Am 1. Oktober: 31.000 Unterschriften werden dem OB überreicht

Tempo 30 in der Innenstadt alleine reicht nicht. Es müssen zugunsten von Fußgängern, Radfahrern, Müttern mit Kinderwagen und Rolli-Fahrern, zugunsten der Aseag und anderer mehr . . . Umbau-Maßnahmen erfolgen. Darauf zielt der Radentscheid ab. Motto: Sichere Wege für alle

Es ist soweit: Am Dienstag, 1. Oktober, um 12.30 Uhr wird die Bürgerinitiative Radentscheid Aachen alle dann vorliegenden Unterschriften feierlich an Oberbürgermeister Marcel Philipp übergeben. Alle interessierten Menschen in dieser Stadt sind zu dem Termin im oder vor dem Rathaus eingeladen! Wenn ihr Zeit habt und von der Arbeit kurz wegkommen könnt, seid dabei. Es wird ein historischer Moment sein.

Mit diesem Radentscheid ist sozusagen die erste Stufe gezündet – auf dem Weg zu Zwangsmaßnahmen durch die Bürgerinnen und Bürger. Das heißt: Jetzt fangen in Aachen die Menschen an, den widerspenstigen Rat zu fahrradfreundlichen Maßnahmen zu zwingen. Einen Stadtrat – mit einer Koalition von CDU und SPD – der bisher in einseitiger und unfairer Weise die Pkw-Fahrer und -Fahrerinnen bevorzugt hat. Dass dieses Treiben endlich mal ein Ende hat, dafür ist der Bürgerentscheid da.

Unterschriften können auch nach Abgabetermin weiterhin so lange gesammelt werden, bis über den Radentscheid im Aachener Stadtrat beraten wird. Das wird vermutlich in einer der Ratssitzungen zum Ende des Jahres sein. 31.000 Unterschriften wurden bisher schon gesammelt. Die Sammelstellen werden gebeten, bis dahin die Unterschriften-Listen weiter ausliegen zu lassen, so teilt die Bürgerinitiative mit. Nachfragen gerne über post@radentscheid-aachen.de.

Plakate werben für den Radentscheid

Zur Veranstaltung bei Facebook: https://www.facebook.com/events/539997903410144/
Auf der Webseite: https://radentscheid-aachen.de/aktuelles/#termine

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Acht Zelte, Transparente und Infos im Frankenberger Park

Das Klimacamp im Frankenberger Park. Dort zelten Mitglieder von „Extinction Rebellion“.

Tausende haben am 22. September in Aachen beim ersten weltweiten Klimastreik demonstriert, geblieben ist uns ein Klimacamp von „Extinction Rebellion“ im Frankenberger Park. Das zu errichten, dafür gibt es sicher keine Erlaubnis. Es ist aber bezeichnend für „Extinction Rebellion“ (d. h. gegen das Aussterben), es ist eine soziale Bewegung, die zu zivilem Ungehorsam auffordert.

Man wendet sich gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise und der Vernichtung von Lebensraum. 

Gegründet wurde „Extinction Rebellion“ 2018 in England, im April 2019 gab es Gruppen in 49 Ländern dieser Erde, sogar in Österreich. Diese Gruppen nehmen an den Demonstrationen von Fridays for Future teil. Greta Thunberg hat ihrerseits auch schon an einer Brückenbesetzung von „Extinction Rebellion“ teilgenommen. 

Wann das Aachener Camp aufgelöst wird, ist nicht abzusehen. Die Jugendlichen wollen mit allen möglichen Interessierten ins Gespräch kommen. Sie werden durch Anwohner mit Lebensmitteln versorgt. 

Die Aachener Demonstration von Freitag hat Oliver Krischer, grüner Bundestagsabgeordneter aus Düren, gefilmt und unter seinem Account bei Twitter eingestellt. Hier das Video.

Ein Video von der Aktion im Brunnen vom Europaplatz gibt es hier.

„Aus der scheinbar obskuren Aktion eines schwedischen Mädchens ist eine globale Bewegung geworden“, schreibt Heinrich Wefing in der ZEIT. Allein: Der Amazonas brennt weiter, die Polkappen schmelzen, Millionen Tonnen CO2 werden in die Atmosphäre geschleudert und die Beharrungskraft der Politiker wird unterschätzt. Jahrzehnte braucht selbst eine weltweite Bewegung, um diese Beharrungskräfte mürbe zu klopfen. Wenn überhaupt.

Allerdings: Selbst der Vietnam-Krieg war eines Tages zuende, die Staatenlenker einigten sich auf ein FCKW-Verbot und das Ozonloch wurde nicht größer und 1968 brachte der westlichen Welt die herbeigesehnte Liberalisierung. Wir lernen: Proteste nützen manchmal, manchmal aber nicht.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Globaler Klimastreik. Sei heute dabei!

Einen „globalen Streiktag“ haben die Kids von „Fridays for Future“ (fff) ausgerufen. Und zwar für heute, 20. September.

Erwartet werden 3000 bis 4000 Menschen, es könnten aber auch mehr sein. Gestreikt wird natürlich nicht nur in Aachen, sondern – wie längst jeder weiß – in fast allen Städten Europas. Der Oberbürgermeister von Düsseldorf soll der kompletten Verwaltung zwecks Streik frei gegeben haben. Wäre mMn vorbildlich.

Treffpunkt für alle Streikenden in Aachen ist um 10 Uhr am Elisenbrunnen, um 11 Uhr setzt sich eine Demo in Richtung Kennedypark in Bewegung (über Peterstraße, Jülicher Straße, Blücherplatz, Europaplatz, Joseph-von-Görres-Straße, Düppelstraße). Am Europaplatz gibt es einen längeren Stopp, und um 14 Uhr will man im Kennedypark ankommen und bis 18 Uhr dort bleiben.

Organisiert wurde der Streiktag in Aachen von „Scientists for Future“, „Parents for Future“, „Artists for Future“ und anderen lokalen Gruppen. In Aachen dabei sind außerdem „Extinction Rebellion Aachen“ und „Kita for Future“. Unterstützer sind u. a. ver.di Bezirk Aachen/Düren/Erft und der NABU Stadtverband und Kreisverband Aachen Land. In Düren, Geilenkirchen und Jülich wird ebenfalls demonstriert. Mehr Infos gibt es hier (Facebook): https://www.facebook.com/FridaysForFutureAC/

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Politiker endlich mutig. Der Rat fasst wegweisende Beschlüsse

Das Riesenrad steht, September Special beginnt heute (19. 09.), die richtigen Beschlüsse sind im Rathaus gefasst worden, es darf also gefeiert werden.

Der Rat der Stadt Aachen hat am 18. September mit Rücksicht auf das neue Urteil des Oberverwaltungsgerichts einige wegweisende Beschlüsse gefasst. Diese betreffen den Verkehr und die Luftreinhaltung in der Innenstadt. Dabei sieht es so aus, als ob mit der sauberen Luft – quasi als Nebeneffekt – die Verkehrssicherheit in der Stadt erhöht wird.

Unverzüglich soll Tempo 30 im Zentrum der Stadt innerhalb des Alleenrings gelten. Die Signalsteuerung an der Monheimsallee wird verändert zur Verbesserung des Abflusses des Linksabbiegeverkehrs am Hansemannplatz. In die Rochusstraße kann man von der Monheimsallee aus nicht mehr reinfahren. Unterbunden wird das Rechtsabbieger an der Jülicher Straße stadtauswärts in die Hein‐Jansen‐Straße.

Auch einigte sich der Rat auf die Einrichtung einer Umwelttrasse auf dem Adalbertsteinweg stadtauswärts und auf den Einbau von schadstoffminderndem Belag auf dem Adalbertsteinweg auf einer Fläche von etwa 4.500 Quadratmeter.

Höchstwahrscheinlich mit Blick auf den Radentscheid, einen Bürgerentscheid, der großen Zuspruch erfährt, geht es weiter: Zeitpläne festzulegen, das fordert die Politik von der Verwaltung. So etwa die Zeitpläne zur Umsetzung der beschlossenen Radvorrangrouten, Radabstellanlagen, regionalen Radwege, Premiumfußwege, der Verbesserungen von Park&Ride-Angeboten.

Ferner soll per Zeitplan dokumentiert werden, wie es um die beschlossenen Qualitätsverbesserungen im Busverkehr, um die Elektrifizierung der ASEAG‐Busflotte, die Nachrüstung mit SCRT-Filtern bei Subunternehmern und die Intensivierung des betrieblichen Mobilitätsmanagements (Jobtickets) sowie um die Schaffung von Micro‐Depots zur Reduzierung der Schadstoffe durch Kurier‐, Express‐ und Paketdienste bestellt ist.

Das Presseamt meldete nach der Sitzung des Rates außerdem:

„Für die Oktober-Sitzung beauftragte der Rat die Verwaltung damit, folgende Maßnahmen vorzubereiten und nach entsprechender Beschlussfassung unverzüglich umzusetzen. Hierbei geht es um die Überarbeitung des Ladezeiten‐ und Flächenkonzepts auf dem Adalbertsteinweg zur Verringerung von Halten in zweiter Reihe; gleiches gilt für die die Jülicher Straße.
Auch überarbeitet werden soll die Fahrspuraufteilung auf der Monheimsallee zur Verringerung von Rückstaus. Und schließlich steht die wirksame Überwachung und Ahndung von Parkverstößen, insbesondere auf Bus‐ und Radfahrspuren, auf der Auftragsliste.“

Zum Weiterlesen seid ihr hier gut dabei: AN/AZ

***

Exkurs: Man kann gegen Tageszeitungen sagen, was man will. Aber dort findet ihr etliche Themen, die für euch relevant sind. Dazu spannende Geschichten aus der Welt der Kriminellen und der Polizei. „Social“ sind sie insofern, als man nach Lektüre immer was zum Plaudern mit den Nachbarn und Freunden hat. Und eine nicht-repräsentative Umfrage in meinem Bekanntenkreis hat ergeben: Tageszeitungen werden nicht nur von älteren Piraten, sondern auch von jüngeren gelesen.

Bitte empfehlen Sie AachenNews.org weiter

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

RWTH-Studenten informieren über Mikroplastik

Interessierte Besucher*innen des Bürgerservice am Katschhof haben am Montag, 23. September, einmalig die Möglichkeit, sich ausführlich zum Thema Mikroplastik zu informieren. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.

RWTH-Studenten und -Studentinnen der Biologie erklären in den Räumen des Bürgerservice (Nähe Markt und Rathaus) darüber auf, wie umweltschädlich die kleinen Plastikpartikel sind und was jede/r einzelne dagegen tun kann. Zum anderen präsentieren sie auch ihren Lösungsansatz aus der synthetischen Biologie, um Mikroplastik mit Hilfe eines Bakteriums herauszufiltern.

Bei der Aktion handelt es sich um eine Kooperation des städtischen Wissenschaftsbüros mit der Projektgruppe IGEM der RWTH Aachen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Im Bürgerforum: 1. die Skateranlage und 2. die Lebensqualität im Frankenberger Viertel

Die nächste Sitzung des Bürgerforums findet heute, Dienstag, 17. September, ab 18 Uhr in der Aula der Maria-Montessori-Gesamtschule, Bergische Gasse 18, statt. Zwei Bürgeranträge werden beraten. Ich lasse mich von Felix Kehren vertreten (hab heute keine Zeit für das Bürgerforum).

Der eine Bürgerantrag geht zurück auf eine Initiative des 1. Aachener Skateboard-Clubs. Der Skaterclub muss sich eine neue Skateranlage an einem neuen Standort bauen, weil die bisherige Anlage im Moltkepark aus baurechtlichen Gründen vom 1. November an nicht mehr genutzt werden darf. Der Verein hat beantragt, so teilt die Stadtverwaltung mit, dass die Stadt Aachen „zur Förderung der Jugendarbeit und Skateboardkultur“ einen neuen Vereinsstandort für eine Skateanlage zur Verfügung stellen möge.

Der neue Skaterpark kommt höchstwahrscheinlich in die Nähe von der sogenannten Strang-Halle. Die Strang-Halle ist eine alte Fabrikhalle in Rothe Erde in der Philipsstraße. Die will die Verwaltung mal untersuchen, ob da eventuell regelmäßig Veranstaltungen stattfinden können. Veranstaltungen der etwas robusteren Art.

Und da wäre doch mal zu überlegen, ob die Skater vielleicht im Winter diese Halle nutzen können. Ich finde die Halle sehr geil, innen und außen. Sie steht die meiste Zeit des Jahres leer, soweit ich weiß. Einmal im Jahr macht Rick Takvorian dort sein Tanz-Festival (mehrtägig).

Es gibt viele besonders erfolgreiche Skater in Aachen und Umgebung, und im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung wird dieser Sport in Aachen bisher zu wenig gefördert. Zu dem Thema: Hier unbedingt lesen.

Der andere Antrag im Bürgerforum beschäftigt sich mit der „Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit im südlichen Frankenberger Viertel“. Antragsteller ist eine Gemeinschaft verschiedener Bürgergruppen und Vereine. Die Antragsgemeinschaft zur „Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit“ sieht das südliche Frankenberger Viertel in erheblichem Maße von Kraffahrzeug-Schleichverkehr belastet und die Wohn- und Lebensqualität im Viertel stark beeinträchtigt. Das müsse durch gezielte Maßnahmen verändert werden.

Mehr Infors unter www.aachen.de/buergerforum und im Ratsinformationssystem für Bürgerinnen und Bürger: http://ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp

Bitte empfehlen Sie AachenNews.org weiter

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Liebe Politiker! Was jetzt zu tun ist, sagt euch/uns die kluge Mai Thi in ihrem neuen Video

Mai Thi kann sehr gut erklären. Beneidenswert. Kein Wunder, dass sie über 500.000 Follower/Abonnenten auf YouTube hat. Sie war übrigens mal Doktorandin an der RWTH Aachen, Fach Chemie, glaub ich. Wer sie noch nicht kennt: hier

Unten ein interessantes Video von ihr mit dem Titel „Klimawandel: Was jetzt zu tun ist“. Da kommt auch Rezo drin vor, der ja angeblich an seinem nächsten eigenen Video arbeitet. Ich bin schon gespannt auf das neue Video von Rezo, aber fast noch mehr auf die kryptischen Reaktionen darauf von CDUSPDFDP.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Hat die Politik das Internet verstanden?

Das (s. Überschrift) fragt eine WDR-Dokumentation. Sehr interessant. Man erlebt, wie sie sich mühen, und wie unmöglich es für die etablierten Parteien ist, das Versäumte jemals nachzuholen. Jahrelang haben CDUSPDFDP den Anschluss verpasst an die Themen, immer wieder neu die Form verfehlt, wie über angesagte Themen geredet werden muss . . . und jetzt soll es aber klappen.

Knapp 30 Minuten, die mal wieder keine verlorene Lebenszeit sind.

***

Und hier mal ein paar konkrete, digitalpolitische Wünsche, lichtgesprüht ans Kanzleramt und an ein anderes Gebäude des Bundestags in Berlin. (von Netzpolitik.org). Auf deren Erfüllung wartet die Welt. Allein, die etablierte Politik sieht nichts und hört nicht zu. Lichtpiraten

Foto: Netzpolitik.org in Berlin

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Pkw-Fahrern wird ein Stückchen vom Straßenraum weggenommen

Aachens Osten hat neue Fahrradstreifen. Und ich finde: Besser als nichts. Hier gehört der Platz zwischen der Häuserzeile rechts und der Häuserzeile links nicht mehr zu 90% den Autofahrern, sondern nur noch zu 75%. Wobei teilweise sogar die Fußgänger mehr Platz (5%) bekommen haben.

Nein, sicher fährt es sich dort immer noch nicht, aber schon deutlich weniger unsicher als zuvor. Auf den neuen Fahrrad-Schutzstreifen geht es an langen Autokolonnen vorbei, die Joseph-von-Görres Straße hoch, wo sich oben rechts (am Hohenzollernplatz) das große, seit Jahren unbebaute Grundstück eines Aachener Grundstücksspekulanten befindet.

Diese Straße bin ich sonst immer auf dem Bürgersteig hochgefahren, ich wollte mir Nahtod-Erlebnisse ersparen. Es war da zwar sehr eng zwischen den Autos und den Hauswänden, aber Straße war einfach lebensgefährlich.

Und was ist? Kaum bekommen wir RadfahrerInnen mal ein Stück vom Straßenraum abgetrennt, jault das Autofahrerpackvolk auf. „Wir stehen im Stau!“, ja klar, steht ihr sowieso in Aachen jedes Jahr netto gerechnet mehrere Tage eures Lebens. Autofahrer dürfen übrigens sogar auf den Radfahrer-Streifen drauf, wenn es andernfalls gefährlich wird. RadfahrerInnen dürfen rechts vorbei. Aber langsam.

An einigen Stellen darf man in der Joseph-von-Görres-Straße nur noch halb auf dem Bürgersteig parken. Also haben auch die FußgängerInnen gewonnen. Das ist wichtig: Es sind nicht immer nur die Menschen auf den Rädern, denen endlich ein Stückchen vom öffentlichen Raum überlassen wird.

29 Kilometer Schutzstreifen gab es in Aachen, dazu sind im Nordosten der Stadt nun 3,1 Kilometer hinzugekommen, so teilte die zuständige Behörde mit. Und diese Streifen gibt es jetzt auch auf der Sedanstraße, der Stolberger Straße und auf dem Adalbertsteinweg (dort nur von der Einmündung Bismarckstraße bis zur Josefkirche). Straßen, auf denen ich überhaupt jetzt erstmals entlang radele. Zuvor: Angst vor Autos, Bussen, SUVs und Lastautos.

Hier soll nicht verschwiegen werden, dass Leute, die sich mit dem Fahrradfahren viel intensiver beschäftigt haben als ich, die Schutzstreifen „Scherzstreifen“ nennen und kein bisschen zufrieden sind. Sie sehen überhaupt keine Verbesserung für Radler. Von der Einstellung „Besser-als-nichts“ halten sie gar nichts.

So oder so: Alle freuen sich derzeit über die wunderbare Aktion „Ein Herz für SUVs“. Seht euch das passende Video dazu an. Und: Auf die SUVs Aufkleber mit der Aufschrift „Ein Herz für SUVs“ zu pappen, das ist jetzt ja keine gute Idee.

Achtung. Der Besitz eines dicken, schweren Autos kompensiert ein Defizit im Selbstwertgefühl. Die Frage ist: welches? Weiß man da schon Näheres?

Harscampstraße für Pkw zu

In der Harscampstraße zwischen Lothringerstraße und Schildplatz im Suermondtviertel werden am Sonntag, 15. September, von 10 bis 14 Uhr spezielle Piktogramme mit Kreide auf die Fahrbahn gesprüht. In dieser Zeit kann die Harscampstraße auf diesem kurzen Stück von Pkw nicht befahren werden. In der Harscampstraße stehen Sperrgitter, ebenso in den Zufahrten der Lothringer- und der Gottfriedstraße sowie am Schildstraßenplatz auf der Seite von Schützen- und Schildstraße. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen ihr Ziel über andere Straßen ansteuern. 

So könnte die Ecke mal aussehen. Schön, ne? Blick in die Harscampstraße, rechts geht es in die Schildstraße rein.

Die Markierungsaktion ist der Auftakt zum einwöchigen Modellversuch „Fair zusammen in der Harscampstraße“ vom 16. bis 22. September im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität 2019 in Aachen. Im Umfeld von Harscamp-, Lothringer- und Schildstraße verlaufen in Zukunft der Premiumfußweg zum Frankenberger Park und die Radvorrangroute von Eilendorf und Brand in die Innenstadt. 

Eure Meinung ist gefragt

Die Stadt möchte von Anwohnern und Nutzern wissen, wie sie sich die künftige Straßengestaltung in der Harscampstraße vorstellen. Besucht den Informationsstand am 16., 18. und 20. September in der Harscampstraße. Der Infostand ist am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 12 bis 17 Uhr besetzt.

Hier ist eure Meinung gefragt. Ich fand Modell D am besten.

Bitte empfehlen Sie AachenNews.org weiter

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Berichte von der Arbeit der Polizei

Foto: Polizei Aachen

Mitten in Aachen, am Elisenbrunnen, veranstaltete die Polizei dieser Tage eine Verkehrssicherheitsaktion. Motto: „sicher.mobil.leben – Brummis im Blick“. Dabei konnten Passanten auf den Fahrersitz eines Lkw klettern und mal nachprüfen, was die Brummi-Fahrer so sehen, wenn sie fahren. Überraschend wenig, muss ich sagen. Insbesondere konnte man am Elisenbrunnen erleben, was es mit dem toten Winkel auf sich hat. Darin, das wurde klar, hat eine ganze Schulklasse Platz.

Zusammen mit den Kooperationspartnern DEKRA, der Verkehrswacht und der Stadt Aachen ging es praxisnah zur Sache. Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, sich auch mit dem Problemfeld „Seitenabstand Fahrradfahrer“ intensiv zu befassen. 

Die Polizei teilt mit: Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Getöteten unter Beteiligung von Lkw habe in den letzten fünf Jahren um 17 Prozent zugenommen. Das zeige die Notwendigkeit „einer intensiveren Überwachung dieser Zielgruppe“. (am)

Gemein: Zeitungsboten überfallen

Zwei unbekannte Männer haben Dienstag früh (10. September, um 6.15 Uhr) einen 36-jährigen Zeitungszusteller auf einem Verbindungsweg zwischen Brunssumstraße und Melatener Straße (in Aachen) überfallen. Sie bedrohten den Mann mit einem Messer und forderten Bargeld. Mit geringer Beute, so teilt die Polizei mit, flüchteten die Täter anschließend in Richtung Brunssumstraße. Die Kripo hat die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, oder verdächtige Beobachtungen in Tatortnähe machten, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0241/9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210 zu melden. (am)

Wer will zur Polizei?

Die Aachener Polizei lädt junge und am Polizeiberuf interessierte Leute zur Polizeistunde im September ein. Die Einstellungsberater werden über die Einstellungsvoraussetzungen, das Bewerbungs- und Auswahlverfahren, das Studium und die beruflichen Perspektiven informieren.

Auch die Möglichkeit für persönliche Gespräche wird es geben. InteressentInnen werden gebeten, sich vorher per E-Mail anzumelden, eine persönliche Einladung wird dann folgen. E-Mail bitte an: Personalwerbung.aachen@polizei.nrw.de Die zweistündige Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 18. September, um 16.30 Uhr, im „neuen“ Polizeipräsidium, Trierer Straße 501, in Aachen. (fp)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar