Wiese soll Wohnquartier werden. Stadt informiert am 23. November

Im Quartier Driescher Hof soll auf der Wiesenfläche zwischen Grauenhofer Weg und Stettiner Straße ein neues Wohnquartier entstehen. Das neue Quartier soll mit einem Mix aus Mehrfamilien- und Reihenhäusern punkten. Die Wohnungen im geförderten wie im frei finanzierten Segment sollen Raum für unterschiedliche Wohnformen und Nutzer*innengruppen schaffen.

Zudem ist die Errichtung einer fünfgruppigen Kindertagesstätte vorgesehen, um die soziale Infrastruktur im Ortsteil zu stärken. Vorhandene Wegeverbindungen werden im Plangebiet weitergeführt und verbinden die Bestandsquartiere mit dem neuen Wohngebiet.

Der Planungsausschuss hat für den Bebauungsplan „Grauenhofer Weg/Stettiner Straße“ die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen. Die findet von Montag, 21. November, bis Mittwoch, 21. Dezember, in der Städtischen Gemeinschaftsschule Driescher Hof, Gleiwitzer Straße 10, statt. Öffnungszeiten: mo. bis fr. von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Unterlagen stehen auch online unter www.aachen.de/bauleitplanung zur Verfügung. Dort können Bürger*innen Kommentare direkt online abgeben.

Die Stadt lädt zudem zu einer öffentlichen Anhörung an Mittwoch, 23. November, 18 bis 21 Uhr, in das Kinder- und Jugendbegegnungszentrum (OT) Driescher Hof, Königsberger Straße 7a (barrierefreier Eingang Stettiner Straße 4), ein.

Infos und Kontaktadressen unter www.aachen.de/bauleitplanung.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Kostromastraße: Straßenname in Aachen erinnert an bessere Zeiten

Die Kostromastraße befindet sich in einem Aachener Neubaugebiet, ebenso wie die Ningbostraße (China) und die Arlingtonstraße (USA). Kostroma, Ningbo und Arlington sind drei von 10 Aachener Partnerstädten, wobei das Verhältnis zu der Stadt in Russland wegen des Angriffskriegs von offizieller Seite auf Eis gelegt wurde. Das finde ich schade. Eine Städtepartnerschaft sollte sich doch gerade dadurch auszeichnen, dass man auch in allerschlechtesten Zeiten ein Minimum an Kontakt aufrecht erhält.

Man kann nur hoffen, das inoffiziell die Kontakte nicht abgebrochen wurden. Vermutlich erleben nämlich dort die Menschen gerade auch keine gute Zeit, möglicherweise wurden viele Männer eingezogen und als Kanonenfutter an die Front geschickt . Oder sie sind nach Georgien geflüchtet.

Eine Straße nach einer russischen Stadt zu benennen, das deutet drauf hin, dass man nicht verfeindet ist, sondern dass man die Nähe sucht und freundschaftliche Beziehungen erwünscht sind. Vielleicht gibt es dort sogar eine Aachener Straße, wer weiß? Aufgefallen ist uns Kostroma zuletzt, weil es dort vor wenigen Tagen (Samstag, 5. November) einen Großbrand (Anschlag?) in einem populären Club gab mit mindestens 15 Toten. Ein Mann wurde als mutmaßlicher Brandstifter festgenommen.

Kostroma liegt etwa 300 Kilometer nordöstlich von Moskau. Es ist wie Aachen eine uralte, schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer technischen Universität. Es ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass dort nicht jede/r einen Krieg gegen die Ukraine unterstützt und dass zumindest die Studierenden via Internet rausbekommen haben, auf welch hirnrissiges, grauenhaftes Unternehmen sich Putin eingelassen hat. Soweit zu sehen haben übrigens Kostromas andere Städtepartner in USA, Frankreich, Bulgarien usw. ihre Städtefreundschaft nicht eingefroren.

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Bäume in Aachen . . .

. . . an der Trierer Straße in Forst gesehen. Krass. Da hat die Kettensäge ganze Arbeit geleistet: Drei Bäume auf einen Schlag platt! Sicher waren auch sie krank, wie die zwei Kastanien auf dem Markt vor dem Rathaus oder die vier hohen, alten Bäume vor dem Haus Klappergasse/Ecke Jakobstraße. Nach über 50 Jahren sind diese Stadtbäume nicht mehr zu retten, sagen zumindest die Fachleute des Stadtbetriebs.

Abgase, Hitze und versiegelte Böden machen Stadtbäumen (und Menschen) das Leben schwer. Es gibt aber auch Baumarten, die diesen Stress ertragen können.

Vor ziemlich genau sieben Jahren fing die Wissenschaft an, der Öffentlichkeit zu erklären, warum Bäume in Innenstädten wichtig sind. Eine RWTH- Vorlesung befasste sich mit Bäumen in der Stadt und fragte: „Warum pflanzt man überhaupt Bäume in den Straßen einer Stadt? Könnten da nicht besser Autos parken?

Und weiter konnte man lesen: „Den Zuhörern (Frauen wurden damals nicht erwähnt) wird erklärt, wer den Stadtbaum erfunden hat und warum Stadtbäume heute angesichts des Klimawandels so wichtig sind.“  Besonders erfolgreich war die Wissenschaft nicht. Das merkt man am Widerstand, wenn man in Aachen Parkplätze (z. B. an der Lüttich Straße) umwandeln will.

Lütticher Straße in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Manche Bäume werfen Laub ab. Als Reaktion hat die Menschheit den Laubbläser erfunden. Ein Gerät, das mehr Schaden anrichtet als es gut macht. Laubbläser machen einen Höllenlärm und wirbeln Dreck auf. Wegen eines Laubbläsers kam es 2014 fast zu einer Massenschlägerei. Ein amüsanter Bericht, hier lesen.

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Der Himmel über Aachen . . .

. . . am Samstag, 12. November, 2022.

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Wochenmärkte verlegt. Zufahrt eingeschränkt.

Aus Sicherheitsgründen installierte die Stadt Aachen automatisch absenkbare Pilomatenanlagen, von denen eine defekt ist, drei werden aktiviert: an der Jakobstraße (Ecke Judengasse), am Übergang vom Markt zum Büchel (Ecke Rethelstraße) und an der Großkölnstraße (Ecke Mostardstraße). Die werden zum Aachener Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 23. Dezember, in Betrieb genommen: montags bis freitags von 12 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 22 Uhr in Betrieb genommen.

In dieser Zeit können keine Fahrzeuge auf den Markt fahren oder diesen verlassen. Für Rückfragen steht die Stadtverwaltung, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, zur Verfügung. Fragen bitte richten an fb32- 230veranstaltungen@mail.aachen.de .

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In der Weihnachtszeit erfreut sich der Mensch in unseren Breitengraden an toten Bäumen. Die wurden eigens gepflanzt um sie nach kurzer Verwendung zügig zu entsorgen. Besonders nachhaltig ist das nicht.

Millionen Bäume liegen schon parat. Ob Leberwurst-Anschneiden oder Bäume fällen und ins Zimmer stellen wie in den 50er Jahren – da ändert sich nichts.

Wer sich über die abgeholzten Bäume freut, ärgert sich womöglich beim Blick in die Krämerstraße. Dort passen Straßenlaternen in moderner Ausführung wirklich sehr gut ins Bild. Aber nix da, der Aachener und die Aachenerin wollen ihre alten, gusseisernen Standleuchten lieber sehen.

Die Buden stehen auf dem Katschhof eng beieinander wie immer. Dort werden sich die Menschen dicht an dicht an den Auslagen vorbeischieben. Pandemie? Corona? Covid? Alles vorbei. Der Gesundheitsminister weiß von aktuell 1000 Coronatoten pro Woche, er sieht eine Winterwelle mit neuen Varianten und eine zunehmende Zahl von Beschäftigten mit Long Covid auf uns zukommen.

Das hat uns gerade noch gefehlt: Zum Fachkräftemangel kommen noch viele Kranke hinzu.

Wie wird in diesem Jahr die Weihnachtszeit, wo wieder Flüchtlinge in großer Zahl in die Städte strömen, wo gerade bekannt wurde, dass dieses Jahr im Krieg auf beiden Seiten je 100.000 Tote zu beklagen sind. Kommt da noch die fröhliche Weihnachtsstimmung auf? Schwerlich.

Bis zum Fest produzieren wir auf dem Weihnachtsmarkt Berge von Müll. Formschöne Behälter in Holzoptik stehen schon bereit.

Die Wochenmärkte in Aachen-Mitte findet ihr bis Jahresende nicht an ihren gewohnten Standorten. Der Dienstagsmarkt und der Donnerstagsmarkt sowie der Biomarkt wurden an den Elisenbrunnen verlegt.

Das wird spannend

Der Wochenmarkt, der dienstags eigentlich auf dem Markt vor dem historischen Rathaus stattfindet, ist im Rahmen einer Testphase vor sechs Monaten an den Elisenbrunnen gezogen. Ziel war es, herauszufinden, wie der Wochenmarkt unter anderem von Besucher*innen an einem Ort mit direkter Busverbindung angenommen wird.

An welchem Standort der Markt ab Frühjahr 2023 stattfinden wird, das wird im Dezember entschieden und dann auch hier mitgeteilt. Die Händler hatten jahrelang dafür gekämpft, ihre Ware am Elisenbrunnen anbieten zu dürfen. Die Umsätze seien am Elisenbrunnen gut, auf dem Markt aber so schlecht, dass sich fast die Arbeit nicht lohnt.

Der Umzug war ihnen bisher immer (zu Zeiten der Oberbürgermeister Linden und Philipp) untersagt worden. Der Grund: Man fürchtete von Seiten der Politik und der Stadtverwaltung, ohne die Händler und ihre teils ausladenden und gefällig anzusehenden Stände verliere der ganze Marktplatz an Attraktivität.

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Vorträge: „Wie wir die Energiekrise überwinden können“

Neue Lösungen zur Energieversorgung müssen gefunden werden. Diese Lösungen haben mit dem russischen Gaslieferstopp und den extremen Preisausschlägen auf dem Energiemarkt eine ganz aktuelle politische – und für viele Betriebe und Privathaushalte sogar existentielle – Dimension bekommen. 

Erklärtes Ziel ist, den Ausbau von Produktion und Speicherkapazität von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie schnellstmöglich voranzutreiben und noch bestehende Abhängigkeiten weiter zu reduzieren. Die Energiewende muss dabei zuallererst auch von Kommunen, Stadtwerken und weiteren regionalen Energieakteuren mitgeplant und umgesetzt werden. 

Welche Ideen es dazu gibt, das wird erläutert am Dienstag, 29. November, ab 18 Uhr bei der Trianel GmbH, Krefelder Str. 203Gäste sind Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Prof. Dr. Albert Moser, Direktor des IAEW RWTH Aachen, Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, und Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW. 

Albert Moser referiert zum Thema „Wie wir langfristig die Energiekrise überwinden können“. Christian Becker erklärt den Beitrag von Stadtwerken zur Umsetzung der Energiewende vor Ort und Udo Sieverding erläutert „Kurzfristige Effekte und langfristige Implikationen – wie die Energiekrise den Verbraucher betrifft“. Im Anschluss an die Vorträge folgt unter der Moderation von Sven Becker, Trianel GmbH, eine Podiumsdiskussion. Wegen begrenzter Kapazitäten wird um Anmeldung gebeten bis zum 25. November unter presse.marketing@mail.aachen.de.

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Stadt unterstützt Aachener Unternehmen bei der Bewältigung der Energiekrise

Steigende Energie- und Rohstoffpreise stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig erschweren es die Inflation und die daraus resultierenden Preissteigerungen den Unternehmen, Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung ihrer Betriebe vorzunehmen.

Entsprechend wichtig sei es, die Aachener Unternehmen in ihren Bemühungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu unterstützen. Das teilte die Stadtverwaltung, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing, jetzt mit.

Die Stadt fördert aktuell mit dem „Fonds nachhaltige und effiziente Wirtschaft“ Beratungsleistungen und konkrete Investitionen von Unternehmen im Stadtgebiet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt: „Der Fonds ist mit Blick auf Herbst und Winter ein gutes Instrument, um schnell Unterstützung anzubieten und so der anhaltenden Energiekrise entgegenzuwirken.“

Anträge können durch alle Unternehmen und Unternehmensverbünde im Stadtgebiet Aachen gestellt werden. Es gibt keine Einschränkung bei der Unternehmensform, -größe oder Branche. So können sich unter anderem auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), Start-ups und Gastronom*innen bewerben. 

Ziel des Fonds ist die Steigerung der Energieeffizienz, die Unterstützung von Unternehmen bei der Bewältigung der steigenden Energiekosten, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie eine nachhaltige und resiliente Unternehmensentwicklung. Der Fonds gliedert sich in die Themenbausteine Energie- und Stoffeffizienz, nachhaltige Unternehmensgestaltung und Sonderanlagen für erneuerbare Energien. Förderfähig sind Beratungsleistungen und/oder Investitionen in diesen Themengebieten.

Unternehmen können noch bis zum 30. Juni 2023 einen Antrag im Rahmen des Fonds stellen. Infos zu den Teilnahmebedingungen sowie den entsprechenden Bewerbungslink gibt es unter aachen.de/nachhaltige_wirtschaft 

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Endlich: Arbeiten am Vennbahnweg haben begonnen

Der Radweg zwischen Aachen und Brand war früher mal eine Bahnstrecke. Mit der Bahn muss dort niemand mehr fahren, es konnte dort ein passabler Fahrradweg angelegt werden. Der ist allerdings sehr gut frequentiert und wird jetzt endlich etwas breiter ausgestaltet.

Skater, Roller, Leute in Rollstühlen und Menschen mit Kinderwagen, Radfahrer*innen in Menge und Spaziergänger – alles tummelt sich auf dem Vennbahnweg und strebt von Aachen aus nach Brand, Kornelimünster und Walheim oder noch weiter in die Eifel hinein und zurück. Einzelheiten kann man hier nachlesen.

Baumschützer hängen jedes Mal quer unter der Decke, wenn am Rande des Vennbahnweges ein paar Bäume gefällt werden. Dass es besser ist, den Vennbahnweg auf Kosten weniger Bäume zu verbreitern als die Radfahrer*innen auf der Trierer Straße fahren zu lassen, diese Perspektive können Baumschützer nicht einnehmen. Es ist ihr gutes Recht zu protestieren. Allerdings auf dem Rad die Trierer Straße zu befahren, das ist eine Zumutung und holt am Ende niemand raus aus dem Auto aufs Fahrrad.

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Das ist uns aufgefallen

Die Krämerstraße mitten in Aachens Innenstadt ist fast fertig. Es liegen jetzt dort Pflastersteine, über die auch behinderte Menschen gut rüberkommen. Die Straße hat bezüglich ihrem Erscheinungsbild gewonnen, sie sieht etwas eleganter und breiter aus. Wie sie zuvor aussah, das sieht man hier.

Unterdessen haben wir in Aachen zwei Bäume weniger. Sie sollen beim Fällen fast von selbst zusammengebrochen sein. Diesen Sommer spendeten sie noch Schatten auf dem Markt, dort werden im kommenden Frühjahr zwei neue Bäume gepflanzt. Und zwar solche, die mit der Trockenheit und den heißen Temperaturen besser auskommen als die am Montag gefällten Kastanien. Stadtbäume eben, nicht ganz so schön aber klimaresistent.

Die Kastanien hätten durch herabfallende, morsche Äste die Besucher*innen des Weihnachtsmarkt verletzten können, teilten die Baumfachleute der Stadtverwaltung mit. Ein hartnäckiger Pilzbefall hat übrigens zu ihrem Ende beigetragen. Von dieser Pseudomonas genannten Krankheit sind in Aachen relativ viele Kastanienbäume befallen, die alle noch gefällt werden müssen. Traurig.

Da kommt Freude auf: Wir haben wieder einen Weihnachtsmarkt. Der wird schon seit Tagen von vielen fleißigen Menschen aufgebaut. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag, 18. November.

Bis 23. Dezember – also rund vier Wochen lang – verwandeln sich die Plätze und Straßen rund um den Aachener Dom und das Rathaus in ein Weihnachtsdorf. Es ist eine sehr kommerzielle Angelegenheit.

Zum Weihnachtsmarkt gehört ein Weihnachtsbaum. Der wurde gestern nach Aachen gebracht und aufgestellt (s. unten). Es mussten somit dieser Tage drei Bäume dran glauben, zwei Kastanien und ein Nadelbaum.

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Zwei Termine zum Thema „Mobilität“

Aachen soll klimaneutral, klimaresilient und lebenswert gestaltet werden. Die Innenstadt soll für alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichermaßen gut erreichbar und für Familien und Besucher attraktiv sein.

Die Aachener Kommunalpolitiker*innen haben die Stadtverwaltung beauftragt, die Mobilität in der Innenstadt neu zu organisieren: Mit verbesserten Bedingungen für den gesamten Umweltverbund, mit weniger Autos und mit lebenswerteren öffentlichen Räumen. 

Als Vorbereitung auf weitere Entscheidungen will die Stadt Aachen in Kooperation mit der Initiative Aachen e.V. nun den Dialog eröffnen. Die Stadt lädt zu zwei „Mobilitätsforen“ ein. Wer immer nur meckert über die angeblich „autofeindliche“ Innenstadt sollte sich am besten mal zu den Mobilitätsforen hinbegeben und mitdiskutieren.

Beim ersten Mobilitätsforum am Dienstag, 15. November, stellt die Verkehrsplanerin Ann Plass das von ihr seit dem Jahr 2017 maßgeblich betreute Konzept der „Schleifenerschließung“ der belgischen Stadt Gent für den Kraftfahrzeugverkehr in der Aula Carolina, Pontstraße 7-9, vor. Beim zweiten Forum am Dienstag, 29. November, gibt es im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7, einen Überblick darüber, wie europäische Städte die Transformation ihrer Innenstadtmobilität gestalten. Referentin ist Martina Hertel vom Deutschen Institut für Urbanistik aus Berlin. 

Beide Veranstaltungen beginnen um 16.30 Uhr und dauern bis 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten über das Anmeldeformular unter www.aachen.de/vep.

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Auch Eilendorf soll sich weiterentwickeln: Mobilitätskonzept wird erstellt 

Wer in Eilendorf wohnt, den könnte die folgende Info interessieren: Der Aachener Stadtbezirk Eilendorf hat mit einer teilweise hohen Verkehrsbelastung zu tun. Die wirkt sich negativ auf die Verkehrssicherheit und die Umweltsituation aus. Um das zu verändern, soll für Eilendorf ein Mobilitätskonzept erstellt werden.

Eine Auftaktveranstaltung für Bürger*innen zum Mobilitätskonzept Eilendorf ist für Dienstag, 8. November, geplant. Sie beginnt um 17 Uhr an der Von-Coels-Straße 214 im Freien und dauert bis 19 Uhr. Das Büro Mobildenker wird den Aufbau des Konzeptes sowie den Zeitplan bis zu dessen Fertigstellung vorstellen. Die Bürger*innen können anschließend ihre Meinungen, Ideen und Erfahrungen in Bezug auf die Mobilität in Eilendorf einbringen.

Im August 2022 hatte die Stadt Aachen das Verkehrsplanungsbüro Mobildenker damit beauftragt, das neue Mobilitätskonzept zu erstellen. Die Ergebnisse sollen die Grundlage bieten, den Stadtbezirke verkehrlich weiterzuentwickeln.

In Eilendorf, Garagen der Freiwilligen Feuerwehr auf der vielbefahrenen Von-Coels-Straße.

Überdies sollen die Ergebnisse in die Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt Aachen einfließen. Bei der Entwicklung des Mobilitätskonzepts Eilendorf werden vielfältige Beteiligungsformate eingesetzt, darunter Workshops und Planungsspaziergänge. Auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eingeplant.

Die Idee für das Mobilitätskonzept geht zurück auf einen Beschluss der Bezirksvertretung Eilendorf. Die Mitglieder des politischen Gremiums erhoffen sich von dem Konzept, besser als bisher die Straßenräume zu entdecken, in denen es Gefahren und Handlungsbedarf gibt. Im engen Zusammenspiel mit der Bevölkerung sollen die Verkehrssituation sowie die Luft- und Lärmqualität in Eilendorf deutlich verbessert werden.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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