Frankenberger Viertel: 54 neue Straßenbäume

Auf den Mittelstreifen von Oppenhoff- und Viktoriaallee werden zurzeit 54 Straßenbäume nachgepflanzt. Mit vier Spezialfahrzeugen ist eine Fachfirma vor Ort. Die Pflanzarbeiten werden in den nächsten Tagen bereits abgeschlossen. Die neuen Bäume sind noch sehr dünn und klein (s. im Foto links). Man kann nur hoffen, dass sie einen – wahrscheinlich wieder – ziemlich heißen Sommer gut überstehen.
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Aachen: Wieder Fahrzeuge angezündet. Diesmal trifft es die untere Trierer Straße

Clermontstraße Nähe Bahnhof Rothe Erde: Ein Wagen des Vereins Aachener Tafel, die mittellose Personen mit Lebensmittel versorgt, ist betroffen. Foto: Polizei Aachen

Wie blöd und zugleich verzweifelt kann man sein!? In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden Fahrzeuge und Sperrmüll angezündet. Einen ähnlichen Fall gab es bereits Ende März. Ob da ein Zusammenhang besteht? Die Kripo prüft das zur Zeit. Der oder die Täter*innen sind jedenfalls bisher noch unbekannt.

Es dürfte sich um eine Person handeln, die auf katastrophale Weise ihr Leben nicht mehr im Griff hat. Es entstand – so teilt die Polizei mit – bei beiden Bränden ein erheblicher Sachschaden.

Die erste Tat in der neuen Serie von Brandanschlägen ereignete sich vergangenen Montag gegen 23 Uhr auf der Trierer Straße. Der Feuerwehr wurde ein brennendes Kleinkraftrad vor einem Wohnhaus gemeldet. Das Fahrzeug brannte völlig aus, es gab einen Totalschaden.

Wenig später, gegen 23.30 Uhr, setzten die Täter einen Lkw in der Clermontstraße in Brand. Obwohl das Feuer bereits auf einen weiteren Lkw übergegriffen hatte, bekam die Feuerwehr den Brand schnell in den Griff und konnte eine Ausdehnung auf das nebenstehende Gebäude verhindern.

Zwischen Mitternacht und 1 Uhr setzten der oder die Täter an zwei weiteren Stellen Sperrmüll auf der Trierer Straße in Brand. Personen wurden nicht verletzt. Eine groß angelegte Fahndung führte bislang nicht zum Erfolg. Der Lkw soll nun auf Spuren untersucht werden.

Die Kripo hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Nummer 0241/9577-31101 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der 0241/9577-34210 zu melden. (am)

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Teures Musikinstrument gestohlen. Wer kennt diesen Mann?

Am Valentinstag (Montag, 14. Februar 2022) hat ein bislang Unbekannter in der Musikhochschule am Theaterplatz ein wertvolles Musikinstrument gestohlen. Er flüchtete anschließend mit einem Linienbus. Das teilte die Polizei erst heute mit.

Der Tatverdächtige betrat gegen Mittag die Musikhochschule über den Hintereingang und begab sich in einen unverschlossenen Proberaum. Aus dem Raum entwendete er einen roten Cello-Koffer mitsamt Instrument.

„Der Wert des Diebesgutes beläuft sich auf gut 30.000 Euro“, weiß die Polizei. Nach der Tat nutzte der Unbekannte einen Linienbus (Linie 14) und fuhr, den großen Instrumentenkoffer geschultert, davon. Am Tatort und im Bus konnte er gefilmt werden.

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten bislang nicht zur Ergreifung des Täters. Das Amtsgericht Aachen hat nun einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die drei Fahndungsbilder können unter folgendem Link abgerufen und genutzt werden: https://polizei.nrw/fahndung/78285

Beobachter*innen, die Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen oder etwas zum Verbleib des Musikinstruments sagen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/ 9577 – 33201 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577 – 34210 bei der Kriminalpolizei zu melden. (pw)

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Müllender präsentiert „Ach, Aachen!“

Journalist Bernd Müllender hat wieder zugeschlagen. Textmäßig, wie es sich für einen Journalist gehört. Es geht ihm mal wieder um Aachen.

Ab kommenden Samstag, 30. April, ist sein neuestes Werk (unter anderem in der Buchhandlung Schmetz am Dom) mit Ansichten, Aussichten, Ameröllche und Amerölle aus fünf Jahrzehnten zu haben. Müllender dürfte vielen Aachenerinnen und Aachenern zuletzt bekannt geworden sein durch seinen Roman „Die Zahl 38.185“ aus dem Jahr 2021, in dem er sich sehr persönlich mit dem Bürgerbegehren Radentscheid in Aachen auseinander setzt.

„Ach, Aachen!“ ist der Titel des neuen Buches. Es ist angeblich „keine Hommage an unser Aachen, keine Huldigung, keine Beweihräucherung und keine Liebeserklärung, auch wenn von ungezählten, liebenswürdigen Aspekten und Personen ausführlich die Rede ist“. Es geht dem Vernehmen nach um eine Stadt voller Seltsamkeiten, politischer, kultureller und fußballerischer Unfähigkeiten, es geht um Absurditäten und bemühte Weltläufigkeit.

Wir werden uns das Büchlein besorgen und vom Leseerlebnis berichten. Weitere Infos in der Buchhandlung: https://www.buchhandlung-schmetz.de

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Parallel zur Landtagswahl: Seniorenrat wählen

Derzeit kann man per Briefwahl an der NRW-Landtagswahl teilnehmen und – wenn man über 60 ist – auch an der Wahl des Seniorenrats. Die läuft ebenfalls noch bis zum Tag der Landtagswahl, 15. Mai, als reine Briefwahl.

Mehr als 62.000 Senior*innen können ihre Stimme abgeben. Vor 5 Jahren lag die Wahlbeteiligung in Aachen bei 23 Prozent. Es sieht so aus, dass es diesmal mehr werden. Die Gewählten setzen sich für die Interessen der Senioren im Stadtviertel ein, aber oft sind diese Interessen mit den Interessen der jüngeren Menschen völlig deckungsgleich. So sind zum Beispiel saubere und nicht durch E-Roller vollgestellte Bürgersteige für Senior*innen genauso wichtig wie für Mütter und Väter mit Kinderwagen. Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch im Stadtrat selbst mehrheitlich Menschen über 60 Politik für Aachen machen (außer in den Fraktionen von Bündnis90/die Grünen und Zukunft).

Die Stadt Aachen teilte mit, sie habe die Wahl-Unterlagen an alle wahlberechtigten Menschen in der Stadt längst verschickt. Und weiter: „Die Wahlunterlagen der Seniorenratswahl dürfen nicht im Wahllokal zur Landtagswahl abgegeben werden: Die Stimmabgabe wäre damit ungültig.“

Ein Mangel: Es ist auf den Wahlzetteln leider nicht erkennbar, welcher Partei die Senior*innen nahestehen. Angeblich soll auch eine dem ultrarechten Lager nahestehende Dame dabei sein.

Der Seniorenrat wird für fünf Jahre gewählt. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Aachen ab 60, die seit dem 42. Tag vor der Wahl in Aachen ihren Hauptwohnsitz haben. 

Die Gewählten arbeiten ehrenamtlich. Insgesamt stellen sich jetzt 84 Kandidatinnen und Kandidaten in 14 Wahlbezirken zur Wahl. Infos unter www.aachen.de/aelterwerden 

Beim Wählen kann man sich durchaus dafür entscheiden, diejenigen zu wählen, die die Interessen der Kinder und Jugendlichen bevorzugt in den Blick nehmen. Gesehen bei einer Demonstration in Aachen, Theaterstraße. Foto: AachenNews Archiv

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Diskussion: Die Mitte liegt ostwärts

Stadt Aachen, RWTH und das Karlspreisdirektorium laden zu einer Diskussions-Veranstaltung ein. Am Dienstag, 10. Mai, im Ludwig Forum für Internationale Kunst,  Jülicher Straße 97-109, in Aachen geht es um das Thema „Die Mitte liegt ostwärts: Belarus, Ukraine, Polen“

Professor Dr. Karl Schlögel im Gespräch mit Professor Dr. Helmut König werden sich interessanten Fragen widmen. Wie konnte es zu den Konflikten und zum Krieg gegen die Ukraine kommen? Karl Schlögel, einer der renommiertesten Osteuropahistoriker, diskutiert mit dem Politikwissenschaftler Helmut König die Lage in Belarus, der Ukraine und Polen.

Was treibt Putin an? Werden wir nach dem Krieg gegen die Ukraine einen neuen „Kalten Krieg“ erleben? Wie sieht die Zukunft von Belarus und der Ukraine aus, und welche Sorgen treiben Polen um? Es sind zwei Wissenschaftler, die sich einmischen, die Stellung beziehen, die sich in den Ländern, in deren Geschichte und Gegenwart auskennen.

Beginn ist um 18.30 Uhr.

Prof. em. Dr. Karl Schlögel war Hochschullehrer in Konstanz und Frankfurt an der Oder. 
Prof. em. Dr. Helmut König lehrte an der RWTH Aachen.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter: kultur@mail.aachen.de

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Tags drauf (11. Mai, Beginn 18.30 Uhr) gibt es eine weitere Veranstaltung im Auditorium des Centre Charlemagne, Katschhof 1 in Aachen. Titel: „Wir waren vor Ort:  Minsk, Hrodna, Viciebsk“ mit André Böhm und Maryna Rakhlei.

Dazu teilen die Veranstalter mit: Seit der Reiseführer „Weißrussland“, in dem Belarus historisch, kulturell und politisch vorgestellt wird, 2015 im Trescher Verlag erschien, hat sich in Belarus einiges getan. Nach der Präsidentschaftswahl im August 2020 war das Land im Aufruhr, fast eine Million Menschen gingen gegen Wahlmanipulationen und eine autoritäre Herrschaft auf die Straße. Diese Proteste zeigten vor allem das weibliche und das friedliche Gesicht der Nation.

Infolge harter Repressionen mussten mehrere Hunderttausend Menschen das Land verlassen, mehr als 1000 in belarussischen Gefängnissen inhaftierte Personen gelten offiziell als politische Gefangene. Seit Februar 2022 gibt es ein anderes Bild: Belarus als Mittäter im russischen Krieg gegen Ukraine.

Die beiden Autoren des Reiseführers, André Böhm, Slawist und Übersetzer belarussischer Literatur, und Maryna Rakhlei, belarussische Autorin und Europawissenschaftlerin, sprechen über die aktuelle Situation in Belarus. 

André Böhm hat lange Zeit in Belarus und der Ukraine gelebt. 
Maryna Rakhlei arbeitet beim German Marshall Fund in Berlin.

Moderation: Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter: kultur@mail.aachen.de

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Stichwahl: Über 40 Prozent der Wähler*innen wollen, dass Migranten wie „Menschen zweiter Klasse“ behandelt werden

Was für ein Geschrei, was für ein Jubel! Emmanuel Macron hat die Stichwahl gewonnen. Und Putin hat es weiterhin mit Macron und nicht mit Marine LePen zu tun. Die in Paris beschlossenen Waffenlieferungen an die Ukraine werden nicht gestoppt.

Für viele Menschen in Frankreich war es eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Macron weiß, dass viele ihn nur gewählt haben, um eine rechtsextreme Präsidentin zu verhindern. Und: Gewählt haben ihn hauptsächlich Rentner. Insofern verwundert es, nebenbei gesagt, dass es eine Techno-Wahlparty am Eiffelturm gegeben hat. 

Wer den Wahlkampf beobachtet hat, musste sich geradezu ekeln, so sehr waren rechtsextreme Auftritte an der Tagesordnung. Und dann diese extrem-nationalistischen Sprüche, die skandiert wurden! Dieses Gebrüll, diese Hetze. 

Die Presse (auch die deutsche) hatte Marine Le Pen als quasi gemäßigt dargestellt, verharmlosend „Rechtspopulistin“ genannt – angesichts eines noch krasser rechts (rassistisch, nationalistisch) argumentierenden weiteren Kandidaten. Es lief einem kalt den Rücken runter bei so viel Verharmlosung von Faschismus.

Über 40 Prozent aller Wählerinnen und Wähler haben sich für eine von dem Kriegsverbrecher Putin gekaufte Frau entschieden, eine Faschistin, für die Migranten Menschen zweiter Klasse sind und auch so behandelt werden sollen, eine Deutschland- und EU-Hasserin. Kann man da noch Urlaub machen? Wie soll man das in Einklang bringen mit dem Gefühl, das einen bei jeder Parisreise aufs neue befällt, dass man sich nämlich spätestens am 2. Tag des Besuchs fragt: Warum lebe ich eigentlich nicht hier? 

Was erwartet uns in 5 Jahren? Le Pen kündigte an, in fünf Jahren nicht wieder antreten zu wollen. Macron darf dann nicht mehr wiedergewählt werden. 

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Auch Slowenien (2 Millionen Einwohner) hat gewählt. Gewonnen hat – klarer als erwartet – der grün-liberale Politik-Neuling und Pro-Europäer Robert Golob (55). Freude. 

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Karlspreis für 3 Aktivistinnen. Festrede: Annalena Baerbock. Rahmenprogramm mit 40 Veranstaltungen beginnt morgen.

Erstmals steht in diesem Jahr der Karlspreis im Zeichen von Frauen-Power. Drei Aktivistinnen aus Belarus werden ausgezeichnet, die Laudatio hält Außenministerin Annalena Baerbock. Am Himmelfahrtstag, 26. Mai, stehen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Weronica Tsepkalo im Mittelpunkt des Geschehens im Aachener Krönungssaal. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Putins Krieg gegen das ukrainische Volk, seine brutalen Angriffe gegen ein friedliches Land, unschuldige Menschen, die Souveränität eines Staates und sein Angriff auch auf die europäischen Werte sowie Lukaschenkos schamlose Unterstützung, die Beihilfe zum Überfall auf die Ukraine, die Unterdrückung des belarussischen Volkes und die Verachtung von Recht und Humanität hätten die Karlspreis-Verantwortlichen dazu veranlasst, den Internationalen Karlspreis 2022 als Aufruf der Europäer für Frieden, Freiheit, Demokratie und Recht zu gestalten.

Von der Idee, dem Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj in diesem Jahr einen außerordentlichen Karlspreis zu verleihen ist man wieder abgekommen.

Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Weronica Tsepkalo erhalten den Karlspreis „für ihren mutigen und ermutigenden Einsatz gegen die brutale staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung und die Verletzung elementarer Menschenrechte“, so teilte es Alt-OB Dr. Jürgen Linden vom Karlspreisdirektorium mit. Es sei eine Wahl des Aufbruchs, denn die drei politischen Aktivistinnen würden für das eintreten, was den Kern des europäischen Projekts ausmacht: Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität.

Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms, das in Aachen normalerweise auf großes Interesse stößt, beziehen sich auf Persönlichkeit und Wirken der Preisträgerinnen. Wichtige Themen, die auch bei ihrer Wahl und in der Begründung des Direktoriums eine zentrale Rolle gespielt haben, werden aufgegriffen. Themenschwerpunkt ist vor allem die aktuelle Situation in Osteuropa.

Zum Umdenken gezwungen

Das aktuelle Programm beginnt am Dienstag, 26. April, und endet am 29. Mai. Es umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Workshops, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Lesungen und Preisverleihungen.

Jürgen Linden betonte, dass der aktuelle Karlspreis ein ganz besonderer Karlspreis ist, der direkt unter dem Einfluss und unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine stehe. „Was wir dort momentan erleben, zwingt uns zum Umdenken und lässt den Krieg und seine ‚gute Kehrseite‘, den Frieden, in den Mittelpunkt des gesamten Karlspreises und damit auch des Rahmenprogramms rücken.“ 

Karlspreisträgerinnen an der RWTH

Im Hörsaalzentrum der RWTH werden die designierten Karlspreisträgerinnen am 25. Mai über die aktuelle Situation in Belarus und Osteuropa sprechen und diskutieren. Gerade diese lebhaften Gespräche insbesondere mit den Studierenden sind vielen Karlspreisträgerinnen und Karlspreisträgern sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben.

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de sowie ab sofort in Form einer gedruckten Broschüre an den üblichen Auslagestellen in der Stadt. Den altehrwürdigen Karlspreis gibt es neuerdings auch auf Twitter @KarlspreisAC und auf Facebook @IntlKarlspreis .

Olaf Müller vom Kulturbetrieb, Dr. Jürgen Linden als Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, Bernd Vincken, Geschäftsführer der Stiftung Internationaler Karlspreis und die städtische Protokollchefin Claudia Wellen-Spix (von links), stellten das Programm zur Karlspreisverleihung 2022 vor. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
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Ein Wahlabend mit böser Überraschung?

Frankreich wählt morgen und alle Welt meint: das wird schon gutgehen! Damit ist gemeint, dass die rechtsradikale Marine Le Pen bestimmt verlieren, und dass der nächste Präsident in Frankreich wieder Emmanuel Macron heißen wird. Schön wär’s!

Es sei daran erinnert, dass seinerzeit auch kaum jemand dachte, dass in den USA Trump die Präsidentschaftswahl gewinnt, oder dass es in England eine Mehrheit für den Brexit geben würde. Es hatte auch niemand mit einer weltweiten Seuche gerechnet (außer ein paar Virologen). Dass es jemals einen so altmodischen Krieg in Europa mitsamt Atomkriegs-Drohung geben würde, hatte ebenfalls niemand auf den Schirm.

So ist ja in den letzten Jahren auf der großen Bühne praktisch alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte. Insofern ist nun in Frankreich definitiv mit Le Pen zu rechnen.

Die Frau steht für einen krass-rechten, nationalistischen und ausländerfeindlichen, außerdem EU-feindlichen Kurs und ist zudem noch eine Deutschland-Hasserin, die eine ungute Nähe zu Wladimir Putin pflegt. Wie Trump konnte sie den Anschein erwecken, es gehe ihr um „unten gegen oben“. – Macron schaffte vor 5 Jahren die Vermögenssteuer ab und galt seither als Präsident der Reichen, was unfair ist. Er driftet allerdings manchmal ins Napoleonische ab. Überblick über beide Positionen hier in der Süddeutschen.

Geht es nach den Stimmen, die Macron bei der 1. Wahl aus Reims, der Partnerstadt Aachens bekommen hat, dann kommen wir an der Katastrophe vorbei. In Reims lag Macron deutlich vor Marine Le Pen.

Schaut man indes auf Monschaus Partnerstadt BourgSaint-Andéol, so liegt dort mit über 30 Prozent Le Pen glasklar vorn.

In Stolbergs Partnerstadt Faches-Thumesnil wiederum will die Mehrheit von Le Pen gar nichts wissen und entschied sich in der Vorwahl für den dritten (ultralinken) Kandidaten Jean-Luc Mélenchon (der neue Star der franz. Linken).

Was ist mit Dürens Partnerstadt Valenciennes? Dort lag bisher Macron klar vorn.

Bleibt zu hoffen, dass demnächst nicht auch diese Beziehungen (zu den französischen Partnerstädten) „eingefroren“ werden müssen, wie die von Aachen zu Kostroma (in Russland).

Falls Le Pen gewinnt, das hat sie oft genug gesagt, werde sie viele Kooperationen mit Deutschland NICHT fortführen. Sind da Städtepartnerschaften eingeschlossen? Das wäre schade. Doch es liegt auch an uns, ob wir den Kontakt abbrechen oder sogar intensivieren und uns als gute Freunde erweisen, die auch mal eine schwierige Phase aushalten.

Das hat zu allem Schrecklichen noch gefehlt, dass es in Frankreich eine Wahl für die Tonne geben könnte. Foto: AachenNews Archiv

Interessanter Podcast, für alle, die Zeit haben: Frankreichs Medien und der Aufstieg der Rechtsextremen.

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Verkehr am Hansemann rollt wieder. Ende der Bauarbeiten in der Ludwigsallee in Sicht

Die Reparaturarbeiten an der Ampelanlage am Hansemannplatz sind abgeschlossen worden. Die Stadtverwaltung hat die stark frequentierte Innenstadtkreuzung am heutigen Freitag, 22. April, wieder für den Verkehr freigegeben.

Jetzt können alle Fahrzeuge, so teilt das Presseamt mit, wieder wie gewohnt den Platz aus Richtung Peterstraße bzw. Jülicher Straße kommend kreuzen. Die jeweilige Linksabbiegespuren können ebenfalls wieder genutzt werden. 

Nachdem es vor einer guten Woche zu einem Unfall am Hansemannplatz kam, bei dem die Ampelanlage stark beschädigt wurde, musste die Stadt kurzfristig eine teilweise Sperrung des Platzes einrichten. Neben den Ampelmasten wurden in den vergangenen Tagen auch defekte Kabelleitungen im Erdreich erneuert.

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Nach dem Ende der Bauarbeiten in der Ludwigsallee wird die Saarstraße nicht mehr als Umleitungsstrecke im Gegenverkehr benötigt. Ab voraussichtlich, Samstag, 14. Mai, wird der fließende Verkehr wieder zweispurig geführt:

·          Von der Bastei in Richtung Ponttor auf der Ludwigsallee.

·          Vom Ponttor in Richtung Bastei auf der Saarstraße.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bleibt der separate Radfahrstreifen auf der Saarstraße zunächst als Übergangslösung erhalten.

Die zuständigen Politiker*innen haben über die Aufteilung der Verkehrsflächen in der Saarstraße beraten und entschieden: Die Verkehrssicherheit in der Saarstraße soll vor allem für Radfahrer*innen verbessert werden.

Die Verwaltung erarbeitet in den kommenden Monaten Vorschläge für eine künftige Aufteilung der Verkehrsflächen. Sie wird diese in einem Bürger*innendialog vorstellen und daran anschließend den politischen Gremien zur Beratung und Entscheidung vorlegen.

Bis zur Umsetzung der dauerhaften Lösung stehen zwischen Veltmanplatz und der Kreuzung Bastei wie früher zwei Spuren für den motorisierten Verkehr zur Verfügung. Rechts daneben entsteht ein sicherer, baulich getrennter Radweg. Dieser wird zunächst als Übergangslösung in Fortsetzung der Baustellenverkehrsführung eingerichtet.

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Asphaltarbeiten auf der Roermonder Straße

Die Asphaltdecke auf der Roermonder Straße zwischen den Einmündungen Schurzelter Straße und Kackertstraße wird instandgesetzt. Auch darüber informiert freundlicherweise die Pressestelle der Stadtverwaltung.

In zwei Bauabschnitten wird von Montag, 25. April, bis Mittwoch, 18. Mai, gearbeitet werden.

Von  Montag, 25. April, bis Montag, 2. Mai, wird zunächst an der Kreuzung Kackertstraße gearbeitet. Die Einmündung zur Kackertstraße ist während dieser Zeit komplett gesperrt, die Umleitung erfolgt über Ritterstraße, Henricistraße und Jupp-Müller-Straße. Auf der Roermonder Straße wird der Verkehr an der Kreuzung über eine Fahrspur geführt und per Ampelanlage an der Baustelle vorbei gesteuert.

Von  Montag, 2. Mai, bis Mittwoch, 18. Mai, wird die Roermonder Straße zwischen Schurzelter Straße und Kackertstraße stadtauswärts in Richtung Laurensberg/Richterich zur Einbahnstraße. Die Umleitung stadteinwärts führt ab Laurensberg über die Rathausstraße, Brunnenstraße, Süsterfeldstraße und Kackertstraße zurück auf die Roermonder Straße. Rad- und Fußwege bleiben frei.

Ab Donnerstag, 19. Mai ist die Roermonder Straße in beiden Richtungen wieder befahrbar. Die Anwohner*innen wurden im Vorfeld über das Vorhaben informiert. Es wird dringend empfohlen, die angespritzte Fahrbahnfläche nicht zu betreten, da Kleidung dauerhaft verschmutzt werden könnte. Gleiches gilt für das Befahren mit Fahrzeugen.

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