Schräg gegenüber vom Gebäude der Arbeitsagentur an der Roermonder Straße soll eine Anlage mit über 100 Wohnungen errichtet werden. Foto: AachenNews Archiv
Auf dem Grundstück des ehemaligen Autohaus Gohr an der Roermonder Straße ist ein Wohnquartier mit circa 130 Wohneinheiten geplant. Und wer schon vermutet hatte, das Projekt sei längst zu einem Stillstand gekommen, vielleicht sogar ad acta gelegt worden, der/die irrt.
„Es sollen Wohnungen für unterschiedliche Nutzergruppen entstehen – 30 Prozent davon als öffentlich geförderter Wohnungsbau“, teilt das Presseamt der Stadtverwaltung mit. Der Planungsausschuss habe in seiner jüngsten Sitzung die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 992 „Roermonder Straße / Rütscher Straße“ beschlossen.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit findet statt von Montag, 16. Mai, bis Freitag, 17. Juni. Ort der Offenlage: Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, 4. Etage, Raum 400, jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr, mittwochs bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.
Weitere Infos und Kontaktadressen findet man im Internet unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort könnt ihr auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren, um stets über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.
Der Wahlkampf treibt seinem Höhepunkt entgegen. Die größte Aachener Wahlkampf-Veranstaltung war in diesem Jahr wohl die mit dem Auftritt von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Sie fand es wichtig zu betonen, dass möglichst jede/r an der NRW-Wahl am 15. Mai teilnehmen soll, „weil es manchmal auf 100 Stimmen mehr oder weniger ankommt“, wie sie sagte.
Wahlkampf zwischen Dom und Rathaus auf dem Katschhof.
Repräsentative Stimmbezirke
Wie bei jeder Wahl wird auch in diesem Jahr eine repräsentative Wahlstatistik erhoben. Daher gibt es in jedem Wahlkreis repräsentative Stimmbezirke. Dazu teilt das Wahlamt der Stadt mit:
In Aachen sind die Wahllokale Königshügel, Sandkaulstraße, Stettiner Straße, Bildchen, Kirchplatz und Kullen als repräsentative Stimmbezirke ausgewählt worden. Zur Ermittlung der Stimmabgabe nach Wahlvorschlägen werden in den ausgewählten Stimmbezirken Stimmzettel mit Unterscheidungsbezeichnungen verwendet.
Auf den Stimmzetteln befinden sich oben links Sonderaufdrucke, die nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen unterscheiden. Trotz dieser Aufdrucke ist in jedem Falle sichergestellt, dass das Wahlgeheimnis gewahrt wird.
Die Briefwähler*innen werden nicht in die repräsentative Wahlstatistik einbezogen. Die Briefwähler*innen erhalten somit ausschließlich Stimmzettel ohne Unterscheidungsbezeichnungen.
Viele Leserinnen und Leser beschäftigt gerade sehr die nicht ganz uninteressante Frage: Gibt es jetzt einen Atomkrieg oder nicht? – Nach über 20 Jahren unverdrossen freundlichem Auftreten der bundesrepublikanischen Politik gegenüber Russland bedroht uns jetzt Putin mit einem Atomschlag. Hallo? Gehts noch?
Am morgigen Sonntag (8. Mai) kommt Außenministerin Annalen Baerbock (Grüne) nach Aachen. Wenn nichts dazwischen kommt, ist sie von 13 bis 14 Uhr auf den Katschhof, und vielleicht gibt es ja von ihr zu der Angelegenheit ein paar Sätze. Würden wir jedenfalls gern anhören, ist aber eine Wahlveranstaltung, mal sehen.
Einige Reporter hat zuletzt die Nachricht erschreckt, dass die russische Armee in Kaliningrad (wo war das noch mal? Ach ja, an der Ostsee.) Angriffe mit Atomwaffen-fähigen Raketen geübt haben soll. Das geschieht routinemäßig zweimal im Jahr. Erstaunlicherweise hat uns bei AachenNews die Nachricht nicht beunruhigt. Jedenfalls nicht mehr als alles andere, was mit dem Krieg der Russen gegen die Ukraine zu tun hat. Wir nehmen nicht an, dass Putin einen Atomkrieg beginnen wird.
Manche meinen tatsächlich schreiben zu müssen, dass Putin so verrückt ist, auf den Roten Knopf zu drücken. Sie erzeugen damit sofort Angst und Aufregung, sie missverstehen eine Drohgebärde, die Putin zeigt, weil er längst kapiert hat, dass sein Krieg nicht so erfolgreich verläuft wie er sich das vorgestellt hatte. Mit solchen Drohgebärden will Putin die westliche Welt erreichen und Angst verbreiten. Er will, dass über einen Atomkrieg geschrieben und geredet wird, wie man das hierzulande ja ohne Ende tun darf, wenn man will.
Putin will damit am Ende erreichen, dass die Menschen in der Ukraine keine Hilfe mehr bekommen, dass keine Waffen mehr geschickt werden. Dabei haben die Leute, die Putins Drohungen so krass missdeuten und sie nicht als bloße Drohungen erkennen können, das Konzept Abschreckung nicht verstanden. In der NATO haben drei Staaten Nuklearwaffen. Der Einsatz von russischen Nuklearwaffen ist insofern sehr, sehr unwahrscheinlich. Außer den drei Staaten mit Nuklearwaffen gibt es in der NATO noch fünf Staaten, die ebenfalls nuklearwaffenfähig sind. Nicht zuletzt hat die Bundesrepublik wissen lassen, sie werde nuklearwaffenfähige Fahrzeuge kaufen. Das sind alles krasse Signale in Richtung Putin, die wir richtig und wichtig finden und die auch Putin versteht.
Putin ist übrigens weder verrückt noch ein Selbstmörder. (Falls verrückt, dann werden ihn im entscheidenden Moment hoffentlich Leute in seiner Umgebung bremsen.) Putin ist ganz offensichtlich auch kein Selbstmörder, er setzt sich aus Angst vor Corona an einen 6 Meter langen Tisch um von einem eventuell infizierten Gesprächspartner nicht angesteckt zu werden. Putin will nicht nur nicht sterben, er will noch nicht mal krank werden. Und er weiß, was auf ihn und sein Land niederregnet, falls er eskaliert.
Abschreckung ist das Gebot der Stunde. Nach dem Überfall am 24. Februar muss abgeschreckt werden auf Teufel komm raus. Dazu müssen alle Staaten noch mehr krasse Signale aussenden. Damit Putin absolut klar wird, auch wir drohen jetzt ernsthaft und sagen dir außerdem: So einen Überfall wirst du nie mehr machen können.
Was komplett falsch wäre ist, jetzt schon Signale der Kooperation auszusenden. Jetzt schon mitzuteilen: Ja, wir werden eines Tages wieder an deinen langen Tisch gekrabbelt kommen und dein Öl und Gas wieder kaufen. Wir haben nämlich wegen deiner Drohungen so viel Angst, dass wir dir die Ukraine zum Ausrauben mal lieber überlassen. Und danach natürlich auch noch gerne Moldau und andere Länder, denn das halten wir für „verantwortungsvolle Politik“.
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Kommentar von Wladimir Kaminer, deutsch-russischer Schriftsteller:
„Eine Zitterziege wie Deutschland eignet sich für Putin perfekt als Nachtisch.“
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UPDATE: Annalena Baerbock hat sich und ihre Haltung hinsichtlich Krieg in der Ukraine in Aachen sehr gut erklären können. Sie erhielt viel Beifall. Die Menschen, die man von früheren Anti-Impf-Demos kennt, waren allerdings auch da, brüllten gelegentlich „Kriegstreiber“ (womit sie komischerweise nicht Putin meinten) und störten im Großen und Ganzen nicht besonders.
Sie kam von einem Termin in Vogelsang (Eifel) direkt nach Aachen und mischte sich zunächst unter das Publikum: Außenministerin Annalena Baerbock (links, sitzend).
. . . aber es sieht schlecht aus (in der Halbzeit 1:1).
UPDATE: Alemannia hat gegen Düsseldorf II mit 3:1 gewonnen, ist aber noch nicht gerettet. Das entscheidet sich erst heute (Samstag am Nachmittag), wenn man sieht, wie die Konkurrenz gespielt hat.
Aachen, Rothe Erde.Hier ist der örtliche Fußballverein Alemannia Aachen noch wichtig.
Keine Liebe ohne Leiden – zumindest nicht, wenn der Erwählte auf den Namen Alemannia hört. Am heutigen Freitag geht es mal wieder um die Wurst, bzw. um einen weiteren Abstieg.
Sogar die Oberbürgermeisterin hat sich ins Stadion begeben, wurde aber – aus unbekannten Gründen – kurz ausgepfiffen von den Fans. Na ja, die Laune dürfte nicht die Beste sein.
Warum tun wir Alemannia-Fans uns das gurkige Gekicke jedes Mal aufs Neue an? Warum leiden wir so mit der Alemannia? Es hört nicht auf.
Wer am kommenden Sonntag, 8. Mai, noch nichts vorhat, kann sich hier beteiligen:
Eine Woche vor der Landtagswahl demonstriert am Sonntag ein Bündnis von Umwelt- und Verkehrsverbänden und Initiativen für eine konsequente Verkehrswende.
Unter dem Motto „VerkehrswendeJetztNRW – Klimaneutral, umweltfreundlich, sozial gerecht“ ruft das Aktionsbündnis zur Teilnahme auf. Von der kommenden Landesregierung fordert das Aktionsbündnis mehr Platz für Rad- und Fußwege auf dem Land und in der Stadt und eine saubere und gute Mobilität mit Bus und Bahn, die für alle bezahlbar ist.
Wer an der Demonstration teilnehmen möchte, kann sich Sonntag einer Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC – Aachen) anschließen, die sich um 8 Uhr am Hauptbahnhof in Aachen trifft. Dort werden Gruppentickets gekauft, dann geht es mit dem Zug bis Mönchengladbach. Vom Bismarckplatz in Mönchengladbach geht es um 10.30 Uhr mit anderen Gruppen per Rad nach Düsseldorf zur Demonstration auf der Landtagswiese.
Das Aktionsbündnis VerkehrswendeJetztNRW teilt u. a. mit: Wir müssen jetzt dringend handeln, um das 1,5 Grad-Ziel beim Klimaschutz noch zu erreichen. Putins grausamer Angriffskrieg führt uns vor Augen, wie zerbrechlich der Frieden in Europa ist und dass unsere Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen in eine Sackgasse geführt hat.
Das Depot in der Talstraße im Aachener Ostviertel bewährt sich als Center für Geflüchtete und für Helferinnen und Helfer. Neulich stattete Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen dem Engagement-Center einen Besuch ab und informierte die Presse.
Gruppenbild mit Oberbürgermeisterin (Mitte) im Engagement-Center in der Talstraße. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Stand Ende April sind rund 3.000 Geflüchtete aus der Ukraine nach Aachen gekommen. Gut 1.000 davon sind derzeit in städtischen Unterkünften.
Für die rund 1.000 Kinder und Jugendlichen unter den Geflüchteten sei noch einmal mehr Unterstützung nötig, so Keupen. „Wir müssen Schul- und Kita-Plätze zur Verfügung stellen“, sagte sie. Sie hofft nun auf Hilfe und Vorgaben von Land und Bund, gerade in diesem Bereich: „Wir treten hier derzeit in große Vorleistungen.“
Hilfe für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Mütter leistet unter anderem das Pädagogische Zentrum Aachen mit seiner psychosozialen und therapeutischen Beratung. Das Angebot findet ohne Voranmeldung und anonym statt, auf Ukrainisch und Russisch. Nataliya Ebert hofft auf Kontakte zu Psycholog*innen aus der Ukraine. „Die Kinder sprechen nur Russisch oder Ukrainisch“, sagt sie.
Alle Menschen in Aachen, die Ukrainisch oder Russisch sprechen und helfen wollen, sind aufgerufen, sich bitte bei der Stadt zu melden, um als Übersetzer*innen zu helfen. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder der Kinderschutzbund machen Angebote – im Depot oder auf dem Abenteuerspielplatz des Kinderschutzbundes „Zum Kirschbäumchen“.
Auch viele nicht-institutionellen Helfer*innen sind weiter aktiv – einige von ihnen stammen aus der ukrainischen Gemeinschaft in Aachen, die rund 680 Menschen umfasst. Julia Shporina ist von Anfang an dabei, sie hat eine Kleiderbörse im Depot organisiert. Spenden von Möbeln und Hausrat werden noch gebraucht. Erfolgreich ist Malte Berrenberg mit seiner Plattform, auf der potenzielle Gastfamilien mit Geflüchteten zusammengebracht werden. „Bisher haben sich zwischen 180 und 200 Menschen registriert. Rund 80 konnten wir vermitteln.“
Wenn ihr schon über Leberwurst diskutiert, dann denkt mal an die von Lemmen.
Der Kanzler will nicht nach Kiew, weil der Bundespräsident dort angeblich nicht erwünscht war. Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk nennt daraufhin Scholz eine „beleidigte Leberwurst“. Wolfgang Kubicki (kennt sich mit Wurstigkeit aus) widerspricht und sagt: „Olaf Scholz ist keine Wurst.“ Bestimmt gibt es zu dem Vorgang bald einen Offenen Brief, unterschrieben von 28 Metzgern.
Die Leberwurst ist auf einmal in aller Munde. So sehr, dass uns prompt das Wasser im Mund zusammenläuft und wir immer an Lemmen in Aachen denken müssen. Diese Metzgerei an der Hotmannspief macht schließlich seit Jahren die beste Leberwurst weit und breit. Das ist kein Witz.
Eine gute Leberwurst ist echt lecker, also nicht die 08/15 vom Discounter, sondern die von der Aachener Metzgerei Lemmen. Gewürze wie Ingwer, Vanille, Kardamom, Anis und Koriander sind da drin und je nach Variante auch Honig, Preiselbeeren, Nüsse, Rosinen oder Apfelstücke. Da muss kein Mensch beleidigt für sein.
Scholz (nicht Fleisch, nicht Fisch) zu beleidigen, das halten einige Empörte für „unerträglich“. Obwohl, was unerträglich ist, das weiß in diesen Tagen jede/r besser, der in der Ostukraine seit 2 Monaten in einem Bunker sitzt. Da wundert man sich, dass der Botschafter – Vertreter eines Landes, in dem Menschen auf barbarische Weise abgeschlachtet werden – nicht noch krasser ausrastet. Go, Melnyk, go! Von dem werden wir noch einiges hören. Über die deutsche Wehleidigkeit.
Und wenn mit Frank-Walter auch noch viele beleidigt sind, okay, uns hier bei AachenNews hat es null getroffen (nur ein bisschen, aber wir sind schon darüber hinweg). Übrigens: Von Lemmen hieß es neulich, dass die Metzgerei – ein Aachener Familienunternehmen in der vierten Generation – bald schließt. (Es fehlt u.a. an Personal: Verkäufer*innen, Fleischer*innen.) Das macht uns dann doch betroffen, wir finden es schade.
Hier geht es nur noch rechts ab durch die Claßenstraße – bis man hinter der Brücke wieder rauskommt.
Wie schon öfter angekündigt: Die Brücke Turmstraße, auf die man hier blickt, wurde gestern, 3. Mai, gesperrt. Sie ist regelrecht baufällig, Teile brechen aus ihr heraus. Sie muss erneuert werden.
Busse und Pkw, Lkw und Radfahrer sowie Fußgänger*innen werden umgeleitet. Wer schlau ist, meidet die Ecke und wählt einen anderen Weg zu seinem Ziel, obwohl die Umleitung auch leicht zu befahren ist. Das ist kein großer Akt.
Unter der Brücke fährt die Bahn, und auch die Bahnreisenden werden sich noch auf Sperrungen ihrer Strecke einstellen müssen. Kleiner Trost: In 17 Monaten soll die Brücke fertig sein. Sie wird dann breiter sein als zuvor.
Und um ehrlich zu sein: Niemand möge sich hetzen lassen. Wenn der ganze Abriss und Neubau 18 Monate dauern sollte, dann dauert er eben 18 Monate. Hauptsache das Teil ist stabil und sieht am Ende schön aus.
Auf dem Weg in die Umleitung. Das geht erstaunlicherweise ziemlich flüssig und ohne besondere Probleme. Kaum ist die Brücke gesperrt, haben ein Bagger und sein kleiner Bruder schon ganz schön was von der Straße weggeknabbert.
Marktbeschickern und Verwaltungsmenschen gefällt die Lösung: Immer dienstags ist jetzt Wochenmarkt am Elisenbrunnen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Der Dienstags-Wochenmarkt hat jetzt tatsächlich eine neue Heimat. Er wurde vor den Elisenbrunnen verlagert. Auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz reihen sich fortan die über 15 Marktwagen und -stände zu einer attraktiven Fress-Gasse aneinander. Der Donnerstags-Markt bleibt unterdessen am alten Standort vor dem Rathaus.
Bei Sonnenschein freuten sich gestern die Verantwortlichen (s. Foto) über den erfolgreichen Start des Pilotprojektes. Denn zunächst ist der Markt für eine sechs Monate dauernde Testphase vom Platz vor dem Rathaus an den Elisenbrunnen gezogen. In dieser Zeit soll der neue Standort bewertet werden: Wie wird er von den Kund*innen angenommen? Was sagen die Beschicker? Wo muss vielleicht in der Organisation nachgesteuert werden? Gerd Bussen von der Stadtverwaltung meinte: „Ich bin positiv überrascht, was hier um 10 Uhr morgens schon los ist!“
Total happy sind die Marktbeschicker. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie schon länger (10 Jahre mindestens) für einen dauerhaften Umzug vom traditionellen Standort vor dem Rathaus in Richtung Elisenbrunnen genervt argumentiert hatten.
Der neue Standort ist in der Tat genau richtig. Es gibt viel mehr Laufkundschaft, die gute Busanbindung ist für die Kundinnen und Kunden ein Riesenvorteil, ein perfekter Standort für die Zukunft. Bislang fungierte der Platz am Elisenbrunnen lediglich als Ausweichfläche, wenn der Markt vor dem Rathaus wegen anderer Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt belegt war. Der Markt ist dienstags jeweils von 7 bis 14 Uhr geöffnet.
Die Politiker*innen haben weitere Veränderungen beschlossen. So bleibt der Wochenmarkt am Donnerstag zwar wie gewohnt von 7 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. In Zukunft soll es zusätzlich in der Sommerzeit aber einmal pro Monat einen Schlemmer/Gourmetmarkt von 17 bis 21 Uhr geben. Die Stadt rechnet damit, dass ab 2023 ein Feierabendmarkt angeboten werden kann.
Weitere Infos zu den Wochenmärkten in der Aachener Innenstadt und in den Bezirken: www.aachen.de/wochenmarkt.
Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing
What a time to be alive.Das 9-Euro-Ticket ist in aller Munde. Von Juni bis August können die Menschen in Deutschland für wenig Geld durch die Republik reisen. Wir sind Fahrrad-heavy-user und gondeln mit dem Rad in die Eifel.
„Das Kursbuch der Regionalbahnen ist die neue Bibel der 9-Euro-Ticket-Jünger“, schreibt Lorenz Maroldt im Checkpoint des Berliner Tagesspiegel. Da komme man demnächst „zum Preis von zwei Dönern“ bis zur Austernbar in Sylt. Dort, bei den „Reichen und Schönen“ (so die Bild-Zeitung) geht angeblich schon die Angst um vor der friedlichen Invasion der Billigtouristen. Die könnten sich in die ohnehin schon vollen Küstenbahnen quetschen und dieses Inselchen „zum Kentern bringen“.
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai online unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben in den letzten Tagen bereits eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 Jahren herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
Seit Januar 2025 werden unter der Erde Leitungen und Kanäle erneuert. Dabei kamen überraschende archäologische Funde ans Licht: Gräber, Mauerreste und Alltagsgegenstände. Die archäologischen Arbeiten werden ab dem 29. April inklusive einiger Originalfunde im Rahmen einer Ausstellung in der Planbar, Theaterplatz 7, beleuchtet. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 15 bis 18 Uhr.
Zu Unrecht inhaftiert
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).