Während uns die CDU – ohne Ende – mit ihren Personalproblemen belästigt (Söder oder Laschet?) und wir ohne negativen Test noch nicht mal bei SINN in Aachen ein paar warme Socken kaufen können, andererseits aber die Industrie zu keinerlei Testen gezwungen wird, nur gebeten, steigen die Inzidenzwerte. CDU-Politiker (z. B. Horst Seehofer), die wegen ihres Alters AstraZeneca bekommen dürfen, lassen sich mit Moderna impfen und nehmen damit Jüngeren den Impfstoff weg. 11 (elf!) CDU-Leute mussten wegen Korruption zurücktreten. Sie nutzten die Situation, um sich die Taschen zu füllen. Ob bei der Wahl im September noch eine/r daran denkt?
Man kann auch andere Themen finden, fällt aber nicht leicht.
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Wer z. B. neu in ein anderes Land kommt, tut sich oft schwer, Kontakte mit Einheimischen zu knüpfen und der örtlichen Kultur näher zu kommen. Je fremder die neue Kultur und Sprache, desto größer sind auch die Hürden für Neuankömmlinge. Das weiß man auch im Presseamt der Stadt und schickt folgende Mitteilung:
Der Newcomer-Service der Stadt Aachen und das Projekt „Start with a Friend“ haben beide das Ziel, Neuankömmlingen (Newcomern) in Aachen beim Ankommen und Einleben zu helfen. Gemeinsam laden sie zu einem digitalen Infoabend am Montag, 19. April, ab 19 Uhr ein. Stephan Schäfer vom Newcomer-Service und Petra Gramer vom Verein „Start with a Friend Aachen“ stehen zum Gespräch bereit. Wer teilnehmen möchte, melde sich über folgende Mailadresse an: newcomerservice@mail.aachen.de.
Die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung am Montag werden zeitnah zugeschickt.
Der Newcomer-Service der Stadt Aachen bietet zugewanderten Fachkräften ein Veranstaltungsprogramm an, das dabei helfen soll, den neuen Wohnort kennenzulernen und gleichzeitig soziale Kontakte zu knüpfen. Pandemiebedingt können seit Oktober 2020 aber keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Und es ist auch nicht absehbar, wann Veranstaltungen wieder möglich sein werden.
Die Kontaktaufnahme über ein digitales Format soll die Chance bieten, die durch die Corona-Pandemie ausgelöste soziale Isolation internationaler Fachkräfte zu lindern. „Die Stadt hat ein großes Interesse daran, diese Fachleute auf längere Sicht an Aachen zu binden“, so teilt das Presseamt mit.
Der Newcomer-Service und der Verein „Start with a Friend“ wollen allen Neuankömmlingen weiterhin einheimische Tandempartner*innen zur Seite stellen, gerade auch in Zeiten andauernder Kontaktbeschränkungen. Dabei kommen auch Newcomer von gestern zum Einsatz.
Was es mit diesem Bild von Wandmaler Klaus Paier auf sich hat, fragt sich vermutlich jede/r, der neu nach Aachen kommt und sich mal die Innenstadt rund um Dom und Rathaus ansieht. Das Bild steht unter Denkmalschutz, es ist gleichwohl heruntergekommen und vernachlässigt. Foto: AachenNews Archiv
Hilflose Aktion eines Senior-Firmenchefs. Er sieht seine Freunde in Brasilien schutzlos dem Virus ausgesetzt und setzt die Flagge auf Halbmast.
Das fällt auf. Wir sind auf dem Weg zum Stadtarchiv, wo man sich aus alten Zeitungsbänden über Aachens jüngere Geschichte informieren kann. Vor dem roten Gebäude der Rhein Nadel Automation GmbH im Reichsweg weht eine Flagge auf Halbmast – es ist die brasilianische.
Nur wenige Aachener wissen, dass Firmenchef Klaus Pavel in Brasilien aufgewachsen ist und sich diesem Land sehr verbunden fühlt. So sehr, dass er ehrenamtlich mit seiner Frau Gudrun den Ärmsten der Armen in diesem Land schon viel Gutes getan hat, seit mindestens 30 Jahren, was hier gar nicht alles aufgezählt werden kann.
Das Ehepaar engagiert sich besonders im brasilianischen Bundesstaat Maranhão. Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit zahlreichen Aktivitäten frühzeitig von der Straße zu holen und ihnen einen geregelten Tagesablauf anzubieten. Für ihr soziales Engagement in Brasilien erhielt das Ehepaar Pavel im Jahr 2016 die Unterstützung von Papst Franziskusund Gudrun Pavel im Mai 2017 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
Gerade in Brasilien lässt derzeit ein verantwortungsloser Staatschef (Jair Bolsonaro) die Menschen zu Tausenden allein mit dem Corona Virus. Mehr als 4000 Tote täglich müssen unter die Erde gebracht werden, die Bilder von Massengräbern schocken uns hier in Deutschland.
Das Virus darf sich dort so hemmungslos austoben, dass es schon die Mutante P1 gebildet hat, die auch prompt bereits bei uns (im Ruhrgebiet) angekommen ist.
Bolsonaro, der Corona für „eine kleine Grippe“ hält, schädigt nicht nur sein eigenes Volk. Er tut einfach nichts, was der Pandemie entgegenwirkt. Dass das den brasilianischen Honorarkonsul Klaus Pavel fertig machen muss, weiß jeder, der einmal mit ihm über Brasilien und die Menschen dort sprechen durfte. Daran denkt man und schaut traurig auf die Flagge im Halbmast.
Weil ich in etwa weiß, was in den Krankenhäusern abgeht, speziell im Aachener Klinikum, frage ich mich, bzw. frage ich die CDU: „Verfickte Scheiße, warum kommt ihr nicht in die Pötte?“ Jetzt keinen wirklichen, echten Lockdown anzuordnen, mitsamt 24-Stunden-Ausgangssperre, das ist maximal bescheuert. Wäre die SPD flexibel, würde sie nachbessern und Karl Lauterbach zum Kanzlerkandidaten nachmelden.
Armin Laschet aus Aachen wird es wie Hillary Clinton gehen: Viele Linke mögen ihn nicht, hetzten gegen ihn (ekelhaft katholisch usw.) und haben am Ende geholfen, ihn als Bundeskanzler zu verhindern. Slow Clap. – Zugunsten vom wem Laschet verhindert? Na? Von Markus Söder.
Dabei bedenkt!: Die Falschen zu wählen oder gar nicht zu wählen, das ist manchmal regelrecht lebensgefährlich für bestimmte Bevölkerungsgruppen, s. Margaret Thatcher, Donald Trump, Jair Bolsonaro.
Bleibt die CDU bei ihrer Langsamkeit, ihrer Bräsigkeit und Dösigkeit, dann wehen in ganz Deutschland unsere eigenen Flaggen aber noch lange auf Halbmast. Wie Klaus Pavel sagt: Die Pandemie zu besiegen, „das ist eine Manageraufgabe“ und wie man sieht, versagt die deutsche Politik komplett.
Mitten in der Pandemie, dritte Welle: Man kann sich noch nicht mal was Schönes zum Riechen nachkaufen. Es ist alles abgedeckt. Es dürfen keine Luxusartikel mehr verkauft werden, nur noch „nützliche“ Sachen wie Papiertaschentücher und natürlich . . . Klopapier.
Was bleiben wird bis „nach der Pandemie“ (falls wir das Virus doch noch zur Strecke bringen können), das sind die Digital-Konferenzen, wo Bürger*innen sich mit Politik und Verwaltung austauschen, sich darüber informieren, was geht und was gar nicht geht. Es ist der Wahnsinn.
Jüngst gab es wieder eine wirklich interessante Konferenz, diesmal zur Lothringerstraße. Zum Nachhören hier.
Morgen (Freitag, 16. April) geht es weiter mit den Theaterplatz. Von 18 bis 20 Uhr möchte die Stadtverwaltung euch über das weitere Verfahren und die Ziele für den Theaterplatz informieren und darüber mit euch reden.
Die Live-Übertragung kann auf dem YouTube-Kanal https://youtu.be/1THJ0YSqJck verfolgt werden. Ihr könnt live über „Slido“ Fragen stellen und Anregungen formulieren. Eine Voranmeldung ist für den Livestream über YouTube nicht erforderlich. Im Rahmen der Info-Veranstaltung werden auch erste Ergebnisse aus der Online-Umfrage zum Theaterplatz präsentiert. In den vergangenen knapp zwei Wochen haben sich über 500 Personen an einer Umfrage beteiligt.
Weil in dieser kleinen Internet-Postille hier die Mängel der Registrierungs-App Luca kritisiert worden sind, gibt es für Interessierte die Kritik noch mal in Ausführlich und superkompetent, und zwar vom CCC. Hier. Der CCC hatte wegen seiner Bedenken eine sofortige Aussetzung von Luca gefordert. weiterlesen auf turi2.de
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Das Parkhaus Büchel in Aachens Innenstadt, von einer besonders unvorteilhaften Seite aus fotografiert. Mit den Vorbereitungen für den Abbruch des Parkhauses wurde begonnen, schon bald wird mitten in der Innenstadt eine rund 5000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung stehen, um ein neues Stück Stadt zu gestalten.
Wer sich das häßliche Parkhaus in Aachens Innenstadt noch einmal anschauen will, bitteschön. Ihr müsst euch beeilen, denn bald gibt es das Teil nicht mehr. Nach langen Beratungen (hier einsehen) waren drei Konzepte übrig geblieben, die alle attraktiv sind/waren: 1. Das Areal mit Wohnungen füllen, 2. einen Bereich schaffen, wo es drinnen und draußen um Wissen geht (VHS und RWTH kämen dabei zum Zuge). Und 3.Wiese, d.h. einen Bereich schaffen, ähnlich dem Elisengarten, wo man im Häusermeer Platz hat zum Sitzen und Relaxen, wo Platz für Bäume ist und Blumen und vielleicht sogar die Freilegung eines Baches. Alle drei Vorschläge kamen aus der Stadtgesellschaft, die Politik hat jetzt entschieden. Das Konzept Wiese soll realisiert werden.
Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen rund um den Büchel könnt ihr immer auf dieser Seite sehen: www.buechel-aachen.de.
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Wie geht es eigentlich weiter mit der Heinrich-Heine Gesamtschule? Sie war und ist von Schließung bedroht, denn dort melden sich schon seit Jahren deutlich weniger als die erforderlichen 100 Kinder an. Für das neue Schuljahr liegen bisher etwas über 60 Anmeldungen vor, täglich kommen welche hinzu. Um attraktiv zu sein, hat sich das Kollegium eine Menge einfallen lassen. Es wird z. B. ein Kommunikationstrainer eingestellt, der allen dort beibringen will, wie man zu einer positiven Lebenseinstellung kommt (wenn ich das richtig verstanden habe). Lest selbst, was damit gemeint ist.
Das Problem der Schule ist allerdings nicht der progressive Unterricht, sondern die Lage: Mit der ASEAG dauert eine Fahrt z. B. von Eilendorf aus ziemlich lange, und man muss am Bushof umsteigen. Das wollen viele Eltern ihren Kindern nicht zumuten.
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Zu früh gefreut: Zahlreichen Hauseigentümern im Frankenberger Viertel wurde Ende März mitgeteilt, dass sie bald einen Glasfaser-Anschluss bekommen würden (wir berichteten). Daraus wird – zumindest für 35 Gebäude – nichts. „Glasfaser für unser Haus hat sich erstmal erledigt“, so die traurige Nachricht eines AachenNews-Lesers. War eine Fehlinfo. Die Stadt bittet um Entschuldigung.
Fehler passieren, aber es wäre eben doch schön gewesen! Man hatte sich schon zusammengesetzt und geplant, wollte eventuell neue „Endgeräte“ anschaffen und vieles mehr, was man so in Angriff nimmt, wenn schnelles Internet dir ins Haus gelegt wird. Jetzt heißt es weiter warten.
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Alle Kinder wollen schwimmen lernen. Der Fachbereich Sport der Stadtverwaltung ist begeistert und überwältigt von der großen Resonanz, die das Schwimmkurse-Angebot für Kinder – ab ungefähr 5 Jahren – und Jugendliche bis 14 Jahren hervorruft. Statt der zunächst geplanten 180 Kursplätze wurden bereits 220 angeboten – alle sind derzeit vergeben!
Aber die Stadt will nachlegen: „Wir bitten derweil um etwas Geduld, da wir neue, weitere zusätzliche Kurse organisieren wollen“, erklärt Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport. Petra Prömpler, Leiterin des Fachbereichs Sport: „Bitte lassen Sie sich zunächst auf die Wartelisten in der Schwimmhalle setzen, in der Sie gerne einen Schwimmkurs buchen möchten.“ Sobald wieder Kurse angeboten werden, meldet sich die Stadtverwaltung bei den Eltern.
Auch die Vereine arbeiten daran, noch zusätzliche Plätze zu schaffen. Die Kontakte zu den städtischen Hallen: www.aachen.de/schwimmen. Weitere Infos zu den Kursen auf www.aachen.de/sport, Rubrik „Aktuelles“.
In dem Film „Viraler Humor“, der heute (14. April) bei Arte zu sehen ist und jetzt schon in der Mediathek ist, untersucht der Regisseur Rudolph Herzog anhand von Internet-Clips zu Pandemiebeginn, wie Humor Menschen helfen kann, Krisen zu bewältigen.
Rezo, der Blauhaarige, der in Aachen lebt, analysiert die Reaktionen auf sein jüngstes Video. Absolut sehenswert. Was er alles klar erkennt, ist interessant – und wird grandios rübergebracht.
Er sagt in seinem neuen Video, er sei überrascht von den unglaublich vielen Reaktionen auf sein jüngstes Wut-Video zur Corona-Politik. Er sage ja schließlich nichts Neues.
Deshalb begeistert das Wut-Video so viele Leute, und das sind durchaus nicht nur Teenager:
Bisher haben nur die Corona-Leugner so viel Wut gezeigt. Die durften ihre Wut in ZDF, Tagesschau, Tagesthemen und wo auch immer zeigen, rauf und runter. Jetzt zeigt endlich mal einer von denen, die die Arbeit der Politiker in der Pandemie gänzlich mangelhaft finden, wie wütend sie das macht. Und hat die Mehrheit auf seiner Seite und die Wissenschaftler*innen sowieso.
Rezo sagt auch, seine Kritiker sollten mal weniger über die Form sprechen, als über die Inhalte. Und, wen wundert’s, er findet die Behandlung seines Videos in der WELT wieder mit Abstand am meisten unangemessen.
Am 28. März kurz vor 20 Uhr konnte jemand (aus der Gegend von Frankfurt) meinen Facebook Account an sich reißen und damit allerhand Blödsinn anstellen. Ich hatte nämlich einen sagenhaft bescheuerten Fehler gemacht.
Jemand, den ich persönlich kenne, hatte mir einen Hinweis geschickt: Ich solle doch mal auf diesen Link klicken, wo zu lesen sei, wer sich alles für meine Seite interessiert. Und leider habe ich – ohne zu überlegen – tatsächlich geklickt. Und auch noch mein Passwort eingegeben. Wie blöd kann man sein!?
Der Link führte zu gar nichts. Aber wenig später merkte ich, dass ich nun meinerseits Meldungen verschickte, auf denen Freunde von mir gebeten wurden, auf einen bestimmten Link zu klicken. Ich merkte: I have been pwned. Seitdem hab ich gar keine Lust mehr, (bzw. noch weniger Lust als vorher) mit Facebook irgendwas zu machen. Facebook ist eine Arschloch-Firma.
Exkurs: Ich habe schon immer die Dummen bedauert, die lange und kluge Texte und den allerschönsten Content verfassen und diesen dem Herrn Zuckerberg kostenlos überlassen. Texte, für die zu zahlen in der Branche üblich war und was hart erkämpft wurde, dass wir Schreiberlinge Geld für unsere Texte bekommen. Genauso wie andere Menschen, die etwas erschaffen. Die Texte werden alle Marc Zuckerberg geschenkt, der sich über die Doofheit der Leute kaputtlacht und immer reicher wird. Gute Texte, die ihm dazu dienen, noch mehr Menschen auf Facebook zu versammeln, ihre Daten zu horten und zu benutzen/verkaufen whatever.
Zusätzlich bekomme ich, obwohl ich seit einem halben Jahr nichts mehr bei Amazon oder sonstwo bestellt habe, Hinweise, dass für mich ein Paket angekommen ist. Tags drauf kommt eine Erinnerung, dass das Paket gebracht wird, dann Hinweise, dass das Paket jetzt zum Absender zurückgeschickt wird. Da lasse ich überall den Zeiger davon.
Es ist richtig war los, zur Zeit. Bei mir piepst es.
Hab ich alles nicht geöffnet. Auch nur einmal einen Anruf entgegen genommen von jemand, der meinen Handy-Tarif halbieren wollte (zahle ohnehin nur etwa 5 Euro im Monat) und komische Fragen stellte. Hab einfach aufgelegt.
Meine Tante hat unterdessen einen Anruf von der „Polizei“ bekommen, es habe einen Einbruch in ihrer Nachbarschaft gegeben und ob sie Bargeld und Schmuck im Haus habe? Man werde gleich mal vorbei kommen und die Sachen sicherheitshalber abholen.
Meine Tante legte auf und rief auf der Stelle die richtige Polizei an, die sie sehr lobte für ihre Wachsamkeit. Sie ist wirklich mit allen Wassern gewaschen.
Wer kann all die Termine wahrnehmen, bei denen man neuerdings in Aachen zwecks Bürgerbeteiligung zum Mitmachen eingeladen wird? Da muss man schon genau schauen, was einem wichtig ist und was nicht. Geht es dir mehr um deine Straße, dein Viertel? Oder geht es dir um die Innenstadt oder um die gesamte Stadt und wie sie nach vorne (ins 21. Jahrhundert) zu bringen wäre?
Hier einige Termine:
Das IdeaCamp ist ein Workshop der OecherLab-Workshopreihe mit dem beziehungsreichen Titel #mitmaachen. Die Teilnehmer*innen sollen hier „selbst kreativ werden und Ideen für Aachens Smart City generieren“, so wurde mitgeteilt. Alle Aachener Bürger*innen sind eingeladen, eigene Inspirationen für das Aachen von morgen zu entwickeln.
Der erste von insgesamt sechs Kreativ-Workshops findet am Samstag, 17. April, von 10 bis 12 Uhr als digitale Veranstaltung statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung ist unter www.oecherlab.de möglich.
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Das OecherLab startet am Mittwoch, 14. April, um 18 Uhr mit dem „OecherDialog“ sein digitales Veranstaltungsprogramm. Der „OecherDialog“ ist eine Veranstaltungsreihe, die verschiedene Formate bereithält, um sich über Digitalisierung im Allgemeinen zu informieren, aber auch im Konkreten innovative Lösungen einer Smart City kennenzulernen. Die erste Veranstaltung der Reihe dreht sich um die am Kapuzinergraben ausgestellten Konzepte.
Es sind gleich zwei Episoden geplant. Teil 1 startet am 14. April mit spannenden Exponaten aus dem Bereich Robotik und digitaler Gesundheit. Teil 2 widmet sich am 21. April Exponaten aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Mobilität und Stadtentwicklung. Informationen zur Teilnahme gibt es unter www.oecherlab.de .
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Die Lintertstraße soll – zwischen Adenauerallee und Sittarder Straße – im Rahmen des Klimaschutzprojektes #AachenMooVe! umgestaltet werden. Sie ist ein Teilstück der Rad-Vorrang-Route Brand. Es sollen die Radverkehrsanlagen verbessert werden.
Die Politik hat die Fachverwaltung beauftragt, der Öffentlichkeit die bisherigen Planungsideen bei einer Digitalveranstaltung vorzustellen und so mit ihr in den Dialog zu treten. Fragen und Anregungen sind erwünscht. Die digitale Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. April, von 18 bis 20 Uhr statt. Parallel wird sie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen ausgestrahlt: www.youtube.com/stadtaachen.
Eine Voranmeldung ist für den Livestream über YouTube nicht erforderlich. Wer an der Digitalveranstaltung anders teilnehmen möchte, melde sich an: buergerinfo-rvr@mail.aachen.de. Die Zugangsdaten werden per Mail zugesandt. Die bisher vorliegenden Planunterlagen sind bis zum 11. Mai 2021 auch im Internet (www.aachen.de/lintertstrasse) und im Foyer des Verwaltungsgebäudes „Marschiertor“, Lagerhausstraße 20, zu finden.
Die Lintertstraße verläuft in Teilen parallel zur Trierer Straße. Sie könnte gänzlich Fahrradstraße werden, der Durchgangsverkehr nach Brand müsste auf der Trierer Straße bleiben. Fotos: AachenNews Archiv
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Die Lothringerstraße soll zwischen der Oppenhoffallee und Wilhelmstraße umgestaltet werden. Geplant sind eine Fahrradstraße sowie ein Premiumfußweg von der Innenstadt ins Frankenberger Viertel. Eine Besonderheit stellt der Platzzwischen Friedrich- und Alfonsstraße dar. Die heutige Fläche soll in einen ansprechenden Stadtteilplatz mit hoher Aufenthaltsqualität verwandelt werden.
Die Fachverwaltung möchte der Öffentlichkeit die bisherigen Planungsideen bei einer Digitalveranstaltung vorstellen und mit allen Interessierten in den Dialog treten. Fragen und Anregungen sind erwünscht. Die Veranstaltung findet statt am Montag, 12. April, von 18 bis 19.30 Uhr. Sie wird als digitale Zoom-Konferenz stattfinden und parallel auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen ausgestrahlt: www.youtube.com/stadtaachen. Ein kurzer Film zum Thema ist zurzeit abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=hDqG6Ww4z78
Teilnehmer*innen der Infoveranstaltung am Montag können live oder bis zum 26. April über das interaktive Online-Werkzeug „Slido“ Fragen stellen und Anregungen formulieren. Eine Voranmeldung für den Livestream über YouTube ist nicht erforderlich. Wer an der Zoom-Konferenz teilnehmen möchte, melde sich über folgende Mailadresse an: buergerinfo-rvr@mail.aachen.de
Plötzlich vielfach auch in Aachen zu sehen: Der QR-Code der Luca App. Sie hat erwartungsgemäß viele Schwachstellen und lässt sich leicht austricksen.
Taucht jetzt auch in Aachen auf: ein QR-Code, mit dem man sich in die Luca App transferieren kann. „Nicht besonders ordentlich gemacht!“, kann man da nur sagen. Erstaunlich, wie sogar in den Tagesthemen erklärt wird, mit dieser App habe man etwas Wirkungsvolles gegen die Ausbreitung der Pandemie in der Hand. Nein, hat man nicht.
Die Leute vom Chaos Computer Club finden Fehler über Fehler und jede Menge Missbrauchsmöglichkeiten bei der Luca App. Fernseh-Clown Jan Böhmermann führt prompt anschaulich vor, was für „spaßige Ereignisse“ (z. B. ein Zoobesuch mitten in der Nacht mit 100 Leuten) sich im Handumdrehen arrangieren lassen.
Das soll eine funktionierende Kontakt-Nachverfolgung sein? Soll eine lückenlose Kontakt-Rückverfolgung im Austausch mit den Gesundheitsämtern gewährleisten?
„Digitalisierung machts möglich: Ich habe mich soeben um 0:40 Uhr über diesen QR Code mit der LucaApp als ‚Michi Beck‘ von Berlin aus im Zoo Osnabrück eingecheckt und verbringe jetzt eine Nacht virtuell in Gedanken bei Elefantenbaby Yaro“, schrieb Böhmermann auf Twitter. Zum Einloggen genügte ein Foto vom QR-Code vor dem Zoo.
War doch klar: Man muss gar nicht physisch anwesend sein, um als anwesend registriert zu werden. Also ehrlich: Wenn das schon Leute wie ich (!) wissen, wieso sehen das andere nicht, die als Politiker Millionen Euro für so eine App ausgeben?
Das Land Baden-Würtemberg zahlt z. B. für ein Jahr 3,7 Millionen Euro, also nur für ein Jahr. Für eine im Grunde unbrauchbare Sache. Und es gibt 16 Bundesländer, die alle zahlen. (Die seit 20 Jahren gepflegte Distanz zu technologischen Entwicklungen wird dieses Land noch viel Geld kosten. Es ist zum Heulen.)
Rapper Smudo wäre besser beim Rappen geblieben. Man denkt an Jürgen Klopp (bester Fußball-Trainer), der zu Corona befragt wurde und nur sagte: Hey Leute, ich bin Fußball-Trainer, fragt die Experten zu Corona.
Er war fassungslos, dass Journalisten überhaupt auf die Idee kamen IHN zu Corona zu befragen.
Rapper Smudo weist die Kritik zurück. Einen Grund für die Kritik von Netzaktivist*innen sieht er darin, dass die auf Anraten von Datenschützern komplett anonyme Corona-Warn-App keinen durchschlagenden Erfolg hat.
Hier die Luca App bei Wikipedia. Allerdings sind die Spezialisten gerade (Anfang April) dabei, den Wikipedia-Eintrag perfekt zu machen. Der Text wird sich noch stark verändern.
Weitere Links kommen. Aber eigentlich müsstet ihr nur die neue Podcast-Folge von Linus Neumann und Tim Pritlove hören. Dann wisst ihr Bescheid. Logbuch: Netzpolitik, Folge 388. Da gibt es auch gute Links, die kann ich mir hier sparen. In Folge 387 wird in den Kommentaren über die Luca App – pro und contra – diskutiert.
Außenanlage der kleinen Schule in Lichtenbusch. Fotos: AachenNews Archiv
AstraZeneca hin oder her – es gibt außer den diversen Impf-Diskussionen auch noch anderes zu berichten. Zum Beispiel: Wie steht es um den Erhalt der kleinen Schule in Lichtenbusch?
Zur Erinnerung. In dem Gebäude in Lichtenbusch lernen und spielen Grundschulkinder und Kita-Kinder aus Deutschland und Belgien. Die Grenze geht mitten durch den Ort, und Lichtenbusch ist sowohl ein Ortsteil von Aachen als auch ein Ortsteil von Raeren (Belgien). Als „Europa im Kleinen“ funktioniert dort das Zusammenleben offensichtlich geradezu vorbildlich.
Die Schule ist krass zu klein geworden, wir berichteten. Muss sie geschlossen werden?
Über die Frage, wie reagiert werden muss, ist unterdessen der Rat der Gemeinde Raeren in Streit geraten. Wie das belgische „Grenzecho“ berichtete, musste bisher über dem Streit um die Schule der Bürgermeister gehen. Der neue Bürgermeister wird heute ab 19.30 Uhr bei der Gemeinderatssitzung im Bergscheider Hof gewählt. Wenn alles so läuft wie geplant, heißt der neue Bürgermeister ab heute Abend Jérôme Franssen.
Auch hat sich eine neue Koalition gebildet. Es regiert jetzt eine Koalition aus „Gemeinsam vorwärts“ und „Ecolo“. – Die Fraktion „Mit uns“ ist neuerdings in der Opposition.
Es scheint so, als habe man nur die Gelegenheit genutzt, um auf schon länger existierende Unstimmigkeiten zu reagieren. Denn auch der alte Bürgermeister (Erwin Güsting) von Raeren wollte die Schule unbedingt erhalten.
Offenlage: Die Info-Lage ist für AachenNews unbefriedigend, wir waren bei den Beratungen im Rat von Raeren bisher nicht zugegen. Auf Anfrage hat aber das Rathaus in Raeren prompt reagiert und Fragen beantwortet.
Mitten im Ort: Die Schule in einem Gebäude von 1885. Dort kann nicht angebaut werden.
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UPDATE (9. 4. 2021): Raeren hat nun einen neuen Bürgermeister und es regiert eine neue Koalition. Die Frage ist, ob die Neuen eine Lösung haben für das Schul-Problem?
Kann die StädteRegion mit ihrem Chef Dr. Tim Grüttemeier helfen? Er hat natürlich im Ausland, also in Belgien, wenig Einfluß, würde sich aber bestimmt mit Ratschlägen an Gesprächen beteiligen.
Die Fraktion UPP der StädteRegion hat eine entsprechende Anfrage gestartet. In seiner Antwort betont Grüttemeier immerhin, dass er die Schule als ein wichtiges und gutes Beispiel für grenzüberschreitende Aktivitäten sieht, das erhalten bleiben sollte.
7. April 2021. Werden heute wieder hunderte Menschen draußen warten müssen?
7. April 2021, 5 Uhr morgens. Es schneit wie seit Jahren nicht mehr. Im Schneegestöber fahren die ersten Menschen zur Arbeit. Beunruhigend, das Schlimmste ist diese Wetterlage allerdings nicht.
Viel schlimmer ist die Tatsache, dass die Impfkampagne in Aachen außer Kontrolle geraten ist. An zwei Tagen hintereinander kamen jetzt schon – wegen schlechter Organisation – solche Massen von Menschen zum Impfzentrum (Eissporthalle, Krefelder Straße), dass viele stundenlang in eisiger Kälte draußen warten mussten, während sich innen die Schlange der Wartenden um die Arena wickelte. Alles ältere Leute, soweit man sehen konnte, denn die jüngeren sind noch gar nicht (nur in Ausnahmefällen) zum Impfen eingeladen.
Die Politik auf Bundesebene diskutiert unterdessen in aller Ausführlichkeit die Frage, was Geimpften alles gestattet werden soll und was nicht (Geisterdebatte). Motto: Mehr Normalität, Rückkehr in den Alltag. Eine Provokation.
Die dritte Welle mit Mutanten bedroht uns alle. Je länger das Virus sich entwickeln kann, um so gefährlicher wird es. Virologen können mit ihren Forderungen nach einem konsequenten Lockdown bisher nicht durchdringen. Die Bilder von wütenden Corona-Leugnern in Stuttgart machen sprachlos.
In gleicher Weise wütend ist allerdings der YouTuber REZO, der die bekannten Argumente gegen ignorante und wissenschaftsfeindliche Politiker auf sehr emotionale Weise vorträgt. Hier:
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).