Immer öfter geht es in unserem Alltag um die Nachhaltigkeit. „Insbesondere im Bauwesen wird das vorhandene Potenzial in Deutschland allerdings noch nicht ausgeschöpft“, teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Dies treffe sowohl auf den privaten als auch auf den öffentlichen Bausektor zu.
Nicht nachhaltig: So bauen, dass nach nur 30 oder 40 Jahren schon wieder alles abgerissen werden muss und das Material noch nicht mal wiederverwertet werden kann. Zwischen Annuntiatenbach und Templergraben befindet sich das weitläufige Kármán Auditorium. Es soll saniert werden, ein Bauzaun steht bereits seit vielen Wochen. Foto: AachenNews Archiv
Das Gebäudemanagement der Stadt Aachen hat daher zusammen mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Internationale Wirtschaftsbeziehungen der RWTH Aachen University eine Studie entwickelt. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie die Menschen in Aachen zu Nachhaltigkeit im öffentlichen Bau stehen.
Alle Bürger*innen sind im Rahmen dieser Studie herzlich dazu eingeladen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen, um zu einem besseren Verständnis der Einstellung der Menschen zu diesem Thema zu gelangen. Hier geht es direkt zur Umfrage:
Für die Teilnahme an der Online-Umfrage sollten etwa zehn Minuten eingeplant werden. Allerdings sind die letzten 6 Fragen sehr schwer. Ob Laien überhaupt durchblicken, das muss bezweifelt werden. Die Umfrage läuft bis zum 22. Juli. Stadt und RWTH bedanken sich vorab bei euch für die Unterstützung.
Wer das liest, nutzt höchstwahrscheinlich Computer, Smartphones und andere internetfähige Geräte im Alltag. „Doch das Internet bietet nicht nur Chancen, sondern auch Risiken und Gefahren“, das weiß man bei der Aachener Polizei. Es sei laut Digitalbarometer 2021etwa jeder vierte Nutzer bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden.
Nur etwa ein Drittel der Befragten nutzt angeblich einfache Schutzmechanismen wie z.B. automatische Updates. Das teilte das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Aachen jetzt mit. Dieses Kommissariat berät Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen, wie sie sich besser vor Kriminalität schützen können – so auch im Bereich Cybercrime.
Wie man sich mit einfachen Möglichkeiten besser schützen kann und wo die Gefahren auch im privaten Bereich liegen, zeigt die Polizei in regelmäßigen Vorträgen zum Thema: „Sicher in der digitalen Welt“. Für den nächsten Termin sind noch Plätze frei! Der findet statt am Donnerstag, 30. Juni, um 18 Uhr im Polizeipräsidium Aachen, Trierer Straße 501.
Wer sich gelegentlich unsicher fühlt bei der Nutzung der Geräte in der digitalen Welt, ist möglicherweise bei einem Info-Termin der Polizei richtig.
Weitere Termine in diesem Jahr: 22.08. / 26.09. / 17.10. / 29.11.2022 jeweils um 18 Uhr
Heute, am Vormittag, in der Bismarckstraße. Gespanntes Warten.
Noch ist sie nicht gesperrt, die Straße zwischen der Gaststätte „Insulaner“ und dem Neumarkt. Die Baken stehen allerdings schon zum Aufstellen bereit. Es wartet an der Bismarckstraße außerdem ein Kamerateam des WDR auf Action. Die Sperrung scheint stadtweit von Interesse zu sein. (Tipp: Um 19.30 Uhr „Aktuelle Stunde“, WDR, einschalten.)
Heute soll in der Bismarckstraße ein entscheidendes Stück für den privaten Kfz-Verkehr geschlossen werden. Fußgänger und Radfahrer*innen kommen problemlos weiter. Das Sperren geschieht im Vorgriff auf die generelle Umgestaltung der Straße. Sie soll eine Fahrradstraße werden – mit deutlich größerer Aufenthaltsqualität als zuvor.
Die Neuaufteilung des Straßenraums war möglich geworden, weil zuvor der Kanal erneuert wurde und diese Arbeiten die Straße ohnehin ganz und gar kaputt gemacht hatten.
Entsprechend dem Willen der politischen Mehrheit in Aachen werden verschiedene Straßen fahrrad- und fußgängerfreundlich neugestaltet. Insbesondere die Grünen hatten mit dem Versprechen, eine Verkehrswende einleiten zu wollen, die letzte Kommunalwahl haushoch gewonnen. Auch ein Radentscheid hatte in Aachen in diese Richtung große Zustimmung erfahren. In Aachen haben Grüne mit ihren Vorstellungen vom Leben und von der Welt bei drei wichtigen Wahlen große Mehrheiten erzielt. Die einstige CDU-Stadt ist eine grüne Stadt geworden.
Die Ökopartei muss sich allerdings gegen eine kleine, sehr laute Gruppe von Menschen durchsetzen, die am liebsten alles so lassen wollen wie es immer war. Facebook und die Leserbriefspalten der örtlichen Presse füllen sie mit ihrem Unmut.
UPDATE
Relindis Becker weiß mehr und schreibt auf Facebook: „Heute wurden die Hinweisschilder aufgehängt, morgen werden die Baken zur Absperrung aufgestellt. O-Amt, Polizei und Straßenverkehrsbehörde werden nächste Woche auch vor Ort sein und sensibilisieren und aufkommende Fragen beantworten. So die Auskunft auf meine Nachfrage in der Verwaltung.“
Das Verfahren wird verzögert. Wir werden uns also noch gedulden müssen.
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Unterdessen: Ein Blick in die große Politik
Die Osteuropapolitik der SPD liegt in Trümmern. Die sozialdemokratische Osteuropapolitik hat nicht zu Frieden geführt. Unter dieser hat sich Russland zu einer richtigen Diktatur entwickelt, wo Menschenrechte, Pressefreiheit und Demokratie mit Füßen getreten werden.
Russland verfolgt eine offen-kriegerische Außenpolitik. Erstaunlich, wie schwer es den Sozialdemokraten fällt, das einzusehen. Für Scholz ist nicht wichtig, dass die Ukraine gewinnt, für ihn sind nur die Beziehungen zu Russland wichtig und die Frage, wie sich diese Beziehungen nach Ende des Krieges gestalten werden. Nur einzelne Figuren bei der SPD verstehen, was die Stunde geschlagen hat.
Wer jetzt Zeit hat, kann den folgenden Text lesen. Es ist eine sehr interessante Analyse zur „Zeitenwende“. Keine Gewalt ist keine Lösung.
In diesem Teil der Bismarckstraße gibt es im näheren Umfeld acht Restaurants/Cafés mit Außengastronomie. Sollte dort ein Stück Straße für den privaten Kfz-Verkehr gesperrt bleiben, werden sicher noch weitere hinzukommen. Keine schlechte Perspektive für Menschen, die es wegen Hitze aus den Wohnungen treibt.
Pkw-Durchfahrt in der Bismarckstraße wird gesperrt
Im Vorfeld des geplanten grundlegenden Umbaus der Bismarckstraße, die eine Fahrradstraße werden soll, wird von heute an die Durchfahrt für den Kraftfahrzeugverkehr auf Höhe des Neumarkts unterbunden.
Die Bismarckstraße wird für den Durchgangsverkehr mit Kraftfahrzeugen zunächst provisorisch unterbrochen: mit Schildern, Sperrgittern und Flexipollern. Diesen Abschnitt am Neumarkt können in Zukunft nur noch die nutzen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Zugleich wird am Neumarkt bereits jetzt mehr Platz für kreative Nutzungen, Aufenthalt oder auch Außengastronomie geschaffen, dies bewußt einige Monate vor Beginn der geplanten umfassenden Umgestaltung der Straße, die laut bisheriger Planung im ersten Quartal des Jahres 2023 starten soll.
Alles von Politikern so beschlossen
Mit der neuen Verkehrsführung setzt die Fachverwaltung das um, was der Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung 17. März 2022 beschlossen hatte. Wer von der Schlossstraße kommt, wird bereits vor der Einmündung der Goffartstraße per großem Schild darauf hingewiesen, dass die Durchfahrt am Neumarkt nicht mehr möglich ist. Kurz vor dem Neumarkt ist ein Abbiegen nach rechts aber weiterhin für alle möglich.
Alle, die von der anderen Seite, also von Drimbornstraße oder Viktoriaallee auf der Bismarckstraße in Richtung Neumarkt mit Kraftfahrzeugen unterwegs sind, werden ebenfalls mit großen Hinweistafeln vor der Kreuzung Bismarckstraße/ Viktoriaallee auf die Sperrung am Neumarkt hingewiesen.
Durcheinander wird sich einstellen
Trotzdem wird es natürlich am heutigen Montag zunächst mal ein Riesendurcheinander geben. So, wie man es zuletzt am Annuntiatenbach erlebt hat. Aber da kann man nichts machen. Nicht jede/r Autofahrer*in hat die Zeit, sich über die Verkehrspolitik der Stadt Aachen im Einzelnen zu informieren. Entsprechend steht mancher wie der Ochs vorm Berg, wenn es an die Realisierung geht.
Was zunächst wieder eine Art Aufstand provozieren wird:Die Parkplätze auf der Geschäftsseite der Bismarckstraße am Neumarkt entfallen ersatzlos. Die freiwerdende Fläche kann alternativ genutzt werden. Dazu zählen zum Beispiel weitere außengastronomische Angebote.
Bitte wegfahren
Auf Höhe des Neumarktes sind inzwischen Halteverbotsschilder aufgestellt worden, damit mit der Umgestaltung am heutigen Montag, 27. Juni, begonnen werden kann. Autos, die in den letzten Tagen dort noch geparkt wurden, sollten spätestens am Montagmorgen bis 7 Uhr weggefahren werden.
Blick auf die Gaststätte „Insulaner“ und den Neumarkt. Pkw sollen wegen der Sperrung über Seitenstraßen umgeleitet werden. Die Bismarckstraße wird bald gänzlich anders aussehen, sie soll Fahrradstraße werden. Foto: AachenNews Archiv
*Zu der Überschrift (sie lautete: Am Neumarkt ist ab Montag kein Durchkommen mehr) gab es auf Facebook eine Anmerkung.
Dort steht: „Kein Durchkommen“ ist eine Windschutzscheiben-Perspektive. Natürlich kommt jeder am Neumarkt noch durch. Nur wer im Auto sitzt, muss eine Schleife um den Neumarkt herum fahren.
Die Überschrift wurde danach korrigiert.
Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
Samstag, 25. Juni, ist es soweit: Eine ganze Straße feiert. Es ist nach einer längeren Corona-Pause – zum 6. Mal – wieder Lothringair. Das Programm von diesem einmaligen Straßen-Festival findet ihr hier. Tausende werden sich wieder aufmachen und dabei sein – Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Los geht es um 14 Uhr. Und wenn zum Schluss die Aufräumkolonne durch die Straße geht, ist immer noch nicht Schluss, denn ab 23 Uhr gibt es wieder eine Aftershowparty im Musikbunker in der Goffartstraße. Organisiert wird das Lothringair ehrenamtlich. Es ist eine Privat-Initiative, die in Kooperation mit dem Musikbunker Aachen von Anwohnern, Kulturfreunden und lokalen Künstlern auf die Beine gestellt wird.
Ein Teil der Kosten wird durch Sponsoren und öffentliche Fördermittel finanziert. Um aber alle Künstlerhonorare decken zu können und damit das Festival für die Besucher*innen weiterhin kostenfrei bleibt, gab es eine Crowdfunding-Kampagne.
So könnt ihr euch heute amüsieren: Es gibt Tanztheater, einen Skate-Parcours und Ausstellungen, nachhaltige Mode und Musik, Musik, Musik. Die Kratzenfabrik erlaubt Einblicke in ihre Räume und das Printmagazin POEBEL ist dabei wie auch die Klingwiese. Das F/4 Mobile hat seine Räume in der Schlossstraße zur Verfügung gestellt, das Hochschulradio macht mit auf eigener „Bühne“ und sendet aus der Lothringerstraße.
Das Festival sprengt seine Grenzen und reicht bis zum Hirschgrün in der Richardstraße. Raststätte und Berufskolleg gehören zu den 16 Orten des Festivals, ein Reisebüro, mehrere Ateliers und der Alfonsplatz zählen zu den Orten, auf denen sich das Festival austobt. Hier zu finden.
Kurz: Das Lothringair-Festival zeigt, welch kreatives Potenzial in dieser Aachener Straße steckt und wie vielfältig die regionale Kunst- und Kulturszene ist.
Eine Szene, gesehen beim Lothringair im Juli 2019. Foto: AachenNews Archiv
In der Franzstraße, quasi hinter der ehemaligen Klaus-Hemmerle-Hauptschule, befindet sich der „Spielplatz Franzstraße“. Es ist eine kleine, grüne Idylle, wo dieses Foto entstand. Wer Häuserwände mag (wg. Platz für Graffiti) und auch Bäume, dem könnte es gefallen.
Der heutige Freitag scheint wie der gestrige Tag wieder nervig zu werden. Zunächst gab es in Forst gegen 8 Uhr morgens das Geheul eines durchdringenden Signaltons. Hier ist völlig unbekannt, woher das kam und was der Ton zu bedeuten hat.
Dann gab es mittags viel Aufregung wegen eines verdächtigen Gegenstandes, gefunden im Verwaltungsgebäude am Hauptbahnhof, im dortigen Bürgertestzentrum. Dabei handelte es sich laut Polizeimeldung um einen Schuhkarton aus dem Kabel heraushingen. Die Polizei Aachen sperrte den Bereich um den Bahnhofsvorplatz weiträumig ab. Alle im Gebäude befindlichen Personen mussten das Haus sicherheitshalber verlassen. Stress pur.
Spezialisten des Landeskriminalamtes gaben aber schnell Entwarnung. „Von dem Schuhkarton ging keine Gefahr aus“, teilte die Polizei mit. Alles gut.
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Im Radio ist zu hören, dass nun Länder wie Albanien und Montenegro total angepisst sind, weil sie nämlich schon seit vielen Jahren darauf warten, EU-Beitrittskandidaten zu werden und sich jetzt arg zurückgesetzt fühlen, weil dieses Entgegenkommen der Ukraine und Moldau scheinbar umstandslos gewährt wurde. Verständlich, dass man da sauer ist. Aber: Dass ein zu Unrecht von Russland dermaßen hart angegriffenes Land etwas anders (bevorzugt) behandelt wird als andere, scheint zumindest mir logisch. Zur Erinnerung: Die Ukraine soll ausgelöscht werden, da ist Beistand ein Muss.
Passend zur allgemeinen politischen Lage, hat sich ein Teil der Fraktion DIE Zukunft dieser Tage auf den Weg nach Brüssel zum Europaparlament gemacht (s. Foto unten). Dort konnte man live eine kurze Rede von Ursula von der Leyen (CDU), Präsidentin der Europäischen Kommission, zur Ukraine anhören. Sie wechselte innerhalb ihrer Rede von Englisch zu Deutsch und zu Französisch. Resümee: Das war keine shit show.
Erinnerungsfoto:Diese sympathischen Menschen aus Aachen haben in Brüssel den Europa-Abgeordneten der Piratenpartei, Dr. Patrick Breyer (mit Maske), besuchtund einer Sitzung des EU-Parlaments beigewohnt.
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Zurück nach Baustellen-City (aka Aachen).
Hier werden Zug um Zug die rund 100 Jahre alten Abwasser- und sonstigen Kanäle erneuert. Das macht man, um nicht ständig von Kanal-Brüchen samt Straßenüberschwemmungen überrascht zu werden (wie z. B. in der Wilhelmstraße), sondern geplant vorgehen kann. Das ist sinnvoll, wird aber leider nicht gut kommuniziert in Aachen.
Man ärgert sich über die Vielzahl von Baustellen, aber es wird auch einiges fertig in Aachen. Zum Beispiel ist an einer Ecke vom Münsterplatz (nach vielen Monaten) das Baugerüst samt Hüllen verschwunden. Dort wird jetzt die elegante Innenausstattung eines neuen Cafés installiert. Betreiber und Eigentümer ist die vom Templergraben her bekannte „Bäckerei Kaussen“. Zuvor befand sich dort, (korrekte Adresse: Hartmanstraße 2), das Geschäft „Gimo Moden“.
Neues Café mit großer Fensterfront: Am Münsterplatz ist jetzt das Baugerüst verschwunden.
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Hier gehts später LEIDER NICHT wie zunächst versprochen weiter mit Infos über die kurzfristige Beschlagnahmung des Piratenpartei-Servers im Vorfeld des G7-Gipfels in Elmau.
Was für ein Tag! Der Wirtschaftsminister ruft die Alarmstufe Gas aus. Das bedeutet, die Experten haben ausgerechnet, dass wir im späten Winter nicht mehr genug Gas haben werden. Diese Knappheit hat mit Putin und seinem grauenhaften Krieg zu tun. Der Mann ist größenwahnsinnig und will, dass jede/r glaubt, Russland sei immer noch eine Supermacht. Dabei ist Russland nur noch halb so groß wie die Sowjetunion einst. Schon redet Putin davon, dass auch die baltischen Länder eigentlich zu Russland gehören.
Russland ist ein Land, das nichts Großartiges produziert, das nur Sachen aus dem Boden pumpen kann, die dort seit vielen Millionen Jahren rumgelegen haben (z. B. Öl und Gas). Russland produziert nichts Herausragendes, was verkauft werden könnte. Und so zerstört der Öl- und Gasreichtum das Land strukturell und wirtschaftlich. Man sieht einfach nicht die Notwendigkeit, sich auf die Hinterbeine zu setzen und zu arbeiten. So und mit nur 140 Millionen Einwohnern ist man keine Supermacht.
Und als wäre das nicht aufregend genug, wird in Aachen eine fette Bombe gefunden. Seit 7 Uhr heute morgen mussten 3800 Menschen evakuiert werden. Gegen 14 Uhr nachmittags war das Teil dann tatsächlich entschärft und niemand zu Schaden gekommen. Alles gut.
Und als wäre das nicht aufregend genug, nervt einen die örtliche CDU mit ihrem Fahrradwege-Hass ohne Ende. Hätten wir uns deren Geschwurbel heute im Mobilitätsausschuss auch noch angetan, wir wären ausgerastet. Da haben wir lieber die Tweets von Matthias Achilles (Fraktion DIE Zukunft) gelesen und so den Hergang der Diskussion mitverfolgen können. Am Ende steht fest: Der Templergraben bleibt frei von privatem Kfz-Verkehr, und Matthias Achilles kassiert seinen ersten Ordnungsruf, jemals.
Der Zufall wollte es, dass ich in der Franzstraße an der ehemaligen Klaus-Hemmerle-Hauptschule vorbeigekommen bin. Die Schule wird jetzt tatsächlich doch abgerissen, nach jahrelangem Planen. Hatte schon gedacht, das wird nichts mehr. Aber nein!
Wird abgerissen: die ehemalige Klaus-Hemmerle-Hauptschule in der Franzstraße, in der zuletzt Flüchtlinge gewohnt haben.
Auch nervenzerfetzend ist so ein Abriss mit großem Gerät! Besonders, wenn man mit dem Gebäude enorm viel verbindet. Aber es entstehen auf 4500 Quadratmetern 117 neue Wohnungen (zu 30 Prozent öffentlich gefördert) und ein paar Läden. Den Neubau in bester Innenstadtlage realisiert – wie könnte es in Aachen anders sein – das Architekturbüro Kadawittfeld. Die sollen ja auch in Stolberg für das neu zu bauende Rathaus schon Ideen entwickelt haben. Zunächst war noch ein Seniorenheim geplant, aber dann hat man sich für den Bau von Wohnungen entschieden. Bauherr des neuen Wohnkomplex ist der Aachener Investor AGP GmbH, der die ehemalige Schule nebst Grundstück seinerzeit erworben hat.
Das war mal eine Schule. An einem Architekten-Wettbewerb hatten 2016 über ein Dutzend Architekten teilgenommen, es gab zwei Gewinner. Will man etwas Neues bauen, muss meistens zunächst Altes zerstört werden. Wie jetzt in der Franzstraße.
Bei Bauarbeiten wurde am gestrigen Mittwoch, 22. Juni, auf Höhe der Salierallee 18a am Rand des Grünstreifens eine US-Flieger-Bombe gefunden. Gewicht: 500 kg. In Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst wird am heutigen Donnerstag ein Bereich im Radius von 500 Metern um die Bombe herum geräumt.
Im Anschluss an die Evakuierung wird die Bombe entschärft. Betroffen sind rund 3.800 Personen. „Sobald die Bombe entschärft ist, wird die Stadt Aachen alle Bewohner*innen informieren“, so wird mitgeteilt.
Am heutigen Donnerstag werden Schulen und KiTas in diesem Bereich geschlossen bleiben. Schul- und KiTa-Leitungen sind informiert worden. Betroffen sind unter anderem das Pius Gymnasium, das Rhein-Maas-Gymnasium, das Einhard Gymnasium sowie weitere Schulen und KiTas. Die Vorgabe zur Räumung betrifft auch die Fachhochschule (FH) Aachen mit dem Standort Eupener Straße.
Für Evakuierte, die keine andere Möglichkeit der Unterbringung haben, ist als Notunterkunft die Luise Hensel Realschule im Gillesbachtal 35 vorgesehen. In Corona-Quarantäne befindliche Personen können die Boulderhalle in der Kurbrunnenstraße 22 aufsuchen.
Die Stadt Aachen empfiehlt, den Bereich heute zu meiden bzw. großräumig zu umfahren.
UPDATE:
Die Stadt Aachen bittet Anwohner*innen, die Fragen zur Evakuierung haben, sich auf aachen.de oder Facebook über den aktuellen Stand zu informieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich telefonisch an die Hotline des Call Aachen unter der Rufnummer 0241 4320 zu wenden.
Die Evakuierung des betroffenen Bereichs rund um den Fundort läuft planmäßig.
Die Polizei sperrt alle Zufahrtsstraßen zu dem Evakuierungsgebiet für den Verkehr. Natürlich dürfen Fahrzeuge, die sich im Evakuierungsgebiet dieses noch verlassen.
Der Außenring kann zunächst weiter befahren werden.
Alle Verkehrsteilnehmer*innen werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Eine Interaktive Karte zum Evakuierungsgebiet findet sich auf aachen.de.
UPDATE, 11.30 Uhr:
Das Gebiet rund um den Fundort der Bombe wird weiterhin evakuiert.
Personen, die keine andere Möglichkeit der Unterbringung haben, können in der Luise Hensel Realschule im Gillesbachtal 35 unterkommen. Dort sind derzeit 65 betroffene Menschen untergebracht. Zwei in Corona-Quarantäne befindliche Personen haben die Boulderhalle „move“ in der Kurbrunnenstraße 22 aufgesucht.
Vor Ort sind derzeit 147 Kolleg*innen der Feuerwehr und des THWs im Einsatz. Diese unterstützen gemeinsam mit 50 Kräften von weiteren Hilfsorganisationen und 46 Polizist*innen die 31 Kolleg*innen des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Evakuierung des Gebiets.
UPDATE: 14.09 Uhr:
Der Kampfmittelräumdienst hat die US-Flieger-Bombe erfolgreich entschärft. Die evakuierten Anwohner*innen können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
In Aachen im Hochschulviertel gibt es ein Stück Straße, aus dem derzeit der private Kfz-Verkehr verbannt ist. Die CDU-Fraktion im Rat möchte das ändern. Der AStA nicht.
Zur heute stattfindenden Diskussion (mit nachfolgender Abstimmung) im zuständigen politischen Gremium über die Öffnung des Templergrabens äußert sich in einer Stellungnahme der AStA der RWTH wie folgt (Zwischenüberschriften von AachenNews):
Wir sind als AStA der RWTH auf den Tagesordnungsantrag der CDU-Fraktion (Thema: Reallabor Templergraben, hier: Öffnung zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses) für den Mobilitätsauschuss am Donnerstag (23. 06.) aufmerksam geworden und möchten an dieser Stelle – wie vor der Entscheidung im Februar – als Studierende nochmal auf die immense positive Bedeutung des Templergrabens für die studentische Kultur und die Aufenthaltsqualität auf dem „Campus Mitte“ hinweisen.
Nicht nachvollziehbar, nicht zu erkennen
Für uns ist die Forderung – den Templergraben wieder für den MIV zu öffnen und damit die zweite Phase des Reallabors abzubrechen – nicht nachvollziehbar. Wir haben schon im Februar auf diverse Gründe hingewiesen, die wir hier nicht nochmal alle aufzählen wollen. Gleichwohl beschäftigt auch uns die Situation am Templergraben, in den umliegenden Seitenstraßen sowie der Verkehrsfluss im Rahmen der Baustelle Brücke Turmstraße.
Die Universität und damit auch die Studierendenschaft ist direkte Anrainerin in den meisten betroffen Straßen und wir bewegen uns dort in unserem Uni-Alltag. Einen Verkehrsfluss, der „offensichtlich nicht mehr angemessen gewährleistet“ ist, können wir nicht bestätigen. Lediglich (zeitlich und räumlich) punktuell ist eine Verkehrseinschränkung zu beobachten. Dies wird auch von Herrn Uwe Müller seitens der Verwaltung bestätigt, mit dem der Mobilitätsauschuss des Studierendenparlaments erst letzte Woche ein Gespräch hatte.
Läuft alles unerwartet gut
Der Verkehr laufe an den meisten Stellen besser als im Gutachten prognostiziert und das städtische Umleitungskonzept funktioniere, so Herr Müller.
In dem Sinne ist auch die Sperrung des Annuntiatenbachs ein wichtiges Element, welches auch im Gutachten empfohlen wurde und gleichzeitig den Beginn der zweiten Phase des Reallabors markiert. Denn so werden die sogenannten Schleichverkehre wirksam unterbunden und die Belastung z.B. in der Eilfschornssteinstraße sinkt von Tag zu Tag, wie Herr Müller bestätigt hat.
Einseitige Berichterstattung
Zudem wollen wir darauf hinweisen, dass sich eine neue Verkehrssituation erstmal etablieren muss, und auch der Verweis auf die „eindeutige Presseberichterstattung” hinkt. Denn die Presse bildet selten alle Perspektiven auf eine Sachlage gleichermaßen ab, und studentische Stimmen bekommen in der Debatte wenig Gehör – obwohl wir allein als AStA der RWTH über 47.000 Studierende in Aachen vertreten. Entsprechend bitten wir auch die lokalen Medien unsere (studentische) Perspektive häufiger aufzunehmen.
Gleiches Stück Straße, andere Seite: der Templergraben wird zum Zankapfel. Fotos: AachenNews Archiv
Der Templergraben ist aktuell DIE Fläche für (studentische) Kultur. Insbesondere jetzt zum Sommeranfang steht dort eine Vielzahl an Veranstaltungen – im großen und im kleinen Rahmen – an. Die Nachhaltigkeitswoche der RWTH, der regelmäßig stattfindende studentische Biergärten sowie das anstehende Campusfestival sind nur drei Beispiele dafür, wie Stadtraum genutzt und gestaltet werden kann, der nicht vom Verkehr dominiert wird. Als Ort der Begegnung für Stadt und Studierendenschaft hat der Templergraben auch eine soziale Stellung bekommen, die gerade im Wachsen ist und durch eine Öffnung für den MIV wieder zerstört werden würde.
Wir fordern, wir bitten
Aufgrund dieses einmaligen, erhaltenswerten Mehrwerts fordern wir den Templergraben für den MIV gesperrt zu lassen. Wir bitten alle Fraktionen bei ihrer Entscheidung die sachlichen Argumente abzuwägen und sich klarzumachen, dass eine Entscheidung GEGEN eine Öffnung des Templergrabens eine Entscheidung FÜR die Kultur, FÜR die Studierendenschaft, FÜR die RWTH, FÜR zukunftsfähige Mobilität, FÜR lebenswerten Stadtraum und FÜR das soziale Zusammenleben in der Stadt Aachen ist.
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Die Sitzung findet statt im Konferenzsaal 1, Eurogress, Monheimsallee 48. Sie ist öffentlich, Beginn ist um 17 Uhr.
Hier findet man die Tagesordnung für die morgige Sitzung des Mobilitätsausschuss. Erst unter TOP 20 geht es um den Templergraben (s. auch Anhang).
Im Ausschuss geht es – nebenbei erwähnt – auch um einen Antrag, der die Hartmannstraße am Elisenbrunnen betrifft. Gefordert wird von Piraten und UWG, die Parkplätze in der Hartmannstraße umzuwandeln und dazu einen Umsetzungsplan vorzulegen. Wörtlich: „Die bisherigen öffentlichen Parkplätze sollen zu einer Mischung aus Behindertenstellplätzen, Fahrradstellplätzen, Grünflächen und Aufenthaltsflächen umgestaltet werden.“
Das wurde aber auch Zeit: Neben Aachens Bushof steht jetzt ein Toiletten-Häuschen. Einmal benutzen kostet 50 Cent.
Die neue Toilette am Bushof ist jetzt betriebsbereit – barrierefrei mit Wickeltisch und allem Drum und Dran. „Für die 70.000 Menschen, die das Bushof-Areal täglich werktags passieren“, sei das eine gute Nachricht, so teilt die Stadtverwaltung jetzt mit.
Gegenüber vom Bushof wurde bereits 1. die häßliche Passage geschlossen. Dort wird bald 2. eine neue Dienststelle der Polizei eröffnet. Die Volkshochschule im Bushof hat 3. ein neues, elegantes Entrée bekommen, und ein ziemlich cooles Wandbild innen und ein Werk von Aachens Graffiti-Künstler Mathes Straetman (Lazy65) gibt es als 4. ebenfalls. Man erkennt das Bemühen, diese Ecke von Aachens Innenstadt endlich aufzumöbeln.
Mit dem neuen Häuschen, so erfahren wir, sei eine zentrale Maßnahme, die das Netzwerk Bushof sich auf die Fahnen geschrieben hatte, umgesetzt. Die Umsetzung habe etwas länger gedauert als geplant, das schmälere jedoch nicht die Freude über diesen Erfolg.
Heidemarie Ernst die von Seiten der Stadtverwaltung für mehr Sicherheit und Sauberkeit am Bushof sorgt, sagt: „Jeder Mensch, den dort künftig ein menschliches Bedürfnis plagt, wird die Freude mit uns teilen.“ Sie nennt das neue Toilettenhäuschen „ein Mehr an Sauberkeit rund um den Bushof.“
Die Toilette befindet sich seitlich vom Bushof, an der Ecke Kurhausstraße in Nähe der Haltestelle Nummer 10.
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Am Freitag, 1. Juli, um 17 Uhr findet eine kabarettistische Bushofführung mit „Manni dem Huusmeäster“ am Bushof statt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßt die Teilnehmenden vor Ort und spricht einführende Worte.
Manfred Savelsberg ist als „Manni d’r Huusmeäster“ Aachens wohl bekanntester Hausmeister. Seit mehr als 50 Jahren steht er auf Bühnen und noch immer schlüpft er gerne in den Kittel seiner Paraderolle als Hausmeister im Aachener Rathaus. Mit seiner Expertise als „Huusmeäster“ führt Manni nun humorvoll durch den Bushof und das ihn umgebende Gebiet, um zu schauen was getan wurde, was noch fehlt und wie der Öcher das so findet.
„Huusmeäster“ Manfred Savelsberg wartet auf euch für eine Bushofführung am 1. Juli. Meldet euch an. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Die Teilnahme an der Führung mit „Manni d’r Huusmeäster“ ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist ab sofort bei der Koordinationsstelle Bushof unter netzwerk-bushof@mail.aachen.de oder telefonisch unter der Nummer 0171 8637370 möglich.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).