Bizarre „Corona-Info-Tour“ von Bodo Schiffmann und Co leider auch in Aachen

Screenshot vom Videostream. Im Hintergrund: der Bus, mit dem die Corona-Leugner auf Tour sind. Von Aachen aus ging es direkt nach Köln zur nächsten Veranstaltung. Dort wurde sie schließlich verboten.

Offenlage: Dieser Text wurde einen Tag nach Veröffentlichung heute (21. Oktober) noch etwas verändert/präzisiert. Danke für alle Leser*innen-Zuschriften, wütende und freundliche.

Rund 200 Menschen mögen es gewesen sein, die sich heute (20. Oktober) gegen Mittag am Tivoli versammelten und sich – mit vor Begeisterung glänzenden Augen – die Schwachsinns-Reden von Corona-Leugnern/„Querdenkern“/Verschwörungs-Gläubigen/Panikern/whatever, angehört haben. Die Redner meinen kurz zusammengefasst, die Schutzmaßnahmen gegen Corona seien weit, weit überzogen, ja sie seien überflüssig und sollten am besten gar nicht beachtet werden.

Es waren hauptsächlich Erwachsene, die ohne Mundschutz eng zusammenstanden. Die Kamera schwenkte mehrfach in die Runde, und man konnte die Leute sehr gut erkennen. (Nachträglich gefragt: Wo war eigentlich die Polizei?)

Auf YouTube sind die Redner momentan gesperrt, deshalb streamen sie auf DLive. Aber das Video von dem Aachener Auftritt wird wohl doch bald auf YouTube zu sehen sein. Verhängnisvoll, denn so wird ihnen eine immer größere Zahl von Menschen zuhören können.

Man muss bedenken, dass diese Menschen, die Bodo Schiffmann und Samuel Eckert so freudig erregt zuhören, im Grunde verzweifelt sind. Sie hatten schon vor Corona den Eindruck, dass sie von der Politik und der Presse von vorne bis hinten belogen und verarscht worden sind und weiterhin werden. Warum sich jemand so viel Mühe geben sollte, die Menschheit so komplett zu belügen???, das haben zumindest die Verschwörungstheoretiker noch nicht genau erklärt.

Auffallend eloquent ist vor dem Tivoli in Aachen ein Redner namens Samuel Eckert. Er war Laienprediger bei den Adventisten, hat dort Predigtverbot. Seine Rede/Predigt wechselte zwischen Gebrüll und freundlichem Betonen von Liebe und Zuwendung. Das war schon eine Glanzleistung: Wie er die Herzen von Menschen für Blödsinn auf einen Schlag gewinnen kann! Einige Frauen fotografierten sich mit diesem Mann. Sie sahen dabei total glücklich aus.

Soll man darüber überhaupt berichten? (Verschafft man damit den Falschen noch mehr Aufmerksamkeit?) Ich denke, in aller Zurückhaltung, berichten: ja. Sonst wundert sich die Leserschaft eines Tages, wieso plötzlich so viele Leute so einen Unfug glauben und klaren Gedanken nicht mehr zugänglich sind.

Screenshot vom Videoscreen. Gehetzt wurde gegen die üblichen Verdächtigen – Professor Christian Drosten und andere Virologen, die Antifa, die Presse usw. Erstaunlich, wie gering die Redner die Kompetenz von Wissenschaftlern einschätzen. Und wie hoch ihre eigene.
Screenshot. Das muss schön sein: Einmal bei den Informierten und Schlauen sein, die wissen, was sich hinter den Kulissen wirklich abspielt, die wissen, was im Geheimen läuft. Manch einer braucht dieses Gefühl um in dieser Mega-Krise nicht gänzlich zu verzweifeln.
Foto: Vitus Studemund

Wer mehr wissen will, muss heute einen Blick in die örtlichen Tageszeitungen werfen. Oder im Netz (Twitter, Facebook usw.) den Texten des Journalist Michael Klarmann folgen. Über das Auftreten der „Querdenker“ in Heinsberg berichtete auch Vitus Studemund.

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Mit Pfefferspray gegen zu viel Nähe

Mal wieder ein ungewöhnlicher Einsatz für die Aachener Polizei. Die seit 8 Monaten anhaltende Pandemie mitsamt Verhaltensänderungen macht jetzt auch in Aachen einige Zeitgenossen pratschjeck bzw. hysterisch.

Ein Beispiel: Ein 71-jähriger Mann hat am vergangenen Samstag auf dem Vennbahnweg – so teilt die Pressestelle der Polizei mit – zuerst eine Gruppe von Joggern und anschließend zwei Radfahrer*innen völlig unvermittelt mit Pfefferspray eingenebelt.

Die Radler, ein 51-jähriger Aachener und seine 49-jährige Frau, hätten trotz tränender Augen gerade noch unfallfrei von den Pedelecs steigen können und hätten dann die Polizei gerufen. Eine Streife sauste herbei und fragte den 71-Jährigen, was das denn sollte?

Nach eigenen Angaben wusste der Mann sich nicht anders zu helfen, als so die Leute auf gebührenden „Corona-Abstand“ zu halten. Mit Pfefferspray, krass. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Köperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr wurde eingeleitet. 

Der Polizei kennt nur die Radfahrer, es ist bislang nicht bekannt, wer die Jogger waren. Diese werden gebeten, sich ebenfalls als Zeugen bei der Polizei zu melden. (am)

Tipp von AachenNews:

Wer aus Angst vor Infektion partout niemandem begegnen will, sollte nicht ausgerechnet auf dem beliebten Vennbahnweg spazieren gehen. Es gibt genug Straßen und Wege, die menschenleer sind (s. Foto).

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Großeinsatz der Polizei – Ziel: Zahl der Unfälle reduzieren

Der Radweg vor der RWTH-Mensa. Die weißen Steine sollen bewirken, dass sich Pkw und Räder nicht ins Gehege kommen.

Vorigen Donnerstag war es soweit: Die Aachener Polizei rückte zu einem Großeinsatz der besonderen Art aus. Die „Bekämpfung von Zweiradunfällen“ hatte man sich vorgenommen, denn die Zahl der Unfälle mit Fahrrad-Beteiligung (und Motorrad-Beteiligung in der Eifel) wird als zu hoch erachtet.

In der Aachener Innenstadt und in der Eifelregion nahmen die Beamten das Verhalten von Autofahrer*innen und Radfahrer*innen unter die Lupe. Beteiligt waren mehrere Dutzend Beamte verschiedenster Dienststellen. Darunter der Wach- und Verkehrsdienst, die Einsatzhundertschaft und Beamte der Verkehrsunfallprävention.

Auch das Ordnungsamt der Stadt Aachen war an dem Einsatz beteiligt. Wie erwähnt: ein Großeinsatz. Gut gemeint, aber lässt sich damit tatsächlich etwas bewirken, mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer?

2019 waren 5 von 10 tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern (im Zuständigkeitsbereich des Aachener Präsidiums) mit einem Zweirad unterwegs. Im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Verkehrsteilnehmer verunglückten – laut Polizeibericht – Zweiradfahrer damit überproportional häufig.

Das möchte auf die Dauer niemand hinnehmen. Doch solange nicht im Straßentraum Pkw, Fahrräder und Fußgänger*innen so strikt voneinander getrennt werden, dass sie sich gar nicht in die Quere kommen können, ist das schwierig, wahrscheinlich unmöglich.

In der Aachener Innenstadt wurden von 10 bis 18 Uhr die bekannten Stellen, die oft Radler*innen gewisse Nahtod-Erfahrungen verschaffen in den Fokus genommen. Beispiel: Die Kreuzung am Hansemannplatz, wo 2017 eine Fahrradfahrerin bei einem Unfall ums Leben kam. Und die Oppenhoffallee, wo regelmäßig der Sicherheitsabstand zum Radfahrer nicht eingehalten wird. Mitarbeiter des Ordnungsamt gingen bei dem Einsatz gezielt gegen Parkverstöße auf Geh- und Radwegen und „Zweite-Reihe-Parker“ vor. 

Die Bilanz des Einsatzes:

An 21 Kontrollstellen in Stadt und Städteregion wurden im Laufe des Tages insgesamt 971 Fahrzeuge kontrolliert. Für geringfügigere Verstöße erhoben die Beamten dabei 157 Verwarngelder. Darüber hinaus wurden auch 14 Ordnungswidrigkeiten- und drei Strafverfahren, zwei wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und ein weiteres wegen Urkundenfälschung, eingeleitet.

Das Ordnungsamt der Stadt ahndete über 60 Verstöße des ruhenden Verkehrs, wie z.B. parken auf Radwegen und die unerlaubte Nutzung der für Radfahrer freigegebenen Busspur.

Die Aachener Polizei sagt zu, sie werde derartige Einsätze auch zukünftig in unregelmäßigen Abständen fortsetzen. Besser weil wirkungsvoller wäre es, die gefährlichsten Straßen und Kreuzungen umzubauen.

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Großes Planungsprojekt: Campus West

Visualisierung des Campus West. Copyright Masterplan: RKW / FSW / BSV, Visualisierung: formtool

„Der Campus West ist aktuell eines der größten Planungsprojekte der Stadt Aachen.“ So steht es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Darin wird darauf hingewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger sich in Kürze die Pläne zum Campus West anschauen und sie bewerten können. Der Campus West soll auf einem jetzt noch brachen, 25 Hektar großen Gelände am Westbahnhof entstehen.

Wo jetzt noch alles wüst und leer ist, da soll eine Forschungslandschaft geschaffen werden, die europaweit Maßstäbe setzt und die zugleich Wissenschaft, Wirtschaft und urbanes Leben miteinander verknüpft. Ein ehrgeiziges Unterfangen.

Unten: Das Gelände zwischen Aachen-Stadt (Republikplatz) und dem Ortsteil Laurensberg, entlang der Bahnschienen. Im Hintergrund: der Lousberg und die sog. Studententürme.

Nach der umfangreichen frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr haben Aachener Politiker*innen nun beschlossen, dass der Bebauungsplan Nr. 923 Campus West öffentlich ausgelegt werden soll. Und zwar von Montag, 19. Oktober, bis Freitag, 20. November, im Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, 4. Etage, Raum 400.

Zu sehen immer montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, mittwochs bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. 

Während der Offenlage kann jede/r die Unterlagen einsehen und Anregungen zur bisherigen Planung vorbringen. Sämtliche Unterlagen sowie weitere Infos und Kontaktadressen unter http://www.aachen.de/de/stadt_buerger/planen_bauen/bauleitplanung/verfahren/index.html

Wichtig: In den Bebauungsplan Campus West sind die Ergebnisse zahlreicher Gutachten eingeflossen, die neben den verkehrlichen auch sämtliche Umweltauswirkungen betrachtet haben. In der Begründung des Bebauungsplans und in dem darin enthaltenden Umweltbericht sind diese Auswirkungen ausführlich dargestellt.

Die Gutachten sowie der Vorentwurf der Straßenplanung werden ebenfalls ausgelegt.

Zum weiteren Vorgehen heißt es: Nach der Offenlage und der entsprechenden Auswertung der Bürger-Eingaben beschäftigen sich die zuständigen Politiker-Gremien mit dem Satzungsbeschluss, den letztlich der Stadtrat verabschiedet. Der Satzungsbeschluss ist die Grundlage für die anschließende Realisierung des Campus West.

Vor dem Westbahnhof (auf dem Republikplatz), wo das Campus-West-Gelände beginnt, steht eine Plastik des Künstlers Albert Sous. Es ist eine Edelstahl-Lokomotive. Sous ist auch der „Erfinder“ der Markthalle, mit der die UWG im Kommunalwahlkampf Stimmen für sich gewinnen wollte. Ein Erfolg stellte sich für die UWG damit eher nicht ein. Nur einer ihrer Kandidat*innen schaffte es in den Rat der Stadt.

Auch die Seite Aixformation.de hat sich des Großprojektes angenommen. Hier weiterlesen.

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150 Jahre RWTH. Lernen. Forschen. Machen.

Wegen der Pandemie fallen die Geburtstags-Feierlichkeiten weitgehend ins Wasser. Sehr schade. Es hat gleichwohl schöne Texte zur Geschichte der RWTH gegeben, lesenswert hier: Vom Fremdkörper . . . Im Mini-Video: Hochschulgebäude von der Wüllnerstraße aus gesehen.

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Café jetzt mit einem Namen, den es so nur in Aachen gibt (und in Burtscheid)

Ein Café im Hof in Aachen hat einen neuen Namen.

Das Haus heißt zwar immer noch „Haus zum Mohren“ und das wird auch so bleiben. In der alten Kaiserstadt hatte ja einst jedes Haus in der Innenstadt einen eigenen Namen. Schwan, Schwein und Einhorn zum Beispiel. Aber das Café in dem Haus hat seinen Namen gewechselt. Ihr möchtet die Zuschriften übrigens lieber nicht lesen, die die Eigentümer-Familie nach der Umbenennung bekommen hat. Da müsste man nämlich zur Kenntnis nehmen, wie es mit der Toleranz und dem Rassismus im feinen Aachen wirklich steht.

Aber was solls!? Jetzt heißt das Café „Lammerskötter im Hof“, und einen besseren Namen kann ein Café in Aachen gar nicht haben. Der Name Lammerskötter steht ja in Aachen und besonders in Burtscheid schon seit 3 Generationen für allerfeinsten Kuchen, für leckeres Eis, Pralinen und überhaupt beste Gastlichkeit. Kein Wunder, dass die Familie diesen Namen bevorzugt. Anders wäre geradezu dumm.

Dort kann man auch Zeitungen lesen, die örtliche Lokalzeitung und DIE ZEIT – um nur zwei zu nennen. Man sieht sich.

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Ein Mini-Video mit etwas Musik.

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Da kann man leicht den Überblick verlieren. In Aachen wird derzeit viel gebaut. Wohnungen, Büros, Läden. Die Großprojekte sind in der Innenstadt nicht zu übersehen. 

Alfonsstraße/Ecke Augustastraße. Dort befanden sich mal sehr preiswerte Wohnungen.

In der Alfonsstraße/Ecke Augustastraße befindet sich die jüngste Baustelle. In direkter Innenstadtnähe entstehen (für 30 Millionen Euro) 118 Wohnungen und eine Tiefgarage in sehr unterschiedlicher Größe. Angeblich zwischen ca. 30 Quadratmeter bis ca. 130 Quadratmeter, also vom 1-Zimmer-Apartment für Studierende bis zu 4-Zimmer-Wohnungen für Familien. Einziehen kann man dort voraussichtlich Ende 2022. Mehr Infos hier: https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/grosses-projekt-in-der-alfonsstrasse-nimmt-fahrt-auf_aid-52505759 und hier https://www.wohnung-kaufen-aachen.de

Nächstes Projekt: Hanbrucher Straße/Ecke Vaalser Straße. – 77 exklusive Eigentumswohnungen (Motto: „Leben am Westpark“) werden gerade gebaut – einschließlich Tiefgarage. Bis 2023 will man fertig sein. Hier mehr Infos:
https://www.bonava.de/immobilien/aachen/westpark/eigentumswohnung

Bismarckstraße/Ecke Viktoriaallee drehen sich weitere Kräne wie in einem Tanz. Mitte 2022 soll auf 9000 Quadatermeter alles fertig sein. Bebaut wird das ehemalige Vegla-Gelände mitten im Frankenberger Viertel. Wohnungen (teils öffentlich gefördert) satt, eine Kita und Läden im Erdgeschoss, Büros, Arztpraxen und eine Tiefgarage wird es geben.

Ein weiteres Gebäude-Ensemble entsteht am Bahnhof auf 11.000 Quadratmetern. Unter dem Namen Blue Gate findet ihr das Projekt mit Bürogebäude, Hotel, Studierenden-Wohnungen und Läden sowie Tiefgarage und Fahrradparkhaus (für 400 Räder) im Netz. Google hilft weiter.

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Betrüger geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

Nächste Folge aus der Serie „Mit was sich die Polizei alles befassen muss!“. Diesmal ist es nicht so skurril, aber trotzdem kaum zu glauben. Es gaben sich nämlich Männer als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt aus und verlangten massiv Zutritt zu einer Wohnung. Das, so die Polizei, komme derzeit häufiger vor.

Die Polizei schreibt:

Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie versuchen auch Trickbetrüger und -diebe das Thema für sich auszunutzen. So wie in einem Fall am Mittwoch, 14. Oktober, in Brand.

Dort klingelten drei Männer in medizinischer Arbeitskleidung – also in weißen Hosen und angekleidet mit Sanitäter-Jacken – an der Wohnungstür eines ahnungslosen Mitbürgers.

Sie stellten sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Aachen vor. Die drei Personen verlangten vehement Zutritt zur Wohnung, konnten aber keine Ausweise oder sonstige Legitimationen vorweisen. Erst als der Bewohner drohte, die Polizei zu informieren, ließen die Männer von ihrem Vorhaben ab und verließen fluchtartig das Mehrfamilienhaus.

„Solche und ähnliche Vorgehensweisen dienen Betrügern und Trickdieben dazu, sich Zutritt zu fremden Häusern und Wohnungen zu verschaffen und Diebstähle zu begehen“, informiert die Polizei. Immer wieder gelinge es dabei den Kriminellen, gerade auch bei Senioren, Bargeld und Wertgegenstände zu erbeuten. 

Die Polizei informiert und rät: 

1. Das Gesundheitsamt führt keine Hausbesuche durch.

2. Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung

3. Nehmen Sie im Verdachtsfalls Kontakt zur Polizei auf.

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Lücken werden geschlossen

Es fehlt in Aachen an Wohnungen, Lücken zwischen zwei Gebäuden werden deshalb geschlossen, zum Beispiel in der Zeppelinstraße (Foto) und am Freunder Weg. Das bedeutet, dass Luftströme weniger gut zirkulieren können. Aber das nimmt man in Kauf. Proteste von Anwohnern haben hier keine Rolle gespielt. Wie sieht es in der noblen Nizzaallee aus?
Der helle Fleck am rechten Rand zeigt ein Baugrundstück (8200 Quadratmeter groß), auf dem 157 Appartments für Studierende errichtet werden sowie direkt daneben das „Palais Albert“ mit 17 exklusiven Eigentumswohnungen. Gegen die Appartments setzten Anwohner alle Hebel in Bewegung (zu groß, zu wenig Licht, nicht zum Charakter der Nizzaallee passend), konnten aber nichts erreichen. Bis jetzt. – Die Darstellung ist aus der öffentlich zugänglichen Vorlage der Baubehörde für die Sitzung am 8. Oktober um 17 Uhr im Rathaus. Hier runterscrollen und die Anlage aufklicken.

s. dazu auch Kommentar

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Kräftige Farben gegen die Winterdepression. Grüne gegen die CDU. Trinkwasser knapp.

Sibille Greven und Simon Deutsch vom Aachener Stadtbetrieb pflanzen an der Komphausbadstraße am Bushof Alpenveilchen. Foto: Stadt Aachen/Alicia Stollberg

Mit 55.000 Pflanzen lassen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetrieb Aachen den Herbst in die Stadt ziehen. Nicht nur Alpenveilchen an der Komphausbadstraße am Bushof sorgen für eine ansprechende Bepflanzung, auch Stiefmütterchen, Hornveilchen, Silberblatt, Callunen und Herbst-Stauden werden eingesetzt.

Abgesehen vom Heidekraut werden alle Pflanzen in der Aachener Stadtgärtnerei angezogen, teilt die Pressestelle der Verwaltung mit. Die Auswahl der Bepflanzung sei optisch an die Herbst- und kommende Weihnachtszeit angepasst, so dass auch in der tristen, dunklen Jahreszeit eine attraktive Begrünung belebend auf das Stadtbild wirke.

Der Stadtbetrieb bepflanzt Kübel, Kästen und Beetflächen im Stadtgebiet und auf städtischen Friedhöfen. Die herbstliche Bepflanzung wird bis zum 23. Oktober abgeschlossen sein.  

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Unterdessen wurde der Entwurf des neuen Lärmaktionsplans der Stadt Aachen öffentlich ausgelegt. Die interessierte Bevölkerung ist jetzt aufgerufen, sich zum Entwurf zu äußern. Der Textentwurf ist auf der Internetseite der Stadt Aachen ab heute, Montag, 12. Oktober, zu finden: www.aachen.de/laermschutz.

Kommentare, Ergänzungen oder Anregungen zum Entwurf können bis zum 31. Oktober über folgende Adresse eingereicht werden: umwelt@mail.aachen.de.  In der Betreffzeile der Mail sollte das Stichwort „LAP“ vorkommen.

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Die Grünen in Aachen haben sich eine neue Fraktonsspitze gewählt: Kaj Neumann (28, Student) und Monika Wenzel (50, Ärztin) sind gemeinsam Fraktionsvorsitzende, die Grünen bevorzugen seit jeher eine Doppelspitze.

Monika Wenzel (den Namen haben wir uns gemerkt) hat, wie auf AachenNews.org bereits berichtet, bei der Kommunalwahl dem Fass den Boden ausgeschlagen, indem sie ihren Gegenkandidaten, Harald Baal (CDU), im Wahlbezirk Burtscheider Kurgarten/Beverau extrem alt aussehen ließ: Sie erhielt dort beinah doppelt so viele Stimmen wie Baal.

Die Grünen stellen mit Lisa Weskamp (19) übrigens auch die jüngste Ratsvertreterin im neuen Stadtrat. Sie würde – laut Aachener Nachrichten – gern in einem der wichtigsten Ausschüsse des Rates, im Mobilitätsausschuss, arbeiten. Man würde sich wundern, wenn das möglich wäre!!! – Die Neue wird sich wohl mit einem der unwichtigsten, dem Sportausschuss, zufrieden geben müssen. Warten wir mal ab.

Allerdings: Die 19-Jährige hat in ihrem Wahlbezirk Gaby Breuer (71, CDU), bekannt durch sehr skurrile Wortbeiträge im Mobilitätsausschuss, in die Schranken verwiesen. Allerhand.

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Zum Schluss ein Lesehinweis: Es geht um die Perlbachtalsperre im Süden der StädteRegion. Sie kann im dritten Jahr hintereinander wegen der galoppierenden Klimakatastrophe ihrer Aufgabe nicht gerecht werden. Sie kann die Menschen nicht mit Trinkwasser versorgen, es muss Wasser zugekauft werden. Hier.

Es deutet sich an, was vorausgesagt wurde: Die Klimakatastrophe wird einmal unendlich viel teurer werden als die Maßnahmen kosten würden, die wir jetzt ergreifen könnten, um die Katastrophe zu verhindern.

Es ist den Menschen aber komplett egal.

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Elisenbrunnen in Pink angestrahlt

Farbe bekennen für Chancengleichheit. Fotos: Henning Brinkmann

Sonntag, 11. Oktober, war Welt-Mädchentag. Und aus diesem Anlass wurde in Aachen der Elisenbrunnen angestrahlt – in der Mädchen-Farbe Pink natürlich. Auch das Stadttheater bekam einen Klecks Farbe ab.

Pink vermittelt Lebensfreude, es soll als Signalfarbe wirken, gestern nicht nur in Aachen, sondern bundesweit. Die Organisation, die sich für Mädchen einsetzt, heißt „Plan International“, will erreichen, dass Mädchen die gleichen Möglichkeiten erhalten wie Jungen. Davon ist man in Deutschland noch weit entfernt.

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