober, und voraussichtlich bis zum 31. Dezember.
Appell der Krisenstäbe:
Erstmals findet man in der Coronaschutzverordnung deutliche Empfehlungen für das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Die Landesregierung empfiehlt dringend, die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum. Kontakte und private Feiern sollen ausdrücklich reduziert und möglichst infektionssicher gestaltet werden.
Hierzu der Appell der Krisenstäbe: „Bitte suchen Sie nicht nach Lücken in den Verordnungen. Bleiben Sie Zuhause und reduzieren Sie erneut die Zahl Ihrer Kontakte auf ein Mindestmaß.“
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Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.
Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf aachen.de/corona in der Rubrik „NRW-Coronaschutzverordnung“.
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/5100 51 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen
Nimmt euren Krempel auf: Das Wertstoffmobil der Stadt Aachen. Foto: Stadt Aachen / Katharina Franke
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Wertstoffmobils des Aachener Stadtbetriebs im September geht es im November direkt weiter.
An verschiedenen Orten im Stadtgebiet können Bürgerinnen und Bürger Elektrokleingeräte, Alttextilien oder Kunststoff- und Metallabfälle oder Batterien abgeben. Alles in kleineren und haushaltsüblichen Mengen, so teilt die Stadtverwaltung mit. Es sollen Fahrten zum Recyclinghof und eine nicht sachgerechte Entsorgung vermieden werden: ein klarer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.
Im November wird das Wertstoffmobil wieder unterwegs sein und zu den üblichen Marköffnungszeiten auf den Wochenmärkten in den Bezirken stehen.
Brand, Marktplatz: 3. November
Richterich, Rathausplatz: 4. November
Eilendorf, Severinusplatz: 5. November
Haaren, Haarener Gracht: 6. November
Neumarkt, Frankenberger Viertel: 7. November
Markt, Am Markt: 10. November
Kronenberg, Johannes-Ernst-Platz: 11. November
Kornelimünster, Korneliusmarkt: 13. November
Burtscheid, Kapellenstraße: 20. November
Was alles beim Wertstoffmobil abgegeben werden kann und weitere Informationen gibt es unter www.aachener-stadtbetrieb.de
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Wahlplakate müssen entfernt werden
Das städtische Ordnungsamt weist darauf hin, dass die noch verbliebenen Wahlplakate aus dem Straßenraum entfernt werden müssen. Das hätte schon längst geschehen müssen, aber man ist ja nachsichtig. Die Verwaltung schreibt:
„Obwohl die Wahlplakate der Parteien, die an der Stichwahl teilgenommen haben, bis zum 11. Oktober und die aller anderen bereits zum 30. September aus dem öffentlichen Straßenraum hätten entfernt werden müssen, hängen vereinzelte Plakate noch.
Daher bittet das Ordnungsamt darum, diese zeitnah abzunehmen.“
Manch einer weiß vielleicht gar nicht mehr, wo er alles Plakate hingehängt hat. Deshalb: Wenn ihr ein Plakat seht, schickt doch der entsprechenden Partei eine Mail. Mailadresse findet sich bestimmt via Google im Netz.
Letzte Möglichkeit in 2020 mit dem Fahrradbus der Aseag in die Eifel zu fahren: morgen, Sonntag, 25. Oktober. Im Frühling geht es weiter.
Die Strecke ist von Kalterherberg aus 56 Kilometer lang und ziemlich schön. Allerdings ist es morgen wettermäßig ungünstig: Sturmtief im äußersten Westen ist vorausgesagt.
Man fährt mit dem Rad so etwa 6 Stunden bis Aachen. Falls man keine Foto-Pausen einlegt, geht es sogar schneller. Immer über den Vennbahnweg. Es geht ununterbrochen leicht bergab.
„Beuys-Skulptur geklaut“ – da haben wir uns kurz erschreckt, als wir die Nachricht im Radio hörten . . . Ja sind wir denn hier in Berlin, wo man sich z. B. 100-Kilo-Gold-Münzen aus den Museen klauen lässt und wo zuletzt Unbekannte auch noch über 60 Kunstwerke beschmieren konnten?
Nein. Was uns kurz empörte, entpuppte sich als eine der besten Kunstaktionen der letzten Jahre. Eine Künstlergruppe mit dem Namen „Frankfurter Hauptschule“ hat die kleine Beuys-Arbeit Capri-Batterie aus einer Ausstellung in Oberhausen geklaut und nach Tansania gebracht. Im Dienste eines höheren Anliegens, sozusagen.
Capri-Batterie (eine Zitrone mit einer gelben Glühbirne) wurde nach Tansania gebracht als Ausgleich für die zahlreichen Kunstgegenstände, die deutsche Kolonialisten von dort gestohlen haben. In Deutschland sind Museumsleute empört, Gleiches mit Gleichem vergelten, das ginge ja mal gar nicht. – Doch.
Es ist eine Aktion, die Politik, Geschichte, Kunst und Kultur und Humor vereint, die mehrdeutig ist und als Video der Nachwelt hoffentlich erhalten bleibt. In deutschen Museen ist allerhand Gestohlenes zu finden. Jedes Mal, wenn man bewundernd vor einem Kunstwerk steht und dann erfährt mit welcher Gewissenlosigkeit und Arroganz unsere Vorfahren Wertgegenstände, die ihnen nicht gehörten, einfach gestohlen haben, ist man doch beschämt, zumindest unangenehm berührt.
Von der Capri-Batterie gibt es übrigens 200 Stück, das gestohlene Objekt befand sich in Oberhausen und war eine Leihgabe eines Museums in Münster. Der Leiter des Museums in Münster trompetete schon in die Weltgeschichte hinein, er sei hereingelegt worden und werde NIE mehr ein Kunstwerk nach Oberhausen ausleihen. – Okay, dann eben nicht.
In Oberhausen wird derzeit an Christoph Schlingensief erinnert, besagte Künstlergruppe ist dabei. Eins ist sicher: Die Aktion hätte Schlingensief gefallen. Insofern: Beifall.
Das Bekennervideo ist sehenswert, es ist ein Kunstwerk mit vielen Anspielungen:
Parkpalette, zwischen Kleverstraße und Kapellenstraße gelegen.
Auch nicht gerade ein Schmuckstück im Kreis der Aachener Bauwerke: die Parkpalette in Burtscheid. Sie gehört der Stadt Aachen, und folglich ist der Rat der Stadt zuständig, wenn über eine Verschönerung dieser Ecke in Burtscheid nachgedacht werden muss.
2019 haben sich die Politiker*innen mit dem Parkdeck und dem anliegenden unbebauten Grundstück befasst. Hier nachzulesen.
Burtscheid (1018 erstmals urkundlich) erwähnt, ist ja rundum überall schön, nur hier (Foto oben) eher weniger. Sollte der Kapellenplatz nicht mal aufgewertet werden? Entwürfe (FH Aachen, Architektur) für den Platz gibt es, auch dabei sollte es eine Markthalle sein. Hier einige Entwürfe.
1897 wurde Burtscheid – einst eine selbstständige Stadt – nach Aachen eingemeindet. Und zumindest 1997 gab es noch einige wenige Leute, die bei bestimmten Gelegenheiten betonten, sie seien aus Burtscheid und nicht aus Aachen. 100 Jahre reichen aus, um so eine Identität versanden zu lassen.
Unten ein etwas versteckt angelegtes Graffiti.
Die Herbstferien gehen zu Ende, in den Ferien schockte uns die Nachricht, dass bei Versuchen mit dem neuen Corona-Impfstoff ein Mensch gestorben ist. Krass. Aber was war? – Es handelte sich um einen Menschen, der im Rahmen der Medikamentenerprobung ein Placebo bekommen hat . . . Er hatte also gar nicht den neuen Impfstoff erhalten . . . Das bedeutet für den Impfstoff nichts und ist so, wie wenn im Keller ein Spaten umfällt.
Gewagte Prognose: Noch im November kommt der nächste Lockdown, 14 Tage lang, alle Geschäfte außer Supermärkten und Baumärkte haben zu.
Sachen gibt’s: Vier Männer haben heute (22. Oktober) in Aachen die Fraktion DIE Zukunft gegründet.
Nach der Kommunalwahl gab es für die Piratenpartei nur einen Sitz im Rat der Stadt, für die UWG Aachen ebenfalls einen Sitz und für die Partei VOLT genau zwei Sitze. Das bedeutet konkret, dass in Aachen im Stadtrat Matthias Achilles (Piraten), Christoph Allemand (UWG) und Jörg Bogoczek sowie Tjark Zimmer (beide Volt) Politik machen werden.
In den letzten Wochen haben sich die Vier zusammengefunden und sich auf die Einzelheiten einer Koalition geeinigt. Dabei kann man davon ausgehen, dass Volt bei der Zusammenarbeit naturgemäß etwas mehr Gewicht zukommt. Es wurde ein Verhaltenskodex mit diversen politischen Zielen entwickelt und der Posten des Fraktionsgeschäftsführers vergeben.
Die neue Fraktion im Rat ist jetzt personell stärker als die FDP mit ihren drei Ratsleuten und auch stärker als Die Linke, die ebenfalls nur mit drei Leuten im Rat sitzt. Ob und mit wem Grüne, SPD und CDU eventuell koalieren werden, das konnte von AachenNews noch nicht ermittelt werden.
Die neue Fraktion hat einen etwas umständlichen Namen, sie wird „demokratische, innovative, europäische Stadt der Zukunft“ heißen, abgekürzt „DIE Zukunft“. Interessant wird jetzt sein, wer genau in welchem Ausschuss Politik machen wird.
Programmatisch scheint man sich jedenfalls auf einer Linie zu befinden. Und das ist ja schon mal nicht schlecht.
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Zur Info: Der Rat der Stadt hat 58 Sitze, die Grünen haben am meisten (20), aber keine Mehrheit, sie brauchen einen Koalitionspartner. Die Grünen wurden in Aachen von 34.712 Personen gewählt (Wahlbeteiligung: 53,39 Prozent). Die 59. Stimme im Rat ist die der Oberbürgermeisterin, sie arbeitet hauptamtlich und ist die Chefin der Stadtverwaltung. Die Ratsvertreter*innen arbeiten alle ehrenamtlich, sie bekommen aber Aufwandsentschädigungen in unterschiedlicher Höhe.
DIE Zukunft wurde (alle drei zusammengenommen) von 6642 Personen gewählt. Dabei: Volt erhielt mehr als dreimal so viele Stimmen wie die Piratenpartei. Der Kandidat von „Die Partei“ (das ist: die Sonneborn-Partei) wird vorerst als Einzelkämpfer im Rat vertreten sein. Mal sehen, ob die Satiriker in Aachen ihre Wählerschaft bedienen können.
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In der StädteRegion haben sich Eva Erdmann (Die Partei), Hans-Jürgen Fink (UFW) und Maximilian Möhring (Piratenpartei) zu einer Koalition zusammengefunden. Deren Name: Unabhängige/Partei/Piraten (UPP). Bei der UPP haben (wieder alle drei zusammengenommen) in der gesamten StädteRegion 9767 Personen ihr Kreuzchen gemacht.
In Burtscheid gesehen. Symbolbild. Vier bilden eine Fraktion, wer wen symbolisiert? Sieht man doch.
Wahlergebnisse sind im Einzelnen hier festgehalten (falls sich überhaupt noch eine/r dafür interessiert).
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).